Heimkehr!

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    Re: Heimkehr!

    Bloindil Wolfherz - 24.10.2007, 09:49

    Heimkehr!
    Der Moment als die Sonne die Gipfel der Berge unter sich ließ war die Zeit in der Bloindil am liebsten seine Gedanken sammelte. Er saß am Steg und ließ seine Beine in das kristallklare, kalte Wasser baumeln und wartete das Khara mit ihrem Vater von dem Fischfang zurückkam.

    Als nach geraumer Zeit immer noch kein Boot in Sicht kommt erhebt er sich und fällt, nachdem er den Ruf eines Raubvogel nachahmt in eine Starre. Kurze Zeit löst er sich aus dieser, entspannen sich seine Muskeln und man kann ein Lächeln unter seinem Bart erkennen. Mit einem Grinsen auf dem Gesicht dreht er sich in Richtung Ufer und trottet auf die kleine Fischerhütte zu um es sich auf der Bank davor bequem zu machen, was bei seiner ungewöhnlichen Größe sehr schwer fällt. Kaum hat er sich mühevoll niedergelassen als aus dem Gebüsch unweit des Häuschen ein lautes Grunzen ertönt und ein brauner Eber mit feuerrotem Schopf hervorbricht. Im dreckverschmutzten Maul trägt er einen riesigen Trüffel.

    „Aha, bist du fündig geworden Groar? Es geht doch nichts über den schönen heimatlichen Waldboden. Besser als der steinige Boden in Arie, nicht?“

    Wie um seine Zufriedenheit zu zeigen legt sich der Eber neben ihn und beginnt laut schmatzend den Pilz zu fressen. Durch das nicht gerade leise Getue seines Begleiters wird nun auch dem Zwerg bewusst das seine letzte Mahlzeit schon länger her ist. Er greift in einer seiner mehreren Taschen, kramt einen hartgebackenen Keks hervor, und beginnt diesen langsam zu essen.
    Nachdem er das Gebäck aufgegessen hat steht er geschmeidig auf und geht gemütlich wieder Richtung Steg um das Boot das sich diesem nähert in Empfang zu nehmen.

    „Komm mein Freund, sie sind gleich da!“


    Auf dem Fischerboot, das sich der Anlegestelle nähert, waren zwei Gestalten auszumachen, die man bei der abnehmenden Entfernung bald als einen graubärtigen, alten Zwerg und eine Zwergin, im ungefähren Alter von Bloindil, erkennen kann. Der Zwerg bemerkt die Gestalt auf dem Steg zuerst, legt seine Hände über die Augen und kurze Zeit später breitet sich ein Lächeln auf seinen Lippen aus.

    „Wenn das nicht der junge Wolfherz ist, will ich eine Woche keinen Met anrühren! Ich dachte erst da steht ein Mensch an meiner Anlegestelle!“

    Auf die Worte des Älteren hin dreht sich die Zwergin erschrocken um, richtet ihren Blick zum genannten Ort aus und stößt einen kurzen, spitzen Schrei aus.

    „Bloin!“

    Kaum berührt der Bug des Schiffes die Mole springt sie geschickt auf den Steg und wirft sich in die Arme des leicht verduzt wirkenden Bloindil. Dabei bemerkt man erst die Größe des jungen Zwerges, da ihre Stirn gerade an das Kinn des rotbraunbehaarten, schon fast schlaksigem Zwerg reicht.

    „Seit wann bist du wieder da? Ist Nestgipfel wirklich so schön? Wie geht es dir? Du bist ja noch mehr gewachsen! Ist das etwa Groar? Hast du Trolle gesehen? Warst du in den Menschenstädten?“

    Den nicht endeten Fragenstrom über sich ergehen lassend schmunzelt Bloindil, bevor er antwortet.

    „Ach Khara, langsam, langsam! Ich bin heute Morgen angekommen als du und dein Vater schon auf dem Loch draußen wart. Ich erzähl dir alles später aber lass mich doch erst mal deinen Vater begrüßen.“

    Der genannte schließt in diesem Moment zu den beiden auf und Bloindil verbeugt sich vor dem Älteren

    „Mahal samryn Warg Tiefwasser! Es ist mir eine Freude euch nach so langer Zeit wieder sehen zu dürfen!“

    „Jaja, Mahal auch dir junger Wolfherz! Wie ich sehe hast du immer noch dieses Schwein bei dir. Ich hatte gehofft das die Wildhämmer es ihren Greifen zum Fraß vorwerfen, damit es nicht mehr meinen Kräutergarten verwüssten kann“

    Trotz den harschen Worten kann man ein freundliches Blitzen in den Augen des alten Fischer erkennen als er von dem rothaarigen Eber spricht.

    „Hah, ihr nennt es einen Kräutergarten, in meinen Augen ist es nur ein umzäuntes Unkrautfeld und das was Groar unter der Erde findet, ist bei weitem schmackhafter als jedes Blättchen an euren Pflanzen!“

    Nach diesen Worten brechen beide in lautes Gelächter aus, das nur von der miesmutigen Mine der Zwergin unterbrochen wird.

    „5 Jahre! 5 Jahre weg und hat nichts besseres zu tun als wieder mit meinem Vater über dessen Garten zu streiten! Wie geht es deinem Vater, ich habe ihn seit Wochen nicht gesehen, ist er wohlauf?“

    „Entschuldige vielmals, Bloingard ist gerade in Kharanos um sich mit König Bronzebart zu treffen, ich soll dir schöne Grüße ausrichten, euch natürlich auch Warg. Als ich ihn gestern verließ ging es ihm recht gut!“

    „ Gestern verließ....? Aber es ist ein Dreitagesritt über den Südpass nach Dun Morogh!“

    Erst jetzt scheint sie die Tätowierung die sich über den gesamten rechten Arm ausbreitet zu registrieren.

    „ Du hast es geschafft, du hast dir deinen Greifen verdient!

    „Aye, dies und noch mehr“
    erwidert er mit einem zufriedenem Schmunzeln.
    „Hast du geglaubt ich würde mir 5 lange Jahre lang nur die herrliche Gebirgsaussicht ansehen? Weißt du was mir in den Jahren in Nestgipfel am meisten gefehlt hat, natürlich erst nach dir und deinem Vater? Gebratene Forelle! Glaubst du wir könnten das später zum Abendessen haben?“
    Er schaut neugierig zu dem Fischer und als er nickt, hakt er sich bei Khara ein und zieht sie in Richtung Thelsamar.

    „Komm, ich stelle dir Darsam vor, meinen Greifen! Kann ich Groar hier lassen Warg? Er hat auch schon was zu fressen bekommen!“



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