Wahnsinnige Geschichten des täglichen Lebens

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    Re: Wahnsinnige Geschichten des täglichen Lebens

    Rhiann - 09.07.2008, 09:47

    Wahnsinnige Geschichten des täglichen Lebens
    Gestern hatte ich mal wieder so ein geniales Erlebnis mit meiner Kleinen, daß ich das unbedingt mit teilen muß! Sie ist ja sowieso so ein Original, aber so, wie gestern habe ich schon lange nicht mehr gelacht!
    Sie hatte Besuch von ihrer Freundin, die wir am Abend nach hause gebracht haben! Als wir schon ein ganzes Stück gelaufen sind, ist mir aufgefallen, daß die Kleine so komisch humpelt! Ich habe sie gefragt, warum sie humpelt und sie hat gesagt, sie hätte einen Stein im Schuh! Ich dachte daran, daß ein Steinchen drin ist und habe ihr den Schuh aus gezogen! Tja, seht selbst, welcher Stein in ihrem Schuh war:


    Ich habe mich mitten auf den Gehsteig geworfen und hatte einen fürchterlichen Lachkrampf! Der Stein liegt jetzt auf meinem Schreibtisch und ich könnte dauernd wieder in Gelächter ausbrechen! :jump:



    Re: Wahnsinnige Geschichten des täglichen Lebens

    Kotti - 09.07.2008, 10:02


    Am meisten Spaß macht Essen im Auto! Deswegen besitze ich diese erhöhte
    Affinität zu Drive-In-Schaltern, speziell in meinem
    Lieblings-Fast-Food-Restaurant. Das Vergnügen an dieser
    Self-Service-Version des Essens auf Rädern wird allerdings erheblich
    durch die Qualität der Gegensprechanlage gemindert. Gegensprechanlage?
    Meiner Überzeugung nach hat sie diesen Namen deshalb bekommen, weil sie
    völlig gegen das Sprechen ausgelegt ist.

    "Hiere Bechelun hippe!" knarzt es mir aus dem Lautsprecher entgegen
    - sounds like Schellackplatte.

    Aus Erfahrung allerdings weiß ich, dass sich die Stimme (männlich?
    weiblich? ... wohl eher männlich!?) am anderen Ende dieses Dosentelefons
    soeben nach meiner Bestellung erkundigt hat. Jetzt einfach bestellen
    wäre mir zu langweilig. Demzufolge stelle ich zunächst eine Frage:
    "Haben Sie etwas vom Huhn?"

    Aus dem Lautsprecher ertönt ein schwer verständliches Wort, das aber
    eindeutig mit "...icken" endet.

    Ich antworte: "Später vielleicht, zunächst möchte ich etwas essen."

    Etwas lauter tönt es zurück: "SCHICKEN!"

    Ich kann es mir nicht verkneifen: "Nein, ich würde es gleich selbst
    abholen."

    Eine kurze Pause entsteht, ich stelle mir belustigt die genervte Visage
    des McKnecht vor. Als die Sprechpause zu lang zu werden droht sage ich:
    "Ach so, Sie meinen Chicken! Nö, lieber doch nicht. Haben Sie vielleicht
    Presskuh mit Tomatentunke in Röstbrötchen?"

    "Hamburger?" fragt mein unsichtbares Gegenüber zurück.

    Der Wahrheit entsprechend erwidere ich: "Nein, ich bin von hier. Aber
    hat das denn Einfluss auf meine Bestellung?"

    "Wol-len Sie ei-nen H-a-m-b-u-r-g-e-r?"

    "Jetzt beruhigen Sie sich mal! Ja, ich nehme einen."

    "Schieß?"

    "Stimmt, hatte ich nach meiner letzten Mahlzeit hier. Mittlerweile ist
    meine Darmflora allerdings wieder wohlauf, ich denke, ich kann es erneut
    riskieren."

    Der Stimminhaber beginnt mir ein wenig leid zu tun. Er kann ja nichts
    für den Job. Aber ich ja auch nicht ...

    "Ob Sie Käse auf dem Hamburger möchten!?"

    "Ah ja, gern. Ich nehme einen mittelalten Pyrenäen-Bergkäse, nicht zu
    dick geschnitten, von einer Seite leicht angeschmolzen."

    Ob die nächste Ansage aus dem Lautsprecher "Sicher doch" oder "A...loch"
    lautet, kann ich nicht exakt heraushören.

    Deutlicher jedoch erklingt nun: "Was dazu?"

    "Doch, ja. Ich hätte gerne diese gesalzenen frittierten Kartoffelstäbchen."

    "Also Pommes?"

    "Von mir aus auch die."

    "Groß, mittel, klein?"

    "Gemischt. Und zwar jeweils genau zu einem Drittel große, mittlere und
    kleine."

    "Wollen Sie mich eigentlich verarschen?"

    Diese, wiederum sehr laut formulierte Frage, verstehe ich klar und
    deutlich. Sie verlangt eine ehrliche Antwort: "Falls das die Bedingung
    ist, hier etwas zu essen zu bekommen. Ja. Also - Machen wir weiter?"

    Die Stimme schnauft kurz und fragt: "Gut, gut. Etwas zu den Pommes?"

    "Ein schönes Entrecôte, blutig, und ein Glas 1996er Spätburgunder, bitte."

    "Ich komm dir gleich raus und geb dir blutig!"

    "Machen Sie das, aber verschütten Sie dabei bitte nicht den Wein."

    "Schluss jetzt, Schalter zwei, vier Euro fünfzehn!"

    Schon vorbei. Gerade, als es anfängt, lustig zu werden. Aber ich habe
    noch ein As im Ärmel. Ich zahle mit einem 200-Euro-Schein. "Tut mir
    leid, aber ich hab's nicht größer."

    Piep! ...

    Freundlich werde ich ausgekontert: "Kein Problem."

    Mit kaltem Blick lässt ein bemützter Herr mein Wechselgeld auf den
    Stahltresen klappern. Nicht mit mir, Freundchen! Ich will den Triumph!
    Zeit also für's Finale: "Kann ich bitte eine Quittung bekommen?" frage
    ich überfreundlich. "Ist ein Geschäftsessen."



    Re: Wahnsinnige Geschichten des täglichen Lebens

    Doreen - 20.07.2008, 23:59


    :lach:



    Re: Wahnsinnige Geschichten des täglichen Lebens

    Luceo non uro - 23.07.2008, 17:48


    Rhiann - wo bleiben die nächsten Storys???????



    Re: Wahnsinnige Geschichten des täglichen Lebens

    LuxObscurus - 30.08.2008, 16:27


    Wie um alles in der Welt ist DIESER Stein in den Schuh gekommen????

    Is ja echt ein Hit, deine Kleine!!! :lol:

    Gruß, Lux



    Re: Wahnsinnige Geschichten des täglichen Lebens

    Luceo non uro - 30.08.2008, 16:49


    Der KANN nur ZUFÄLLIG darein geraten sein!



    Re: Wahnsinnige Geschichten des täglichen Lebens

    Rhiann - 08.09.2008, 06:54


    Hihi, zufällig, jaja!
    Ne, den hat sie sich schon absichtlich rein getan, aber hat es sich überhaupt nicht anmerken lassen!
    Gestern hat sie gleich wieder einen Kracher raus gelassen! Wir sind erst wieder von Italien zurück und die Oma wurde gleich angerufen, daß sie kommen soll!
    Die beiden haben geredet und dann hat die Oma sie gefragt, ob sie das jetzt echt meint und darauf die Kleine im O-Ton:
    " Ich lüge nicht immer, nur manchmal!"
    Da sind wir mal wieder zusammen gebrochen! Ich brauche jedenfalls keine Comedy Sendungen anschauen, grins!



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