SZ 01 - RITARES & ARAXIS

The Magic Stones
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    Re: SZ 01 - RITARES & ARAXIS

    DRAGONAR - 23.12.2005, 11:50

    SZ 01 - RITARES & ARAXIS
    Teil 01




    Ritares


    Der junge Prinz war reichlich verärgert. Seit Monden wurde er von diesem Ort zu jenem geschickt und es nahm kein Ende. Sicher wäre es falsch dem Vater zu unterstellen das er ihn vom Hof haben wollte. Im Gegenteil. Seit Ritares sich geweigert hatte die Pflichtehe zu vollziehen hatte der Vater vielmehr beschlossen ihn dermassen in die Pflicht zu nehmen das ihm eben keine Gedanken mehr an Dummheiten blieben. Er war eben der Meinung das Ritares das ganze Ausmass seiner Zukunft begreifen solle.

    Und dabei wusste er selbst einiges nicht. Woher sollte er auch? Ritares hatte die Grenzen passiert und fühlte sich unverstanden und verdrängt. Dieses mal nicht zu einem Auftrag sondern nur zu einem freien Ausritt für sich selbst. Er wollte Ruhe und nachdenken können, was ihm anhand der knappen Freizeit die der Vater ihm noch gönnte nur schwer möglich war. Er verstand die Welt nicht mehr irgendwie denn seltsam war das alles schon.

    Er zügelte das weisse Ross und hielt auf einer Lichtung inne. Langsam stieg er ab und warf einen Blick umher. Ein leichter Schutzzauber würde ihn vor unbemerkten Eindringlingen schützen sodass er sie wahrnahm ehe sie sich ihm näherten. Er ließ sich im niedrigen Gras nieder, streckte sich aus und sah zum Himmel. Ein blaues Gebilde das stets über ihnen lag.

    Er war zu sehr auf seinen Ärger konzentriert als dass er diese "andere Sache" eher wahrgenommen hätte. Erst die aufsteigende Übelkeit erinnerte ihn abrupt daran. Er fluchte innerlich und stand auf, wobei das Schwindelgefühl nicht gerade hilfreich war und wusste das es zu spät war.

    Er atmete tief durch und entleerte dann gezwungenermassen seinen Magen. Rasende Kopfschmerzen meldeten sich ebenfalls was seine Laune absolut verschlechterte.

    Das hasste er an dieser Magie, wenn sie sich weiter entwickelte waren sie einem 2 Tägigen Leiden unterworfen das seinesgleichen suchte...und da sich die Magie neu ordnete auch nicht in der Lage diese dann anzuwenden.

    Das bedeutete aber auch dass er nichts ins eigene Reich zurück konnte denn ohne Magie konnte er die Barrieren nicht öffnen. Für solche Nötfälle gab es einige Ansprechpartner im angrenzendem Wald in dem sich der Prinz ja aufhielt, aber auch diese musste man erst mal erreichen.

    Sein Ross trabte langsam näher aber Ritares rasanter Abstieg an Kräften die mit voller Macht der "Mitora" unterlagen ließ auch einen Ritt unsinnig erscheinen. Er setzte sich erst einmal etwas weiter weg hin um überhaupt einen klaren Gedanken zu fassen. Wieso war er auch so dumm gewesen jetzt aus den eigenen Gefilden zu reisen? Nun war es extrem gefährlich für ihn und zwei Tage konnten sehr lange sein...

    ---

    Araxis

    Der junge Mann mit den dunkelblau strahlenden Augen legte die Schriftrolle mit einem Seufzen zur Seite und lehnte sich in dem Sessel zurück. Einen Moment lang starrte er auf die Flammen im Kamin ehe er sich wieder auf andere Dinge konzentrierte.

    Er betrachtete die Bücherregale die bis zur Decke der alten Bibliothek reichten... Das Meiste davon betraf die Auserwählten. Generationen von Wächtern hatten hier festgehalten was im Laufe der Zeit alles geschehen war. Vom Anfang bis zum Scheitern und eben den neuen Anfängen. Gerade hatte er sich mit den letzten Ereignissen befasst die sein Vorgänger ganz genau festgehalten hatte und seine Begeisterung hielt sich wahrlich in Grenzen. Als wäre seine Existenz nicht schon kompliziert genug. Er war wie das hier alles. Eine Sammlung von allem.

    Eine Zucht die alle bekannten Linien der Völker berücksichtigte denn man war auf den Gedanken gekommen das es besser wäre wenn ein Wächter die Probleme aller verstehen könne. Aber man hatte nicht berücksichtigt das er dadurch auch zu keinem Volk richtig gehörte. Er war einfach ein etwas dass alles hatte und doch nichts. Die Völker fürchteten ihn ohne zu wissen was er war denn sie fühlten einfach das er anders war. Und so war er auf eine gewisse Weise zu ewiger Einsamkeit verflucht ohne etwas dagegen tun zu können. Vor längerer Zeit hatte es ihn noch aufgeregt aber jetzt hatte er sich damit abgefunden. Seine Aufgabe war ohnehin ganz klar festgelegt. Die Auserwählten begleiten bis sie wieder scheiterten. Alles für den Nachfolger schriftlich festhalten und den Auserwählten hin und wieder Informationen zukommen lassen wenn er es für nöttig hielt.

    Aber wann war es denn nötig? Es war schwer das zu entscheiden. Seine Vorgänger hatten sich meist ganz heraus gehalten das konnte er nachlesen, was er seltsam fand, denn war es nicht besser wenn diese Wesen mehr wussten um eben nicht mehr zu scheitern? Nur müsste er sich dazu auch mit ihnen befassen und das ging nicht denn er wusste doch wie andere auf ihn reagierten und hatte den Hass und die Ablehnung der anderen wahrlich satt. Im Laufe der Jahre hatte er sich seine Art bewahrt, wurde aber immer scheuer irgendwie was andere Völker betraf. Seit seinem 20 Lebensjahr lebte er nun in Arias- Tar, der heiligen Stadt ganz alleine. Ab diesem Zeitpunkt alterte er jedoch kaum was von dem andriadischen Blut kam das Teil seines Wesens war. Zudem hatte er diese seltsamen Zeichnungen der Feen in einem silbergrau, den sonnengebräunten Teint der Flammenden, die verschiedensten Magieformen die sich inklusive negativen Aspekten zeigten und einige andere Dinge.

    Er war knapp 1,89 m groß, hatte breite Schultern und kurzes dunkles Haar, sowie trug meist dunkle Kleidung. Man hielt ihn ohnehin für einen Bösen warum sollte er das dann nicht auch annehmen, wenigstens äußerlich???

    Arias- Tar, sein Lebensort gehörte zu den heiligsten Städten, das hieß kaum jemand wusste das noch. Fremde sahen nur Ruinen, Staub, Unrat und Öde, obwohl dem nicht so war. Aber, ein magischer Schutz verhinderte das sie sahen wie es wirklich war. Die Regale wirkten leer und selbst wenn man hineinfasste fühlte man die Bücher nicht wenn man nicht Bescheid wusste. Zum mehrfachen Schutz waren sie noch in einer eigenen Sprache verfasst worden, die er von seinem Vorgänger erlernt hatte.

    Die Stadt selbst bot alles was man sich wünschen konnte, eine Schmiede, viele Häuser, eine Taverne... nur war niemand mehr da der sie betrieb die Materialen waren da, Säcke voll Mehl für die Bäckerei, Eisen zum Schmieden, Weinfässer in Kellern aber eben keiner ausser Araxis und der hatte wahrlich wenig Lust alles hier zu betreiben für sich alleine.

    Langsam stand er auf und goss sich am großen eichernen Tisch Wein in einen Becher den er langsam leerte. Dann verließ er die große Halle und trat auf die Straße hinaus. Seltsam war es hier aber er war die Einsamkeit gewohnt. Ein Geräusch ließ ihn aufhorchen...irgendjemand oder etwas war in der Stadt nur was? Vermutlich war es befremdlich das er hier alleine auf der Straße stand, sein Pferd war im Stall den jedoch niemand richtig sah und er selbst bot keinen schmutzigen Eindruck wie alles sonst hier.



    Re: SZ 01 - RITARES & ARAXIS

    DRAGONAR - 27.12.2005, 11:15

    SZ 01- TZ 02- Ritares et Teresias
    Teil 02

    Ritares

    Einen Moment lang dachte der Prinz an die letzte Mitora zurück, und an die Umstände dieser. Trotz seiner Übelkeit musste er schmunzeln als er an diese wahrhaft seltsamen Gestalten zurück dachte und das ganze Geschehen. Natürlich war er froh wieder zu Hause zu sein aber wenn man es sich genau überlegte hatte er da wenigstens Ruhe vor den Anfällen seines Vaters gehabt.

    Mühsam rappelte er sich auf und folgte eher seinen Instinkten als allem anderem denn seine Magie deren Muster sich neu anordnete war ja im Augenblick gar nicht zu gebrauchen. Sein Pferd leistete ihm dabei gute Dienste. Wie lange oder wohin er gegangen war vermochte er nicht mehr zu sagen aber sein Mut sank zum absoluten Nullpunkt als er die tote Stadt betreten hatte. Etwas hatte ihn vorwärts getrieben und nun stand er hier und wusste nicht mehr weiter. Überall war Staub, Spinnweben, Unkraut und Büsche im Weg und nichts was auch nur im Geringsten auf eine Spur von Leben schließen ließ... bis auf.

    Reichlich verblüfft betrachtete er den Mann ehe er komplett zusammen sank.

    ---

    Araxis

    Der Wächter war auch gelinde gesagt sehr überrascht. Selten kam Besuch hierher und nun plötzlich jemand? Zudem sich etwas in ihm meldete, ein Wissen das unerklärlich für ihn war. Er wusste was er in etwa vor sich hatte und ging langsam näher, man wusste ja nie ob das nicht eine Falle war.

    Neben dem Mann ging er in die Knie diesen eingehend betrachtend...eine Fee und er kannte diesen Zustand auch, wie sehr er dieses Erbe der Feen hasste obwohl es auch noch schlimmeres als das gab. Und nun war dieses Wesen hier, einer von ihnen.

    Vorsichtig hievte er den Mann auf sein Pferd das brav da stand und zu warten schien. Er verzichtete auf den Einsatz von Magie da er nicht unnötig auffallen wollte. Dann versorgte er ihn ....

    ---
    Ritares & Araxis

    Als der Mann erwachte, die Augen geöffnet hatte und sich umsah erstarrte er. Irgendjemand hatte ihn auf ein Bett gepackt und dieses Bett war grauenvoll schmutzig wie der gesamte Raum. Eines der Fenster war zerbrochen und Scherben lagen auf dem Boden.

    Während er noch überlegte wie er den Ort verlassen konnte betrat der Fremde den er zuletzt gesehen hatte den Raum. "Ihr habt lange geruht", stellte er fest, während Ritares Blick auf die Schale fiel die er dabei hatte, an einigen Stellen eingerissen und ebenfalls sehr schmutzig. "Ihr müsst etwas trinken um zu Kräften zu kommen", erklärte der Unbekannte und gab ihm die Schale. Ritares schüttelte es innerlich extrem zudem da nichts drin war. Langsam überlegte er ob der Fremde vielleicht nicht bei Verstand war. "Wo bin ich?" "In meinem Haus." "In eurem... Haus?", brachte Ritares mühsam heraus die grünen Augen fixierten den Fremden irritiert, "ihr lebt also hier?" "Ja schon eine Weile", kam die Antwort ehrlich, "trinkt damit es euch besser geht." Ritares Blick glitt zu den Handgelenken des Mannes und er sah die Zeichnungen, wenngleich deren Farbe irgendwie anders war als er es kannte:" Ihr seid eine Fee?", meinte er dann leicht entsetzt.

    "Oh nein, das bin ich nicht", stellte Araxis fest und Ritares kam nun endgültig zu dem Schluss das der Geist des Fremden absolut zerstört war und das er deshalb verbannt von allem hier leben musste.

    Araxis hingegen war nun noch weniger begeistert. Dieser Auserwählte verhielt sich sehr seltsam und undankbar. Kein Wunder das seine Vorgänger den Kontakt zu diesen Wesen gemieden hatten.

    Und als ob das noch nicht reichte spürte er schon wieder etwas Fremdes in seiner Stadt. Was war denn nur los? Eilig verließ er den Raum und eilte zur Straße um nachzusehen was dort sein mochte. Er wusste das Ritares ohnehin zu schwach war um alleine aufzustehen.

    ---

    Ritares

    Ritares hingegen versuchte sehr wohl aufzustehen. Mühsam stützte er sich auf und warf dabei auch noch diese Schale zu Boden die in viele Einzelteile zersprang. Er wollte gar nicht daran denken was der Vater mit ihm machen würde wenn er das erfuhr. Das war nun die zweite Mitora außerhalb des Feenreiches und dabei lernten die Kinder bereits dass sie das vermeiden sollten.

    Und wenn er nun auch noch an einem Verbannungsort festsaß war das sicher noch schlimmer. Seit seinem letzten "Ausflug" als er in einer fremden Welt gefangen gewesen war hielt der Vater ihn an einer extrem kurzen Leine und es hatte ja auch nur Monde gedauert ehe er überhaupt ohne Begleitung wieder ausreiten durfte. Und nun? Vermutlich durfte er das Schloss nun gar nicht mehr verlassen wenn der Vater das erfuhr. Und ihm konnte man nichts verheimlichen das war ein Negativaspekt bei der Feenmagie. Da der Prinz in der Feenwelt auch noch als Jüngling galt, denn Jahre wurden dort anders berechnet als bei den Menschen hatte er auch auf die Befehle und Anweisungen des Herrschers zu hören und nicht eigene Wege zu gehen. So wie es schien tat er aber gerade alles um das Mißfallen des Vaters zu erregen. Er legte sich wieder hin denn er erkannte das alle Versuche aufzustehen zwecklos waren.

    Hoffentlich würde der Fremde nicht auch noch verärgert wenn er sah das seine Schale zerstört war. Wie es wohl war so einsam hier zu leben, vom eigenen Volk verstossen? Ganz dem Wahnsinn verfallen sein konnte er aber nicht sonst hätte er ihn doch kaum hier ins Bett gelegt. Irgendetwas an dieser Sache war sehr unstimmig nur was?

    ---

    Araxis

    Der Wächter war vorsichtig auf die Straße getreten genau horchend ob sich etwas tat. Er war ein wenig unruhig denn soviele Störungen war er nicht gewohnt. Und wenn alle Auserwählten so waren wie der den er zu Besuch hatte freute er sich noch weniger auf seine Aufgabe als es ohnehin schon der Fall war.



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