R.I.P (PG-16; Depri/Death)

Tokio Hotel - Fanfictions
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    Re: R.I.P (PG-16; Depri/Death)

    DaMImme - 10.01.2006, 16:20

    R.I.P (PG-16; Depri/Death)
    Autor: DaMImme (Ich schon wieder)
    Hauptpersonen: Mimme
    Rating: PG16 denk ich mal müsst reichen^^
    Genre: Depri, Death
    Warnungen: KEINE TH STORY ^^
    Claimer: Kein Mensch gehört mir. Aber die wo vorkommen, entspringen meiner kranken Fantasie.

    ____

    Der Hörer fällt mir aus der Hand.
    Ich konnte mich nicht regen. Das war alles nur ein Traum.
    Ein schlimmer, sehr schlechter Traum.
    Aus meinem Handy höre ich noch Schluchzer meiner Freundin Karina.
    Das war alles wie in einem verdammt schlechtem Horrorfilm.
    Vor meinen Augen verschwimmt alles. Ich nehme gerade noch den Aufschrei meiner Mutter war, dann wurde alles schwarz.

    Als ich aufwache, ist alles weiß. Ich konnte mich an nicht erinnern
    Wo zum Teufel war ich? Bin ich im Himmel, oder was?

    Langsam nahm ich die Konturen eines Zimmers wahr. Ein Schrank, ein Stuhl und ein Stahlbett, auf dem jemand schlief.
    Nein, ich bezweifle, dass das der Himmel ist.

    Ich hörte ein Weinen. Da erkannte ich plötzlich meine Freundin Karina, die an meinem Krankenbett saß.
    Ich regte meinen Arm. Sie schaute auf. Ihre Augen waren rot, das Make- Up verschmiert, der Kajal verlaufen.

    Da stürzte alles wieder auf mich ein. Der gestrige Abend. Der Anruf mit der Nachricht das mein bester Kumpel tot ist.
    Fabi ist tot. Tot. Tot. Tot. Gestorben bei einem Autounfall.
    Alkoholisiert gegen einen Baum. Zwei Tote, einen Schwerverletzten.
    „ Oh, Mimme.“, Karina, auch Curry genannt, schluchzte wieder auf.
    Ich wartete darauf, das mir die Tränen kamen. Aber sie wollten nicht kommen.
    Ich spürte nur eine riesige Leere in mir.
    Ein schwarzes Loch, das mich zu verschlingen drohte.

    Ich schlief wieder ein.


    Ich wachte mehrmals wieder auf, schreiend und mit Tränen überströmt.
    Immer träumte ich das Gleiche. Ich saß neben Fabi in einem Auto, das von allein fuhr. Plötzlich sah ich einen Baum auf uns zurasen. Es gab einen Knall, doch ich spürte weder Schmerzen noch sonst etwas. Dann wurde alles weiß und ich sah Fabi. Vor mir auf dem Boden liegend. Blutüberströmt.
    Ich fange an zu schreien.
    Dann wache ich auf.

    Am nächsten Morgen kommt eine Krankenschwester herein, macht die Vorhänge auf und will mich wachschütteln.
    „Hallo Miriam. Du kannst heute nach Hause. Zieh dich an, deine Eltern warten unten im Foyer auf dich.“
    Dann war sie weg.
    Ich blieb liegen und starrte an die Decke.
    Wieder fühlte ich diese Leere.
    Ich wollte weinen, heulen.
    Und ich wollte unbedingt Fabi sehen und ihm sagen, was für ein Scheiß Idiot er ist und wie er dazu kommt mir einfach wegzuverrecken.
    Ich hatte eine unglaubliche Wut auf ihn.
    Irgendwann stand ich auf. Meine Beine bewegten sich ohne mein Zutun in das kleine WC, liefen wieder heraus und ich zog mich an.
    Alles vollautomatisch.

    Ich zog mir einen schwarzen Pulli an, eine schwarze Jeans und umrandete meine Augen schwarz. Das tat ich sonst nie.
    Aber irgendwie war mir nach Schwarz zu Mute.

    Als ich im Foyer ankam, lief meine Mutter schon auf mich zu, umarmte mich und sagte: „Oh mein Schatz, das ist ja alles furchtbar. Schrecklich ist das. Seine arme Mutter.“
    Ich sagte nichts und ließ mich widerstandslos zum Auto führen.


    Zuhause angekommen ging ich in mein Zimmer. Ich legte mich auf mein Bett und starrte die Wand an. Ich dachte nicht an Fabi.
    Ich konnte es selbst kaum glauben, aber ich dachte an die Englischarbeit die wir morgen schreiben würden. Ich hatte so gut wie nichts dafür getan. Ich war einfach zu faul.
    Ich schüttelte wütend den Kopf. Was war denn mit mir los?
    Mein bester Freund ist verreckt, und ich dachte an diese scheißbeschissene Klassenarbeit.

    An meiner Tür klopfte es. Ich sagte nichts und die Tür wurde geöffnet.
    In meinem Zimmer stand jetz meine kleine Schwester. Clara.
    Sie war fünf und eine richtig kleine Nervensäge.
    „He, du, was ist denn los? Mama hat gesagt, ich soll dich in Ruhe lassen.“
    „Und dann wars ja klar das du genau das Gegenteil davon tust.“, raunzte ich sie an.
    „Weißt du was? Mama hat mir verraten was ich zum Geburtstag bekomme! Willst du wissen, was es ist?“
    „NEIN VERDAMMT; DU NERVST; LASS MICH IN RUHE UND HAU AB!“, brüllte ich sie an.
    Sie sah mich verschreckt an. Dann kam der Ausdruck auf ihr Gesicht, der mich immer noch mehr auf die Palme brachte.
    „Des sag ich der Mama!!“
    Das reichte. Ich sprang auf und rannte auf sie zu. Das hatte immer die gleiche Wirkung.
    Sie bekam Angst und wollte wegrennen. Doch ich war schneller.
    Ich packte sie an den Schultern und wollte sie am liebsten in ihr dreckiges Gesicht schlagen.
    Einfach irgendwo meine Wut ablassen. Über Fabi.
    Ich sank zurück.
    Clara erstarrte einen Augenblick, dann drehte sie sich um und lief aus meinem Zimmer. „MAMMMAAA!! Die Mimme hat mich gehauen!“

    Ich schloß müde meine Augen.

    Ich wollte nichts sehen und nichts hören.
    Ich schlief ein.

    Mitten in der Nacht wachte ich plötzlich auf. Ich hatte wieder diesen Traum. Und unglaublichen Durst. Also ging ich runter in die Küche um mir etwas zu holen.
    Ich hockte auf unserem Tisch und schaute auf die Fotos, die an unserer Wand hingen. Mein Blick fiel auf eins, das mich und Fabi zeigte.
    Klirr. Ich hatte das Glas fallen lassen.
    Ich stand langsam auf und ging auf das Foto zu, ohne es aus den Augen zu lassen.
    Als ich davor stand, fing ich an zu weinen. Dieses Gesicht war doch so vertraut. Diese grauen Augen, dieser Mund, diese Nase.
    Sie sind mir so echt in Erinnerungen.
    Fabi war immer der Kracher gewesen.
    Immer hatte er einen coolen Spruch gebracht. Er war immer gut drauf.
    Und hat immer gelacht.

    Und jetz? Alles ist kaputt. Mein ganzes Leben.

    Am nächsten Tag in der Schule war die Hälfte der Schüler in Schwarz gekleidet. Ich auch.
    Gleich, als ich die Schule betrat viel mir ein Riesenplakat am schwarzen Brett auf. „Fabi, wir werden dich nie vergessen! Bitte unterschreiben!“
    Davor wuselten ein paar Fünftklässler, die Fabi warscheinlich noch nie im Leben gesehen hatten.
    Wieder stieg in mir Wut auf.
    Ich schluckte den Zorn hinunter und ging in meine Klasse.
    Die Englischarbeit fiel aus.
    Ich saß in der Klasse, bekam gar nichts mit und starrte die Tafel an.
    Ich dachte an gar nichts.


    Eine Woche später schien es so, als ob alle vergessen hätten das Fabi mal da war. Die Lücke, die er hinterlassen hatte, schloß sich schnell.
    Doch in mir blieb sie. Und sie wurde mit jedem Tag größer.

    Ich hatte ein schlechtes gewissen, wenn ich lachte.
    Ich hatte ein schlechtes Gewissen, wenn ich verliebt war.
    Ich hatte einfach ein schlechtes Gewissen.
    Ich sollte doch trauern!! Und nicht lachen und glücklich sein!

    Es kam mir wie Verrat an meinem Kumpel vor. Er ist tot und ich lache über dumme Witze.
    Und jedes Mal, wenn ich ein Foto sehe, wird dieses schlechte Gewissen größer.
    Manchmal fühlte ich mich so elend, das ich am liebsten auch sterben würde.
    Ihr denkt jetz bestimmt, was für ne Psychotante.
    Das stimmt, ich bin eine.
    Vorallem wenn ich sterben will.
    Wenn ich anderen das antun will, was mir angetan wurde.





    Das ist jetz knapp 6 Monate her.

    Ich gehe in die schule, lache mit Freunden und bin Tokio Hotel Fan.
    Ich denke meistens gar nicht an Fabi.
    Ich vergesse, das mein bester Freund tot ist.
    Als ich mir das Album von Tokio Hotel gekauft habe, fiel mir gleich der Titel ‚Wenn nichts mehr geht‘ ins Auge.
    Ich konnte mir denken, das dieses Lied mein Lieblingslied wird.
    So war es auch.

    „Um dich weinen soll ich nicht, ich weiß unsterblich sind wir nicht...“
    Jedes Mal wenn ich diese Zeilen höre, muss ich an meinen Kumpel denken.
    Das er nie mehr wieder kommt.
    Und ich trotzdem weiterlebe.



    Re: R.I.P (PG-16; Depri/Death)

    +*Sunshine*+ <3 - 10.01.2006, 19:16


    Cool
    Am besten ist der schluss
    Stimmt ja auch irgendwie
    Also tokiohotel singen so verdammt realistisch..ne irgendwie war da jez da falsche wort....was is eigl realistisch?? naja egal

    Ämm ma ne frage: is dieser fabi echt ma gestorben und das is alle wahr und so??

    Naja am anfang steht ja das is alles deine fanta aber irgendwie...ach
    kp
    naja lieb dich trotzdem

    <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3

    kannst ja au ma meine lesen^^



    Re: R.I.P (PG-16; Depri/Death)

    DaMImme - 11.01.2006, 21:10


    Also, des Wesentliche is wahr.
    der Fabi is wirklick gestorben und war au n Kumpel von mir, :cry: nur halt nich ´mein bester Freund.
    Und ich bin au nich in Ohnmacht geflogen oder so...

    Allerdings muss ich echt jedes Mal an den denken, wenn ich des Lied hör....



    Re: R.I.P (PG-16; Depri/Death)

    tokiomaus - 17.01.2006, 14:45


    super geil!!!!!! <~~ +keinen großen Wortschatz habZz....aba dafür nen ehrlichen!!!!!+



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