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Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 22.11.2007, 00:28Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Tuagahan schlägt wütend mit der Faust auf den groben Holztisch, an dem ihr euch beide niedergelassen habt, so dass beide Bierhumpen einen Satz über den Tisch machen und etliche Augenpaare neugierig in eure richtung blicken.
"... Und ich sage wir sollten diese Bestien besser heute als morgen töten! Kennen wir nicht beide den Ort an dem sie ihre schmutzigen Geschäfte machen? Wir jetzt sofort aufbrechen und dieser Sache ein für alle Mal ein Ende bereiten!"
Der Druide ist äußerst aufgebracht, was für seinen sonst so besonnen Charakter eher untypisch ist. Sein Schmerz ist dir aber wohl bekannt, schließlich warst du selbst lange Zeit in Gefangenschaft. Außerdem weißt du, dass Tuagahans Sorgen weniger um sich, als um die kleine Lynn kreisen, die ihr vor einer halben Stunde erst vor Erschöpfung einschalfen habt sehen. Das Mädchen ist furchtbar verängstigt und weißt diverse hässliche Schürf- und Platzwunden auf, die deutlich ihre Misshandlung durch die Sklavenhändler bezeugen.
Es grenzt immer noch an ein Wunder, dass ihr die Kleine heute Nachmittag in der großen Stadt durch einen ungeheuren Zufall gefunden hat.
Der Mann, der Lynn nichtsahnend an euch verkaufen wollte, war dank der wütenden Schläge des Druiden halb bewusstlos geprügelt, ehe du dazwischen gehen konntest um ihn zu befragen.
Er gab euch die Informationen über den Hauptumschlagsplatz für Sklaven, unten bei den Docks. Dort sollen die Sklaven an eine Vielzahl kleiner Gauner und Schurken verkauft werden, die sie dann unter die Leute bringen.
Mit dieser neuen Information habt ihr die kleine Lynn in ein Gasthaus gebracht und ihre Verletzungen versorgt.
Nachdem Lynn eingeschlafen war, hast du den aufgebrachten Tuagahan hinunter in den Schankraum geschleift, in der Hoffnung ihn mit einem kühlen Bier etwas zur Ruhe zu bringen.
Nun hat der Druide, der Alkohol nicht gewohnt zu sein scheint bereits sein viertes Bier intus und steigert sich gerade in einen regelrechten Blutrausch.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 22.11.2007, 16:15
Ich beuge mich vor und schaue Tua genau in die Augen:
"Ruhig mein Freund. Du weisst genauso gut wie ich, dass ich nichts lieber täte, als jetzt sofort aufzubrechen um diese Abscheulichkeiten für ihre Verbrechen zu bestrafen.
Aber wir sind hier in Sembia. Der Sklavenhandel ist hier beinahe schon zu einem legalisierten Geschäft verkommen und die Stadtwache wird uns keine große Hilfe sein.
Unser Angriff vorhin und als nichts anderes werden die Sklavenjäger ihn auffassen wird nicht ungeahnt bleiben. (ich fange Tuas wild gestikulierende Hände und halte sie kurz fest)
Tua, es geht darum Lynn nicht wieder zu verlieren! Du musst heute Nacht bei ihr bleiben. (meine Gesichtszüge verfinstern sich) Ich werde diesen Grausamkeiten ein für alle Mal ein Ende bereiten.
Ich weiss nicht, was auf mich zu kommt und es ist mir gleich, welchem Übel ich mich entgegenwerfen muss, es ist meine Pflicht! Du allerdings wirst deine Schwester in Sicherheit bringen. Sollte ich zu lange fortbleiben, musst du aus der Stadt verschwinden."
(ich suche in Tuas Augen Verständniss für mein Handeln)
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 24.11.2007, 18:24
Tuagahan Einstellung ändert sich von freundlich auf hilfsbereit.
Der Druide seufzt laut.
"Du hast Recht. Ich darf mich nicht in blindem Zorn verlieren. Lynns Schicksal ist wichtiger als die Befriedigung meiner Rachegelüste. Ich weiß nicht, was über mich gekommen ist. Verzeih mir, Freund Vaêl."
Er schiebt den Bierhumpen von sich und blickt dich mit traurigen Augen an.
"Doch kann ich einen guten Freund alleine in die Höhle der Bestien ziehen lassen? Was habt ihr vor?"
Vaêl bekommt 100 Erfahrungspunkt für das Beruhigen von Tuagahan.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 25.11.2007, 14:33
„Schwierig. Wir wissen leider nicht allzu viel. Nichts über den Hafen, nichts über die Anzahl der Sklavenhändler, nichts über ihre Pläne; von ihren Möglichkeiten mal ganz abgesehen.
Nichtsdestoweniger ist unser beider Schicksal längst entschieden. Du wirst Lynn noch ein wenig Zeit geben, um sich halbwegs zu erholen, dann packst du all unsere Sachen und wartest. Mach dich bereit, jederzeit aufbrechen zu müssen.
Ich werde versuchen mich in die Reihen der Händler zu schleichen, ein wenig über ihre Hinterleute herausfinden und dann so viele dieser Bestien aus der Stadt vertreiben, wie mir möglich ist.“
Ich stehe auf, ziehe meine Kapuze über und lege meine Hand auf Tuas Schulter.
„Keine Angst mein Freund, ich habe schon weit schlimmeres überstanden. Morgen werden wir beide und Lynn auf der Reise zurück nach Suazil sein.“
Ich warte kurz, ob Tua mir noch etwas erwidern will und verlasse das Gasthaus dann Richtung Hafen. Hoffen wir, dass Fürstin Feuerhaar mir lächelt.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 26.11.2007, 13:09
Tuagahan nickt dir zu.
"Gib auf dich acht, Freund."
Du erhebst dich, legst einige Kupfermünzen für das Bier auf den Tisch und verlässt den Gasthof.
Es ist bereits dabei zu dämmern und am Himmel zeichnet sich die blasse Sichel Selûnes ab.
Eiligen Schrittes machst du dich auf den Weg zum Hafen. Die Adresse die euch von dem Sklavenhändler genannt wurde, gehört zu einer Taverne nahe den Docks.
Nach einer guten Viertelstunde siehst du die Masten von Schiffen über den Häusern aufragen und der typische Geruch des Hafens von Selgaunt, eine Mischung aus Meeressalz, altem Fisch, Öl und Gewürzen, wird mit dem Küstenwind herübergeweht.
Auf dem Weg zu der Taverne läufst du muskelbepackten Matrosen, eifrigen Straßenhändlern, willigen Kurtisanen und alten Seebären vorbei, die die Straßen im Hafenviertel bevölkern und dort ihrem Geschäft nachgehen. Für einen Sembianer gibt es zu jeder Stunde Gelegenheiten für Geschäfte und so ist es nicht verwunderlich, dass sich der nächtliche Betrieb im Hafen kaum von dem am Tage unterscheidet.
Die Taverne liegt etwas abseits des geschäftigen Treibens an den Docks. Es handelt sich um ein zweigeschossiges Haus mit Bretterwand und geschindeltem Dach. Aus zahlreichen, hell erleuchteten Fenstern dringt der Lärm von Musik und feiernden Menschen auf die Straße.
Vor der durch eine Öllampe beleuchteten Eingangstür steht ein massiger, kahlköpfiger Mann, von dessen Gürtel ein breites Krummschwert hängt.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 28.11.2007, 15:18
Bevor der Türsteher mich bemerkt, schlendere ich in eine der Nebengassen und versuche eine der Kurtisanen mit der Absicht anzusprechen, etwas über diese Taverne zu erfahren.
Wichtig ist für mich dabei, dass sie trotz allem keinen Verdacht schöpft.
Vielleicht kann sie mir ja etwas darüber verraten, ob man in diesem Gasthaus einfach ein und aus gehen darf, ob nur geladene Gäste Zutritt haben, ob die Kurtisane vielleicht an diesem Ort arbeitet und so weiter.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 28.11.2007, 18:15
Wurf auf Informationen sammeln (10 nehmen): (10+11)
Ergebnis: 21 (Erfolg)
Eine gesprächige, Kurtisane findet sich recht schnell und mit deiner charmanten Art, ist es ein leichtes zu erfahren, dass das Gasthaus für jeden Bürger geöffnet ist.
Allerdings scheinen die Stammgäste ein raubeiniger Haufen aus Kriminellen, Seeleuten und dubiosen Händlern zu sein, weshalb sie einem "so hübschen jungen Mann" abrät, dort allzuviel Zeit zu verbringen. Sie verrät dir auch "unter vier Augen", dass sich dort anscheinend ziemlich krumme Geschäfte abwickeln.
Nachdem du einer Reihe von überaus großzügigen Angeboten dankend abgelehnt hast, kannst du dich endlich von ihr lösen und widmest dich wieder deiner Planung.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 29.11.2007, 12:59
Ich bedanke und verabschiede mich von der Kurtisane.
Zunächst, ziehe ich mich kurz in eine Seitengasse zurück und wirke den Zauber "Zeichen" auf mich, der mir +4 auf meinen nächsten Initiativewurf bringt.
Danach löse ich mich au dem Schatten und gehe zielstrebig auf den Türsteher zu.
Sollte er sich mir nicht in den Weg stellen, betrete ich das Gasthaus.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 29.11.2007, 21:03
Der Mann vor der Tür, wirft dir einen finsteren Blick zu, als du an ihm vorbeigehst, macht aber keinerlei Anzeichen dich aufzuhalten, als du ihm selbstsicher zunickst.
Im Inneren des Gasthauses herrscht ein Höllenlärm. Fast alle Tische sind besetzt mit trinkenden, singenden und fluchenden Gestalten. Dabei handelt es sich genau um die Sorte von Klientel die man in veruchtesten Teil der Stadt erwartet.
An vielen Tischen wird eifrig gespielt, wobei die Palette von harmlosem Karten- und Würfelspielen hin zu gefährlichen Geschicklichskeitsspielen mit scharfen Gegenständen reicht.
Die üppigen Schankfrauen des Schuppens tragen literweise Bier zwischen den Tischen hin und her, wobei sie oft über umgefallene Stühle, Seesäcke oder betrunkene Gäste steigen müssen.
Im Hintergrund steht ein vernarbter Zwerg auf einem Tisch und spielt zur Begeisterung seiner Saufkumpanen auf einem dumpf klingenden Blechinstument eine Marschmelodie, während zu deiner linken ein einäugiger Seemann ein Ständchen auf der Mundharmonika gibt.
Als du eintritts, stecken die Leute in deiner unmittelbaren Nähe die Köpfe zusammen und deuten auffällig in deine Richtung.
Bald haben sich etliche Augenpaare fragend auf dich gerichtet und dir wird bewusst, dass du mit deinen sauberen, ordentlichen Aufzug, dem makellosen Gesicht und deiner würdevollen Erscheinung einen starken Kontrast zur vernarbten, verdreckten und hinterhältigen Kundschaft der Spelunke darstellst.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 30.11.2007, 15:09
Unangenehm.
Zunächst verhärte ich meine Gesichtszüge, dann schreite ich zielstrebig auf den Wirt zu, ohne mein Umfeld aus den Augen zu lassen.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 30.11.2007, 20:20
Zielstrebig schreitest du zum Schanktresen. Plötzlich stellt ein fettleibiger Kerl mit einem Schnurbart seinen Fuß unter dem Tisch hervor in deinen Weg, so dass du drohst darüber zu fallen.
Reflexwurf 1W20+6: 22 (Erfolg)
Geschickt setzt du über den Fuß hinweg, ohne ins Straucheln zu geraten.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 01.12.2007, 18:59
Dies ist nicht die Zeit und der Ort derlei Nichtigkeiten Bedeutung zu schenken.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 01.12.2007, 19:35
Unbeirrt gehst du an dem Mann vorbei, der verächtlich grunzt, aber keine Anstalten macht, dir hinterher zu setzen.
Am Schanktresen angelangt, setzt du dich auf einen Hocker und beobachtest den Schankraum.
Da es zu keinerlei Zwischenfall gekommen ist, verlieren die Leute das Interesse an dir und widmen sich wieder ihren Getränken.
Schon wenige Augenblicke später baut sich der Wirt, ein grobschlächtiger Mann mit kleinen, nassen Augen und einer Knollnase, vor dir auf.
"Was zu trinken?", knurrt er fragend, wobei er mit einem schmutzigen Lappen über den Tresen wischt.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 01.12.2007, 20:45
"Gerne", ich ziehe 2 Goldmünzen aus der Tasche und lege sie ihm auf den Tresen, "zunächst brauche ich aber ein paar Informationen".
Ich versuche den Wirt in ein Gespräch über seine Taverne, die Stadt und schlussendlich den Sklavenhandel zu verstricken. Sollte erkennbar sein, dass ich mich zuweit rausgewagt habe, bzw. eine geheimhaltung gar nicht nötig, da er relativ offen zugibt, dass hier mit Sklaven gehandelt wird, gebe ich mich als Mittelsmann aus, der die Geschäftsbedingungen verhandeln soll.
Weiterhin versuche ich unbemerkt den Raum zu beobachten. Ob es zum Beispiel einen Hinterraum gibt, einen Keller oder dergleichen, in dem auffallend oft Menschen verschwinden.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 02.12.2007, 15:18
Wurf auf Diplomatie (1W20+16): 24
Die Einstellung des Wirtes verändert sich von Unfreundlich auf Gleichgültig.
Wurf auf Bluffen (1W20+6): 23
Der Wirt scheint nicht sonderlich interessiert daran sich mit dir zu unterhalten, antwortet aber knapp auf einige deiner Fragen. Auch wenn er dir nicht sehr wohlgesonnen scheint, bemerkst du keinerlei Irritation bei ihm, als du wie zufällig auf das Thema Sklavenhandel überlenkst.
"Interesse an Sklaven, huh? Würd ich nicht zu laut heraus schreien, Mann. Weißt nie, wer zuhört. Ist verboten, mit Sklaven zu handeln."
Er beugt sich zu dir hinüber.
"Was natürlich nicht heißt, dass es keinen Markt gibt."
Als du dein Interesse am Handel mit Sklaven offen legst und eine Andeutung machst, dass man dir seinen Laden als Tipp gegeben hätte, runzelt der Wirt die Stirn und beugt sich über den Tresen.
"Das sind jetzt keine netten Plaudereien mehr, Bursche. Du sagst du willst Geschäfte machen? Wenn ich wirklich Kontakte hätte, warum sollte ich dir trauen? Was versichert mir, dass du kein Spion der Regierung bist?"
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 02.12.2007, 15:57
Innerlich muss ich stark an mich halten, diese Maske weiterhin aufrecht zu halten, aber bei Sune, wenn hier ein sinnloses Gemtzel verhindert werden soll, brauche ich mehr Informationen.
Ich lächle denn Wirt unverhohlen an: "Es gibt keinerlei Grund mir zu trauen, immerhin trage ich einen roten Mantel und huste nur ab und beiläufig etwas vom schwarzen Netzwerk."
Mein Blick verfinstert sich wieder. Ich fixiere den Blick meines Gegenübers und nagele ihn fest.
"Was soll diese Narretei? Ihr wisst genau so gut wie ich, dass nicht mehr gesagt wird, als für das Geschäft absolut von Nöten. Urteilt achtsam, ich kann euch wenig sagen, aber meine Herren sind Händler und ihr Angebot wäre sicherlich lukrativ."
Dann schau ich dem Wirt wieder aufmerksam in sein Gesicht und lächele. "Zwei Optionen. Entweder wir kommen zum geschäftlichen Teil oder das Geschäft ist von vorneherein geplatzt und wir suchen einen anderen Ableger für unsere Geschäfte vor Ort".
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 02.12.2007, 18:17
Konkurrierender Wurf Bluffen (+6) - Motiv Erkennen: 13
Der Wirt kneift die Augen zusammen und starrt dich an.
"Das Schwarze Netzwerk, hm?", knurrt der Mann und lässt den Blick durch den Schankraum schweifen.
"Bin sofort zurück."
Mit diesen Worten wirft er den Putzlappen auf den Tresen und verschwindet hastig durch eine Tür hinter der Schänke.
Vaêl erhält 100 Erfahrungspunkte.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 02.12.2007, 23:04
In misstrauischer Erwartung beobachte ich die Geschehnisse der Taverne, bis der Wirt wieder kommt.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 03.12.2007, 10:10
Du wartest einige Minuten, aber der Wirt kommt nicht zurück.
Als fast eine Viertelstunde vergangen ist, taucht plötzlich ein junger Mann mit einem dünnen Schnurbart neben dir auf.
"Mein Herr will euch sehen. Wenn ihr mir folgen würdet?"
Ohne deine Antwort abzuwarten, macht er kehrt und läuft durch eine nah gelegene Tür in den hinteren Teil des Gasthofs.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 03.12.2007, 19:59
Ich folge ihm.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 04.12.2007, 01:25
Der Mann führt euch eine Treppe hinauf in ein Hinterzimmer. Schon auf der Treppe ist dir ein intensiver Tabakgeruch aufgefallen, der von einer großen Wasserpfeife ausgeht, die auf einem Tisch in der Mitte des Raums steht. An dem Tisch sitzt in einem Sessel rauchend ein kahlköpfiger, hochgewachsener Mann, der in rote Roben gehüllt.
In einer Ecke des Zimmers steht ein breitschultriger Mann, der unter einem roten Wams einen Kettenpanzer trägt. Um seine Hüften ist ein Langschwert gegürtet.
Der sitzende Mann erhebt sich, als du eintrittst und deutet eine Verbeugung an. Über seine rechte Kopfhälfte zieht sich eine dunkelrote, verschlungene Tätowierung, die knapp hinter dem Ohr in seinem Kragen verschwindet.
"Seid gegrüßt, mein Name ist Deikyr, Gesandter der Roten Magier von Thay. Setzt euch doch bitte."
Er weßt mit einer einladenden Bewegung auf den freien Stuhl am Tisch.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 04.12.2007, 19:54
"Sehr gerne. Ich bitte meinen neugierigen Blick und meine Unhöflichkeit zu verzeihen. Mein Name ist Aran d'Auryan, ich war nur ein wenig überrascht, dass Thay auch in Sembia operiert."
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 04.12.2007, 23:37
Der Mann nimmt einen tiefen Zug aus der Wasserpfeife und wirft dir dann einen durchdringenden Blick zu.
"Aran also. Nun, Aran, mir wurde eben berichtet, ein Agent der Zhentilfeste würde unten am Schanktresen stehen und sich für den Handel mit Sklaven interessieren. In meinen Augen seht ihr nicht aus wie ein Zhentarim. Mich würde interessieren, was euch veranlasst hat, derartige Wünsche im Namen einer derart -und ich möchte anmerken, völlig zu Recht- gefürchteten Organisation zu äußern?"
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 05.12.2007, 10:38
"Ihr solltet eure Informanten sorgfältiger aussuchen. Kein Zhent würde zugegeben, wer er ist und ihr werdet auch mit euren Fragen nur erfahren, was sowieso vollkommen belangslos ist.
Seht, meine Person ist unwichtig. Was zählt, ist einzig das Angebot mit dem ich zu euch komme. Meine Herren sind an eurem Geschäft interessiert und würden gerne einige Transaktionen über euch abwickeln. Relativ simpel soweit. Viel spannender ist hingegen eure Verbindung nach Cormyr. Solltet ihr uns verraten können, wer dieses Gebiet beliefert, wären wir hocherfreut; was selbstverständlich auch einen nicht zu unterschätzenden finanziellen Aspekt hätte."
Äußerlich versuche ich mich vollkommen zu kontrollieren, ruhiger Atem, freundlich, beinahe spöttisches Lächeln.
Innerlich ist die Anspannung kaum noch zu ertragen. Ein Thay!
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 05.12.2007, 20:22
Konkurrierender Wurf Bluffen - Motiv erkennen (+6): 22
Deikyr setzt ein dünnes Lächeln auf.
"Ihr werdet vermutlich verstehen, dass es unwirtschaftlich wäre die eigenen Handelsbeziehungen gegenüber etwaigen Geschäftspartnern aufzudecken. Ich kann folglich keinerlei Informationen über unsere Handelswege geben.
Auf der anderen Seite ist Thay immer an guten Geschäftspartnern interessiert und ich würde mit Freuden ein Abkommen mit euern Herren treffen. Wie wäre es, wenn ihr ersteinmal eure Bedürfnisse an frischer Ware offenlegt und wir das Gewünschte mit dem aktuellen Bestand abgleichen?"
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 06.12.2007, 10:29
"Ah, das Geschäft", ich reibe mir die Hände, "ja, natürlich, sehr gerne sogar. Was habt ihr denn so anzubieten? Meine Herren haben viele Kunden. Galeerensklaven, Gladiatoren, Gehilfen, Zwangsarbeiter, Frauen, Kinder oder vielleicht auch etwas exotisches? Eine magische Bestie, vielleicht?"
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 06.12.2007, 21:54
Du bemerkst ein gieriges Aufblitzen in den Augen deines Gegenübers.
"Vortrefflich, wahrhaft vortrefflich! Mein Freund, ich glaube wir können hervorragende Geschäftspartner werden! Bis auf die magische Untiere dürften wir euch für beinahe jeden euerer Wünsche das Passende besorgen können. Und was diese Tiere angeht... nun wir werden sehen was sich besorgen lässt. Ich bin sicher es gibt einige Möglichkeiten, vielleicht sogar etwas aus dem hohen Norden?"
Der Mann gerät regelrecht in Begeisterung, als er dir vorschwärmt, welche kostbaren und seltenen "Waren" er entlegenen Teilen der Welt herbeischaffen könnte. Während er spricht, siehst du dich vorsichtig im Raum um.
Der Raum ist etwa 10x20ft. groß und bis auf den wuchtigen Tisch, mit der Wasserpfeife darauf und einen niedrigen Schrank in einer Ecke vollkommen frei von Mobiliar. Der bewaffnete Wächter im hinteren Teil des Raumes steht vor einer Holztür und starrt regungslos auf die tür durch die du den Raum betreten hast. du merkst allerdings schnell, dass er dich aus den Augenwinkeln beobachtet.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 07.12.2007, 14:24
Ich wende mich wieder dem Magier zu und spreche ihn auf elfisch an:
"Verzeiht meinen aprupten Umschwung, aber ich bin es nicht gewohnt, dass ein weiteres Paar Ohren anwesend sein muss. Geschäftliches sollte auch in dieser Sprache möglich sein, nicht?"
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 07.12.2007, 15:17
Delkyr blinzelt irritiert.
"War das eben elfisch? Ihr müsst mir verzeihen, ich bin der elfischen Sprache nur bruchstückhaft mächtig. Wenn ihr das Gespräch in einer anderen Sprache fortsetzen möchtet, könnte ich euch die drakonische sprache oder Thay anbieten. Ich fürchte aber das ihr kein Thay sprecht und Drakonisch ist doch sehr theatralisch, nicht wahr?"
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 07.12.2007, 16:29
Ich wechsel wieder in die Handelssprache:
"Schade, sehr schade. Verzeiht meinen aprupten Umschwung, aber ich bin es nicht gewohnt, dass ein weiteres Paar Ohren anwesend sein muss; bin des drakonischen aber auch leider nicht ausreichend mächtig."
Nun gut, es muss so gehen, auch wenn wir unter diesen Umständen weniger ins Detail gehen können. Ich würde mir zunächst gerne ein Bild eurer Sklaven machen, wenn das Recht ist? Habt ihr Schriftstücke oder müssen wir sie uns ansehen?"
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 09.12.2007, 20:18
Deikyr lacht.
"Schriftstücke? Ein guter Witz. Wollt ihr wirklich alle einzeln begutachten? Im übrigen haben wir kaum Bestand, da wir die Ware sofort weiterverkaufen. Ihr müsstet euch also in jedem Fall einige Wochen gedulden, wenn ihr einen Auftrag in derart großem Umfang aufgebt. Im Moment haben wir vielleicht eine Handvoll übrig."
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 10.12.2007, 08:11
"Gut. Wenn es euch nicht ausmacht, würde ich gerne einen Blick auf das derzeitige Angebot werfen, um mir ein Bild von eurer Qualität zu machen."
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 24.12.2007, 22:19
Deikyr zuckt mit den Achseln.
"Nun wen ihr es wünscht..."
Er macht eine Handbewegung in Richtung der schweigsamen Wache.
"Bak hier wird euch gerne in den Keller begleiten. Ihr verzeiht das ich nicht mitkomme, aber ich habe noch einige Dokumente vorzubereiten."
Bak verneigt sich vor dem Magier, geht zur Tür und verlässt ohne ein Wort zu sagen den Raum.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 03.01.2008, 15:04
Ich erhebe mich, bedanke mich bei Deikyr und folge Bak.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 04.01.2008, 01:24
Du erhebst dich und gehst zur Tür, wo Bak auf dich wartet.
Der Mann nickt dir knapp zu und geht dann mit rasselnder Rüstung die Treppe hinab. Bak führt dich in einen Seitengang, durch eine eisenbeschlagene Tür hindurch zu einer weiteren Treppe, die hinab führt. Ihr gelangt in einen Lagerraum im Untergeschoss des Gebäudes. Vor einer Tür an der gegenüberliegenden Seite steht ein beleibter Mann in einfacher Kleidung und hebt fragend die Augenbrauen als er euch die Treppe herunter kommen sieht. Mit einem flüchtigen Blick erfasst du den Rest des Raumes, an dessen Wänden sich allerlei Säcke, Truhen und Fässer befinden. Dir entgeht auch nicht, dass der Mann einen Dolch an der Hüfte trägt.
Bak bedeutet dir zu warten, dann geht er zu dem Anderen hinüber und wechseld im Flüsterton einige Worte mit ihm, worauf dieser eifrig nickt und dann zur Tür tritt um sie mithilfe eines Schlüsselbundes zu Öffnen.
Die Tür knarrt als Bak sie öffnet und eine einladende Geste in deine Richtung macht.
Hinter der Tür befindet sich ein Gang, der von einer Fackel spärlich ausgeleuchtet wird. An den beiden Seitenwänden des Gangs befinden sich je drei Türen.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 04.01.2008, 15:55
Ich betrete den Gang.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 04.01.2008, 23:29
Die Türen bestehen aus rostigem Stahl und auf Augenhöhe ist ein kleines Fenster mit einem Schieberiegel angebracht.
Bak geht zur ersten Tür, schiebt das Fenster auf wirft einen Blick hinein. Dann schiebt er den Riegel wieder vor und geht zur nächsten Tür. Nachdem er einen Blick durch das Fenster geworfen hat, stellt er sich neben die Tür und nickt dir zu.
Du näherst dich der Tür, während Deikyrs Handlanger die anderen Türen überprüft.
Durch das schmale Türfenster kannst du in eine kleine Zelle blicken, die spärlich von einer Öllampe, die an der Decke hängt, erleuchtet wird.
In einer Ecke zusammengekauert sitzt eine junge Frau die kaum mehr als Lumpen am Leib trägt. Sie blickt kurz in deine Richtung, schaut aber sofort weg als sie deinen Blick bemerkt.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 06.01.2008, 20:59
Ich wende mich Bak zu, schau ihm in die Augen un senke meine Stimme auf ein Flüstern herab:
"Wisst ihr, was ihr hier tut Bak? Wisst ihr, welches Leid ihr unter diese armen Kreaturen bringt? Wisst ihr, was es bedeutet gejagt und geschlagen in eine dieser Zellen geworfen zu werden. Ohnmächtig und allein in eines dieser nassen, dunklen Löcher geworfen zu werden; zu verrotten, bis man als Ware verkauft wird?
Versteht ihr das alles? Was treibt euch dazu?
Bei Sune, als Richter eurer Verderbtheit stehe ich nun vor euch und fordere Antwort von euch"
Sollte Bak sein Schwert ziehen oder der Wächter vor der Tür intervenieren, werde ich ebenso antworten.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 06.01.2008, 22:34
Bak spuckt wütend in deine Richtung.
"Dreckiger Spitzel, wie wäre es wenn ich ein wenig Leid über dich bringe?
Mit einer geübten Bewegung zieht er sein Schwert und greift dich an.
Initiative:
Vâel 8
Bak 14
Runde 1
Bak: Angriff mit Langschwert: 12 (Fehlschlag)
Du weichst zurück und Baks wilder Schwung geht ins Leere. Trotzdem befindest du ich in einer schwierigen Position. Du blockierst zwar Baks Weg aus dem Gang heraus, doch hinter dir befindet sich der Lagerraum mit dem Wärter, der dir jeden Augenblick in den Rücken fallen kann.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 07.01.2008, 20:02
Da Bak sich offenbar nicht diplomatisch überzeugen lässt, seine Verbrechen zu reuen und der Schlüssel zur Tür hinter mir wahrscheinlich immer noch an Baks Hüfte am Schlüsselbund hängt, bleibt mir trotz dieser mieslichen Lage wohl nichts anderes üprig, als ihm seine gerechte Strafe zukommen zu lassen.
Ich greife Bak an.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 07.01.2008, 21:34
Vâel: Angriff mit M. Langschwert (1W20+7): 18 (Treffer); 9 Schaden
Du ziehst blitzschnell dein Schwert um Baks Angriff zu erwidern. Der Mann ist zu langsam deinem Hieb auszuweichen und du fügst ihm eine tiefe Wunde am Oberkörper zu.
Während Bak mit einem Schrei zurückweicht, hörst du den Wärter hinter dir lautstark um Hilfe brüllen.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 08.01.2008, 10:12
Ich setzte Bak nach und greife erneut an.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 08.01.2008, 18:12
Runde 2
Bak: Angriff mit Langschwert: 16 (Fehlschlag)
Vâel: Angriff mit M. Langschwert (1W20+7): 8 (Fehlschlag)
Während ihr gegenseitig euren Angriff pariert hörst du den Wärter hinter dir brüllend die Treppe heraufstürmen.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 08.01.2008, 19:38
Ich verfluche mich für meine Torheit, diesen Angriff so unüberlegt begonnen zu haben und greife Bak erneut an.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 08.01.2008, 20:56
Runde 3
Bak: Angriff mit Langschwert: 22 (Treffer); 5 Schaden
Vâel: Angriff mit M. Langschwert (1W20+7): 12 (Fehlschlag)
Runde 4
Bak: Angriff mit Langschwert: 18 (Treffer); 11 Schaden
Bak kann nicht nur deinem Angriff ausweichen, es gelingt ihm auch zweimal hintereinander dich zu treffen. Der letzte Treffer ist besonders schmerzhaft und als du keuchend die Hand auf die Wunde presst, sickert Blut zwischen deinen Fingern hindurch.
Dein Gegner lacht triumphierend.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 08.01.2008, 22:53
Mit einer hastigen Bewegung trete ich einen Schritt zurück, ziehe mein Schwert nah an mich heran und schaue Bak in die Augen.
Mit den Worten "Möge Sune deiner verdorbenen Seele gnädig sein" schnelle ich nach vorne und stoße mein Schwert mit einem niederschmetternden Ausfallschritt nach Bak.
Ich verwende Böses niederstrecken.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 09.01.2008, 00:30
Vâel: Böses Niederschmettern (M. Langschwert) (1W20+11): 18 (Treffer); 7 Schaden
Deine gesegnete Klinge stürzt auf Bak herab und obwohl er dein Schwert nicht abwehren kann, schafft er es doch deinen Angriff gerade soweit abzulenken, dass er mit einer Wunde an der Schulter davonkommt.
Runde 5
Bak: Angriff mit Langschwert: 10 (Fehlschlag)
Durch deinen Angriff geschwächt, schafft es der Mann nicht einen weiteren Treffer bei dir zu landen. Keuchend steht ihr euch gegenüber, während Schweiß und Blut eure Körper herabrinnt. Ihr seid beide zwar angeschlagen, aber nicht schwer verwundet.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 09.01.2008, 22:23
Ich versuche meinen Gegner zu entwaffnen.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 09.01.2008, 23:52
Bak: Gelegenheitsangriffangriff mit Langschwert: 13 (Fehlschlag)
Konkurrierende Angriffwürfe für Entwaffnen
Vâel (1W20+7): 12
Bak: 22
-> Fehlschlag
Runde 6
Bak: Angriff mit Langschwert: 8 (Fehlschlag)
Du versuchst ein riskantes Manöver um deinen Gegner zu entwaffnen, kannst Bak die Waffe aber nicht entwinden. Zornig schlägt er nach dir, hat aber ebensowenig Erfolg wie du.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 10.01.2008, 10:07
Ich versuche einen beidhändig geführten Schlag gegen Bak auszuführen.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 10.01.2008, 22:28
Vâel: Angriff mit M. Langschwert (1W20+7): 20 (Treffer); 7 Schaden
Dir gelingt es Baks Verteidigung zu durchbrechen und du rammst ihm die Klinge in den Bauch. Schwer getroffen taumelt der Mann zurück, die Hand auf eine tiefe Wunde gepresst, aus der dunkles Blut fließt.
"Du bist erledigt!", presst Bak zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor.
"In wenigen Augenblicken taucht Meister Deikyr auf und wird dich für deinen Verrat töten! Abschlachten wird er dich, wie ein tollwütigen Hund! Ein Narr musst du sein, dich gegen die Roten Magier zu stellen!"
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 11.01.2008, 22:17
Ich werfe ihm einen kalten Blick zu.
"Soviel Vertrauen in deinen Meister? Wer sagt, dass ich alleine bin? Bei Sune, Deikyr wird für seine Verbrechen bestraft werden.
Gebt mir die Schlüssel, Bak. Es ist noch nicht zu spät."
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 12.01.2008, 13:09
Konkurrierender Wurf Bluffen - Motiv Erkennen (1W20+6): 19
Bak hustet etwas Blut auf den Boden. "Nicht alleine? Aber wie kann das sein? Hat Meister Deikyr nicht..."
Der Mann lässt entkräftet sein Schwert fallen und sinkt zu Boden.
Vâel erhält 800 Erfahrungspunkte für das Überwinden von Bak.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 12.01.2008, 15:21
Erleichtert danke ich Sune dafür, mir meine Torheit nachzusehen und mir diese Möglichkeit einzuräumen, den Konflikt ohne sinnloses Töten zu beenden.
"Danke, Bak. Gebt bitte mir die Schlüssel."
Während ich darauf warte, dass Bak mir die Schlüssel aushändigt, schubse ich mit dem Fuß sein Schwert weg und ziehe meinen Stab der leichten Wundheilung, um mich zu heilen.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 12.01.2008, 17:32
Bak schaut dich mit glasigen Augen an.
"Die Zellentüren sind von außen verriegelt, es gibt keine Schlüssel."
Du nimmst das Schwert auf dem Boden an dich und heilst deine Wunden mit dem Stab.
Stab der leichten Wundheilung (1W8+1): 6 Schaden geheilt.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 12.01.2008, 22:51
Ich verwende den Stab noch ein weiteres Mal und gehe dann die Zellentüren ab, ob sich eventuell ein potentieller Kämpfer unter den Gefangenen befindet.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 13.01.2008, 13:13
Stab der leichten Wundheilung (1W8+1): 7 Schaden geheilt.
Die Frau, bei der du zuvor in die Zelle geblickt hast, hat sich so weit es geht in eine Ecke verzogen und rührt sich nicht.
Bevor du dich ihr zuwenden kannst, hörst du von weiter hinten, wie etwas lautstark gegen eine Zellentür hämmert. Du schaust den Gang hinunter und siehst, wie die letzte Tür auf der rechten Seite unter heftigen Schlägen erzittert.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 13.01.2008, 13:17
Ich sehe nach, was sich hinter dieser Tür befindet.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 14.01.2008, 13:25
Du gehst den Gang hinunter um der Ursache des Lärms auf den Grund zu gehen. Die Tür erzittert immer wieder unter heftigen Schlägen.
Vorsichtig entriegelst du die Tür, trittst hastig zur Seite und wartest was passiert.
Unter dem nächsten Schlag fliegt die Tür krachend auf und ein Zwerg taumelt fluchend heraus und läuft vor lauter Schwung gegen die gegenüberliegende Zellentür. Der Zwerg trägt einfach Klamotten, besitzt struppiges, rötliches Haupthaar und unter seiner knolligen Nase wächst ein üppiger, zerzauster Bart hervor. Er rappelt sich auf, reißt die Arme in die Luft und brüllt.
"Freiheit! Eure Fesseln können Voltan nicht halten!"
Seine wilden Augen heften sich auf dich und ein irres Grinsen macht sich auf seinem Gesicht breit.
"Hallo. Ich werde dich jetzt töten."
Initiative:
Voltan 9
Vâel 6
Runde 1:
Voltan: Unbewaffneter Angriff: 21 (Treffer); 6 nichttödlicher Schaden
Ehe du reagieren kannst hat sich der Zwerg auf dich gestürzt und dir seinen Schädel in den Bauch gerammt.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 14.01.2008, 20:04
Ich weiche ein paar Schritte zurück, zeige ihm meine offenen Handflächen und bedeutete ihm dadurch, dass ich keine Gefahr für ihn darstelle.
"Bei Sune, fasst euch Zwerg und hört mir zu. Ich bin keiner der Sklaventreiber, ich will euch helfen!"
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 14.01.2008, 21:23
Eiliger Wurf auf Diplomatie (1W20+11): 25 (Erfolg)
Voltans Einstellung verändert sich von feindlich zu unfreundlich.
Der Zwerg weicht skeptisch zurück.
"Ich glaube euch kein Wort, elender Halunke! Ihr seit bewaffnet und steht vor einer Zellentür die ich soeben niedergerissen habe. Euch umzubringen wäre wirklich das Sicherste!"
Vâel erhält 300 Erfahrungspunkte für das Beruhigen des Zwergs.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 14.01.2008, 21:46
Ich werfe einen kurzen Blick über meine Schulter.
"Entschuldigt mein rabiates Auftreten, aber anders war es mir nicht möglich, die hier Gefangenen zu befreien. Ich fürchte weiterhin, dass es hier unten bald relativ ungemütlich werden wird. Wollt ihr mir helfen oder unser beider Schicksal trüben?"
Ich reiche ihm Baks Klinge.
"Könnt ihr damit umgehen? Mein Name ist übrigens Vael."
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 14.01.2008, 22:22
Der Zwerg mustert ungläubig die Klinge, die du ihm in die Hand drückst und kratzt sich nachdenklich am Kopf.
"Es macht keinen Spaß, wenn ihr mir es so einfach macht euch zu töten, Junge. Wie kann man nur einem vollkommen Fremden eine Waffe in die Hand drücken?"
Der Zwerg seufzt.
"Nun, wenn es mir den Weg aus diesem Loch heraus erleichtern sollte, wird Voltan dein Angebot annehmen. Du hältst dich besser daran mir nicht in den Rücken zu fallen. Ansonsten würde ich zugern einen kleinen Trinkspruch in dein hübsches Gesicht ritzen."
Offenbar handelt es sich bei seiner letzten Bemerkung um zwergischen Humor, denn er bricht in schallendes Gelächter aus.
Das Schwert fest in der Hand drängt er sich an dir vorbei und macht Anstalten in Richtung Ausgang zu gehen.
Voltan schließt sich der Gruppe an.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 16.01.2008, 15:07
"Wartet, Voltan. Dort oben wartet ein nicht zu unterschätzender Kampf. Wir sollten zunächst noch die anderen befreien. Braucht ihr Heilung?"
Ich schreite von Tür zu Tür und benutze meinen Stab ein weiteres Mal.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 17.01.2008, 21:36
Stab der leichten Wundheilung (1W8+1): 3 Schaden geheilt.
Voltan knurrt ärgerlich. "Deine billigen magischen Tricks kannst du dir dahin stecken wo die Sonne nicht scheint! Ich werde mich an diesen Schurken rächen und du beeilst dich besser, wenn du nicht auch etwas kalten Stahl zwischen den Rippen haben möchtest!"
Ungeduldigt sieht er dir zu, wie du zur Tür gegenüber gehst und den Riegel des Fensters beiseite schiebst.
Auf dem Boden der Zelle hockt ein Mann mittleren Alters der dich finster durch den Schlitz anstarrt.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 18.01.2008, 22:12
Ich wende mich an den Mann in der Zelle:
"Habt keine Angst, ich bin keiner eurer Peiniger, sondern hier, um euch zu befreien."
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 18.01.2008, 23:12
Der Mann weicht vor dir zurück.
"Verschwinde! Lass mich in Ruhe! Ich werde die Zelle nicht verlassen! Nie mehr!"
Er kriecht in die Ecke der Zelle als würde er deinem Blick entkommen können.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 19.01.2008, 14:32
"Ich kann euch keinen Vorwurf daraus machen, für eure Freiheit nicht kämpfen zu wollen. Ich wünschte, ich könnte euch die Qualen nehmen, die euch zu derlei Handlung veranlassen. Sune sei mit euch"
Ich trete vor die Zelle und schaue mir die anderen Zellen an.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 19.01.2008, 16:04
Du gehst den Zellentrakt ab, findest außer der jungen Frau aber keine weiteren Gefangenen.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 19.01.2008, 16:39
Ich trete neben Voltan und beginne meine Zauber zu wirken.
"Bereit diesen Pfuhl der Verderbtheit in den Abyss zu schicken?"
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 19.01.2008, 20:13
Vâel bekommt 'Magische Waffe'(1 min.).
Vâel bekommt ''Schutz vor Bösem'(1 min.).
Voltan reißt das Schwert in die Luft und brüllt.
"Für Clangeddin!"
Der Zwerg stürmt in den großen Lagerraum und von dort über die Treppe ins obere Geschoss.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 19.01.2008, 21:43
"Für Sune!"
Ich folge ihm.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 19.01.2008, 22:28
Du rennst Voltan hinterher und stürmst mit gezogenem Schwert die Treppe hinauf. Oben angekommen siehst du Voltan wütend gegen die verstärkte Tür rennen, die du auf deinem Weg in den Keller passiert hast.
Anscheinend hat man euch eingeschlossen.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 20.01.2008, 12:57
Ich stürme wieder herunter und suche Bak, um ihn nach dem Schlüssel zu fragen.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 20.01.2008, 13:44
Hastig rennst du die Treppe wieder hinunter. Bak sitzt zusammengesunken im hinteren Teil des Zellentraktes an der Wand.
Als du ihn ansprichst, reagiert er nicht. Du stößt ihn an und der leblose Körper kippt zur Seite um.
Aus dem Mund des Manns rinnt ein Faden einer grünlichen Flüssigkeit.
Du fühlst den Puls musst aber feststellen, dass Bak bereits tot ist.
Da dir nichts anderes übrig bleibt, durchsuchst du die Leiche nach einem passenden Schlüssel.
Ein Schlüsselbund mit drei Schlüsseln aus Messing ist schnell gefunden. Der einzig andere interessante Gegenstand wäre Baks lederne Geldbörse in der sich einige dutzend Münzen befinden.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 20.01.2008, 14:06
Vielleicht später nützlich. Ich stecke die Geldbörse ein.
Der Tod Baks bedrückt mich allerdings und ich hoffe, dass sein Gott ihm seine Verbrechen verzeiht.
Mit dem Schlüssel haste ich wieder zu Voltan.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 20.01.2008, 15:22
Oben angekommen ist Voltan dabei sich gegen die Tür zu werfen.
Obwohl der Zwerg mit enormem Schwund gegen das Holz kracht, hat die Tür bis jetzt nicht einmal Risse bekommen.
Voltan brüllt wütend.
"Ihr verfluchten Hunde! Wenn ich hier rauskomme, breche ich euch jeden Knochen einzeln!"
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 20.01.2008, 16:53
"Hier brüllt der Sturm gegen den Berg, Voltan. Ich habe einen Schlüssel gefunden, vielleicht bringt er uns weiter."
Ich versuche, die Tür zu öffnen.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 20.01.2008, 20:15
Der Reihe nach probierst du die Schlüssel ins Schloss zu stecken und der Dritte passt wirklich hinein.
Du drehst den Schlüssel im Schloss und vernimmst das Geräusch der Entriegelung.
Triumphierend willst du durch die Tür stürmen, prallst aber hart gegen das Holz, als sich die Tür keinen Zoll weit bewegt.
Irritiert rüttelst du am Türknauf. Die Tür sitzt felsenfest im Rahmen, als wäre sie Teil der Wand und keine bewegliche Mechanik. Auch durch heftigeres Drücken und Ziehen kannst du nicht einmal die minimalste Bewegung der Tür im Rahmen ausmachen.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 21.01.2008, 20:10
"Verdammt!"
Ich schaue mich hektisch um, ob der Raum sonst irgendeine Fluchtmöglichkeit bietet.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 21.01.2008, 21:34
Da die Tür nicht zu Öffnen ist, existiert nur noch der Weg nach unten in den Keller.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 21.01.2008, 23:08
Kalter Schweiß läuft meinen Rücken hinunter. Wie Gift vernebelt mir Verzweiflung die Sinne. Es ist aus.
Ich schließe die Augen und atme tief. Ruhig! Sune hilft denen, die sich selber zu helfen wissen. Als denk nach! Ich laufe langsam alle mir zugänglichen Wände ab und untersuche sorgfältig jede auch noch so kleine Nische.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 25.01.2008, 23:14
Wurf auf Suchen (20 nehmen): 21 (Erfolg)
In akribischer Suche fahren deine Hände die Kellerwände ab, auf der Suche nach einem versteckten Durchgang. Währenddessen dröhnt dir der Lärm vom oberen Treppenabsatz ins Ohr, wo Voltan mit unermüdlicher Ausdauer versucht die Tür niederzureißen.
Nachdem du eine volle Stunde lang gesucht hast, erfüllst du plötzlich eine minimale Unebenheit in der Wand. Du ertastest so etwas wie eine sehr flache Kerbe, die sich vom Boden etwa 3ft. die Wand hinaufzieht, dann in einem rechten Winkel nach links abknickt, weitere 2ft verläuft und schließlich wieder nach unten zum Boden zurückkehrt. Es könnte sich wirklich um eine Geheimtür handeln!
Dummerweise erschließt sich dir nicht, wie du sie öffnen kannst. Es gibt keinerlei Hebel oder Schalter in deiner unmittelbaren Nähe, die Tür reagiert auch nicht auf Druck und du könntest nirgendwo auch nur einen Finger einhaken um sie aufzuziehen.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 26.01.2008, 00:22
"Voltan! Wisst ihr vielleicht etwas mit dieser Tür anzufangen?"
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 26.01.2008, 12:13
Voltan brüllt gereizt die Treppe herunter.
"Was glaubst du, was ich die ganze Zeit versuche? Hast du Elfen als Vorfahren oder bist du einfach nur total verblödet?"
Du hörst ein Krachen, als sich der Zwerg erneut gegen die Tür wirft.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 26.01.2008, 13:43
"Ich spreche nicht von jenem unbeweglichen Ding gegen das ihr euch schon seit einer Stunde werft, sondern von dieser Geheimtür hier. Wäret ihr so freundlich und würdet sie euch mal anschauen?"
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 26.01.2008, 16:03
Voltan kommt neugierig die Treppe hinuntergepoltert.
"Was faselst du da für einen Unfug, Junge?"
Als du wortlos auf die Stelle an der Wand deutest, runzelt er skeptisch die Stirn, macht sich dann aber daran die Wand zu untersuchen.
"Beim hohen Moradin! Ihr habt Recht! Das ist eine Konstruktion meines Volkes! Erstklassige Steinarbeit! Wie konnte ein Stümper wie du so eine Tür entdecken?"
Er wendet sich mit hochgezogenen Augenbrauen zu dir um. Anscheinend hast du dir gerade ein wenig Ansehen bei dem Zwerg erworben.
Voltan brauch einige Minuten, in denen er prüfend die Fuge zwischen Tür und Wand mit den Fingern abtastet und die Steinplatte prüfend abklopft.
Schließlich dreht er sich zu dir um, grinst breit und haut schlägt dann seinen Kopf mit voller Wucht gegen die Wand.
Durch die Wucht des Aufpralls bildet sich ein rechteckiger Riss im Stein. Der Zwerg stößt gegen die freigelegte Platte, worauf diese knirschend zurückgleitet und dann zu Seite fährt um den Weg in einen niedrigen, dunklen Gang freizugeben.
"Ablagerungen in der Fuge. War verklemmt, das gute Stück.", sagt Voltan.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 26.01.2008, 20:03
Ich pfeife anerkennend durch die Zähne.
"Beeindruckend. Wartet ihr kurz bis ich die anderen hole? Vielleicht wollt ihr euch derweil Baks Ausrüstung aneignen?"
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 26.01.2008, 21:03
Während sich Voltan fragt, wer dieser Bak nun wieder ist, stellt sich dir die Frage, wen du mitnehmen möchtest.
Der Mann in der letzten Zelle hat sich vor einer Stunde vehement geweigert mit dir zu Fliehen und die junge Frau weiter vorne wurde von dir noch gar nicht zu diesem Thema befragt. Da ihre Zellentür noch nicht geöffnet wurde, muss sie sich noch immer in der Zelle befinden.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 26.01.2008, 22:20
Ich verfluche meine Torheit und erkläre erst Voltan, wer Bak ist und öffne dann die Zellentür der Frau.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 26.01.2008, 23:01
Als du die Zellentür öffnest, weicht die Frau ängstlich zurück.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 27.01.2008, 15:44
Ich falte meine Hände über meiner Brust und versuche sie zu bruhigen.
"Bitte, hört mir zu. Ich bin hier, um euch zu befreien."
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 27.01.2008, 21:31
Sie blickt dich mit ungläubigen Augen an, sagt aber kein Wort.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 27.01.2008, 22:27
"Versteht ihr mich?"
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 27.01.2008, 23:06
Die Frau nickt zögerlich.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 28.01.2008, 00:06
Ich kniee nieder und strecke meine Hand aus, um ihr hoch zu helfen.
"Dann vertraut mir. Ich bin hier, um euch zu befreien. Steht auf und seht selbst, die Zellen sind offen und ein geheimer Gang führt uns aus diesem Kerker hinaus."
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 28.01.2008, 00:46
Obwohl du immer noch Angst in den Augen der jungen Frau lesen kannst, nimmt sie vorsichtig deine Hand und lässt sich aufhelfen. Langsam folgt sie dir in den Lagerraum, wo Voltan bereits ungeduldig wartet.
"Was soll das denn nun wieder werden? Die Kleine ist doch nur Ballast! Siehst doch selbst, dass sie sich kaum auf den Beinen halten kann. Kann sie eine Klinge halten? Nein! Als ob wir nicht genug Probleme hätten."
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 28.01.2008, 10:51
"Sie wird euch nicht belasten, Voltan.", ich wende mich zur Frau um, "wartet kurz hier."
Ich eile zurück zu den Zellen und versuche den ängstlichen Mann wein weiteres Mal zu überreden.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 28.01.2008, 11:16
Er sitzt immer noch auf dem schmutzigen Boden der Zelle und wirft dir einen finsteren Blick zu, als du erneut durch die Tür trittst.
"Ich werde mich eurem Himmelfahrtskommando nicht anschließen! Lieber verrotte ich in dieser Zelle, als noch einmal bestraft zu werden."
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 28.01.2008, 20:47
"Ein seltsamer Standpunkt, findet ihr nicht? Was erhofft ihr euch? Ein sicheres Leben als Sklave? Wer garantiert euch, nicht als Gladiator verkauft zu werden oder gar Mienendienste verrichten zu müssen. Was sichert euch gegen Schläge ab?"
Ich beuge mich herunter und sehe dem Mann in die Augen.
"Misshandlungen erwarten euch. Wenn nicht in Form von körperlicher Qual, dann zumindest indem euer Geist gefangen ist. Niemals mehr werdet ihr euren Fuß dorthin setzen können, wo es euch nicht gestattet ist. Wonach sehnt ihr euch? Nach Frieden? Wie wollt ihr den erlangen, wenn ihr nicht einmal mehr lachen dürft, ohne es erlaubt zu bekommen. Habt ihr niemals Liebe empfunden? Was denkt ihr, darf ein Sklave lieben? Sklaven sind Ware! Ihr wurdet gejagt, geschlagen und werdet verkauft. Wenn man euch nicht mehr braucht, werdet ihr entsorgt, wie ein alter Stuhl, der nicht mehr zum Sitzen taugt."
Ich schüttele langsam den Kopf.
"Und das alles nehmt ihr in Kauf. Versteckt euch, auch wenn ihr wisst, dass jedwede Hoffnung innerhalb der Sklaverei blanker Hohn ist. Was denkt ihr, wird dieser Teufel von rotem Magier mit euch machen, wenn er merkt, dass der Rest seiner Opfer entkommen ist? Euch loben, weil ihr bei ihm geblieben seid? Ihr habt den Geheimgang gesehen, ihr habt miterlebt, was es bedeutet, sich gegen seine Unterdrücker zu wenden. Ihr seid ein Risiko."
Mich erhebend, balle ich beide Fäuste.
"Ihr befindet euch im Angesicht der Freiheit. Ihr habt die Möglichkeit für sie zu kämpfen. Ihr habt die Wahl. Schreitet mit mir an eurer Seite in eine ungewisse Zukunft oder tretet zurück und stoplert in den Abgrund, der sich gleich hinter euren Füßen auftut und euch verschlucken wird.
Wählt den Tod oder die Möglichkeit, ihm von der Sense zu springen. Sterbt mit mir als freier Mann oder lebt mit mir als freier Mann, bei Sune, das ist mein Angebot."
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 28.01.2008, 21:19
Der Mann scheint sichtlich verunsichert durch deine Ansprache.
"Woher wollt ihr wissen, dass ihr Erfolg habt? Sie werden euch finden und töten! Könnt ihr mir versichern, dass ich hier lebend raus komme? Könnt ihr das?"
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 28.01.2008, 22:59
"Nein, ich kann euch nicht versprechen, dass ihr hier lebend herauskommt. Ich kann euch nur versprechen, dass ich mein Leben riskieren werde, um euch hier lebend heraus zu bekommen."
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 29.01.2008, 01:12
Der Mann nickt widerstrebend.
"Gut, bringt mich hier raus!"
Vâel erhält 100 Erfahrungspunkte für das Überzeugen des Sklaven.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 29.01.2008, 22:48
Ich reiche den Mann meine Hand, um ihm aufzuhelfen.
"Danke."
Anschließend gehe ich mit ihm zurück zu Voltan.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 30.01.2008, 15:17
Voltan rollt gequält mit den Augen.
"Noch Einer? Was sollen wir mit soviel Ballast an den Beinen? Das Leben dieser Schwächlinge ist doch keine Kupfermünze wert!"
Der männliche Sklave faucht den Zwerg wütend an:
"Schweig, Dreckwühler! Du weißt nicht was ich hinter mir habe! Du hast keine Ahnung was ich durchmachen musste!"
Voltan zieht zornesrot sein Schwert.
"Dreckwühler? Warte, ich werde dich von deiner Qual erlösen, Abschaum! Indem ich dir den verfluchten Kopf vom Laib schlage!"
Der Mann schreit ängstlich auf und versteckt sich hinter deinem rücken vor dem tobenden Zwerg.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 30.01.2008, 15:34
"Beruhigt euch, Voltan. Sie brauchen Hilfe und das ist alles, was zählt."
Ich verwende meinen Stab der leichten Wundheilung ein weiteres Mal und betrete dann den Geheimgang.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 30.01.2008, 16:17
Wutschnaubend lässt Voltan sein Schwert sinken, spuckt gereizt auf den Boden und betritt dann ebenfalls den niedrigen Gang.
Die beiden Sklaven folgen euch in respektvollem Abstand. Die Umgebung um dich herum wird immer dunkler und geht dann in schwarz-weiße Konturen über, als deine Augen auf Dunkelsicht umschalten. Voltan, der wie du keinerlei Probleme hat im Dunkeln zu sehen, ist wenige Meter hinter dir, doch deine beiden Schützlinge müssen sich mühsam an der Wand entlangtasten und stolpern häufig, so dass sie schon bald hinter euch zurückbleiben.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 30.01.2008, 17:08
Ich halte inne und wende mich an Voltan.
"Die anderen beiden bleiben zurück. Seid ihr bereit unser Tempo anzupassen?"
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 30.01.2008, 21:59
Der Zwerg schnaubt verächtlich.
"Siehst du? Kaum losgelaufen, schon machen diese Menschen Ärger. Aber du wolltest sie mitnehmen, als wirst du dich auch um sie kümmern! Mach ihnen doch Licht. Sehen halt nichts mit ihren schwachen, nutzlosen Augen!"
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 30.01.2008, 23:23
Ich greife einen Stein vom Boden, zaubere Licht auf ihn und übergebe ihn der Frau.
"Hier, nehmt das. Nur Mut, es ist bald vorbei."
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 01.02.2008, 16:36
Die Frau nimmt dankbar den Stein, der den Gang in ein warmes Licht taucht. Für die beiden Menschen ist es nun deutlich leichter euch zu folgen.
Nach und nach wird der Gang breiter und die behauene Steinwand geht in schroffen Fels über. Je weiter ihr euch von dem Wirtshaus entfernt, desto feuchter und zügiger wird es.
Schließlich öffnet sich der Gang in ein unterirdische Höhle.
Zu beiden Seiten verschwinden die Konturen der Höhle im Dunklen und über euch könnt ihr in etwa 30ft. Höhe eine Vielzahl Stalatiten ausmachen.
Wenige Fuß vor euch befindet sich ein klaffender Abgrund, aus dem ihr das Rauschen von Wasser hören könnt. Der Abgrund dürfte gute 20ft. durchmessen.
Eine Hängebrücke führt hinüber auf die andere Seite, wo ihr einen Tunneleingang im Fels entdecken könnt.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 02.02.2008, 16:42
Ich gebe meinen Gefährten ein Zeichen, dass wir kurz verharren und uns besprechen sollten.
"Bevor wir diese Brücke benutzen, sollten wir uns dass ganze mal aus der Nähe ansehen. Was sagt ihr dazu, Voltan?"
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 02.02.2008, 22:38
Voltan schnaubt verächtlich.
"Das ist Zwergenhandwerk. Einfach, aber solide. Glaubst du die Brücke stürzt ein, während du zitternd auf die andere Seite wankst?"
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 03.02.2008, 15:17
"Mir geht es eher sekundär um die Stabilität der Brücke. Ich befürchte eher, dass dieser Weg eine Handelsroute des Unterreichs sein könnte und möchte sicher gehen, dass wir unangenehme Überraschungen vermeiden."
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 03.02.2008, 21:21
Voltan wirft dir einen skeptischen Blick zu.
"Das Unterreich, hm? Hier? Wohl kaum."
Aber tu was du nicht lassen kannst.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 03.02.2008, 21:24
Ich nähere mich vorsichtig der Brücke und werde, sollte ich nichts bermeken oder gestört werden, mir das Ganze ein wenig genauer ansehen, sprich, Stabilität testen, schauen, worüber und wohin sie führt.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 04.02.2008, 10:57
Du gehst zur Brücke und betrittst sie erst mit einem, dann mit beiden Füßen. Wie Voltan sagte, ist das alte Bauwerk erstaunlich stabil.
Vermutlich fließt tief unter der Brücke ein unterirdischer Fluss, aber du kannst nicht weit genug in die Dunkelheit sehen um etwas zu erkennen.
Plötzlich breitet sich die Finsternis um dich herum aus und die hellen Konturen der Umgebung verblassen. Die Dunkelheit legt sich wie ein Schleier um dich, so dass du kaum noch etwas sehen kannst.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 04.02.2008, 19:49
Ich wirke augenblicklich einen Licht Zauber.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 04.02.2008, 21:30
Initiative:
Düstermantel 13
Vâel 12
Runde 1
Düstermantel1 lässt sich fallen: 8 (Fehlschlag)
Vâel wirkt Licht.
Du bemerkst die Kreatur einen Bruchteil einer Sekunde, bevor sie sich fallen lässt, so dass sie klatschend neben dir auf dem Boden aufschlägt.
Während du beiseite springst, wirkst du rasch Licht, welches den Dunkelheitszauber der Kreatur bannt.
Es handelt sich um ein schwarzes, oktopusähnliches Wesen, welches nach oben spitz zuläuft, so dass es aussieht als hätte es einen Hexenhut auf.
Die acht Arme, zwischen denen sich eine Membran spannt, fuchteln wild in der Luft herum.
Runde 2
Düstermantel1: Angriff mit Tentakel: 16 (Fehlschlag)
Düstermantel2 lässt sich fallen: 20 (Treffer); 6 Schaden
Düstermantel3 lässt sich fallen: 13 (Fehlschlag)
Ringkampf:
Düstermantel2: 6
Vâel: 13
Kein Erfolg.
Die zu Boden gefallene Kreatur erhebt sich träge in die Luft und versucht dich erneut mit ihren Tentakeln zu treffen. Zu allem Überfluss fallen auch noch zwei weitere der Biester von der Höhlendecke, von denen dich eines mit Wucht an der Wange trifft und dir fasst den Kiefer ausrenkt.
Einige Fuß entfernt hörst du Voltan lautstark auf zwergisch fluchen und als du einen kurzen Blick über die Schulter wirfst, siehst du, dass auch er mit den Angreifern zu kämpfen hat.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 05.02.2008, 11:43
Ich greife die Düstermäntel ohne zu Zögern an.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 06.02.2008, 14:36
Vâel: Angriff mit M. Langschwert: 9 (Fehlschlag)
Runde 3
Düstermantel1: Angriff mit Tentakel: 23 (Treffer); 7 Schaden
Düstermantel2: Angriff mit Tentakel: 19 (Treffer); 5 Schaden
Düstermantel3: Angriff mit Tentakel: 16 (Fehlschlag)
Ringkampf:
Düstermantel1: 9
Vâel: 12
Kein Erfolg.
Düstermantel2: 17
Vâel: 15
Erfolg. 6 Schaden
Dein Angriff geht ins Leere und die Kreaturen nutzen die Chance von allen Seiten über dich herzufallen. Einem der Angreifer gelingt es deinen Kopf zwischen die Fangarme zu bekommen und du schreist vor Schmerzen auf, als das Monster versucht deinen Schädel zu zerquetschen!
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 09.02.2008, 01:45
Mir wird schwarz vor Augen. Meine Beine knicken ein und ich sinke in die Knie. Das heiße Feuer des Schmerzes verblasst und es wird ruhig; in einem Moment der geräuschlosen Schwerelosigkeit gefangen.
NEIN!
Mit einem Schlag dringen alle Geräusche explosionsartig auf mich ein. Bilder rauschen mit unheimlicher Geschwindigkeit vorbei. Schrill der Schrei der Frau.
Nicht hier und nicht jetzt! Ich darf nicht sterben! Steh auf! Du bist die einzige Hoffnung dieser Menschen! Sie brauchen dich!
Tief aus meinem Inneren bahnt sich ein Schrei. Ich werde kämpfen!
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 11.02.2008, 01:22
Ringkampf:
Düstermantel1: 11
Vâel: 16
Kein Erfolg.
Vâel: Angriff mit M. Langschwert: 19 (Treffer); 8 Schaden
Runde 4
Düstermantel1: Angriff mit Tentakel: 8 (Fehlschlag)
Düstermantel3: Angriff mit Tentakel: 16 (Fehlschlag)
Unter Aufbietung all deiner Kräfte reißt du dir das Monster vom Kopf und zerteilst es mit einem wütenen Schwerthieb. Den anderen beiden Angreifern gelingt es nicht durch deine wütende Verteidigung zu dringen.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 11.02.2008, 22:24
Tyches Münze ist geworfen und es gilt das Blatt zu wenden, zumindest, bis ich meine Gefährten in Sicherheit weiß.
Ich reiße mein Schwert herum und stoße es mit einem Ausfallschritt nach dem nächsten Düstermantel.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 13.02.2008, 09:12
Vâel: Angriff mit M. Langschwert: 9 (Fehlschlag)
Runde 5
Düstermantel1: Angriff mit Tentakel: 7 (Fehlschlag)
Düstermantel3: Angriff mit Tentakel: 14 (Fehlschlag)
Voltan: Angriff mit Langschwert: 19 (Treffer); 5 Schaden
Völlig entkräftet gelingt es dir nicht einen weiteren Treffer zu landen. Zumindest kannst du den gegnerischen Angriffen ausweichen.
Bevor du erneut zuschlagen kannst, stürzt sich Voltan mit einem wütenden Schrei in deinen Kampf und rammt sein mit einem wuchtigen Hieb in den Körper eines der Monster. Die Kreatur stürzt in einem Regen aus dunklem Blut zu Boden.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 14.02.2008, 16:17
Froh darüber, Voltan an meiner Seite zu haben, hebe ich mein Schwert erneut und helfe ihm, so gut ich kann (indem ich die "aid another" Aktion verwende = +2 zu Voltans RK).
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 18.02.2008, 16:39
Runde 6
Düstermantel1: Angriff auf Vâel mit Tentakel: 7 (Fehlschlag)
Düstermantel3: Angriff auf Voltan mit Tentakel: 21 (Treffer); 5 Schaden
Ringkampf:
Düstermantel3: 17
Voltan: 14
Erfolg. 5 Schaden. Haltegriff.
Voltan:
Ringkampf:
Düstermantel3: 13
Voltan: 16
Erfolg. Befreit.
Trotz deiner Hilfe, gelingt es einem der Monster sich an Voltan festzukrallen. Wütend reißt der Zwerg das Monster von seinem Kopf. Sein Gesicht ist von dunkelroten Druckstellen bedeckt.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 20.02.2008, 16:17
Ich attackiere den Düstermantel mit einem Ausfallschritt.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 21.02.2008, 13:44
Vâel: Angriff mit M. Langschwert: 23 (Treffer); 10 Schaden, Düstermantel1 stirbt.
Runde 7
Düstermantel3: flieht
Gelegenheitsangriff Vâel: 10 (Fehlschlag)
Gelegenheitsangriff Voltan: 20 (Treffer); 9 Schaden, Düstermantel3 stirbt.
Dein kraftvoller Stoß durchbohrt den Düstermantel. Als er bemerkt, dass er nun in der Unterzahl ist, erhebt sich das verbleibende Monster kreischend in die Luft und versucht zu entkommen. Voltan reagiert blitzschnell und durchtrennt die Kreatur mit einem Schwerthieb, bevor sie fliehen kann.
Keuchend und blutbefleckt, steht ihr in der Dunkelheit und versucht wieder zu Atem zu kommen.
Vâel erhält 675 Erfahrungspunkte für das Überwinden der Düstermäntel.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 21.02.2008, 13:54
Zuerst heile ich Voltan und mich selber mit jeweils einer Ladung meines Heilstabs. Dann schau ich nach den anderen beiden und versorge alle Wunden mit den verbleibenden Ladungen meines Stabes.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 24.02.2008, 14:06
Stab der leichten Wundheilung (1W8+1): 9 Schaden geheilt.
Stab der leichten Wundheilung (1W8+1): 6 Schaden geheilt (Voltan).
Die beiden Menschen haben sind zu Beginn des Kampfes wieder in den Gang geflüchtet und wurden somit nicht angegriffen. Erleichtert beginnst du damit die verbleibenden Wunden an Voltans und deinem Körper zu heilen, wodurch du weitere sechs Ladungen des Stabs aufbrauchst.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 24.02.2008, 17:56
Gemeinsam mit meinen Gefährten mache ich mich wieder auf den Weg, diese Höhlen zu verlassen, wobei ich diesmal auf meine Umgebung sorgsamer achte.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 14.04.2008, 16:43
Ihr setzt euern Weg fort und habt dabei ein wachsames Auge auf die Umgebung.
Der Gang wird breiter und bald laufen Voltan und du Seite an Seite durch die Dunkelheit.
"Du bist kein schlechter Kämpfer, Junge", knurrt Voltan ohne dich dabei anzusehen.
"Siehst aus wie ein leeres Hemd, aber du weißt wie man eine Waffe benutzt und lässt dich nicht einfach so zu Boden zwingen. Wie war noch gleich dein Name?"
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 16.04.2008, 21:05
"Vaêl, Vaêl Nataniel Helsang und danke, ich versuche mir selbst nicht allzu oft im Wege zu stehen."
Ich wende mich lächelnd Voltan zu.
"Wo habt ihr so kämpfen gelernt?"
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 17.04.2008, 13:22
Voltan zieht fragend eine Augenbraue hoch und bricht dann in schallendes Gelächter aus.
"Ihr fragt einen Zwerg, wo er kämpfen gelernt hat? Bei meinem Volk wird dem Nachwuchs die Streitaxt praktisch in die Wiege gelegt!
Wir Zwerge sind von Natur aus Krieger. Es mag einige geben, die sich dem Handwerk oder dem Handel mehr widmen als der Kriegskunst, doch die Lust am Kampf wird ein Zwerg nie verlieren. Es steckt in unserem Blut, weißt du?"
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 20.04.2008, 12:39
Ich nicke anerkennend, laufe dann einige Meter schweigend neben Voltan und wende mich dann wieder an ihn.
"Wie kamt ihr eigentlich in die Fänge dieses Thayer Magiers?"
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 30.04.2008, 09:02
Voltan streicht sich nachdenklich über den Bart.
"Wenn ich das wüsste! Das letzte an was ich mich erinnern kann war diese Absteige unten am Hafen. Übles Gesindel, aber das schreckt einen Zwerg ja nicht ab. Das Bier hatte diesen merkwürdigen Beigeschmack...
Haben mich wohl aufs Kreuz gelegt, die Halunken. Aber da haben sie sich mit dem falschen Zwerg angelegt!"
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 02.05.2008, 09:03
"Wohl wahr, haben da ein ganz schönes Chaos hinterlassen."
Ich drehe mich kurz nach den anderen um und folge dann wieder Voltan.
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 05.05.2008, 16:38
Die beiden Menschen folgen euch schweigend. Der Mann hat ein verbissenes Gesicht aufgesetzt, während die Frau mit gesenktem Blick voran stolpert.
Der Tunnel scheint kein Ende zu nehmen...
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 06.05.2008, 21:26
"Sagt mal Voltan, wie tief unter der Erde befinden wir uns ungefähr?"
Ich deute eine Handbewegung nach hinten an.
"Lange halten die beiden das glaube ich nicht mehr durch und ich würde mich ungern hier unten verirren."
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 20.05.2008, 17:23
Voltan zuckt mit den Achseln.
"Ich habe mich selbst gerade dasselbe gefragt. Zu Anfang hab ich angenommen es handele sich um einen Verbindungstunnel zu einem benachbarten Gebäude.
Aber so lange wie wir jetzt schon unterwegs sind, müssen wir uns bereits außerhalb der Stadt befinden. Und es führt eher tiefer nach unten, als nach oben. Ich befürchte, dass es sich bei diesem Gang um einen Oberflächenschacht handelt. Wenn das stimmt, kann es sein das wir irgendwo mitten im Unterreich heraus kommen."
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 05.06.2008, 17:57
Ein Oberflächenschacht? Na wunderbar. Nicht nur Sklavenhändler und ein Knecht Thays, sondern jetzt auch noch bald alle Kreaturen der absoluten Dunkelheit. Ich wende mich Voltan zu.
"Was schlagt ihr vor? Ich gebe ehrlich zu, über das Unterreich fast gar nichts zu wissen, aber ich weiß, dass es gefährlich ist. Ich wollte uns befreien und nicht noch tiefer in die Verderbnis führen."
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Ao - 10.06.2008, 22:43
Voltan zuckt mit den Achseln.
"Was wollt ihr tun? Zurückzugehen kommt nicht in Frage, also müssen wir vorran. Wir werden sehen was uns erwartet."
Re: Kapitel I - Ein Markt für Menschen
Vaêl - 26.10.2008, 22:27
"Uns bleibt wohl nichts anderes übrig."
Wenn es kalt ist, biete ich meinen Begleitern meinen Mantel an.
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