>>Volle Distanz<<

Tokio Hotel - Fanfictions
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    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 08.01.2006, 14:59

    >>Volle Distanz<<
    So,hier auch mal eine FF von mir... Nr.14 oder so?*am kopf kratz* Naja,würde mich über Kommis freuen..

    So erstmal der Header
    1. Autor: Memoria
    2. Art der Story: Sap,Lime,Depri - Nicht so genau definierbar *g*
    3. Hauptpersonen: Eileen & Jessy,Bill & Tom
    4. Rating: PG-14 *denk*
    5. Warnungen: vorerst keine
    6. Disclaimer: Bill und Tom gehören nicht mir,Ich verdiene mit der Story kein Geld,und alles ist natürlich frei erfunden.
    7. Claimer: Die Characktere Eileen und Jessy gehören mir,sowie diverse Plätze,beispielsweise das "Blazin'"
    8. Summary (muss nicht sein!): Lest selbst :)


    Volle Distanz

    1. Kapitel: Eileens Geschichte,Jessy und Tokio-Was?!

    Missmutig betrete ich das graugestrichene Schulgebäude. Seufz. Jetzt geht die Schule wieder los,der "Ernst des Lebens",wie mein Vater sagen würde. Ich habe keinen Vater mehr,und seitdem ist mein Leben ernster als je zuvor. Er ist vor zwei Monaten bei einem Autounfall ums Leben gekommen,und für mich ist eine Welt zusammengebrochen. Doch ich habe mich gefangen,ich mache weiter,auch wenn ich eigentlich keine Ahnung habe,wofür ich lebe. Meiner Mutter geht es viel schlechter als mir. Sie hat angefangen zu trinken,sie raucht wieder,beschimpft mich. Unser Haus mussten wir verkaufen,und jetzt wohnen wir notgedrungen in einer kleinen Wohnung,die völlig verdreckt wäre,wenn ich nicht ab und zu aufräumen würde. Mama ertrinkt in ihrem Selbstmitleid,es interessiert sie gar nicht,wie es mir dabei geht. Und ich ertrage alles schweigend.
    Während ich den von Kindern überfüllten Gang zu meinem Klassenzimmer entlang schlendere,taucht auf einmal Jessy neben mir auf. "Hey,Eileen!",sagt sie und lächelt mich an. "Morgen Jessy!",antworte ich und setze mein schönstes Lächeln für sie auf. Ich hatte noch nie viele Freunde,meine Nachmittage verbringe ich mit Gitarre spielen,Tanztraining,für die Schule lernen. Und früher habe ich an den Wochenenden immer was mit Dad unternommen. Tränen steigen mir in die Augen. Schnell dränge ich sie zurück und frage "Und,was gibts neues?" Was ich an Jessy so mag,ist,dass sie mich anders behandelt als die anderen. Wenn sie mit mir spricht,ist da nicht dieses verdammte Mitleid in den Augen,sie behandelt mich so,als wäre nichts passiert. Es tut mir gut,und ich bin ihr sehr dankbar dafür. "Es gibt eine neue Ba-hand!",verkündet sie und wedelt mit ihrer Bravo vor meinem Gesicht herum. Inzwischen sind wir vor unserem Klassenraum angekommen,aber unser Lehrer ist noch nicht da und der Klassenraum abgeschlossen,weswegen meine Klassenkameraden alle auf dem Gang herumlungern. Ich nehme ihr die Bravo aus der Hand und werfe einen Blick hinein. Musik hat mich ja schon immer interessiert. "Tokio Hotel - die neue Superband am Teeniehimmel",lese ich laut vor und lasse die Zeitschrift sinken. "Tokio Hotel?",frage ich sie,und Jessy nickt begeistert. "Ja,aber du musst das da jetzt nicht alles lesen",sagt sie und deutet auf den ellenlangen Artikel zu - der neuen Superband. "Aber guck dir mal das süße Foto an!",quietscht sie dann,und ich fange an zu lachen und werfe einen Blick darauf. "Von links: Georg,Tom,Bill und Gustav",entziffere ich. Jessy nickt. "Guck mal,der da ist der süßeste,nicht wahr?",strahlt sie und deutet auf den zweiten Typen von links,Tom. "Den findest du gut?",frage ich erstaunt und ziehe eine Augenbraue in die Höhe. "Also meiner Meinung nach sehen die alle ziemlich komisch aus,bis auf diesen Gustav,der wirkt ganz nett!",teile ich ihr mit und gebe ihr die Bravo zurück. Meine Freundin zuckt nur mit den Achseln,und dann kommt auch schon Herr Molou und schließt den Klassenraum auf. Während alle sich wie die Bekloppten nach drinnen drücken,schlendere ich als letzte in den Klassenraum und schließe die Tür langsam hinter mir. "Na,Eileen,brauchst du wieder eine Extraeinladung?",lächelt Herr Molou und packt seine Tasche aus. Ich schüttele lächelnd den Kopf und setze mich auf meinen Platz. "Was haben wir jetzt überhaupt?",flüstert Jessy mir zu. Weil Herr Molou unser Klassenlehrer ist,haben wir ihn in mehreren Fächern,unter anderem in Deutsch,Erdkunde und Sport. "Ich glaube,Deutsch",murmele ich. Etwas zu laut,wie sich herausstellt. "Hey,richtig geraten!",ruft Herr Molou,dann dreht er sich um und beginnt,einen Text über Zeichensetzung an die Tafel zu schreiben. Schnarch. Ein Tag,wie jeder andere..?
    "Nochmal wegen Tokio Hotel",fängt Jessy an,während wir in der Pause über den Schulhof schlendern,und ich lache innerlich. "Ja?Lass mich raten: Sie sind deine neue Lieblingsband,und ich muss dir zum Geburtstag Konzertkarten für dich und mich schenken?" Jessy boxt mir in die Seite. "Ihr erster Hit heißt übrigens Durch den Monsun,und heute hat der Premiere auf Viva,soweit ich weiß. Willst du nach der Schule mit zu mir kommen und wir schauen den Clip zusammen?? Mom hat gesagt,ich kann dich mal wieder zum Mittagessen einladen!",berichtet sie mir. Ich denke nach. Jessy hat eine wirklich tolle Familie. Ihre Mutter und ihr Vater sind supernett und locker drauf,ihre große Schwester Marie ist echt lieb und sie hat sich schon oft zu uns gesetzt und mit uns gelabert. Aber am meisten liebe ich ihren kleinen Bruder Kevin. Er ist gerade mal 5 und supersüß. Doch so verlockend das Angebot auch klingt,ich lehne ab. "Sorry..Ich würde ja echt gerne den Clip mit dir anschauen..aber ich muss immer mal gucken,wie es Mom geht,verstehst du?",erkläre ich,und Jessy nickt verständnisvoll. Aber an ihrem Blick kann ich sehen,wie enttäuscht sie ist. "Wann läuft denn der Clip?Wenn er erst später am Nachmittag kommt,kann ich ja dann rüberkommen",sage ich schnell,und ihre Miene hellt sich auf. "Um 17 Uhr!Oh,super,dann komm dann vorbei,ja?",quiekt sie und fällt mir um den Hals. Ich lache. Na das kann ja was werden!
    Nach Schulschluss mache ich mich mit gemischten Gefühlen auf den Weg nach Hause. Wie ich Mama jetzt wohl zu Hause vorfinde? Agressiv,betrunken? Traurig,deprimiert,verzweifelt? Oder - mir gefriert vor Schreck das Blut in den Adern - vielleicht hat sie sich ins Koma gesoffen? Mit schnellen Schritten eile ich nach Hause und krame meinen Schlüssel hervor. Meine Hand zittert,als ich aufschließe. Die Tür springt auf,und ein Alkoholgestank dringt mir entgegen,sodass mir ganz schlecht wird und ich fast ohnmächtig werde. "Mama?",rufe ich und schließe die Tür hinter mir. Dann steht sie auch schon vor mir. Fettige Haare,ein glasiger Blick,blutunterlaufene Augen,und ihre Alkoholfahne dringt in meine Nase. Angewidert drehe ich mich weg. Was ist nur mit ihr geworden? Ich gehe in die Küche,beiße hungrig in ein Brötchen. Mama folgt mir,sie setzt sich zu mir an den Tisch und beobachtet mich beim Essen. Ich komme mir unter ihrem Blick vor wie hypnotisiert. Sie scheint nicht zu merken,wie unwohl ich mich fühle. Schnell schlinge ich mein Brötchen hinunter und stürze mein Glas Wasser aus. Dann springe ich auf,werfe meinen Rucksack auf mein Bett und reiße meine Jacke vom Gardrobenhaken. "Mama,ich geh zu Jessy,ja?",rufe ich und will schon die Tür öffnen,da steht sie wieder im Flur. "Ich muss dir noch was sagen..",murmelt sie,und es klingt ernst und wenig betrunken. Ich gehe innerlich schon mal auf Abwehrhaltung und vermeide es,ihr direkt in die Augen zu sehen. Wer weiß,was jetzt kommt..



    Re: >>Volle Distanz<<

    tokio-hotel.ff-fan - 08.01.2006, 15:07


    Hey ich finds echt gut!!!
    mach mal bitte weiter!!!

    Lg<3



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 08.01.2006, 18:38


    Danke! Noch mehr Meinungen? :wink:

    2. Kapitel: Wenn deine Welt in viele Teile zerbricht

    "Du bist...Ich bin nicht...deine Mutter",murmelt sie. Ich reiße die Augen auf,mein Mund steht offen. "Wie jetzt?",frage ich ungläubig und nehme meine Hand von der Türklinke. Den Nachmittag bei Jessy verwerfe ich in meinem Kopf schon mal. Sie wird mich schon verstehen. "Wollen wir das nicht in der Küche besprechen?",würgt sie hervor,und mir wird ganz schlecht. "Ja",murmele ich,es klingt gejammert. Ich schlüpfe aus Jacke und Schuhen und folge ihr an den Tisch,wo wir noch eben saßen und ich gegessen haben. Wir sitzen uns gegenüber,und sie schweigt. "Jetzt sag schon!",drängele ich,obwohl ich Angst habe,vor dem was jetzt kommen mag. "Ja,es ist so. Du bist nicht meine Tochter. Und Tony war auch nicht dein Vater.",sagt sie leise,und bei dem Wort "Tony" füllen ihre Augen sich mit Tränen.
    "NEIN!",brülle ich verzweifelt,springe auf,weine. "Sag sowas nicht! Nimm es sofort zurück und sag,dass das alles nur ein schlechter Scherz ist!!" Ich sehe sie entsetzt an,doch meine Mutter - nein! - diese Frau weicht meinem Blick aus. "Wir haben dich adoptiert,als du noch ein Baby warst. Du bist jetzt 14 Jahre bei uns,und - ich werde doch immer deine Mama sein,oder?" Ich schreie. "Und warum sagst du mir das dann gerade jetzt,he?? Warum sagst du es mir überhaupt? Ich habe es doch schon schwer genug!" Weinend stolpere ich ein paar Schritte zurück,kralle mich am Kühlschrank fest. Maja sitzt immer noch wie versteinert auf deinem Platz. "Irgendwann musstest du es ja mal erfahren!",sagt sie leise und betrachtet angestrengt das Muster der Tischdecke. "Und,soll ich dich jetzt Maja nennen?",frage ich gereizt,ja es ist dumm und daneben,aber ich kann nicht anders. "Wenn du willst...",sagt sie nur leise,fast flüsternd,und ich schlucke. "Und wer ist meine wahre Mutter?",frage ich und suche ihren Blick. "Willst du das wirklich wissen?" Sie sieht mir direkt in ihre Augen,der glasige Blick ist fast verschwunden. Ich halte mir den Bauch,stürme in den Flur und schlüpfe in meine Sachen. "Ich muss hier raus.." Dann knalle ich die Tür zu und laufe. Ich laufe so schnell ich kann,die Treppen hinunter,den Weg entlang,ich laufe,bis ich fast keine Luft mehr kriege und mich keuchend irgendwo festhalten muss. Ich sehe mich um und bemerke,dass ich beim Spielplatz gelandet bin. Auf einmal zupft mich jemand an der Jacke. "Eileen?" Ich drehe mich um und sehe - Kevin. "Kev!",rufe ich. Jessys kleiner Bruder! "Bist du alleine hier?",frage ich ihn und blicke mich suchend um. "Ja,wir wohnen ja gleich da!",sagt er laut und deutet auf das kleine Häuschen gegenüber. Natürlich,der Spielplatz vor Jessys Haus! Ich bin so in Trance gewesen das ich gar nicht gemerkt habe,wohin ich laufe. "Warum keuchst du so?",fragt Kevin mich und sieht zu mir hoch. "Weil ich so viel gelaufen bin!",sage ich. Kevin streckt die Hand aus und ich beuge mich zu ihm runter. Er legt seine kalte Hand auf meine Augen. "Deine Augen sind ganz dolle rot! Naja...lass uns doch nach Hause gehen,Jessy hat schon gesagt,dass du heute zu uns kommst! Und da..",erzählt er und nimmt meine Hand,um mich über den Weg zu zerren. "Und da?"frage ich und öffne das kleine Gartentürchen zum Haus. "Da habe ich mich gefreut!",strahlt Kevin und drückt meine Hand. Ich lächele. "Ich freu mich auch..:",sage ich und drücke die Klingel. "Oh,Eileen!Da bist du ja schon!" Jessy öffnet mir die Tür und lächelt mich an. Kevin marschiert ins Wohnzimmer und Jessy zieht mich ins Haus und schließt die Tür hinter mir. "Es dauert aber noch eine Weile bis T..." Sie sieht meinen Gesichtsausdruck,stockt. "Wollen wir auf mein Zimmer gehen?",fragt sie schließlich,und ich nicke und folge ihr. Erschöpft lassen wir uns aufs Bett fallen,und Jessy sieht mich erwartungsvoll an. "Was ist los?",fragt sie,direkt ohne Umschweifen. Ich zögere. Soll ich erz..? Andererseits,wieso nicht? Sie ist immerhin meine beste Freundin. Tränen steigen mir in die Augen. "Ich bin adoptiert..",sage ich leise und starre auf meine Finger. "Waaaaaaas??",ruft Jessy entgeistert und umfasst meine Handgelenke. "Ehrlich?",fragt sie dann flüsternd,und ich nicke,senke den Kopf. "Ach Eileen...es tut mir so leid für dich.. Was du alles durchmachen musst... Aber,hey,ich bin immer für dich da,ja?" Ich nicke,weine,über mein Leben,schluchze,weil sie so lieb ist. Jessy drückt mich an sich,weint mit mir. "Danke",schniefe ich und sie reicht mir ein Taschentuch. Als wir uns einigermaßen beruhigt haben,druckst Jessy ein wenig herum. "Wil..Willst du sie denn...finden?Also ich meine,ausfindig machen?Oder.." Ich nicke. "Ja,das will ich. Aber...nicht jetzt,verstehst du? Im Moment ist alles so drunter und drüber...Ich muss erstmal mit dieser Welt klarkommen,bevor ich in eine neue eintauchen kann..:",murmele ich,und Jessy nickt. Sie versteht mich. Wie immer,sie weiß,was in mir vorgeht,wie ich fühle,was ich ertragen kann,was zu viel für mich ist.
    "Vielleicht ist es jetzt etwas...unpassend..aber..." Jessy sieht auf ihre Uhr. "Können wir uns den Clip trotzdem anschauen?" Verlegen beißt sie auf ihre Unterlippe,ich spüre,dass sie Angst hat,dass ich ausraste. Doch ich lächele. "Na klar...deswegen bin ich doch hergekommen!" Sie sieht mich erleichert hat,und während sie an ihrem Fernseher,einer ziemlichen alten Schrottkiste,herumschaltet,schließe ich kurz die Augen. Meine Eltern sind nicht meine Eltern. Der Mann,den ich für meinen Vater gehalten habe,ist tot. Die Frau,von der ich dachte,sie wäre meine Mutter,sitzt betrunken zu Hause. Und ich sitze hier mit der besten Freundin,die ich je hatte,und schaue gleich den Videoclip von einer Band,die ich seit heute kenne. Das ist doch eine verquere Vorstellung. Aber das ist mein Leben.



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 08.01.2006, 19:01


    Ich kann mir schon denken, wer ihre Mum ist Ô_Ô



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 08.01.2006, 19:14


    psst :wink:



    Re: >>Volle Distanz<<

    tokio-hotel.ff-fan - 08.01.2006, 19:27


    Hey wieder soooo supi *gg*
    mach büdde schnell weiter

    Lg



    Re: >>Volle Distanz<<

    Fitzkik - 08.01.2006, 19:59


    Schnnnneeeeellll...

    ich platz gleich..mach weiter..das ist toll..

    *buuuuumm*

    ZU SPÄT-.....bin schon geplatzt...hehe



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 08.01.2006, 20:18


    +gg+ Danke..hier gehts weiter


    3. Kapitel: "Also das habe ich mir irgendwie besser vorgestellt." & "Das ist ja unglaublich!"

    Jessy lässt sich mit der Fernbedienung neben mir aufs Bett fallen und legt einen Arm um mich. "Na,dann wollen wir doch mal hören,wie Durch den Monsun so klingt,was?",fragt sie mich lächelnd und verfolgt den Countdown auf dem Bildschirm. "Was ist ein Monsun überhaupt?",frage ich zurück,und sie zuckt mit den Schultern. Wie auf Kommando fangen wir beide an zu lachen,und dann geht das Video endlich los. Wir schweigen und starren gebannt auf die Mattscheibe. Als das Video zu Ende ist,schaltet Jessy den Fernseher wieder aus und sieht mich erwartungsvoll an. "Wie fandest du es so?" Ich lächele gequält. "Najaa...",druckse ich herum und lache. Jessy nickt. "Genau. Also das habe ich mir irgendwie besser vorgestellt." "Absolut",seufze ich. "Ich hätte jetzt auch gedacht,die machen eher so Punkrock,so wie die aussehen...aber das ist ja Pop! Auf sowas steh ich echt nicht...",erkläre ich,und Jessy nickt zustimmend. "Ich auch nicht.Egal."
    Nachdem wir eine Weile geschwiegen haben,stehe ich auf. "Willst du nach Hause?",fragt Jessy und sieht zu mir auf. Ich schüttele den Kopf. "Nein.Am liebsten nie wieder.. Eigentlich ist es ja gar nicht mein zu Hause." "Sie ist deine Mutter,Eileen,sie ist es immer gewesen",murmelt Jessy und sieht mich ernst an. "Sie ist doch schon fertig genug. Nimm ihr nicht auch noch das letzte,dass sie liebt. Dich. Sie hat doch schon fast alles verloren. Willst du das wirklich?" Ich lege den Kopf schief. Irgendwie staut sich Wut in mir auf. "Du scheinst ja ziemlich genau Bescheid zu wissen!",gifte ich. Und sofort tut es mir wieder leid. Sie will mir ja nur helfen,und sie hat auch recht. Doch zum Glück scheint sie nicht sauer zu sein. "Ja.Und ich als deine Freundin sehe es als meine Pflicht an,dir zu helfen!" "Danke",wispere ich und werde rot. Sie hat es nicht verdient,dass ich sie anmache. "Ich hätte so gern deine Familie..",murmele ich und sehe sie nicht an. "Ja...sie sind toll. Aber vielleicht... vielleicht ist deine Mutter,dein Vater,ich meine,deine biologischen Eltern...Vielleicht sind die auch unglaublich toll! Hey,vielleicht hast du ja sogar Geschwister! Deinen eigenen kleinen Bruder..",lacht sie und sieht mich aufmunternd an. "Wenn sie so toll wären,hätten sie mich ja wohl nicht weggegeben",antworte ich bitter und drehe ihr den Rücken zu. "Wollen wir gemeinsam nachforschen? Ich helfe dir dabei. Versprochen.",startet sie einen letzten Versuch,und ich schüttele den Kopf. "Noch nicht. Bald,aber nicht jetzt. Trotzdem: Danke. Ich weiß das zu schätzen. Und jetzt gehe ich wohl besser...",murmele ich,und Jessy begleitet mich zur Haustür. Wir verabschieden uns,und bevor sie die Haustür schließt,sieht sie mir noch einmal in die Augen. "Eileen?" "Hmm?" "Sei nicht so streng mit den anderen,und vor allem,sei nicht so streng mit dir selbst. Du bist ein toller Mensch,und irgendwann bekommst du,was du verdienst. Alles wird gut." Dann schließt sie die Tür,ohne meine Antwort abzuwarten. Ich verharre völlig perplex immer noch auf der selben Stelle. Dann reiße ich mich los und schlendere den dunklen Weg nach Hause. Während ich langsam einen Fuß vor den anderen setze,denke ich über Jessys Worte nach. Sie hat so verdammt recht. Mal wieder. Ich lächele und komme an einem Haus vorbei,das hell erleuchtet ist. Die Haustür steht sperrangelweit offen,und ein riesiger Umzugswagen parkt davor. Es sind nur noch ca. 100 m bis zu meinem Zuhause,und trotzdem bleibe ich stehen. "Bill,die hinteren Kisten sind für dihich!",ruft eine Frauenstimme,und dann ertönt ein genervtes "Jaha!",und ein komischer Typ,der mir bekannt vorkommt,steht in der Tür. Ich schlage mir vor den Kopf. Natürlich,dieser Bill von... Tokio Hotel! Das ist ja unglaublich! "Und such mal Tom,der ist jetzt schon seit 10 Minuten irgendwo im Haus verschwunden und tut keinen Handschlag!" Ja,Tom,der komische Junge mit den Dreadlocks,den Jessy so gut findet! Das ist ja unglaublich!
    Wie ein Roboter dränge ich mich an dem Umzugswagen vorbei und laufe die letzten Meter nach Hause. Wenn ich das Jessy morgen in der Schule erzähle...die wird gucken wie ein Auto!



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 08.01.2006, 20:24


    Dann muss sie ja jetzt nicht mehr großartig suchen xD

    Öhm, wie ein Auto, der war gut :D



    Re: >>Volle Distanz<<

    tokio-hotel.ff-fan - 08.01.2006, 20:26


    Boah wie GEIL!!!
    echt supi

    Langsam bekomm ich auch sone ahnung... :P

    Büdde schnell weiter

    LG<3



    Re: >>Volle Distanz<<

    Fitzkik - 08.01.2006, 21:01


    Gut...

    der Teil ist auch cool...

    mach schnell weiter..*süchtig ist*



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 08.01.2006, 22:49


    4. Kapitel: "Der's immer so.."

    Zu Hause schleiche ich nur noch schnell in mein Zimmer,kritzele als Hausaufgaben irgendwas hin und lasse mich schließlich in mein Bett fallen. Es ist unbequem,klein,eng. Mein Zimmer ist kahl. Müde starre ich die weißen Wände an. Vor ein paar Monaten war alles noch so schön. Und jetzt liegt alles in Scherben. Doch ich will und ich darf nicht aufgeben. Für mich. Für Jessy. Ich ziehe mir die Decke bis über die Nasenspitze und denke über den Umzugswagen nach. Ich glaube es nicht! Dafür,dass ich die Musik so schlecht fand,interessiert mich der Umzug der beiden Tokio-Hotel Jungs fast schon zu sehr! Während ich mir einrede,dass das alles nur für Jessy ist,fallen mir die Augen zu und langsam dämmere ich weg.
    Am nächsten Morgen muss ich früh aufstehen. Maja ist zum Glück noch nicht wach sondern schläft ihren Rausch aus,wie ich erleichtert feststelle. Ich springe in meine Klamotten,frühstücke,putze mir die Zähne. So,jetzt noch ein wenig Schminke und Haare kämmen,Eastpack schnappen und weg bin ich. Ich hüpfe den Weg zur Schule. Warum bin ich bloß so gut gelaunt? Egal,ich freue mich einfach schon darauf,Jessy gleich von meiner unglaublichen Erkenntnis zu berichten. Doch dazu soll es nicht mehr kommen...
    Als ich auf den Schulhof zu schlendere,kann ich nicht glauben,was ich da sehe. Da stehen Bill und Tom,die beiden Tokio-Typen,und starren missmutig auf unsere Schule. 'Na,den Blick kenn ich doch von mir!',denke ich kichernd und,ohne zu wissen,was ich tue,schlendere ich auf die beiden zu. "Na,neu hier?",frage ich direkt und grinse die beiden an. Erstaunt drehen sie sich zu mir um und mustern mich von oben bis unten. Dann lächelt der Typ mit Dreads,Tom,zurück. "Ja...du etwa auch?" Ich schüttele den Kopf. "Nee,ich muss die Schule hier schon länger ertragen.." "Ist die so schlimm?" der andere zieht seine gepiercte Augenbraue hoch. Ich winke ab. "Nö,kann man nicht sagen..Aber es gibt echt besseres..Soll ich euch zeigen,wo das Sekretäriat ist? Ihr müsst euch doch bestimmt noch anmelden..",schlage ich lächelnd vor. Wieder grinst Tom. Ich stelle erstaunt fest,dass er sehr schöne braune Augen hat und die beiden in live nicht so seltsam aussehen wie auf den Fotos. "Das wär echt lieb..",murmelt Bill und tritt von einem Bein aufs andere. "Nervös?",frage ich mitfühlend,und er nickt. "Der's immer so...",lacht Tom,und mir entgeht nicht,wie er mich ansieht. "Okay..",sage ich verstört. "Rein in die Höhle des Löwen..",murmele ich und gehe voraus. Doch schon bald geht Tom neben mir und legt wie selbstverständlich einen Arm um mich. Bill watschelt abwesend hinter uns her. Mannomann,der benimmt sich ja,als müsse er zum Arzt! Es ist doch nur der erste Schultag,und er muss ja nicht mal alleine in die Klasse,sondern hat noch seinen Bruder!
    Ich führe die beiden zum Sekretäriat und lasse es mir auch nicht nehmen,noch etwas dazubleiben. "Wir sind Bill und Tom Kaulitz und neu hier...",erklärt Tom und lässt sich nicht von dem strengen Blick unserer Sekretärin Frau Kühn beeindrucken. Diese mustert kritisch seine Haare,sein Piercing und schnalzt verächtlich mit der Zunge. 'Kaulitz',vermerke ich innerlich. "Und was willst du hier?",wendet sie sich dann an mich,und ich zucke zusammen. "Äh..." "Sie war so freundlich,und hat uns hergebracht!",mischt Bill sich nun ein,und ich nicke ihm dankbar zu. "Naja,dann kannst du ja jetzt wieder gehen..",giftet sie,und ich zucke mit den Schultern und drehe mich um. "Ciao ihr zwei.. viel Glück.. Und,Bill..Immer schön locker bleiben",grinse ich,haue Bill nochmal auf die Schulter und schlendere endlich zum Klassenraum,wo Jessy schon ungeduldig auf mich wartet.
    "Wo warst du denn solange?Ich habe mir schon Sorgen gemacht!",ruft sie statt einer Begrüßung,und ich ziehe eine Augenbraue hoch. "Sorgen gemacht? Warum das denn?",frage ich erstaunt,und sie sieht mindestens genauso erstaunt zurück. "Vielleicht..weil's dir schlecht geht? Aber warum strahlst du eigentlich so?" Ich grinse und strahle sie an. "Hey,ich muss dir einen echten Hammer berichten..",fange ich an und will erzählen,da kommt auch schon der Molou. "Später..",murmele ich und merke,wie entnervt Jessy ist. Ja,sie ist echt neugierig und muss sich jetzt die ganze Stunde gedulden... "Herr Molou,was haben wir denn jetzt?",frage ich fröhlich und setze mich auf meinen Platz. Der Molou lacht. "Na,gute Laune heute? Wir haben jetzt Erdkunde,liebe Eileen!" "Oh..kotz... Ähm,ich meine...wie schön!",verbessere ich mich schnell. "Herr Molou,ich habe da mal eine Frage!",mischt Jessy sich ein,und der guckt sie erstaunt an. "Eine ernsthafte?Zum Thema Erdkunde?",fragt er vorsichtshalber nochmal nach,und zu seinem und meinem Erstaunen nickt Jessy. "Was ist ein Monsun? Und wo kommt sowas vor?" "Ein Monsun,ahja!",nickt Herr Molou und wendet sich der Tafel zu. Die ganze Klasse stöhnt,nur Jessy und ich fangen an zu lachen und warten gespannt ab,während der Lehrer die Definition für Monsun an die Tafel schreibt.
    Ein Monsun ist eine großräumige Luftzirkulation der unteren Tropospähre im Gebiet der Tropen und Subtropen Das Hauptmerkmal eines Monsuns sind dessen sehr richtungsstabile Monsunwinde in Verbindung mit einer zweimaligen Umkehr der häufigsten Windrichtung im Verlauf eines Jahres.
    Der Monsun besitzt vor allem aufgrund der vom Monsunwind im Sommer mitgeführten hohen Luftfeuchtigkeit einen starken Einfluss auf das sommerfeuchte Klima der von ihnen betroffenen Regionen, welches man daher auch als Monsunklima bezeichnet. Meist ist dieses mit einem ausgeprägten Monsunregen verbunden.
    "Frage beantwortet?",fragt er schließlich,und Jessy nickt. So ist bei einer langweiligen Erdkundestunde endlich mal Wissen gelehrt worden,was sogar mal nützlich sein könnte...



    Re: >>Volle Distanz<<

    tokio-hotel.ff-fan - 08.01.2006, 23:07


    LOL geiler teil!
    die haben aber auch glück mit den twins ^^

    Lol echt supi
    mach büdde schnell weiter

    Lg <3



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 09.01.2006, 19:13


    5. Kapitel: Die liebe Liebe..

    Während Jessy und ich den Gang zur Pausenhalle entlanggehen,warte ich schon die ganze Zeit darauf,dass sie mich ausquetscht. Von alleine will ich nicht wieder damit anfangen. Als wir schließlich am Mädchenklo vorbeikommen,hält Jessy an. "Okay,ich will endlich wissen,welchen Hammer du mir dringend berichten musst,aber zuerst einmal muss ICH hammerdringend aufs Klo..und danach will ich alles hören,klar!",lacht sie,ich nicke und sie verschwindet im Mädchenklo. Ich lehne mich gegen eine Heizung und warte. Und - wie sollte es auch anders sein? Genau dann kommen Bill und Tom vorbeigeschlendert. "Oh,hey!",sage ich,und die beiden lächeln. "Na",sagen sie gleichzeitig und lehnen sich einfach so zu mir an die Heizung. "Und,war's so schlimm,wie du es dir vorgestellt hast?",frage ich Bill,der daraufhin mit den Schultern zuckt. "Naja,die gleichen dummen Sprüche,die ich eh schon kenne... aber sonst geht's. Tom und ich sind aber gar nicht in einer Klasse." "Nicht?",frage ich erstaunt. "Wieso denn nicht?" "Wir bauen zuviel Scheiße zusammen,und unsere alte Schule scheint das eurer Schule mitgeteilt zu haben...",grinst Tom. "Unsere Schule!",verbessere ich,und die beiden lachen.
    "Ja,hast recht.Sag mal,wie heißt du überhaupt?" "Oh,ups,achso...Eileen!",sage ich. Stimmt,die beiden wussten ja meinen Namen überhaupt nicht! "Eileen?Hübscher Name,aber ein wenig seltener,oder?",murmelt Bill,und ich ziehe eine Augenbraue hoch. "Na,deiner ja wohl auch.." In dem Moment kommen zwei Jungs vorbei,Marc und Jonas,sie waren früher mal in meiner Klasse und sind einfach nur idiotisch. Als sie uns entdecken,fangen sie an zu lachen. "Na Bill,du Schwuchtel.. klaust immer morgens Mamas Kajal?",fragt Jonas. Ich warte Bills Reaktion ab,doch er antwortet weder etwas,noch verzieht er eine Miene. Es macht mich wütend. "Ähm,Jonas,wenn ich mich richtig erinnere,warst du es nicht,der als einziger Junge auf der Klassenfahrt Eierkneifer getragen hast??Uhh,wie männlich...",spotte ich,und Marc lacht sich voll einen ab. Beleidigt zieht Jonas ab und Marc folgt ihm. Jetzt lachen auch Bill und Tom.
    "Oh,1:0 für dich,würde ich sagen...",lacht Tom,und ich grinse. "Tja...Sag mal,wieso hast du dich nicht verteidigt?",frage ich Bill,und der zuckt die Schultern. "Ich bin's leid.." Als er das sagt,sieht er ein wenig traurig aus. "Ich find,es sieht gut aus..",sage ich schnell,und Bills Miene hellt sich ein wenig auf. Ha! Genau in dem Moment kommt Jessy aus dem Mädchenklo gestürmt. "Oh,Eileen,das Klopapier war mal wieder alle,und ich musste ewig warten,bis..",plappert sie,dann sieht sie Bill und vorallem Tom und ihr steht der Mund offen. "Oh gott,ich halluziniere...",murmelt sie und starrt Tom an. Bill guckt mich fragend an,Tom starrt zurück. "Ähm..Ja...Also das ist meine beste Freundin Jessy,und das sind Bill und Tom,sie sind neu an unserer Schule...",stelle ich die drei einander vor,und sie nicken. Und dann klingelt es zur Pause. "So,wir müssen dann..Ich muss zum Physikraum,kotz",murmelt Bill,hebt zum Gruß die Hand und zieht ab. "Ja,und ich hab Mathe..",stöhnt Tom. "Bis dann,Mädels,hat mich gefreut,Jessy..",grinst er,zwinkert meiner Freundin zu und verschwindet. "Wow!Der ist ja hammer süß!",stöhnt Jessy und zieht mich am Ärmel. "War das der Hammer,den du mir erzählen wolltest?" Ich will nicken,doch sie brauch keine Antwort mehr,und wie zwei Bekloppte fallen wir uns lachend in die Arme.
    Als es zum Ende des Schultags klingeln,hüpfen Jessy und ich rum. "Warum freust du dich eigentlich so?",fragt Jessy,während wir nach draußen schlendern. "Ich weiß nicht..",murmele ich. Ich weiß es wirklich nicht. "Vielleicht,weil es mal ein wenig Abwechslung ist.Vielleicht,weil ich mich so für dich freue,also wegen Tom.Vielleicht...",spekuliere ich,und meine Freundin unterbricht mich. "Vielleicht weil du Bill ganz süß findest?",fragt sie grinsend,und ich denke nach. Doch,sie hat recht. Ich finde ihn wirklich ganz süß. Vor allem ist es toll,dass er rumläuft,wie er will und nicht wie es den anderen passt. "Ja,könnte sein..",grinse ich zurück,und mit dem selben verklärten Grinsen machen wir uns auf den Heimweg.



    Re: >>Volle Distanz<<

    tokio-hotel.ff-fan - 09.01.2006, 19:21


    ohh echt schööön *gg*

    büdde schnell weiter


    Lg <3



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 09.01.2006, 21:17


    Nächster Teil..auch wenn die Kommis zu wünschen übrig lassen *g*

    6.Kapitel: Feeling different...

    Doch als ich nach Hause komme,verfliegt meine gute Laune schlagartig. "Hey,Mama!",rufe ich in die Wohnung hinein und hoffe,sie jetzt nicht betrunken vorzufinden. Ich kann das nicht mehr ertragen. Jedes Mal nach Hause kommen,diesen Alkoholgestank ertragen,meine völlig versiffte und ungepflegte Mutter zu sehen und ihre Gegenwart ertragen zu müssen. Und wer weiß,vielleicht erzählt sie ja auch wieder ein paar unangenehme Sachen,die ich lieber nicht wissen will. Who knows...
    Doch erstaunlicherweise riecht es in der Wohnung nicht nach Alkohol. Hoffnungsvoll sehe ich mich um. "Mama?",rufe ich nochmal,doch ich kriege keine Antwort. Vielleicht ist sie gerade endlich mal wieder einkaufen? Schließlich dürfte der Kühlschrank so gut wie leer sein. Immer noch unschlüssig stehe ich im Flur herum. Hoffentlich...Oh gott,hoffentlich ist sie keinen Alkohol-Nachschub kaufen. Ich ziehe mir widerwillig die Schuhe aus,hänge meine Jacke an den Gardrobenhaken und tapse auf Socken in die Küche. Dort reiße ich den Kühlschrank auf und suche hungrig nach etwas Essbarem. Schließlich finde ich nur einen Joghurt und löffele ihn schnell in mich hinein. Ich sehe mich in der Küche um. Irgendetwas ist anders. Ich räume den Joghurtbecher weg und schleppe mich ins Wohnzimmer. Nein. Das kann doch nicht wahr sein! Ich sehe mich um. Die Regale sind größenteils ausgeräumt. Ich laufe in das Schlafzimmer meiner Mutter. Ihre Kissen sind weg. Ich wühle in der Nachtischschublade. All ihre Wertsachen sind weg. Ein Einbrecher? Der meine Mutter und Kissen klaut? Nein,wohl eher nicht. Ich werfe einen Blick in ihren Schrank. Ihr Koffer ist weg. Nein. NEIN! Tränen steigen mir in die Augen. Ich laufe zurück ins Wohnzimmer,und unter meinem Tränenschleier fällt mir zum ersten Mal der Zettel auf dem Wohnzimmertisch auf. Ich stürze in den Sessel und beginne zu lesen. Tränen tropfen auf das zerknirrte,verdreckte Papier. Der Zettel sieht aus,als wäre er schon mal in den Müll geschmissen und dann wieder hervorgezerrt worden.
    "Eileen. Ich glaube,wir können nicht mehr zusammen leben. Ich hätte gedacht,du nimmst das alles besser auf. Doch ich sehe ein,dass ich dich zu erwachsen eingeschätzt habe. Das alles tut mir so leid. Doch seit Papa nicht mehr da ist;und seit du weißt,dass deine biologischen Eltern andere sind,verbindet uns nichts mehr. Ich glaube,es ist das beste,wir fangen beide,getrennt von einander nochmal von vorne an. Ich habe dir ein Konto eingerichtet,ich werde mir irgendwo einen Job suchen und dir regelmäßig genug Geld zum Überleben überweisen. Pass auf dich auf,Kleine. Ich liebe dich. Mama...oder Maja.
    P.S: Falls du deine Mutter kennen lernen willst,ich habe dir ihre Adresse und ein paar Gegenstände von ihr,die sie dir als Baby mitgegeben hast,in einer kleinen Schachtel in die Schublade getan. Ich wünsche dir viel Glück. Ich hoffe,du wünscht mir auch welches..."
    Ich weine,lasse den Zettel fallen. Und dann stürme ich zur Schublade,krame nach der Schachtel. Sie ist klein,sehr viel mehr als eine Adresse und so etwas in Ringgröße können da nicht reinpassen. Ich lasse die kleine Schachtel in meine Hosentasche sinken,versuche sie erst einmal zu verdrängen.
    Oh gott,was passiert nur mit mir?Mit meinem Leben? Alles gerät aus den Fugen... Ich weiß nicht mehr,was ich tun soll. Ich hebe den Zettel auf,drücke ihn an mich. Du hast die richtige Entscheidung getroffen. Ich fühle es. Ich weiß noch nicht,wann ich die Schachtel öffnen kann. Wann ich meine Mutter suchen werde,meiner Kindheit auf den Grund gehe. Jetzt nicht. Vielleicht bald. Vielleicht irgendwann... Ich wünsche dir Glück. Alles Glück der Welt,Mama...



    Re: >>Volle Distanz<<

    tokio-hotel.ff-fan - 09.01.2006, 21:32


    :shock: moah wie GEIL!!!!

    echt hammer!!! wooooooooooowww!!!
    supi

    büdde mach schnell weiter!!

    lg <3



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 09.01.2006, 21:51


    Memoria hat folgendes geschrieben: Nachtischschublade

    Da musste ich lachen, Nachtischschublade xD

    Aber zum Schluß kamen mir die Tränen und ich musste fast weinen ô_ô

    Und was sich da entwickelt ist böse, jaaaha ^^
    Weil wegen ihrer Mum, von der wir vlt. bald erfahren?
    Hm, geil, ja. <3



    Re: >>Volle Distanz<<

    tokio-hotel.ff-fan - 09.01.2006, 21:54


    Vallery hat folgendes geschrieben: Memoria hat folgendes geschrieben: Nachtischschublade

    Da musste ich lachen, Nachtischschublade xD

    Aber zum Schluß kamen mir die Tränen und ich musste fast weinen ô_ô

    Und was sich da entwickelt ist böse, jaaaha ^^
    Weil wegen ihrer Mum, von der wir vlt. bald erfahren?
    Hm, geil, ja. <3

    Lol, das sollte doch Nachttischschublade heißen oder? :P

    Ja ging mir genauso^^
    hehe büdde schnell weiter

    Lg <3



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 10.01.2006, 20:49


    Ja.sollte es =)

    Danke für die Kommis *freu*

    7.Kapitel: Ein Date ohne Bill?

    Irgendwann muss ich eingeschlafen sein. Jedenfalls liege ich,den Zettel an mich gedrückt,auf der Couch. Mein Gesicht brennt von den Tränen,meine Augen sind rot und geschwollen,meine Haare zersaust und mir tut jeder einzelne Knochen weh. Und das Herz auch. Ich reiße mich von meinem Spiegelbild los und werfe einen Blick auf den Wecker. Kurz vor neun! Verdammt! Wenn ich mich beeile,schaffe ich es noch zur dritten Stunde. Sofort stürme ich ins Bad,wasche mir das Gesicht,putze mir die Zähne und kämme meine Haare. Dann denke ich lächelnd und kurz an Bill. Für ihn will ich gut aussehen. Und für mich selbst auch. Ich ziehe eine helle Jeans mit rosa Gürtel an,dazu einen schwarzen Rollkragenpullover und meine dicke Jacke. Dann föhne ich mir eine Frisur,schminke mich,schnappe meinen Eastpack und stürme nach draußen.
    Als ich schließlich endlich vor dem Klassenraum ankomme,wird mir klar,dass es gleich klingelt und dann erstmal große Pause ist. Ich hätte also gar nicht laufen müssen! Seufzend stelle ich meinen Rucksack vor dem Klassenraum ab und bahne mir den Weg auf dem Schulhof. Dort lasse ich mich auf eine Bank fallen und denke mal wieder nach. Alles ist so kompliziert. Wenn ich hier in der Schule bin,bin ich glücklich,ich habe Jessy,und jetzt vielleicht auch noch Bill und Tom. Ich muss lächeln. Aber wenn ich nach Hause komme.. bin ich allein.
    Bevor ich noch weiter nach grübeln kann,ertönt das Klingeln und alle strömen nach draußen. Große Pause! Ich verziehe mich nach drinnen und beschließe,mich auf die Suche nach Jessy und Bill & Tom zu machen. Da stehen die beiden Jungs allein an der Heizung! Ich gehe lachend auf die beiden zu,und als sie mich entdecken,erscheint ein Lächeln auf ihren Lippen. "Hey",murmele ich und küsse die beiden auf die Wangen. Tom lächelt mir locker zu,Bill kommt mir irgendwie verkrampft vor. Hat er irgendetwas? "Habt ihr Jessy gesehen?",frage ich,und Tom fängt an zu grinsen. "Hinter dir!",ertönt auf einmal eine Stimme. Ich drehe mich um und bin schon in Jessys Armen. "Oh,hi..",lache ich,und dann stellen wir uns Arm in Arm Tom und Bill gegenüber. "Wo warst du denn?Hast du gedacht 'Ach,heut schlaf ich einfach mal aus?'",fragt Jessy,und ich lache. "Ja,genauso war's..." Ich werfe ihr einen Blick zu,und sieh versteht,dass es um eine Sache geht,die ich jetzt nicht unbedingt erzählen will.
    "Hättet ihr eventuell Lust,heut Abend was mit uns zu machen? Immerhin ist Freitag..Wir könnten in irgendeinen Club was trinken gehen!",schlage ich vor und sehe alle drei fragend an. Tom und Jessy nicken begeistert,Bill sieht zweifelnd aus. Was ist bloß mit dem Jungen los? "Und du,Bill?",fragt Jessy. Bill blickt nicht auf. Dann schüttelt er den Kopf. "Mir geht's heut nicht so gut,geht man ihr drei..",murmelt er,hält sich den Bauch. Dann dreht er sich um und geht weg,ohne noch einen Ton zu sagen.
    "Was hat der denn?",frage ich Tom,und der zuckt mit den Schultern und lässt seine Augen nicht von Jessy. Die beiden strahlen sich an. Ich lasse den Kopf hängen. Na toll,die beiden haben dann also ihren Spaß,und ich sitze daneben,oder was?
    So habe ich mir das nicht vorgestellt.. Aber wen hat jemals interessiert,was ich mir vorstelle?
    "Also treffen wir uns dann um sieben Uhr im Blazin'..Und ich versuche,Bill mit zu bringen..",erklärt Tom. Der letzte Teil seines Satzes lässt mich aufhorchen. "Ja,okay!",sagt Jessy zustimmend,und auch ich nicke. "Das wird bestimmt super",meint Tom und strahlt Jessy an,die bei seinem Grinsen sichtlich dahin schmelzt. Ich beobachte die beiden noch eine Weile,und dann klingelt es zum Glück,und Jessy und ich machen uns auf den Weg in den Klassenraum. "Oh man,noch vier Stunden!",ächzt Jessy entnervt,und ich nicke. "Ja,leider.." "Wieso bist du heute eigentlich zu spät gekommen?" "Meine Mutter ist weg." "Wie,weg?" "Abgehauen.Ich wohne ab jetzt alleine,sie überweist mir Geld zum Leben." Jessy starrt mich völlig fassungslos an. "Ja,und dann habe ich heute Morgen halt verschlafen..." "Halloooho??! Was interessiert mich das verschlafen,du hast...du bist... du wohnst alleine,verdammt!" "Ja und? Guck doch nicht so... Ich finde,es ist die beste Entscheidung,die sie treffen konnte.. Und außerdem",füge ich hinzu. "Außerdem können wir dann jetzt immer Party bei mir machen.Und wenn du und Tom mal ein stilles Plätzchen brauchen,stell ich euch meine Wohnung zur Verfügung!" Jessy zwickt mir lachend in den Arm. "Jaja...Mal was anderes..Weißt du schon,was du heut Abend anziehst?"



    Re: >>Volle Distanz<<

    tokio-hotel.ff-fan - 10.01.2006, 20:55


    hehe echt SUPER

    büdde SCHNELL weiter *net abwarten kann*

    Lg <3



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 10.01.2006, 21:53


    Lol xD
    Der vorvorletzte Satz, typisch! :D

    Hm, lalala...weiter...lalala...o_O



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 11.01.2006, 18:38


    oh mach weiter schnell schnell schnell hopp hopp hopp



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anarfael - 11.01.2006, 18:49


    yeah MEMO!! ENDLICH ne story juhu, schreib shcnell weiter



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 11.01.2006, 21:06


    Danke für die Kommis...Na das motiviert doch! =)

    8.Kapitel: "Ich bin dann weg."

    Abends machen Jessy und ich uns gemeinsam auf den Weg ins Blazin'.Vorher haben wir beide bestimmt 2 Stunden mit Klamotten anprobieren gebraucht,bis wir endlich zufrieden waren. "Du siehst toll aus!",sage ich Jessy und mustere sie von oben bis unten. Ja,das sieht sie wirklich. Offene Haare,geschminkt,mit Schmuck,einem tollen Oberteil und einem wehenden,knielangen und bunten Rock. "Ja,guck dich mal an... Wow...",sie pfeift zwischen den Zähnen und ich blicke lachend an mir herunter. Eine schwarze enge Hose,ein rotes Oberteil und lockige Haare. Die haben mich Stunden mit dem Lockenstab gekostet. "Ich will Tom heute überzeugen." Ich grinse,dann seufze ich. "Hoffentlich komme ich überhaupt dazu, BILL zu überzeugen...",murmele ich. Dann kommen wir im Blazin' an und sehen uns drinnen um. Und dann,da hinten am Ecktisch! Entdecken wir Tom. Alleine. Ich schlucke. Jessy bemerkt wohl meinen Blick."Vielleicht ist Bill ja nur auf Klo,oder so..",flüstert Jessy mir aufmunternd zu,dann geht sie geradewegs lächelnd auf Tom zu und begrüßt ihn überschwänglich. Ich stehe wie angewurzelt da,als auf einmal Bill hinter mir auftaucht. "Ach,hallo..",murmelt er,und innerlich jubele ich. JAA!!!JAHAHAA!! Er ist mitgekommen! Danke Tom! Am liebsten würde ich zu Tom gehen und ihm einen dicken Schmatz verpassen,aber das würde wohl nicht so gut ankommen. Ich mustere Bill. Er trägt ebenfalls eine schwarze Hose und ein schwarzes,enges Shirt. Seine Augen sind wie immer mit Kajal umrandet,doch irgendwie dunkler als sonst. Seine Haare sind perfekt gestylt,kein Haar sitzt an der falschen Stelle. "Hallo..." Ich freu mich,dass du mitgekommen bist,Bill. Ich will es sagen,doch es kommt nicht über meine Lippen. Bill drückt sich an mir vorbei und lässt sich auf den Platz neben Tom fallen. Ich stelle mich verwirrt an die Bar und bestelle 4 Cola. Anschließend gehe ich auf den Tisch zu und begrüße Tom.
    "Na,was hab ich gesagt?",grinst Tom mich an,und ich grinse zurück. Bill guckt uns fragend an. "Was denn?" "Ach,nichts!",lache ich,und auch Tom und Jessy lachen mit mir. Er hat es wirklich geschafft. In dem Moment kommt der Kellner und bringt unsere Cola. Während wir trinken,herrscht erst einmal Stille. "Sag mal,müsst ihr nicht eigentlich dauernd unterwegs sein?Wegen dem Video und so?",frage ich Tom und fahre mit meinem Finger über den Glasrand. "Nö,nö",winkt der ab. "Das Video ist erst einmal als Premiere gelaufen,aber los geht es erst nächsten Monat.." "Achso." "Sehe ich dich dann gar nicht mehr?",fragt Jessy und legt ihre Hand auf die von Tom. Mannomann,die geht ja ganz schön ran! Ich lache innerlich,will ihr aber in nichts hinterherhinken. "Und,gehts dir besser?",frage ich Bill und werfe ihm einen besorgten Blick zu. "Hä?",fragt der,zieht die Augenbrauen zusammen. Ich muss lachen. In diesem Augenblick sieht er einfach so unglaublich dämlich aus. "Oh man Bill,du siehst wirklich unglaublich dämlich aus,wenn du nichts checkst...",sagt Tom,als könne er meine Gedanken lesen. Ich fange laut an zu lachen,und Jessy stimmt mit ein. Wir kichern und prusten und bemerken gar nicht,dass Bill sich immer mehr verkrampft. Während wir lachen,kommen Tom und Jessy sich immer näher. Und dann küssen sie sich. Jetzt bin ich die einzige,die noch lacht. Und dann verstumme ich. Ich sehe Bill an,und er sieht so unglaublich verletzt aus. Ein paar Sekunden später reißt er seine Jacke von seinem Stuhl und springt auf. "Ich bin dann weg." Und dann ist er wirklich weg.



    Re: >>Volle Distanz<<

    tokio-hotel.ff-fan - 11.01.2006, 21:51


    OH NEIN!!! LAUF HINTERHER!!! LOOS

    och man der arme bill :cry:

    süß, sie küssen sich :)

    Büdde schnell weida

    echt GEIL

    Lg <3



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anarfael - 11.01.2006, 22:04


    ich glaub das Bill sich in Jessy verknallt hat oda?? Oh man Bill zwarja Jungs...löl...mach wieter



    Re: >>Volle Distanz<<

    tokio-hotel.ff-fan - 11.01.2006, 22:08


    Anarfael hat folgendes geschrieben: ich glaub das Bill sich in Jessy verknallt hat oda?? Oh man Bill zwarja Jungs...löl...mach wieter

    jaaaaaaaa :D hat er ^^ denk ich ma, weil sonst würde er sich ja ned so verhalten^^

    Büdde weiter...

    Lg <3



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 11.01.2006, 22:22


    9.Kapitel: Moments like these

    Ein paar Sekunden starre ich fassungslos hinter ihm her,dann springe ich auf und schlüpfe in meine Jacke. Jessy und Tom lassen kurz voneinander ab. "Wo willst du denn hin?",fragt Jessy. "Und wo ist Bill?",fragt Tom. Ich lächele gequält. "Später...Ciao ihr zwei,viel Spaß noch!" Und dann renne ich nach draußen.
    Verdammt,wo ist Bill? Ich sehe in alle Richtungen,kann ihn nicht entdecken. So schnell kann er doch nicht weg sein,oder? Und dann rufe ich. "BILL!",hallt es laut durch die dunklen Straßen. Nichts. Ich sehe traurig auf den Boden. Toll,jetzt habe ich es mir versaut,bloß weil ich ihn ausgelacht habe und mich mal wieder nicht beherrschen konnte. Jemand tippt auf meine Schulter. Erschrocken fahre ich herum,bereit,dem Angreifer mit aller Kraft gegens Schienbein zu treten. Doch da steht... Bill. "Warum bist du denn abgehauen?",frage ich ihn,und wir beide setzen uns auf den Bürgersteig. Bill stößt einen unechten Lacher aus. "Hey,tut mir leid,dass wir gelacht haben. Es sah in diesem Moment nur so..so..seltsam aus,weißt du..",erkläre ich und lehne meinen Kopf an seine Schulter. Er zuckt zusammen. Langsam kriege ich das Gefühl,er hat Angst vor Nähe. Zumindest vor meiner Nähe. "Und sonst?",frage ich um das Schweigen zu durchbrechen. "Was,und sonst?" "Na,wieso bist du so komisch. Denkst du,ich merke das nicht?" "Komisch?" Oh man,entweder er hält mich für blöd,oder er hat echt keine Ahnung,was ich meine. "Okay!",ich hole tief Luft,beginne zu erklären. "Als ich dich in der Schule mit einem kleinen Küsschen begrüßt habe,hast du dich total verkrampft. Du wolltest nicht mit uns ausgehen,und ich will gar nicht wissen,wie viel Überredungskünste das Tom gekostet hat. Und jetzt sitzen wir hier,ich habe meine schönsten Klamotten rausgesucht und mich stundenlang gestylt,FÜR DICH,Bill... Und du merkst es nicht einmal. Alles,was du tust,ist zusammenzucken,wenn ich mich an dich lehne. Langsam denke ich,du willst,dass ich dich weder anspreche,noch näher als einen Meter an dich heranrücke. Wieso,Bill,wieso? Sag es mir." Ich mache eine Pause,Tränen glitzern in meinen Augen. Verdammt. "Wollen wir ein Stück gehen?",schlägt Bill vor. Was?! Nein,verdammt,ich will jetzt nicht gehen,ich will eine Antwort haben! Doch anstatt auszusprechen,was ich denke,nicke ich und wir beide stehen auf. Ich gehe ein Stück weiter weg neben ihm. Ich habe jetzt genug Versuche gestartet. Wir gehen schweigend,und innerlich warte ich darauf,dass er endlich anfängt,zu erzählen. Ich räuspere mich. Bill hält an,legt seine Hand auf meinen Arm. Ohh! Ein Fortschritt.. "Hör zu. Ich weiß,dass ich seltsam aussehe,ich weiß,dass ich vielleicht auch seltsam bin. Vielleicht bin ich es einfach nicht gewöhnt,dass sich jemand für mich interessiert,nicht für Tom,dass es jemand ernst meint und mich nicht nur verarschen will. Mich,die Schwuchtel. Das Mädchen..Nie einfach Bill..",murmelt er,und ich muss lächeln,weiß nicht,warum. "Und du dachtest,ich bin auf Tom scharf?",frage ich dann,muss mir das Lachen verkneifen. Bill nickt. "Ja,das dachte ich. Weil es bis jetzt fast immer so war.Es ist normal für mich.." "Tja,nur solltest du wissen,dass ich nicht normal bin...",grinse ich,und er fängt an zu lachen. Wir stehen nah voreinander,und ein paar Sekunden lang herrscht eine Körperspannung zwischen uns. Dann zücke ich eine meiner selbstgemachten Visitenkarten. "Da,steht meine Handynummer drauf. Wenn du mal bereit bist,dich wirklich mit mir zu treffen,schreibst du mir eine SMS. Wenn nicht,sehen wir uns Montag in der Schule. Mach's gut..Nein nicht Schwuchtel..Nicht Mädchen.. Mach's gut,Bill",sage ich,drücke ihm die Karte in die Hand,hauche ihm einen Kuss auf die Wange und dann bin ich weg.



    Tja,falsch gedacht =) Aber danke für eure Kommis...schön weiter posten,das freut mich immer... :)



    Re: >>Volle Distanz<<

    tokio-hotel.ff-fan - 11.01.2006, 23:23


    ohhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh wie GEIL!!!!!

    echt supa schöööön *ggg*
    jetz isses geklärt...

    er meldet sich... sie treffen sich.... er verliebt sich *hoff* LOOOL

    büdde schnell weida

    Lg <3



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anarfael - 12.01.2006, 17:47


    super schön..weiter so..



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 12.01.2006, 20:51


    weiter bitte aba ganz schnell biiiiiiiiiitttttttteeeeeeeeeee



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 12.01.2006, 20:58


    10.Kapitel: Von besonderen Menschen und besten Freundinnen

    Als ich schließlich heile zu Hause ankomme,ziehe ich mir ein großes Shirt und eine Boxershorts an und lege mich müde in mein Bett. Was für ein Tag.. Ich lächele. Aber der Abgang ist mir meiner Meinung nach gut gelungen. Hoffentlich meldet Bill sich bald. Ich werfe einen Blick auf mein Handy. Es gibt keinen Ton von sich. Natürlich noch nicht. Ich scrolle durch mein Telefonbuch,bleibe schließlich hängen. Mama Handy. Soll ich..? Bevor ich mich noch umentscheiden kann,drücke ich schnell den grünen Hörer. Ich will ihr sagen,dass ich ihr Glück wünsche,und das sie alles richtig gemacht habe. Doch ich kann nicht mit ihr sprechen. "Dü Dü Dü..Kein Anschluss unter dieser Nummer..Dü Dü Dü". Ich lege auf und pfeffere mein Handy auf den Boden.
    Tränen laufen über mein Gesicht. Sie hat also ihren Anschluss abgemeldet. Jetzt werden wir also wahrscheinlich nie wieder Kontakt haben. Es macht mich traurig,aber vielleicht ist es auch besser so. Während Tränen über mein erhitzes Gesicht laufen, schlafe ich endlich ein.
    Am nächsten Morgen wache ich spät auf. Aber egal. Samstag. Ausschlafen,keine Schule. Einfach ein wenig die Seele baumeln lassen. Ich werfe einen Blick auf mein Handy. 1 neue Sms! Mein Herz macht einen Sprung. Sollte Bill sich so schnell melden? Ich drücke auf ´´lesen´´.
    "Hey mein Mäuschen?Wo warst du denn gestern so schnell hin? Nur Bill ist nochmal wiedergekommen,hat vor sich hingestarrt und die ganze Zeit gemurmelt,dass du was ganz besonderes seist...Was hast du denn mit dem gemacht? Mit Tom war es toll..ich bin so verliebt! Schreib zurück oder ruf mich mal an,wenn du wach bist. Ich lieb dich. Jessy"
    Okay,nicht von Bill,aber toll ist es trotzdem. Ich bin was ganz besonderes. So habe ich mich in letzter Zeit wirklich nicht gefühlt. Aber vielleicht kann Bill das ja ändern? Ich hüpfe zum Telefon und rufe Jessy an. "Ja,hey,ich bin's...danke für deine Sms... Ich hab Bill gestern gesagt was ich denke,ihn auf die Wange geküsst und dann bin ich gegangen..." Lachen dringt aus dem Telefonhörer. "Hey,was für ein Auftritt,Schätzchen! Mit Tom...wow.. wir wollen uns heute Abend treffen und ins Kino gehen...willst du mitkommen?" Ich lache. Was für eine Idee! "Nö! Ich will doch nicht eure Zweisamkeit stören...aber,wenn du Lust hast kannst du ja jetzt vorbeikommen? Wir können uns zusammen was zum Essen kochen,quatschen,und ich berate dich in deinem Styling für heute Abend!",schlage ich vor,und sie ist begeistert. "Ja,klar!Tolle Idee! Ich geh vorher noch ein paar Zutaten einkaufen,und dann bring ich noch ein paar Klamotten mit...Das wird so super! Ich freue mich schon...und auf heute Abend auch.. Okay dann mach ich mich gleich mal auf die Socken!Bis dann,Süße,und...Eileen?" "Hmm?" "Du bist echt die beste Freundin,die man haben kann." Dann legt sie auf. Ich starre den Telefonhörer an,dann lege auch ich auf. Und ich lächele. 'Vielleicht hast du recht,Jessy.Vielleicht bin ich das wirklich?'
    Ich gehe zu dem CD-Player und lege Coldplay rein. The Scientist. Ein tolles Lied. Während ich völlig versunken der Musik lausche,merke ich gar nicht,dass mein Handy aufleuchtet..



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anarfael - 12.01.2006, 21:34


    MEMO WEITER



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 12.01.2006, 21:52


    ANAR sowas spornt mich mal überhaupt nicht an,wenn jemand nur "weiter" schreibt!

    Ich schreib ja auch nicht Kapitel: Fortsetzung
    und das war's dann an Beitrag =)

    Verstehst du,was ich meine?
    +g+

    lg



    Re: >>Volle Distanz<<

    Chari - 12.01.2006, 22:00


    Hey!! 8)

    ich find dein ff echt geil!!

    wirklich schön geschrieben!!

    und die idee ist voll cool!!

    schrei bitte schnell weiter



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anarfael - 12.01.2006, 22:06


    okay..Wie soll ich sagen Mal wieder super FF, ich gucke immer gleich nach wenn ich ins Board komme ob du weiter geschriebe hast. Und ich finde die FF einfach geil



    Re: >>Volle Distanz<<

    tokio-hotel.ff-fan - 12.01.2006, 22:12


    ohh ja! ich finds auch super!! das is echt hammergeil
    büdde schnell weida

    Lg <3



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 12.01.2006, 22:25


    noch ein teil noch ein teil noch ein teil *brüll*



    Re: >>Volle Distanz<<

    Chari - 12.01.2006, 22:27


    cam hat folgendes geschrieben: noch ein teil noch ein teil noch ein teil *brüll*

    *auch mit brüll*



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 12.01.2006, 23:42


    Hey ihr...danke für's Lob
    Und wenn ihr so fleißig postet,bekommt ihr heute
    noch ein Kapitel =)
    Lg

    11. Kapitel: Eileen

    Irgendwann klingelt es an der Haustür. Ich drehe die Musik leiser und hüpfe übermütig zur Haustür,um sie aufzureißen. "Hey Je...Bill",sage ich überrascht. "Komm doch rein...",bitte ich ihn dann,und er nickt und tritt ein. "Ich habe dir ja ne Sms geschrieben,aber du hast nicht geantwortet..." "Oh,echt? Hab ich gar nicht gemerkt...Hab wohl zu laut Musik gehört!",sage ich dann lächelnd. "Wollen wir uns ins Wohnzimmer setzen?",schlage ich vor. Er sieht mich fragend an. "Ist denn niemand zu Hause?" "Doch!",murmele ich. "Ich!" Ich strahle ihn an und dann setzen wir uns um den Wohnzimmertisch. "Warum bist du gekommen?",platze ich heraus. Keine Antwort. Stattdessen sieht er sich überall um. Ich verdrehe die Augen. Sucht der ne Wohnung oder was? "Äh..Hallo?",murmele ich,und er zuckt zusammen. "Ja?Äh,achso,weswegen ich gekommen bin..." Er läuft rot an,beißt sich nervös auf die Lippe. Ich muss lächeln. Dann wühlt er in seiner Hosentasche. Was denn jetzt? Sucht er etwa ein völlig verdrecktes Taschentuch,um sich zu schneuzen? Er hält mir ein Armband entgegen. "Hier. Für dich." Ich starre gebannt auf das Armband,nehme es vorsichtig in die Hand,so als könne es kaputt gehen. Bill öffnet den kleinen Verschluss,dann macht er mir das Armband ums Handgelenk. Es ist schmal,und ganz klein ist mein Name eingraviert. Eileen. Ich starre fasziniert darauf. "Gefällt es dir?",fragt er schüchtern. Ich schlucke,kann nichts sagen. "Wofür ist das?",bringe ich schließlich heraus. Es ist keine Antwort auf seine Frage,aber ich muss es trotzdem wissen.
    "Seit gestern ist mir klar geworden,was ich die ganze Zeit versucht habe,zu verdrängen,weil ich eben dachte,du interessierst dich nicht für dich. Ich hab mich in dich verliebt...nicht ein bisschen,nicht ein wenig,nein. Richtig." Seine braunen Augen suchen meinen Blick. Meine Augen füllen sich mit Tränen. "Oh..habe ich was falsches gesagt?",fragt er besorgt. Ich schüttele gerührt den Kopf,schniefe. "Nein...du hast alles richtig gemacht.." Na? Das habe ich doch schon mal zu jemandem gesagt? Ich erhebe mich von meinem Stuhl,schwanke zu Bill,gehe neben ihm in die Hocke. Es sieht aus,als wollte ich ihm einen Heiratsantrag machen. Nein. Ich verschränke die Arme,lege meinen Kopf in seinen Schoß,starre auf den Tisch. Bill sagt nichts,er fragt nichts. Und ich bin ihm dankbar dafür. Nein,er streicht nur sanft durch mein Haar. Und ich weine. Weine leise. In einem Film wäre ich,sofort nachdem er mir das Armband gegeben hätte,aufgesprungen,hätte ihn stürmisch umarmt,geküsst,und dann hätten wir uns auf der nächstenbesten Liege-Gelegenheit geliebt. Aber das hier ist kein Film,und was ist schon normal...?
    Ich weiß nicht,wie lange wir so da sitzen,wir schweigen,ich rühre mich schon lange nicht mehr,nur Bills Hand streicht über noch über meinen Kopf,es beruhigt mich,es sagt mir: Hey,da ist jemand,der dich anscheinend wirklich liebt... Und dann klingelt es. Na klar,Jessy! Ich sehe aus den Augenwinkeln auf die Uhr. Man,die hat sich ja ganz schön Zeit gelassen. Ich stehe auf,Bill lässt seine Hand sinken. Ich lächele ihn an. "Das ist bloß Jessy",schniefe ich. Er nickt. "Wie sehe ich aus?",frage ich rhetorisch. Ich kann es mir schon vorstellen. Verheult,und mit zerwuselten Haaren. Die Schminke verwischt. Bill müsste sich vor mir fürchten,aber er tut es nicht. Stattdessen lächelt er und sagt "So wie die,mit der ich gern meine Zeit verbringe. So wie die,neben der ich später gern aufwachen will..." Ich muss die Tränen wieder zurückdrängen. Man,der gute trägt ja ganz schön dick auf! Aber er meint es ehrlich. Ich würde ihm auch gerne sagen,dass er mir wichtig ist. Aber im Moment kann ich es nicht.
    Ich schlurfe zur Tür,öffne Jessy. "Oh,hey Süße...Sag mal,was ist denn los?",fragt sie,küsst meine Wange und stürmt ins Wohnzimmer. "Oh,Hey Bill!",ruft sie überrascht. Ich folge hier,bleibe in der Tür stehen,beobachte,wie die beiden sich begrüßen. "Ich hab jetzt aber nur für zwei eingekauft..",murmelt Jessy bedauernd,und Bill winkt ab. "Schon gut,ich wollt eh gerade..äh,gehen." Er steht auf,verabschiedet sich von Jessy,die es sich schonmal im Sessel gemütlich macht. Ich bringe Bill zur Tür.
    Dort bleiben wir kurz stehen,er legt seine Hand auf die Klinke. 'Küss ihn!',schreit etwas in mir. In seinen Augen ist wieder dieser verletzte Blick,ich verstehe es einfach nicht. Okay,ich habe ihm nichts geantwortet. Er überwindet sich zu einem Geständnis,macht mir ein Geschenk,und meine Reaktion lässt zu wünschen übrig. "Kann ich dich morgen mal besuchen kommen?",krächze ich. Er nickt nur. "Ich schick dir meine Adresse dann per Sms..",murmelt er und öffnet die Tür. "Tschüss!",sagt er,und will schon gehen,doch ich halte ihn zurück. "Bill!",rufe ich. Er dreht sich um,nimmt den Fuß von der Treppenstufe. "Danke für das Armband. Es bedeutet mir echt viel..Ich..erklär dir alles morgen. Und damit meine ich wirklich alles.Falls du es hören willst..",Ich schlucke. Na da brocke ich mir ja eine schöne Soße ein. "Ja,das will ich." Und dann erscheint ein kleines Lächeln auf seinem Gesicht. Er fährt mit seinem Finger über meine Lippen. Ich schließe die Augen,und als ich sie wieder öffne,ist er weg.



    Re: >>Volle Distanz<<

    tokio-hotel.ff-fan - 12.01.2006, 23:52


    hey echt geil! ich war sooo gerührt! total hammer

    büdde mach ganz schnell weida

    Lg <3



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anarfael - 13.01.2006, 15:25


    sehr schön mal wieder, jo echt...



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 13.01.2006, 17:20


    wi wa weiter lalilalilaaaa hopp hopp



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 13.01.2006, 21:01


    So,weil so schön Wochenende ist und ich seeeehr gute Laune habe: Nächster Teil für euch :)

    12. Ich,du,er,sie,es?

    Einige Minuten starre ich noch vor mich hin,bis Jessy hinter mir steht,mich in die Wohnung zieht und die Tür schließt. "Eileen,was ist denn mit dir los?",fragt sie und rüttelt an meiner Schulter. Ich schüttele bloß kurz mit dem Kopf,dann lächele ich sie an. "Lass uns kochen!",schlage ich vor,sie wirft mir noch einen durchdringenden Blick zu,dann gehen wir in die Küche und fangen an.
    Während wir Spaghetti mit Gemüsesauce kochen,lachen und albern wir herum,schmieren uns gegenseitig mit Zutaten voll,aber wir reden nicht über die Jungs. Kein Wort. Ich weiß nicht warum. Ich zupfe meinen Ärmel herunter,will nicht,dass Jessy das Armband bemerkt. Ich weiß nicht,warum ich so denke,und es ist im Moment auch nicht wichtig.
    Als wir schließlich fertig sind mit kochen,essen,aufräumen und das perfekte Outfit für Jessys Date raussuchen,muss sie auch so langsam los. Ich bringe sie zur Tür. Sie dreht sich zu mir,sieht mir in die Augen. "Ich merke,dass irgendwas ist. Mit dir und Bill. Ich weiß nicht was,aber ich merke,dass du nicht darüber reden willst. Aber wenn du es doch willst,und auch wenn es mitten in der Nacht ist,vielleicht sogar während meines Dates mit Tom;ruf mich an,okay? Für dich habe ich immer Sprechstunde...." Ich lächele. "Danke. Jessy..du bist toll.",und umarme sie. Sie grinst,drückt mich an sich. "Ich weiß. Hoffen wir,das Tom das auch findet." "Hmmh." Und dann schließe ich die Tür hinter ihr,bleibe alleine zurück.
    Ich stiefele ins Wohnzimmer,schalte den Fernseher ein,lege mich auf die Couch. Einen Moment scheinen die Wände mich zu erdrücken. Dann ist es wieder vorbei. Ich würde jetzt auch gerne etwas anderes machen,als hier rumliegen. Etwas mit Bill unternehmen,endlich alles klären. Warum ist zwischen Jessy und ihrem Tom alles so schön und unkompliziert und zwischen Bill und mir nicht? Manchmal denke ich ernsthaft,ich bin verflucht. Eigentlich läuft doch alles beschissen. Und das schlimmste ist: Ich bin selbst schuld. Meine Mum wäre noch hier,wäre ich nicht so abweisend gewesen. Ich könnte viele Freunde haben,würde ich die anderen nicht immer zurückweisen. Ich könnte jetzt mit Bill zusammen sein,wenn ich bloß meine Lippen auseinander kriegen würde. Ich sehe auf mein Handy. 1 neue Sms. Bills Adresse. Er hat sie mir geschickt. Ich werfe einen Blick auf die Uhr. Halb acht. Es ist dunkel und kalt draußen,aber hier drinnen fühle ich mich auch nicht wohler. Kurz entschlossen schalte ich den Fernseher aus,hübsche mich kurz auf,reiße meine Jacke vom Gardrobenhaken,schließe die Tür hinter mir ab und mache mich auf den Weg zu Bill. Während ich die Treppen herunterpoltere,werde ich bei jeder Stufe entschlossener. Ich will jetzt mit ihm reden,will ihm endlich alles erzählen. Vor allem will ich ihn endlich küssen. Da ist immer diese Spannung zwischen uns; ich bin wie elektrisiert; und dann ist es plötzlich vorbei Nein,ab jetzt nicht mehr. Ich laufe die Straße herunter. Es sind ja nur ca. 100 Meter. Und dann fällt mir etwas ein. Wieso habe ich Bill nach seiner Adresse gefragt? Ich wusste doch,wo er wohnt. Ich verdrehe die Augen,lache über mich selbst. Dann drehe ich mich um,ob irgendwo miese Gestalten zu sehen sind. Ja,ich weiß,ich bin ängstlich,ich habe Schiss. Egal. Und dann bin ich endlich da. Nervös trete ich von einem Bein aufs andere,drücke die Klingel und dann höre ich polternde Schritte. Hoffentlich ist er überhaupt zu Hause..



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anarfael - 13.01.2006, 21:18


    MEMO wie kannst du bei einer so einer Stelle aufhören?? Manno du bist gemein. Hmm ob er zu hause ist? hmm ich glaub schon. Los bitte mach wieter will wissen was mit Eileen und Bill passiert



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 13.01.2006, 21:31


    Was glaubst du denn,wie es jetzt weitergeht?
    +an kapitel 15 tipp im mom+
    =)



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anarfael - 13.01.2006, 21:41


    ich glaube aber das es sicherlich sehr romantisch wird in den kapi...Ich glaub das Bill zuhause is..



    Re: >>Volle Distanz<<

    tokio-hotel.ff-fan - 13.01.2006, 22:45


    Anarfael hat folgendes geschrieben: ich glaube aber das es sicherlich sehr romantisch wird in den kapi...Ich glaub das Bill zuhause is..

    das glaub ich auch!!

    und ich wills jetz au endlich wissen^^ bitte mach weida!!! SCHNELL

    Lg <3



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 14.01.2006, 17:14


    Hier gehts weiter :)

    13. Time for the truth

    "Eileen!",ruft Bill überrascht,als er mich,halb erfroren,vor seiner Haustür sieht. "Komm doch rein...ich bin sowieso allein zu Hause,Tom ist schon zu seinem Date mit Jessy abgerauscht!" Ich nicke,folge ihm. Wir gehen eine Treppe hoch,ich sehe mich flüchtig im Haus um. Alles bescheiden aber nicht ärmlich eingerichtet. Vor einer Zimmertür bleibt Bill stehen,öffnet sie. "Das ist mein Reich",verkündet er,und er kann nicht verhehlen,dass er stolz darauf ist. Ich betrete das Zimmer und sehe mich um. Muss lächeln. "Orangefarbene Tapete?",frage ich. Das ist das Erste,was mir aufgefallen ist. Bill nickt,schließt die Tür. "Setzen wir uns aufs Bett,die Couch ist nicht wirklich gemütlich..",murmelt er und deutet auf ein großes,breites Bett. Mit Betthimmel. Sowas haben doch sonst nur Mädchen,oder? Ich muss wieder lächeln. Tja,das ist Bill. Wir setzen uns aufs Bett,Bill lehnt sich an die Wand,legt ein Kissen in seinen Rücken. "Komm her",murmelt er,und ich freue mich,krabbele zu ihm und kuschele mich in seinen Arm. Und es fühlt sich gut an. So warm und so...richtig. "Und jetzt erzähl mal",flüstert er,ich verkrampfe mich. Okay. Time for the truth,Eileen. Und dann fange ich an zu erzählen. Von Dad,den Wochenenden,seinem schrecklichen Unfall,dem Alkohol und meiner Mom,wie ich erfahren habe das ich adoptiert bin und schließlich,dass meine Mom abgehauen ist und ich alleine zu Hause wohne. Als ich fertig bin,fühlt sich mein Hals trocken an,meine Stimme schwach. Aber mein Herz ist erleichtert,so erleichtert. Ein Moment herrscht Schweigen. Ich liege immer noch so da,Bills schlingt seinen Arm ein wenig fester um mich. "Wow...Es ist hammer,was du alles durchmachen musstest..." Ich nicke. Normalerweise würde ich jetzt anfangen zu heulen,zu schluchzen,zu schreien. Aber ich tue es nicht. Ich liege in Bills Armen und fühle mich wohl. Zum ersten Mal seit langem. "Wie wirst du damit nur fertig?",fragt er. Anscheinend ist er wirklich baff. Ist ja auch kein Wunder. "Bill..",sage ich leise. "Bill,im Moment fühle ich mich einfach nur wohl. So wohl wie schon lange nicht mehr." "Wegen mir?",es klingt ungläubig,ich muss kurz auflachen. "Natürlich wegen dir..Ich konnte dir das in der Situation nur nicht sagen,weißt du. Als du mir das Armband geschenkt hast. Ich war gerührt,ich habe mich gefreut.Ich konnte es bloß nicht zeigen. Aber...ich...liebe dich auch." Jetzt habe ich es gesagt.
    Das,wovor ich die ganze Zeit Angst hatte. Jemanden lieben. Es zu zeigen,und es auch noch auszusprechen. Aber ich habe es geschafft. "Ich kann mir vorstellen,dass das alles schwer für dich war. Alles zu erzählen,es dadurch... ja,noch mal zu durchleben. Aber meinst du nicht,dass wir jetzt,wo alles gesagt hast,jetzt,wo es keine Geheimnisse mehr gibt..das wir jetzt anfangen können? Ich meine,anfangen,uns richtig zu lieben. Falls du weißt,was ich sagen will..." "Ja..",sage ich nur,immer wieder. "Ja."
    Was Jessy wohl gerade macht? Sie sitzt gerade mit Tom im Kino,die beiden sehen einen Film,na gut,vielleicht kriegen sie auch gar nicht so viel vom Film mit... Am Anfang war ich fast eifersüchtig darauf,dass Tom und sie sich so gut verstehen,dass sie sich lieben. Aber jetzt bin ich es nicht mehr. Denn ich bin mir fast sicher,dass Tom und Jessy sich nicht so lieben können,wie Bill und ich das tun. Wie auch? "Bill?",frage ich,krieche aus seiner Umarmung und setze mich auf. Er richtet sich ebenfalls auf,sieht mich an. "Hmm?" Er sieht mich aus großen,braunen Augen an,und dann tue ich es. Ich rutsche näher an ihn heran,lege meine Lippen auf seine. Er legt die Arme um mich,und dann küssen wir uns. Und diesmal richtig. Mir wird warm ums Herz,ich bin glücklich,ja,fast aufgekratzt. Als wir uns nach einer halben Ewigkeit von einander lösen,blicke ich Bill an. Ihm scheint es genauso zu gehen. "Von jetzt an wird alles besser..",sage ich,und er nickt bloß.
    An diesem Abend komme ich zum ersten Mal wieder nach Hause,ohne mich unwohl zu fühlen. In der Wohnung bin ich zwar allein,aber ich habe ein Stück von Bill mitgenommen. Für immer.


    Uhuh,eure Vermutungen haben sich bestätigt =)



    Re: >>Volle Distanz<<

    tokio-hotel.ff-fan - 14.01.2006, 17:42


    boah wie schöööööööööööön!!

    oh man, das is soooo süß *gg*

    büdde ganz schnell weiter

    Lg <3



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anarfael - 14.01.2006, 17:59


    ich dachts mir..ha ich bin gut *stolz is* wie gehts wieter? Bitte memo wieter machen!!!!



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 14.01.2006, 19:50


    Nächster Teil :)

    14. Kapitel: Guten Morgen

    Ich springe morgens gutgelaunt aus meinem Bett. Sonntag - Faulenztag! Ich hüpfe ins Bad,wasche mir kurz das Gesicht,ziehe mich an,löffele ein paar Cornflakes in mich hinein,schminke ich und wähle schließlich Jessys Nummer. Sie meldet sich auch sofort. "Ja?" "Hey,Jessy...Ich bin's!! Wie geht's?" Sie lacht. "Ja,super...gestern war einfach nur toll. Nur habe ich gar nichts von dem Film mitgekriegt..." Wir beide kichern. "Und bei dir?",fragt sie dann,und ich wippe mit dem Fuß ein wenig unruhig auf und ab. "Ich war bei Bill,wir haben über alles gesprochen...Und dann haben wir uns geküsst." Jessy staunt nicht schlecht. "Du hast ihm alles gesagt? Deine ganze Geschichte?" "Hmm." "Wow...mutig! Wie hat er reagiert?" "Er war ziemlich baff. Hätte wohl nicht gedacht,dass ich so viel mitgemacht habe. Aber dann war es einfach nur noch toll..." Dann kommt mir eine Idee. "Hey..wie siehts aus? Wir gehen Brötchen,Croissants und so was kaufen,schneien bei Bill und Tom rein und frühstücken bei ihnen zusammen! Was hälst du davon?" Jessy klingt begeistert. "Ja...tolle Idee! Aber..meinst du das wir da einfach so hinkönnen?Und uns selbst einladen? Ich meine,vielleicht ist ja ihre Mutter zu Hause..." "Ja und?Die müssen wir ja irgendwann auch mal kennenlernen.."lache ich. Jessy klingt unsicher,aber schließlich schaffe ich es,sie zu überzeugen. "Okay...Dann muss ich mich jetzt noch aufhübschen,und dann treffen wir uns in der Erlinger Straße...Da ist ein Bäcker für Brötchen und gleich daneben ein Supermarkt,wo wir Marmelade,Nutella und sowas kaufen können...",sagt sie schließlich,und ich stimme zu. "Okay,dann treffen wir uns in einer halben Stunde da. Bis dann,Süße!",rufe ich fröhlich in den Hörer und lege auf. Ich hüpfe hin und her und stürme in mein Zimmer,um mich noch einmal umzuziehen. Kurz habe ich meine Lieblingshose in der Hand,dann entscheide ich mich aber doch für einen Rock. So kalt ist es ja heute nicht. Ich ziehe mir den Rock über,ziehe dazu meine Turnschuhe und Stulpen darüber an,und blicke zufrieden in den Spiegel. "Gar nicht mal sooo..schlecht",sage ich laut zu mir selbst und lächele mir zu. Selbstbewusstsein ist alles,Eileen. Ich stecke etwas von meinen Geldersparnissen und mein Handy in die Jackentasche,schließe die Tür hinter mir und mache mich auf den Weg in die Erlinger Straße. Unterwegs höre ich Musik mit meinem Mp3-Player,und als ich endlich am Treffpunkt ankomme,steht Jessy schon ungeduldig und wartend da. In Rock. Ich lache und rufe ihr zu. "Hey,Partnerlook!" Sie mustert mich,lächelt ebenfalls. "Tja..wir haben halt ein..emotionales Band..",grinst sie,und wir beide betreten den Bäcker und kaufen dunkle und helle Brötchen,normale und Schokocroissants. Dann stehen wir wieder draußen. "So,bevor wir jetzt in den Supermarkt gehen... wollen wir nicht Bill und Tom ne kleine Hinweis-SMS schreiben?Wie kommt denn das sonst rüber..",murmelt Jessy,und ich muss ihr recht geben. "Ja. Schreib du mal ne SMS à la.. 'Hey ihr 2..wir kommen gleich mit Frühstück zu euch,deckt schon mal den Tisch!',und ich gehe in der Zeit den Rest kaufen,ja?" Jessy grinst und ich gehe in den Supermarkt.
    Als ich mir ein Glas Nutella und zwei Sorten Marmelade aussuche,bleibe ich vor dem Zeitschriftenregal stehen und blättere kurz in der Bravo. Und staune nicht schlecht,als ich einen Artikel über Tokio Hotel entdecke. Zwar nur ein ganz,ganz,winziger,aber immerhin. Ich nehme die Bravo mit und gehe schließlich zur Kasse. Als ich bezahlt habe und nach draußen trete,grinst Jessy mich schon an. "Die sind welche von der schnelleren Sorte...Hier,hör dir das mal an: "Selber hey.. Na dann macht mal hinne,wir verhungern nämlich! PS: Tisch ist in Sekundenschnelle gedeckt.." Ich grinse auch. "Und du glaubst nicht,was ich entdeckt habe..",murmele ich,und sie sieht mich neugierig an. Ich hake mich bei ihr unter,nehme Supermarkttüte und Brötchentüte in die Hand,und lachend und redend machen wir uns auf den Weg zu Bill und Tom. Wenn ich gewusst hätte,was mich dort erwartet,hätte ich mir Jessy an die Hand genommen und wäre davon gelaufen..



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anarfael - 14.01.2006, 19:57


    Ouuii das klingt nich gut. ich glaub ich weiß es kann es sein das eine Mädchenhorde vor deren Türe steht?? naja ichw eiß nisch. Auch egal ich verzieh mich wieder zu meiner Herr der Ringe story.



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 14.01.2006, 21:05


    Groupies, Groupies! :D
    Super <3
    Guck mal PM in unserem Forum.. ^^



    Re: >>Volle Distanz<<

    tokio-hotel.ff-fan - 14.01.2006, 22:21


    looool

    echt cool mach ganz schnell weiter

    Lg <3



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 14.01.2006, 23:01


    mach ma schnell weiter bitte



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 15.01.2006, 15:47


    15. Kapitel: A piece of

    Endlich kommen wir an dem Haus der Kaulitz' an. Weil ich noch immer mit den Tüten beladen bin,drückt Jessy auf die Klingel,und wenige Sekunden später wird die Tür aufgerissen,und die Zwillinge grinsen uns an. "Na endlich!",stöhnt Tom,reißt mir die Tüten aus der Hand und stürmt damit in die Küche. Jessy sieht ihm,halb verwundert,halb belustigt hinterher. "Was für eine Begrüßung..." Bill lacht,zuckt entschuldigend mit den Schultern und schließt die Tür hinter uns. Jessy marschiert schon mal in die Küche zu Tom,und Bill und ich sind kurz ungestört. "Morgen erstmal...",sagt er und küsst mich auf den Mund. Ich lächele,und plötzlich knurrt Bills Magen. Er wird rot und ich grinse. "Na dann lass uns mal frühstücken gehen..." Meine paar Cornflakes sind immerhin auch schon eine Weile her. Wir setzen uns in die Küche,wo schon Tom und Jessy sitzen und essen. "Hey,könnt ihr vielleicht mal auf uns warten?",lache ich und lasse mich auf die Sitzbank neben Jessy fallen,während Bill sich auf den Stuhl gegenüber setzt. "Hmm tt m sry",sagt Tom mit vollem Mund. "Ah,ne,is klar...",stimmt Bill zu,und alle lachen. Dann frühstücken und reden vor uns hin.
    Auf einmal geht die Tür auf,und eine Frau mit roten Locken kommt herein. Das muss ihre Mutter sein... "Oh hallo!",sagt sie Frau und lächelt uns an. Jessy und ich,höflich und gut erzogen,stehen auf und geben ihr die Hand. "Hallo ich bin Jessy..",nuschelt meine Freundin schüchtern und drückt kurz die Hand von Bills und Toms Mama. "Meine Freundin",fügt Tom lachend hinzu. "Achsoo..",grinst sie. "Ich bin Simone." "Und ich bin Eileen..",sage ich freundlich und strecke Simone meine Hand entgegen. Sie ergreift sie jedoch nicht sondern starrt mich nur an. Was..? "Meine Freundin..",grinst Bill,und er und Tom lachen. Ich werde rot,ziehe meine Hand zurück. Bill und Tom werfen ihre Mutter einen Blick zu. "Alles klar,Mama?" fragt Tom. Simone verzieht die Mundwinkel,stolpert einen Schritt zurück. Sekundenschnell springt Bill von seinem Stuhl auf und greift den Arm seiner Mutter. "Mama,setz dich mal",murmelt er und drückt Simone auf einen Stuhl. Tom stellt ein Glas Wasser vor sie,und Jessy und ich sehen uns an,verschreckt,unwissend. Ich fühle mich unbehaglich,würde am liebsten gehen. Jessy scheint es genauso zu gehen. Also schlucke ich den Kloß,der in meinem Hals zu sitzen scheint herunter und würge heraus "Ähm...wir gehen dann wohl besser.." Simone sieht auf,schüttelt den Kopf. "Ihr müsst nicht gehen..",stammelt sie. Ich sehe sie fragend an. "Wieso...?" "Ich...Bill,Tom..",sagt sie,ergreift je eine Hand ihrer beiden Söhne. "Ich habe,als ihr noch klein wart,1,2 Jahre vielleicht,ein Baby weggegeben.." Bill und Tom starren sie fassungslos an. "Weggegeben?Ein...Dein Baby?Wieso?" "Es...es war alles so stressig mit euch,das Baby war nicht geplant...und dann haben euer Vater und ich uns entschlossen,unser kleines Baby wegzugeben. Wir hatten weder Zeit noch Geld für ein drittes Kind..und es sollte es mal gut haben." Jessy und ich werden abwechselnd blass. "Und..wieso sagst du uns das gerade jetzt?",würgt Tom heraus,sichtlich erschrocken darüber,dass seine Mutter ihr eigen Fleisch und Blut weggegeben hat. "Es war ein Mädchen...es hieß Eileen.." Sie lächelt. "Und für einen kurzen Moment dachte ich,sie wäre es...tut mir leid,natürlich war das dumm,du hast ja eine Mutter,Eileen....Tut mir leid.." Sie sieht mich entschuldigend an.
    Mir wird schwarz vor Augen,der Boden wird mir wie unter den Füßen weggerissen. Nein. Das kann nicht sein. Das ist...ein dummer Zufall. Ich stürze zu Boden,werde kalkweiß im Gesicht. Bill schlägt die Hand vor den Mund,Jessy kniet sich erschrocken zu mir auf den Boden. "Eileen...Eileen!",ruft sie,umklammert mich. Ich kneife die Augen zusammen,dränge die aufsteigenden Tränen zurück. "Was ist denn los?",fragt Tom perplex,er sieht mich an. Er hat keine Ahnung. "Nein!",rufe ich. "Nein!" Und dann stoße ich Jessy weg,springe auf und stürme heraus. Ich renne den Weg zur Wohnung. Ich muss jetzt Gewissheit haben. Ich muss an diese Scheiß Schachtel..Diese verdammte Schachtel...


    Ups,wohl doch keine Groupies o.O
    Lg



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anarfael - 15.01.2006, 15:58


    okay....hmm..ja....´Dann dürfen sich Bill und Ieleen doch net Lieben...mach bitte weiter



    Re: >>Volle Distanz<<

    tokio-hotel.ff-fan - 15.01.2006, 17:03


    HAAAA JUHUU!!

    oh mann, ich habs mir gleich gedacht, dass es die mum is!! wie GEIL!

    ich hatte recht! wow

    echt supi teil

    büdde mach schnell weider

    Lg <3



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 15.01.2006, 18:14


    Boar is des krass.Wie geil.
    *schon ganz gespannt is*
    Mach büdde ganz schnell weiter.



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 15.01.2006, 22:15


    Danke für eure Kommis *freu*
    So neues Kapitel für euch :)

    16. Kapitel: Tell me

    Völlig außer Atem renne ich die Treppen zu meiner Wohnung hoch. Beim Aufschließen zittern meine Finger. Endlich springt die Tür auf. Ich stürme in die Wohnung,knalle die Tür hinter mir zu. Mir doch egal,wenn die Nachbarn sich beschweren wollen. Mir ist alles egal. Ich laufe in mein Zimmer und wühle nach meiner Hose. "Wo ist sie,verdammt??",brülle ich,und dann,endlich,finde ich sie. Ich hole die kleine Schachtel vorsichtig aus der Hosentasche,und werde langsam ruhiger.
    Ich drehe die Schachtel in meinen Händen hin und her. Will ich das wirklich? In dem Moment denke ich gar nicht an Bill oder an Tom,dass sie ja meine Brüder wären,ich denke nur daran,dass ich vielleicht gerade meine Mutter getroffen habe. Stumme Tränen laufen mir über das Gesicht. Jetzt bin ich den ganzen Weg gerannt und traue mich nicht,diese verdammte Schachtel zu öffnen. Weil ich Angst habe. Angst,vor dem,was sich darin befindet.
    Und dann klingelt es an der Tür. Ich zucke zusammen,verstecke die Schachtel unter dem Kleiderhaufen,weiß nicht,wieso ich das tue. Ich rappele mich auf,gehe langsam zur Tür und reiße sie wütend auf. "Wenn sie sich beschweren wollen,tun Sie das wo anders!!",brülle ich der Person entgegen... bis ich sehe,dass es Tom ist. Tom? "Eileen..",sagt er. "Tom",heule ich und lasse mich in seine Arme fallen. "Warum bist du gekommen?",schniefe ich,löse mich von ihm und schließe die Haustür zu. Müssen ja nicht alle mitbekommen,was wir uns zu sagen haben... Ich schleife Tom in mein Zimmer,ohne seine Antwort abzuwarten,und wir setzen uns auf mein Bett. "Ich bin gekommen,weil ich anscheinend der Einzige bin,der keine Ahnung hat,warum du zusammengebrochen bist. Weder Bill noch Jessy wollten mir irgendwas sagen,sie haben nur gemeint,da soll ich dich selbst fragen. Darum bin ich gekommen. Und um nach dir zu sehen...Was ist mit dir los,Eileen? Wir sind doch Freunde,oder?" "Na klar..",murmele ich,schließe die Augen. Erzählen,noch mal erzählen.Warum muss ich immer erzählen. Ich sehe Tom an,wünschte,er würde auch ohne Worte verstehen. Aber er sieht mich nur erwartungsvoll an. Ich hole tief Luft. "Mein..Vater ist gestorben..Es war schrecklich für mich,er war mir so wichtig.." Tom legt seinen Arm um mich. "Oh..",murmelt er. Ich schüttele seinen Arm ab,umklammere seine Hand. "Tom,bitte. Das ist noch längst nicht alles.." Er nickt nur,aber ich sehe,wie erschrocken er ist. "Meine Mutter ist vor Verzweiflung Alkoholabhängig geworden,und hat mir gesagt,ich bin adoptiert. Dann ist sie ausgezogen,und jetzt wohne ich alleine.." Tom wird starr vor Schreck. "Adoptiert? Oh gott,das heißt ja.." Ich sehe ihn gequält an. "Ja",sage ich kläglich. "Vielleicht ist eure Mutter auch meine Mutter. Ich kann mir nicht vorstellen,dass es Zufall ist..." Tom ist sichtlich verzweifelt. "Eileen,hast du mal darüber nachgedacht,dass Bill..das du und Bill..dann nicht zusammen sein dürft? Wenn ihr Geschwister seid?" Ich reiße die Augen weit auf. "Oh gott.....Oh gott,nein!!",rufe ich und fange an zu heulen. Tom will seine Arme um mich legen,aber ich will nicht,schlage um mich. Also sieht er ruhig zu,wie ich ausflippe,er macht keine Anstalten,zu gehen. Ich schluchze,beruhige mich nur langsam. "Tom..",sage ich leise,und deute auf den Kleiderhaufen auf dem Boden. "Da muss irgendwo eine Schachtel sein...gibst du mir sie bitte?" Er nickt und springt sofort auf,um sie zu holen. "Diese ihr?",fragt er und zeigt eine Schachtel hoch. Ich nicke,und er will sie mir geben. "Nein,nein. Mach sie bitte auf,und lies,was auf dem Zettel steht." Er sieht mich argwöhnisch an. "Wieso?Was ist das?" "Meine Mum hat sie mir hiergelassen,bevor sie ausgezogen ist. Da drin ist ein Zettel mit der Adresse meiner leiblichen Mutter. Lies sie,und sag mir,dass das alles nur ein Zufall war. Bitte." Tom sieht mich nervös an,mit zittrigen Fingern öffnet er die kleine Schachtel. "Ich wünsche mir so,dass da jetzt ein anderer Name drauf steht...",murmelt er,und ich nicke. "Ja,ich auch." Tom sucht in der kleinen Schachtel,ein kleiner Ring und ein Zettel segeln zu Boden. Er kniet sich auf den Boden,nimmt den Ring in die Hand. "Da ist dein Name eingraviert." Ich strecke die Hand nach dem Ring aus,drehe ihn in meiner Hand. Die Gravur erinnert mich an das Armband. Bills Armband. Mein Armband. Ich heule,lege den Ring in die Fensterbank,will ihn nicht mehr sehen. Tom hebt vorsichtig den Zettel,dreht ihn um,und liest vor. "Simone Völker.." Ich unterbreche ihn,springe auf. "JA!Tom,das heißt,wir sind keine Geschwister! Ihr heißt ja Kaulitz,nicht Völker!! Jaha..." Ich springe,tänzele. "Eileen",sagt er,und sieht mich an,so wie man Leute ansieht,denen man eine unangenehme Nachricht beibringen muss. "Unsere Mutter hat unseren Vater erst geheiratet,als Bill und Ich schon vier waren. Und vorher hieß sie Simone...Simone Völker...",flüstert er leise,und mit diesen Sätzen bricht schon zum zweiten Mal meine ganze Welt auseinander.



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anarfael - 15.01.2006, 22:21


    AU..das tut weh..sehr weh...armer Bill und arme Eileen. Wieter btte memo!!!



    Re: >>Volle Distanz<<

    tokio-hotel.ff-fan - 15.01.2006, 22:23


    ach du SCHEI***

    oh nein!!!

    :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry:

    oh mann *heul*

    büdde mach schnell weiter

    Lg <3



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 17.01.2006, 16:31


    Ja,sorry...hier geht es weiter :)

    17. Kapitel: Und was ist jetzt?

    Ich schlucke,will weinen,doch die Tränen kommen nicht mehr. Ich habe zu viel geweint,meine Augen sind leer,es ist nichts mehr da. Nur dieser Schmerz in mir drinnen. Ich verstehe es nicht,realisiere das alles noch nicht. Ich weiß es,aber ich begreife es nicht. Tom steht langsam auf. "Kann ich dich allein lassen?",fragt er leise. Ich nicke. "Wo willst du hin?" "Zu Jessy. Bill und Jessy wären am liebsten beide mit her gekommen,aber ich habe gesagt,ich will mit dir allein reden. Und jetzt werde ich wohl erstmal zu Jessy gehen,und sie beruhigen. Sie war echt fertig..Jetzt weiß ich auch,wieso.." Ich lächele,es sieht künstlich aus. "Sag ihr,dass ich sie lieb habe,und dass es mir ganz okay geht. Sie soll sich keine Sorgen um mich machen. Ich habe gelernt,mit Dingen fertig zu werden. Es hat mich stärker gemacht." Glatt gelogen. Ich weiß nicht,wie ich mit der Sache fertig werden soll. Tom scheint überzeugt zu sein. Bevor er geht,umarmt er mich noch einmal. "Eileen? Ich finde dich bewundernswert. Und ich werd für dich da sein...wenn du mal nicht so stark bist,wenn deine Kraft mal nachlässt." Er lächelt,ich lächele zurück. "Danke." Und dann verlässt er die Wohnung. Ich verharre einige Minuten in meinem Zimmer,ich stehe,ohne mich zu bewegen,ich denke nach,ohne etwas im Kopf zu haben. Es ist komisch. Und dann reiße ich meine Jacke vom Gardrobenhaken und laufe den Weg zu Bill. Hoffentlich ist er allein,und nicht seine...meine... Mutter zu Hause. Ich schlucke. Tom ist bei Jessy,wir könnten also allein reden. Ich trete nervös von einem Bein aufs andere,denke an die Zeit zurück,wo ich noch unbeschwert herkommen konnte. Die Tür geht auf,Bill steht da,sieht mich erschrocken an. "Eileen",er klammert sich an mir fest,ich bin wie erstarrt. Er hat nur die Vermutung,ich habe die schlimme Gewissheit. "Ist..sie..zu Hause?",frage ich,will nicht 'deine Mutter' sagen. Oder noch schlimmer 'unsere Mutter.' "Nein,sie ist zu einer Freundin gefahren. War ziemlich fertig...so wie wir alle. Jessy hat nur geheult und ist mit Kopfschmerzen nach Hause gegangen. Ich saß wie erstarrt auf meinem Platz,hab nichts mehr mitgekriegt. Nur Tom war total aufgewühlt,wollte unbedingt wissen,was mit dir ist. Ich habe ihm nichts gesagt. Aber ich nehm mal an,er war bei dir? Hast du es ihm gesagt?" Ich nicke nur,Tränen steigen mir in die Augen. Wir stehen immer noch im Flur,nichts,wo ich mich festklammern will. Bill kann ich jetzt nicht berühren,ich kann es jetzt nicht. "Können wir in dein Zimmer?",krächze ich,und Bill nickt erstaunt. "Natürlich.." Ich nicke,gehe voraus und lasse mich in seinem Zimmer auf den Boden fallen. "Eileen?Alles klar?",er hockt sich besorgt neben mich auf den Boden. Ich schüttele den Kopf,vergrabe mein Gesicht in meinen Händen. "Nichts ist in Ordnung..",nuschele ich. Und dann fange ich an zu erzählen. Dass Tom die Schachtel geöffnet hat,welcher Name innen stand. Nur was das bedeutet,spreche ich nicht aus. Bill weiß es auch so. Ich beobachte ihn. Wie toll er aussieht. Wie sehr ich ihn liebe. Nicht,wie man seinen Bruder liebt. So anders. Und dieser tolle Mensch,der zu den wichtigsten Personen in meinem Leben gehört,soll mein Bruder sein? Warum bestraft man mich immer? Warum? Bill hat die Augen geschlossen,ich sehe,dass er die Tränen zurückdrängt. "Was bedeutet das alles,Eileen?",bringt er hervor. Seine Hand umklammert meinen Arm. Er will Halt,er will,dass ich ihm sage,das alles gut wird,ich weiß es. Aber ich kann es ihm nicht sagen,weil es gelogen wäre. Nichts wird gut. "Wir dürfen uns nicht lieben,Bill." Ich begreife selbst nicht,was das heißt. Wir dürfen es nicht. Warum darf ich nicht lieben,wen ich will? Warum darf ich nicht zusammensein,mit wem ich will? Ich habe Bill nicht als meinen Bruder kennen gelernt,ich wusste es nicht,als wir uns ineinander verliebt haben. Wieso werden wir dann jetzt dafür bestraft? Ich verstehe es nicht. Ich verstehe gar nichts mehr. "Ich kann nicht aufhören,dich zu lieben!",er schreit,er weint. Vor mir. Tränen rinnen über sein erhitzes Gesicht. Ich würde ihn so gerne trösten,so gern in den Arm nehmen. Aber ich kann es nicht,verdammt. Ich würde alles nur noch schlimmer machen. Langsam stehe ich auf,meine Beine sind wackelig,ich zittere. Ich fühle mich,als würde ich gleich umkippen. "Bill,es gibt nur eine Lösung. Nur diese einzige. Und sie wird so schlimm. So hart." Bill hört auf zu weinen,jetzt schluchzt er nur noch. Sein Kajal ist völlig verwischt,seine Augen aufgequollen. Er sieht mich aus großen,braunen Augen ängstlich an. Ich schlucke. "Und die wäre? Welche Lösung meinst du?",krächzt er. "Wir dürfen uns nicht mehr sehen. Nie wieder,bis unsere Gefühle erloschen sind. Und selbst dann müssen wir vorsichtig sein,weil wir nicht wissen,was passiert,wenn wir uns wiedertreffen. Das ist die Lösung,Bill. Distanz. Volle Distanz." Und bevor er noch etwas sagen kann,stürme ich aus dem Haus und laufe in den Wald. Ich hätte ihn so gern umarmt,so gern geküsst,so gern seine Hand genommen. Nein. Ich renne durch den Wald,durch Gestrüpp,Äste zerreissen meine Jacke,mein Shirt,meine Arme und mein Gesicht bluten,doch es ist mir egal,ich will dieses Schwindelgefühl,dass man bekommt,wenn man zuviel läuft,dieses Gefühl,dass einem für kurze Zeit alle Gedanken nimmt.



    Re: >>Volle Distanz<<

    tokio-hotel.ff-fan - 17.01.2006, 16:53


    :cry: OH NEIN :cry:

    alles so verdammt traurig *schluchz*

    mach bidde schnell weiter

    is voll die geile story

    Lg <3



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anarfael - 17.01.2006, 17:26


    Traurig, sehr traurig deshalb auch der title :)



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 17.01.2006, 18:00


    Ja, tarurig..neuer Teil =)



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 18.01.2006, 16:25


    *schnief* weiter aba flott



    Re: >>Volle Distanz<<

    tokio-hotel.ff-fan - 20.01.2006, 21:11


    cam hat folgendes geschrieben: *schnief* weiter aba flott

    jaaaa *anschließ*
    GANZ SCHNELL WEITER
    Lg <3



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 21.01.2006, 15:59


    Sorry,konnte nicht ins net..
    Hier das vorletzte Kapitel :)

    18. Kapitel: My heart

    Ich stolpere über eine Wurzel,liege auf dem Boden. Dreck vermischt sich mit Tränen. Ich hasse mein Leben. Wie soll das alles nur weitergehen? Ich darf Bill nicht mehr sehen,nicht mehr berühren,nicht mehr mit ihm sprechen,ihn nicht umarmen,nicht küssen. Eigentlich darf ich nicht mal an ihn denken. Ich bleibe einfach im Dreck liegen,ich ignoriere die Kälte,die meinen Körper durchfährt,der stechende Schmerz in meinem linken Bein. Dann fängt es an zu regnen. Der Regen plätschert auf mich herein,durchweicht meine Kleidung,die jetzt auf meiner Haut klebt. Und dann fängt es an gewittern. Ich muss hier weg. Ich muss weiterlaufen,irgendwie weg aus dem Wald. Ich rappele mich auf. Mein Bein durchfährt ein ekelhaft heftiger Schmerz. Wo bin ich? Ich sehe mich völlig orientierungslos um. Ich habe keine Ahnung. Es gewittert immer heftiger,und ich habe Angst,Angst,von einem umkippenden Baum erschlagen zu werden. Mein Leben ist beschissen,aber ich will noch nicht sterben. Nicht,bevor ich versucht habe,zu kämpfen. Ich musste schon immer um mein Glück kämpfen. Nie ist es mir einfach zugefallen,so wie anderen Leuten. Leuten wie Jessy. Die hat eine tolle Familie,die darf ihren Freund lieben. Sie hat alles,was ich nicht habe. Mit meinem angeschlagenen Bein humple ich kopflos durch den Wald,so schnell ich kann,es tut weh,ich kann nicht mehr. Ich kann einfach nicht mehr,in jeglicher Hinsicht. Und dann sehe ich Straße. Asphalt. Oh gott! Ich laufe so schnell ich kann,es tut weh,und endlich erreiche ich die Straße,weiß wieder wo ich bin. Ich zittere vor Kälte. Ich bin irgendwo in der Nähe von Jessys Haus. Ja,da vorn ist der Spielplatz! Mit schmerzendem Bein zerre ich mich weiter die menschenleere Straße entlang. Mir tut alles weh. Jetzt habe ich schon so viel durchgemacht,und mein Herz hat sich noch immer keine Schutzmauer gebaut. An alles gewöhnt man sich,nur nicht daran,verletzt zu werden. Dann spüre ich eine Hand auf meiner Schulter. Ich wirbele herum und sehe in die Augen von Tom. Er ist ebenfalls durchnässt,an seinen Augen sehe ich,dass er traurig ist. "Was machst du denn hier draußen?Bei dem Wetter?",keuche ich. "Das gleiche könnte ich dich auch fragen..",erwidert er,mustert meine zerissene Jacke,meine völlig verdreckte Hose. Bestimmt habe ich auch Blut im Gesicht,jedenfalls brennt es. "Oh gott was hast du denn gemacht?",flüstert er. "Ich..ich bin durch den Wald gerannt,und hängen geblieben...und dann hingefallen. Mein Bein tut echt weh,deswegen konnte ich nicht schneller nach Hause und bin so durchweicht. Was ist mit dir?" Ich bin froh,dass ich reden kann,wenn ich rede,muss ich nicht so viel denken. An Bill. In meinem Hinterkopf ist er immer da,ich sehe ihn ständig vor mir,aber ich versuche es,zu verdrängen. Weil ich es muss. "Ich war bei Jessy..Es geht ihr so schlecht,fast so schlecht wie dir. Alle Menschen um mich herum leiden. Jessy,Bill,meine Mum,du. Ich musste einfach raus,musste einfach mal nachdenken.. Und dann hat mich dieses Unwetter hier überrascht..",er lacht trocken,ich nicke. Er will nachdenken,ich wünschte,ich müsste es nicht mehr. Der Regen lässt langsam nach,das Gewitter zieht ab. "Ich bring dich nach Hause..",murmelt Tom,ich will mich auf ihn stützen,aber er packt mich kurzerhand und trägt mich nach Hause. "Ich hätte nicht gedacht,dass du mein Gewicht tragen kannst..",sage ich in sein Ohr,und er lacht. "Naja,so schwer bist du auch nicht. Nur die Treppen zu deiner Wohnung werden ein hartes Stück Arbeit.
    Hast du überhaupt Desinfektionsmittel und so etwas zu Hause?" Ich schüttele den Kopf. "Na dann müssen wir sowieso zu uns.." Ich schüttele entsetzt den Kopf. "Nein,das geht nicht,Bill..." Tom sieht mich durchdringend an. "Der wird sich nicht blicken lassen. Eileen,deine physische Gesundheit geht immer noch vor deiner psychischen..." Ich gebe mich geschlagen,bin zu erschöpft,um weiter zu protestieren. Endlich kommen wir bei den Kaulitz an,Tom lässt mich stöhnend herunter und schließt auf. "Tut mir leid",piepse ich,und Tom legt seinen Arm um meine Schulter,drückt mich an sich. Dann hilft er mir ins Haus,setz mich in der Küche auf die Eckbank. Zum Glück scheint Simone nicht zu Hause zu sein... Tom verschwindet nach oben ins Bad,um den Erste-Hilfe-Kasten zu holen. Und dann höre ich jemanden in die Küche kommen. Meine Augen habe ich geschlossen. 'Bitte lass es nicht Bill sein!',bete ich innerlich. Ich öffne vorsichtig die Augen und sehe..Bill. Wir starren uns an,keiner sagt ein Wort. Ich senke den Blick,wünsche mir,dass er mich nicht liebt. Dass ich ihn nicht liebe. Ich wünsche mich ganz weit weg von hier. "Was ist denn passiert?",würgt er heraus,sein Blick fällt auf die Schrammen in meinem Gesicht. "Hingefallen",murmele ich,und Bill tritt vorsichtig ein Stück näher. "Zeig mal",flüstert er,und fährt mit seinen Fingern vorsichtig über mein Gesicht. Ich schließe die Augen,atme seinen Duft ein,genieße seine Nähe. Eine schwache Stimme in mir schreit 'Lauf weg,Eileen!Lauf sofort weg! Er ist dein Bruder!' Ich glaube,diese schwache Stimme kommt aus meinem Gehirn. Doch die lautere Stimme dringt aus meinem Herzen. Sie schreit 'Küss ihn!Du liebst ihn!Küss ihn! In der Liebe gibt es keine Gesetze,Eileen..' Und dann steht Tom in der Küche,räuspert sich. "Ich hab alles gefunden...Pflaster,Verbände..." Bill nickt. "Ich mach das schon.." Tom sieht uns fragend an. "Bist du sicher?" Bill sieht mich an,nickt.
    Tom schluckt,verlässt die Küche. Ich bin froh,dass er geht,aber irgendwo will ich auch nicht mit Bill allein sein. Weil sich dann mein Gehirn ausschaltet,und ich nicht mehr klar denken kann. Weil alles in mir anders läuft,als es soll. Bill versorgt meine Wunden,er verpflastert meine Schrammen,verbindet mein schmerzendes Bein. Als er fertig ist,setzt er sich mir gegenüber,mustert mich von oben bis unten. "Wieso bist du abgehauen?",fragt er,ich stoße einen unechten Lacher aus. "Wieso wohl.... Bill. Ich liebe dich,und das hat sich nicht geändert. Aber du bist...wir sind.. Ich bin deine Schwester." "Aber das wussten wir doch nicht!!Es ist nicht unsere Schuld,wir müssen nicht dafür büßen!!",schreit er,es klingt hysterisch,ich schüttele den Kopf. "Bill,mein Herz sagt das gleiche. Aber das Herz ist naiv. Es ist verboten,Bill. V-e-r-b-o-t-e-n. Wir dürfen das einfach nicht...",murmele ich,selbst wenig überzeugt von dem,was ich sage. "Aber..deine Lösung...Ich kann das nicht. Distanz. Wie soll das funktionieren? Du bist mit Tom und Jessy befreundet,Jessy und Tom sind zusammen,Tom ist mein Bruder,Jessy auch eine Freundin von mir. Wir sind alle irgendwo miteinander verstrickt. Wie soll das funktionieren? Wir können doch nicht auch noch Jessy und Tom bestrafen...",sagt Bill leise. "Ich weiß,ich weiß..",rufe ich kläglich. Ich weiß es doch. "Was ist denn deine Lösung?Es gibt einfach keine,das ist...",murmele ich,und Bill schüttelt den Kopf. "Wieso brauchen wir eine Lösung? Meine Mutter weiß nicht,dass du ihre Tochter bist. Sie hat keine Ahnung von der Schachtel. Sie weiß nur,dass du heißt wie ihre weggegebene Tochter. Und nur wir vier wissen davon. Tom,Jessy,du und ich. Und wenn wir dichthalten,können wir einfach wieder..zusammensein...Ich dachte,das willst du auch." Er starrt auf seine Finger. Das kann er doch nicht ernst meinen. "Bill!Wie stellst du dir das vor? Kind...behindert..",murmele ich,meine Gedanken überschlagen sich. Ich würde am liebsten weglaufen,so wie ich es schon immer getan habe,aber mein angeschlagenes Bein und irgendetwas in mir verhindern es. "Eileen...Ich weiß das wir nie Kinder zusammen haben könnten,heiraten könnten. Aber das ist mir alles egal. Ich würde alles auf mich nehmen,nur um mit dir zuammensein zu dürfen. Würdest du das auch,Eileen?"



    Re: >>Volle Distanz<<

    tokio-hotel.ff-fan - 21.01.2006, 16:44


    boah wie schön *heul*

    mach bidde schnell weiter

    Lg <3



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anonymous - 21.01.2006, 18:09


    Soo...letztes Kapitel dieser FF.
    Danke an alle die immer gelesen und auch kommentiert haben,danke :)
    Lg

    ps: Und weil's das letzte Kapitel ist,extra lang :D

    19. Kapitel: My decision

    Ich will gerade den Mund öffnen,um etwas zu sagen,da bemerke ich Tom in der Tür stehen. Wie lange er wohl schon dort verharrt? "Das könnt ihr doch nicht machen",bringt Tom hervor. Bill dreht sich um,sieht seinen Bruder. Und dann springt er auf. "Das geht dich gar nichts an!",ruft er und versucht Tom aus der Küche zu schubsen,aber Tom ist stärker als Bill,und so hält er einfach dessen Fäuste fest und bleibt in der Tür stehen. "Er hat recht..",murmele ich ganz leise. Bill lässt die Hände sinken,dreht sich zu mir um und sieht mich entsetzt an. "Was?" Man merkt,dass ihm die Sache ziemlich nahe geht. Mir auch,ich kann es nur besser verbergen.
    "Tom hat recht. Wir sind Geschwister,daran kann man nichts rütteln." Ich werfe Tom einen Blick zu,er versteht und verlässt die Küche. Ich stehe auf und gehe auf Bill zu,der mit hängenden Schultern immer noch an der Tür steht. Ich ziehe ihn zu mir,schließe die Küchentür.
    Sag ihm,was du willst,Eileen. Jetzt oder nie. Ich will gerade anfangen,da bemerke ich das Glitzern in seinen Augen. Diese großen,braunen Augen,die voller Schmerz sind und sich jetzt mit Tränen füllen. Er fängt bedrohlich an zu zittern,und dann bricht er aus. Bill weint. Verdammt,es bringt mich total aus dem Konzept. Ich kann ihm jetzt nicht sagen,was ich tun werde. Nicht jetzt.
    Er ist so sensibel. Ich muss es ihm schonend beibringen,um ihn nicht zu sehr zu verletzen,und mich auch nicht. "Bill..",sage ich beruhigend und lege meine Arme um ihn. Er klammert sich verzweifelt an mir fest,ich spüre sein gesamtes Gewicht wie eine Last auf meinen Schultern hängen,eine Last,die ich nicht tragen kann;ich werde es nie können,auch wenn ich gern will.
    Er löst sich von mir,die Tränen hören auf zu laufen. Er wischt sich kurz über das Gesicht,wird rot. "Tut mir leid..." "Das muss es nicht",sage ich. "Du bist der letzte,dem irgendetwas leid tun muss.."
    Wie er da steht,eine Strähne im Gesicht hängen,sein Kajal total verlaufen,die Augen gerötet. Mein Blick wandert weiter herunter,fixiert seine Lippen. Wie gern würde ich ihn jetzt küssen. Aber ich will es nicht noch schlimmer machen. Nein,Eileen. Diese Lippen wirst du nie wieder küssen. Nie wieder...
    Es tut weh,ich schlucke. "Bill,ich will dir etwas sagen..",murmele ich,nehme seine Hand und drücke ihn auf die Bank. Er soll sitzen,soll nicht stehen und tief fallen können,wenn ich es gleich ausspreche. Er sieht mich erwartungsvoll an,aber gleichzeitig auch mit dieser Angst in den Augen. Diese unbeschreibliche Angst. "Ich werde weggehen",sage ich. Jetzt ist es raus. Ich muss mich auf dem Tisch abstützen,fühle mich,als würde mir der Boden unter den Füßen weggezogen werden.
    Bill blickt mich fassungslos an. "Wwie...weg?" "Bill,was hält mich hier? Mein Vater tot,meine Mutter irgendwo im Nirgendwo,und dich,dich darf ich nicht lieben..Meine leibliche Mutter ist mit dir verbunden,ich kann nicht zu ihr. Die einzige Person,die von all dem eigentlich gar nicht betroffen ist,aber trotzdem mitleiden muss,ist Jessy. Ich werde gehen,mit dem Geld,dass mir meine Mom schickt. Ich werde die Wohnung verkaufen,mein Sparkonto auflösen und all meine Ersparnisse herauskramen,und von dem Geld irgendwo noch mal von vorne anfangen. Ich weiß,es klingt verrückt,ich will irgendwo hin,wo ich niemanden kenne,wo ich niemanden habe. Aber so gesehen habe ich hier auch niemanden. Ich bin es gewohnt,allein klar zu kommen. Auch wenn es mir nicht immer gelingt..." Ich mache eine Pause. Bill hat die Arme verschränkt,den Kopf auf den Tisch gelegt. Ich bin mir nicht sicher,ob er mir noch zuhört. Doch plötzlich hebt er den Kopf. "Es ist komisch...Tränen kommen keine mehr,aber trotzdem fühle ich mich,als hättest du mir gerade mein Herz herausgerissen..",sagt er leise,lächelt schief. "Aber ich will dir sagen,dass ich dich verstehen kann. Die Idee klingt nicht dumm,aber es ist trotzdem so hart. Wenn ich mir vorstelle,dass ich dich nie wieder sehen soll,dich nie wieder in die Arme nehmen kann..." Er senkt den Blick,ich lege meine Hand auf seine. Jetzt ist der Moment gekommen. Ich stehe langsam auf,gehe zur Tür. "Verabschieden und ein letztes Mal umarmen,oder lieber nicht?",frage ich ihn,es klingt wie ein Automat. Bill steht auf. "Mein Verstand sagt: lieber nicht." Ich nicke,will schon durch die Tür gehen. Und dann spüre ich plötzlich seine Arme um mich,seine Lippen auf meinen,seine Zunge. Und es kommt mir nur wie eine Sekunde vor,und dann ist es wieder vorbei. "Aber ich weiß gar nicht,wann ich das letzte Mal auf meinen Verstand gehört habe." Er lächelt,kratzt sich am Kopf. Ich sehe ihn mir genau an. Präg dir das ein,Eileen. Merk dir das alles ganz genau. Denn er wird nur noch in deiner Erinnerung existieren,du kannst nur sein Bild in deinem Herzen mitnehmen,nicht mehr,aber auch nicht weniger.
    Ich drücke ihn noch einmal an mich,weine. "Bill? Bevor ich gehe,will ich dir das noch sagen. Lass dich nie,nie unterkriegen,okay? Bleib immer so wie du bist,lass dich nicht verbiegen. Bleib der Bill,der du bist. Denn so bist du der tollste Mensch,den ich je kennen gelernt habe.." Ich schluchze,mein Blick ist verschwommen,aber ich höre,dass auch Bill weint,schluckt. "Und du weißt nicht mal annähernd,wie toll DU bist....Was du alles durchgestanden hast,was du all den Menschen um dich herum gibst. Für Jessy und Tom bist du ein super Kumpel,der beste,den man haben kann. Und für mich warst; nein bist du,nicht meine Schwester,sondern ein Mensch,den ich liebe und nie vergessen werde. Du hast allen so viel gegeben. Hör nie auf damit,Eileen. Hör nie auf...." Ich nicke,drücke noch mal seine Hand,und dann lasse ich ihn in der Küche zurück.
    Der schwerste Teil liegt hinter mir. Jetzt folgt der nächste. Ich tapse ins Wohnzimmer,sehe Tom auf dem Sofa sitzen und Fernseh gucken. Als er mich sieht,schaltet er aus und steht auf. Ich nehme ihn wortlos in die Arme. "Mach's gut...Ich werde dich vermissen. Sehr,sehr vermissen." Tom versteht. "Du gehst weg?" Ich nicke,dränge die Tränen zurück. "Es gibt keinen anderen Weg. Aber ich werde Bill nie vergessen,Jessy nicht,und dich auch nicht." Tom rinnt eine Träne die Wange herunter. Verdammt,warum müssen alle mmer weinen? Ich versuche,Jessy erst einmal zu verdrängen. Sie ist so emotional wie Bill,Tom und ich zusammen,und es wird hart,ihr das alles zu sagen.Darum beschließe ich,gleich den nächsten Zug zunehmen,und alles weitere dann von der nächstgrößeren Stadt aus zu regeln. Also ab nach Hause und Tasche packen. Jessy wird es mir bestimmt übel nehmen,sie wird mich dafür hassen,wenn ich ohne ein Wort zu ihr verschwinde. Aber irgendwann wird sie mich verstehen,irgendwann... Ich wische Tom die Träne weg,küsse seine Wange und gehe dann wortlos,ohne mich noch einmal umzudrehen aus dem Haus.
    Als ich draußen bin,blicke ich zum letzten Mal zurück. Das Haus der Kaulitz. Und innen Bill und Tom. Vielleicht werde ich das alles nie mehr wieder sehen,vielleicht nie wieder...
    Ich bin in meiner Wohnung,sehe mir alles noch einmal genau an. Dann stopfe ich alle wichtigen Sachen,vor allem Geld,in meine Tasche und mache mich auf dem Weg zum Bahnhof,um ein Ticket nach Hamburg zu kaufen.
    Okay,mein Zug kommt in anderthalb Stunden,ich habe also noch Zeit. Zu viel Zeit,Zeit,in der ich nachdenken müsste. Ich will nicht nachdenkne. Also stöpsele ich mir die Hörer meines Mp3 Players in die Ohren und höre "Vielleicht" von Madsen. Mein Lieblingslied,und meine Lieblingsstelle.
    Irgendetwas hält mich fest...Und ich will das es mich loslässt.
    Dieses irgendetwas war Bill. Danke,dass du mich gehen lässt,Bill. Danke.
    Ich liebe dich.

    THE END



    Re: >>Volle Distanz<<

    Anarfael - 21.01.2006, 19:14


    Traurig sehr traurig, Aber ich weiß nicht Aber man könnte dadrauß ziemlich gut eine Fortsetzung machen.



    Re: >>Volle Distanz<<

    tokio-hotel.ff-fan - 21.01.2006, 20:28


    Anarfael hat folgendes geschrieben: Traurig sehr traurig, Aber ich weiß nicht Aber man könnte dadrauß ziemlich gut eine Fortsetzung machen.

    ja ich finda auch total traurig :cry:

    Das mit der fortsetzung, da kann ich dir nur zustimmen...
    da kann man noch ne GANZ lange machen!

    aber is ja deine entscheidung ^^


    ECHT GEILE STORY! war supi schön und is auch noch supi schön *g*

    Lg <3



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    Nähe auf Distanz - Lia (Montag 18.10.2004)
    Niveau volle Briefe :) - yondalla (Freitag 21.10.2005)
    Das volle Leben - civi11 (Donnerstag 07.09.2006)
    akku hat nicht mehr volle kapazität? - bdjoe (Sonntag 23.04.2006)
    DAS GEHEIMNISS VOLLE WORT!! - Karla Kolumna (Dienstag 10.10.2006)
    liebe auf distanz ? - Daysofstorms (Dienstag 28.11.2006)
    How Long Could You Go Without Listening To ABBA? - Seanie(: (Samstag 14.04.2012)