Auf dem Weg zum Mahnmal (DER HIMMELSTURM)

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    Re: Auf dem Weg zum Mahnmal (DER HIMMELSTURM)

    Janda - 20.01.2008, 18:00

    Auf dem Weg zum Mahnmal (DER HIMMELSTURM)
    Die Gefährten sind am Morgen mit Galandel und den Yetis aufgebrochen. Nun rasten sie zum ersten Mal. Janda sitzt nahe bei Fennjan. Das in Fell gewickelte Horn des Gletscherwurms ragt ein Stück aus seinem Rucksack.

    "Ein prachtvolles Horn." meint sie mit einem Blick darauf zu Fennjan und dann grinst sie mit einem Mal: "Das würde einen Thin abgeben! Der wäre beinahe so prächtig, wie der von Torstor Ohm." Und sie fügt hinzu: "Lust auf eine Geschichte?"



    Re: Auf dem Weg zum Mahnmal (DER HIMMELSTURM)

    Fennjan - 20.01.2008, 18:09


    Auch Fennjan kann sich ein Grinsen nicht verkneifen, als er an die letzte haarsträubende Geschichte um den größten Recken Thorwals zurückdenkt. "Nur zu! Lass hören, welches Abenteuer der alte Thorstor Ohm diesmal zu bestehen hatte!"



    Re: Auf dem Weg zum Mahnmal (DER HIMMELSTURM)

    Siona - 20.01.2008, 18:49


    Auch Siona schaut interessiert auf, sie sagt jedoch nichts.

    edit von Asleif: Auch die anderen Sturmkinder rücken näher heran und lauschen erwartungsvoll.



    Re: Auf dem Weg zum Mahnmal (DER HIMMELSTURM)

    Janda - 20.01.2008, 18:51


    Janda lächelt und beginnt zu erzählen: "Torstor Ohm war damals tief im Orkland unterwegs, als sein Thin zerbrach. Das kannst du vielleicht nicht verstehen, aber was ist ein Thorwaler ohne seinen Thin! Ein neuer musste her. So schnell wie möglich.

    Doch in dieser Gegend hauste zu jener Zeit ein gewaltiger Lindwurm. Der war so grausam, dass alles Wild einen weiten Bogen um dieses Gebiet machte. Das war Torstor nicht bekannt. Und während er vergebens Ausschau nach Wildspuren hielt, da traf er auf die Spur des Drachen. Eine breite Schneise, die tief in die Wälder führte. Die Zweige der Bäume qualmten und der Boden war schwarz und verbrannt.

    Doch weil er unbedingt einen neuen Thin brauchte und es kein anderes Wild zu geben schien, beschloss Torstor, dem Drachen zu folgen und ihm eines seiner Hörner herauszureißen. So drang er tief in das Reich des Wurmes ein und zur Mittagsstunde gelangte er zu seinem Hort. Tot waren die Bäume hier und tot war der verbrannte Boden des Waldes und aus der Höhle drang der faulige Gestank des Wurms. Da trat Torstor vor den Eingang und brüllte mit lauter Stimme nach dem Drachen.

    Und noch im selben Moment schoss ihm schon dessen flammender Atem entgegen und verbrannte ihm den Schild. Dann brach der Drache aus den schützenden Schatten der Felsen hervor und zeigte sich in seiner todbringenden Pracht. Er maß gut zwei dutzend Schritt von seinem zähnefletschenden Rachen bis zu seinem kräftigen Schweif. Mit eherner Kraft stemmte der Lindwurm seine Pranken in die Erde, weit spannten die ledrigen Schwingen und Flammen stoben aus seinen Nüstern als er sich aufrichtete und ein ohrenbetäubendes Brüllen ausstieß.

    Doch Torstor warf nur die verkohlten Reste seines Schildes beiseite und blieb ungerührt stehen, bis der donnernde Lärm verklungen war. Dann rief er mit donnernder Stimme Swafnir an, stürzte dem Drachen entgegen und sprang mit einem gewaltigen Satz auf dessen Haupt. Dieser war noch nie einem solchen Menschen begegnet und so wurde er völlig überrascht, als sich Torstor mit einem Mal ohne zu zögern auf ihn stürzte. Und da war es bereits zu spät.

    Da wurde der Drache wütend und er wollte Torstor mit einem Hieb seiner Pranke zur Seite fegen. Doch seine Glieder waren zu kurz. Also versuchte der Lindwurm, Torstor von seinem Haupt zu schleudern und er warf seinen Kopf hin und her. Doch das bringt einen Seemann nicht so leicht von den Beinen! Torstor klammerte sich am größten Horn des Drachen fest und dabei zog er zugleich mit aller Kraft daran, die er aufbringen konnte. Das war eine Menge und so riss er es ihm schließlich heraus.

    Da heulte der Drache wie wahnsinnig vor Schmerz und Wut und er schoss in die Lüfte und flog schneller als der Wind gen Westen. Und als Torstor unter sich das Meer sah, ließ er sich ins Wasser fallen. Er klammerte sich an das Drachenhorn, das beinahe ebenso groß war wie er selbst und wurde so nach einem Tag an die Küste gespült. Dort kürzte er das Drachenhorn auf eine gute Elle und ließ den Rand in Silber fassen. Und so kam Torstor zu Drakkopp, dem wohl prächtigsten Thin, den jemals ein Thorwaler besessen hat."



    Re: Auf dem Weg zum Mahnmal (DER HIMMELSTURM)

    Ramirez - 20.01.2008, 19:20


    Ramirez lacht, als er die groesse des Horns hoert. Als die Stutzung selbiges vernimmt, kommentiert er dies mit einem bedauernden: "Ohhh" Sichtlich begeistert sagt er am Schluss in Richtung Yanda und Igor blickend: "Ob das Stutzen des Hornes so sinnvoll war bezweifle ich. Immerhin passte danach wesentlich weniger Premer Feuer rein."

    EDIT: es heißt Eigor! Ich weiß nicht, ob ich (oder Eigor) das schonmal erwähnt hatten... :wink:
    Der Meister



    Re: Auf dem Weg zum Mahnmal (DER HIMMELSTURM)

    Asleif - 20.01.2008, 20:15


    Bei Ramirez Witz bricht Eigor in brummendes Lachen aus. "Wunderbare Geschichte ist das! Bei Angroschs Bart." Auch die anderen Sturmkinder sind von Jandas Geschichte sehr begeistert. "Und, hast du vor das Geschenk der Yetis auszuhöhlen, damit du wieder ein Thin hast und damit ein ganzes Strumkind wirst?!" fragt Bartakh und klopft Fennjan dabei (heftig) auf die Schulter.



    Re: Auf dem Weg zum Mahnmal (DER HIMMELSTURM)

    Fennjan - 20.01.2008, 20:32


    "Hmmm, ich weiß nicht ob das im Sinne der Yetis wäre, ihr Geschenk als Trinkhorn zu verwenden. Im Moment haben wir ja nicht mal etwas, um unsere Thins damit zu füllen! Ich denke, solange Eigor keine Möglichkeit gefunden hat, aus Schnee Schnaps zu brennen, werde ich das Horn wohl erstmal ganz lassen...", antwortet Fennjan gutgelaunt.



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