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Re: Mein eigener Roman!!!
Jack the Zipper - 07.10.2007, 14:37Mein eigener Roman!!!
Ich schreibe selber grad einen roman, hier die ersten beiden kapitel u. Cover:
http://img457.imageshack.us/my.php?image=coverlq7.png
1.
London, East End
Herbst 2006
Der Regen viel schwer auf mein Cape, und jeder Tropfen hallte in der kleinen Gasse im East End wie ein Gewehrschuss. Es waren bereits 15 Minuten vergangen, seit meine Männer das alte Lagerhaus betreten hatten, aber noch hatte ich keine Meldung erhalten. Ich hatte klare Anweisungen: „Bleiben sie wo sie sind, egal was passiert, sonst können sie sich auf ein schönes Jahr in Sibirien freuen! Haben sie mich verstanden?!Over and out“ Für was halten die sich im Hauptquartier? Aber mit ihm konnten sie es ja machen. 16 Minuten und noch immer keine Antwort. 17 Minuten, verdammt was ist nur hier los? 18 Minuten… „Dane an Hauptquartier, Ich gehe jetzt da rein und hole meine Männer da raus, reservieren sie schon mal Tickets nach Sibirien!“ Ich hatte gerade den ersten Schritt getan, da zerriss die Stimme von Davis, einem meiner Männer, die Stille: „Hier…Davies…Haben schwere… Verluste …Können uns…. nicht mehr lange… Argh…“ mit einem letzten „ knack“ riss die Verbindung ab. Ich beschleunigte meine Schritte, bis ich erneut einen Funkspruch hörte, diesmal vom Hauptquartier: „Davis? Davis! Verdammt…Dane, warten sie wenigstens bis Verstärkung eintrifft, es sind bereits einige Männer unterw…“ „Ich habe lange genug gewartet, Dane ende“ Nun hatte ich eine alte, Verrostete Tür erreicht, die einen Spalt breit offen stand. Auf ihr sah man offensichtlich das Logo der Lagerhallenbesitzer, eine in drei mit Wellenlinien geteilte Scheibe. Das Drittel oben rechts war schwarz und in ihm sah man einen blutroten Mond, daneben, also im Drittel oben links, befanden sich drei schräge, weiße Striche auf rotem Grund. Im letzten, unteren Drittel, sah man eine Art Meteorit der in einen See einschlug, der Rest der Drittels war hell gelb. Neben der Tür lag - völlig demoliert – ein altes Vorhängeschloss. Mit der linken Hand holte ich aus meiner Innentasche eine 9 mm Pistole mit Schalldämpfer, aus der rechten eine kleine Taschenlampe, atmetet tief durch und öffnete vorsichtig die Tür einen kleinen Spalt weiter. Mir schlug beißender Gestank entgegen, eine Mischung aus verfaultem Fleisch und Blut, ansonsten war es still. Ich leuchtete mit meiner Taschenlampe vorsichtig den karg möblierten Raum aus, offenbar eine Kombination aus Büro und Empfang. Der Raum besaß zwei Türen, beide unmittelbar neben einander und einen kleinen Schreibtisch mit Aschenbechern aus Aluminium, ansonsten noch einen alten Getränkeautomaten. „Hier Dane, habe soeben das Gebäude betreten, der Raum in dem ich mich befinde ist eine Art Lobby. Hier sind zwei Türen, durch welche sind meine Männer gegangen?!“ „Offenbar zuerst durch die Linke Tür, laut Baker befindet sich dort ein Kühlraum, sehr unübersichtlich. Es ist eine Sackgasse, also gehen sie wenn es sein muss durch die rechte Tür. Dort befindet sich eine Kellertreppe und hinter einer Tür ein Fahrzeugmagazin. Die Männer sind die Treppe hinunter, kurz darauf verloren wir immer wieder ihr Signal. Seinen sie vorsichtig!“ „Danke, Dane ende“ Mit gezückter Waffe ging ich weiter bis zu der rechten, noch offen stehenden Tür. Gerade als ich die Klinke herunter drücken wollte, rief hinter mir jemand „Hey hey hey, sag hallo zu deinem altn Kumpel Jeff!“ „Verdammt, ich dachte du wärst auch mit Davies und co. da unten?!“ „Naja, eigentlich sollte ich das wohl, aber Davis meinte ich sei noch zu jung dazu… Deshalb sollte ich brav hier warten… Was ist überhaupt los? Ich dachte du liegst mal wieder mit deinem Gewehr auf irgendeinem Dach?“ „Davis und die anderen haben Schwierigkeiten bekommen. Irgendwer oder besser Irgendwas hat sie da unten angegriffen. Komm mit, das ist ein Befehl!“ „Is klar Chef! Sowas is mal wieder typisch… Ich muss draußen warten unn frier mir den Arsch ab und darf dann wieder den Helden spielen weil die nich richtig auf sich aufpassen…“ Gemeinsam traten wir durch die Tür und standen in einem spärlich beleuchteten Raum mit Betonwänden, auf der linken Seite war wie beschrieben die Tür, rechts die in Dunkelheit getauchte Treppe hinab zum Keller. „Hast du eine Waffe?“ Fragte ich Jeff, der eigentlich Jefferson hieß. „Natürlich nich, der feine Herr Davis hielt es für nich notwendig mir eine Waffe zu gebn. Wenn man sich nich selbst um alles kümmert…“ Mit diesen Worten zog er einen kleinen Colt heraus und sagte mit einem schiefen grinsen: „Is n Erbstück von meiner Tante aus Wales“ Meter für Meter tasteten wir uns bis zur Treppe vor. Dort angekommen bedeutete ich ihm still voraus zu gehen. Mit jeder Stufe wurde die Luft kühler und feuchter. Zehn, Zwanzig, Dreißig Stufen ging es abwärts bis wir erneut vor einer dieses Mal geschlossenen Tür ankamen. Die Klinke war mit einer dicken Schicht Staub und Rost überzogen, jedoch gab es kein Schlüsselloch. Ich hielt drei Finger hoch und senkte den ersten. Dann den zweiten. Doch bevor ich auch den dritten finger senken konnte, hörte ich ein Geräusch was mir durch Mark und Bein fuhr. Ein schlurfendes, schwerfälliges Geräusch. Ich blickte Jefferson an, der fragend und ein wenig ängstlich guckte, und nickte knapp.
2.
Alabama
Der Junge lag mit der Decke über dem Kopf in seinem Bett, mit hell erleuchteter Taschenlampe, und war ganz einem alten, ausgeblichenen und völlig zerlesenen Comic verfallen. Es musste schon so gegen 11 Uhr Abends gewesen sein, denn er hörte wie man ihm Badezimmer nebenan das Licht einschaltete und sich jemand die Zähne putzte. Dann hörte er die gedämpfte Stimme, die seines Vater: „Ich sehe kurz nach dem Jungen, wahrscheinlich ließt er wieder diesen alten Comic den wir ihm letztes Jahr geschenkt haben… Ich weiß wirklich nicht was er daran findet…“ Jetzt sprach seine Mutter „Ach Frank du weißt wie Kinder in dem Alter sind. Ich bin gehe schon mal ins Bett, Gute Nacht Schatz“ „Nacht“ Mit einer geschickten Handbewe-gung ließ der Junge der Comic in der Ritze zwischen Bett und Wand verschwinden, knipste die Taschenlampe aus und machte es sich bequem. Dann öffnete sein Vater behutsam die Tür, flüsterte: „Gute Nacht“ und ging in das Schlafzimmer der Eltern. Sobald sein Vater wieder weg war, glitt der Junge in einen unruhigen Schlaf. Einige Stunden später schlug er verträumt die Augen auf, gähnte herzhaft und griff nach dem Wasserglas, das immer auf dem Nachttisch neben ihm stand. Nun konnte er überhaupt nicht mehr schlafen, also zog er wieder den Comic aus der Ritze zwischen Bett und Wand. Er wollte gerade die Lampe einschalten, da hielt er inne. Irgendetwas schabte dort draußen an der Küchentür, wie ein Hund, der an der Türschwelle darauf wartete, dass ihn sein Besitzer einließ, nur viel schneller, viel lauter. Da ist schon nichts, sagte er sich, Was soll dort auch sein? Aber nun war es endgültig vorbei mit dem schlafen. Hätte ich doch nur nicht soviele Gruselgeschichten gelesen, verfluchte sich der Junge leise selbst, dann könnte ich jetzt auch schlafen…Mittlerweile hatte das schaben aufgehört und wurde durch ein lautes, grauenhaftes Heulen ersetzt. Vollmond, dachte der Junge, schüttelte dann aber den Kopf und versuchte wieder einzuschlafen. Bestimmt war das nur ein dummer Wolf irgendwo in den Sümpfen. Doch dann hörte er es erneut: Ein lautes, grelles langgezogenes Heulen, nur diesmal hörte es sich an als ob der Wolf im Haus wäre. Da war es um die Tapferkeit des Jungen geschehen und er riss die Augen weit auf. Eigentlich wollte er ins Schlafzimmer seiner Eltern rennen, sie warnen, aber die Angst lähmte ihn wie ein unsichtbares Gift. Nun war das Heulen verschwunden, dafür aber ein beständiges, lautes Pochen verbunden mit einem hölzernen Knarren und Knacken. Dann war es plötzlich ganz still und den Jungen quälte die Ungewissheit, was dort wohl im Flur lauerte oder ob er sich das alle bloß eingebildet hatte. Noch wehrend er überlegte gab es plötzlich einen Ohrenbetäubenden, dumpfen Knall, gefolgt von einem lauten Splittern und einem Aufschrei, offenbar die Mutter des Jungen. Eine Sekunde später ein Keuchen seines Vaters, gefolgt von einem Pfeifen und Surren, dann war alles Still. Mittlerweile war der Junge in stille Tränen ausgebrochen. Nach einigen Sekunden setzte ein schmatzendes Geräusch ein, das nur vom gelegentlichen knacken unterbrochen wurde. Das Schmatzen ebbte langsam ab, dann war dort wieder ein Heulen, noch länger, noch tiefer, noch triumphierender. Kurz nach dem Heulen hörte der Junge, immer noch gelähmt von der Angst, Schritte auf der Treppe. Offenbar kam dort jemand die Treppe hoch. Auch der Angreifer schien es bemerkt zu haben, denn nun hörte der Junge ein wütendes Knurren. Nach 10 langen, schier endlosen Sekunden hörte der Junge, wie ein metallischer Rigel zurückgezogen wurde und es leise „klick“ machte. Nun ging der Fremde das letzte Stück der Treppe hinauf, und der Angreifer, wer oder besser was immer es war, knurrte erneut drohend. Jetzt hörte der Junge einige schleifende, schwere Schritte, dann war es für Minuten oder auch nur Sekunden komplett ruhig. 3 kurz hintereinander folgende Explosionen und ein jämmerliches Winseln zerrissen die Stille, ein letztes Mal jaulte der Angreifer laut und kläglich auf, dann noch eine Explosion und Stille. Nun schien der Fremde in das Schlafzimmer der Eltern zu laufen. „Verdammt“ sagte eine raue, heisere Stimme, offenbar der Fremde. „Verdammt“ wiederholte er, darauf hörte man wieder seine Schritte, diesmal lief er in Richtung des Jungen. Der Fremde öffnete die Tür des Zimmers und blickte in die Augen eines Jungen, nicht älter als 10 Jahre zu seien schien, mit dichtem schwarzen Haar und mit tränenumrandeten, eisblauen Augen. „Wie heißt du kleiner?“ fragte er mit einer dieses Mal nicht ganz so rauen Stimme. Der Junge zögerte einen momentlang, dann sagte er mit zitternder, leiser Stimme: „Dane, D-Dane Fr-Fr-Françoins“. „Du weißt, was passiert ist?“ Fragte der Fremde, und der Junge nickte nach kurzem Zögern.
Das liegt nun bereits über 22 Jahre zurück, und nie wieder habe ich darüber gesprochen. Mein Retter hieß Jack, Jack Falcone und er war Mitglied in einer Organisation, die schlicht „Der Orden“ nannte. „Der Orden“ hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die „normale“ Bevölkerung zu schützen. Einer alten Legende nach soll ihr Gründer, ein gewisser Jaques Dever, einst ein reicher Kaufmann aus – wie konnte es auch anders sein – Transsilvanien gewesen sein. Eines Abends jedoch wurde seine schöne Tochter, sie hieß Natalia, angeblich von einem Werwolf entführt. Dever heuerte einige Söldner an und ging auf die Suche nach dem „Untier“, das ihm seine geliebte Tochter geraubt hatte. Nach einigen Tagen erfolgloser Suche fand er schließlich in einem nahe gelegenen Wald jenes Kleid, welches seine Tochter an dem verhängnisvollen Abend trug. Es war blutgetränkt. Schließlich fand er, von Rachedurst und Blutgier getrieben, einen außergewöhnlich großen, aufrechtgehenden Wolf und brachte das „Untier“ zur Strecke. Von diesem Zeitpunkt zog er mit seinen Gesellen durch das Land und half den Menschen wo er nur konnte. Das war, so sagt man, die Geburtsstunde des „Ordens“.
Um auf meine Geschichte zurück zu kommen, so nahm mich nach dem Mord an meinen Eltern Jack mit nach England wo ich unter dem Schutz des Ordens aufwuchs. Nachdem ich die Schule beendet hatte, schloss ich mich zur Gänze dem Orden an und verrichtete zuerst einige Tage Arbeit im „Labor“, wo allerhand nützliches vom Helm bis zum Einsatzfahrzeug hergestellt wurde. Irgendwann wurde ich dann in den aktiven Dienst versetzt und einer Einheit zugeteilt. In jener Zeit gab es große „Verluste“, besonders in den höheren Rängen, und so kam es dass ich bereits 2 Jahre nachdem ich zum aktiven Dienst versetzt worden war, bereits zu einem lider, dem Rumänischen Wort für „Anführer“ aufstieg und mein eigenes Team bekam. Die letzten 2 Jahre jedoch waren vergleichbar Ereignislos, bis zu jenem verhängnisvollen Tag…
P.S.: Bitte bewerten!!!!
Re: Mein eigener Roman!!!
Jack the Zipper - 07.10.2007, 14:40
natürlich müsst ihr euch des in word, anderer schrift und richten abständen vorstellen. wer es als docx datei haben will, schreibt mich bei icq an(234-555-865) das 3te kapitel kommt auch bald, muss es nur nocheinam l überarbeiten... wer dauerhaft beta-leser werden will --> sagen!!!
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Süßigkeiten? - gepostet von sjfactory am Mittwoch 30.05.2007
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