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Re: Metallica - Master of Puppets
predator - 16.04.2008, 19:43Metallica - Master of Puppets
Jeder Metaller sollte schon mal in diese Scheibe reingehört haben.
1986 was waren das noch für Zeiten. Metallica begannen mit den Album aufnahmen ende 1985 und am 21.Februar 1986 erschien das Album über dem Platten Label Electra.
Der erste Song Battery startet mit einem Akustik Intro doch es dauert nicht lange bis einer der schnellsten Nackenbrecher zu der Zeit aus den Membranen dröhnen. Was ein perfekter Opener. Und gleich danach geht es weiter zum wohl Populärsten Song des Albums. Milliarden Fach gecovert doch immer noch unerreicht trifft uns Master of Puppets wie ein Blitzschlag. Etwas langsamer geht es hier zur sache doch die Breaks vor allem in der Mitte des Songs sind der Hammer.Die Gitarren Arbeit ist fabelhaft und James gesang geht in das innerste jedes Metalhearts. Auch der Text hat etwas für sich da James hier die rolle der Droge übernimmt. Mit The thing that Should not be kommt ein für Metallica damals ungewöhnlich langsamer Song. Sehr herrausragend ist er nicht besticht dadurch aber mit seiner sehr düsteren und bedrückenden Atmosphäre. (Welcome Home) Sanitarium ist sicher allen ein begriff. Eine sehr anspruchsvolle Halbballade mit einem unglaublich geilen Refrain. Die Akustik in dem Song spiegelt einfach perfekt die Gemütszustände des Protagonisten wieder. James singt sehr fies wütend und bedrückend was sehr zur dunkelen Atmosphäre dazu trägt. Kirk arbeitet mit genialen Soli welche immer wieder zwischen dem Song eingestreut werden, jedoch nie langweilen. Ein Klassiker!
Mit Disposable Heroes kommt ein Master of Puppets ähnlicher Epos Knaller. 9 Minuten Lang zeigen uns James, Lars, Kirk und Cliff was sie drauf haben. In diesem Song wird wie auf so ziemlich jedem Metallica Album bis 1991 der Krieg und seine folgen ins Visier genommen. Für mich nach MOP DAS Highlight des Albums. Leper Messiah ist ein guter Midtempo Stampfer dem es an nichts fällt. Hier wird viel wert auf die Drums gelegt während Kirk sich mehr zurückhält. Daher ist Leper Messiah auch so ein Bodenständiger stampfer mit einer menge Kraft.
Natürlich muss wie bei jedem Metallica Album mit Clifford Lee Burton (R.I.P.) auch ein Instrumental Stück bei sein. Orion so der Name des Songs ist ein sehr Experimenteller Song. Er zeichnet sich vor allem durch die unglaubliche Bass arbeit aus. Dieser Song wurde auch bei Cliffs beerdigung gespielt. Orion zeigt eindrucksvoll das Cliff Burton am Bass unerreicht bleibt. Zum Schluss wird und noch Damage Inc. um die Ohren geknallt. Und hier wird einmal mehr klar das Metallica zu der Zeit DIE ABSOLUTE Thrash Metal Band war. Ein fetterer und gemeinerer Knaller hat es nie gegeben. Wer brauch Raining Blood wenn man Damage INC. haben kann?
Interpretation:
Master of Puppets kann als Konzept Album verstanden werden.Aufhänger des Albums ist eine Metapher von Menschen an Marionettenschnüren, es werden also Menschen thematisiert, die nicht mehr Herr ihrer eigenen Handlungen sind, sondern von einem „Meister“ gesteuert werden (vgl. Titel Master of Puppets, zu deutsch „Puppenspieler“). Viele Songs des Albums handeln von Zwängen, die Menschen kontrollieren; jeder dieser Songs stellt also einen dieser „Herrn der Marionetten“ dar: Die Wut wird im Song Battery (deutsch: „Schlägerei“ oder „Körperverletzung“) behandelt – er beginnt mit einer akustischen, ruhigen Gitarre, um dann ganz abrupt zu einem sehr schnellen Thrash-Metal-Song zu werden. Der Titel ist außerdem eine indirekte Hommage an den Old Waldorf Club in der Battery Street in San Francisco[1], in dem Metallica ihre ersten Auftritte hatten. Abhängigkeit (insbesondere von Drogen) in Master of Puppets, Geisteskrankheit in Welcome Home (Sanitarium) und Religion in Leper Messiah (deutsch: "Aussätziger Messias“).
Zusätzlich wird die Verwendung von Soldaten als „Kanonenfutter“ im Song Disposable Heroes (deutsch: „Wegwerf-Helden“) dargestellt. Auch der Bezug zum Cthulhu-Mythos im Song The Thing That Should Not Be erinnert an Kult-Anhänger, also Menschen mit eingeschränktem eigenen Willen (Als Vorlage für diesen Song nahmen Metallica das Buch Schatten über Innsmouth von H.P. Lovecraft). Auch Orion, der Jäger in der griechischen Mythologie, stellt einen Charakter dar, dessen Leben von anderen bestimmt wurde. Der Name Orion wurde von Metallica aber gewählt, weil die Musik sie ans Weltall erinnerte. Das letzte Stück des Albums, Damage Inc., zerschneidet durch seine Unkonformität die „Puppenschnüre“ zum „Herrn“.
Fazit: Master of Puppets ist für mich das größte Metal Album aller Zeiten. Jeder Song ist eine Klasse für sich und alles passt bis auf das kleinste Detail. Jede Sekunde dieses Meisterwerks muss man genießen , denn sowas meine Freunde werdet ihr von keiner Band jemals wieder hören das verspreche ich euch!
Re: Metallica - Master of Puppets
Ozzy - 19.04.2008, 13:59
So wird es auch von anderen auf der Welt gehalten. Und dann kommt meistens Slayers Reign in Blood, Priest - Painkiller und Maiden mit Number of the Beast. Und noch mehr. Aber Puppets ist schon was spezielles, es vereint Trash mit Heavy Metal. Gute Strukturen der Songs. Klassiker eben!!! *bang*
Re: Metallica - Master of Puppets
SoulSeeker - 22.04.2008, 20:03
Es ist definitiv einen der Besten Metal scheiben aller Zeiten geb ich dir vollkommen recht Pred!
Re: Metallica - Master of Puppets
predator - 23.04.2008, 18:53
Eben ich habe noch nie eine bessere Scheibe gehört.
Re: Metallica - Master of Puppets
Ozzy - 24.04.2008, 01:33
Naja, gut, jeder der seine Leiblingsband hat, hält den ihre Scheiben oder eine gewisse für die Beste. Bei mir Ist es Queen, die mindestens 4 Superalben raus haben. Trotsdem gehört Puppets zu einem der besten Metal Platten.
Re: Metallica - Master of Puppets
The Damned one - 24.04.2008, 17:08
Also was Metal angeht und zwar nur Metal kein Hard Rock ala acdc oder sowas IST Master of Puppets das beste Album da geb ich euch recht. Da kommt kein Number of the beast, british steel oder Reign Blood mit.
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