Kurzgeschichte- Tod eines Königs

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    Re: Kurzgeschichte- Tod eines Königs

    Ceridwen - 20.12.2007, 14:18

    Kurzgeschichte- Tod eines Königs
    Ohne Licht keine Schatten - ohne Schatten kein Licht. Tiefschwarze Wolken bedeckten den sonst so blauen Himmel, die Sonne hatte keine Chance. Nur weit am Horizont war ein Streifen grellen Lichts zu sehen. Der Regen prasselte hart auf die zarten Blätter der Bäume. Spuren zogen sich durch den aufgeweichten Boden. Harte Hufe rutschten immer wieder aus, dennoch schleppte er sich weiter, den Hügel hinauf, der Sonne entgegen. Nicht alles was glänzt ist Gold. Das hatte der König schnell begriffen. Viele Lebensjahre lagen hinter dem mächtigen Herrscher. Viele gute und schlechte Zeiten hatte er durchgemacht, doch das es so enden würde, das hatte er nie gedacht. Rotbraunes Fell, vom Regen durchnässt, mit Schlamm und Blut verschmiert. Schlanke Beine suchten Halt und knickten ein. Das mächtige Geweih verfing sich immer wieder im dichten Unterholz seines Reiches. Der König dieses Landes, der älteste und kräftigste Hirsch des Waldes, er schritt weiter, merkte wie seine Lebenskraft ihn verließ. Vor wenigen Minuten sah der Rotbraune noch ein schönes Leben vor sich, doch dann traf ihn sein Ende. Schmerzhaft, Muskeln und Adern zerreißend, bohrte sich die Gewehrkugel tief in den mächtigen Körper. Er hatte nicht damit gerechnet, alles schien so ruhig und harmonisch. Doch die Jäger wollte ihn, sein Geweih, den Stolz ihn erlegt zu haben. Aber der Hirsch konnte fliehen, würde allein im Regen sterben, sein Körper würden den Räubern des Waldes zum Opfer fallen. Er hörte sie, ihr gieriges Hecheln. Sie warteten auf den richtigen Moment, doch noch gab der König nicht auf. Es kostete Kraft den Berg zu ersteigen, seine Beinen wurden immer schwächer. Schließlich stand der Rotbraune oben, sah mit letzter Kraft über sein Land. Nun würde er nicht mehr fliehen, hier oben am Ort seiner Geburt wurde der König des Waldes sterben. Der Regen wurde schwächer, kleine Rinnsale suchten sich den Weg ins Tal. Sie kamen, würden ihn mit sich nehmen. Der Hirsch war bereit, stolz hatte er den Kopf mit dem mächtigen Geweih gen Himmel geregt, dem einzigen blauen Himmelsteil entgegen. Immer näher kamen sie, er würde sich nicht wehren, hatte keine Chance. Wie die Sonne nicht gegen die Wolkenübermacht ankam. Und dann, Zähne bohrten sich in seinen freien Hals, drückten die Luftröhre zu. Ein leichtes Lächeln legte sich auf das Gesicht des Herrschers, währen die Luft knapp wurde. Noch ein letztes Mal gab der Hirsch ein Röhren von sich, stolz und kraftvoll. Er fiel zu Boden, sein mächtiger Körper schlug hart auf. Nun kamen sie von überall, stürzten sich auf den leblosen Körper. Der Himmel weinte stumm über den Tod des Königs.

    In einem anderen Teil des Waldes ruhte die Herde, wartete auf ihren Führer. Nur einer sah zum Himmel, reckte sein Geweih zum Sonnenstreifen am tiefschwarzen Himmel. Das Röhren war nicht bis hierher erklungen. Dieser Hirsch, mit einem Geweih dem des Königs gleich, war sein stärkster Widersacher und sein Erstgeborener gewesen. Narben von unzähligen Kämpfen zierten den noch jungen, wenngleich mächtigen Körper des Hirsches. Der Rotbraune wusste was geschehen war und weinte stumm, bevor er mit seinem Vater ein stilles Abkommen traf. Dieser Hirsch, der Sohn des Königs, würde an Stelle seines Vaters treten. Röhrend tat er seinen Absicht kund und kein anderer Hirsch mischte sich dazwischen...



    Würde gerne ehrliche Kritik und ehrliches Lob hören... die Geschichte habe ich mal geschrieben, als ich Langeweile hatte und ziemlich am Boden war...



    Re: Kurzgeschichte- Tod eines Königs

    Cloud - 22.12.2007, 10:13


    Ich sag nur eins:Gääänsehaut^^



    Re: Kurzgeschichte- Tod eines Königs

    Mondschatten - 01.02.2008, 00:38


    ich schließ den tread mal seit geraumer zeit hat hier niemand mehr reingeschaut



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