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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Cho Mei Nakura del'Ardhes - Dornes Forum: Tzulandrien aus dem Unterforum: Hauptastadt Worlac Antworten: 10 Forum gestartet am: Montag 20.08.2007 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Eine Gaststätte Letzte Antwort: vor 15 Jahren, 4 Monaten, 22 Tagen, 8 Stunden, 57 Minuten
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Re: Eine Gaststätte
Cho Mei Nakura del'Ardhes - 25.10.2007, 19:12Eine Gaststätte
Cho Mei und Dornes
Eine angesehene Gaststätte. Wie jeden Tag ist auch heute eine große Menschenmenge hier. Einbruch der Dämmerung, in ein einer Stunde werden die Menschen weg sein. Später ein großer Platz.
Zugegeben, die kleine Truppe von Sumpfelfen sah merkwürdig aus. Zwei Pferde, drei Elfen, zwei davon männlich und eine weiblich, trabten auf die Gaststätte zu. Einer der Elfen hielt die zerbrechliche Frau in den Armen, sie war erschöpft von der Reise tief und fest am schlafen. Die Menschen waren zurückgewichen, aus Staunen. Nur die wenigsten von ihnen hatten jemals Sumpfelfen gesehen und jetzt sahen sie sogar drei auf einmal. Das war eine wahre Sensation. Die ersten Frauen begannen bereits über die Haut der Elfe zu diskutieren, denn diese war safranfarben gebräunt, nicht so dunkel wie die ihrer männlichen Begleiter, aber nicht so hell wie die der anderen Elfenarten. Als hätte sie die Stimmen der Frauen gehört, öffnete Cho Mei die Augen und hob den Kopf. Als sie die vielen Menschen erblickte, griff sie Schutz suchend mit der rechten Hand an das helle Hemd des Elfen der sie hielt, er legte beruhigend seine eigene auf die ihre. Nach dieser Geste lief ein Raunen durch die Menge, vor allem die Frauen sahen sehnsüchtig ihren Geliebten an, wenn dieser gerade in der Nähe war.
Nur waren Cho Mei du der Elf nicht zusammen, oder verheiratet. Der Elf, Kuzunshin, sprang von dem Rücken des Pferdes und half der erschöpften Cho Mei von dem Rücken des Tieres. Als sie unten war griff Cho Mei erleichtert zu einem Juwel welches an einer schmalen Kette um ihren Hals hing und schüttelte den Kopf als Kuzunshin ihr anbot sie in das Gasthaus zu tragen.
„Ich kann laufen.“
Kuzunshin nickte und nahm zu seinem eigenen auch das Pferd des dritten im Bunde und führte es zu einem jungen Stallburschen. Nachdem er dem Jungen ein Trinkgeld zugesteckt hatte, kehrte er zurück. Die kleine Truppe ging in die Gaststätte hinein, bestellte für mehrere Tage ein sehr großes und luxuriöses Drei-Bett-Zimmer und ging dann nach oben. Sicher, im Schankraum war gerade eine ausgelassene Feier zugange, doch keinem der Elfen schwebte es vor sich zu Menschlichen Feiern zu begeben.
Cho Mei ließ sich mit untergeschlagenen Beinen auf den Boden sinken. Kuzunshin löste ihre Haare und begann sie mit einem Kamm durchzukämmen, während Cho Mei ihre Kette abnahm und um sie als Pendel zu benutzen. Sie hielt die Kette in der linken Hand, den Arm ausgestreckt, die eleganten Augen geschlossen. Ihre Lippen flüsterten leise Beschwörungen, doch sie wurde unterbrochen als es an der Tür klopfte und der Wirt eintrat. Er brachte etwas zu essen und obwohl Cho Mei mit dem Ritual weitermachen wollte, sah sie ein, dass es für sie nun besser sei wenn sie etwas aß. Also bedankte sie sich freundlich bei dem Wirt, der bei ihrer Verbeugung den nicht vorhandenen Hut zog und rückwärts aus der Tür ging, und griff zu den Früchten.
“Wir werden die nächsten Tage hier verbringen“, sagte der dritte Elf, der am Fenster lehnte. Shunshusho, war sein Name, oder auch kurz: Shun. Cho Mei nickte. „Ich mag Menschenhäuser nicht. Sie haben so etwas Klobiges und grobes an sich.“ Cho Mei seufzte leise und lehnte den Kopf an die Schulter Kuzunshins. Er war für sie wie ein Bruder, sie waren beide für sie wie Brüder. Cho Mei konnte sich ein Leben ohne ihre beiden Beschützer kaum noch vorstellen. Die Elfe sah aus dem Fenster. Allmählich wurde es dunkel, also wandte sie sich an ihre beiden Begleiter. „Ich gehe noch ein Stück nach draußen, frische Luft schnappen, ehe ich schlafen gehe.“ Die beiden nickten, also erhob sie sich, nahm noch etwas von dem Brot und ein paar Früchte und ging aus dem Raum. Elegant wie eh und je schritt Cho Mei die Treppen herunter, sah kurz neugierig in den Raum in dem das fest stattfand, verließ die Gaststätte dann jedoch. Auf den Straßen war nichts mehr los, Cho Mei schob sich im Gehen die Früchte und das Brot in den Mund. Ihren Durst stillte sie an einem Brunnen, welcher auf einem kleinen Platz stand. Dann setzte sie sich auf den Brunnenrand und begann ihr gelöstes Haar mit einem Kamm durchzukämmen, den sie aus einem Ärmel in ihrem Kleid zog. Leise summte sie dabei in Lied aus ihrer Heimat, eines das man normalerweise nur den Göttern vorsang.
Re: Eine Gaststätte
Dornes - 25.10.2007, 20:32
Dornes der die ganze Zeit über auf dem Wirtshaus im Schatten gebannt stand, beobachtete diese Sensation. Auch er hat bisher wenige Sumpfelfen gesehen und er musste sagen, irgendwie kam ihn die Weibliche Elfe bekannt vor. Er konnte nicht genau sagen wieso, aber er fühlte sich zu Ihr hingezogen. Als die Elfen dann im Wirtshaus verschwanden, blieb er oben sitzen und trank noch etwas aus seinem Trinkschlauch, den er immer bei sich hatte. Nach längerer Zeit, er wollte schon wieder gehen, kam die Elfin alleine ohne irgendjemanden aus dem Wirtshaus und ging richtung Brunnen. Dornes verfolgte sie leise, sprang vom Dach zu Dach. Er wusste nicht wieso er sich angezogen fühlte, aber irgendetwas sagte ihn das er sie nicht Angreifen oder gar Töten sollte. So folgte er sie bis sie am Brunnen ankam. Als sie sich auf den Rand setze, er verbarg seine Vampirgestalt und ging als Normaler Mensch zu ihr und grüßte sie. Guten Abend Madamm. Er gab ihr einen handkuss. Mein Name ist Dornes, und wie heißen sie? Er stand weiterhin neben ihr weil er sich nicht einfach setzen wollte ohne gebeten zu werden.
Re: Eine Gaststätte
Cho Mei Nakura del'Ardhes - 26.10.2007, 20:27
Wie lange saß sie nun hier? Ein paar Minuten? Oder eine Stunde? Cho Mei hatte die Zeit vergessen, so in Gedanken versunken war sie gewesen. Trotz allem kämmte sie sich weiter die Haare, hörte auf zu summen und hing ihren Gedanken nach. Wegen den Drachen war sie hergekommen, doch sie hatte keine Möglichkeit gehabt sie hier zu suchen. Wenn Cho Mei es sich recht überlegte, konnte sie genauso gut hier weitermachen, aber sie hatte niemanden der sie im Falle eines Angriffs beschützte. Keine gute Idee also. Außerdem würde der Juwel sowieso anfangen zu leuchten wenn einer der fehlenden Drachen in ihre Nähe kommen würde.
Als sie angesprochen wurde, unterbrach Cho Mei ihre Tätigkeit mit den Haaren und blickte fragend auf. Ein junger Mann trat auf sie zu, kniete nieder um ihr einen Handkuss zu geben und grüßte sie. “Guten Abend Madame“, waren seine Worte. Fragend musterte Cho Mei ihn mit leicht schief gelegtem Kopf, ehe er schließlich fort fuhr. “Mein Name ist Dornes und wie heißen sie?“ Cho Mei steckte den Kamm weg und sah ihn für kurze Zeit forschend an, ehe sie antwortete.
„Cho Mei. Wer seid ihr und warum habt ihr mich angesprochen?“ Cho Mei legte die Hand an das Juwel und nahm es ab. Erst jetzt bemerkte sie, dass es zu leuchten begonnen hatte und auf den fremden Mann zeigte. Der Leuchtimpuls war nur schwach, verbarg der Mann seine wahre Gestalt vor ihr? Cho Mei nahm das Juwel in ihre Hände, um den Schimmer vor ihm zu verbergen, wickelte die Kette um ihren rechten Unterarm und schob den Ärmel ihres Gewandes darüber. Das Leuchten wurde abgedeckt.
Vielleicht war er einer der sieben fehlenden Drachen, vielleicht kündigte das Juwel auch vor einer Drohenden Gefahr, die von ihm ausging. Gut, Cho Mei war niemand, der direkte Fragen stellte, doch trotzdem reckte sie den Kopf leicht nach vorn und spähte den Mann aus ihren dunklen Augen misstrauisch an.
„Verbergt ihr etwas vor mir? Eure wahre Gestalt vielleicht?“ Sie musste ihn zum reden bringen, um ihren Blick anwenden zu können der auch die beste Tarnung zu durchschauen vermochte. Denn wenn er redete bekam er vielleicht nicht mit das der Blick der Elfe vor ihm erst leicht abwesend wurde und dann plötzlich sich die gelb mit schwarzen Mustern durchzogen gewordenen Pupillen wieder schärften, wenn sie ihn ansah.
Nervös geworden strich Cho Mei sich die Falten ihres langen weißen Kleides straff und deutete schließlich auf einen Platz neben ihr.
„Setzt euch bitte. Es sieht so aus als wäret ihr auf der Flucht oder müsstet jeden Moment weglaufen, wenn ihr dort steht.“ Sie zog ihre Hand wieder zu sich und griff mit der linken unter dem Ärmel nach dem Juwel um ihren Unterarm. Zu dem es erst geleuchtet hatte, war es etwas warm geworden, eine angenehme Wärme, die es schaffte Cho Mei zu beruhigen. Schließlich wagte die zierliche Elfe es wieder denn Mann anzusehen.
Re: Eine Gaststätte
Dornes - 26.10.2007, 20:36
Dornes bemerkte den musternden Blick der Elfe. Als sie ihn dann auch noch Fragte ob er ihr etwas verbirgte musste er leicht nicken. Nunja, meine Wahre Gestalt zu zeigen könnte mir den Kopf kosten, denn ein Vampir zu sein ist nicht leicht, und warum ich sie Anspreche, Nunja, irgendwie fühle ich mich zu sie hingezogen, keine Ahnung wieso, ist einfach so. Dornes murmelte wieder was und schon sah man das er ein Vampir war. Als er sich nun setzte sah er wie etwas leuchtendes in ihren Ärmel verschwand. Neugirig wie er nunmal war fragte er ja direkt: Was ist das für ein Leuchtendes Juwel was du in deinem Ärmel versteckst? Er wusste das es dreist war, dochh er fragte einfach mal. Auch er begann seine langen haare zu Pfelgen, immerhin gehörte sich das als Vampir, ordentlich und gepfelgt rumzulaufen. Er legte seine bewaffnung nieder, so das er sie zur not zwar noch locker ziehen konnte, aber er frei Sitzen konnte. Dann blickte er wieder zu der Elfin. Was treibt euch eigentlich in diese Stadt? Ihr seid doch sonst immer so versteckt, euch zu sehen ist selbs als Vampir nicht leicht. Er musterte sie nochmal genau und trank dann etwas aus seinem Trinkschlauch was wohl Wein war. Er holte 2 Hörner herraus und schenkte ihr was ein und reichte ihr ein Horn, aus dem Anderen Trank er.
Re: Eine Gaststätte
Cho Mei Nakura del'Ardhes - 28.10.2007, 18:47
Cho Mei überrascht als sich herausstellte das der vermeintliche Mann und damit auch Mensch, ein Vampir war. “Nun ja, meine Wahre Gestalt zu zeigen könnte mir den Kopf kosten, denn ein Vampir zu sein ist nicht leicht. Und warum ich sie Anspreche, nun ja, irgendwie fühle ich mich zu ihnen hingezogen, keine Ahnung wieso, ist einfach so.“ Abermals murmelte Dornes etwas und diesmal nahm er seine richtige Gestalt an. Abermals leuchtete das Juwel auf, diesmal heftiger als zuvor. Sicher, am Tag hätte man das glänzende Etwas wohl kaum bemerkt, aber in der Nacht hätte man es genauso gut als Taschenlampe benutzen können. Und das er sie darauf ansprach lag nun auch nicht in ihrem Sinne. “Was ist das für ein leuchtendes Juwel was du in deinem Ärmel versteckst?“, wollte er auch gleich darauf dreist wissen. Cho Meis Hand fuhr fast panisch zu dem Stein um das leuchten zu verdecken, diese Geste wirkte aber eher verzweifelt. Ihre Wangen färbten sich leicht rosa und schließlich zog sie den Stein und die Kette ganz hervor. Kaum das der Stein draußen war, wurde sein ursprünglich blaues Innere zu einem schwarzen Drachen, der eine Kugel in der Klaue hielt. Würde man diese Kugel genauer betrachten, so würde man sehen, das in ihrem Inneren die Knochen der Toten waren, doch der Tot brachte auch Leben hervor und zwischen den kahlen Schädeln sprossen gesunde Pflanzen empor, jedoch auch in einem matten Grau. Cho Mei musterte das Innere der Kugel vollkommen verblüfft. War dieser Mann etwa einer der Drachen? Vielleicht sogar der Todesdrache? Ihre schönen Mandelförmigen Augen sahen Dornes verwundert an, schließlich weiteten sie sich als sie ihm in die Augen sah. In seinen Augen brannte dasselbe Feuer wie in den Augen des Drachens in ihrem Juwel. Sicher, für normal Sterbliche und sogar für Elfen war dieses Glühen unsichtbar, einzig und allein Cho Mei konnte es sehen. Dornes wusste wahrscheinlich selbst nicht, dass er solche Drachenaugen besaß.
„Ryuu-sama?“, entfuhr es Cho Mei, schließlich rief sie sich jedoch zur Ordnung. Ruhig Cho Mei, versuche so zu sein, als wenn nichts gewesen wäre. Bring das Juwel wieder zu seiner ursprünglichen Form zurück, tu so als wäre nicht passiert… als wäre nichts passiert… als wäre nichts… Sie atmete tief ein und wieder aus. Ihre Hand hatte die Erscheinung in dem Juwel etwas versteckt gehalten, doch man würde wissen das das Leuchten unterbrochen worden war, wenn nicht sogar hatte Dornes gesehen wie es zu dem gewaltigen Drachen geworden war. Allzu sehr Mühe gegeben hatte Cho Mei sich schließlich nicht mit dem verbergen, eher nur die Handbewegung wie sie das Juwel aus dem Ärmel zog. Doch sie konnte fürs erste nur hoffen das er nichts bemerkt hatte.
Mit leicht zitternder Stimme hauchte sie ein “Ryeyl“ gegen den Stein, sofort wurde er wieder blau, der Drache verschwand. Dann wandte Cho Mei sich wieder Dornes zu, versuchte so zu sein als wäre nichts vorgefallen.
„Das ist ein heiliger Kotoge-ishii, ein Stein der mir in meiner Aufgabe als Wasserpriesterin anvertraut wurde. Er ist unschätzbar wertvoll für mich.“ Cho Mei legte sich den Stein wieder um den Hals, er verschwand in ihrem Ausschnitt, wenn man jedoch auf verbotene Stellen ihres Oberkörpers sah, dann bemerkte der ein oder andere Lustmolch das blaue Glühen das durch den Stoff schimmerte.
Inzwischen hatte Dornes seine Bewaffnung niedergelegt um besser sitzen zu können. Er nahm einen Trinkschlauch welcher wohl Wein enthielt, heraus und schenkte ihr etwas ein. Dankbar nahm Cho Mei den Trinkbecher an sich. Auf den Schock mit dem Todesdrachen konnte ein Schluck Alkohol wahrscheinlich nicht schaden, weswegen sie auch gleich davon trank. „Dankeschön“, murmelte Cho Mei, kaum hatte sie den Becher wieder abgesetzt. Sie neigte den Kopf.
“Was treibt euch eigentlich in diese Stadt? Ihr seid doch sonst immer so versteckt, euch zu sehen ist selbst als Vampir nicht so leicht.“ Überrascht sah Cho Mei auf. Diese Frage hatte sie nicht erwartet, doch sie entschloss sich dazu ihm die Wahrheit zu sagen.
„Mir wurde eine Prophezeiung gemacht. Um mein Volk zu retten muss ich acht Drachen finden, den Drachen des Todes, den des Geistes, des Wasser, des Feuers, des Metalls, der Erde und den des Holzes. Wenn diese Drachen mit dem achten Drachen, dem Himmelsdrachen, zusammentreffen, dann kann mein Volk gerettet werden. Einen von diesen Drachen habe ich bereits gefunden.“ Cho Mei sah ihn an. Sollte ihm sagen das sie in ihm einen weiteren Drachen sah? Wie würde er reagieren? Sie beschloss es vorsichtig zu formulieren.
„Vorhin… als mein Kotoge-ishii aufleuchtete… ihr wart noch in eurer Menschengestalt. Doch als ihr ein Vampir wurdet, verstärkte sich das leuchten. Ich habe es herausgeholt und es wurde schwarz. Ein schwarzer Drache füllte sein Inneres aus. Wisst ihr, was das bedeutet?“ Cho Mei schluckte, ehe sie die weiteren Sätze aussprach. „Es bedeutet… in euch schläft wahrscheinlich ein Drache. Der des Todes.“ Cho Mei sah Dornes fast ängstlich an, dann setzte sie jedoch den Becher auf den Brunnenrand und ging vor dem Vampir auf die Knie. „Ryuu-sama… ich bitte euch, begleitet mich auf meinem weiteren Weg.“ Sie legte die Hände so, dass die Fingerspitzen sich berührten, die Handflächen auf den Boden und bot ihm ihren Nacken dar. Das war eine Geste der Unterwerfung, wenn er wollte könnte er sie nun töten. Die langen schwarzen Haare, mit den hellen Strähnen teilten sich und flossen wie Wasser über ihre Schultern.
Re: Eine Gaststätte
Dornes - 28.10.2007, 20:01
Dornes hörte ruhig zu wie sie all dies über ihren Stein erzählte. Er freute sich das sie dankbar seinen Wein annahm und daraus trank. Als sie dann aufeinmal erzählte was sie suchte staunte er. Ácht Drachen? Wow, nunja, ich habe noch nie einen Drachen gesehen, geschweige denn gleich Acht. Dornes lachte. Aufeinmal, sie fing wieder an zu Sprechen, sah er das das Amulett leicht Schwarz geworden war, bevor sie es wohl wieder versteckte. Dann sagte sie: „Vorhin… als mein Kotoge-ishii aufleuchtete… ihr wart noch in eurer Menschengestalt. Doch als ihr ein Vampir wurdet, verstärkte sich das leuchten. Ich habe es herausgeholt und es wurde schwarz. Ein schwarzer Drache füllte sein Inneres aus. Wisst ihr, was das bedeutet?“ Cho Mei schluckte, ehe sie die weiteren Sätze aussprach. „Es bedeutet… in euch schläft wahrscheinlich ein Drache. Der des Todes.“
Dornes musterte sie. Heißt das, ich bin einer der Drachen, die dein Volk retten sollen? Dornes war leicht verwirrt. Als sie sich aufeinmal hinkniete, sich vor im Verbeugte, gab er ihr die Hand und zeigte ihr das sie Aufstehen sollte. Natürlich werde ich dir Helfen. Du brauchst dich auch nicht zu Beugen, Doch erzähl mir erstmal alles.
Re: Eine Gaststätte
Cho Mei Nakura del'Ardhes - 31.10.2007, 20:39
Dornes war offensichtlich sehr interessiert, was das Thema mit dem Wasserjuwel anbelangte, doch Cho Mei sagte ihm nichts mehr darüber, aus Angst sie könnte ihm zuviel verraten. Denn die meisten der heiligen Schriften und das Wissen über ihren Stein waren nur den Wasserpriesterinnen vorenthalten, diese konnten nur eingeschränkt über diese Dinge berichten. Das sie acht Drachen suchte, gut, zwei hatte sie ja jetzt, einen in sich selbst und den Todesdrachen von Dornes, schien ihn zu erstaunen. “Acht Drachen? Wow… nun ja, ich habe noch nie einen Drachen gesehen, geschweige denn gleich Acht.“ Er lachte und Cho Mei fand das sich der Klang gar nicht so übel anhörte, wie es oft von Vampiren berichtet wurde. Auch ihr wurde oft gesagt, dass sie sich vor diesen Nachtwesen hüten musste, sie seien brutal und unberechenbar. Dieser hier war offensichtlich in Ordnung. Cho Mei lächelte. Ja, sie war froh dass den Drachen des Todes ausgerechnet dieser Bursche hier verkörperte. Bei einem anderen wäre es wahrscheinlich übel ausgegangen.
Cho Mei erklärte ihm das in ihm ein Drache schlief, das Dornes ihn praktisch verkörperte. Zu ihrem Erstaunen glaubte er ihr sofort, er half ihr sogar auf, als sie sich verbeugte. “Heißt das, ich bin einer der Drachen die dein Volk retten sollen?“, wollte er verwirrt wissen. Cho Mei nickte. „Ja… Ich flehe euch an, kommt mit mir!“ Abermals verbeugte sie sich vor ihm, wieder half er ihr auf. “Natürlich werde ich dir helfen. Du brauchst dich nicht zu beugen, doch erzähl mir erst mal alles“, forderte er sich auf. Cho Mei nickte verwundert, blieb dann aber lange still. Sie musste sich sammeln um mit der Geschichte beginnen zu können.
„Seit ich ein Kind war, wurde ich zur Wasserpriesterin erzogen. Mit nur 60 Jahren bin ich in den Stand einer Hohepriesterin einberufen worden, da die alte an einer Krankheit verstorben ist. Doch ein Elf aus einem anderen Land hatte um meine Hand angehalten, ich hätte sie auch nicht angenommen, würde davon nicht das Schicksal meines Volkes abhängen. Denn gerade als ich einen Brief mit meiner Ablehnung abschicken wollte, kamen Menschen in mein Land, vergifteten das Wasser um das Eisen schmieden zu können, brachten schlechten Rauch in die Luft und alle Pflanzen in der Nähe des großen Gebäudes starben. Unsere Bitten diese Maschinen abzustellen wurden nicht erhört, ja wir wurden gejagt, gefangen genommen, vergewaltigt und getötet. Ich war wütend. Dann hörte ich davon, dass eine weise alte Elfe im Land des Elfen leben sollte, der um meine Hand angehalten hatte. Zwei Tempeldienerinnen und ich sind dorthin gereist, damit wir die alte Elfe sehen konnten, doch uns wurde der Zugang versperrt. Der Spross der Del’Ardhes wollte das, wenn ich die Priesterin unbedingt sehen musste, ich seine Frau werde. Daraufhin habe ich mich sieben Tage und sieben Nächte lang in einen Wald verzogen um zu meditieren. Schließlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es das Beste für mein Volk wäre wenn ich seinen Vorschlag annehmen würde. Die alte Elfe prophezeite mir, das Acht Drachen mein Dorf retten könnten, wobei der Achte aber ein eher passiver Charakter ist, der sich nicht in den Kampf einmischt. Die anderen sieben Drachen waren der Feuerdrache, das Wasserdrache, der Metalldrache, der Erddrache, der Holzdrache, der Drache des Geistes und der Drache des Todes. Der passive Drache ist der Himmeldrache, er steht nur dafür die Kontrahenten zu besänftigen. Einen dieser Drachen verkörpere ich, aber ich weiß nicht welcher, er wird sich mir erst offenbaren wenn wir alle anderen Drachen beisammen haben. Durch euch haben wir den ersten. Aber Drachen sind schwer zu finden und alle diese Drachen ruhen in den Körpern von verschiedenen Lebewesen auf dieser Erde. Deswegen habe ich einen weiteren Handel abgeschlossen: er kann mich heiraten, aber erst wenn alle Drachen gefunden worden sind.“
Cho Mei stockte, überlegte und blieb dann schließlich für etwa Zehn Minuten stumm, ehe sie sich aufrichtete. Sie zog das Juwel an seiner Kette aus ihrem Ausschnitt und stand auf. Die Hand die das Juwel hielt, war nach Norden gerichtet, in Richtung des Brunnens. Die andere Hand nach Osten. An beiden Händen zeigten jeweils der Zeige- und Mittelfinger nach oben, während der Daumen auf den anderen beiden Fingern lag, die Kette des Juwel an der linken Hand war um ihren Unterarm gewickelt, ein Teil floss zwischen den beiden Fingern hindurch. Der Anhänger baumelte vor ihrer Handfläche. Sie murmelte ein paar unverständliche Worte auf Elfisch, das Wasser wurde aus dem Brunnen gezogen und richtete sich wie eine Wand um die beiden. Kein Laut drang durch die Wand mehr nach außen, sie waren vor Blicken geschützt, denn das Wasser schäumte. „Soll ich euch beweisen, dass ihr der Todesdrache seid?“ Cho Mei stand weiterhin mit geschlossenen Augen und wehendem Kleid da, die Hände ausgestreckt. Plötzlich machte sie eine blitzschnelle Bewegung, wobei sie auf die Knie sank, die Hand mit dem Juwel weiter ausgestreckt. Ein lautes Brüllen und Fauchen schien zu erklingen, der Drache des Todes stieg als Geisterhafte Figur aus Dornes heraus, schlang seinen langen Schwanz um ihn und schlug mit den Flügeln. Abermals brüllte er. Cho Mei war jedoch kurz davor vor Erschöpfung zusammen zu brechen, denn obwohl der Schildzauber nicht sonderlich anstrengend war, so war es doch der Drachenzauber. Und lange konnte sie diese beiden Magien aufrecht erhalten. Nach ein paar Minuten war der Spuk vorbei, der Drache wieder in Dornes verschwunden, das Wasser im Brunnen. Cho Mei brach zusammen.
Re: Eine Gaststätte
Dornes - 31.10.2007, 21:42
Dornes hörte ihr interresiert zu, als sie erzählte einem Anderen versprochen zu sein merkte man seine, nunja entäuschung. Als sie Dann aufstand und meinte, das sie es ihn Beweisen will das er der Todesdrache ist war er gespannt, man merkte das er sich freute, er konnte es nämlich kaum glauben. Als sie mit dem Ritual anfing, merkte Dornes was in ihn Geschah, er merkte eine Macht in ihn aufsteigen, eine Macht die so wild, so neu und doch so Vertraut wirkte das Dornes dachte er hätte sie schon sein Leben lang in sich. Es war ein Atemberaubendes Gefühl, Dornes war begeistert. Als der Drache Verschwand, sah er wie Cho Mei Zusammenbrach, Er machte einen Hecktsprung zu sie, so das sie nicht auf dem Boden fiel sondern auf ihn. Als sie in seinem Armen lag, streichelte er ihre Hand, er zitterte, er hatte Angst das was mit ihr Passieren könnte. So legte er sie in seinem Schoss und wartete dadrauf das sie wieder aufwachen würde.
Re: Eine Gaststätte
Cho Mei Nakura del'Ardhes - 06.11.2007, 22:30
Cho Mei war naiv. Ja, sehr naiv. Aber Dornes Enttäuschung als sie sagte, dass sie bereits einem anderen versprochen war, bemerkte sie trotzdem. Die Priesterin streckte ihre schlanken Hände aus und nahm seine rechte in ihre.
„Es tut mir leid Dornes… aber selbst wenn ich nicht versprochen wäre, könnte ich niemand anderen heiraten. Ich bin eine Priesterin und wenn ich mich verlieben sollte, kann ich keine mehr sein. Das Juwel würde meine Sünden erkennen und an Kraft verlieren. Und ich kann nicht ohne meinen Beruf leben. Ich muss das Juwel beherrschen, es gibt keine Nachfolgerin mit meiner Charakterstärke.“ Das sie selbst ihre Charakterstärke als stark bezeichnete, war kein Eigenlob. Es war eine Tatsache und Cho Mei hatte sie festgestellt. Mehr nicht.
Immerhin schien er sich zu freuen, als Cho Mei ihm sagte, dass sie ein Ritual anwenden könne um ihm zu beweisen, dass der Drache in ihm wirklich existierte. Durch das Juwel fühlte sie die neue, doch vertraute Stärke, die ihn erfüllte, doch an sie selbst ging nichts davon. Sie hätte sie annehmen können, doch sie verweigerte sich, schon allein weil es falsch war. Vielleicht hätte Cho Mei es tun sollen. Doch als sie bewusstlos wurde, bereute sie nichts. Wenigstens schlug ihr Körper nicht auf der harten Erde auf, sondern wurde von Dornes aufgefangen. Das sah ihre Seele von außen. Kurz bevor sie zusammenklappte, hatte sie ihre Seele den Körper verlassen. Absichtlich. Dornes sah sie nicht, aber vielleicht konnte er sie spüren. Ihre Seele stand neben ihm, eine Hand auf seine Schulter gelegt.
‚Dornes…’ vielleicht hörte er sie. ‚Bevor du dich meinem Körper hingibst, wende deinen Blick nach oben. Ich werde gesucht. Von den Menschen die mein Volk ausrotten. Sie sind in der Nähe…“
Ihre Seele berührte den blauen Stein, welcher noch in der Hand von Cho Meis Körper lag. Die Kraft wurde aus der Erde unter ihr geschöpft, merklich verdorrte sie. Cho Mei würde, sobald sie wieder bei Kräften war, diesen Fleck wieder heilen. Doch nun musste sie sich dem Kampf widmen. Ihr Körper stand wieder auf, nachdem die Augen der Halbelfe kurz leer gewesen waren, standen sie nun wieder voll Feuer. Dornes nicht beachtend richtete sie sich auf, denn sie musste sich dem Kampf widmen
[ooc: sry ich wenig geworden… hatte einfach keine Zeit mehr. Wenn du willst kann ich das später noch weiter schreiben.]
Re: Eine Gaststätte
Dornes - 07.11.2007, 17:47
okey kannste machen, bin eh im stress wegen praktikum
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