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Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Murtaghs Elfe - 30.03.2008, 18:39Die Reise der Auserwählten Acht
Nach langem Hin und Her wurde ich dazu überredet...hier miene Geschichte reinzustelllen, also viel SPaß beim Lesen..;) Doch zuerst nur die Vorgeschichte *gg* Ich bin offen für Kritik und weiß bereits, das ich viele Wiederholungen drin hab xD
Vorgeschichte:
Vor ungefähr 100 Jahren haben sich die Menschen mit den Zwergen auf der Insel Astana eingesiedelt. Dort lebten vorher schon die Elfen und ein Mensch, diese haben die Menschen und Zwerge freundlich empfangen, solange diese unter der Regentschaft ihres Königs, der der einzige Mensch auf Astana war, und ihrer Königin lebten. Lange Zeit lebten die Menschen, Zwerge und Elfen zusammen auf sehr friedlich Art und Weise.
Allerdings sollte alles anders kommen, denn kaum 50 Jahre nachdem die Menschen und Zwerge gekommen waren, kam ein zweites Schiff auf die Insel. Ein viertes Volk, ein Volk welches Unheil und Tod stiftete. Sie waren Seelenlos und Leblos. Man nannte sie die Untoten. Angeführt von einem gewöhnlichen Menschen namens Heradon, nahmen sie Landteile von Astana ein. Die Elfen wussten sofort, dass etwas mit diesem Volk nicht stimmte und nahm Abstand von denen die weder Tod noch lebendig waren. Doch damit war die Sache nicht abgetan. Die Scharr der Untoten nahm immer größere Teile der Insel ein und begannen mit dem Abschlachten von Elfen, Zwergen und Menschen, sobald diese ihnen zu nahe kamen. Dies ließen sich dir drei Völker nicht gefallen und sie schlugen zurück. Es war ein erbitterter Kampf, beide Parteien gaben ihr Bestes.
Nach Jahren des Kampfes zogen sich die drei Völker auf befehl von Lana und Jakar, dem Königspaar zurück. Die Untoten hingegen bauten eine große schwarze Zitadelle auf. Das besondere daran war, wenn man es besonders nennen wollte, dass sie aus lebenden Wesen besteht, größtenteils aus menschlichen Wesen. Zig Male versuchten Elfen, Zwerge und Menschen die Zitadelle zu zerstören. Doch sie kamen noch nicht einmal weit genug heran um ihr Schaden zuzufügen. Die Zitadelle war von einer Barriere umgeben, die nur den Untoten und deren Helfer gestattete zu passieren. Mittlerweile waren auch einige Menschen auf die Seite der Untoten gewechselt. Diese verwandelten sich nun auch langsam aber sicher in untote Wesen.
Der König und die Königin gaben den Befehl, die vier Schwerter zu suchen. Die Schwerter der Elemente, eines soll weit im Norden liegen, dies, so nannte man es, ist das Schwert der Luft. Dieses Schwert soll von Drachen bewacht werden. Tief im Süden soll das Schwert des Feuers liegen, bewacht von den Greifen. Im Osten, das Schwert der Erde, bewacht von einem Rudel Wölfe und im Westen, tief im Wald von Toront, das Schwert des Wassers, beacht von gutmütigen, aber äußerst klugen Pferden. Es heißt, dass diese Schwerter in der Lage sind jede Barriere zu zerstören.
Nur die fähigsten Krieger sollten dieser Aufgabe gewachsen und ausgesetzt werden. So heißt es von der Königin. Die Auserwählten werden wissen wann es an der Zeit ist. Von diesem Zeitpunkt aus, welcher ungefähr 5 Jahre her war, hofften die drei Völker, dass sich die Auserwählten bald preisgeben werden.
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Lee - 30.03.2008, 20:58
vorgeschichte schon ma gut^^
weida! :clap:
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Drachenreiter - 30.03.2008, 21:10
so hab jetzt mir auch mal die geschichte durchgelesen und muss sagen was du da schon gepostet hast gefällt mir echt gut!! weiter!! :yes:
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Nessa - 30.03.2008, 21:27
Sehr viel kann man noch nicht über deinen Schreibstill sagne, aber die Idee ist gut und schreib bitte schnell weiter.
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Murtaghs Elfe - 30.03.2008, 21:58
Danke ;), dann kommt jetzte das erste Kapitel^^ hmm naja, mein Schreibstil sit nicht gerade gut, also entschuldige ich mich schonmal im Vorraus *gg*
Kapitel 1: Nummer Eins
„Brutus, wo ist denn unser Geburtstagkind, “ dass waren die ersten Worte, die Jaina an diesem Tag hörte. Sie gehörte einem Nomandenlager an, welches von Zeit zu Zeit seinen Standort wechselte. Eigentlich war es ein schönes Leben, man kam viel rum und lernte viele Leute kennen. Aber man sah auch viel Leid und sobald man zu nahe an den Untotenlagern vorbeikam, wurde einem geradezu schlecht. Dort hörte man in einem riesigen Umkreis schreie, Schreie von gefangenen Menschen, die zu Opfern wurden. Es war einfach nur grausam. Jaina schlug die Augen auf und streckte sich. Einen kurzen Moment lang überlegte sie, ob sie nicht doch vielleicht lieber liegen bleiben sollte. Doch der Gedanke daran, dass sie heute 17 wurde, scheuchte sie aus dem Bett. Aus dem provisorischem Bett, denn eigentlich lag sie nur auf einer Decke am Boden und hatte eine Decke zum zudecken. Denn als Nomadin labte man in einem Zelt und nicht in Häusern, so wie es gewöhnliche Menschen taten.
Jaina gähnte und lies noch schnell einen Blick über ihre Waffen gleiten. Diese würde sie heute nicht brauchen. Zumindest hoffte sie das. Glücklich über die Tatsache, dass Jaina an heute zu den Erwachsenen Frauen gehörte, stand sie auf und trat aus dem Zelt. Davor warteten schon ihr Vater Brutus und ihr bester Freund Perodos. Sie lächelte glücklich, als sie die Beiden sah und begrüßte sie mit einem fröhlichen: “Guten Morgen!“ Perodos und ihr Vater drehten sich zu ihr um und lächelten sie an. Brutus kam auf sie zu und umarmte sie, dann sagte er: “Alles gute, meine kleine, “Jaina sah ihn beleidigt an, seit sie ein kleines Kind war, zog er sie damit auf. „Ich bin nicht klein, ich…, “ wollte sie protestieren, doch Perodos kam ihr zuvor und umarmte sie ebenfalls, mit den Worten: „Nein, du bist die Größte. Alles Gute, “ er lies sie los und grinste sie an. Jaina strahlte, sie war überglücklich so jemanden wie Perodos zu kennen. Ihr lächeln erstarb jedoch, als Perodos sie verschmitzt anlächelnd an der Hand nahm und sie hinter sich herzog. Brutus folgte ihnen. >Nein, ich hab doch gesagt ich will…<weiter>Er soll das bloß alles essen?<, fragte sie sich. Grinsend löste sie sich von Perodos und ging auf die Menschenmenge vor ihr zu. Jetzt begann das Schlimmste an einem Geburtstag, von jedem bekam man die Worte „Alles Gute“ oder „Herzlichen Glückwunsch“ zu hören. Einige Frauen sagten sogar: „Willkommen bei den Alten.“ Als diese Prozedur zu Ende war, wurde gefeiert bis zum Umfallen. Die Nomaden hatten ein Lagerfeuer in der Lagermitte entzündet und tanzten nun freudig drumherum. Jaina unterhielt sich mit allen aus dem Dorf, soviel hatte sie schon lange nicht mehr geredet und sie musste zugeben, dass es ihr gefiel. Dann zeigten einige Magiebegabte Nomaden ein Feuer- und Wasserspiel. Die Kinder des Dorfes waren begeistert und wollten wissen wie man so etwas anstellte.
Als dann Nacht wurde begann der Stammesälteste, in diesem Fall Brutus mit dem traditionellen Ritual. Alle Frauen und Männer, die in das Erwachsene Alter übergehen und die Magie anwenden können, müssen einen Zauberspruch sprechen, der für Jüngere verboten ist. Dafür benötigte man nur den Stab, den jedes Volk und jedes noch so kleine Dorf von der Königin bekam und den Zauberspruch. Die Nomaden setzten sich alle in einen Kreis und murmelten aufgeregt. Jaina wusste, worauf dieser Zauber hinausläuft, denn dieser Zauber lässt einen wissen, ob man unter den seit Jahren gesuchten Auserwählten fällt. Jaina fand dies schon immer albern und hatte sich fest vorgenommen sich zu weigern, doch als sie das glückliche Gesicht von Brutus sah, konnte sie nicht anders und nahm ihm die Pergamentrolle und den Stab ab. Perodos grinste sie verstohlen an, dieser hatte das schon hinter sich und er gehörte nicht zu den Auserwählten. Jaina seufzte, sie wusste, dass sie nicht zu den Auserwählten gehören würde. Als sie Luft holte um dies Alles schnell zu beenden, verstummte die Menge abrupt. Alle die in dem Kreis saßen starrten sie erwartungsvoll an. Dann hab Jaina die Stimme an, hob den Stab etwas hoch und sprach: „Miranius Evanglion Varmani Sanisto Inos Herdo.“ Was soviel bedeutete wie: „Ihr Heiligen zeigt mir mein wahres Ich.“
Was dann geschah war unfassbar. Die Erde um die herum begann zu beben, der Wind wurde stark, sehr stark. Das Wasser in den Krügen von der Feier begann zu schwappen und das Feuer des Lagerfeuers schoss abrupt in die Höhe. Kurz spürte Jaina ein Stechen auf ihrem rechten Schlüsselbein, beachtete ihn jedoch nicht weiter. Erstaunt darüber, was um sie herum geschah, vergas sie alles was außerhalb davon passierte. Dann blendete sie ein Licht, als Jaina wieder sehen konnte, war die vollends von dem grellen Licht umgeben. Sie hörte eine Stimme, eine Stimme so weich wie Seide, aber vollen Ernstes. Diese sagte: „Begebe dich zu den Adligen Herrschern, sie werden dir die Antworten geben, die du suchst, dann gehe tief in den Süden zu denen, die Adlern ähneln, aber keine sind. Danach gehe in den Westen, in das Gebirge zu jenen, die dich zerfleischen wenn du kommst. Begib dich anschließend weit in den Norden, in die Eiswüste zu denen, die Feuer und Luft, sowie Arroganz und Ehrgeiz vereinen. Am Schluss deiner Reise begebe dich zu jenen, die tief im Wald wohnen, sie werden im Osten auf dich warten, sie sind schlau, aber auch elegant.“
Die schöne frauliche Stimme brach ab und Jaina fiel in tiefe Dunkelheit.
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Arminius - 31.03.2008, 13:51
Ich nehme einfach mal an, Aron hat dich überredet.
Meine (ehrliche) Meinung:
Typisch, aber gut (was sich auf stilmittel und beschreibung bezieht)
Mit typisch ist gemeint, dass fast jedes Fantasiebuch gleich aufgebaut ist, bzw. aus den Gleiche ndingen besteht.
Na ja, außer Artemis Fowl, aber das Buch ist schlecht (meiner Meinung nach) :no:
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Drachenreiter - 31.03.2008, 14:19
so hab den nächsten teil jetzt mal gelesen und finde ass er echt gut ist! die beschreibugen sind echt schön ausgearbeitet!!
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Aron - 31.03.2008, 16:07
@ Arminius: Weis zwar nicht was du da sagst aber ich habe hier niemanden überredet warum sollte ich auch?^^
Habs auch gelsen und du kennst meine Meinung dazu mach weiter *gg*
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Murtaghs Elfe - 31.03.2008, 19:43
@Arminius: Nein, Aron hat mich nicht überredet..ne freundin, die hier nicht aktiv ist^^
Es tut mir Leid, wenn das ab jetzt erstmal etwas stockend läuft und nicht gut verständlich ist, denn ich habe mich mit den nächsten Kapiteln sehr schwer getan...
ABer hier erstmal das Zweite:
Kapitel 2: Der Anfang
Jaina schlug die Augen auf und setzte sich abrupt auf. Kurz war ihr noch schwindelig, doch dann sah sie klar. „Vorsichtig“, hörte sie Perodos sagen. Sie lies ihren Blick in der Umgebung schweifen, keiner außer Perodos war zu sehen. Jaina lag in ihrem Zelt, soviel wusste sie. Ihr Freund beugte sich zu ihr vor und sah sie interessiert an. „Und, spürst du irgendetwas?“, fragte er. Zuerst wusste Jaina nicht was die Frage sollte, doch dann fiel ihr ein was auf ihrer Feier passiert war. Mit einem schnellen Blick blickte sie an sich hinab, erst dann fiel ihr auf, dass der Stoff ihrer Kleidung am rechten Schlüsselbein war ein Zeichen zu sehen. Ein Schriftzeichen, welches Blut bedeutete. Jaina erschrak, was war mit ihr geschehen? Dann beantwortete sie Perodos Frage mit einigen Gegenfragen: „Was ist passiert? Warum hab ich dieses Zeichen auf meinem Schlüsselbein? Und wo ist Brutus?“ Sie nannte Brutus nie Vater, weil sie wusste, dass er nicht ihr leiblicher Vater war. Er hatte sie nur großgezogen. Sie wusste nicht wer ihre leiblichen Eltern waren. Perodos lächelte, es war aber nicht das schöne freundliche Lächeln, wie sie es kannte, sondern ein trauriges und wenn Jaina sich nicht täuschte ein mitleidiges Lächeln. „Du bist eine der Auserwählten Jaina, als du den Zauberspruch gesprochen hast haben sie Elemente verrückt gespielt und du bist umgekippt. Danach haben Brutus und ich dich in dein zelt gebracht um dich vor den neugierigen Blicken der Dorfbewohner zu bewahren. Diese sind ziemlich aufgedreht und wissen nicht was sie jetzt tun sollen. Sollen sie dich hassen, dafür dass du diese Ehre, wie sie es nennen, hast? Oder sollen sie dich Verehren, weil du jetzt eine Auserwählte bist? Oder sollen sie dich so behandeln wie immer? Wenn du mich fragst sind die Alle verrückt, denn es ist keine Ehre eine der Auserwählten zu sein, sondern eher eine Qual. Naja, Brutus hat gerade alle Hände voll damit zu tun die Dorfbewohner zu beruhigen. Deswegen ist er nicht hier. Was das Zeichen angeht, du hast es seit deinem Ohnmachtsanfall. Ich kann mir aber keinen Reim darauf bilden.“
Jaina war geschockt, dass waren eindeutig zu viele Informationen auf einmal. Warum sollten sie die Dorfbewohner, die sonst so friedlichen Nomaden, hassen? Was sollte das Zeichen auf ihrem Schlüsselbein und das Wichtigste, was sollte sie jetzt tun? Sie machte sich Sorgen, denn sie hatte keine Ahnung was man als Auserwählte tun soll. Perodos sah ihren Blick und als wüsste er was in ihrem Kopf vor sich geht, sagte er: „mach dir keine Sorgen, handele so wie immer.“ Dann wurde sein Blick traurig und er fragte: „Wann wirst du aufbrechen?“ Aufbrechen? Zuerst war Jaina geschockt, doch dann erinnerte sie sich an die frauliche Stimme in ihrem Traum. Diese hatte ihr gesagt was sie tun sollte, aber sie wollte nicht fort. Jaina senkte ihren Blick und sagte: „Ich weiß es noch nicht.“ Sie stand auf und legte sich diesmal ihre Waffen an, welche aus einem Bogen und einem Köcher mit Pfeilen, einem verziertem Dolch und einem Schwert bestand. Auf der Klinge ihres Schwertes waren alte Runenzeichen und der Dolch hatte eine Schlange an seinem Griff.
Sie sah Perodos an, dann gingen beide hinaus in das Lager. Als sie aus dem Zelt traten konnte sich Jaina kaum vor durchbohrenden Blicken retten. Alle Bewohner dieses Lagers starrten sie an, einige mit Hass, andere mit Hochachtung und wieder andere mit reiner Neugierde. Sie senkte den Blick und ging mit Perodos an ihrer Seite durch das Lager auf Brutus zu. Dieser lächelte die Beiden an und sagte: „Ich wusste schon immer das du etwas besonderes bist.“ Jaina brachte ein mattes Lächeln auf ihr Gesicht, doch ehe sie irgendetwas erwidern konnte, hörte man einen lang gezogenen Schmerzensschrei aus dem Lager. Die drei schauten sich geschockt an, dann rannten sie wie auf Kommando los.
Als sie an der Stelle angekommen waren, wurde Jaina schlecht. Was sie da sah war grausam. Ein Untoter knabberte langsam und genüsslich an der Frau noch immer lebenden und noch immer bei Bewusstsein seienden Frau herum. Perodos und Brutus neben ihr spannten sich an. Wie konnte man nur so grausam sein? Einige andere Dorfbewohner kamen ebenfalls zu der Stelle und zogen schleunigst ihre Waffen. Zuerst wagte es keiner sich zu bewegen, doch dann trat ein älterer Nomade hervor und hob sein Schwert. Der Untote machte keine Anstalten sich zu wehren. Als der Nomade weiter ausholte und zuschlug köpfte er den Untoten, der sich nicht gewehrt hatte. Brutus ging auf die rau zu, beugte sich zu ihr hinunter und schüttelte den Kopf. Schnell zog er seinen Dolch und erlöste die Frau von ihrem Leiden, denn sonst würde auch sie untot werden. Jaina stand den Tränen nah, warum passierte das Alles ausgerechnet jetzt? Dann spannte sich Perodos, der immer noch neben ihr stand weiter an, irgendetwas Mächtiges war im Anmarsch. Etwas von unglaublicher Kraft und Magie umgeben, auch Jaina spürte das. Brutus wandte sich Perodos zu, doch ehe er etwas sagen konnte stand ein Mensch mit einer größeren Scharr von Untoten um sich vor Brutus. Jainas Augen weiteten sich, sie und alle anderen kannten diesen Menschen, er hieß Heradon und war der Führer von den Untoten. Als er anfing zu sprechen gefrierten Jainas Glieder förmlich von seiner eisigen Stimme. „Ältester gib mir die Auserwählte und ich lasse das Dorf leben.“ Perodos neben ihr versteifte sich und zischte laut. Brutus schaute kurz an Heradon vorbei und nickte Perodos zu. Dieser packte Jainas Hand und schleifte sie hinter sich her. „Perodos lass mich los, ich…““Nein, du gehst nicht zurück, lauf weiter und blick nach vorne, schau niemals zurück.“ Diese Worte waren nicht nur für diesen Augenblick gemeint, sondern für eine sehr lange Zeit, dass wusste sie. Hinter sich hörte Jaina ein eisiges Lachen, dann das Schreien einiger Menschen. Jetzt konnte sie ihre Tränen nicht mehr halten. Perodos rannte immer noch weiter und zog sie einfach mit sich. Am liebsten wäre sie zurückgelaufen, doch sie konnte nicht und sie wusste, dass sie es nicht durfte.
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Lee - 31.03.2008, 20:42
mir gefällts mach weiter! :yes:
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Murtaghs Elfe - 04.04.2008, 21:24
ALso, weiter gehts ;)
Kapitel 3: Die erste Aufgabe
Nachdem sie eine ganze Zeit lang gerannt waren, blieb Perodos stehen. Jaina wäre fast mit ihm zusammengestoßen, doch sie konnte vorher noch abbremsen. Immer noch liefen ihr die Tränen unaufhaltsam die Wangen hinunter. Ihr Freund schaute mitfühlend an, dann nahm er sie in die Arme und sagte: „Es tut mir Leid.“ Jaina wusste, dass das aufrichtig gemeint war, sagte aber nichts dazu. Perodos lies sie los und schaute sie eindringlich an, dann fragte er: „Wo sollen wir als nächstes hingehen?“ „Woher soll ich das…“, find Jaina an, doch dann erinnerte sie sich an den ersten Satz in ihrem Traum: „Begebe dich zu den adligen Herrschern, sie werden dir sie Antworten geben, sie du suchst.“ Schnell sagte sie: „Ich werde zu dem König und der Königin gehen müssen.“ Zu verlieren hatte sie nun sowieso nichts mehr, warum sollte sie dann nicht auch die Aufgaben der Auserwählten annehmen? Perodos schaute sie mit hochgezogenen Augenbrauen an, dann sagte er: „ Das sind gute zwei Tagesmärsche bis dahin.“ Jaina sah in flehend an. Er nickte und ging los. Sie durften keine Zeit verlieren.
Am Abend waren sie in einem Wald angekommen. Jaina dachte immer noch daran, wie jetzt ihr Dorf, oder ihr Lager, aussah. Bei dem Gedanken schauderte sie, denn eigentlich wollte sie das gar nicht wissen. Perodos musterte sie einen Augenblick, dann sah er sich in der Gegend um und sagte: „Es wäre gut, wenn wir die Nacht hier verbringen würden.“ Jetzt sah er sie fragend an. Jaina nickte. Da sie keine Decken oder Sonstiges dabei hatten, legten sie sich ins Gras. Sie dachte über vieles nach. Darüber was ihr jetzt bevorstand und darüber ob sie die Einzige war oder ob es auch noch andere gibt. Als Perodos dann anfing zu schnarchen musste sie schon lange gegrübelt haben. Mit dem Gedanken an ihr altes zu Hause schlief schließlich ein.
Früh am nächsten Morgen wurde Jaina von einem Wassertropfen geweckt. Sie schlug die Augen auf und sah Perodos über ihr stehen. Dieser hatte anscheinend Magie angewandt, denn regnen tat es nicht. Ihr Freund grinste sie an, bis er schließlich sagte: „Wenn wir uns beeilen haben wir die Stadt am Abend erreicht.“ Es war eindeutig, dass ihn jetzt die Neugier gepackt hatte, denn als er sprach hatte er ein komisches Glitzern in den Augen. Jaina musste grinsen, dann stand sie auf und gähnte. „Nichts wie los.“ Wieder gingen beide, wie am Vortag, schweigend nebeneinander her. Zwischendurch machten sie an einem Fluss rast und aßen dort selbst gefangene Fische und tranken etwas. Danach marschierten sie weiter. Einen Augenblick lang kam es Jaina so vor als würden sie beobachtet werden, doch als sie Perodos darauf ansprach, sah er sie an als käme sie von einem anderen Stern. Langsam hielt er sie wahrscheinlich für verrückt. Das war auch das einzige Gespräch, was sie den Tag über geführt hatten.
Am Abend kam die große Stadt in Sicht. Der Palast war schon vom weiten ausfindig zu machen, denn er überragte sämtliche Häuser. Die Beiden beschleunigten noch einmal ihre Schritte und kamen am Tor an, als es gerade geschlossen werden sollte. Die Wachen davor kreuzten ihre Lanzen und sahen sie misstrauisch an. „Was wollt ihr hier?“, fragte einer der Beiden in einem Tonfall, der weder Jaina noch Perodos gefiel. Jaina wollte trat einen Schritt nach vorne und wollte gerade was sagen, als hinter den Wachen eine männliche Stimme ertönte, die sagte: „Lasst sie passieren.“ Dann kam ein Mann im roten Umhang auf sie zu. Er hatte eine Krone auf dem Kopf und die Wachen verbeugten sich. Perodos und Jaina starrten den König einen Moment lang an, dann verbeugten auch sie sich. „Steht auf, meine Frau und ich haben bereits auf euch gewartet.“ Der König drehte sich um und schritt auf den Palast zu. Die beiden Wachen schauten Jaina nun mit einer Mischung aus Entschuldigung und Missachtung an. Perodos schaute sie noch kurz an, dann standen auch sie auf und folgten dem König in den Palast. Als alle drei vor dem Palast angekommen waren, lächelte sie der König noch einmal an, dann traten sie ein. Jaina riss die Augen auf, es war überwältigend, der Palast schien von innen zu glitzern. Es sah aus als wären an die Wände durchsichtige Kristalle geklebt wurden, die nun im Kerzenschein glitzerten. Zu ihrer Erleichterung merkte sie, dass es Perodos nicht anders erging. Immer noch überwältigt von dieser Umgebung folgten sie dem König bis zum Thronsaal, davor blieben sie noch einmalkurz stehen. Aus dem Thronsaal trat gerade ein junger Mann heraus, der aufgebracht wirkte und prompt mit Jaina zusammenstieß. Sie wäre hinten übergefallen, hätte der junge Mann sie nicht rechtzeitig aufgefangen. Kurz blickten sich die Beiden an und Jaina spührte wie ihre Wangen leicht rosa anliefen. Seine Augen waren von einem wunderschönen klaren kastanienbraun. Als er dann lächelte, sich abwandte und ging schnaufte Perodos neben ihr. Der König rief noch lachend: „Nicht so stürmisch Konis, pass auf unsere Gäste besser auf“, dann drehte er sich Jaina zu: „Tut mir Leid, er ist manchmal, nun ja, ein wenig stürmisch. Seit ihr bereit?“ Perodos schaute Jaina noch einen Moment lang an, dann sagte er: „Ich schon.“ Jaina nickte, war aber immer noch mit den Gedanken bei dem jungen Mann. Währenddessen öffnete der König sie Tür zum Thronsaal.
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Lee - 04.04.2008, 22:06
Liebe auf den ersten Blick oda was :lol:
weiter :clap:
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Murtaghs Elfe - 06.04.2008, 17:28
:lol:
Na gut, hab zwar bisher nur einen Leser, aber hey, ich poste trotzdem wieter, hab ja sonst nichts besseres zu tun *gg*
Kapitel 4: Das Königspaar
Eine in blau gekleidete Frau saß auf einem der Throne in dem großen Saal. Auch sie hatte eine Krone auf dem Kopf. Der König ging an Perodos und Jaina vorbei, küsste die Königin kurz und setzte sich dann neben sie. Das Königspaar lächelte die Beiden an, als sie vortraten und sich verbeugten. Dann erhob die Königin das Wort und sprach: „Jaina, es ist schön dich wieder bei uns zu haben.“ Jaina hob den Kopf etwas. Der Satz war ja schön und gut, aber was sollte das „wieder“? Die Königin lächelte sie an, dann fuhr sie fort: „Wir haben dich schon erwartet, deswegen war mein Mann auch so schnell bei euch draußen. Auch auf dich Perodos haben wir gewartet. Ihr habt euch Zeit gelassen.“ Sie machte eine kurze Pause, dann sprach sie weiter: „Es tut mir und meinem Mann Leid, was mit eurem Lager passiert ist. Wir hätten euch gerne geholfen, haben es aber zu spät erfahren.“ Jaina spührte, wie ihr wieder die Tränen hoch kamen, aber unterdrückte das Bedürfnis zu weinen. Der König übernahm jetzt das Wort: „Ihr müsst müde von der Reise sein. Wenn ihr wollt, könnt ihr gerne bei uns in dem Palast wohnen, solange ihr euch hier aufhaltet. Meine Frau Lana und ich haben euch bereits zwei Zimmer zur Verfügung gestellt.“ Jaina blickte den König an, dann die Königin, schließlich sagte sie: „Wir nehmen euer Angebot gerne an, aber könnt ihr mir vielleicht eine Frage beantworten?“ Lana lächelte sie an, dann sagte sie: „Was möchtest du wissen mein Kind?“ „Was wollten die Untoten von mir?“ „Da du eine Auserwählte bist, fürchten sie, dass du die Schwerter finden wirst und die Barriere zerschlagen wirst. Also wollen sie dich auf ihre Seite ziehen und wenn das nicht funktioniert, dann erden die sich töten wollen.“ Bei den letzten Worten flüsterte sie nur noch, als wenn sie zu sich selbst sprechen würde. Perodos, der die ganze Zeit still gewesen war zischte laut. Als er jedoch den etwas misstrauischen Blick vom König sah, senkte er den Kopf wieder und schwieg. „Eine Frage hätte ich da noch…“, fuhr Jaina fort. Die Königin nickte. „In dem Rätsel, welches mir aufgetragen wurde, wurden Wesen erwähnt, die die Schwerter beschützen. Was für Wesen werden mich das erwarten?“ Der König lächelte matt. „Das musst du leider selber herausfinden.“ Jaina nickte. „Ihr solltet nun eure Betten beziehen, denn für morgen Abend solltet ihr ausgeschlafen sein.“ Morgen Abend? Perodos und Jaina sahen sich fragend an. „Morgen Abend wird das traditionelle Ritual durchgeführt. Der liebe Herr von vorhin wird morgen 17.“ Dabei hatte der König Jaina angegrinst. „Ja klar, meinst du es ist eine gute Idee, wenn wir das Ritual auch mit Konis durchführen?“ „Jeder hat dasselbe Recht, meine Liebe.“ Lana nickte, dann rief sie:“ Belon, führe die beiden in ihre Zimmer.“ Ein Page in roter Kleidung kam herein und sagte: „Bitte folgt mir.“ Jaina und Perodos standen aus und gingen dem Pagen hinterher. Perodos war schon nicht mehr in dem Thronsaal, als die Königin noch fragte: „Jaina?“ Jaina drehte sich um: „Ja, meine Königin?“ „Was ist mit deinen Eltern?“ Ihr Blick war traurig. „Ich hatte nie Eltern, außer Brutus und der ist…Tod.“ Lana nickte, dann sagte sie noch einmal: „Tut mir Leid.“ Jaina drehte sich um und lief Perodos und dem Pagen hinterher. Perodos und ihr Zimmer lagen nebeneinander. Bevor die eintraten sagte Perodos: „Gute Nacht.“ „Dir auch“, erwiderte Jaina. Beide gingen in ihr Zimmer. Jaina legte sich auf das Bett, nun holte sie die Erschöpfung ein. Doch bevor sie einschlief, dachte sie noch einmal an die schönen kastanienbraunen Augen.
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Lee - 06.04.2008, 20:58
echt klasse, weiter :clap:
Und wenn schon, ein Leser is ja besser als keiner :D
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Murtaghs Elfe - 06.04.2008, 21:12
^^^STimmt auch wiedr und danke Lee;) wnigstens eine :D
Weiter gehts:
Kapitel 5:Konis
Früh am nächsten Morgen wachte Jaina auf. Kurz sah sie sich um und erinnerte dich an ihr gestriges Gespräch mit dem Königspaar. Als ihr Blick an einem zusammengelegten Kleid hängen blieb, zog sie seufzend die Augenbrauen hoch. Dieses Kleid war wohl für das heutige traditionelle Ritual für Konis gedacht. Jaina stand auf und streckte sich, so gut hatte sie schon lange nicht mehr geschlafen. Nachdem sie die Vorhänge aufgezogen hatte und das rege Treiben auf dem Marktplatz, der heute für die Feier geschmückt wurde, beobachtete hatte, klopfte es. Eine ihr unbekannte männliche Stimme fragte: „Darf ich reinkommen?“ Jaina überlegte einen Moment, dann sagte sie: „Klar, komm herein.“ Als sich die Tür öffnete und sie den Mann vor der Tür sah, wäre ihr fast die Kinnlade heruntergeklappt. In dem Türrahmen stand Konis, mit seinen leuchtenden kastanienbraunen Augen. Er grinste und sah sich in dem Zimmer um, dann trat er ein und ging schnurstracks zum Schrank. „Entschuldige, ich will nicht weiter stören, aber die Königin hat dir mein Zimmer gegeben und ich musste weichen. Deswegen war ich gestern Abend so aufgebracht, tut mir Leid.“ Wieder grinste er. „Ich will nur schnell meine Sachen holen.“ „Oh, das wusste ich nicht. Wenn du dein Zimmer wieder haben willst, dann zieh ich gerne um, “ sagte Jaina schnell, auch wenn sie ihn dabei nicht anblickte. Konis seufzte. „Macht nichts, für die Auserwählte zieht man doch gerne um.“ Dabei hatte sich sein Blick leicht verfinstert. Sie ballte ihre Hände zu Fäusten und wollte gerade etwas sagen, als Konis sie schnell anblickte und sie anlächelte: „Das war nichts gegen dich, es ist nur, die Zeremonie heute Abend macht mir zu schaffen. Jeder will was von mir, jeder fragt mich irgendwas.“ Er seufzte. „Du hast Glück, du hast es schon hinter dir.“ Jetzt seufzte Jaina und sagte: „Ich wäre glücklicher, wenn ich es nicht hinter mir hätte.“ Er musterte sie, dann wandte er sich dem Schrank zu und holte ein paar Sachen hinaus ehe er fragte: „Aber du hättest doch sicher nichts dagegen, wenn dich ein paar Leute deinesgleichen begleiten würden, oder?“ Er lächelte wieder. Es war wunderschön, denn endlich lachten seine Augen mit, sie wurden schmal und sprühten förmlich vor Freundlichkeit. „Nein, dagegen hätte ich nichts, nur…“ >Ich möchte nicht das DU dese Last trägst. < „Nur, es ist nicht gerade angenehm von allen angestarrt zu werden“, sagte sie schnell, erst danach bemerkte sie wie albern das war. Konis grinste erst, dann lachte er los. Jaina wurde rot und blickte zu Boden. Als er aufhörte zu lachen, fragte sie: „Bist du fertig?“ „Tut mir Leid“, sagte er ganz aus der Puste. „Ich wollte dich nicht beleidigen.“ Jaina blickte Konis an, dann sah sie hinter ihm Perodos in der Tür stehen. Er schaute missgelaunt und wütend. Sie zuckte, diesen Gesichtsaudruck kannte sie von ihm gar nicht. Konis, der gesehen hatte wie sie zusammengezuckt war, drehte sich um und schluckte, als der Blick von Jaina zu ihm wanderte und sich dabei noch mehr verfinsterte. Jaina schaute zwischen Konis und Perodos einige Male hin und her, ehe sie vorsichtig fragte: „Perodos? Wolltest du etwas? Oder haben wir dich geweckt? Wenn ja, dann tut es uns Leid.“ Perodos Kopf ruckte herum und sein Blick taxierte sie, dann grummelte er etwas Unverständliches und sagte: „Ich wollte nur schauen ob es dir gut geht.“ Dabei wanderte sein Blick wieder zu Konis, als ob er ein Monster wäre. „Perodos, ich bin kein kleines Kind mehr“, sagte sie leicht gereizt. Auch Konis entging der Unterton, der in ihrer Stimme lag nicht und grinste leicht, dann sagte er: „Ich schätze wir sehen uns heute Abend.“ Er drehte sich zu Jaina um und sagte noch: „Ach überings, mein Name ist Konis.“ „Jaina,“ sagte sie schnell. Konis grinste und ging an Perodos vorbei, dabei grinste er ihn hämisch an, so kam es Jaina vor. Perodos schaute sie kurz abschätzend an, ehe er sagte: „Die Zeremonie beginnt, sobald es dunkel wird. Ich bin unten in der Stadt.“ Er drehte sich um und ging. „Danke“, sagte Jaina leise, doch das konnte er unmöglich noch gehört haben.
Sie schloss die Tür und zog sich das Kleid an, welches für sie zurückgelegt wurde. Es war beige und mit Gold am Saum abgesetzt. Es stand im Kontrast mit ihrem braun-rötlichen Haaren und ihren smaragdgrünen Augen. Ihre Waffen legte sie sich trotzdem an, denn sicher ist sicher.
Danach begab auch sie sich hinunter in die Stadt. Sie ging in einige Läden und schaute sich Sachen an, die sie nie zuvor gesehen hatte. Einige der Stadtbewohner schauten sie interessiert, erstaunt und misstrauisch an. Andere fingen sofort an mit einander zu reden und Jaina wurde das Gefühl nicht los, dass diese Leute über sie redeten. Das Gefühl wurde verstärkt, als die Stadtbewohner mit den Fingern auf sie zeigten. Schwer seufzend ging sie in Richtung Marktplatz, dort erhaschte sie einen kurzen Blick auf eine ältere Frau, die sich verbeugte, als sie Jaina sah. Jaina wollte kein weiteres Aufsehen erregen und sie begab sich zu den anderen Leuten, als es dämmerte. Auch sie setzte sich wie alle anderen in den Kreis. Weiter vorne erblickte sie Perodos. Er unterhielt sich mit einer Person im schwarzen umhang. Dann trat der König vor, er hielt einen Zauberstab in der Hand und eine Pergamentrolle. Sofort sah Jaina Brutus in dem König und die Tränen kamen ihr wieder hoch, doch als Konis kam und die Sachen entgegennahm, strahlte er so eine innerliche Ruhe aus und das Bild von Brutus verschwand. Nun schauten alle, wie bei Jaina, auf ihn, nur das sie diesmal in der Menge saß.
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Anonymous - 07.04.2008, 12:28
Sry... aber des ist ne Geschichte wirklich nach dem normalen F Geschichtenschema... nix besonderes :??:
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Lee - 07.04.2008, 20:00
mir gefällts, ich lies wirklich alles und des is eindeutig eine von den besten Geschichten bis jetzt :clap:
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Aron - 07.04.2008, 22:31
Also ich fidne sie gut und ich schreib selbst auch eine und es ist echt schwer sich was neues auszzudenken wers schafft der ist echt gut.^^
auch wenn ich diese geschichte bisher mit nichts in verbindung bringen kann
mir gefällts trotzdem gut mach weiter Elfe ;)
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Murtaghs Elfe - 08.04.2008, 21:17
@Matha: Jao, kann schon sein, macht trotzdem spaß was zu verfassen und naja, ist halt wirklich schwer was neues zu machen, ich brauch auch nichts besonderes *gg*
weiter gehts und danke aan die anderen..Beiden *gg* =)
Kapitel 6: Nummer Zwei
Jetzt war es vollkommen still und die Anspannung der Leute war förmlich in der Luft zu greifen. Dann trat die Königin vor und setzte sich auf einen der drei Stühle auf dem Marktplatz. Der König lächelte seine Frau kurz an und ging dann auf Jaina zu. Diese lächelte ihn an, doch als er sprach, wandelte sich ihr Blick in erstaunen. Er sagte: „Komm mit, der dritte Stuhl ist für dich.“ Jaina stand erstaunt auf und schritt ihm durch die Menge hinterher. Perodos schaute sie missmutig an, doch als sie sich auf den Stuhl neben der Königin setzte, musste er grinsen. Sofort ging ein leises Raunen durch die Menge und Jaina fühlte sich dadurch unwohl. Einige Blicke hingen nun nicht mehr da Konis, sondern an ihr. Die alte Frau, die sich vor Jaina verbeugt hatte, grinste sie an. Sie seufzte, als die Königin sie auch noch anlächelte, doch aus Höflichkeit lächelte sie zurück. Dann sah Jaina wieder auf Konis, der nun breit grinsend zu ihr blickte. „Es war seine Idee dich hier sitzen zu lassen,“ erklärte ihr die Königin. Jaina spührte wie ihr erst ein kleines bisschen Zornesröte ins Gesicht stieg, dann wurde sie jedoch von der Röte überstiegen, die sie gehabt hatte, als ihr Konis das Erste Mal begegnete. Sie grinste Konis verschmitzt an. Nun räusperte er sich und als wäre das ein Kommando gewesen, verstummte die Menge. Von weiter hinten hörte man einen alten Mann husten. Konis hob den Stab und sprach die Formel, die auch sie vor wenigen Tagen gesprochen hatte: „Miranius Evanglion Varmani Sanisto Inos Herod.“ Seine weiche dunkle Stimme hallte über dem Marktplatz wieder. Dann geschah das, was Jaina eigentlich nicht haben wollte. Die Elemente spielten auch bei ihm verrückt. Man hörte den Fluss, der um die Stadt herumfloss immer lauter, das Feuer der Fackeln, die den Hauptweg der Stadt erhellten schoss in die Höhe, die Erde begann zu beben und der Wind wurde so stark, dass man das Gefühl hatte, er würde einen zerschneiden. Das war jedoch nicht das Einzige was geschah, Konis ging zu Boden, kaum war das geschehen spührte Jaina ein entsetzlich starkes reißen auf ihrem Schlüsselbein, so als ob ihr jemand etwas hineinritzte. Sie stöhnte, dann kam ein zweiter heftiger Schmerzensschub hinzu und sie sank zu Boden. Schwer atmend lag sie dort eine Zeit lang. Die Menschen um sie herum sprangen auf und liefen hilflos umher. Als sie aufstehen wollte, erreichte ein dritter Schmerz ihr Schlüsselbein und dieser raubte Jaina das Bewusstsein. Wieder befand sie sich in einer tiefen Dunkelheit.
Als sie die Augen aufschlug, befand sie sich in ihrem Zimmer. Keiner war zu sehen, nicht einmal Perodos, sie seufzte, vielleicht hatte sie ihn doch mehr gekränkt als sie geglaubt hatte. Sie wollte sich aufsetzten, doch kaum hatte sie sich ein klein bisschen bewegt, ertönte eine Stimme aus dem Badezimmer dieses Zimmer: „Bleib lieber liegen Jaina.“ Das war Perodos’ Stimme. Sie musste grinsen als sie diese hörte, jedoch hörte sie trotzdem nicht auf ihn und setzte sich auf, sie spührte nichts. Nicht ein bisschen Schmerz. Perodos trat aus dem Badezimmer und runzelte die Stirn. Kurz verharrte er so, dann schüttelte er den Kopf und musste grinsen. „Schau dich mal an, du siehst aus als wärst du geschlachtet worden.“ Jaina wusste nicht worauf er hinauswollte, doch als sie an sich hinunterblickte wusste sie was er meinte. Blutbahnen zeichneten sich in dem beigen Stoff wieder. An ihrem rechten Schlüsselbein war ein einziger großer Blutfleck. War das alles ihr Blut? „Ist das…Ist das mein blut?“ fragte sie vorsichtig. Nun wurde Perodos Gesichtsausdruck wieder ernst und er nickte. „Aber wie,…“ weiter kam sie nicht, denn Perodos unterbrach sie: „Ich weiß nicht was passiert ist. Tatsache ist, dass du nicht alleine bist, denn Konis ist auch einer der Auserwählten. Es war genauso wie bei dir.“ Jaina nickte. „Wie geht es ihm?“, fragte sie. Perodos schaute sie erst verächtlich an, doch dann sagte er: „Nun, soweit ich weiß schläft er. Aber er hat das selbe Zeichen wie du auf dem Schlüsselbein, nur, dass er es nicht rechts hat, sondern links. Soviel dazu, du solltest auch noch etwas schlafen, morgen will der König euch sehen.“ Mit euch waren Konis und sie gemeint, dass hörte sie an dem sarkastischem Unterton in seiner Stimme. Nun waren sie schon zwei. Gibt es noch andere? Immerhin musste sie jetzt diese Bürde nicht mehr alleine tragen. Auch wenn sie es jedem anderen lieber gegönnt hätte als Konis. Jaina seufzte, dennoch schlief sie zufrieden ein.
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Lee - 09.04.2008, 19:56
mir gefällts immer noch! :D ich will mehr :clap:
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Drachenreiter - 09.04.2008, 22:19
so ich will mich auch mal wieder melden....
hab jetzt alles gelesen und mein fazit:
mir gefällt es echt gut möchte mich lee anschließen! weiter so!! Versuche auch gerade etwasb zu erfassen doch es geht nicht weiter und was neues zu finden ist echt schwer!!also weiter so!! :yes: :yes:
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Aresander - 10.04.2008, 16:00
Maha hat folgendes geschrieben: Sry... aber des ist ne Geschichte wirklich nach dem normalen F Geschichtenschema... nix besonderes :??:
also um jetzt mal die Lae zu entspannen. Er sagte das es nichts neues ist... aber von schlecht hat er ja garnichts gesagt... und wenn wir ehrlich sind hat noch niemand etwas neues gebracht, wie auch. Sollen die Charaktere lieber einmal des Haus putzen anstatt auf Abenteuer zu gehen ???
Werde es demnächst auch einmal lesen, wenn ich mal wieder net mit Referaten, Feiern, oder sonst irwas zugebaut werde..
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Lee - 10.04.2008, 19:57
hat ja niemand behauptet das er gesagt hätte das die geschichte schlecht is, kla ises nich so viel neues, aber ich finds trotzdem gut, ich mag solche Geschichten.... ich mag eig alle geschichten :D
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Murtaghs Elfe - 10.04.2008, 20:52
Danke =) Ich frue mich, wenn euch meine Geschichte gefällt, aber wenn ihr Kritik habt, könnt ihr die auch ruhig äußern...=)
Also, weiter gesht..:
Kapitel 7: Kindheitserinnerungen
Jaina wurde wach, als sie die Tür zu ihrem Zimmer hörte. Schnell schlug sie die Augen auf und sah zur Tür. Konis stand in der Tür und schaute sie mit einem verzweifelten Blick an. „Entschuldige, ich wollte dich nichts aufwecken. Aber meine Sachen.“ Jaina fing an zu lachen, dann sagte sie: „Macht nichts, so hab ich wenigstens noch Zeit mich umzuziehen und muss nicht so, “ sie blickte an sich hinab, „zum König.“ Konis grinste gequält, ehe er sagte: „Ich schätze das war mein Verdienst. Das tut mir Leid.“ Er kramte bereits im Schrank und nahm sich Sachen heraus, die für die Jagd bestimmt waren. Jaina schaute ihn fragend an, als sie sagte: „Macht nichts, damit kann ich leben.“ Konis drehte sich um und als er ihren fragenden Blick sah sagte er: „Ich hatte einen Traum, in dem mich eine Elfe um Hilfe bat. Ich muss die Stelle ausfindig machen und ich denke, dass wir sowieso bald aufbrechen werden. Oder nicht?“ Bei den Worten verkrampfte sich Jainas Magen, aber die nickte. Konis grinste und ging zur Tür hinaus. Sie würde ihn beim König oder bei der Königin wieder sehen, dass wusste sie.
Jaina schaute sich um, dann ging sie in das Badezimmer. Dort fand sie was sie suchte, frische Sachen in ihrer Größe. Schnell zog sie sich das Blutverklebte Kleid aus und schlüpfte in die neuen Sachen. Ihre Waffen legte sie auch wieder an, diese hatten die ganze Zeit neben dem Bett gelegen. Kaum war dies geschehen kam der Bote von vor zwei Tagen und geleitete Jaina in den Thronsaal. Als sie nach Perodos fragte, sagte der Bote nur: „Die Königin hat mir befohlen euch zu holen und niemanden anderen.“
Im Thronsaal angekommen warteten die Königin und Konis schon auf sie. Jaina lächelte matt und verbeugte sich vor der Königin. Diese schüttelte den Kopf, stand auf und sagte: „Du brauchst dich nicht vor mir zu verbeugen, mein Kind. Steh auf.“ Jaina tat wie geheißen und stand auf. „Ihr,“ Lana schaute erst Konis und dann sie Jaina an, „seit unsere neue Hoffnung. Unser aller Schicksal liegt in euren Händen. Doch bevor ihr aufbrecht, was gleich nach diesem Gespräch passieren sollt, Jaina, möchte ich dir das hier geben.“ Sie hielt ein Medaillon in den Händen und reichte es Jaina, diese nahm es ihr ab und sagte: „Danke, meine Königin.“ „Mach es auf“, sagte sie daraufhin und klang gar nicht mehr wie eine adlige Königin, sondern eher wie ein aufgeregtes Kind. Jaina nickte und machte das Medaillon auf. Konis, der immer dichter gekommen war um sich das Medaillon genauer anzuschauen runzelte die Stirn, doch bei Jaina traten Gefühle hoch, die sie nie zuvor gespürt hatte. In dem Medaillon war eine Zeichnung von drei Leuten. Zwei davon waren unverkennbar der König und die Königin. Die andere Person und da war sich Jaina ziemlich sicher war sie als kleines Mädchen. Plötzlich kam alles wieder herauf. Nie wurde sie von Brutus großgezogen, nein sie wurde von ihrer leiblichen Mutter und ihrem leiblichen Vater großgezogen, der Königin und dem König. Tränen traten in Jainas Augen. Lana lächelte sie an, ehe sie sagte: „Willkommen zu Hause, meine Tochter, mein Kind.“ Ihre Augen strahlten nun elterliche Fürsorge aus und sie umarmte Jaina wie eine Mutter. Diese sagte nur: „Mutter“, denn mehr brachte sie nicht heraus, die Tränen unterdrückten ihre Stimme. Konis der nun mit offenem Mund dastand war sprachlos. Das hatte er anscheinend nicht erwartet. Als die Königin ihre Tochter losließ und diese sich die Tränen weggewischt hatte sagte er etwas verblüfft: „Das bedeutet, dass du wirklich so wie ich bist.“ Konis schien glücklich über eine Tatsache zu sein, die Jaina nicht kannte, was sollte das heißen, so wie er? Lana, welche den Fragenden Blick von ihrer Tochter durchaus sah, sagte: „Das ist der Grund, weshalb wir dich in die Obhut von Brutus gaben und dein Gedächtnis gelöschten. Wie du sicherlich weißt, ist Jakar ein Mensch und ich eine Elfe. Das heißt, da du unsere Tochter bist, bist du eine Halbelfe, genauso wie Konis. Nur das er seine Eltern verloren hat, als er ein kleines Kind war. Halbelfen waren noch nie sonderlich erwünscht in unserer Gesellschaft, vor allem die Königsfamillie war immer gegen eine Beziehung von Elfen und Menschen. Meine Eltern nahmen es mir auch sehr übel, dass ich Janka zu meinem Mann gemacht habe. Er war damals der einzige Mensch in unserem Königreich und ausgerechnet ihn wollte ich heiraten. Aber nun ist das vorbei. Weder ich noch dein Vater haben etwas gegen die Beziehung von Elfen und Menschen und du bist der lebende Beweis dafür.“ Sie lächelte. „Es ist schön dich wieder bei uns zu haben, auch wenn dieser Aufenthalt nur kurz war.“ Erst wollte Jaina fragen warum, doch dann erinnerte sie sich daran, was ihr die Stimme in der Nacht in der sie zur Auserwählten wurde, gesagt hatte. Jaina nickte: „Ich bin froh endlich wieder zu wissen, wer meine leiblichen Eltern sind.“ Sie war ihnen keineswegs böse darüber, dass sie sie weggegeben hatten, denn sie war in diesem Moment einfach nur glücklich. „Versprich mir Jaina, dass du vorerst niemanden sonst davon erzählst, auch Perodos nicht.“ Jaina wusste zwar nicht warum, aber in diesem Moment war ihr alles recht und sie nickte. Konis lächelte sie an und sie lächelte zurück. Endlich wusste sie auch was der erste Satz des Rätsels zu bedeuten hatte. Denn die Antwort auf die dringendste Frage in ihrem Kopf hatte sich nun beantwortet. Nun erhob Konis das Wort: „Ich will euch ja nicht stören, Hoheit, aber wäret ihr damit einverstanden jetzt aufzubrechen?“ Als er das Wort Hoheit sagte hörte man den neckenden Tonfall in seiner Stimme und Jaina grinste ihn an, dann schaute noch einmal ihre Mutter an, diese nickte. „Ich werde auf mich aufpassen und wiederkehren, Mutter. Auf Wiedersehen.“ Lana nickte nur. Sie begleitete Jaina und Konis noch mit zur Tür, dann gab sie Jaina einen Kuss auf die Stirn und ging Richtung Thron zurück.
Konis und Jaina gingen aus dem Thronsaal hinaus. „Wir sollten gleich aufbrechen.“ Jaina nickte. „Ich werde nur schnell Perodos bescheid geben.“ „Ich glaube das ist nicht mehr nötig.“ Perodos lehnte an der Tür zu seinem Zimmer und unterhielt sich wieder mit der Gestalt im schwarzen Umhang, als Perodos Jaina und Konis sah, drehte sich die Gestalt um und ging. Perodos sagte: „Proviant ist gepackt, Pferde sind gesattelt, wann geht’s los?“ Er grinste Jaina an und sie konnte nicht anders und grinste zurück. Konis entgegnete etwas missgelaunt: „Jetzt!“ Perodos würdigte ihm keines Blickes und setzte sich in Bewegung. Anscheinend ging er Richtung Stall. Konis und Jaina folgten ihm.
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Lee - 11.04.2008, 20:33
Kritik? Du willst Kritik?! Ok, die kannste habn....
meine Kritik is ..... es gibt keine Kritik :D , zumindest bis jetzt noch nicht... :lol:
weida :clap:
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Murtaghs Elfe - 11.04.2008, 20:35
Danke Lee, ich hoffe das mit der Kritik bleibt so =)
weiter gehts:
Kapitel 8: Die Warnung:
Im Stall standen drei gesattelte Pferde, ein Rappe, ein Brauner und ein Schimmel. Der Stallwart kam auf sie zu und lächelte. „Euer Proviant ist in den Satteltaschen der drei Stuten.“ Jaina nickte und band die schwarze Stute los. Konis die Weiße und Perodos die Braune. Salvia, Belamie und Celcius. Als sie aus dem Stall traten und aufgestiegen waren, schaute Jaina noch einmal zurück. Wieder würde sie ihr zu Hause auf unbegrenzte Zeit verlassen. Doch bevor sie losreiten konnten, kam der Stallwirt und ging auf Jaina zu. „Der König würde gerne vorher noch mit dir reden. Er ist im Stall.“ Sie schaute zu Perodos und Konis, dieser nickte, so als ob er wüsste um was es in dem Gespräch gehen würde. Jaina stieg von Salvia ab und drückte sie dem Stallwirt in die Hand. Dann war sie wieder im Stall. Ihr Vater erwartete sie dort bereits. Zuerst wollte sie ihm in die Arme fallen, doch als sie den einerseits besorgten und den andererseits ernsten Blick in seinen Augen sah, blieb sie einige Schritte vor ihm stehen. „Was wolltet ihr von mir, Vater?“ Jaina wusste selber nicht genau, warum sie in der gehobenen Sprache mit ihm sprach, aber sie hielt es für angebracht. „Meine Tochter“, Jakar schluckte, „du weißt, dass ich ein Mensch bin.“ Sie nickt, dennoch wusste sie nicht worauf er hinaus wollte. „Du weißt auch, dass es wenige Magiebegabte Menschen gibt.“ Wieder nickte sie. „Deswegen wird sich das jetzt etwas seltsam anhören, aber bitte glaube mir. Ich besitze die Gabe der Visionen und der Zukunftssicht. Das heißt, ich habe Nachts des öfteren Träume, die Wirklichkeit werden, was aber nicht immer zutrifft. Doch trotzdem solltest du vorsichtig sein, denn ich habe gesehen, wie einer deiner Freunde dich verraten wird.“ Jaina wollte schon Fragen wer, aber bevor sie den Mund überhaupt aufmachen konnte, sprach der König weiter: „Leider weiß ich nicht wer wes sein wird, doch sei immer auf de Hut. Jeder könnte dich an die Untoten verraten.“ Nun wusste Jaina nicht, was sie sagen sollte und nickte nur. Alles hatte sie erwartet nur nicht das. „Nun geh und erfülle deine Aufgabe. Kehre wohlbehalten zurück und pass auf dich auf, meine geliebte Tochter.“ Noch bevor sie etwas sagen konnte, drehte sich ihr Vater um und ging. „Danke, das werde ich“, flüsterte sie und schritt aus dem Stall. Sie schaute erst Konis und dann Perodos an, einer von ihnen könnte sie verraten. Dies lies sie schaudern. Dann stieg sie wieder auf ihr Pferd.
Konis orientierte sich an der Sonne und an der Karte in welche Richtung sie zu reiten hatten. Denn auch er hatte diese Stimme in seinem Kopf gehört. Er hatte dasselbe Rätsel aufbekommen wie Jaina. Doch wer war die Frau in seinem Traum? Sie merkte erst jetzt wie das an ihr nagte. Schnell schüttelte sie den Kopf und ritt Konis und Perodos hinterher. Diese waren schon fast an dem Stadttor angekommen. „Wir werden über die Stadt Palloir reiten, dort leben hauptsächlich Elfen, vielleicht erfahre ich dort mehr über die Elfe in meinem Traum.“ Palloir lag im Süden, nicht weit von hier, wenn sie sich beeilen würden, würden sie die Stadt in weniger als drei Tagen erreicht haben. Jaina nickte Konis zu, dann ritten die drei Krieger aus der Stadt.
Der erste Tag verging recht friedlich, außer das sich Konis und Perodos darum stritten wer die Nachtwache halten sollte. Da sie wusste, dass einer der Beiden sie verraten könnte, wunderte es sie, dass keine nachgab. Weder Konis noch ihr jahrelanger Freund. Dieser Streit hielt bis zum Abend an, als sie den Wald erreichten, der zwischen Palloir und dem Palast lag. Dort stiegen sie ab und schlugen ihr Nachtlager auf. Die Pferde banden sie an die Bäume und als der Streit wieder heftiger wurde, seufzte Jaina und sagte: „Die Nachtwache übernehme ich.“ Ihre beiden Freunde schauten sie an und dann sich gegenseitig. Sie nickten und legten sich soweit wie möglich auseinander, nachdem Konis ein Feuer gemacht hatte. Jaina setzte sich an einen Baum und beobachtete die Umgebung, während sie an die Warnung dachte, sie ihr Vater ihr mitgeteilt hatte.
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Lee - 11.04.2008, 20:52
des geht aba schnell.... ich finds echt gut
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Murtaghs Elfe - 13.04.2008, 21:52
joa, hab halt nichts anderes zu tun *gg*
Kapitel 9: Nur noch zu zweit
Jaina schlug die Augen auf, als sie ein Geräusch in ihrer Nähe hörte. Sie musste eingeschlafen sein. Sofort war sie auf den Beinen und schaute sich um, gerade noch rechtzeitig um zu sehen, wie ein Ghul mit Perodos verschwand. Dieser schien sich heftig zu wehren, sagte aber nicht, denn er konnte auch nichts sagen, da er einen Knebel hatte. Jaina wollte hinterher, doch vorher fluchte sie laut: „Verdammt!“ Als ob das ein Kommando war, sprang Konis auf die Beine und schaute sich fragend um. Er bemerkte erst recht spät das Perodos nicht da war. „Was?...Wo...?“ fing er an, doch als er in Jainas Gesicht blickte, beantwortete das seine Fragen. Sie wollte immer noch hinterher, doch ihre Beine bewegten sich nicht so wie so wollte. Konis Blick verfinsterte sich als er fragte:“ Untote?“ Jaina nickte und nun konnte sie die Tränen, die langsam in ihr aufgestiegen waren, nicht mehr halten, sie schluchzte laut, dann sagte sie: „Das ist meine Schuld, wenn ich nicht eingeschlagen wäre, dann wäre er noch da, und…und…, “ ihre letzten Worte wurden von den tränen erstickt. Konis ging langsam auf sie zu und umarmte sie. „Das hätte jedem von uns passieren können, seltsam ist nur, dass sie Perodos genommen haben und nicht einen von uns, da wir doch die Auserwählten sind. Oder, war es ein Ghul?“ Jaina nickte. „Dann ist es klar, Ghuls sind blind, sie gehen nur dem Geruch nach und wenn er nach dir oder nach mir gerochen hat, dann hat der Ghul wohl angenommen, dass es einer von uns ist.“ Er versuchte sie zu beruhigen und es gelang ihm auch nach einiger Zeit. Jaina wusste nicht wie lange sie so verharrten, als sich Konis von ihr löste. „Und jetzt?, “ fragte er. „Ich meine wir können schlecht hinterher. Wo sind sie lang?“ „in den Wald hinein.“ „Das hab ich mir schon fast gedacht, sie bringen ihn zur Hauptfestung der Untoten.“ Sofort wurde Jaina misstrauisch, was machte ihn da so sicher? Doch dann schüttelte sie diesen Gedanken wieder ab, sie hatte jetzt nur noch ihn. „Aber wir müssen ihm doch helfen können.“ Konis schüttelte den Kopf: „Das wollen sie doch nur und es ist viel zu gefährlich.“ Jaina funkelte ihn böse an, aber sie wusste dass er Recht hatte. „Ich verspreche dir, dass wir so schnell wie möglich die Schwerter finden. Damit wir das Rächen können, was diese Brut getan hat. Nun komm, wir sollten uns hier nicht länger aufhalten, wer weiß, vielleicht kommen sie wieder.“ Jaina nickte.
Beide packten ihre Sachen zusammen, dabei fiel Jaina auf, dass Konis ihr immer wieder besorgte Blicke zuwarf. Diese ignorierte sie jedoch. Bald waren ihre Sachen gepackt. Konis ging zu seinem Pferd, doch Jaina nicht zu ihrem, sondern zu dem von Perodos. Die Stute schnaubte leise und Jaina nahm der braunen Stute den Sattel und die Trense ab, dann sagte sie: „Lauf nach Hause, Celcius.“ Das Pferd sah sie mit klugen Augen an, dann drehte es sich um rannte davon. Nun ging auch Jaina zu ihrem Pferd. Salvia wartete schon ungeduldig, als sie aufgestiegen war, lächelte sie Konis matt an. Mit einem Schenckeldruck ihrerseits preschten die Beiden los. Es dämmerte, als die Pferde aus dem Wald traten, nun zügelten Konis und Jaina das Tempo, denn nun konnten andere Leute sie sehen und sie wollten keinesfalls auffallen. Die beiden Krieger hatten in dem Wald kein Wort gesprochen, denn beide hatten Angst gehabt, dass die Untoten sie hören würden und eine Begegnung mit dieser Brut wollten sie aus dem Weg gehen. Doch nun, da sie aus der Umgebung der Zitadelle waren, ritten sie nebeneinander her und unterhielten sich, Jaina versuchte somit auf andere Gedanken zu kommen, die einzige Frage, die ihr einfiel, war, was das für eine Elfe in Konis’ Traum war. Sie fragte es laut. Konis grinste sie gequält an, dann sagte er: „Nun, ich weiß nicht was es zu bedeuten hatte, aber sie hatte das selbe Zeichen wie wir auf ihrem Schlüsselbein, vielleicht weiß sie mehr über das was hier vor sich geht. Vielleicht gehört sie ja sogar zu uns?“ Jaina überlegte kurz, dann nickte sie, das klang einleuchtend. Eine Frage stellte sie sich jedoch noch: „Wieso glaubst du, hat sie dich um Hilfe gebeten?“ „Das ist eine gute Frage, körperlich schien es ihr ganz gut zu gehen, doch in ihren Augen sah man in ihren Körper, wie in eine leere Hülle. Fast so, als wäre ihr ein Teil von ihrer Seele entrissen wurden.“ Konis senkte den Blick, wahrscheinlich dachte er darüber nach. Jaina nickte, dann schwiegen sie.
Gegen Mittag, machten die Beiden eine kurze Pause an einem See, sie ließen ihre Pferde trinken und aßen etwas. Anschließend tranken auch sie etwas, dann ging es weiter.
Kurz nachdem wie weiter geritten, kamen sie an eine Brücke, als Konis und Jaina die Brücke erreichten, sprangen vier bewaffnete Räuber aus den Büschen. Konis seufzte, zog sein Schwert und sprang von Belamie, diese suchte Sicherheit im Wald. Jaina tat es Konis gleich und auch Salvia verkroch sich. „Gebt uns euren Proviant und euer Geld, dann könnt ihr weiterleben“, sagte einer der Räuber. Der größte von ihnen, der sich bisher im Hintergrund gehalten hatte, trat nun hervor und musterte Jaina lange, dann sprach er mit einer tiefen, dröhnenden Stimme: „Wir sind auch mit der Frau zufrieden. Bursche, übergib sie uns und du kannst gehen.“ Konis Blick hatte sich abrupt verfinstert und Jaina fuhr ein Schauer über den Rücken, der von Ekel hervorgerufen wurde. „Darauf könnt ihr lange warten“, rief Konis, immer noch mit demselben finsteren Blick, dann rannte er nach vorne und holte mit dem Schwert aus. Zwei Räuber, die bisher geschwiegen hatten, kamen mit erhobener Klinge und erhobenem Hammer aus Jaina zu, die anderen Beiden blieben bei Konis. Auch Jaina erhob ihr Schwert und war bereit, niemals würde sie sich diesen dreckigen, ekligen, stinkenden Männer freiwillig ausliefern.
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Drachenreiter - 14.04.2008, 12:20
so ich meld mich nun auch mal wieder.....
........also mir gefällt der verlauf echt gut! teilweise überstürzt ,aber das ist ja noch lang kein mackel!
also: Schreib schnell weiter!!
:clap: :clap: :clap:
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Lee - 14.04.2008, 20:08
mir gefällt auch immer noch :lol:
weiter :clap:
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Murtaghs Elfe - 15.04.2008, 15:40
FInd ich super, wenn es euch gefällt =) Danke =)
dann gehts mal wieter:
Kapitel 10: Räuber
Jaina hörte im Hintergrund, wie das Metall des Schwertes von Konis auf anderen Metall traf. Doch sie konnte nicht sehen, wer gerade die Überhand hatte, denn die anderen beiden Räuber versperrten ihr die Sicht auf den Kampf. Immer noch stand sie mit erhobenem Schwert da. Als einer von ihnen mit seinem Hammer ausholte, duckte Jaina sich unter dem Schlag durch und schlug dem anderen Räuber den Knauf ihres Schwertes in den Bauch, dieser krümmte sich und taumelte einige Schritte zurück. Nun wandte sie sich wieder dem Räuber mit dem Hammer zu. Verärgert, dass er nicht getroffen hatte, stürmte er auf sie zu. Diesmal parierte sie den Schlag von ihm, ihr Arm zitterte dabei. Dann sprangen sie Beide auseinander und der Räuber rannte wieder auf sie zu. Jaina wich kurz bevor der Hammer sie treffen konnte aus und umrundete den Räuber, so dass sie hinter ihm stand. Diese Gelegenheit nutzte sie und erschlug ihn von hinten mit dem Knauf ihres Schwertes. Leblos sackte der Räuber zusammen. Kurz erhaschte sie einen Blick auf Konis, dieser hatte auch nur noch einen Gegner, der Andere lag kopflos am Boden. Er hatte nun den Hauptmann vor sich. Es sah so aus, als wäre auch dieser bald am Boden. Jaina bereute es, dass sie diesen kleinen Augenblick nicht aufgepasst hatte, denn jetzt spührte sie einen kräftigen Schlag an ihrer Schläfe, danach verschwamm ihre Sicht und es wurde schwarz Im Hintergrund hörte sie einen kurzen wütenden laut, dann einen Aufschrei und dann gar nichts mehr.
Jaina schlug die Augen auf, ihr Kopf dröhnte. Wo war sie? Als sie sich umblickte, sah sie Konis neben ihr sitzen. Ihr Kopf lag auf seinem auf seinem Schoß, sie schaute nach oben und er lächelte sie an. „Du machst Sachen“, sagte er dann. Jaina setzte sich auf und hielt sich den Kopf, leise stöhnte sie, als sie in ihre Haare fasste, merkte sie, dass diese mit Blut verschmiert waren. Sie seufzte. „Du hast mir nen ganz schönen Schrecken eingejagt.“ Verwirrt schaute sie Konis an. „Ich hab gedacht dir wäre sonst was passiert, aber er hat dich zum Glück nur KO geschlagen.“ Jaina zog ihre Augenbrauen hoch. „Zum Glück?“ „Nein, ich meine, doch, immerhin ist dir weiter nichts passiert.“ Er schaute sie nicht an und jetzt musste sie lachen. Endlich war sie mal nicht diejenige, die um Worte rang. Konis stimmte in das Lachen mit ein. „na ja, aber du bist schuld daran, dass wir einen Tag im Verzug sind.“ Jainas Augen weiteten sich vor Schreck. „Wie lange hab ich geschlafen?“ „Fast einen Tag lang.“ Er drehte seinen Kopf wieder weg, jetzt wurde ihr bewusst, dass sie wohl den ganzen Tag lang so auf seinem Schoss gelegen hatte. Fast sofort wurde sie rot. Dann stand sie ganz auf und sagte: „Ich denke, dann sollten wir aufbrechen.“ Das ihr schwindelig wurde, ignorierte sie. „ja, dass sollten wir und nach Palloir ist es nicht mehr weit.“ Erst jetzt fiel Jaina auf, dass sie immer noch an der Brücke waren, doch die toten Räuber waren dort nicht mehr. Konis musste sie schon weggeräumt haben. Doch bevor die beiden Krieger weiterritten, wusch Jaina sich in dem Fluss das Blut aus ihrem Haar, denn so wollte sie nicht in die Stadt. Salvia kam auf sie zugetrabt und sie stieg auf, Konis tat es ihr gleich. Keiner von den Beiden wagte es den Anderen anzuschauen und niemand sagte etwas.
Bis zum Abend verlief alles ruhig, die Konversation zwischen Jaina und Konis war immer nur in knappe Worte gefasst. Als es zur Nacht dämmerte, sahen sie die Stadt vom weiten, beide ließen die Pferde noch schneller laufen und so kamen sie noch bevor sich das Tor schloss in der Stadt an. Nach längerer Zeit sprachen Konis und Jaina wieder. „Wir wollten uns für diese Nacht eine Bleibe suchen und erst Morgen nachforschen.“ Jaina nickte, dann hielt sie nach einem Tavernenschild Ausschau. Auf die weitere Umgebung achtete sie nicht.
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Lee - 15.04.2008, 17:54
wer hätts gedacht..ich finds subba :lol: :yes: :clap:
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Drachenreiter - 15.04.2008, 21:36
und ich muss mich lee anschließen! mir gefällt es echt gut! weita! :clap:
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Murtaghs Elfe - 16.04.2008, 19:43
Ich kann ich in dem SInne auch nur wiederholen, mich freut es, dass es euch gefällt..*gg* udn danke ,)
Hier das nächte Kappi:
Kapitel 11: Ein fataler Fehler
Nach einer Weile fanden sie eine Schänke, die nicht sehr belebt war, aber trotzdem gutes Essen hatte. Jaina und Konis hatten nun beide ein Zimmer und etwas warmes zu Essen. Sie unterhielten sich über ihre weitere Vorgehensweise: „Ich werde morgen früh im Dorf ein paar Elfen fragen ob sie die Elfe in meinem Traum schon einmal gesehen haben. Ich denke, so gut werde ich sie noch beschrieben können.“ Jaina nickte, dann sagte sie: „Ich werde mir eine Schmiede suchen, denn meine Waffen könnten geschärft werden und ich bräuchte ein neues Schwert. Außerdem wäre ich dir keine große Hilfe beim Suchen nach der Elfe. Ich habe sie ja nicht gesehen.“ Konis musterte sie verwundert, dann nickte er und sagte: „Gut, aber morgen Abend sind wir wieder hier.“ Jaina nickte und antwortete: „Einverstanden, ich werde mich dann jetzt hinlegen. Gute Nacht.“ Sie stand auf und ging an Konis vorbei, dieser wünschte ihr auch noch eine gute Nacht, dann war sie in der Tür hinter der Theke verschwunden. Als sie ich ihrem Zimmer angelangt war, legte sie ihr nunmehr verbogenes Schwert ab, mit dem Dolch und ihrem Bogen, dann warf sie sich auf das bett und fiel fast schlagartig in einen unruhigen Traum. Sie träumte davon, wie Perodos von den Untoten gefressen wurde, wie Konis sie verriet und wie sie schließlich selber untot wurde. Jaina warf sich im Bett hin und her, als sie von einem Schrei aufwachte. Alles war ruhig, doch dann erklang ein zweiter Schrei und kurz danach ein Dritter. Schnell sprang sie aus dem Bett, es musste eine Elfe sein die schrie, denn so eine hohe melodische Stimme hatte sonst kein anderes Wesen. Es war stockdunkel, sodass sie ihre Sachen erst suchen musste, als sie angezogen war und als sie ihre Waffen angelegt hatte, waren bereits zwei weitere Schreie zu hören gewesen. Jaina stürmte aus dem Zimmer, fast gleichzeitig mit Konis in dem Zimmer gegenüber. Sie nickten sich zu und rannten aus der Schänke, immer den Schreien nach, diese führten sie in eine schmale Gasse. Aus einem der Häuser trat Licht aus den Fenstern und der offenen Tür und was dieses Licht anleuchtete waren eindeutig Untote. Etliche tote Menschen lagen in der Gasse, darum herum viele Ghuls, die an ihnen nagten Jaina drehte sich weg, doch in dem Moment ertönte ein weiterer, diesmal schmerzhafterer Schrei. Einige Dorfbewohner waren nun hinter Jaina und Konis aufgetaucht, doch sie hielten Abstand. Konis ging weiter in die Gasse, Jaina zog ihren bogen und dann folgte sie ihm, als einer der Ghuls den Kopf hob und versuchte die Stelle ausfindig zu machen, von der sie kamen, legte Jaina einen Pfeil an die Sehen und lies ich lossirren. Er traf sein Ziel in den Kopf und der Ghul lag nun Tod auf dem Boden. Die anderen ungefähr 10 Ghuls, hatten dies gehört und kamen nun auf sie zugerannt. Aus dem Haus erklang ein weiterer Schrei. Konis zog sein Schwert, Jaina hängte sich ihren Bogen zurück auf den Rücken und zog ebenfalls ihr Schwert, auch wenn es nicht mehr viel nützte, würde es für die Ghuls reichen. Mit gezogenen Schwertern rannten sie auf die Ghuls los. Konis stand bereits am Haus und hatte dabei zwei Ghuls getötet, als er sagte: „Jaina im Haus sind noch mehr, kümmere du dich um die hier, ich geh rein.“ Schon war er verschwunden.
Jaina hingegen blieb draußen und legte bereits den vierten Ghul um. Drei waren es noch, sie standen alle vor ihr, die Dorfbewohner, zumindest die Elfen unter ihnen hatten sich bereits ihre Waffen geholt und waren Konis im Haus helfen gegangen. Die menschlichen Dorfbewohner hatten sich in ihren Häusern verbarrikadiert. Jaina rannte auf die drei verbliebenen Ghuls zu, wich einem Biss aus und schlug einem von ihnen den Kopf ab und im nächsten Hieb einem zweiten. Ghule waren zum Glück keine starken Gegner, die sich kräftig wehrten, sodass es ein leichtes war sie zu töten, Jaina holte gerade zum letzten Hieb aus, als sie etwas von hinten ansprang und in ihre Schulter biss. Sie erstickte ihren Aufschrei selber und schlug den Ghul vor ihr nieder, dann lies sie das Schwert aus der rechten Hand fallen und zog mit Links ihren Dolch, um den Ghul auf ihrer rechten Schulter zu töten, es gelang ihr nicht, stattdessen floh der Ghul mit ihrem Dolch zwischen den Rippen. Jaina verfluchte sich, dass sie dies auf die leichte Schulter genommen hatte. Sie schaute auf ihre rechte Schulter, außer kleine Löcher war nichts zu sehen, doch als sie auf ihre Hand runterblickte, wusste sie, dass diese Wunde blutet, aber nicht stark. Denn über ihre Hand liefen Blutlinien. Doch sie wollte nicht, dass jeder sah, dass sie verletzt wurde, also wischte die das Blut von ihrer Hand auf die Kleidung eines Toten und entnahm ihm die Handschuhe, die sie sich dann anzog. Ihre rechte Schulter pochte und schmerzte, doch sie lies sich nichts anmerken, dann hob sie ihr Schwert auf und zuckte zusammen, als sie den Griff umfasste, doch darauf achtete sie nicht sonderlich, denn genau in diesem Moment hörte man in dem Haus ein Poltern. Das Einzige was Jaina dabei durch den Kopf ging war Konis, schnell hatte sie sich gefangen und rannte in das Haus, dort lagen auch viele Ghuls, Menschen und auch einige Elfen, aber nicht einer lebte mehr. Die Spur der Ermordeten führte nach oben, dort stand Konis an einem Elf, der schwer verletzt war. Der Elf hielt Konis Hand fest, als dieser ihn heilen wollte und schüttelte langsam den Kopf. Konis verstand und wandte sich ab, angewidert von dem was er jetzt tun musste, damit der Elf nicht einer von den Untoten wurde. Er zog seinen Dolch und enthauptete damit den Elfen. Jaina schaute beiseite, ob er das bei ihr auch bald tun müsste? Langsam ging ihre Hand zu ihrer Schulter, doch als Konis sie anschaute, lies sie sie fallen. „Hinter dieser Tür ist eine sehr mächtige Person, Jaina.“ „Ich weiß“, war ihre Antwort darauf, Konis nickte, dann öffnete er langsam sie Tür. Gerade noch rechtzeitig, damit sie sehen konnten, wie eine Gestalt mit schwarzem Umhang aus dem Fenster sprang und verschwand. Jaina kam diese Person merkwürdig bekannt vor, doch sie wusste, dass sie eine solch eine Person noch niemals gesehen hatte. In dem Raum saß eine Elfe, sie hielt sich den Kopf und schaute Jaina und Konis mit panischem Blick an. Als sie Konis genauer betrachtete, legte sich die Panik in ihrem Blick wieder, dann sagte sie: „Ich dachte schon meine Nachricht hätte dich nicht erreicht, Konis.“ „Doch, dass hat sie und ich bin ihr gefolgt, so wie du mich gebeten hast.“ Die Elfe nickte, dann schaute sie zu Jaina. „Wenn auch die Umstände gerade nicht so blendend sind, freue ich mich, dass du und Jaina gekommen seid.“ Jaina begutachtete sie genauer, es musste die Elfe as Konis’ Traum sein, denn sie hatte dasselbe Zeichen wie Konis und Jaina auf dem Schlüsselbein. Konis schaute die Elfe misstrauisch an, diese sagte: „Ja, ich bin auch einer der Auserwählten und habe auf weiterer gewartet…“ Konis unterbrach sie: „Du scheinst ziemlich viel über uns zu wissen doch wir wissen nicht einmal ansatzweise etwas über dich. Wie heißt du?“ Jaina schaute sie gespannt an, während die auf eine Antwort auf Konis’ Frage wartete. Langsam gewöhnte sie sich daran den Schmerz zu unterdrücken und konnte jetzt wieder ruhiger atmen.
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Lee - 16.04.2008, 19:59
die ham zwar die Elfe n bissl schnell gefunden, aber mir gefällts immer noch :D
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Drachenreiter - 16.04.2008, 22:43
so hab mal das 11. kapitel gelesen un muss mal wieder sagen (so alle wissen was jetzt kommt...) mir gefällt es echt gut!! weiter so! des mit der lefe kam wirklich wie lee gesagt hat etwas flott ,doch dies ist kein mackel and er geschichte. Was ich dem noch hinzufügen möchte: es ist zwar schön wenn es mit der handlung immer schön weiter geht ,doch wäre es teilweise etwas (betonung auf etwas also nur ein klein wenig) ,,besser'' ,wenn du die umgebung etwas genauer beschreiben würdest oder evt. auch dden vorgang von etwas. Aber dies soll jetzt untzer keinen umständen irgendwie fies wirken sind nur ein paar kline ,,tipps'' von einem laien ,der vom geschichten schreiben nicht so wirklich viel versteht!
Freu mich auf mehr!! :D
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Murtaghs Elfe - 17.04.2008, 15:41
Macht nichts, wie gesagt, gegen Kritik hab ich auch nichts *gg*
Naja, jetzt gehts erstmal weiter:
Kapitel 12: Nummer drei
Die Elfe sah ihn einige Sekunden lang an, dann stand sie schwankend auf und sagte: „Mein Name ist Ravena. Aber reden können wir später, wir sollten hier erstmal verschwinden.“ Jaina nickte und Konis drehte sich bereits um. Die Elfe ging voraus: „Wir sollten erstmal in den Stall gehen, denn mein Haus ist, wie man unschwer erkennen kann, eine Leichenhalle.“ Jaina ging den Beiden hinterher, erst jetzt fiel ihr die Schönheit der Elfe auf, sie hatte langes blondes, glattes Haar, bernsteinfarbene Augen und bleiche, aber schöne Haut. Sie wusste nicht warum, aber Jaina empfand fast sofort Hass gegenüber der Elfe, doch sie sagte nichts, schließlich würde die, Konis und Jaina begleiten. Jaina seufzte leise und als Konis sie einen Moment lang musterte, hoffte sie, dass man wirklich nichts von der Wunde sehen konnte. Fast unmerklich ballte sie ihre rechte Hand zur Faust, doch öffnete diese sofort wieder, als in der Schulter ein rebellisches Reißen entstand.
Die Drei traten auf die schmale Gasse, auf der immer noch Leichen lagen und wandten sich in Richtung Osten, in Richtung des Stalles.
Dort angekommen traten sie immer noch schweigend ein und setzten sich auf einige Strohballen. „Hier können wir ungestört reden“, sagte die Elfe und sah Konis und Jaina an. „Stell mir ruhig die Fragen, die du mich fragen möchtest, Konis.“ Jaina sah erst zu Ravena und dann zu Konis. Was bedeutete das? Leise schnaubte sie, doch Konis stellte schon die erste Frage: „Warum hast du uns um Hilfe gebeten?“ „Ich bin eine Auserwählte, genauso wie du und Jaina.“ „Aber das ist doch nicht alles“, hakte Jaina nach, nachdem sie den leeren Blick der Elfe auf die Frage sah. „Nein, dass ist noch nicht alles. Mein Freund, auch ein Auserwählter, ist von den Untoten gefangen genommen wurden. Eigentlich wollte ich euch um Hilfe beten, um ihn mit mir dort rauszuholen. Er wird nicht in der Hauptzitadelle festgehalten, sondern in der kleinen Stadt, wenn man es so nennen kann, der Untoten, in der Nähe von Valyrea. Aber ihr habt mir heute schon genug geholfen, ich will euch nicht weiter beanspruchen.“ „Ich denke, da du eine Auserwählte bist und da wir eigentlich ein Team bilden sollten, werden wir dir helfen. Außerdem können wir gleich nach einer uns bekannten Person suchen.“ Das Wort Freund hatte Konis mehr gezischt als richtig ausgesprochen, doch dann schaute er Jaina fragend an. Sie wusste erst nicht worauf er hinauswollte, doch dann fiel ihr Perodos wieder ein und sie nickte. Perodos hatte sie durch die Aufregung ganz verdrängt. Traurig blickte sie zu Boden. „Valyrea liegt im Süden, sodass wir diesen Weg sowieso gehen werden.“ Konis nickte zustimmen. Ravena lächelte matt, dann sagte sie: „Ich danke euch.“
Lautstarke Geräusche drangen von draußen in den Stall. Die Dorfbewohner begannen die Leichen der toten Elfen und Menschen wegzuräumen. „Wir sollten aufbrechen.“ Jaina nickte und Ravena sagte: „Gut, ich hol meine restlichen Sachen und mein Pferd.“ Konis schaute ihr kurz hinterher, dann ging er mit Jaina zu Salvia und Belamie. Er musterte Jaina lange, aber sie ignorierte den Blick und machte Salvia aufbruchbereit. Als sie den Sattel nahm, verzog sie kurz schmerzhaft das Gesicht, weil ihre Schulter rebellierte. Doch sie machte weiter und als sie bereits war, stand Konis bereits mit Belamie fertig neben ihr. „Dir ist es doch recht, wenn wir Ravena mitnehmen, oder?“ Jaina überlegte einen Moment, sollte sie ihm die Wahrheit sagen, oder lieber lügen? Sie entschied sich für die zweite Möglichkeit und sagte: „Ich habe nichts dagegen, außerdem scheint sie nett zu sein.“ Konis begutachtete sie weiter, sagte aber nichts.
Beide gingen mit gesatteltem Pferd hinaus, wo bereits Ravena mit ihrem Pferd wartete. Die Elfe stellte das Pferd als Dulan vor, es war groß und hatte cremfarbenes Fell. Aber dennoch entging weder Jaina noch Konis nicht, dass die Elfe aufgebracht wirkte. Als Konis aufgestiegen war, fragte er: „Du wirkst aufgebracht, willst du und nicht erzählen, was los ist?“ Jaina war froh, dass sie auf Salvia stieg, als Ravena die Antwort gab. In erster Linie, weil sie schmerzhaft das Gesicht verzog, als sie aufstieg, denn der Schmerz breitete sich nun von der Schulter in den Arm hinunter, bis zur Hand aus. Ihr gesamter rechter Arm fühlte sich schwer und lahm an, doch dies versuchte sie so gut wie möglich zu ignorieren. In zweiter Linie war sie froh, dass sie aufs Pferd stieg als Ravena antwortete, weil sie sagte: „Nun, einige Elfen und auch ich haben Blut unter den Leichen gefunden, welches zu keinem der Leichen gehört, dass heißt, irgendwo im Dorf gibt es einen Halbuntoten, der sich vor uns versteckt. Jaina, hast du vielleicht irgendeinen gesehen, der verletzt wurden ist? Wenn wir demjenigen nicht bald helfen, dann ist es zu spät und er wird…er wird auch untot.“ Ravena schluckte, Konis schaute traurig zu Boden und Jaina riss erschrocken die Augen auf, doch sie sagte: „Nein, ich habe niemanden gesehen und außerdem wäre es jetzt sowieso zu spät.“ Sie schaute zum Sonnenaufgang, dass heißt es waren mehr als vier Stunden vergangen und man konnte es nicht mehr rückgängig machen. Ravena schaute auch zum Sonnenaufgang und nickte mit leerem Blick. Konis seufzte, dann sagte er: „Lasst uns losreiten, um diesem Grauen ein Ende zu bereiten.“ Alle Drei gaben ihren Pferden die Hilfe zum Trab und so ritten sie aus der Stadt. Jaina den anderen Beiden hinterher, denn sie war ganz in Gedanken versunken, was mit ihr geschehen wird.
Als das Taubheitsgefühl in ihrem rechten Arm wieder zum Vorscheinen trat, schaute sie unbemerkt unter den Handschuh. Was sie da sah, lies sie schlucken. Ihre Haut war dort nicht mehr normalfarben, sondern blau und die Adern traten stark hervor, aus einem sehr hellen Rot. Dies zusammen bildete einen Kontrast, Jaina schaute sich das noch eine Weile an, dann lies sie die Ecke des Handschuhs wieder los und verfiel wieder in ihre Gedanken. Konis und Ravena unterhielten sich über das Heilverfahren eines Bisses von einem Untoten, wann es zu spät war und wie man ihm helfen kann.
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Lee - 17.04.2008, 18:30
Die wird untot *schluck*, aber mir gefällts immer noch :yes: :clap: , aber vllt könntest du die Umgebung doch n bissl mehr beschreibn
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Aron - 17.04.2008, 21:37
So habs etz auch mal weiter gelesen und ist echt super mach weiter so :lol: :D
Ja und das mit dem untot werden *die arme*
ansonsten find eich passts bis auf und da schließe ich mich dne anderen an die Umgebung etwas mehr zu beschreiben evtl. etwas ins Detail gehen ;)
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Murtaghs Elfe - 18.04.2008, 19:54
So, ich habs jetzt versucht, die Umgebung u verbssern xD Also ist auch gleich ein wenig länger geworden *gg* also weiter im Text und wie gesagt, ich kann mch nur wiederholen, mich freuts ;):
Kapitel 13:
Am Mittag machten sie eine kleine Pause. Sie aßen etwas und unterhielten sich über die Untoten, bis Ravena schließlich fragte: „Ihr habt in der Nacht gesagt, dass ihr bei den Untoten nach einer euch bekannten Person suchen werdet. Darf ich erfahren, wer diese Person ist?“ Jaina schaute Ravena finster an, als sie sagte: „Er heißt Perodos und ist mein Freund.“ Ravena zog die Augenbrauen hoch und schaute aus den Augenwinkeln zu Konis. „Nicht in dem Sinne mein Freund, ich kenne ihn seit ich…ein kleines Kind bin.“ Fast hätte sie sich versprochen, doch als der warnende Blick von Konis kam, änderte sie ihre Antwort. Ravena schaute nun Konis mit hochgezogenen Augenbrauen an und nuschelte: „So ist das also.“ Konis warf ihr auch einen warnenden Blick zu, nun verstand Jaina gar nichts mehr. Verwirrt schaute sie von dem einen zum anderen. Schließlich schüttelte sie den Kopf, doch bereute es sofort wieder, denn nun war der Schmerz auch deutlich in ihrer rechten Halshälfte zu spühren. „Wir sollten langsam weiterreiten, denn dann können wir morgen früh schon in die Stadt der Untoten eindringen.“ Konis und Jaina nickten und stiegen wieder auf ihre Pferde. Ravena ließ ihr Pferd bereits loslaufen. Die beiden anderen Reiter orientierten sich nun ausschließlich an ihr. Jaina schaute sich aufmerksam die Umgebung an, obwohl sie schon einmal hier in der Nähe war, kam es ihr vor, als kannte sie diese Gegend gar nicht. Der Wald war kleiner geworden, aber die Bäume waren immer noch genauso groß und grün wie vor einigen Jahren. Zum größten Teil ritten sie an einem schmalen Fluss entlang, der aber bald in einem großen See endete, den es vor einigen Jahren auch noch nicht gab.
Am Abend kamen sie ein kleines Dorf, in dem, wie es den Dreien auffiel, nur Zwerge lebten. Es war noch kleiner als das Nomadenlager in dem Jaina gelebt hatte und es gab wenige Seitengassen. Mehr oder weniger sah das Dorf so aus, als wäre es einfach schnell und unüberlegt aufgebaut wurden. Sehr sauber sah es auch nicht aus, aber für das kleine Dorf liefen viele Zwerge auf den Straßen herum. Jaina wunderte sich, wie so viele Zwerge in ein so kleines Dorf passten. Für Jaina und Konis war es kein Problem, dass das Dorf ausschließlich von Zwergen bewohnt wurde, denn sie sahen aus wie Menschen, auch wenn sie keine waren. Ravena hingegen war schlecht gelaunt, da die Elfen nicht gut auf die Zwerge zu sprechen waren, genauso wenig wie die Zwerge auf die Elfen. Jaina musste lächeln und Konis drehte seinen Kopf fort, weil sein breites Grinsen wieder im Gesicht saß. Diese Zwerge jedoch waren anders, sie begrüßten die drei Krieger freundlich und fragten, was sie wollten. „Wir würden gerne diese Nacht hier in der Nähe verbringen und wollten Fragen, ob ihr eine Bleibe für uns habt.“ „Ja, ihr könnt hier bleiben, “ sagte ein bulliger Zwerg, mit dreckiger Schürze, „aber das kostet euch was.“ „Das ist kein Problem, „ gab Konis zurück, der die Habgier der Zwerge kannte. „Gut, dann kommt mit.“ Die drei Reiter folgten dem Zwerg, durch die enge Gasse, die die anderen Umstehenden Zwerge gebildet hatten. Als der Zwerg stehen blieb, waren Konis, Ravena und Jaina überrascht, vor was für einem Haus er stehen blieb. Es war sehr groß und hatte einen eigenen Stall, es hebte sich jedoch nicht von den anderen Häusern ab, dennoch war es größer als die anderen. Aber das was den Dreien gleich auffiel war, dass dies Haus kein Tavernenschild oder sonstige Schilder für eine Nachtbleibe hatte, dass hieß, dass dies eine privat Wohnung war. „Wir haben keine Nachtbleibe für jeden Gast, normalerweise haben wir auch nicht gerne Gäste, aber da Morgen ein ganz besonderer Tag sein wird, machen wir eine Ausnahme.“ Jaina warf den anderen Beiden einen überraschten Blick zu, den diese zurückgaben. „Entschuldigt die Frage, aber warum ist der Tag morgen, denn besonders?“ fragte Jaina, die ihre Neugierde schon immer schlecht im Griff hatte. Der Zwerg grinste breit und sagte: „Mein Sohn und seine beste Freundin werden morgen 17 und werden dem traditionellem Ritual unterzogen. Wie ich gehört habe, haben sich bereits vier Auserwählte gefunden.“ Ravena lachte kurz, doch als sie einen warnenden Blick von Konis und Jaina als Botschaft darauf bekam, verstummte sie und sagte: „Dies scheint sich ja schnell herumzusprechen, wir haben auch bereits davon gehört. Zu gerne würde ich wissen, wer die vier sind.“ Jaina wäre fast der Mund offen stehen geblieben, denn Ravena brachte das so glaubwürdig herüber, dass der Zwerg ihr glauben musste. Fasziniert davon, dass Ravena so gut Lügen konnte, stieg sie von ihrem Pferd. Konis und Ravena taten es ihr gleich. Der Zwerg jedoch, war misstrauisch und geleitete sie, wie sie spührten nur ungern in den Stall, wo sie ihre Pferde unterbringen konnten. Konis warf, als sie die Pferde absattelten Ravena noch einmal einen warnenden, viel sagenden Blick zu und auch Jaina musste diesen Blick ertragen. Der Zwerg stand hinter den Dreien und schaute ihnen beim absatteln auf die Finger, so als würde er ihnen zutrauen, dass einer von den Dreien ihn gleich anspringen und umbringen würde.
Immer noch misstrauisch geleitete der Zwerg sie in das Haus, jetzt waren alle Drei glücklich, dass sie bei einem Zwerg eine Unterkunft hatten. Denn jeder normale Mensch oder Elf, hätte sie mit diesem Misstrauen nicht mehr in seine Wohnung geleitet, doch Zwerge sind nicht das Volk, welches eine Zusage überdenkt und sich den anders entscheidet. Zwerge stehen zu ihren Aussagen. Das Haus war schön eingerichtet und sehr groß. Der Zwerg stellte sich ihnen als Garrok vor, anschließend führte er die Drei schnell durch sein Haus, sodass sie nicht viel von der Einrichtung sehen konnten und zeigte ihnen die Zimmer. Der Flur, an dem die Zimmer angrenzten war lang und sehr schmal, aber in einem warmen rot gehalten, sodass es sehr einladend wirkte. Jaina fühlte sich wohl, auch wenn Garrok ihnen misstraute und sie sah in den Gesichtern von Konis und was sie wunderte, auch in dem Gesicht von Ravena, dass es den Beiden genauso erging. Jeder von ihnen wollte gerade in sein Zimmer gehen, als ihnen zwei grinsende Zwerge entgegengelaufen kamen. Ein weiblicher Zwerg und ein männlicher, welche, wie Jaina annahm, höchstwahrscheinlich die Zwerge waren, von denen Garrok geredet hatte. Die Beiden Zwerge hatten ordentliche Kleidung an und fragten, gar nicht auf den besuch achtend: „Vater, können wir das Morgen tragen?“ Jaina runzelte die Stirn und auch Konis und Ravena schienen sehr erstaunt, also war dies sein Sohn, aber warum nannte sie ihn auch Vater? Verwirrt schauten die Drei sich an, dann zuckten sie mit den Achseln und schauten den Zwergen weiter zu. Garrok sah Konis, Ravena und Jaina an, dann nickte er ihnen zu und schob die beiden Zwerge vor sich her. Man hörte noch, wie er sagte: „Kaliwa, Tork, wie oft hab ich euch schon gesagt, dass ihr euch Fremden gegenüber nicht so freundlich zeigen sollt?“ Konis seufzte, Ravena wünschte ihnen noch eine gute Nacht und verschwand in ihrem Zimmer. Jaina wollte sich gerade umdrehen, Konis eine gute Nacht wünschen und in ihr Zimmer gehen, als dieser sie an der rechten Schulter festhielt. Leicht zuckte sie zusammen, verzog kurz schmerzhaft das Gesicht, dann drehte sie sich um und schaute ihn fragend an. Sein ernster Blick wandelte sich und er sah zu Boden. „Ich…Ich wollte nur …nur sagen, dass…wenn du irgendetwas…irgendetwas zu sagen hast, dass…dass du jemanden erzählen willst, dann…dann kannst du es mir…kannst du es mir sagen, “ stotterte er. Jaina sah ihn erst erschrocken an, dann lächelte sie, sie versuchte es freundlich aussehen zu lassen, doch sie wusste, dass es traurig aussah und sagte: „Danke, ich werde das Angebot gerne in Anspruch nehmen.“ Wieder wollte sie sich umdrehen, als Konis sagte: „Du benimmst dich komisch seitdem wir Ravena kennen. Hast du wirklich nichts, was du sagen möchtest?“ „Nein, aber danke der Nachfrage. Gute Nacht.“ Diesmal drehte sie sich ganz um und ging in ihr Zimmer. Also hatte er sich doch Sorgen gemacht. Mit ein paar Tränen in den Augen lies sie sich auf das bett fallen. Als Jaina sich ein wenig umständlich entkleidet hatte, traf sie fast der Schlag, ihre ganze rechte Körperhälfte war bis zum Hals blau und mit hellroten herausragenden Adern versehen. Jaina starrte lange an sich hinab, bis sie sich schließlich vor Selbstekel abwandte. Das Blau wanderte langsam auf die linke Seite, ihr Schlüsselbein war fast komplett blau. Lange dachte sie noch darüber nach, was wohl aus ihr werden würde. Dann hörte sie ein Zischeln, was sich zu einem hämischen Lachen umwandelte. Jaina schaute sich um, doch es war niemand zu sehen. Sie schüttelte den Kopf, jetzt halluzinierte sie auch schon. Seufzend lies sie sich in das Kissen sinken und sachte über den morgigen Tag nach, ob die beiden Zwerge auch Auserwählte waren? Dann wären sie schon zu fünft. Irgendwann, in Gedanken versunken, schlief Jaina unzufrieden und unruhig ein.
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Lee - 18.04.2008, 20:37
oh, jaina das blaue Marsmännchen^^, mir gefällts total gut :clap:
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Murtaghs Elfe - 26.04.2008, 00:01
*gg* Marsmännchen sind rot und nicht blau xD
Nein, hier der näcjhste Teil:
Kapitel 14: Nummer vier und fünf
Am nächsten Morgen wachte Jaina auf, weil jemand an ihrer Tür klopfte. Sie schlug die Augen auf und sah in ein helles Licht, erst nach einiger zeit wurde ihr bewusst, dass dies das Tageslicht war. Konis’ Stimme erklang vor der Tür: „Jaina? Bist du wach?“ Verschlafen antwortete sie: „Ja.“ Ihr Kopf schmerzte und ihre Augen brannten, als hätte sie Sand in den Augen. „Gut, wir wollten jetzt etwas Essen gehen, kommst du mit?“ „Klar, wartete kurz“, sagte sie immer noch leicht verschlafen. Jaina hörte Schritte, draußen auf dem Flur, dass hieß, dass sich Konis entfernte. Sie stand auf und schlurfte lustlos zu ihren Sachen. Ihr linker Arm war nun auch Blau, genauso wie ihre Hand. Doch etwas war noch anders. Ihre Fingernägel waren länger geworden und sahen aus als hätte sie sie in Blut gebadet. Schnell zog sie sich ihre Sachen an, da sie ihren eigenen Anblick nicht mehr ertragen konnte. Dann begab sie sich in das Badezimmer. Als sie in den Spiegel schaute, nachdem sie ihr Gesicht gewaschen hatte, musste sie zweimal hinschauen um den Unterschied zu erkennen, der ihr auffiel. Beim zweiten Blick fiel ihr auf, dass ihre grünen Augen sich langsam orange/gelb färbten. Jaina wandte ihren Blick ab und schaute noch einmal hin. Sie hatte sich nicht getäuscht, ihre Augen wurden langsam orange/gelb. Erschrocken weiteten sich ihre Augen, was den Unterschied nur noch mehr hervorhebte. Darauf hoffend, dass Konis und Ravena diese Unterscheid nicht sahen, legte sie ihre Waffen an. Ihr Schwert taugte zwar nichts mehr, aber sie nahm es trotzdem mit. Ihr Dolch war mit dem Ghul verschwunden, also blieb nur noch ihr Bogen, der schon sehr alt war. Jaina seufzte, dann wollte sie aus der Tür gehen, doch kurz bevor sie die Tür öffnete, durchzuckte sie ein Schmerz in ihrem Kopf. Wieder hörte sie dieses hämische Lachen und nun begriff Jaina, dass das von ihrem Kopf ausging. Dann wurde das Zischeln zu einem Satz: „Komm her und gebe dich uns hin.“ Dieser Satz erfachte einen großen Schmerz in ihrem Körper. Jaina sackte in die Knie, doch nach einigen Minuten war der Schmerz nicht mehr da und sie richtete sich wieder auf. Was hatte dieser Satz zu bedeuten? Wer war diese Stimme? Sie wusste es nicht und wenn sie ehrlich zu sich selbst sein wollte, dann wollte sie das auch gar nicht wissen. Dann ging sie, in Gedanken verloren, aus der Tür und lief fast mit Ravena zusammen. Diese schaute sie kurz misstrauisch an, dann begrüßte sie Jaina und ging mit ihr zu Konis, der schon auf die Beiden wartete. Er grinste die Beiden an und führte sie in die Küche: „Ich habe mit Garrok geredet, wir dürfen uns etwas von seinem Vorrat nehmen.“ Jaina schaute erst fragend, dann als Konis grinsen breiter wurde, schüttelte sie den Kopf und machte sich daran etwas für sie essbares zu suchen. Auch Ravena sah sich um und zog rümpfte angewidert die Nase, als sie in jeder Ecke Fleisch fand. „Wie können die Zwerge sich nur mit so was ernähren?“, fragte sie mehr an sich selbst gewandt anstatt an die Anderen. Konis hatte schnell etwas Essbares gefunden und auch Jainas stellte sich nicht sehr damit an, was sie aß, sondern mehr, dass sie etwas im Magen hatte. Sie und Konis setzten sich an den kleinen Tisch in der Mitte des Raumes und fingen schon an zu essen. Ravena hatte nach etwas längerem Suchen auch etwas für sie Essbares gefunden, wenn es auch nicht fiel war, aber sie sagte dass es reichen würde. Jaina sah sie mit etwas geweiteten Augen an, zwei Äpfel würden ihr den ganzen Tag reichen? Dann zuckte sie mit den Achseln und aß weiter.
Das Essen verlief ruhig, von Garrok oder den beiden anderen Zwergen war nicht eine Spur. Als die drei geendet hatten mit essen, meldete sich schließlich Konis seit langem Mal wieder zu Wort: „Wollen wir gleich weiterreiten oder wollen wir uns das Ritual anschauen?“ „Ich würde sagen, wir beleiben hier, während dem Ritual, dann können wir auch gleich sehen, ob wir Zuwachs bekommen oder nicht. Außerdem wird, wie ich vorhin bereits gehört habe das Ritual mittags gemacht und nicht abends.“ Konis und Jaina nickten zustimmend. Dann fiel Jaina ihr Schwert ein und sagte: „Bei der Gelegenheit, werde ich es gleich nutzen, dass dieses Dorf von Zwergen bewohnt wird, ihre Schmiedekunst soll einzigartig sein und ich brauche ein neues Schwert. Wir treffen uns dann auf dem Dorfplatz, wenn das Ritual anfängt.“ Mit diesen Worten war sie so schnell wie möglich aus der Küche und aus dem Haus. Aus den Augenwinkeln hatte sie noch gesehen, wie Konis sie schief angeschaut hatte, doch das war ihr egal. Auf der Straße liefen viele aufgewühlte Zwerge herum, überall hörte man Schrie, sie bräuchten hier noch etwas und hier fehle noch etwas. Dann fand sie sie Garrok etwas hilflos auf der Straße auf und ab laufen. Kurzer Hand entschloss sie sich, ihn nach einer Schmiede zu fragen. Garrok sah sie auf die Frage etwas verwirrt an, anscheinend war er in den Gedanken ganz wo anders gewesen, dann wurde sein Blick wieder misstrauisch, doch er antwortete: „Hinter meinem Haus in dem kleinen Gebäude.“ Jaina nickte und sagte: „Danke.“ Dann ging sie zurück an Garroks Haus vorbei. Als sie an diesem vorbei ging sah sie zwei Leute in der Küche sitzen, zuerst hielt sie diese für Ravena und Konis, dann sah sie jedoch, dass es die beiden Zwerge waren. Schnell ging sie weiter und bog in eine Seitengasse hinter Garroks Villa ein. Ein kleines, herunterbekommendes Haus stand dort in der Gasse, welches von den anderen besser aussehenden verdeckt wurde. Jaina überlegte kurz, dann trat sie ein, als sie die Tür öffnete, trat ihr ein wohlbekannter Geruch in die Nase, von heißem Eisen und Feuer. Diesen Geruch kannte sie bereits, denn als sie noch in dem Lager der Nomaden gelebt hatte, hatte sie diesen Geruch fast jeden tag in der Nase gehabt. Das Haus war sehr klein und nicht einmal zwei Schritte von ihr entfernt war bereits die Ladentheke, sie sah sich um und blieb an einem Schwert mit schwarz rot schimmernder Klinge hängen. Hinter der Theke war eine Tür und Jaina sah aus den Augenwinkeln, wie ein Zwerg daraus hervortrat. Aber ich Blick hing immer noch an der Klinge. Der Zwerg sah sie etwas misstrauisch an, doch schließlich entschied er sich Jaina doch zu fragen: „Kann ich etwas fürrrr euch tun?“ Dann wanderte sein Blick auch auf die Klinge und er grinste schelmisch, als er sagte: „Gute Wahl, ist ein Prrrachtstück. Kostet aberrrr auch viel.“ Erst jetzt fiel Jaina auf, dass der Zwerg das R rollte. Sie grinste leicht, dann holte sie ihren Geldbeutel hervor und drückte dem Zwerg eine große Summe an Gold in die hand. Dieser schaute kurz geschockt, auf das Gold, dann stecke er es schnell weg, nahm das Schwert von der Wand, steckte dieses in die dazugehörige schwarze Schwertscheide und überreichte es ihr. Jaina wusste, dass es viel zu viel Gold gewesen war, aber sie wollte hier so schnell wie möglich raus. Sie packte das Schwert, hängte es sich an den Gürtel zu dem anderen Schwert und ging hinaus auf die Straße. Es war jetzt noch mehr Betrieb auf den Straßen und jetzt wunderte sich Jaina wirklich wo die die ganzen Einwohner herkamen. Langsam ging sie aus der Seitengasse heraus und durch eine weitere in Richtung Dorfplatz. Kurz bevor sie angekommen war, durchzuckte sie, wie schon am Morgen ein heftiger Schmerz im Kopf, sowie in ihrer rechter Schulter. Zum Glück war kein Zwerg in den Seitengassen, sondern nur auf den Hauptstraßen und größtenteils auf dem Dorfplatz. Erneut hörte sie die zischelnde Stimme, die vorher hämisch lachte: „Komm her und gebe dich uns hin.“ Eine weitere Schmerzwelle durchzuckte ihren Körper. Jaina sank auf die Knie, denn die Schmerzen raubten ihr fast das Bewusstsein. Wieder drang die Stimme in ihrem Kopf vor, diesmal lauter: „Komm her und gebe dich uns hin.“ Jetzt fingen ihre Augen an zu schmerzen und als sie in ein Fenster schaute, sah Jaina wie ihre Augen kurz orange aufloderten, dann brach alles wie am Morgen abrupt ab, die Schmerzen, das Lachen und die Stimme. Jaina richtete sich wieder auf und schaute sich um, keiner hatte dies gesehen, etwas beruhigt, aber auch nachdenklich, was das zu bedeuten hatte, ging sie in Richtung Dorfplatz. Was hatte dieser Satz zu bedeuten? Automatisch wanderte ihre linke Hand auf ihre rechte Schulter, diese war zu ihrer Überraschung eiskalt. Jaina tastete weiter hoch, bis zum Hals, doch als sie das Gesicht erreichte, bekam sie einen Schock. Ihr Gesicht war kochendheiß. Es war ein gewaltiger Temepraturunterschied, welcher anscheinend mit der Verwandlung zusammenhängte. Seufzend trat sie auf den Dorfplatz, wo das Ritual schon im Gange war, denn die beiden Zwerge sprachen gerade gleichzeitig den Spruch. Als dann die Fackeln höher loderten und ihre Schulter leicht ziepte, wusste sie, dass Tork und Kaliwa nun zukünftig mit ihnen gehen würden. Seltsam war es nur, dass der Schmerz in ihrem Schlüsselbein nicht annähernd so groß war, als an dem Tag, an dem Konis zu einem Auserwählten wurde. Ravena und Konis erblickten Jaina und nickten ihr zu. Jaina lächelte. Aus den Augenwinkeln sah Jaina, dass die beiden Zwerge schmerzgekrümmt zu Boden gingen. Die Dorfbewohner sprangen hilflos auf.
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Lee - 26.04.2008, 22:06
naja, das war jetz einfach auf Janias farbe bezogen, manche sagen auch das Marsmännchen grün sind, können aber auch rot sein.... dann sind se halt bunt
ich find die Geschichte toll, obwohl mir die Zwerge n bissl unsympatisch sind... :D
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Murtaghs Elfe - 18.05.2008, 11:00
SOho, nach etwas längerer Pause gehts hier auch mal wieter xD
Kapitel 15: Der Wald der Untoten
Durch den Tumult, der auf dem Dorfplatz herrschte, bemerkte niemand, dass Tork und Kaliwa aus der Zwergenmenge kamen. Konis und Ravena hielten die Beiden auf. Jaina trat nun auch hinzu und lächelte die Zwerge an, die wie aus einem Mund fragten: „Seit ihr die anderen Auserwählten?“ Konis schaute verwundert und Ravena nickt, dann sagte sie: „Ja, die sind wir, der Mann neben mir ist Konis, die Dame dahinter heißt Jaina und ich bin Ravena.“ „Wir sind…“fing Tork an, doch er kam nicht weit, denn Ravena unterbrach ihn sogleich wieder. „Kaliwa und Tork, wissen wir. Ihr wisst was wir zu tun haben, also lasst uns aufbrechen, oder wolltet ihr noch etwas erledigen?“ Man merkte Ravena an, dass sie unbedingt aus dem mit Zwergen überfüllten Dorf wollte. „Wir müssen noch unsere Sachen und unsere Waffen holen“, warf Kaliwa ein. „Die sind aber in unserem Stall und da müssen wir sowieso hin, denn ich nehme an, dass ihr eure Pferde holen wollt.“ Ravena nickte und sagte: „Gut, dann lasst uns gehen.“ Sie drehte sich um und ging in Richtung Stall. „Wollt ihr wirklich gehen ohne euch von eurem Dorf zu verabschieden?“ fragte Konis. Tork schüttelte den Kopf und Kaliwa antwortete: „Unser Dorf traut euch nicht und vor allem sein Vater nicht. Er hat was gegen das Langohr.“ Jaina musste über die Bemerkung grinsen, wenn das Ravena gehört hätte, dann würde sie nun noch schlechtere Laune haben. Dann gingen die anderen auch in Richtung des Stalles. Tork murmelte noch: „Ich hab noch nie auf ein Langohr gehört und jetzt folg ich ihr auf Anhieb.“ „Du hast auch noch nie eines gesehen, “ murmelte Kaliwa. Konis und Jaina lächelten sich an. Konis lies sich ein wenige nach hinten fallen und Jaina tat es ihm gleich. Die beiden Zwerge gingen, sich immer noch neckend, weiter, ohne dass sie irgendetwas bemerken würden. Sie durchquerten gerade eine schmale Seitengasse, als Konis neben Jaina seufzte und sagte: „Ich glaube, die Beiden werden uns noch einige Probleme bereiten.“ Jaina lächelte matt, dann sagte sie: „Lass dich überraschen.“ Nun beschleunigten auch die Beiden wieder ihre Schritte und als sie aus der Seitengasse traten, standen sie direkt vor dem Stall. Die Straße, die am Morgen noch überfüllt war, war nun wie leergefegt denn die gesamten Zwerge tummelten sich immer noch auf dem Dorfplatz. Das war aber einer ihrer Vorteile, denn wenn sie sich jetzt etwas beeilen würden, dann würden sie unbemerkt aus dem Dorf kommen. Die kleine Gruppe von fünf Leuten ging in den Stall und auf die Pferde zu. „Holt eure Sachen, wie machen die Pferde bereit“, kommandierte Ravena. Die beiden Zwerge nickten und verschwanden in ein äußeres Eck des Stalles. Konis, Ravena und Jaina machten die Pferde bereit. Ravena war, wie nicht anders zu erwarten am schnellsten und wartete ungeduldig, immer wieder warf sie Blicke in die Ecke, in die die Zwerge gerannt sind. Auch Jaina war diesmal schneller fertig als Konis, da ihre Schulterwunde kaum noch schmerzte.
Als sie schließlich alle drei fertig waren, kamen gerade zum richtigen Zeitpunkt, auch Kaliwa und Tork wieder aus der Ecke des Stalles. Die Beiden hatten die Hände voller Proviant und die drei wunderten sich, wo sie dies alles verstauen sollten. Doch die Waffen der Zwerge zogen die Blicke von Ravena, Konis und Jaina am meisten zu sich. Kaliwa hatte einen goldenen Stab, der leicht rot glänzte und mit Diamanten besetzt war bei sich, Tork hatte eine silberne Axt, die bläulich schimmerte bei sich. Konis zog beide Augenbrauen hoch, die Waffen sahen wirklich prachtvoll aus und sie waren von guter hand geschmiedet, dass sah man ihnen an.
Nachdem sie den Proviant schweigend in die Satteltaschen gezwängt hatten, nahm die kleine Gruppe ihre Pferde und ging aus dem Stall, danach half Jaina Kaliwa auf Salvia und Konis Tork auf Belamie. Danach stiegen die anderen drei auf und Ravena sah erst die Zwerge an und dann die beiden Halbelfen. „Ich denke, wir machen es trotzdem so wie abgesprochen, oder?“ Konis nickte: „Es ist die beste Möglichkeit, auf dem Weg dahin, werden Jaina und ich es den beiden erklären.“ „Gut, dann nichts wie los.“ Wieder hörte man Ravena an, dass sie unbedingt aus dem Dorf wollte. Kaliwa und Tork schauten sich leicht verwirrt an, sie brannten vor Neugierde. Jaina musste lächeln und sie sah aus den Augenwinkeln, dass auch Konis ein leichtes Mundwinkelzucken hatte.
Als sie schließlich losritten, waren immer noch keine Zwerge zu sehen und langsam wunderte sich die kleine Gruppe. Man sagte zwar, dass Zwerge naiv und manchmal auch dumm sein konnten, aber dass sie so dumm sind, hätte keiner von ihnen erwartet. Jaina fing gerade an zu erklären, dass sie noch einen kleinen Abstecher machen wollten und war gerade bei dem Grund dafür angekommen, als sie hinter sich eine tiefe, laute Zwergenstimme vernahm: „Garrok, da, ich sehe sie, sie nehmen deinen Sohn und Kaliwa mit.“ Konis drehte sich auf seinem Pferd um und sah, wie eine große Gruppe von Zwergen um eine Hausecke kam. Ravena drehte sich zwar nicht um, aber sie rief: „Los, beeilt euch!“, dann brachte sie ihr Pferd zum laufen. Auch Jaina und Konis trieben Salvia und Belamie bis an ihre Grenzen. Die Rufe der Zwerge wurden immer leiser, je näher sie dem Dorfrand kamen. Als sie schließlich auf der weiten Ebene waren, hörte man kaum noch etwas und wenn man etwas hörte, dann nur ein einzelnen Teil eines Rufes, was gesagt wurde, hörte man allerdings nicht. Jaina spürte, wie Kaliwa sich vor ihr krampfhaft an der Mähne von Salvia festhielt. Doch noch mussten sie das Tempo so halten. Sie weite, brache Ebene erstreckte sich lang und Jaina musste zugeben, dass sie hier die Orientierung verloren hätte. Ravena führte den kleinen Trupp an. Sie wusste anscheinend genau wo sie lang musste. Auf der Ebene wuchs nicht ein Baum und nicht ein Fluss floss mehr. Der Einzige, den es hier mal gab, war ausgetrocknet, dass zeigte ihnen eine leere, tiefe breite Rinne. Lange ritten sie auf diesem Brachland, bis der Boden plötzlich schwarz wurde, aber immer noch trocken blieb, Als dann ein Wald in Sicht kam, zügelte Ravena das Tempo, Konis und Jaina taten es ihr gleich und Jaina merkte, wie sich Kaliwa wieder entspannte. Doch der Wald sah nicht mehr nach Wald aus, die Bäume waren fast grau und man hatte schon vom Ansehen das Gefühl, dass sie gleich in zwei Brechen würden. Die Blätter an den Bäumen hingen nur noch leblos herab und in dem Wald selber herrschte eine so tiefe Finsternis, dass selbst ein Elf sich darin nicht wohl fühlt. „Das Werk der Untoten,“ sagte Jaina leise. Konis neben ihr schnaufte verächtlich und Ravena nickte. Langsam ritten sie fünf Krieger in den Wald hinein. Es kam anders als Jaina erwartet hatte, denn sie hatte damit gerechnet, dass sie fast gar nichts sehen könnte. Doch sobald sie in dem Wald war, konnte sie besser sehen als zuvor. Jedes noch so kleine Detail wurde für sie sichtbar, aber im Gegenzug dazu, fingen ihre Augen an zu schmerzen. Allerdings konnte sie darüber nicht mehr nachdenken, denn Ravena flüsterte: „Ich höre sie, wir sind gleich da.“
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Lee - 29.05.2008, 20:53
Hab iwie erst jetz gesehn das da ja schon wieda was is^^
jetz bin ich gespannt wie die stadt der untoten aussieht :D schnell weiter
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Aron - 29.05.2008, 21:10
So danke Lee hab ich auch geshen das es da was neues gibt, habs gelsen und find eich gut mach weiter so :kuss: ;)
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Murtaghs Elfe - 28.06.2008, 13:14
hab hier zwar auch nicht viele Leser, aber ich hoffe mal, dass wenigstens die ein wenig weiter lesen, auch wenn ich lange Pause gemacht habe, hier kapitel 16 ;)
Kapitel 16: Von Verrätern
Die Anspannung unter den Kriegern stieg an, je näher sie dem Lager kamen. Die Bäume sahen immer lebloser aus, so als hätte ihnen jemand ihr Leben ausgesaugt. Konis und Ravena ritten sehr vorsichtig vorweg, Jaina, die zwar alles genau sehen konnte, aber nicht wollte, dass Konis oder Ravena etwas bemerkte, ritt hinterher. Kaliwa vor ihr war angespannt und jedes Mal wenn etwas raschelte oder sich etwas bewegte, zuckte sie zusammen. Jaina musste sich darauf konzentrieren auf dem Pferd zu bleiben, denn je näher die dem Lager kamen, desto größer wurde der Schmerz in ihrem Kopf und in ihrer Schulter, ebenso wie in ihren Augen. Dann als der Boden komplett grau war und die Bäume keine Blätter mehr trugen und ebenso grau waren wie der Boden, sahen sie ein schwarzlila schimmerndes Gebäude. Es waren Häuser von Menschen, die die Untoten bewohnen, aber die Häuser sahen nur noch vom Grundprinzip aus wie Häuser. Denn die unnatürliche Farbe, genauso wie leichte Verformungen in ihrem Erscheinungsbild, lies darauf schließen, dass der Dorfälteste aus Jainas Dorf recht hatte, diese Häuser waren lebendig. Lebendig geworden, durch die vielen menschlichen Opfer, die die Untoten gebracht hatten. Jedes Wesen, welches nicht untot war, wurde von ihnen angegriffen. Soviel wussten alle, aber wie diese lebendigen Wesen angriffen wusste keiner. Die Häuser waren aneinander gereiht, es waren nicht viele, vielleicht fünf oder sechs. Eines davon stach heraus, es war fast doppelt so groß wie die Anderen. Ravena und Konis waren ich völlig sicher, dass Ravenas Freund dort festgehalten wurde. Kurz bevor sie das Lager erreichten, stiegen sie fünf Krieger von ihren Pferden ab. Als Jaina abstieg, taumelte sie kurz, schüttelte, als sie sich wieder gefasst hatte, den Kopf und half Kaliwa vom Pferd. Diese schaute sie misstrauisch an und Konis warf ihr einige besorgte Blicke zu. Ravena und Tork gingen voran, Konis, Kaliwa und Jaina folgten ihnen. Alle fünf waren aufmerksam, aufmerksamer als sonst auch schon. „Wir werden versuchen uns hintenherum zu schleichen. Aber passt auf die Häuser auf, wir wissen nicht, wie die Häuser angreifen, “ flüsterte Ravena den Vieren zu, diese nickten und gingen weiter voran. Als sie die Rückseite des Dorfes erreichten, sahen sie ein paar Ghule im Lager umherlaufen. Diese liefen in den Wald, anscheinend befolgten sie einen Befehl. Aber von wem kam dieser? Jaina spürte die Anwesenheit von Heradon nicht, also wer befehligt diese Ghuls dann? Sie wusste die Antwort darauf nicht. Doch lange konnte sie darüber auch nicht nachdenken, denn kurz nachdem die kleine Gruppe die Ghule gesehen hatte, durchzuckte Jaina ein großer Schmerz, der von ihrer Schulter aus, in ihren Kopf und in ihre Augen ging. Sie sank in die Knie und hatte ihre Arme fest um ihren Oberkörper geschlungen, aus Angst er könnte zerbersten. Die kleine Gruppe blieb stehen, Kaliwa, Tork und Konis sahen sie aus schreckengeweiteten Augen an, Ravena hingegen schaute misstrauisch und musterte sie langsam. Dann durchzuckte Jaina ein zweiter, fiel heftigerer Schmerz, diesmal fing sie an vor Schmerz zu schreien. Der Schmerz sammelte sich nun nur noch in ihrem Kopf und als der Schmerz ihren Körper ein drittes Mal durchzuckte, verlor sie kurz das Bewusstsein. Jaina kippte zur Seite, doch Konis fing sie auf und fluchte leise, als einige Ghule um die Ecke kamen. Ravena begutachtete immer noch Jaina, doch als die Ghule immer näher kamen, wollte sie loslaufen, auch die beiden Zwerge wollten los, aber eine tiefe Stimme rief im warnendem Ton: „Das würde ich nicht tun.“ Ravena lies sich jedoch nicht davon abhalten und da jetzt Ghule an dem großen, lebendigen Wesen, was einst ein Haus war, standen, verschwand sie in diesem, mit ein paar schnellen Schritten. Durch die Ghule, die davor standen, griff das Haus auch nicht an, was der sowieso schon flinken Elfe einen großen Vorteil verschaffte. Die Ghule vor dem Haus rannten ihr hinterher, aber erst, nachdem die Tür wieder in das Schloss gefallen war. Kaliwa und Tork wichen ein paar Schritte zurück, sie waren verunsichert, weil sie nicht wussten, woher die Stimme kam, doch einige Ghule traten hinter ihnen aus dem Wald und schnitten ihnen somit den Fluchtweg ab.
Währenddessen, sah Jaina, die immer noch in Konis Armen lag ihr Leben von diesem Zeitpunkt aus in rasantem Tempo rückwärts laufen.
Dann ertönte zum zweiten Mal diese Stimme: „Lass sie los Konis, lass sie hier und ihr seit frei.“ Die beiden Zwerge griffen verunsichert nach ihren Waffen, sie wussten immer noch nicht, wo die Stimme herkam. „Diese…“, flüsterte Konis und dann traf es ihn wie ein Schlag. „Wer bist du? Zeige dich!“ „Du weißt wer ich bin und ich weiß dass du es weißt. Ich brauche mich nicht vor dir zu zeigen.“ „Perodos, komm raus.“ „Na bravo,“ spottete dieser, „du weißt also doch, wer ich bin. Da das jetzt geklärt ist, verlange ich von dir, lass Jaina los, sie gehört mir!“ Jetzt wurde Konis wütend. „Sie gehört niemandem und ich werde die dir ganz bestimmt nicht geben, als wäre sie eine Sache, mit der man handeln könnte.“ Nun erklang Perodos Stimme wieder, diesmal jedoch näher: „Sie wird es aber wollen, also lass sie los.“ „Das wird sie nicht, nicht wenn sie sieht, was für ein Mensch aus dir geworden ist, sie ist gegen die Untoten, genauso wie wir alle.“ Konis sah sich unsicher um, genauso wie die Zwerge, denn ihnen war es keinesfalls entgangen, dass die Stimme von Perodos immer näher kam. Doch kaum bewegten sich Tork und Kaliwa etwas, gingen die Ghule auf sie los. Tork zog nun ganz seine Axt und Kaliwa stellte sich in den Hintergrund, damit sie ihre Zauber wirken konnte, Konis hätte ihnen gerne geholfen, aber jetzt trat Perodos um eine Hausecke und lächelte spitz. Er hatte nun rote Augen und ein fahleres Gesicht, aber ansonsten sah er genauso aus, wie der perodos mit dem Konis und Jaina ihre Reise begonnen hatten. „Jaina wird mit mir gehen wollen, denn spätestens jetzt, weiß sie nicht mehr, wer ihr seid.“ „Woher willst du das wissen?“ fragte Konis nun skeptisch. „Schau doch einfach mal ihre Haut unter den Handschuhen an. Obwohl, jetzt brauchst du ihr nur ins Gesicht schauen.“ Konis sah Perodos böse an, dann jedoch folgte er der Aufforderung und schaute Jaina in das Gesicht. Es war blau und mit hellroten Adern versehen. Als Konis dann unter ihren Handschuhen blickte, fluchte er leise. „Warum hast du nichts gesagt?“ fragte er verzweifelt an die noch immer bewusstlose Jaina. „Du siehst es selber, sie gehört jetzt zu uns.“ „Das kann nicht sein, das kann nicht sein, dass KANN NICHT SEIN, “ schrie Konis. Perodos brach in schallendes Gelächter aus. In dem Moment zuckte Jaina zusammen, ihr Lebensrücklauf hatte geendet und nun hörte sie eine eisige Stimme in ihrem Kopf: „Willkommen bei uns, Jaina. Du gehörst jetzt zu uns und wirst auf meinen Befehl folge leisten.“ Sie antwortete: „Ja Meister, dass werde ich.“ Jaina wusste nicht wer sie war oder was sie tun sollte, geschweige denn wo sie war oder wer oder was so eine Wärme neben ihr ausstrahlte. Sie wusste gar nichts. Was hatte sie vor dem Ruf ihres Meisters gemacht? Auch das wusste sie nicht. Doch darüber nachdenken tat Jaina nicht, sondern sie fragte: „Was soll ich tun, Herr?“ Die eisige Stimme lachte, aus einem für Jaina unbegreiflichen Grund. „Und Meister, entschuldigt die Frage, aber wer oder was strahlt so eine Wärme aus?“ „Dieser jemand ist ein Verräter, er hat dich und deinen alten Freund Perodos verraten, deshalb wird unser Volk auch so gehasst. Es war seine Schuld und die seiner Begleiter den beiden Zwergen und einer Elfe.“ Jaina wusste nicht warum, aber fast sofort empfand sie Hass gegenüber den Zwergen, der Elfe und der Person neben ihr. „Deine erste Aufgabe wird es sein, die Person neben dir zu töten. Am besten, tu es jetzt.“ „Ja Meister, das werde ich.“ Dann hörte Jaina alles was um ihren Körper herum passierte, Perodos lachte, sie wusste dass es Perodos war, denn sie hatte einige Erinnerungen an ihn. Neben ihr schluchzte die Person, die sie töten sollte. Fast schlagartig riss sie die Augen auf, griff nach dem Dolch des Mannes neben ihr und schlug nach ihm. Ohne hinzusehen, wohin sie schlug, aber Jaina wusste, dass sie getroffen hatte, denn ihr lief eine warme Flüssigkeit über ihre Hand. Sie grinste böse und hämisch zu gleich, als sie den geschockten Gesichtsausdruck auf des fremden Mannes Gesicht sah. Dann schaute sie grinsend zu Perodos, dessen einziges Kommentar war: „Ich hab dir gesagt, du sollst sie loslassen“, wieder lachte er. Die beiden, für Jaina fremden Zwerge schauten sie aus weit aufgerissenen Augen an. Noch immer hatte Jaina den Dolch in der Hand, sie schaute an dem Fremden herab und sah auf die Stelle, an der der Dolch den Mann getroffen hatte. Der Dolch steckte bis zum Griffansatz in seiner Seite. Blut sickert aus der Wunde. Jaina riss den Dolch heraus, woraufhin, der Mann schmerzhaft zusammenzuckte und den Ansatz eines Schreies andeutete. Jaina stand langsam auf und lies den vor Schmerz gekrümmten Mann alleine, langsam ging sie auf Perodos zu. Dieser streckte ihr die Hand au und Jaina hängte sich lächelnd an seinen Arm. Durstig schaute sie auf das Blut des Mannes, welches auf dem Dolch und auf ihrer hand war. Dann leckte sie es ab. Das Blut schmeckte köstlich und als sie es gekostet hatte, wollte sie mehr, nun schaute sie auf den Mann, der immer noch gekrümmt auf dem Boden lag und auf dessen Wunde, aus der nun kräftiger Blut kam. Perodos lächelte den fremden Mann schalkhaft an.
Re: Die Reise der Auserwählten Acht
Lee - 29.06.2008, 20:40
iwie geht des alles n bissl schnell, aba sonst gefällts mit echt gut :yes:
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