Die Perfekte Partnerschaft

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    Re: Die Perfekte Partnerschaft

    Sheep - 19.08.2008, 15:05

    Die Perfekte Partnerschaft
    Wer wünscht sich das nicht? Kein Zoff, keine Probleme, dafür aber
    die völlige Harmonie innerhalb der Partnerschaft. Ein Patentrezept
    um den idealen Partner fürs Leben zu finden gibt es nicht, ein paar
    Klischees gibt es aber, die einen vom richtigen Weg weit abbringen.
    Im folgenden mehr dazu.
    1. „Gleich und Gleich gesellt sich gern“ – Je ähnlicher, desto besser

    Oft gehört und doch selten bemerkt blieb diese Annahme schon in der
    Vergangenheit. Seien Sie mal ehrlich zu sich selbst: Könnten Sie ein
    Leben mit sich selbst verbringen? Selbst, wenn es keine Probleme
    gäbe – wäre es nicht einfach langweilig immer nur auf Verständnis
    und „Ja-und-Amen“-Entscheidungen zu treffen? Der typische
    Ja-Sager stammt aus dieser Art der Beziehung. Diskussionen sind
    nicht zwangsweise die Vorreiter eines Ehestreits, man muss nur
    wissen wie und worüber diskutiert wird. Meinungsverschiedenheiten
    sind wichtig, weil sie unseren Erfahrungshorizont erweitern. Durch sie
    lernen wir auch im hohen Alter noch dazu. Letztendlich vergleicht man
    sich selbst ja auch mit seinem Partner. Bei zu ähnlichen Partnern
    kommt es durchaus vor, dass man an ihm negative Eigenschaften
    entdeckt, die man an sich selbst nicht leiden kann, es sich nur nicht
    eingestehen möchte. Umgekehrt gibt es nichts oder wenig, worauf
    man stolz sein kann bei seinem Partner. Was kann er/sie was ich nicht
    mindestens genauso gut kann? Zugegebenermaßen funktioniert eine
    Beziehung auch nicht nach dem Prinzip „Gegensätze ziehen sich an“.
    Sind die Partner zu verschieden voneinander, wird man wenig finden,
    was man am anderen schätzen und lieben kann. Bereiche wie Kinder-
    erziehung, Wertvorstellungen oder Lebensziele sind Themen, bei
    denen sich schon eine einigermaßen ähnliche Einstellung heraus-
    kristallisieren sollte. Ohne grundlegende Übereinstimmungen
    funktioniert auf längerfristige Sicht auch die beste Beziehung nicht.
    2. „Zeit verstärkt die Freundschaft und schwächt die Liebe“ – Je länger, desto besser


    Je länger man zusammen ist, desto mehr
    weiß man voneinader. Wie viel Wahres ist
    an dieser Annahme dran? Je länger die
    Bekanntschaft oder Beziehung, desto mehr
    wird der Tag zum Alltag und der Partner zur
    Alltäglichkeit. Man redet und agiert weniger
    miteinander und kümmert sich mehr um
    seine eigenen Pflichten und Aufgaben. Viele
    Entwicklungen und Veränderungen des
    Partners nehmen wir so nicht wahr.

    Obwohl wir genau wissen, dass sich alles und jeder ständig verändert,
    gehen wir davon aus, dass der Partner mit dem wir zusammen sind
    immer so bleiben wird, wie wir ihn kennen gelernt haben. Der Mensch
    tendiert nach einer Weile zu pessimistischen Ansichten: Man sieht nicht
    mehr die Eigenschaften, die man einst lobenswert und interessant
    fand, sondern findet immer neue Schwächen und macht damit die
    Wunde nur noch größer. Vermeiden kann man das schlimmste, indem
    man bereit ist den Alltag auch mal ruhen zu lassen. Ob es der lange
    Spaziergang mit dem Partner, ein paar ruhige Stunden zu zweit, oder
    einfach ein langes Abendbrot bei Kerzen und Musik ist – Eine
    gemeinsame Unternehmung mit dem Partner kann mehr neue
    Erkenntnisse einbringen, als sie in den ganzen vergangenen Jahren
    zusammen erlangt haben.
    3. „Alle Dinge ändern sich“ – So wie ich es will

    Vermutlich jeder hat es schon einmal probiert: Den Partner nach seinen
    Vorstellungen zu ändern. Doch muss das denn wirklich sein? Wollen wir
    selbst nicht mit Haut und Haar geliebt werden statt nur teilweise? Wer
    gibt schon gerne einen Fehler zu und wem fällt es leicht sich zu ändern.
    Oftmals sind es auch nur Meinungsverschiedenheiten, so dass man
    garnicht sagen kann, was richtig und was falsch ist. Auf Teufel komm
    raus einen Menschen ändern zu wollen damit eine Beziehung klappt ist
    eindeutig ein Ammenmärchen. Wenn man eine Partnerschaft schon mit
    der Erwartungshaltung beginnt, dass er/sie sich ja noch ändern wird,
    kann man schnell enttäuscht werden. Viel eher sollte man die Fehler
    akzeptieren und mitunter auch mal darüber hinweg sehen können
    – oder die Beziehung gleich von Anfang an sein lassen.
    4. „Wie du mir, so ich dir“ – Streit entzweit

    Der Wunsch nach einer konfliktfreien Beziehung rührt von der Einfach-
    heit her. Zu viel Streit kann sicherlich Menschen auseinander bringen,
    da wären wir wieder beim Thema Meinungsverschiedenheiten. Ein
    gesundes Maß an Streit ist aber durchaus gesund für eine Beziehung,
    denn nur so kann man seinen Standpunkt deutlich machen! Bezieh-
    ungen ohne Konflikte gibt es auch. Leider nur gibt es in solchen
    Partnerschaften immer einen, der zurücksteckt und seine eigene
    Meinung für sich behält. Dass man so was nicht mehr als Liebes-
    beziehung bezeichnen kann, dürfte klar sein. Wichtig ist, dann man
    sich wieder miteinander versöhnt, und während des Streits nicht unfair
    und verletzend wird. Es stimmt also nicht, dass ein Streit die Liebe
    schwächt, viel eher gilt das römische Sprichwort „Der Liebenden
    Streit - die Liebe erneut“.
    5. „Geheime Glut ist gefährlich“ – Alles voneinander wissen

    Die Erwartung rührt daher, dass man eine Beziehung auf vollstem
    Vertrauen aufbauen will. Verständlich, aber gar nicht 100prozentig
    machbar. Alleine schon deswegen, weil es immer Dinge der Ver-
    gangenheit geben wird, die der andere nicht weiß. Was wäre eine
    Partnerschaft ohne diese kleinen Geheimnisse. Seien es Über-
    raschungen, Erinnerungen oder Sexphantasien – der Partner muss
    bei weitem nicht alles wissen. Außerdem bleibt so gewiss, dass es
    immer einige Dinge geben wird, die der Partner nie von einem wissen
    wird. Man bleibt sich in gewisser Weise selbst treu. Außerdem ist es
    aufregend zu wissen, dass es immer wieder neues gibt, das man am
    Partner entdecken kann!
    6. „Ohne Lust kein Leben“ - Je verliebter, desto besser

    In der sogenannten Schmetterlings-Phase, also der Anfangsphase
    einer Beziehung, klappt komischerweise auch der Sex immer am
    besten. Grund dafür ist schlicht und einfach, dass wir unseren
    Partner idealisieren. Alles an ihm ist toll, Fehler hat er keine in
    unseren Augen und überhaupt schweben wir dauerhaft auf Wolke
    sieben. Geht die Beziehung über diese Anfangsphase jedoch hinaus,
    werden wir uns sehr schnell der Realität bewusst. Erotische
    Phantasien kommen seltener, Ärger und Stress stehen an der
    Tagesordnung. Das Gefühl sich einfach fallen lassen zu können
    wächst, die Lust und Verliebtheit hingegen flacht ab. Eine solide
    Partnerschaft hängt weder von der Anfangsphase noch vom Grad
    der Verliebtheit ab. Entwickelt sich beiderseitige Liebe, kommt auch
    das Gefühl der Zusammengehörigkeit nicht zu kurz, und auch auf
    sexueller Basis ist man schnell wieder „beflügelt“.

    7. „Ewig währt am längsten“ – Warten auf Perfektion

    Um es frei raus zu sagen: Den perfekten Partner gibt es nicht. Wir
    wünschen uns die Gewissheit, dass wir mit unserem erwählten
    Partner selten bis gar nicht verletzt werden. Und doch hat jeder
    hat seine Macken und Fehler, und das Beste ist es, Kompromisse
    zu schließen. Jede Eigenschaft hat eine Gute und eine schlechte
    Seite. Haben wir einen Partner gefunden, der uns lieb und teuer
    ist, wird sich schnell Eifersucht breit machen oder Verlustängste
    gewinnen die Oberhand. Es lohnt sich daher, sich genau darüber
    Gedanken zu machen, was für einen am wichtigsten an der
    Beziehung ist. Diese „Aufgaben“ können ja auch verteilt werden:
    Eigenschaften, die der Partner nicht hat, könnte man so z.B. in
    Freunden und Verwandten finden.

    8. „“Ich bin wer ich bin“ – Sau rauslassen

    In einer Partnerschaft sollte man sich
    schon so geborgen fühlen, dass man
    sich nicht verstellen und verstecken
    muss vor dem Partner. Allerdings darf
    das nicht so weit ausarten, dass man
    seinen Liebling vernachlässigt oder
    sich rücksichtslos ihm gegenüber verhält.
    Sich gehen zu lassen ist okay, solange
    man die Augen offen hält für Probleme.


    Wer nur hin und wieder mal einen Durchhänger hat, ist immer noch
    auf der sicheren Seite.
    9. „Wer hoch steigt fällt tief“ – ewiges Hin-und-Her

    Das Auf-und-Ab einer Beziehung ist schier unvermeidlich. Auch in
    den besten Beziehungen gibt es hin und wieder eine Flaute, die
    überwunden werden muss. Das gemeine daran ist, dass wir uns
    machtlos fühlen, etwas dagegen zu unternehmen: Der Partner
    „bestimmt“ durch sein Handeln, wie gut oder schlecht wir uns
    fühlen. Das Ausmaß aber können wir schmälern. Kontrolle erhalten
    wir über unsere Gefühle nur, indem wir uns selbst beeinflussen.
    Erwartungen, die nicht erfüllt werden oder werden können, müssen
    wir von uns heraus herunterschrauben. Änderungsergebnisse
    sollten generell klein angesetzt werden. Insgesamt sollte man sich
    vom Partner in sofern unabhängig machen, dass man selbst für
    sein Wohlbefinden sorgen kann. Ein eigener Freundeskreis, Hobbies
    und Ziele sind daher auch für die Beziehung unerlässlich.
    10. „Doppelt hält besser“ – Alles gemeinsam tun

    Wie schon im vorherigen Punkt beschrieben, ist Abhängigkeit ein
    Beziehungskiller. Indem wir so viel Zeit wie möglich miteinander
    verbringen, verfallen wir in Alltagsstimmung und vergessen wie
    es ist, auch mal allein oder mit Freunden Spaß zu haben. Nebenbei
    bemerkt verliert man nach einer Weile sogar die engsten Freunde,
    wenn man sich entweder nur noch um seinen Partner kümmert,
    oder nicht mehr ohne ihn anzutreffen ist. Eigene Erfahrungen zu
    sammeln ist wichtig, um neue Denkanstöße in die Beziehung zu
    bringen. Auch laufen wir so weniger Gefahr, die Weltansichten
    unseres Partners schlichtweg zu kopieren statt uns eine eigene
    Meinung zu bilden. Ein paar Aktivitäten ohne den Partner können
    die Beziehung beleben – stellt sich eine Sehnsucht ein, wissen
    wir, dass unsere Liebe noch immer vorhanden ist.
    11. „Dir hol’ ich die Sterne vom Himmel“ – Wunschlos glücklich

    Wer wünscht sich nicht einen Partner, der einem jeden Wunsch
    von den Augen abliest. Doch auch nach Jahren des Zusammenseins
    ist es schier unmöglich, dass der Partner immer und überall weiß,
    was man will. Vor allem der Unterschied der Geschlechter macht es
    beiden Partnern oftmals nicht einfach, sich in den anderen hinein-
    zufühlen. Auch wir wissen oft nicht, was in unserem Gegenüber
    wohl vor sich geht. Wenn man sich etwas bestimmtes vom Partner
    wünscht und weiß, wie er tickt, kann man ihn doch dezent darauf
    aufmerksam machen. Kleine Anspielungen sind charmant und
    können aufregend sein. Aber auch vor direkten Mitteilungen sollten
    wir uns nicht scheuen – manche Leute stehen einfach auf dem
    Schlauch, auch wenn es noch so offensichtlich ist. Letztlich ist doch
    unser Ziel, dass der Wunsch erfüllt wird, und nicht dass unsere
    Gedanken gelesen wurden – der Wert dessen wird dadurch ja
    nicht geschmälert.
    12. „Meiner treu!“ – Untreue ist unverzeihbar

    Ein schwieriges Thema ist der Seitensprung. Hier gehen die
    Meinungen gewaltig auseinander, und dennoch darf man es
    nicht so verbissen sehen. Ein Seitensprung ist sicherlich ein
    Vertrauensmissbrauch, muss aber nicht die gesamte
    Beziehung zum scheitern verurteilen. Bleibt es beim einmaligen
    Ausrutscher, deutet alles darauf hin, dass der Partner nur sich
    selbst etwas beweisen wollte, oder seine Bedürfnisse in letzter
    Zeit nicht erfüllt wurden. In jedem Falle muss geklärt werden,
    was der Grund für den Vorfall war. Die Chance es wieder gut
    zu machen muss man dem Fremdgeher allerdings dann auch
    geben; das ewige Herumreiten auf dem Fehler, oder Selbst-
    vorwürfe dürfen nicht an der Tagesordnung stehen.



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