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Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 26.05.2012, 16:19Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur sitzt im Schamanenzelt des irdenen Rings und studiert einige alte Schriftrollen. Wolken ziehen um die Flammensteinspitze und Regentropfen fallen geräuschvoll auf die Zeltwände. Viel Zeit hatte es ihn bereits gekostet, die alten Runen auf dem mit Kratzern und Brandspuren übersähten Kodoleder zu entziffern. Von draußen hört er die gedämpften Stimmen der anderen Schamanen. Der Zwerg, Dorn Roterde und Zang'do, der Troll scheinen wieder einmal einen Disput auszutragen. Die Draenei, Larhasha schien auf der Jagd zu sein und die Orkin Mahka hatte er schon länger nicht mehr gesehen.
Eine alte in Felle gehüllte Taurin betritt das Zelt. "Du brütest ja immer noch über den Runenrollen. Willst Du Dich den nicht auf den Weg machen, Willbur Sturmhuf?" Willbur blickt hoch in ein freundliches Gesicht. "Das werde ich bald tun, Tauna Himmelsjäger, doch ich geniese noch eure Gastfreundschaft... und eure Weisheit." Die beiden lächeln sich an. "Was du wissen musst, weißt Du bereits. Die Antworten auf deine Fragen wirst Du nicht hier finden, nur da draußen." Tauna deutet hinter sich. "Du kennst die Aufgaben, die es zu bewältigen gilt. Die Orte an denen Du suchen musst, sind in den Rollen beschrieben, Du hast sie sicher bereits auswendig gelernt." Sie lacht.
Willbur runzelt die Stirn. "Ich dachte ich wüßte Bescheid über die Elemente und die großen Geister. Doch nachdem was ich hier gelesen habe, habe ich mir bisher wohl nur etwas vorgemacht. Ich weiß nicht einmal wo ich anfangen soll zu suchen...."
"Beginne in den Ländern deiner Vorfahren, Willbur. Und hab keine Furcht. Weisen Schamanen wirst Du auf deinen Wegen begegnen und sie werden dir den rechten Weg zeigen. Mächtige Artefakte wirst du finden und zu deinem Schutz einsetzen können. Warte nicht, bis deine Lebensjahre aufgezehrt sind. Zuviele haben diesen Fehler gemacht." Tauna blickt nachdenklich drein. "Kriege werden nicht mit Waffengewalt alleine entschieden." Die Worte hallen unwirklich lange im Zelt nach.
Willbur denkt über die Worte der Taurin nach, legt die Rollen beisete und nickt. "Ihr habt recht. Ich werde meine besten Stammeskrieger versammeln und wir werden bald aufbrechen. Es ist nun an der Zeit !" Er schlägt die Zeltplane nach draußen und tritt ins Freie.
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 26.05.2012, 16:3124.Lauf des 5.Rennens - Dem Winde Lauschen
Shanoo und Willbur stehen auf der Horizontmesa und blicken über Mulgore. Ein leichter Wind bläst über die Gebirgsketten ins Land. Die Taurin Dyami Windsegler steht neben ihnen. "Trinkt das Wasser der Visionen und lernt wie die Mächte des Windes euch durchdringen!" Shanoo und Willbur sehen einander an. Wortlos nehmen sie das Wasser entgegen.
Sekunden später fliegen zwei weiße Adler durch die klare Nacht Mulgores....
Im Dorf der Bluthufe werden die Sturmhufe von Harken Windtotem begrüßt. "Schon lange ist es her, dass weiße Adler hier gesehen wurden." lacht er. "Kommt in mein Zelt! Ich habe etwas für Euch." Der Schamane der Bluthufe kramt in seiner Truhe und überreicht Shanoo ein kleines Totem in Form eines Vogels. " Mein Urgroßvater hat es geschnitzt. Nur jenen, die die Macht des Windes verstehen, sollen es tragen. Mögen Euch die Winde leiten!"
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 11.12.2012, 02:356.Lauf im 12.Rennen - Zum eisigen Gipfel
Ein heiliger Ort, den Elementen so nah.
Den Bergen und Flüssen gleichermaßen.
Näher als ihr jemals hättet gedacht,
doch um ihn zu finden müsst ihr die Heimat verlassen.
Misae Sturmhuf hatte ihr Vertrauen zu den Windgeistern bereits in 1000 Nadeln beim großen Sprung bewiesen. Doch bei der Reise die Ihnen nun bevorstand, würde das Vertrauen erneut auf eine harte Probe gestellt werden. Die Sturmhufe Misae, Kaham und Nakota sowie die Verbündete Vedetta begaben sich unter meiner Führung auf eine Reise in den hohen Norden. Im Fjord wollten wir nach dem geheimnisvollen Altar der Winde suchen, der sich angeblich am Frostklingengipfel befinden sollte. Niemand hatte diesen Ort seit vielen Jahren betreten. In den Schriften des irdenen Rings wird berichtet, dass jeder Wanderer von der klirrenden Kälte und dem Zorn der Windgeister entweder zum Umkehren gezwungen wurde, oder gar nie wieder vom Berg zurückkehrte.
Tauna Himmelsjäger hatte mir den Hinweis gegeben, mich an einen gewissen Nebelläufer beim großen Damm am "stählernen Tor" zu wenden. So wandten wir uns im Fjord angekommen nach nordwest, bestiegen den großen Aufzug und liefen weiter immer auf die Angriffe der Wolfsrudel gefasst, die uns auf Schritt und Tritt im Dickicht verfolgten. Angekommen beim stählernen Tor gab uns Nebelläufer vom Stamm der Winterhufe deutlich zu verstehen, dass er den Versuch den Frostklingengipfel zu besteigen als Wahnsinn betrachtete. Denoch beschrieb er uns den Weg, der allerdings quer durch ein Waldstück voller Riesenspinnen und vorbei am Dorf der Einheimischen Gjalerborner, die dafür bekannt waren, dass sie ihr "Gäste" gerne als Wintervorrat in kleine Käfige sperrten. Doch meine Gefährten kämpften sich an den Spinnen vorbei, ebenso konnten wir die Dorfwachen überlisten und gelangten nahe am geheimnisvollen Winterhauchsee tatsächlich zu einer versteckten Weggabelung auf einen schmalen verschneiten Pfad der ins Gebirge führte.
Es wurde zusehends kälter und der Wind kräftiger. Wir kamen immer langsamer voran. Windelementare tauchten urplötzlich über dem Abhang auf und versuchten die Gefährten in die Tiefe zu zerren. Ein riesiges gehörntes Monster versperrte uns den Weg. Doch während diese Gefahren durch Waffengewalt aus dem Weg geräumt werden konnten so hatten wir der klirrenden Kälte nichts entgegenzusetzen. Ich blieb im tiefen Schnee stecken und fürchtete festzufrieren, da erinnerten sich die Sturmhufe an ihre Feuertotems, welche es nach kurzer Zeit vermochten mich zu befreien. Wir konnten den Weg fortsetzen und erreichten tatsächlich unbeschadet den Gipfel und fanden den Altar der Winde gehüllt in ein mystisches Licht.
Wir breiteten einige Opfergaben auf dem Altar aus, um die Geister milde zu stimmen. Ich legte einige kleine Holzstücke auf den Altar und rief die Geister wie in den alten Schriften geheißen. Ein tobender Sturm erhob sich - ein Blitz - und ein plötzlicher Schneefall begrub unsere Opfergaben. Genauso schnell war das Unwetter wieder verschwunden und zurück blieben 5 kunstvoll gearbeitete Totems. Die Holzstücke hatten die Form eines kleinen Wirbelwindes angenommen. Ein Flüstern war im Wind zu vernehmen, als ich die Totems unter den Gefährten verteilte. Und ein sonderbares Zeichen blieb im Schnee zurück. Ich ritzte die Umrisse in ein Stück Leder, um die Schamanen an der Flammensteinspitze im Brachland danach zu befragen. Die Windgeister wollten uns damit wohl etwas mitteilen...
Häuptling
Willbur Sturmhuf
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 11.12.2012, 03:009.Lauf des 12.Rennens - Fragen an den irdenen Ring
Ein heiliger Ort, den Elementen so nah.
Den Bergen und Flüssen gleichermaßen.
Näher als ihr jemals hättet gedacht,
doch um ihn zu finden müsst ihr die Heimat verlassen.
Zurück im Brachland wanderten Misae, Vedetta und Willbur zum Lager der Schamanen des irdenen Rings am Fuße der Flammensteinspitze. Tauna Himmelsjäger und die anderen Schamanen zeigten sich sehr angetan von den Leistungen der Sturmhufe und Ihren Erfahrungen mit den Windgeistern. Das in das Leder geritze Symbol konnte Tauna als altes Runensymbol entziffern, welches für die Mächte des Windes steht. Das besondere an diesem Symbol aber ist, dass es in den alten Schriften erwähnt wird. Einer alten Legende zufolge ist dieses Zeichen eines von 4 Elementarrunen, die den Weg zum heiligen Geisterfelsen beschreiben, ein geheimnisvoller Ort, wo mit den Geistern gesprochen werden kann, Wunder gewirkt und mächtige Rituale abgehalten werden.
Tauna erzählte von der Legende, wonach vor langer Zeit eine Tauren-Schamanin diesen Ort gefunden hatte, ihn aber für dunkle Rituale missbraucht hatte. Danach verwehrten die Geister der Elemente den Zutritt und verstreuten die Hinweise auf diesen Ort und auch die alten Runensymbole in alle Winde. Vielleicht ist es nun an der Zeit, dass der Geisterfelsen wieder gefunden wird, um ihn seiner Bestimmung gemäß zur Heilung und zum Guten verwendet wird.
Die Gefährten wollten wissen, wo sie ihre Suche fortsetzen sollten. Tauna riet ihnen den Schlüssel in der Vergangenheit des Stammes und seiner Ahnen zu suchen. Dabei erinnerte sich Willbur an die alte Legende des Horns....
http://www.iphpbb.com/board/ftopic-15616089nx55615-124.html
... eine Reise in das Sturmgipfel-Gebirge war nun vorzubereiten und sie wollten keine Zeit verlieren.
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 01.01.2013, 23:4027.Lauf des 12.Rennens - Reise nach Taunka'Lo
An’she stand bereits hoch am Himmel. Ich wartete ungeduldig auf Misae und Vedetta, um zu den Sturmgipfel aufzubrechen. Doch als ich Vedetta bewußtlos auf dem Rücken von Muertas Reittiger sah, erschrak ich sehr. Misae traf ein und Muerta berichtete uns von einem Kampf mit einem gewissen Sasuriel, der sich dem Kult des Schattenhammers verschrieben hatte. Vor allem Vedettas Geist war von dem Angriff des Kultisten in Mitleidenschaft gezogen worden. Ich kannte solche Symptome von Nakota, als wir ihn zuletzt aus der Gefangenschaft der Kultisten in 1000 Nadeln befreiten. Vedettas Heilung würde Zeit und viel Ruhe brauchen. Wir brachten Sie ins Zelt der Heiler auf der Anhöhe der Geister in Donnerfels. Ich bat auch die Ältesten-Schamanen nach ihr zu sehen und Lama Wolkenlied versprach mir sich um Vedetta zu kümmern.
Nun mussten wir ohne Vedetta aufbrechen, doch sie in guten Händen zu wissen, machte uns die Entscheidung leichter. Muertas Wege führten Sie auch nach Nordend, wo sie den flüchtigen Sasuriel noch vermutete. Wir bestiegen also zusammen den Zeppelin und in der Tundra angekommen, brachte uns ein Windreiter bis ins Tal von Dun Niffelem. Von dort aus führte uns ein steiler und eisiger Pfad den Berg hinauf. Einige zwergische Wegelagerer, wollten uns überfallen, doch sie hatten nicht mit unserer Entschlossenheit gerechnet. Nach vielen Stunden mühsamen Wanderns und Kletterns erreichten wir das Taunka-Camp Tunka`Lo. Auf dem Hochplateau am Fuße des Camps fielen uns die alten Tempelruinen auf – sie mussten aus einer anderen Zeit stammen. Die Taunka waren etwas mißtrauisch, da sie nicht oft Besucher hatten in ihrer verschneiten Siedlung. Doch gelangten wir schliesslich zum Zelt des Zeugen und Xarantaur nahm uns freundlich auf.
Wir berichteten ihm von unserer Suche nach den Runen und hofften Antworten auf unsere Fragen zu finden. Natürlich wußten wir um die Legende des Horns und hofften auch zu erfahren, wie es Sturmhuf in seinem Kampf gegen den Nordwind nun tatsächlich ergangen war. Der weise Tauren, der wohl schon länger auf dieser Welt zu leben schien als jeder andere Älteste, der mir je begegnet war, berichtete uns jedoch zu unserer Überraschung, dass die Bewohner im Camp angeblich nichts von diesem Sturmhuf zu wissen meinten. Wir sollten aber die alten Schriftrollen ansehen, um dort die Wahrheit herauszufinden. Misae und ich zogen durch das Camp und fanden tatsächlich 3 Schriftrollen wo wir folgendes zu lesen bekamen :
„Vor langer Ziet, als der Nordwind der alleinige Herrscher über diese Gipfel war, begehrte der Bruder eines mächtigen Taunka Häuptlings die Lande für sich selbst. Sturmhuf der Bruder des Häuptlings nahm all seinen Mut zusammen und zog aus, um die Sturmgipfel ihrem rechtmäßigen Herrscher, dem Nordwind abzuringen.
Sturmhuf stellte dem Nordwind mitten in seinem Reich einen Hinterhalt und sein Plan wäre fast geglückt, doch der Nordwind überlebte Sturmhufs Verrat und ließ ihn zur Strafe für sein Eindringen hinrichten. „
Doch etwas schien an dieser Geschichte nicht zu stimmen. Xarantaur legte die Stirn in Falten. Das klang nicht nach der Geschichte, wie sie Windzähmerin Barah erzählt hatte. Xarantaur besah sich einen großen runenverzierten Hammer, der neben ihm auf dem Tisch lag – er nannte ihn Lehrenhammer. Von Nozdormu selbst habe er ihn erhalten und was er uns dann berichtete, ließ uns beinah das Blut in den Adern gefrieren.
Xarantaur war sich sicher, dass die Zeit hier im Camp nicht richtig verlaufen ist. Irgendetwas hatte die Zeitlinie verändert. Sie musste wiederhergestellt werden und wir sollten ihm dabei helfen. In einer nahen Begräbnishöhle sollten wir den Geist von Häuptling Schnellspeer, Sturmhufs Bruder suchen, um ihn nach seinen Erinnerungen an die Zeit – so wie sie wirklich war - zu befragen.
Da es bereits dunkel wurde draussen, beschlossen wir am nächsten Morgen dorthin aufzubrechen. Dunkle Träume verfolgten uns in einer unruhigen Nacht….
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 10.01.2013, 05:193.Lauf des 1. Rennens - Die Frostschollentiefe
Am nächsten Tag freuten wir uns sehr, als uns Vedetta mit ihrer Ankunft überraschte. Sie war zwar noch nicht ganz genesen, wollte aber unbedingt bei unserer Suche helfen. So hatte sie zur Sicherheit einen Heiler, namens Krikthin mitgebracht und dieser wich tatsächlich nicht von ihrer Seite. Eine weitere Schamanin war ebenfalls nach Taunka'Lo gereist. Tuffi Wolkenstemmer, die Tochter eines Spielzeugmachers hatte eigentlich nach jemand anderem gesucht, doch als sie erfuhr, was die Sturmhufe vorhatten, schloss sie sich der Gruppe an.
So brachen Misae und ich gemeinsam mit Vedetta, dem Heiler Krikthin und Tuffi Wolkenstemmer zur nördlich gelegenen Höhle der Geister auf. Am Eingang der Höhle schossen uns plötzlich grelle Lichtblitze entgegen. Die Geister schienen uns nicht willkommen zu heissen. Eine seltsame Schwere lag in der Luft. Kreisrunde Irrlichter waren überall in der Höhle zu sehen. Wir kämpften uns mit erhobenen Schilden vor bis wir schliesslich vor dem Geist des Häuptlings Schnellspeer standen. Er berichtete uns von der seltsamen Kraft, die die Frostschollentiefe befallen hatte und die die Geister der Toten nicht zur Ruhe kommen lies. Es schien so, als würden alle Taten und Erinnerungen aus der Geschichte getilgt. Selbst Schnellspeer konnte sich daher nicht mehr an die genaue Geschichte seines Bruders Sturmhuf erinnern.
Wohl war das auch der Grund für die verzerrte Zeit, von der uns Xarantaur gewarnt hatte. Schnellspeer gab uns aber sein Totem, womit es uns gelingen sollte die bösen Kräfte zu bannen, die in die Höhle eingedrungen waren. Misae begann sofort damit das Ritual des Totems in jedem Winkel der Höhle auszuführen und tatsächlich verblassten die Irrlichter mit der Zeit und die Blitze verschwanden.
Wir hatten es geschafft die bösen Geister zu vertreiben. Ich bat Misae das Totem zu behalten, wir würden noch herausfinden, welche Kräfte noch in ihm wohnten. So machten wir uns auf den Weg zurück ins Dorf und waren gespannt was Xarantaur uns zu sagen hatte, wenn er von unseren Taten erfuhr.
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 17.01.2013, 02:4610.Lauf des 1. Rennens - Die heulende Senke
Verloren nun in jenem Wirbel,
zersplitternde Scherben vom Spiegel der Zeit.
Ein Spiegelbild für den Winter meiner Seele.
Xarantaur besah sich nachdeklich das Totem des Häuptlings Schnellspeer aus den Frostschollentiefen. "Es besteht nun kein Zweifel mehr, dass etwas die wahre Geschichte von Sturmhuf und den Kriegern des Camps verändert hat." Im selben Augenblick baute sich plötzlich eine Vision des Nordwindes im Zelt des Zeugen vor unseren Augen auf. "Bemüht Euch nicht! Niemand stellt sich mir in den Weg! Ich habe lange auf den Tag gewartet, an dem meine Macht vollendet ist. Sturmhuf und die seinen werden aus der Geschichte getilgt." Der Nordwind verschwand so schnell wie er gekommen war. Unsere Augen richteten sich auf Xarantaur, der hastig nach dem grossen leuchtenden Hammer auf dem Tisch neben sich griff. "Der Nordwind also. Seht, meine Freunde ! Dies ist der Lehrenhammer. Er wird uns helfen die richtige Zeitlinie wieder herzustellen. "
Wir wurden beauftragt die alten von den Windgeistern zerstörten Grabstätten in der heulenden Senke zu untersuchen und den Hammer dort auf Sturmhufs Zeit auszurichten. Es sollte schnell geschehen, niemand wußte wie schnell die Veränderung der Zeit vor sich ging und was noch alles geändert wurde. Würden am Ende wir selbst und die Taten des Stammes ebenfalls Gefahr laufen aus der Geschichte und der Erinnerung getilgt zu werden. Eine fast panische Unruhe überkam mich.
Shanoo war letzte Nacht aus dem Brachland angereist. Es tat gut sie an unserer Seite zu wissen. Gemeinsam mit Misae, Tuffi Wolkenstemmer und Vedetta eilten wir zu den Gräbern. Ein verheerendes Bild bot sich uns. Die Windgeister hatten gewütet. Verängstigte Ahnengeister der Winterhufe standen zitternd in den Hallen aus Eis. Einige Windgeister, die auf uns einstürmten konnten wir bezwingen. Doch konnten wir in diesem Moment den Schmerz der Ahnen nicht lindern. Es galt den Hammer auszurichten und tatsächlich fanden wir einige Relikte, alte Grabbeigaben, die aus der Zeit Sturmhufs stammen mussten. Der Hammer begann immer stärker zu leuchten und fühlte sich mit der Zeit immer schwerer an.
Nahe eines Grabes fand Vedetta ein altes Pergament. Und siehe, die leuchtenden Runenzeichen darauf veränderten sich vor unseren Augen ! Wir konnten die Zeichen leider nicht entschlüsseln. Vedetta nahm das sonderbare Dokument an sich und ich spührte, dass der Hammer nun wohl auf die richtige Zeit ausgerichtet war. Hinter uns erschwoll ein stürmendes Grollen, dass schnell näher kam. Wir hasteten aus der Höhle so schnell es ging und erreichten zum Glück unversehrt wieder das Camp noch bevor Mu'sha seinen höchsten Stand am Abendhimmel erreicht hatte.
Doch welcher weitere Kampf stand uns nun wohl als nächstes bevor ... ?
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 07.02.2013, 04:5631.Lauf des 1. Rennens - Gegen den Nordwind
Mit diesen Artefakten kann ich Euch in die Zeit zurückschicken, als der Kampf mit dem Nordwind tobte.
Shanoo, Misae, Tuffi und ich beobachteten Xarantaur, als er in einem Ritual einen Zauber über den golden glänzenden Lehrenhammer legte. Er hatte uns genau erklärt, was zu tun sei und wir wollten keine Zeit mehr verlieren, galt es doch zu verhindern, dass die Zeit wie wir sie kannten selbst für immer verloren sein könnte.
Wir machten sich kampfbereit und zogen gemeinsam zu den Ruinen des Tempel des Lebens auf dem Hochplateau nahe des Camps Tunka'Lo. Als wir dort angekommen waren hob ich den Hammer des Zeugen in die Höhe und rief nach dem Nordwind. Der Lehrenhammer begann hell zu leuchten und als meine Gefährten und ich uns im nächsten Augenblick umwandten, hatte sich zu unserem Erstaunen die Ruine in einen strahlenden intakten Tempel verwandelt und wir erblickten eine Haushohe gräulich durchscheinende Gestalt - Der Nordwind ! Der Zauber hatte gewirkt und uns in eine lange vergangene Zeit versetzt.
Plötzlich sahen wir den jungen Krieger Sturmhuf, wie er mit erhobenem Schwert auf den Nordwind zustürmte. Wir griffen unsererseits zu den Waffen, doch merkten wir bald wie aussichtslos der Kampf war. Unsere Hiebe glitten durch den Körper des Nordwinds hindurch und konnten ihm keine Verletzungen beibringen, wobei unser Gegner mit seiner eisigen Klinge dies sehr wohl vermochte. Für den Moment konzentrierte der Nordwind seine Angriffe noch auf den bereits von langem Kampf gezeichneten Sturmhuf, und dieser ging nach einem mächtigen Hieb schließlich auch zu Boden. In diesem Moment erblickte ich das riesige Horn, das soeben in der Mitte des Tempels erschienen war - das Horn des Elementarfurors.
Ich war mit einem Satz dort und ließ das Horn erschallen.
Voll Zorn stürmte nun der Nordwind auf meine Gefährten zu, doch schien der Zauber des Horns etwas verändert zu haben. Die Hiebe vermochten nun etwas gegen ihn auszurichten! Misae lenkte die Aufmerksamkeit des Norwindes auf sich, während Tuffi um ihn herumwirbelte und mit Hieben eindeckte. Schliesslich erhob ich den Lehrenhammer und schickte den Feind zurück in den Nether aus dem er gestiegen war. Erleichtert sahen wir uns an. Es war getan.
Was Ihr heute getan habt, wird dafür sorgen, dass Sturmhuf und seine Geschichte niemals in Vergessenheit geraten werden. Außerdem habt ihr Eure Namen in die Geschichtsbücher Azeroths geschrieben. Ich werde mich für alle Ewigkeit an Euch und das was ihr geleistet habt, erinnern.
Bevor wir Tunka'Lo verließen, übergab uns Xarantaur der Zeuge noch sein altes Buch der Runen. Es würde uns wohl den weiteren Weg weisen auf unserer Suche nach den Geheimnissen der Elemente.
Die Helden von Tunka'Lo
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 16.02.2013, 12:597.Lauf des 2.Rennens - Die Runen entschlüsseln
Die Runen der Elemente
an heiligen Orten sie ruhn.
Die Geister werden sie schützen,
sei bedacht in Deinem Tun.
Vedetta und Willbur berichteten den Schamanen des irdenen Rings an der Flammensteinspitze im Brachland von den Erlebnissen der Gefährten in Nordend. Bei genauer Untersuchung des Buches der Runen, welches sie von Xarantaur erhalten hatten, stellten sie fest, dass 3 Seiten fehlten. Vedetta, die in der Inschriftenkunde wohl bewandert ist, konnte mit einem geheimnisvollen Pulver einige Worte der fehlenden Seiten herausfinden, die sich auf die Folgeseiten durchgedrückt hatten. Auch das Pergament, welches Vedetta in der Höhle der Ahnen von Tunka Lo gefunden hatte schien irgendwie ein Teil des Buches zu sein. Doch selbst die entschlüsselten Passagen halfen ihnen noch nicht wirklich weiter. Welche heiligen Orte mochten da im Buch gemeint sein?
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 28.02.2013, 04:2121.Lauf des 2.Rennens - Der Häuptling der Stacheleber
Die Späher des Stammes hatten berichtet, dass die Spuren der Diebe der Vorräte vom Wegekreuz zum nördlichen Lager der Stacheleber führen. Dem musste nun endlich auf den Grund gegangen werden.
Misae, Vedetta, Fumer sowie Krikthin und Tuffi begleiteten mich nach einer kurzen Lagebesprechung in Donnerfels zum Wegekreuz, um von dort das Lager der Diebe auszukundschaften. Tatsächlich fanden wir einige unserer Vorratskisten - natürlich bereits leer. Wir überwältigten einen Schamanen der Stacheleber und Misae, Vedetta und Tuffi schafften es aus ihm den Aufenthaltsort ihres Häuptlings Grantelschnauze herauszubekommen. Wir beeilten uns, zu seiner Höhle zu kommen. Am Eingang verteilte ich an meine Gefährten kleine Erdtotems. Sie boten Schutz vor den Gefahren, welche einem in dunklen Höhlen stets begegnen konnten. Die Höhle war weniger Stark bewacht, als wir befürchtet hatten. Der Häuptling fühlte sich scheinbar sicher.
Nachdem wir länger in der düsteren Höhle umhergeirrt waren, erreichten wir einen unterirdischen See. Daher konnten sich die Stacheleber stets mit frischem Wasser versorgen. Plötzlich hörten wir ein hinterhältiges Lachen. Auf einem Felsen stand Kreenig Grantelschnauze und bevor wir ihn zur Rede stellen konnten, wurden wir von seinen Wachen angegriffen.
Doch konnten uns diese nicht viel anhaben. In blinder Wut stürmte Kreenig auf mich zu, doch kamen meine Gefährten dazwischen und schickten den Häuptling der Stacheleber ins Land seiner Ahnen.
Wenn wir dies auch nicht beabsichtigt hatten so war dies jedenfalls ein deutliches Zeichen an die Stacheleber, sich nicht mehr an unseren Vorräten zu vergreifen. Ob wir die Lage damit verbessert oder verschlimmert hatten würde sich erst erweisen.
Ich hatte bei Grantelschnauze ein seltsames Artefakt gefunden, einen metallenen Behälter mit einem Zahlenwerk, der als Verschluss diente. Unvorsichtigerweise versuchte Tuffi es mit Gewalt aufzubrechen und das darin enthaltene Pergament lösste sich in einer übelriechenden Säure vor unseren Augen auf. Tuffi meinte noch ein Siegel gesehen zu haben. Das Siegel der Klingenhauer...
Häuptling Willbur Sturmhuf
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Misae - 28.02.2013, 20:47Re: 21.Lauf des 2.Rennens - Der Häuptling der Stacheleber
Willbur hat folgendes geschrieben: . In blinder Wut stürmte Kreenig auf mich zu, doch Misae kam dazwischen und schickte den Häuptling der Stacheleber ins Land seiner Ahnen.
... ist überhaupt nicht wahr.. :?
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 01.03.2013, 00:56
hmm... sorry ... wer kann es dann sonst gewesen sein ? *grübel*
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 01.03.2013, 21:49
Hmmm.. dann besser statt
In blinder Wut stürmte Kreenig auf mich zu, doch Misae kam dazwischen und schickte den Häuptling der Stacheleber ins Land seiner Ahnen.
lieber so:
In blinder Wut stürmte Kreenig auf mich zu, doch kamen meine Gefährten dazwischen und schickten den Häuptling der Stacheleber ins Land seiner Ahnen.
Einverstanden ? :wink:
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Misae - 02.03.2013, 09:43
Ja das klingt schon besser ;) Misae weiß ja nichmal wie sie mit dem Stab (oder den Fäusten) richtig zuhauen soll - weswegen sie ja unbedingt die Ausbildung bzw das Waffentraining machen will - wie soll sie ihn da getötet haben? Davon abgesehen weiß ich aber auch nicht genau wer´s war, auf einmal war er tot :D
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 03.03.2013, 09:04
gut , habe ich geändert. :wink:
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 06.03.2013, 02:0128.Lauf des 2. Rennens - Die Reinigung der Mulgore-Brunnen
Fumer, der Druide und Curunir, ein junger Schamane waren erst vor kurzem dem Stamm beigetreten, schienen aber an jenem Abend schon sehr wissbegierig. Sie wollten so schnell wie möglich mit Ihrer Ausbildung beginnen. Misae, Willbur, Tuffi und Vedetta, die alle ins Dorf der Bluthufe zu Beratungen gekommen waren, hatten natürlich nichts dagegen. Willbur hatte Tuffi ausserdem bereits in Tunka'Lo versprochen ihr die Heimat der Tauren zu zeigen. Bei einem Rundgang durch Mulgore mussten die Gefährten jedoch feststellen, dass die Brunnen von Eindringlingen der Grimmtotem entweiht und verschmutzt worden waren.
Willbur hatte einige einfache Wassertotems dabei, mit deren Hilfe es gelang bei einem Brunnen nach dem anderen ein reinigendes Ritual durchzuführen. Jene Grimmtotem, die nicht erschlagen wurden, flohen in Richtung des nördlichen Gebirges. Auch Fumer und Curunir kämpften tapfer. Die Sturmhufe hatten nicht erwartet, dass es gleich so schnell zu handfesten Auseinandersetzungen kommen würde. Schliesslich wurde keiner der Gefährten verletzt.
Auf dem Rückweg kamen Sie auch am Felsen der Ahnengeister vorbei und Sie konnten sogar die Stimme des Ahnengeists der Sturmhufe vernehmen, der die neuen Stammesbrüder willkommen hieß und Ihnen Mut für Ihren weiteren Weg zusprach.
Die Erdenmutter hat es so gewollt,
für alle Geschöpfe hat sie den Lebenspfad nur im Großen vorgezeichnet,
Sie zeigt Ihnen die Richtung und das Ziel,
lässt sie aber ihren eigenen Weg dorthin finden.
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 08.03.2013, 21:467.Lauf des 3. Rennens - Kampftraining
Sturmfell und Vedetta trafen sich in Donnerfels. Nach einem kurzen Tauschhandel mit einem Ork namens Kratosch begaben sie sich zur Anhöhe der Jäger und übten ein paar Attacken an den Übungsatrappen. Sturmfell zeigte Vedetta den berüchtigten Klingensturm. Sie hatte wohl zu gut aufgepasst, denn beim nachfolgenden Übungszweikampf schickte sie den verduzten Stammeskrieger in den Staub.
Vedetta hatte ihre Kampflektion gelernt. Den anderen Gefährten steht das Kampftraining noch bevor.
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 28.03.2013, 12:1121.Lauf des 3. Rennens - Reise in die sengende Schlucht
Wir hatten uns am Wegekreuz versammelt und berieten, wo wir unsere Suche nach den Elementarrunen fortsetzen sollten. Fumer berichtete über eine seiner Reisen in die sengende Schlucht und dass er dort Runen gesehen hatte. Mir war zu Ohren gekommen, dass sich nach Grabungsarbeiten der Zwerge in ihren dortigen Minen mächtige Elementare aus den Tiefen erhoben hatten.
Dem Buch der Runen nach zu urteilen wurden die geheimen Runenzeichen der Elemente von mächtigen Elementarlords beschützt. So fiel die Entscheidung eine Expedition in die Schlucht zu unternehmen. Gemeinsam mit den Sturmhufen Misae, Ryatha, Fumer und der Taurin Kynea, die sich als die Schwester Blackbus vorstellte brachen wir auf, fuhren über das Meer von Ratschet nach Beutebucht und flogen dann mit dem Windreiter über den undurchdringlichen Dschungel des Schlingendorntales hinweg bis nach Kargath im Ödland.
Der ortskundige Fumer führte uns von da bis an den Rand des Kessels in der sengenden Schlucht. Zwerge versuchten uns am Weiterkommen zu hindern und schossen auf uns aus einem Hinterhalt. Dank des Schutzes durch unsere Ahnen wurden wir nicht verletzt und konnten die Angreifer schliesslich zurückschlagen.
Am Rande der Schlucht sahen wir das ganze Ausmaß der Zerstörung durch die schürfenden Zwerge. Überall tobten wütende Elementare zwischen den Felsen und den glühenden Lavaseen umher. Meine Gefährten wichen erschrocken zurück, doch gelang es mir mit einem schamaistischen Ruf einen Feuerelementar zu besänftigen und wir fassten wieder neuen Mut.
Durch Zufall fiel unser Blick auf das Grab eines Zwerges am Rande der Schlucht. Auf dem Grabstein stand geschrieben :
"Hier ruht Dor Eichfaust,
getötet im Kampf gegen den Lord der Elementare Calcinder.
Mögen die Götter seine Seele bei sich aufnehmen
auf dass er in Frieden ruhe."
Zumindest wußten wir nun, wer uns in den Tiefen der Schlucht erwarten würde....
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 04.04.2013, 21:01
Das zuletzt entdeckte Runensymbol (Nähere Beschreibung folgt)
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Shanoo - 15.04.2013, 15:59
"Sieht wie ein Tauren aus ..."
Shanoo kratzt sich am Kopf.
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 15.05.2013, 21:3628.Lauf des 3. Rennens - Der Kampf gegen Calcinder
Fumer hatte den verborgenen Pfad in den Kessel, wie die vor feuriger Lava dampfende Schlucht von den Zwergen genannt wurde bereits auskundschaftet. Der Weg war kaum bewacht, wozu auch. Jeder Fremde, der die Minen der Zwerge bisher betreten hatte, war entweder von einem der Elementare zu Asche verbrannt worden, oder hatte sich in dem weitläufigen Höhlenlabyrinth verlaufen, und nie wieder das Tageslicht erblickt. So war es nicht schwierig, für Tuffi Wolkenstemmer und die Sturmhufe Misae, Fumer und mich bis vor den Höhleneingang vorzudringen. Ein Feuerelementar, der sich uns in den Weg gestellt hatte, konnte durch eines meiner Totems gebannt werden.
In der Höhle trafen wir auf einen Zwerg mit einer Kette am Bein, der mit einer Spitzhacke den Fels bearbeitete. Scheinbar war die Mine auch eine Strafkolonie der Zwerge, in der sie sogar Leute aus dem eigenen Volk zur Strafarbeit einteilten, wenn sich diese etwas zu Schulden hatten kommen lassen. Wir versprachen dem Zwerg ihn zu befreien, als Gegenleistung zeigte er uns, welchen Weg wir nehmen mussten. Er warnte uns aber, uns zu tief vorzuwagen. Der Elementarlord Calcinder war erwacht und in den Tiefen der Stollen loderte heißeste Lava. Viele Zwerge waren bereits durch sein Feuer verbrannt. Nur die unerschütterliche Habgier der Zwerge war dafür verantwortlich, dass die Mine immer noch nicht aufgegeben worden war. Wir ketteten ihn los und machten uns auf den Weg in das dampfende Höhlensystem.
Wir gelangten durch hohe Hallen vorbei an den Schlafhöhlen der Zwerge, bis wir an eine Abzweigung kamen. Vom nahen Felsvorsprung hörten wir Stimmen. Ein Zwergenhauptmann unterhielt sich mit einem Nachtelfen. Wir konnten sie belauschen und erfuhren, dass die Zwerge das Erz für eine gigantische Waffenlieferung an die Armee der Nachtelfen abbauten. Deshalb die Eile beim Abbau und deshalb machten sie auch trotz des erwachten Elementarlords nicht Halt. Wir schlichen uns davon und drangen immer tiefer in die Höhle vor.
An einer Brücke über einen riesigen Lavastrom machten wir halt. Unter uns bewegte sich etwas in der Lava. Wir sprangen von der Brücke auf einen darunterliegenden schmalen Pfad. Am Ende des Pfades sahen wieinen riesigen Erdelementar, der unruhig und offensichtlich verzweifelt durch die Lava hin und her stapfte. Smoldar der Elementar war zuerst wütend als er uns erblickte, doch als ich mein Erdtotem am Rand der Lava aufstellte, legte sich sein Zorn und er berichtete uns von Calcinder, seinem Widersacher, der versuchte die Herrschaft im Berg an sich zu reißen. Smoldars Kräfte waren geschwunden, der ständige Fluss der Lava drohte ihn langsam zu schmelzen. Er bat uns den Kampf gegen Calcinder aufzunehmen. Im selben Moment griffen die Feuerelementare an. Fumer und Misae warfen sich ihnen tapfer entgegen, während Tuffi und ich ihnen Blitzschläge aus der Entferung entgegenschleuderten. Mit einem Windzauber gelang es mir einen Felsen an der Decke der Höhle zu lockern, welcher krachend zwei Feuerelementare unter sich begrub.
Wir rannten weiter in die immer heißer werdende Höhle hinein und schließlich sahen wir ihn. Der Lord Calcinder, eine Gestalt wie ein riesiger Naga jedoch halb aus reinem Feuer bestehend erhob sich vor uns.
Ich wollte sofort zum Angriff übergehen und an dem Ort wo er stand die Erde zum erbeben bringen, doch ich kam nicht soweit. Calcinder lachte und plötzlich standen meine Kleider in Flammen. Ich dachte ich müsste bei lebendigem Leib verbrennen doch Misae stürtzte sich auf mich und erstickte die Flammen so schnell sie konnte. Währenddessen hatte Fumer, der die Gestalt eines großen Bären angenommen hatte den Kampf gegen den Lord bereits aufgenommen und uns so etwas Zeit verschafft. Misae folgte ihm und gemeinsam mit Tuffi überzogen sie ihn mit wuchtigen Schlägen, Blitzen und blendenden Lichtkegeln. Die bisher gesammelten Totems wurden in den Höhlenboden geschlagen und konnten seine Macht schließlich brechen. Calcinder unterlag den Angriffen meiner Gefährten.
Es roch nach verbranntem Taurenfell, alles an mir schmerzte, doch war das Feuer gerade noch rechtzeitig erstickt worden. Die anderen halfen mir aufzustehen und wir gingen langsam zurück zum Lavafluss, wo uns Smoldar bereits erwartete. Er bedankte sich für unsere Hilfe und überreichte uns einen geheimnisvollen Stein. Ein Runensymbol war darauf eingraviert. Unsere Mission war erfüllt. Die Höhle begann zu erzittern und wir beeilten uns wieder hinauszukommen. Wie durch ein Wunder und durch Fumers hervorragenden Orientierungssinn gelangten wir sicher wieder zum Höhlenausgang. Von da trug mich Fumer in Hirschgestalt bis zurück nach Neu Kargath, wo wir unsere Wunden versorgen konnten.
Von der Ferne hörten wir ein Beben aus den Tiefen des Kessels ...
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 09.06.2013, 16:004.Lauf des 4.Rennens - Beratung an der Flammensteinspitze
Nachdem sie ihre Wunden versorgt hatten, kehrten die Sturmhufe ins Brachland zurück. Die Rune auf dem geheimnisvollen Stein des Elementars musste entschlüsselt werden. Ryatha, Mull, Misae, Fumer, Tuffi und Willbur wandten sich dazu an die weisen Schamanen des irdenen Rings und besuchten hilfesuchend ihr Lager am Fuße der Flammensteinspitze. Sie berichteten genau, was in den unterirdischen Höhlen der sengenden Schlucht geschehen war. Nachdem alle Schamanen den Stein untersucht hatten, hatten sie keinen Zweifel mehr. Das alte Runensymbol der Erde war wiederentdeckt worden!
Nun galt es noch die beiden anderen fehlenden Runen - die des Wassers und des Feuers zu finden. Aber wo sollten die Gefährten ihre Suche fortsetzen ? Die Draenei-Schamanin Larhasha wusste Rat. Gerüchte besagten, dass in den schneebedeckten Hügeln von Winterquell ein vergessener Stamm von Eulenwesen hauste, die angeblich mächtige Totems in ihrem Dorf anbeteten. Nach kurzer Beratung sattelten die Sturmhufe Ihre Kodos. Dicke wärmende Felle wurden aufgeladen. Ihre Suche würde sie also nach Winterquell führen...
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 05.09.2013, 23:27
was seither geschah :
Die Gefährten Blackbu, Fumer, Tuffi, Misae, Shanoo und Willbur waren nach Winterquell gereist und hatten dort Umbranse den Geistsprecher in seiner bemerkenswerten von magischen Trugbildern durchdrungenen Höhle gefunden. Der Irre Umbranse gab schliesslich sein Geheimnis preis und verriet, dass ein mächtiges Totem im nahen Eulendickicht versteckt ist. Dort hatten Sie die Eulenbestien vertrieben und die unzähligen Höhlen durchsucht. 2 Statuen stellten sich als Falle heraus. Bei der 3. Statue hatte Willbur einen geheimen Mechanismus gefunden, wodurch das mächtige Feuertotem freigegeben wurde.
Ihre Suche nach den Runen hatte Misae und Willbur nach einigen Umläufen dann bis nach Vash'jir geführt. Moanah Sturmhuf vom irdenen Ring hatte ihnen den entscheidenden Hinweis gegeben. In den Ruinen von Vash'jir trafen Sie auf einen Wassergeist dessen Aufgaben Sie erfüllen und das Geheimnis der Elementarrune des Wassers schliesslich ergründen konnten.
Zurück in der Heimat hatte Willbur mit den beiden Goblin-Schamaninen Tips Feuerhammer und Tuffi Wolkenstemmer den Ritus des Windes auf der Horizontmesa von Mulgore erneuert. Wenig später waren die Sturmhufe zum Brunnen der Reinheit ins Eschental gereist, jedoch konnten Sie lange Zeit keine Hinweise auf den Verbleib der vierten Elementarrune, der Rune des Feuers ausmachen.
Auf der Mondlichtung fanden die Gefährten dann doch Hilfe. Vedetta, eine Gelehrte der Inschriftenkunde half den Sturmhufen dem Buch der Runen ein weiteres Geheimnis zu entlocken indem sie es zum Schrecken von Willbur ins Feuer warf ! Ein Feuergeist namens Incendius, Diener des Feuerfürsten erschien und wies die Gefährten an im Reich des Feuers tief im Herzen des Schwarzfels nach der geheimnisvollen Feuerrune zu suchen. Als der Elementar verschwand war das Buch überraschenderweise unversehrt.
Die Sturmhufe sind nun dabei eine Expedition zum Schwarzfels auszurüsten. Diese soll in sieben Umläufen, am 12.Lauf des 9.Rennens aufbrechen. Vielleicht würden sich ja noch weitere Schamanen dieser gefährlichen Unternehmnung anschließen ?
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 07.09.2013, 20:57
Habe noch ein paar Bilder von unseren Donnerstags-Treffen der letzten Wochen hinzugefügt...
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 09.11.2013, 17:59
Demnächst wird eine Expedition zum Schwarzfels ausgerüstet, um das vierte noch fehlende Totem zu suchen.
Termine :
Do. 14.11.2013
Do. 21.11.2013
Do. 28.11.2013
jeweils 21:00 Uhr
Diejenigen die an der Expedition teilnehmen möchten, werden gebeten sich am 14.Lauf des 11. Rennens zur 9. Abendstunde am Wegekreuz einzufinden.
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 11.11.2013, 21:10
Hmm... schlecht wenn man nicht einmal seine eigenen Plots richtig erzählen kann.... ich hatte zuletzt gemeint wir würden noch nach dem Feuertotem suchen. Den Erzählungen nach hatten wir das aber bereits im Eulendickicht in Winterquell gefunden.... peinlich, peinlich... wie komm ich da nur wieder raus aus der Nummer ?
Was wir eigentlich im Schwarzfels suchen ist "nur" die Feuerrune, nicht das Feuertotem....
Wenn ich mich nicht erneut irre, dann fehlt uns eigentlich noch das Wassertotem. Folgendes konnte ich anhand der Berichte rekonstruieren:
Windtotem : Fanden wir am Frostklingengipfel in Nordend
Windrune : Ebenfalls am Frostklingengipfel
Erdtotem : Erhielten wir vom Geist des Häuptlings Schnellspeer in der Höhle nahe Taunka'Lo bei unserem Abenteuer gegen den Nordwind
Erdrune : Erhielten wir vom Elementar Smoldar im Kessel der sengenden Schlucht nachdem wir den Elementarlord Calcinder besiegt hatten.
Feuertotem : Fanden wir im Eulendickicht in Winterquell nach dem Hinweis von Umbranse dem Geistsprecher
Wasserrune : Fanden wir in den Ruinen von Vash'nir
Was also fehlt ist das Wassertotem
und die Feuerrune
@ Misae : Kannst Du meinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen? Ich dachte das Wassertotem hätten wir schon irgendwo gefunden. Kann ich aber in den Berichten nirgends finden.
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Kleinesbeben - 12.11.2013, 11:19
:wink:
Du kommst auch so langsam in das Alter ... :D
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 12.11.2013, 17:08
Richtig Beben, vielleicht liegt es ja auch am Häuptlingsamt, das uns schneller altern lässt. :wink:
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Misae - 13.11.2013, 21:45
Willbur hat folgendes geschrieben:
@ Misae : Kannst Du meinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen? Ich dachte das Wassertotem hätten wir schon irgendwo gefunden. Kann ich aber in den Berichten nirgends finden.
Hmm, das dachte ich auch, aber ich bin mir gerade nicht mehr sicher...
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 13.11.2013, 22:24
vielleicht von Moanah Sturmhuf in Vash'jir ?
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Misae - 14.11.2013, 21:03
Ja, ich glaub so war´s.
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 16.11.2013, 08:4014.Lauf des 11.Rennens - Aufbruch
Die Goblin Schamanin Tips, die Ältesten Ryatha und Misae sowie Häuptling Willbur brachen zu ihrer Expedition zum Schwarzfels auf. Der Troll Salraji schloss sich ihnen an. Sie setzten von Ratschet mit der Fähre nach Beutebucht über und ritten von dort nach Norden durch das Schlingendorntal. Abgesehen von ein paar bissigen Affen gab es keine Zwischenfälle. Sie erreichten das Lager der Großwildjäger, wo es ihnen aber schnell zu ungemütlich wurde - war das Lager wohl auf Zwergengröße ausgelegt. Sie ritten über dunkle Strassen über einen Gebirgspass bis in die Sümpfe, wo Tips ihnen den Weg zu einem Goblindorf zeigte. Auch hier waren die Betten nicht für Tauren geeignet, aber nach dem langen Ritt waren alle müde und konnten nicht mehr weiter.
Trotz den Strapazen lag allerdings immer noch eine beträchtliche Wegstrecke zwischen ihnen und dem Schwarzfels.
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Misae - 22.11.2013, 15:50
Tips, Misae und Salraji bereiteten sich gerade in dem Goblindorf zum Aufbruch vor, als Blackbu hinzukam und seine Hilfe und Schutz bei der Reise anbot. Misae bat ihn, über den Sumpf zu fliegen und nach Willbur zu suchen, der wohl gerade einen kleinen Spaziergang machte.
Nach einer erfolglosen Suche beschloss Misae, Willbur eine Nachricht zu hinterlassen und gemeinsam mit den anderen die Reise fortzusetzen.
Nach einer kleinen Diskussion zwischen einem ortsansässigen Goblin und Tips, sattelten sie auf und ritten den langen und beschwerlichen Weg durch das feindliche Allianzgebiet über die Berge bis hin zum Schwarzfels. Salraji hatte von einem Lager in der Nähe des Berges gehört und führte die Truppe dorthin. Das Lager war sehr klein und es wurde von zwei Zwergen und einem Orc bewacht. Da der Orc einen sehr grimmigen Eindruck machte, versuchte Misae, sich mit einem der Zwerge zu unterhalten. Als dieser sie jedoch nicht verstand, mischte sich der Orc ein und sagte, sie können bleiben, sofern sie sich nützlich machen und eine Aufgabe erledigen würden. Tips, Blackbu, Salraji und Misae stimmten ein und warteten gespannt auf die gestellte Aufgabe. Als der Orc dann jedoch sagte, sie sollen den Zwerg "aus dem Weg räumen", stutzten sie. Zumindest alle ausser Tips, die sofort loslegen wollte. Der andere Zwerg hielt sie jedoch davon ab und erklärte ihnen, dass der Zwerg Arlok gerne seine Späße mit Reisenden trieb und man ihn nicht ernst nehmen sollte. Er lud die Reisenden ein, sich wie zu Hause zu fühlen und hier verweilen zu können, bis Willbur zu ihnen stoßen würde.
Dankbar nahmen sie das Angebot an, stärkten sich nach der langen Reise und legten sich dann zur Ruhe.
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 22.11.2013, 20:25
Danke für den Bericht, Misae und überhaupt. :D
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 05.01.2014, 15:48
Die Gemeinschaft der Schamanen und ihre Begleiter waren bis tief in den Schwarzfels vorgedrungen. Nach einem langen Marsch durch das Höhlenlabyrinth hatten sie es geschafft des Elementarlord Incendius zu finden und durch eine List war es ihnen sogar gelungen, den Lord zu bezwingen und das mächtige Feuertotem zu bergen. Es schien etwas von der seiner Energie auf das Totem übergegangen zu sein.
So nutzten Sie das Totem auch kurz darauf beim Ritual zur Stärkung der Elementare auf dem Donnerkopfgipfel. Torsga hatte das Feuerritual übernommen und brachte es auch erfolgreich zu Ende.
Einige Umläufe später suchte Sie Willbur auf, der gerade bei den Ältestenschamanen in Donnerfels weilte. Ihre Haut besonders auf den Armen und Händen war von Brandspuren gezeichnet. Der Ritus und die Feuerenergie hatte ihre Spuren hinterlassen. Als Willbur sich die Wunden unter dem Licht einer Fackel näher besah, offenbarte sich ein Mal auf Torsgas Hand aus welchem kleine Flammen loderten. Doch Torsga fühlte keinen Schmerz. Willbur traute seinen Augen nicht. Die vierte Elementarrune war gefunden. Die Rune des Feuers...
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 06.01.2014, 11:39
Bilder von dem Kampf gegen Incendius in den Höhlen des Schwarzfels
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 26.01.2014, 10:19
Letzte Woche fand die Expedition nach Maraudon statt und die Gefährten fanden ein geheimnisvolles Wildnistotem. (Details und Bilder folgen noch)
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 02.03.2014, 11:13
Die letzte Expedition hatte die Gefährten in die Höhlen von Maraudon geführt, wo sie ein bemerkenswertes Totem der Wildnis in ihren Besitz bringen konnten. Zurück im Brachland zeigten sie das Totem den Schamanen des irdenen Rings. Nachdem diese einige Tropfen des gesegneten Wassers darüber geträufelt hatten, erwachte das Totem zum Leben und wuchs sich für kurze Zeit zu einem bemerkenswerten Pflanzenwesen aus. Es schien ihnen bei ihrer Suche nach dem verborgenen Geisterfelsen noch von Nutzen sein zu können. Doch wo würden sie mit der Suche beginnen können. Die vier Runen der Elemente hatten sie zwar schon enthüllen können, doch der entscheidende Hinweis fehlte noch.
Die Schamanin des irdenen Rings, Tauna Himmelsjäger berichtete von einem Traum. Ein alter Freund, der zurückgezogen in den Sturmgipfeln lebt, schien am Ende seiner langen Lebenszeit angelangt zu sein. Ihn müssten sie befragen, doch würden sie rechtzeitig zu ihm gelangen ?
Die Sturmhufe bereiten sich auf eine Reise nach Nordend für den vierten Umlauf dieser Woche vor.
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 02.03.2014, 20:13Expedition nach Maraudon am 23.Lauf des 1.Rennens
Einige Bilder von der Expedition nach Maraudon, wo das mächtige Wildnistotem gefunden wurde.
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 24.03.2014, 10:36Treffen mit dem irdenen Ring am 27.Lauf des 2.Rennens
Bilder von der Vorsprache der Schamanen beim irdenen Ring und dem ausgewachsenen Wildnistotem.
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 29.03.2014, 10:30Der Tod von Xarantaur dem Zeugen
Tief besorgt bestiegen Misae und Willbur den Zeppelin nach Nordend. Begleitet wurden sie von dem Jäger Salraji, der sich bereit erklärt hatte zu ihrem Schutz den beschwerlichen Weg mit ihnen zu gehen und von Bant dem Bauern, der eine Lieferung Getreide in die Sturmgipfel zu bringen hatte.
Nach einer langen Fahrt kamen die Gefährten am Fusse des Gebirgszuges der Sturmgipfel an, wo ein steiler verschneiter Pfad zum Gipfellager Tunka Lo führte. Vor langer Zeit hatten die Sturmhufe diesen Weg schon einmal erklommen, doch hatte es viel Neuschnee gegeben und mit jedem Schritt versanken sie tiefer im Schnee. Zudem mussten sie sich durch dichte Nebelwände kämpfen. Misaes Feuertotem spendete etwas Licht und Wärme, sodass sie es schaffen konnten den Naturgewalten zu trotzen.
Nachdem sie einen Wächter der Eisenzwerge, der ihnen auf dem Pfad aufgelauert hatte überwältigt hatten, erreichten sie unbeschadet den Gipfel, wo sie von den Kriegern des Lagers der Winterhufe freundich empfangen wurden.
Xarantaur der Zeuge lag im Sterben. Die Vision von Tauna Himmelsjäger hatte sich als wahr herausgestellt. Doch waren die Gefährten noch rechtzeitig gekommen um den Zeugen nach dem Ort des Geisterfelsens zu befragen. Mit schwacher Stimme - kaum noch hörbar - gab Xarantaur ihnen den letzten Hinweis. Ihre Suche würde sie nach Durotar ins Tal der Prüfungen führen.
Der Zeuge tat seinen letzten Atemzug und trat seinen Weg ins Reich der Ahnen an.
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 29.03.2014, 10:37
Link
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 22.05.2014, 10:41Wie der Geisterfelsen gefunden wurde
Ein heiliger Ort, den Elementen so nah.
Den Bergen und Flüssen gleichermaßen.
Näher als ihr jemals hättet gedacht,
doch um ihn zu finden müsst ihr die Heimat verlassen.
- Schriften des Irdenen Rings
Zwei Jahre war es her gewesen, dass die Sturmhufe ihre Suche begonnen hatten. Ihre Wege hatten Sie fortgeführt aus dem Brachland bis zu den kalten Gipfeln Nordends aber auch bis in die gefährlichen Tiefen Vash'jirs. Viele neue Gefährten hatten sie unterwegs getroffen, die sie auf ihrer Suche begleitet und unterstützt hatten. Manche von Ihnen waren inzwischen gute Freunde geworden. Mächtige Totems hatten sie den Elementarlords abgerungen und schließlich hatten Ihnen die Geister alle Runenzeichen der Elemente offenbart. Der sterbende Zeuge Xarantaur hatte ihnen den entscheidenden Hinweis gegeben.
Nun war der Tag gekommen, wo der verborgene Geisterfelsen zum Greifen nah schien und die Gefährten ritten voller Erwartungen ins Tal der Prüfungen nach Durotar. Im Tal schwärmten sie aus, suchten nach einem Pfad oder wenigstens nach einem Hinweis, doch es war zunächst nichts auszumachen. Willbur erinnerte sich an das Totem der Wildnis, welches sie in Maraudon gefunden hatten. Er beträufelte es mit gereinigtem Wasser und siehe da, die Ranken um das Totem wurden größer und es wuchs sich zu einem mannshohen Pflanzenwesen aus, welches zielstrebig einem hohen Dornengestrüpp zusteuerte. Davor blieb es stehen. Stammeskrieger Kahmani und Schamanin Torsga von den Wolfsreitern begannen das Gestrüpp zu entfernen. Es schien fast undurchdringlich zu sein und da wo sie einen Ast abhackten wuchsen sofort zwei neue nach. Doch schließlich schafften sie es, sich hindurchzukämpfen und es tat sich ein schmaler Pfad auf, der auf ein Plateau in den Hügeln führte.
Und dort - umschlossen von hohen Felszacken - dort stand er - majestätisch und uralt ragte er etwa 10 Fuß hoch in den Himmel empor. An der Spitze waren an jeder Seite eine der 4 Elementarrunen eingraviert. Der Geisterfelsen war gefunden !
Willbur sank vor dem Felsen auf die Knie und konnte es kaum glauben. Misae brach in Tränen aus. Nach allem was geschehen war, hatten sie es geschafft. Die anderen standen ehrfürchtig davor, nur Torsga schien zunehmend unruhig zu werden. Immer wieder rieb sie sich ihre Hand - jene Hand in der sich beim Ritual auf dem Donnerkopfgipfel die Feuerrune eingebrannt hatte. Sie ging näher an den Felsen heran und fluchte. Willbur erhob sich und sah nach ihr.
Torsga stand neben dem Felsen und öffnete ihre Handfläche. Loderne Flammen züngelten plötzlich aus dem Feuermal auf ihrer Hand. Ihre Augen glühten rot und sie stieß weitere Flüche aus. Willbur reagierte blitzschnell, rammte ein Wassertotem in die Erde und rief die Geister um ihre Hilfe an.
Eine fremde Stimme sprach aus Torsga : "Ihr werdet den Felsen nie bekommen, Sterbliche !" "Zeig Dich, Incendius - und lass ab von Ihr !", beschwor Willbur den Elementarlord. Da wurde es auch den anderen Gefährten klar - Incendius der ursprüngliche Besitzer des mächtigen Feuertotems aus dem Schwarzfels war nicht besiegt worden - er hatte seine Macht an das Totem gebunden und hatte beim Ritual von Torsga Besitz ergriffen.
Bei den Worten Willburs fuhr eine Flammensäule aus Torsgas Hand und manifestierte sich in Form eines riesigen Feuerelementars. Ein wilder Kampf entbrannte. Der Lord warf gewaltige Feuerbälle in die Richtung wo Willbur stand. Misae hob die Hände und erzeugte eine schützende Wasserwand vor dem Häuptling, sodass die Feuerbälle nicht ihr Ziel erreichten. Kahmani und Salraji stellten sich dem Lord entgegen, lenkten ihn kurz ab, konnten aber nur mit Mühe dem nächsten Feuerball ausweichen. Misae rief den anderen Schamanen etwas zu. Torsga reagierte und rammte ebenfalls ihr Wassertotem in den Sand. Aus Misaes Händen schossen mächtige Wasserstrahlen, Willbur und Torsga verstärkten diese Strahlen und gemeinsam trafen sie den Feuerlord mit geballter Wucht. Er bäumte sich dagegen auf, doch war die Kraft der Schamanen mächtig genug - Das Feuer von Incendius erlosch. Torsga brach zusammen.
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 23.05.2014, 08:48Was seither geschah
Torsga hatte sich erstaunlich schnell erholt. Bald hatte sie auch ihre gewohnte kratzbürstige Ausdrucksweise wiedererlangt, mit der sie die Tauren immer wieder aus der Reserve lockte. Willbur war jedoch sehr froh, dass sie ihre Besessenheit durch den Feuerlord scheinbar so gut hatte wegstecken können, machte er sich doch immer noch Vorwürfe, ihr das Feuertotem gegeben und sie damit all dem ausgesetzt zu haben.
Die Gefährten kamen in den nächsten Tagen immer wieder zum Geisterfelsen, um seine Kräfte und Geheimnisse zu ergründen. Weitere Stammesschwestern und Brüder kamen, um den heiligen Ort zu besuchen. auch Tauna Himmelsjäger und der Troll Zang'do vom irdenen Ring, die die Sturmhufe von Anfang an bei ihrer Suche unterstützt hatten, kamen um den Geisterfelsen mit eigenen Augen zu bestaunen. Die Schamanen entdeckten eines Abends einen geheimen Mechanismus wodurch sich kleine Steinvorsprünge an jeder Seite des Felsens zeigten. Mithilfe der gesammelten Runen-Artefakte gelang es ihnen schließlich in einem Ritual die Geister der Ahnen herbeizurufen.
Zu aller Erstaunen zeigte sich an diesem Abend ein Vorfahre des Trolls Salraji in Gestalt eines Geisterwolfs und erinnerte ihn daran die ihm bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Der Trollstamm der Moosschinder, dem Salraji abstammte, war in den Pestländern der Seuche des Untodes anheim gefallen. Salraji sollte sie von ihrem Leid erlösen, damit ihre Geister in Frieden ruhen konnten.
Überhastet hatte sich Salraji kurz darauf alleine auf den Weg gemacht, um seine Freunde nicht in Gefahr zu bringen. Doch Misae und auch einige der Wolfsreiter folgten ihm sobald wie möglich nach, um ihm beizustehen.
In den Pestländern schließlich fanden sie ihn in der Nähe des Dorfes der Moosschinder, gemeinsam stießen sie in das Dorf vor und verhalfen Salraji dazu seine Aufgabe zu beenden, ohne selbst dabei dasselbe grausame Schicksal erleiden zu müssen, wie seine Vorfahren. Erschöpft und erleichtert kehrten sie ins Brachland zurück.
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 26.05.2014, 10:01Treffen am 22. Lauf des 5.Rennens
Im Dorf der Bluthufe trafen Salraji und Torsga von den Wolfsreitern, der Orc Dragtar vom Schwarzblutclan, der Orc Balrog und der Pandare Shuno ein gratulierten Willbur zur Verbindung mit Wülma.
Salraji berichtete von seiner Aufgabe in den Pestländern. Dragtar war auf der Suche nach Gressha - das Dorf des Schwarzblutclans im Steinkrallengebirge war angeblich niedergebrannt worden. Willbur bot die Unterstützung der Sturmhufe an.
Auf ihre Hand angesprochen sagte Torsga, dass die Flammen des Feuermals noch immer nicht verschwunden waren. Und das obwohl Incendius besiegt war - Willbur dachte noch lange darüber nach.
Shuno hatte ein Fass pandarischen Biers mitgebracht, welches sich wenig überraschend im Lauf des Abends schnell leerte.
Re: Die Geheimnisse der Elemente [IC]
Willbur - 30.05.2014, 09:28Treffen am 29. Lauf des 5.Rennens
Willbur traf Gressha im Lager des Schwarzblutclans im Brachland. Gressha war sehr nachdenklich und erzählte ihm ausführlich von den jüngsten Vorkommnissen. Der Anführer des Blutfangclans, dem Gressha früher angehörte war wieder aufgetaucht und es hatte sich herausgestellt, dass sie immer noch an ihren alten Eid gebunden ist. Sie berichtete von einem Folianten, in dem ein dunkles Hexenritual beschrieben wird. Sie betrachtete es als ihre Aufgabe das Buch zu vernichten.
Aufgrund dieser Entwicklungen würde Gressha unmöglich im Brachland bleiben können. Sie hatte vor die Lager des Schwarzblutclans zu verlassen und ihren Eid gegenüber dem Blutfangclan zu erfüllen. Häuptling Dragner war natürlich alles andere als erfreut darüber. Willbur versuchte sie zum Bleiben zu überreden aber Gressha war nicht von ihrem Vorhaben abzubringen.
So war es an diesem Abend ein Abschied auf vermutlich sehr lange Zeit. Es schien, dass beiden nicht sehr wohl dabei war. Mit gemischten Gefühlen ritt Willbur zurück zum Wegekreuz.
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