Eternal Love

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    Re: Eternal Love

    Nimue Bellania - 02.01.2006, 21:27

    Eternal Love
    Autor: Nimue Bellania

    Titel: Eternal Love

    Rating: PG 13

    Genre: Drama, Darkfic, Ficlet

    Hauptperson: Eowyn

    Feedback: wäre voll nett, bitte an lisa_knothe@gmx.de

    Inhalt: Eowyn bemerkt, dass sie doch immer noch mehr für Aragorn empfindet, als es für sie gut ist.

    Disclaimer: Allet nix meine, wie auch? Des gehört alle Tolkien!

    Widmung: Ich möchte diese Geschichte meiner Freundin(und Beta) Nadi widmen! Echt, ich glaube du hast mich echt darauf gebracht, endlich mal Drama zu machen (mal richtig Drama mein ich jetzt)! Vielen Dank! *dich knuddel*


    Eowyn ritt. Sie ritt in den roten Sonnenuntergang. Weg von Minas Tirith. Weg von ihm. Sie konnte nicht mehr, denn wieder einmal war ihr bewusst geworden wie sehr sie diesen Mann liebte.
    Auch wenn sie nun mittlerweile fünf Jahre mit Faramir verheiratet war und zwei Kinder mit ihm hatte.
    Immer schneller trieb sie ihr Pferd an und die ersten Tränen verschleierten ihr die Sicht. Notgedrungen musste sie anhalten. Langsam und starr stieg sie von dem treuen Tier ab und klopfte ihm zur Belohnung auf den Hals.
    Doch bald ließ sie auch von diesem ab. Ihr trüber Blick fiel auf das Wasser des Anduin, welcher glitzern in der Abendsonne lag.
    Und wieder rann ein neuer Schwall von Tränen an ihren blassen Wangen herab.

    Nie würde sie ihm, Elessar König von Gondor und Anor, nahe sein. War sie dies je gewesen? Nein, auch damals während Ringkrieg nicht. Er gehört Arwen.

    Eowyn ging ein paar Schritte.

    Hasste sie Arwen? Hasste sie die Elbenfrau dafür, das Aragorn sie liebte und nicht sie, Eowyn?
    Nein, das tat sie nicht. Sie war zufrieden, wenn er glücklich war, trotzdem fiel es ihr jedes Mal schwer nicht zu schreien, wenn er der Elbenfrau liebevolle Blicke zu warf.
    Es zerdrückte ihr das Herz, sie konnte nicht ertragen. Natürlich liebte sie auch ihren Mann Faramir, doch nicht so wie einen Ehemann, eher wie einen guten Freund. Jedes Mal wenn er bei ihr lag, fühlte sie sich schmutzig. Schmutzig wie eine Hure. Sie liebte einen anderen Mann und nicht den Heermeister Gondors. Sie liebte den König.
    Wie oft hatte sie des Nachts wach gelegen und versucht ihre Gefühle zu verdrängen, doch es war ihr nicht möglich. Immer wieder trieben ihre Gefühle sie zu ihm zurück. Sie hasste sich dafür, und wie sie das tat. Keinen Weg, es gab keinen.
    Sie konnte die Maske und die Last nicht mehr tragen ohne daran zu zerbrechen. Oft redete sie sich ein stark zu sein, doch sie war es nicht. Sie war schwach.

    Wie schön der Fluss doch ist in der Abenddämmerung. Wie Blut schimmert seine Oberfläche. , dachte Eowyn und ließ sich am Ufer sinken. Leicht berührten ihre Fingerspitzen das Wasser. Es war kühl und doch so wohltuend. Doch konnte es auch ihre Pein lindern?
    Sie taucht ihre gesamte Hand hinein, es war nun kalt.

    Kurz hielt sie inne und schaute nach dem Pferd. Es graste einige Meter weiter weg.

    Es wird schon den Weg zurück finden, es ist ein Pferd aus dem Land meiner Väter., ein kleines Lächeln umspielte Eowyns Lippen, als sie daran dachte.
    Nein, ihre Kindheit war schwer und traurig. Ihr Vater war früh gestorben und ihre Mutter bald darauf. Nur ihr Bruder war für sie da. Doch nun fehlte er hier an ihrer Seite.
    Wie sehr sie sich doch sehnte in den Arm genommen zu werden. Natürlich tat Faramir dies oft genug, doch es brachte ihr nur Ekel und Abschaum für sich ein. Sie belog ihn, wie konnte sie auch anders?

    Eomer, sie vermisste ihn, jedoch nun konnte er ihr auch nicht mehr helfen. Es war zu spät, es wurde ihr in diesem Moment gewahr.
    Sie stand schwanket auf.

    Es gab keinen anderen Weg. Nur diesen und sie musste ihn gehen, mit allen Konsequenzen. Sie schlüpfte aus ihren Schuhen und stellte sie neben sich. Dann tauchte sie einen Fuß ins Wasser und bald darauf den nächsten.
    Eowyn stand nun bis zu den Knien im Wasser. Es war kalt, doch sie fühlte es nicht. Es war ihr egal, bald würden ihre Qualen ein Ende finden!

    Was würde er tun, wenn er sie jetzt sehen würde? Ob er ihre tiefe Liebe kannte?

    Eowyn ging weiter in den Fluss hinein, bald würde sie auf eine der gefährlich Strömungen stoßen.

    Wenn er jetzt hier wäre, würde sie zurückgehen?

    Schon merkte sie wie es an ihr zog – die Strömung.

    Sollte sie sich ihr hingeben? Ihr trauriges Leben beenden?

    Kurz schweiften ihre Gedanken zu ihren beiden Söhnen. Sie liebte sie von ganzem Herzen, doch trotzdem gab es nur ihn in ihrem Leben.
    Die Strömung zog immer stärker an ihrem Kleid und Eowyn gab nach. Sie wurde unter Wasser gezogen und schloss die Augen. Gleich würde es vorbei sein. Sie schlang ihre Arme um ihren Körper.

    Ja, sie tat das Richtige! Sie war sich sicher, auch wenn sie vielen Menschen damit wehtat. Doch ihre Söhne hatten ihre Kindermädchen und Faramir könnte sich eine neue Frau suchen, die ihn wirklich liebte. Er tat ihr leid und sie verachtete sich für ihre Lügen.
    Auch Arwen würde weinen und Aragorn, was wird er wohl tun? Würde er ihren Verlust beweinen? Oder nur still trauern um eine gute Freundin?

    Sie wollte es nicht wissen, ihre Luft wurde langsam knapp. Wie lange sie wohl schon hier unten war? Sie öffnete ihre Augen. Über ihr glitzerte das rote Wasser.
    Eowyn breitete die Arme zum Licht aus. Erinnerte sich an die alten Zeiten, damals auf ihrem Weg zu Helm Klamm. Wie hatten sie gelacht, natürlich lag der Schatten des Krieges über ihnen, doch sie war so glücklich!

    Sie merkte langsam, wie ihr Atemreflex sie drängte Luft zu holen, doch es würde nur Flusswasser sein, welches ihr Inneres fühlen würde.
    Sie schloss wieder die Augen. Es war so weit.

    Ich liebe dich, Aragorn. So wie ich es schon immer tat, seit wir uns trafen Du warst meine Sonne! Ein Blick von dir, wenn es auch nur ein freundschaftlicher war, lies mein Herz hüpfen und frohlocken. , dachte sie und ihre Lippen formten ein stummes „Ich liebe dich von Herzen“.

    Kaltes Wasser drang in ihre Lungen. Es schmerzte, doch nun würde es endlich ein Ende nehmen. Ein Lächeln bildete sich auf ihren Lippen, als sie weiter dem Grund entgegensteuerte. Langsam fiel es ihr auch schwer bei Bewusstsein zu bleiben. Immer und immer wieder rief sie sich sein Bild vor die Augen.
    Wieder und wieder hörte sie den Klang seiner Stimme, wie leise flüsterte: „Ich liebe dich, Eowyn.“


    Ende



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