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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: EsaladanBlackSun - Anarchy - cahuilla - hunt - Eomer - Anonymous - Feueradler - Foedhrass - stylus - Vimes Forum: Custodes Mortis Forenbeschreibung: Das Forum der Allianz Custodes Mortis aus dem Unterforum: Taverne "Zur Wachstube" Antworten: 32 Forum gestartet am: Freitag 17.12.2004 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Wachstube Letzte Antwort: vor 17 Jahren, 3 Stunden, 18 Minuten
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Re: Wachstube
EsaladanBlackSun - 14.02.2006, 00:42Wachstube
Das neu errichtet Gasthaus in der Nähe des Palastes, soll sowohl Gästen der Fürstinund und Besucher von Custodes Mortis Unterkunft bieten als auch Mittelpunkt des allgemeinen Lebens der Allianz werden.
Für eine tadelose Führung sollen die beiden Senatoren Anarchy und EsaladanBlackSun garantieren, die den Bewohnern von Custodes Mortis wohl bekannt sind.
Großzügig ist die Schankstube bemessen, soll sie doch die ganze Allianz ohne Gedränge aufnehmen. Zwei große Feuerstellen an beiden Seiten werden in den kalten Tagen die Stube einladen machen. Vor den Feuerstellen ist jeweils ein langer Tisch mit 2 Bänken aufgestellt, den Rest nehmen 3 kleinere Runde Tische mit je 5 Stühlen ein. Rechts neben der Theke geht eine Treppe zu den beiden oberen Stockwerken.
Auf der anderen Seite ist ein breite Doppeltür, die zur Häfte geschlossen ist. An den Decken hängen größe Tranfunzeln die mäßig Licht spenden.
Re: Wachstube
EsaladanBlackSun - 14.02.2006, 00:52
An diesem Abend kümmert sich EsaladanBlackSun um den Ausschank. Noch Rußspuren im Gesicht von seiner Arbeit in der Schmiede, ordnet er müde die Krüge in das Regal hinter der Theke. Ein kleines Faß ist neben der Doppeltür aufgebockt und schon angezapft. Die Tranfunzlen rußen vor sich hin, der linker Kamin brennt mit einwenig Holz und das Reisig auf dem Boden ist frisch.
Mit einem Blick in die Stube stellt Esaladan fest, daß alles soweit in Ordung ist, nimmt sich einen schönen Holzkrug mit Deckel und füllt ihn mit Bier. Dann setzt er sich vor den Kamin, streckt seine Füße aus und nimmt einen guten Schluck von dem Gerstensaft.
Re: Wachstube
Anarchy - 16.02.2006, 06:30
Die Sonne ist gerade am untergehen, als Anarchy sich von einem Kunden auf den Heimweg macht. Als er an der Taverne vorbei kommt, hört er ein vertrautes Hämmern:
*tock*
*tock*
*tock*
Dieses Geräusch kennt Anarchy bestens: Esaladan sticht gerade ein neues Fass im Wirtshaus an. Einen erfrischenden Schluck Cervisia im Sinne beschließt Anarchy, den Abend in der Wachstube ausklingen zu lassen. Als er hineinkommt sitzt Esaladan schon mit einem Krug in der Hand vor dem Kamin. Anarchy ruft ihm ein lautes "Ave" zu und greift sich einen Krug. Nachdem dieser gefüllt ist setzt er sich zu Esaladan an's Feuer und beginnt mit ihm über die Arbeit zu sprechen.
Re: Wachstube
cahuilla - 17.02.2006, 03:37
Auch Cahuilla hat seinen weg in diese illustre Runde gefunden. MIt einem "Da haben sich ja mal wieder die alten Saufkumpane zusammengefundem" läßt er sich auf einen freien Schemel fallen. Das obligatorische Bier hatte er sich vorher bereits selber vom Faß gezapft. Anarchy und Esa waren einfach zu tief in ihr Gespräch vertieft, als daß er Esa in seiner Rolle als Wirt bemühen wollte. Wären Cahuilla so dasitzt und der Unterhaltung der beiden lauscht, fällt sein Blick auf die Treppe neben der Theke und er fragt sich, was sich wohl in den oberen beiden Stockwerken befindet. Den rauen Ton der Handwerker, die sie ja alle drei waren, anschlagend fragt er:"Äh Jungs, tschuldigt ma, aber was iss denn eigentlich da oben gebacken? Wohnt da Deine Mutter Esa?"
Re: Wachstube
hunt - 17.02.2006, 16:09
Die Tür geht auf und herein trit eine große gestallt ... hunt
*die gespräche verstummen*
er grüßt nicht und hohlt sich einen krug bier und lässt sich weit ab von den 3 einzigen besuchern der taverne nieder um sie mit mistrauischen blicken zu durchbohren *die gespräche setzen wieder ein* er wollte eigendlich nur in die stadt um eine neue hacke zu hohlen aber er hat seine zeit vertrödelt und hat erst nach sonnenuntergang etwas geignetes gefunden zu spät um zu seinem hof zurückzukehren der mehrere stunden entfernt von der stadt lag ... diese nacht musste er wohl oder übel in der taverne verbringen
Re: Wachstube
EsaladanBlackSun - 23.02.2006, 14:30
Nachdem Esaladan Anayrchy begrüßt hatte, fingen beide auch sofort an die neusten Geschichten zu tauschen. Von Belanglosigkeiten bis zu geheimen Verhandlungen mit anderen Allianzen besprechen die beiden grundfesten Senatoren bei einem Bier. Wer sollte auch zuhören?
Das Eintreffen von Cahu läßt die Vertrautheit der beiden Saufkumpanen nicht beeinträchtigen. Nachdem auch der 3. Senator mit Bier vor dem Kamin sitzt werden auch die Themen dem Niveau angepasst.
"Nene, daoben wohnt noch keiner, deine Mutter muss da noch fertig putzen." Das breite Grinsen trägt sein übriges zur Sache bei.
" Das ganze ist für Gäste von Ausserhalb, wichtige Leute anderer Allianzen oder auch nur Reisende die hier vorbeikommen. Oder Any, wenn er mal wieder zu voll ist um nach Hause zu kriechen." Das derbe Lachen der drei könnte gut ein paar Bewohner um den Schalf bringen...
Später Betritt hunt die Taverne. Nachdem auch er sich auch wortlos ein Bier holte fangen die drei wieder an zu reden. Diesmal die wichtigen Themen meident.
" Ich sollte wohl langsam meines Amtes als Wirt walten. Wenn noch mehr Kundtschaft kommt, darf ich den Überblick nicht verlieren." Damit erhebt er sich und geht zu hunt rüber.
" Ave, hunt. Dich sieht man selten in der Stadt. Besonders zu so später Stunde, wenn es nicht gerade auf einen Raubzug geht." Er setzt sich zu ihm, ohne zu fragen. " Sag, was hält dich heute hier?" Ein freundliches Grinsen ziert sein Gesicht.
Währendessen krammt er ein kleines Holzbrett mit einem Stück Pergament hervor und schreibt mit einem Kohlestift ein paar Zeichen darauf.
Re: Wachstube
hunt - 23.02.2006, 19:24
Hunt brütet über seinem Bier über neue ernte und Saat Technicken, als er das geräusch sich nähernder Schritte wahrnimmt er bemerkt aus den Augenwinkeln das es der Wirt ist.
Er murmelt so etwas wie ein "Ave" und blickt zurück auf seinen Bierkrug den Wirt bewusst Ignorierend das ein oder andere mal war er bereits in Versuchung geraten mit dem Wirt und seinem peinlichen Grinzen den Boden aufzuwischen, das einzige was ihn bisher davon abgehalten hat war die tatsache das er Senator ist und ihm großen Schaden zufügen könnte.
Esa sprach etwas und Hunt antwortete im gewohnt mürrischem Tonfall, "Bei allem respekt Senator aber die Gründe meines Hierseins sind allein für mich von Belangen und sowieso nicht eurer Aufmerksamkeit wert."
Hunt nimmt den Bierkrug in die Hand und leert ihn mit einem gewaltigen Schluck zur Gänze.
Re: Wachstube
EsaladanBlackSun - 23.02.2006, 21:40
Esaladan schaut von seinen Krakelein auf. Die Augenbrauen hochziehend steckt er das Schreibmaterial wieder weg. Hunt's Beispiel folgend leert auch er seinem Krug und setzt ihn Geräusch voll ab.
" Nun, hunt. Was meiner Aufmerksamkeit wert ist, entscheide bislang ich, auch wenn niemand, nicht mal meinewenigkeit persönlich, diese Entscheidungen verstehen kann." Das freundlich Grinsen erscheint wieder.
" Aber nun ist genug der Feindseligkeiten. Das ist eine Taverne wo man gemütlich trinken kann. Man muss keine Blumen werfen wie ein Lichtie aber da wir alle ein Allianz sind, sollten wir uns nicht gegenseitig zerfleischen. Das nächste Bier geht auf mich!" Sprachs und erhebt sich, beide Krüge in der Hand um sie wieder zu befüllen.
Re: Wachstube
hunt - 23.02.2006, 21:57
Hunt sagt: "Na dann" und blickt esa hinterher wie er zum Tresen geht und die Bierkrüge Neu befüllt normal trinkt er nie mehr als ein Bier da er einen Klaren Kopf für die Arbeit auf dem Feld haben muss...
aber da dies ein Geschenk des Wirts ist und er heute Abend nicht gewillt ist sich mit Esa zu streiten nimmt er das Bier an und zahlt seine Zeche da er auf keinen fall gewillt ist mehr zu Trinken.
Er blickt in seine gebeutelte geldbörse und entdeckt das er für diesen monat nur noch 4 Dinari für die Zeit bis zur Ernte hat.
Das Werkzeug hatt seine möglichkeiten deutlich überschritten er würde wohl Hungern müssen den nie würde er sich die blöße geben jemand um hilfe zu bitten.
Re: Wachstube
EsaladanBlackSun - 23.02.2006, 23:36
"So denn, prost!" Esaladan bringt die beiden Gemäße mit und setzt sich wieder. Als hunt seine Zeche zahlt kassiert er ruhig ab und meint " Stammkunden können auch gerne Anschreiben. Dann läßt sich die Rückzahlung bis nach dem nächsten Raubzug verlegen. Sag mal hunt, du wohnst doch etwas abseits. Für redliche Mitbürger haben wir oben ein Kämmerchen für die Nacht. Solange du es wieder sauber verläßt kostet dich es nur ein Lächeln." Grinsend prostet er hunt zu.
Re: Wachstube
hunt - 24.02.2006, 06:29
"Ja es ist zu spät um noch nach Hause zu gehen" hunt legt ein Lächeln auf das sein groben Gesichtzüge unatürlich verstümmelt erscheinen lässt, hebt seinen Krug un Prostet zurück
Re: Wachstube
Eomer - 24.02.2006, 21:38
Die Sonne war schon untergegangen, als Eomer sich auf dem Rückweg zu seinem Hof befande. Die Reparatur seines Schildes hatte länger gebraucht als er erwartet hatte, deshalb beschloss er für die Nacht Quartier in der Taverne zu suchen.
"Salve!", sagte er als er eintrat und blickte sich um. Es war weniger los als er erwartet hatte, aber es waren doch noch einige Männer in der Stube.
"Nabend, die Herren Senatoren!", grüßte er, als an Cahuilla und Anarchy vorbeiging und suchte sich einen Platz am gegenüberliegenden Kamin.
Er lehnte seinen Schild an die Wand und setzte sich auf eine der Bänke.
Re: Wachstube
Anarchy - 25.02.2006, 03:31
"Des kann doch so net angehen!" ruft Anarchy in die Menge. "Jeder kommt hier rein und sucht sich ein anderes Eckchen! Jetzt kommt mal alle beisammen in die Mitte und wir machen nen Stuhlkreis!"
Auf diese Aussage erntet Anarchy lautes Gelächter. Dies macht ihm jedoch nichts aus, er schnappt sich mit breiter Brust den ersten Hocker und setzt sich in die Mitte. Es geht ihm halt einfach auf den Wecker, dass jeder ne Gruppe für sich bildet, anstatt wie es in nem Wirtshaus üblich ist die Konversation zu suchen.
Re: Wachstube
hunt - 25.02.2006, 10:01
Ganz unerwartet erhebt sich Hunt und hohlt sich einen Stuhl und setzt sich neben den Senator.
Re: Wachstube
Eomer - 25.02.2006, 10:15
Eomer steht und geht in die Mitte des Raumes. Auf dem Weg nimmt er noch einen Stuhl mit und setzt sich zu den anderen Männern.
Re: Wachstube
hunt - 25.02.2006, 21:59
Hunt steht auf und verbeugt sich vor seinem Waffenbruder Eomer und beginnt mit ihm über die Feldarbeit zu Reden
Re: Wachstube
Eomer - 25.02.2006, 23:18
"Ich glaube, dass die Ernte diese Jahr gut ausfallen wird. Das Wetter war günstig und auf keinem Felde habe ich Schädlinge gefunden.",sagt Eomer zu hunt und erntet ein Nicken.
Re: Wachstube
hunt - 26.02.2006, 18:45
Hunt nickt und spricht:"Das Vieh wurde dieses Jahr auch von keiner Seuche Heimgesucht."
Re: Wachstube
Anonymous - 27.02.2006, 00:30
"Juno sei Dank. Dann haben die Rüstungsschmiede genug Leder für neue Rüstungen.", erwiedert Eomer.
Re: Wachstube
Anarchy - 03.03.2006, 15:25
"Habt ihr schon vom letzten Kriegszug und der reichen Beute gehört?" unterbricht Anarchy die beiden. Er wartet einen kurzen Augenblick, dann fängt er an zu erzählen:
"Nachts herrschte klirrende Kälte auf dem Schlachtfeld vor den Toren von Communitas_liberatis_Pandora. Der Wind peitschte den eisigen Schneeregen in die grimmigen, fest entschlossenen Gesichter der vereinigten Armeen der Troops of Darkness. Immer mehr und mehr Krieger kamen von den Hügeln herab, um zu den Armeen hinzu zu stossen. Ich konnte es kaum noch erwarten. Ungeduldig stand ich in der ersten Reihe und streichelte meine Armbrust. Mein Blick war geradeaus auf die Stadtmauern gerichtet, suchend, ob sich dort irgend etwas bewegt. Doch in der Dunkelheit der Nacht war das fast unmöglich. Als die Sonne aufging wagte ich einen Blick zurück über meine Schultern: schätzungsweise 130 tapfere Krieger in strahlenden Rüstungen standen bereit, die Provinz zu überrennen. Sie schienen konzentriert und umklammerten mit festem Griff ihre Waffen. Als ich wieder nach vorne sah traf es mich wie ein Blitz: Das helle Licht der aufgehenden Morgensonne reflektierte von unzähligen schillernden Meisterwerken der Schmiedekunst, hell wie 100 Sonnen! Wahrlich, die Schmiede in dieser Provinz verstanden ihr Handwerk! Während ich noch wie geblendet da stand und versuchte, die grobe Anzahl der Verteidiger auszumachen, flog uns schon der erste Bolzen einer Armbrust entgegen. Dies war der Auslöser, sofort ertönte die Fanfare zum Angriff. Ich rannte, so schnell mich meine Füße trugen, war ich doch in der ersten Reihe. Ein Hagel aus Pfeilen und Bolzen erschwerte das Vorankommen, manch einer konnte sich nur noch durch einen beherzten Sprung zur Seite oder den reflexartigen Gebrauch des Schildes retten. Der Schneeregen tat sein übriges, und der Boden verwandelte sich ziemlich schnell in eine Sumpflandschaft. Mein Blick wandte sich nicht von den Mauern ab, und langsam erkannte ich ungefähr die Größe der verteidigenden Armee. Es mussten um die 80 Mann sein, jedoch bestens gerüstet und trainiert. Dies sollte ein harter Kampf werden, das war mir klar!"
An dieser Stelle macht Anarchy eine kurze Pause.
"Aber es würde sich lohnen, das wussten wir alle" ergänzt er, und gönnt sich einen großen Schluck aus seinem Krug.
Re: Wachstube
Anonymous - 08.03.2006, 21:23
Hunt fordert Anarchy nachdem er seinen Krug wieder abgesetzt hat auf weiterzusprechen:"Erzähl mir mehr das Reden ist eine Kunst die du gut beherschst"
Re: Wachstube
Feueradler - 09.03.2006, 20:04
Feueradler betrat die Taverne.
Er war heute lange auf dem Markt gewesen um die neusten Feldwerkzeuge zu sehen und hatte sich am morgen mit seinem Nachbarn Hunt auf den Weg gemacht, doch er wollte unbedingt nich einen abstecher in den Sklavenmarkt machen und vergaß dabei die Zeit. Da es zu spät war um noch zu seinem großen Gut zu reiten entschloss er sich ein Gasthaus aufzusuchen.
Er erblickte drei Senatoren und zwei seiner bäuerlichen Nachbarn in einem Sitzkreis in der mitte des Raumes und nach ein paar Begrüßungsfloskeln ala "quid agis" setzte er sich hinzu und bestellte sich bei Esa einen Krug Met.
Anarchy hatte begonnen über den feldzug zu berichten von dem Feueradler nur allzugut bescheid wusste. Er war mit dabei gewesen!
" Die Scharfschützen beider Seiten schossen ein Meer von Bolzen auf uns Infantristen hinab. Ich rannte mit lautem Schlachtgebrüll auf die verteidiger und kämpfte wie ein Löwe mit der Doppelklingenaxt die einst mein Vater erbeutet hatte. Ich war beeindruckt von der Ausrüstung der Gegner und wollte unbedingt einen dieser wunderbaren Panzerschilde haben. Im Regen traf ich mit einem Schwertkämpfer zusammen. Jeder versuchte eine Lücke in der Verteidigung des anderen zu finden. Mein Gegner hieb mir heftig auf mein linkes Bein doch ich kämpfte zähneknirschend weiter! Der Jüngling war nich nicht ganz in seine prächtige Rüstung reingewachsen und ich konnte ihn am Hals Treffen. Er fiel ohnmächtig um und ich stürmte weiter auf die Stadt zu. Kurz vor den Mauern aber traf mich etwas hartes am Kopf und ich fiel rücklings hin. Ein verbündeter zog mich noch zur Seite doch dann verlor ich mein Bewusstsein..."
Feueradler nahm einen schluck Met
Re: Wachstube
Foedhrass - 09.03.2006, 21:13
Foedhrass betritt die Taverne; eben gerade noch musste sie dafür sorgen, dass genügend Krieger mit in die neue Schlacht stürmen. Sie selbst hat vor, noch eine Stunde länger zu Hause zu bleiben, um eventuellen Nachzügern noch Brot geben zu können. Deshalb nimmt sie sich ein bisschen Zeit, um ein Glas Wasser zu trinken. Sie hört, dass Anarchy gerade über ihren vorletzten Kriegszug zur Communitas Liberatis Pandora zu erzählen angefangen hat. Versonnen hört sie eine Weile zu, bis auch Feueradler von seinem Einsatz berichtet hat.
"Bei euch fing das ganze ja noch gut an. Ich habe die Krise bekommen, weil ich im Bein getroffen wurde, bevor ich noch in unmittelbare Nähe der Burg gekommen bin. Ich habe keine Idee, wie sie das geschafft haben. Naja, ist ja nicht so schlimm, sie mussten ja dafür zahlen.
Zuerst musste ich mich ein wenig einschießen, denn wie ihr auch, wurde ich von den strahlenden Rüstungen geblendet. Kaum zu glauben, dass dunkles Eisen so glitzern kann. Aber natürlich waren diese Panzerrüstungen, die sie trugen, auch für mich ein Anreiz, mich von der Beinverletzung nicht beeinträchtigen zu lassen.
Als erstes habe ich Amanda getroffen, die ich bis zu diesem Tage für ein Mitglied der guten, oder zumindest der neutralen Seite gehalten hatte. Nun, man kann sich irren.
Sie hat mir das dann gleich heimgezahlt, aber ihr Bolzen blieb in meinem Schild stecken - Thalia hat hervorragende Arbeit geleistet!
Irgendwann habe ich dann jemanden gesehen, der mir fast so vertraut war wie ihr es seit. Ich sagte FAST! Oft habe ich schließlich mit den Staatsoberhäuptern der anderen Troops-Allianzen zu tun. Und nun stand Ole Einar vor mir, der Anführer der Communitas.
Ich hätte mir wirklich gewünscht, ihn niederzuschlagen. Leider, das erzählte er mir später, war ihm nur ganz kurz schwarz vor Augen."
Foedhrass greift ersteinmal nach ihrem Wasserglas und trinkt einen Schluck. Schließlich hat auch Anarchy angefangen zu erzählen und sie kann ersteinmal eine Pause machen, während er weitererzählt.
Re: Wachstube
EsaladanBlackSun - 16.03.2006, 02:09
Nachdem Esaladan allen ihre Wünsche erfüllt hat, setzt es sich zu den anderen und lauscht den Kriegsgeschichten. Er kennt die meisten zwar schon alle, da er sich immer umhört, was CM wieder für Schlachten geschlagen hat, aber er hört sie immer gerne wieder. Es hängt auch zum Teil damit zusammen, das er nur sehr selten mitzieht. Sich die Schlacht bei Clp bildlich vorstellend, nippt er an seinem Bier.
Re: Wachstube
stylus - 16.03.2006, 11:40
Der Abend nimmt seinen Lauf, während das gesellige Treiben in der Taverne kein Ende zu nehmen scheint. Schon längst hat die Sonne den Horizont unterschritten und viel Licht scheint von der Abendämmerung auch nicht mehr übrig zu sein.
Doch plötzlich wird die lustige Runde unterbrochen. Es scheint jemand das wohl bekannte Geräusch einer heran eilenden Rüstung erkannt zu haben.
Aber ist das denn möglich? Hat vielleicht einer unserer Wachen gepennt oder haben sich die Angreifer so gut heran geschlichen, dass es nicht möglich war sie zu entdecken?
Das scheppern der Rüstung wird immer lauter... es scheint sich mit hohem Tempo direkt auf die Taverne hinzu zu bewegen... der Angreifer kann nur noch wenige Meter von unserer Wachstube entfernt sein, da wird auch schon die Tür aufgestoßen. In voller Kampfausstattung steht jetzt ein stattlicher Kerl in der Tür. Es ist zu dunkel um zu erkennen um wen es sich handelt. Erst als sich die Stimme erhebt, erkennt ihr euern Weggefährten Stylus: "Seit einer halben Stunde stehe ich nun auf dem Exerzierplatz in voller Ausstattung, jedoch alleine! Das darf doch nicht wahr sein! So kann man keine Schlachten gewinnen! Oder hab ich mich im Zeitpunkt geirrt? War vielleicht erst nächste Woche gemeint?"
Re: Wachstube
Foedhrass - 16.03.2006, 16:39
Foedhrass schaut den Neuankömmling irritiert an. "Exerzierplatz? Jetzt?"
Sie kratzt sich am Kopf. "Werde ich tatsächlich alt? Erst vergaß ich, den Kriegszug heute abend per Nachricht an alle anzukündigen. Und nun ein Missverständnis? Um 19 Uhr wollen wir aufbrechen. So lang noch kannst du deine Waffen niederlegen und Gebrautes in der Heimat genießen."
Re: Wachstube
EsaladanBlackSun - 17.03.2006, 03:20
" Na das, muss aber dann schon zügig geschehen." Esaladan erhebt sich und macht sich auf den Weg zur Theke. Dort füllt er eine Krug Bier den er Stylus bringt.
"Der geht für die nimmer müden Krieger aufs Haus." Nachdem er sich wieder auf seinen PLatz gehockt hat spricht er zu Foedhrass:
" So alt wirst du nun auch wieder nicht Fürstin. Da musst du dir schon eine glaubwürdigere Ausrede einfallen lassen. Aber bei den ganzen Kriegszügen die wir wieder mit den ToD führen, da kann man schon mal durchein ander kommen. Die Woche hat schliesslich nur 7 Tage und fängt dann, was sehr verwirrend ist, wieder von vorne an. Du solltest mal einen guten Schluck Met oder Bier verköstigen, das feuert die Gedanken in uneranhte Höhen. Aber wenn du mal wieder eine wichitge Nachricht zu verteilen hast, schick sie hierher, da kannst du sicher sein wenigstens Any zu erwischen....Ob er es dann auch versteht wissen nur die Götter oder ich. Hab ihm ja dann schliesslich die Gebräue ausgeschenkt. " Er lacht fröhlich auf und prostet Foedhrass und Any zu.
Re: Wachstube
Anarchy - 21.03.2006, 01:43
...
Es ist ein schöner Montag morgen und die Arbeitswoche hat gerade wieder angefangen. In der Wachstube befinden sich noch immer einige Gäste des vorigen Abends, der wie gewohnt mal wieder ziemlich lange war (oder noch ist?). Die Funzeln an der Decke flackern und rußen wie immer vor sich hin, im Kamin verglüht gerade noch der letzte Rest von dem, was am Vorabend ein stattliches Lagerfeuer war, an dem man heiter und gesprächig zusammen gesessen hatte. Gesprächig ist heute morgen wohl kaum einer, nein, im Gegenteil: es herrscht bescheidene Ruhe in den Gasträumen. Eine Gestalt liegt halb über den Tresen und döst vor sich hin. Von den Wirten ist nichts zu sehen, Esaladan liegt wahrscheinlich in einem der Zimmer oben (bei seiner Mutti?) und gönnt sich eine wohlverdiente Mütze voll Schlaf, Anarchy ist am Vorabend schon relativ früh gegangen, da er sich unwohl in seiner Haut fühlte. Alles in allem bietet sich dem Betrachter ein ruhiges Bild in der Taverne.
Doch plötzlich geht mit einem lautem Schlag die hölzerne Eingangstür auf. Herein hetzt ein unruhiger junger Bursche, Any der Kleine. Er ruft nur kurz in die Menge "Schnell! Schnell! Meinem Vater geht es sehr schlecht! Kommt alle in sein Büro!", und verschwindet dann so schnell wie er gekommen war............
Re: Wachstube
Eomer - 21.03.2006, 10:52
Eomer wirde von dem Ruf wach und richtet sich ruckartig von seinem provisorischem Nachrtlager auf. Doch zuspät bemerkt er, dass er unter einem Tisch geschlafen hatte. Leise fluchend klettert er unter dem Tisch hervor und hält sich den Kopf. "Was war den das? Wer schreit denn mitten in der Nacht so herum?", murmelt er. Er läst seinen Blick durch die Taverne schweifen und bemerkt, dass noch andere Gestalten sich von ihren Lagern erheben. "Was ist mit Anarchy?", fragt er in die Runde. "Ich habe den Jungen nicht richtig verstanden."
Re: Wachstube
Foedhrass - 21.03.2006, 18:35
Foedhrass, die gerade dabei ist, ihre Augen ein wenig zu schonen, nachdem sie die halbe Nacht lang Wache gehalten hat - von der Taverne aus hat man einen schönen Ausblick auf die Grenzen und Stadtmauern - wir mit einem Schlag hellwach. Sie weiß, dass Anarchy III nicht mehr der jüngste ist. Doch auch wenn er gestern abend nicht so gut drauf gewesen ist, war er doch immer sehr fit.
Auf der Stelle springt sie auf. "Mit Anys Vater ist etwas nicht in Ordung.", ruft sie gehetzt über die Schulter hinweg zu Eomer, der aus dem Halbschlaf erst durch eine Beule am Kopf erwacht.
Dann folgt sie Any dem Kleinen aus der Taverne.
Re: Wachstube
Vimes - 29.03.2006, 20:30
Vimes währenddessen machte sich gerade an, die Taverne zu betreten.
Schon früh war er von seinem Forst losgeritten, nur mit leichten Gepäck, gedenk der Gefahr, dass einige Räuber es doch auf einen einzelnen Berittenen abgesehen hätten, in voller Montur.
Hell blitzte sein Plattenpanzer und gerade will er einen weiteren Schritt nach vorne machen, als ihm sowohl der Junge, als auch die Fürstin der Finsternis entgegen stürmten.
Schnell trat Vimes aus der Tür und als Foedhrass selbst durch diese die Taverne verlässt, wird ihr ein helles Blitzen zu ihrer Linken auffallen.
Dort stand Vimes, militärisch stramm, denn außerhalb der Kriege hatte er nicht viel mit der Führungsschicht zu tun gehabt und zeigte so-selbstverständlicherweise-auf die selbe Weise seinen Respekt, wie im Kriege selbst.
So steht Vimes nun da...und kein Zucken zeigt, dass er mehr ist als eine Statue.
Re: Wachstube
Anarchy - 30.03.2006, 00:55
Etwas später am selben Tag. Die Sonne nähert sich langsam dem Horizont im Westen und taucht diesen in ein anmutendes rotes Farbenspiel. Schaut man in die andere Richtung, so sieht man in der Ferne bedrohlich wirkende dunkle Wolken. Von Zeit zu Zeit sieht man einen Blitz darin aufzucken. Es scheint das erste Wärmegewitter des noch jungen Jahres zu sein.
In der Taverne befinden sich einige Gäste. Draußen vor der Tür steht Any der Kleine. Scheinbar regungslos starrt er die Gewitterwolken an. Er ist bekleidet mit dem Senatorenmantel seines Vaters und einem silbernen Armreif, den der alte Herr ihm irgendwann aus einem Krieg mitgebracht hatte. Es vergeht einige Zeit, dann senkt er den Kopf zu Boden. Er läuft zwei Schritte in Richtung Taverne, dabei stolpert er und kann sich gerade noch abfangen. Er bleibt stehen und wirft einen Blick über die Schulter. Sonnenuntergang. Eine Träne findet den Weg aus seinem Augenwinkel über die Backe und das Kinn, dann tropft sie auf den staubigen Boden. In diesem Moment scheinen seine Wirren Gedanken endlich einmal wieder einen Sinn zu ergeben: "Auf Regen folgt irgendwann wieder Sonnenschein..." flüstert er vor sich hin. "irgendwann... Sonnenschein... irgendwann......."
Mit diesen Gedanken betritt Any die Taverne. Plötzlich steht er mitten in der Wachstube: ein Hänfling in einem ihm viel zu großen Mantel, dünn und schmächtig, mit einem fast noch jugendhaften Gesichtsausdruck. "Ich habe euch etwas zu sagen!" seine Stimme klingt fest entschlossen. "Es war schon immer der Wunsch meines Vaters, dass ich seine Geschäfte übernehme. Er betonte dies jedes mal, dass er damit nicht nur sein Konstrukteursbüro meint, sondern auch seinen Posten als Senator. Ich weiß, es ist noch viel zu früh, einen jungen Burschen wie mich in die Politik zu lassen. Aber ich habe meinem Vater am Totenbett versprochen, dass ich ihn nicht enttäuschen werde. Ich habe ihm fest versprochen, dass ich seine Aufgaben in seinem Sinne fortführen werde." An dieser Stelle wendet sich Any direkt Foe zu. "Bitte, Fürstin! Gebt mir den Senatorenposten meines Vaters! Ihr werdet sehen, ich bin ein lernfähiger junger Mann. Ich werde mein Bestes geben. Ich werde weder euch, meine Fürstin, noch die Allianz enttäuschen. Und vor allem nicht meinen Vater..."
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