Lesson One

Peppergreen Cherries
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    Re: Lesson One

    Nina. - 26.03.2012, 01:46

    Lesson One
    Ai


    Da war ich jetzt.

    Ich schaue an die Wand gegenüber von mir. Das Bett auf dem ich sitze knarzt ein wenig als ich mich umdrehe und den Rest des Zimmers begutachte. Meines Zimmers. Ich hätte es schlimmer treffen können. Eigentlich gefiel es mir sogar ein wenig. Die Wände waren zwar noch ein wenig kahl, aber das konnte man ja ändern.

    Ich stehe auf und durchquere mein neues zuhause in zwei kurzen Schritten. Durch das kleine Fenster sieht man vereinzelt kleine Schülergruppen die Wege entlang laufen. Sie reden. Und sie lachen. Sie fühlen sich wohl hier. Und das werde ich auch. Ich werde eine von ihnen sein. Ja, genauso werde ich auch tuschelnd und kichernd durch das Schulgelände laufen. Genau so.

    Unwillkürlich freute ich mich plötzlich auf das kommende Schuljahr. Es wird ein Jahr sein, wie ich es noch nie erlebt hatte. Ein schönes Jahr. Ich hatte die Möglichkeit bekommen von vorne anzufangen. Niemand hier kannte mich. Niemand wusste wie ich früher war. Von vorne anfangen. Alles von vorne. Ganz neu.

    Ai öffnete ihren Koffer und begann sorgfältig die mitgebrachten Kleidungsstücke in den Schrank am Fußende des Bettes zu sortieren.



    Re: Lesson One

    Leha. - 26.03.2012, 01:57


    Kagami

    Sie biss sich mit den perlweißen Zähnen auf die volle Unterlippe und betrachtete die Tür.
    Eine Minute lang.
    Hana hatte hinter dieser Tür gelebt.
    Und jetzt gehörte ihr Bett jemand anderem.
    Nicht das das in irgendeinem Zusammenhang zu Kagami stand - sie hatte sich gefreut dieses jammernde, schleimende, anstrengende Graue Mäuschen los zu sein. Aber, dass dies nicht mehr Hanas Zimer war, könnte zu einem Problem werden.
    Möglicherweise.
    Andererseits gab es auch andere Räume, die wenig besucht wurden, und im Großen und Ganzen...
    war jemand neues gekommen.
    Das dürfte interessant werden.
    Oder auch nicht.

    Kagami schob sich einen Kaugummi zwischen die Zähne, ließ ihn einmal knallen, rückte ihr Dekolletee zurecht, hob gekonnt eine Augenbraue zu ihrem typischen Gesichtsausdruck und stieß dann ohne Vorwarnung die Tür auf.



    Re: Lesson One

    Nina. - 26.03.2012, 02:28


    Souji.

    Den Blick über das langsam zum Leben zurück kehrende Schulgelände schweifend rückte der junge Lehrer seine Brille zurecht, wie er es immer tat, wenn er etwas genauer betrachten wollte.
    Bis heute war das Schulgelände einem Elefantenfriedhof gleich gewesen, doch nun, einen Tag vor Beginn des neuen Schuljahres, trudelten die "verloren gegangenen" Schüler einer nach dem andern wieder ein und mit ihnen auch die Lebhaftigkeit und das Temperament junger Erwachsener.

    Zufrieden - da alles nach den vorgesehenen Schulordnungen ablief - drehte Okita Souji seinen jungen Schützlingen den Rücken zu, um die Ankömmlinge in dem Haus willkommen zu heißen, dessen Schutz ihm unterteilt war.
    Der N-Dorm, der Neubau.
    "Souji-Kuuuuuuuuuuun Souji-Kuuuuuun ich bin wieder da haben sie mich vermisst Souji-Kuun???" Ein Lebhaftes Gewusel dunkler Haare häftete sich an seinen Arm und schaute ihn aus freudestralenden, blauen Augen an.
    Sanft aber bestimmt machte er sich von ihr los und wies sie mit einem belehrenden Lächeln zurecht.
    "Maki-Kun, ich bin immer noch Okita-Sensei, dein Lehrer." Er sah wie die Freude in ihren Augen einer Art enttäuschung wich und beeilte sich ein "Aber ja, ich habe dich vermisst, ich habe alle meine Schüler vermi-" anzufügen.
    "Jaaa Sie haben mich vermisst Souji-Kuuuun!!!", hörte das junge Mädchen nicht mehr als es wollte und stürmte voller Elan zurück zu ihren Freundinnen.
    "Kein Rennen...", versuchte der junge Lehrer sie zurecht zu weisen doch sie war schon außer hörweite.

    Leichten Schrittes machte er sich auf zum N-Dorm und wollte gerade auf seinen Raum zusteuern als sein Blick auf die Junge Kagami viel, welche im Begriff war in das Zimmer neben seinem zu Stürmen.
    Er hob seine Hand mit den Ankunftslisten hoch und versetzte ihr damit einen leichten Schlag auf den hinterkopf. "Ist das eine Art, Kagami-Kun, einfach in ein Fremdes Zimmer zu stürmen ohne anzuklopfen?"



    Re: Lesson One

    Nina. - 26.03.2012, 02:41


    Ai

    "Hallo?"

    Mit schiefem Kopf schaute sie die beiden Gestalten vor ihrer Zimmertür an. Keiner der beiden antwortete. Sie war etwas verwirrt. Hatte jemand geklopft, ohne dass sie es gemerkt hatte? Vielleicht war es hier auch üblich einfach in ein Zimmer zu gehen ohne sich vorher anzukündigen. Die beiden waren vermutlich ebenfalls Schüler, wenn auch nicht unbedingt in ihrem Jahrgang.

    "Halloohooo???", wiederholte sie, diesmal etwas lauter.



    Re: Lesson One

    Leha. - 26.03.2012, 03:02


    Kagami

    Autsch.
    Sie unterdrückte den Impuls, ihre Hand auf die leicht schmerzende Beule zu legen. Stattdessen setzte sie ihr strahlendstes Lächeln auf und drehte sich mit einem Wimpernaufschlag zu ihrem Hauslehrer um.
    "Schön, dass sie seit dem Vorfall im Musikzimmer letztes Jahr etwas dazugelernt haben, Okita-sensei. Ich freue mich sehr, Sie wieder zu sehen"
    Sie verbeugte sich leicht.
    Oh ja, der Vorfall im Musikzimmer.
    Wenn sie im nachhinein darüber nachdachte, hätte ein einfaches Klopfen tatsächlich gereicht und niemand hätte einen Gedanken dara verschwendet, dass ein Seniorschüler sich nachmittags allein mit einer Schülerin eines unteren Jahrganges in einem leeren Raum traf.
    So war daraus eine große Kontroverse geworden.
    Und genaugenommen war es nicht ihre Schuld, nein.
    Man hätte ja auch klopfen können.

    Kagami drehte sich mit demselben strahlenden Lächeln zu dem Mädchen um, das - verständlicherweise - etwas auf dem Schlauch zu stehen schien.
    "Entschuldigung." Sie verbeugte sich erneut.
    "Mein Name ist Misomoto Kagami, wir sind in einem Jahrgang.
    Und ich dachte, ich heiße dich hier Willkommen!
    Es tut mir Leid, nicht angeklopft zu haben, aber ich dachte nicht, das du schon angekommen bist und wollte dein Zimmer ein wenig herrichten, dass du dich gleich wie zu Hause fühlst."
    Sie kicherte mädchenhaft.
    "Aber jetzt bist du schon da. Ich kann dir ja wenigstens beim ausräumen helfen, ja?
    Kennst du Okita-sensei schon? Bestimmt, nicht wahr?"


    Von ihrem gezwungenen Lächeln taten ihr die Kiefer weh.
    Sie war es einfach nicht mehr gewohnt.
    Aber sie brillierte immernoch in ihrer Rolle.
    Warum hatte der Kerl auch genau jetzt auftauchen müssen?
    Hatte anscheinend Talent dafür in ungeeigneten Momenten aufzukreuzen.

    Sie seufzte innerlich.
    Okita-sensei war ein Fall für sich.
    Unbestechlich.
    Selbst nach ihrem Maßstab.
    Wahrscheinlich konnte sie ihn deshalb als Lehrer nicht ernst nehmen.



    Re: Lesson One

    Wieb. - 26.03.2012, 12:27


    Souji

    "Kagami-",ganz ausversehn vergaß er die Anredeform die Höflichkeit und Respekt vorschrieben und fuhr mit seinem Freundlcihsten Lächeln fort "- ein Lehrer muss nicht Anklopfen, wenn er ein Klassenzimmer betritt. Such dir das nächste mal einen angemesseren Ort für deine Freizeitaktivitäten, was hältst du von dieser Idee?"
    Sanft und beiläufig schob er das freche Mädchen ein stück zur Seite um einen besseren Blick auf den Neuankömmling zu werfen. Gewohnheitsgemäß schob er die Brille seine Nase hoch und warf einen kurzen Blick auf die Liste für die Neuankömmlinge in seinem Dorm.
    Ein Name.
    "Du bist also Shirakawa Ai. Schön dich kennen zu lernen, ich bin Okita Souji, dein Musiklehrer und der Dormhead des N-Dorms, also falls du in irgendeiner weise Hilfe brauchst, wende dich einfach an mich.", stellte er sich vor, ein warmes Lächeln in seinen Mundwinkeln.

    Das Arme Mädchen war im N-Dorm angekommen, dabei sah sie nicht wirklich so aus, als würde sie hier hingehören, in den Neubau mit seinen... speziellen Bewohnern.

    "Kagama-Kun, bitte kümmer dich um Ai-Kun."
    Eindringlich schaute er Kagami in die großen Augen.
    "Und benimm dich."



    Re: Lesson One

    Wieb. - 26.03.2012, 13:01


    Ai

    Musikzimmervorfall?

    Sie wusste nicht was sie sich darunter vorstellen konnte. Anscheinend etwas, das nicht gerne erwähnt wurde. Sonst hätten sie es nicht den "Vorfall im Musikzimmer" genannt. Vielleicht war es ihnen auch peinlich.
    Vielleicht könnte sie in den nächsten Tagen oder Wochen mal jemanden darauf ansprechen. Je nachdem, wie schnell sie sich hier einfügen konnte. Und wie sympathisch ihr alle waren. Und wie sympathisch sie allen war.

    "Ein Lehrer muss nicht Anklopfen, wenn er ein Klassenzimmer betritt.", sagte der, zugegebenermaßen nicht schlecht aussehende, Kerl vor ihrer Zimmertür.

    Sie war verwirrt. Hieß das, das der da ein Lehrer war?
    Er sah nicht so alt, wie Lehrer es für gewöhnlich waren. 20 vielleicht, 21, allerhöchstens 22. Aber doch kein Lehrer-Alter!
    Und wie er aussah, konnte er unmöglich Lehrer sein! Lehrer waren unattraktive, alte Männer, die versuchen ihren Schülern irgendetwas beizubringen. Aber wenn er versuchen würde ihr etwas beizubringen, dann wäre er dabei weder alt noch unattraktiv.

    Als ihr Name fiel, riss sie das aus ihren Gedanken. Sie verbeugte sich kurz um zu zeigen, dass sie sich ebenfalls freute ihn kennen zu lernen und auch, dass sie ihnen zugehört hatte (und nicht in Gedanken dabei war ihren Lehrer auf ihrer inneren Attraktivitätsskala weit nach oben einzusortieren).

    Okita Souji.
    Mmmmh.
    Klingt doch... Nein. Lehrer.

    Er stellte ihr das Mädchen vor, dass neben ihm stand. Kagama-kun.
    Ai lächelte.

    "Schön dich kennen zu lernen, Kagama-san."



    Re: Lesson One

    Lavra. - 26.03.2012, 19:35


    Jun

    Die Kapuze tief über das Gesicht gezogen drückte er den Zigarettenstummel an der Wand des Schulgebäudes aus bevor der Junge hinter der Mauer hervortrat und sich dem Strom der Schüler anschloss die brav zum Haupteingang schländerten.
    Die Hände in den Taschen seiner Jacke vergraben bog er nach einigen Schirtten in der Schülermasse nach links und steuerte auf den N-Dorm zu, seinem neuen Zuhause.

    Jun betrat den Neubau, streifte die Kapuze vom Kopf und lächelte.
    Wenn er etwas konnte, dann war es lächeln. Seine Zähne strahlten im Licht das durch die Fenster herein schien und um seine Augen bildeten sich Lachfältchen, die ihm einen schelmischen Ausdruck verliehen.

    Das verspricht amüsant zu werden.
    Er lachte laut auf und betrat einen Flur der zu den Zimmern führte.
    Er blieb stehen, die Hände immer noch in den Taschen und sein unwiederstehlichstes Lächeln auf den Lippen, als er drei Personen im Gang stehen sah.

    "Hi."



    Re: Lesson One

    Leha. - 26.03.2012, 20:19


    Kagami

    Kagama.
    Ka-ga-MA.

    Kagami atmete tief und begann, von zehn an rückwärts zu zählen.
    Half das nicht irgendwie gegen Agressionen oder so?
    Zehn.
    Ganz ruhig. Ist ja nicht ihre Schuld.
    Neun.
    Nicht ihre Schuld? Willst du mich rollen?
    Muss sie denn alles nachplappern?
    Ich habe mich ihr vorgestellt, höflich und freundlich - was mehr oder weniger echt war, aber immerhin - und sie...sie...
    Acht.
    Sie ist halt neu und verwirrt gib ihr Zeit.
    Das ist in Ordnung. Alle sind doch we verzaubert von Souji. Selbst du mochtest ihn.
    Sieben.
    Nun schau, wie sie dasteht.
    Wie so ein begossener Pudel, dessen Knochen weggelaufen ist.
    Und ihre Haare erst. Armes Mäuschen, sieht fast so aus wie Hana, mit diesem hoffnungsfrohen Blick, den sie hat.
    Sechs
    Erinnerst du dich noch, wie du hier angekommen bist?
    Fünf
    Das wird ihr noch vergehen.
    Wie allen hier.
    Vier.
    Sie tut dir Leid.
    Drei
    Nein.
    Zwei
    Du magst sie, oder?
    Eins
    Wie auch immer.

    Sie fixierte das Mädchen, lähelte dann, drehte sich zu dem Lehrer um und verbeugte sich tiefer als es eigentlich nötig gewesen wäre.
    "Aber natürlich, Okati-sensei.
    Ich bin doch kein böses Mädchen."

    Kagami richtete sich auf und trat auf Ai zu, die sie - sehr süß lächelnd, wie Kagami sich eingestehen musste - erwartungsvoll ansah.
    "Aber mein Name ist Kagami, Ai-chan.
    Vergiss das nicht, okay?"

    Ihre Wangenmuskeln brannten.
    Souji sollte verschwinden, dann musste sie sich selsbt ud der Welt dieses zuckersüße gehabe nicht mehr antun und konnte sich endlich, endlich um das kümmern, was sie eigentlich vor -

    "Hi."

    Kagami drehte den Kopf.
    Oh.
    Ein Neuer.
    Kagami ließ ihren geübten Blick über den jungen Mann streifen, der sie gerade mit seiner Anwesenhet beehrt hatte.
    Und ihr gefiel, was sie sah.

    Gerüchten zufolge waren ihr Ort, Zeit und gegenüber (in manchen Fällen auch gegenauf oder Gegenunter) egal und sie nahm alles, was sie kriegen konnte.

    Das war nur halbrichtig.
    Theoretisch ud praktisch bekam sie Grundsätzlich alles was sie wollte.
    Und wenn das, was sie wollte bestimmte Maßnahmen erforderte, dann ergriff sie diese.
    Wenn es nun eine vergessene Hausaufgabe war, die es auszumerzen galt, oder die sie im großen und ganzen einfach nicht machen wollte - sie tat, was sie konnte um ihr Ziel zu erreichen.
    Mit wem auch immer.

    Dieser Junge Mann gefiel ihr.
    Gut sogar.
    Und das war selten.

    Huch
    Beinahe hatte sie vergessen ihre Kleinmädchenmasche beizubehalten.
    Kagami lächelte mit strahlenden Augen und verbeugte sich tief, wohl wissend, wie sie dabei aussah und was für eine Aussicht sich bot.
    "Guten Tag!
    So viele Neuzugänge in diesem Jahr!"
    Sie drehte scih zu dem Mädchen und ergriff ihre Hand.
    "Oh, Ai-chan! Ist das nicht wundervoll, du musst nicht allein anfangen!
    Okati-sensei, wirst du uns diesen Jungen Mann nicht vorstellen?"



    Re: Lesson One

    Nina. - 26.03.2012, 21:30


    Ai

    Kagami?
    Oh nein.
    Neuanfang, es war schön dich zu treffen, aber mehr wird wohl nicht aus mir und dir.

    Kagami.
    Verdammt. Nein, nein, nein.
    Wie konnte das denn passieren?
    Und jetzt werd ich auch noch rot. Ahhh, Gott!

    Kagami!
    Reiß dich zusammen Ai. Das war nur ein... ein kleiner fehler. Ein Faux-pas vielleicht. Das ist jedem mal passiert. Nicht schlimm, nicht schlimm. Deine Zukunft liegt vor dir. Und... außerdem ist das doch nur irgendein Mädchen. Vielleicht möchte sie dich gar nicht kennen lernen. Nein, bestimmt nicht. Sie hat Freunde. Und ich werde sie nie, nie wieder sehen müssen.

    Aaaaaaaaahhhhhhhhh!!!!!!!


    "Oh, entschuldige bitte, Kagami-san. Ich bin wohl etwas... äh... durcheinander. Aber jetzt werde ichs mir ganz, ganz sicher merken! Ehm... Kannst du mir nochmal verzeihen?" Ai versuchte so liebenswürdig zu lächeln wie sie nur konnte. Vielleicht half das ja was. Dann bemerkte sie den Typen, der auf sie zu kam. "Hallo."

    Ihr leicht verkrampftes lächeln löste sich.

    Nicht alleine anfangen! - Perfekt.



    Re: Lesson One

    Wieb. - 26.03.2012, 21:31


    Souji
    Süß, ging ihm unwillkürlich durch den Kopf, als er das Blut in die Wangen des jungen Mädchens vor sich schießen sah.Es sprach für sie, wie sehr sie sich sorgte. Es schien ihr wirklich wichtig zu sein, Freunde zu finden. Nervös war sie. Und doch sah sie sehr Hoffnungsvoll aus.
    Süß eben. Aber ganz anders süß, als Kagami. Aufrichtiger.
    "Natürlich wird Kagami-kun dir das verzeihen. Nicht jeder kann gut mit Namen, dass weiß sie."
    Souji trat einen Schritt zurück.
    Kagamis Mädchenhafte, gespielte Art setzte ihm immer wieder aufs neue zu.
    Wie sollte ein Lehrer mit so einem Charakter umgehen?

    Die Stirn runzelnd schaute er erneut auf den Zettel mit den neuankömmlingen.
    Da stand für den N-Dorm nur ein Name.

    "Das würde ich gerne... aber ich weiß seinen Namen leider nicht. Bist du sicher, dass du in den N-Dorm musst? Was ist denn dein Name?"



    Re: Lesson One

    Lavra. - 26.03.2012, 21:47


    Jun

    Jun mussterte die drei Gestalten vor ihm.
    Das Mädchen, das halb in einem der Zimmer und halb auf dem Flur stand war süß, ein typisches Mädchen in seinen Augen.
    Das Mädchen, das sich vor ihm verbeugt hatte, hatte ein ausladendes Dekolleté und Jun musste sich ein Lachen verkneifen als sie ein Kleinkindhaftes Lächeln präsentierte.
    Der junge Mann mit der Brille und der namensliste musste demnach ein Lehrer sein, auch wenn er in seinen Augen nicht in diese Rolle passte.

    "Jun. Jun Kirisaki."
    Er verneigte sich nicht, noch nahm er siene Hände aus den Jackentaschen. Er zwinkerte einfach und grinste in die Runde.
    "Mir wurde in meinem Schulschreiben gesagt, ich solle mich doch im Neubau einfinden. Das ist doch der Neubau? Zumindest habe ich es angenommen.. er sieht so neu aus."



    Re: Lesson One

    Leha. - 26.03.2012, 22:03


    Kagami

    Zehn.
    Ach komm nicht schon wieder der Scheiß.

    Und so wandte sie sich Ai-chan mit einem Zwinkern zu und drückte ihre Hand.
    "Natürlich, Namen sind nur Schall und Rauch."
    Sie gab sich Mühe zu erröten und senkte beschämt den Kopf.
    "Obwohl Ai-chan und Jun-kun wirklich schöne Namen sind, natürlich."

    'Neubau'.
    Innerlich schüttelte sie sich.
    Dieses Haus stand seit guten Zwei Jahren. Seit Souji an der Schule war existierten seine Räumlichkeiten.
    N-Dorm.
    Naürlich stand das N für Neubau.
    Wofür auch sonst?
    Für 'Normal' gewiss nicht.
    Niemand, der hier lebte, war normal.
    Chikage-kun, der Schläger kommt mit niemandem klar.
    Ikue-kun, der Dumme, kommt nirgendwo mit.
    Sajuto, das Mauerblümchen ist wunderschön, kommt aber nie dazu, ihren Mund aufzumachen, und der Schönling Yuikou-kun konnte einfach nicht normal sein.
    Und sie selbst... war berüchtigt.
    Selbst die liebe Hana hatte Dreck am Stecken - vom Rest des Hauses ganz zu schweigen.
    Noch nichteinmal die Lehrer waren normal.
    Wer würde sich sonst mit einer seiner Schülerinnen einlassen?

    Sie betrachtete Ai-chan von der Seite.
    Was hatte sie verbrochen, dass man sie nirgendwo anders mehr haben wollte?
    Dass man sie hierhin abgeschoben hatte?

    Ihr Blick huschte zu Jun-kun.
    Und er?
    Warum hatte man ihn abgeschoben und hierher verfrachtet?



    Re: Lesson One

    Wieb. - 26.03.2012, 22:12


    Souji.

    Er runzelte die Stirn.
    "Jun-Kun. Na wenn du das sagst, dann wird das wohl stimmen. Mein Name lautet Okita Souji und ich bin dein Musiklehrer und außerdem der Head dieses Dormes. Gibt es irgendwas, das dich beschäftigt kannst du damit zu mir kommen, ich bin direkt hier in dem Raum, neben an. Wenn es dir nichts ausmachen würde, würdest du mich zum Direktor begleiten damit wir das missverständnis mit dem Dorm klären können?"
    Er wandte sich an die beiden Mädchen und legte lächelnd den Kiof schief.
    "Viel Spaß mit deiner neuen Freundin, Kagami-Kun. Ai-Kun, ich hoffe du wirst dich hier wohl fühlen."
    Und zufrieden und beschwingt wandte er sich ab und bedeutete Jun, ihm zu folgen.



    Re: Lesson One

    Nina. - 26.03.2012, 22:21


    Ai

    Jun Kirasaki. Okay.
    Und Kagami. Mit i.
    Alles Klar.
    Jetzt wurde es Ernst.

    "Also, Kagami-kun, ehrlich gesagt bin ich noch damit beschäftigt meinen Koffer auszupacken und..."

    Und da war es wieder. Was sollte sie denn jetzt sagen?
    "Geh bitte, ich will nicht, dass du neben mir sitzt, während ich meine Unterwäsche sortiere."?
    "Magst du mir helfen, wird bestimmt lustig!"?
    "Sag mal, hast du dich mit Absicht vorhin so weit nach unten gebeugt?"?

    "Wahrscheinlich kann ich das aber auch später machen. Eh. Willst du dich setzen?"



    Re: Lesson One

    Wieb. - 26.03.2012, 22:32


    Meanwhile...

    Chikage

    Ohne es wirklich zu genießen zog er an seiner Zigarette und bließ den weißen Rauch aus dem Fenster an dem er saß.
    Ohne Angst ließ er die Beine aus dem Fensterbrett des 3.Stockes baumeln und gähnte genervt.
    Morgen würde es also wieder losgehn.
    Das rumgequäle und der nervige Lärm.
    Seine empfindlichen Ohren taten jetzt schon weh.

    Mit geschmeidigen Bewegungen richtete er sich auf und stand nun im Fensterrahmen, drückte die Zigarette in der Regenrinne darüber aus und sprang geschickt in den Raum, nur um sich dann auf dem Bett, auf dem das gleichaltrige Mädchen welches er schon seit seiner Geburt kannte ebenfalls platzgenommen hatte, zusammenzurollen wie eine Katze.
    Wohlig schloss er die Augen.
    "Musst du morgen eine Rede halten, Usagi?"



    Re: Lesson One

    Leha. - 26.03.2012, 23:07


    Yukiou

    Sorgfältig strich er die letzte Uniform glatt, bevor er sie in den Schrank hängte, prüfte, ob sein Koffer auch wirklich leer war, klappte ihn dann zusammen und schob ihn unter sein Bett.
    Yukiou drehte sich um und warf Sajuto einen besorgten Blick zu.
    Chikage hatte also wieder mit dem Rauchen angefangen.
    Nicht, dass er je aufgehört hatte. Aber es war mehr geworden, oder?
    Oder nicht?
    Das reicht.
    Entspannt, Yukiou. Alles ist gut. Mach dir keine Sorgen.

    Trotzdem...
    "Könntest du bitte mit der Kletterei aufhören, Kazama? Oder soll ich mir ein Zimmer im Erdgeschoss geben lassen, damit du dir nicht deinen werten Hals brichst, sollte wiedererwarten die Schwerkraft ihr Tribut fordern?"

    Er ging zum Fenster und schloss es behutsam.
    Der scharfe Rauchgeruch, der von Chikage ausging ließ ihn die Nase rümpfen und erneut einen Blick mit Sajuto tauschen, ehe er aus dem Fenster blickte und sich ein Lächeln auf Kosten des Hauslehrers verkniff.
    Er konnte einem ja auch nur Leidtun, mit den ganzen hübschen N-Dorm Mädchen um sich herum.

    Usagi
    Yukiou zog eine Grimasse, bevor er sich umdrehte.
    Welches grausame Schicksal ihn auch immer dazu verdammt hatte, Usagi zu heißen...

    "Ja, vermutlich.
    Es kommen immerhin jedes Jahr neue Schüler zu uns hinzu und ich werde sicher nicht müde, sie über die Vorzüge einer guten Gemeinschaft aufzuklären."
    Er lächelte und wusste selbst nicht inwiefern er das eigentlich ernst gemeint hatte.

    Dann blieb sein Blick an Chikage hängen und er betrachtete ihn für eine Weile.
    So ruhig hatte Yukiou seinen Freund lange nicht mehr erlebt.
    Die Ruhe über die Sommerpause hatte ihm gut getan, wie jedes Jahr.
    Ab heute würde es immer schlimmer werden.
    Er zwang sich, seinen Blick von dem friedlich geschlossenen Augen zu lösen und lächelte Sajuto zu, bevor er ihr lautlos "Ich bin so froh, dass du da bist" bedeutete.
    Es war gut, sie beide wieder zu sehen.

    Er hatte sie vermisst.



    Re: Lesson One

    Lavra. - 27.03.2012, 14:30


    Sajuto

    Sie saß auf der Kante des Bettes und sah zu ihrem Kindheitsfreund, der sich gerade durch das Fenster in den Raum schwang.
    Sie ließ es unkommentiert als er sich wie ein kleines Kind neben ihr zusammenrollte und er anfing sich mit Yukiou zu unterhalten.

    Sie beobachtete. Und schwieg.
    Es ist erstaunlich..
    Sajuto strich langsam ihren Rock glatt und faltete dann sie Hände in ihrem Schoß.
    Sie sind so unterschiedlich & doch die besten Freunde.
    Sie lächelte als sie Yukious Blick bemerkte. Ein sanftes und liebevolles Lächeln, dass ihm bedeuten sollte, dass auch sie froh war ihn wieder zu sehen.
    & ich darf hier mit ihnen zusammen sein!


    Jun

    Er nickte ohne etwas zu sagen und folge seinem Musiklehrer den Flur entlang.



    Re: Lesson One

    Wieb. - 27.03.2012, 18:47


    Chikage

    Ein knurren drang aus seiner Kehle und er öffnete seine Augen um ins nichts zu starren.
    Neue Schüler...
    "Da ich nicht zu den neuen Schülern gehöre verstehst du hoffentlich das ich dagegen sehr wohl müde werde mir diese Erklärungen anzuhören."

    Bei dem Gedanken, welchen lärm neue, jüngere Schüler mit sich bringen würden spürte er wie seine Kopfschmerzen zurück kehrten.
    Er runzelte die Stirn doch wiederstand dem Drang, sich die Schläfen zu massieren. Er wusste, wie schnell seine Freunde sich Sorgen machten.



    Re: Lesson One

    Nina. - 27.03.2012, 21:08


    Ichigo

    Ichigo fühlte sich wohl. Alles sah so neu aus. Das mochte er. Obwohl es in seinem früheren Dorm auch nicht schlecht war. Da waren ja eigentlich alle seine Freunde. Aber das konnte man jetzt nicht mehr ändern. Und wenn er so darüber nachdachte, musste er auch gestehen, dass es das Wert war. Er hatte ja jede menge Spaß gehabt. Und jetzt ist er deswegen halt in diesen Neubau hier gekommen.
    Aber das machte ja nichts. Hier waren bestimmt auch viele nette Leute. Vielleicht sollte er einfach mal der Reihe nach an alle Türen klopfen und schauen wo hier die ganzen coolen Leute wohnten. Es konnte nie schaden sich mit den Coolen anzufreunden. Und seinen Koffer konnte man immer noch später ausräumen.

    Nachdem er seine Zimmertür hinter sich geschlossen hatte überlegte er nicht lange sondern klopfte kurzentschlossen an das zimmer nebenan. Wenn die coolen Typen direkt neben ihm wohnten wäre das ja noch besser. Er hörte ein kurzes "Bitte?" von der anderen Seite und öffnete die Tür.
    Da saß ein kleiner Kerl am Schreibtisch vor einem Notebook. Haare etwa schulterlang, leicht untersetzt, fragendes Gesicht.

    "'Tschuldige. Hab mich wohl in der Tür geirrt."

    Der gehörte bestimmt nicht zu den Typen, nach denen er suchte. Spontan stellte Ichigo sich vor die nächste Tür. Deismal wartete er jedoch einige Sekunden bevor er anklopfte. Das waren Stimmen. Das heißt auf jeden Fall mehrere Leute. Na dann.



    Re: Lesson One

    Leha. - 27.03.2012, 21:23


    Yukiou

    Er griff sich mit enstetzem Gesicht an die Brust.
    "Nein, Kazama, wie kannst du nur. Ich gebe mir doch jedes Jahr so eine Mühe."
    In gespielt verletztem Stolz drehte er sich zu Sajuto und schüttelte den Kopf.
    "Warum tut er das immer wieder? Nie, nie, nie kann ich ihn zufriedenstellen."
    Er seufzte und wischte sich sein minderes Schauspieltalent aus der Stimme, bevor er seine Brille gerade rückte und sich mit dem Rücken erneut an das Fensterbrett lehnte.

    "Es tut mir ernsthaft Leid, aber du wirst nicht drumrum kommen, sie dir noch einmal antun zu müssen.
    Sajuto hat wenigstens den Anstand, trotzdem zu klatsch- Ja, bitte?"

    Er stellte sich mit einem Satz gerade hin und wartete, bis die Tür geöffnet wurde.


    Kagami

    Sie lehnte sich aus dem Türrahmen und winkte Herzallerliebst.
    Dann drehte sie sich zurück zu Ai-chan, die wir ein niedliches, Begossenes Lämmchen in ihrem Zimmer stand und sich unwohl zu fühle schien.
    Innerlich grinste Kagami leicht anzüglich und sonnte sich in der unangenehmen Stille.

    'Willst du dich setzen?'
    Wie nett.
    Kagami wischte sich ihr Lächeln aus dem Gesicht und knallte ihren Kaugummi, bevor sie sich auf's Bett fallen ließ sich mit den Ellenbogen aufsützte, was ihr Oberteil noch weiter über ihre Oberweite spannte und Ai abschätzend musterte.

    "Was machst du hier, Lämmchen?
    Du siehst nicht so aus, als hättest du hier was verloren."
    Aus ihrer Stimme war alles qietschige und kindliche verflogen, sie war rau von den vielen täglichen Sprachübungen, hart und rauchig von Zigarrettenrauch und um ein paar Töne dunkler als das Gequietsche von eben.



    Re: Lesson One

    Nina. - 27.03.2012, 21:54


    Ichigo

    "Ja, bitte?"

    Das ging wohl an ihn. Ichigo öffnete die Tür, vorsichtiger diesmal und sah hinein.
    ja, hier war er richtig. Sowas merkte man.

    "Hi! Ich bin Ichigo Ikue und ich suche nach einigermaßen coolen Leuten. Da gehört ihr doch zu, oder?"


    Ai

    Ais Lächeln verblasste langsam. Hatte sie etwas falsch gemacht? Plötzlich wirkte dieses nette Mädchen von vorhin nicht mehr so nett.
    Was sollte sie jetzt machen? Es war ihr unangenehm. Alles. Die ganze Situation. Sie wollte doch nur...
    Sie wusste nicht was sie erwidern sollte. Sie war nie besonders schlagfertig gewesen. Aber bisher war das nie ein Problem gewesen.

    "Ehmmmm... Ich.. Naja, ich... Ich wohne hier. Das... Das hier ist mein Zimmer.
    Wie meinst du das?"



    Re: Lesson One

    Wieb. - 27.03.2012, 22:01


    Chikage

    Das Klopfen und eintreten sowie die Plumpe bemerkung des Neuankömmlings ließen ihn hochschrecken und schmerzten in seinen Ohren.

    Genervt erhob er sich und warf der blonden Dauerwelle einen Blick zu, der ihr ihren Überfluss überdeutlich zu verstehen gab.
    "Nun, ich denke ich werde es nicht schaffen heute Abend.", gab er mit einer plötzlichen Kühle in der Stimme zu verstehen.

    Fremde Menschen waren abartig.



    Re: Lesson One

    Leha. - 27.03.2012, 22:12


    Yukiou

    Natürlich nicht.
    Innerlich seufzte Yukiou, bevor er sich mit einem strahlenden Lächeln an den Neuankömmling wandte, nicht ohne Kazama einen warnenden und Sajuto einen beruhigenden Blick zuzuwerfen.
    Beide hatten so ihre...Probleme mit unbekannten.

    "Guten Tag Ikue-kun!
    Du bist ein neuer Schüler habe ich recht?"

    Er wieß auf die beiden Gestalten die sich auf dem Bett befanden.
    "Dies hier sind Kazama Chikage-kun und Sajuto Ayoama-san.
    Und mein Name ist Usagi Yukiou, ich bin der Präsident des Student Councils und freue mich sehr, deine Bekanntschaft zu machen.
    Komm doh bitte herein und setz dich!"

    Es waren einstudierte Worte, aber Yukiou wusste, wie wenig sie tatsächlich danach klangen.
    Er gab sich Mühe bei allem, was er tat.
    Und er wollte helfen.
    Alles irgendwie besser machen.
    Irgendetwas erreichen.

    Es fing bei kleinen Sachen an.



    Re: Lesson One

    Lavra. - 27.03.2012, 22:19


    Sajuto

    Sie blickte auf, als es erst Klopfte und dann ein blonder junger Mann eintrat.
    Sein Auftreten ließ sie unbemerkt lächeln & es wurde breiter, als ihre beiden Freunde die erwarteten Reaktionen auf ein neues Gesicht zeigten.

    Sie warf Chikage einen halb tadelnden und halb verständnisvollen Blick zu bevor sie aufstand und leicht den Kopf neigte wobei sie wieder ein freundliches Lächeln präsentierte.
    "Willkommen."
    Mehr Worte bedurfte es ihrer seits nicht, denn Yukiou hatte alles im Griff.

    Sajuto setzte sich wieder neben den angespannt und genervten Jungen aufs Bett, wobei sie kurz mit ihrer Hand seinen Unterarm umfasste und kurz zudrückte.
    Sei lieb zu ihm.



    Re: Lesson One

    Nina. - 27.03.2012, 22:29


    Ichigo

    "Ups, stör ich? Ich kann auch wieder gehen, also..."

    Na, vielleicht sollte er doch noch ein, zwei Türen weiter gehen...
    Er kratzte sich verlegen lächelnd am Kopf.

    "Aber schön euch kennen zu lernen. Ich wohn hier gleich nebenan. Also, nein, zwei Türen weiter. Ich wollte eigentlich nur mal rumgehen und mich allen vorstellen. Weil ich den Dorm gewechselt habe und hier bisher niemanden so wirklich kenne. Na, mein Zimmer ist auf jeden Fall immer für alle offen. Denk ich mal... außer ich schlafe. Dann vielleicht nicht."

    Ichigo wartete auf eine Reaktion. War er hier willkommen? Zwar meinten das die zwei, aber der andere klang gar nicht freundlich. Vielleicht sollte er einfach später nochmal kommen...



    Re: Lesson One

    Wieb. - 27.03.2012, 22:39


    Chikage

    Er spürte die kalten Finger Sajuto's auf seiner erregten Haut und versuchte sich zu beruhigen.

    Was bildete dieser dreiste Junge sich ein? Einfach in ein Fremdes Zimmer zu stören und..
    und..

    Chikage wusste selber nicht genau, weshalb es ihn so in Rage versetzte, doch er wusste, dass dies seine letzten wenigen Stunden an Ruhe waren, bevor der allgemeine Tumult wieder losging, und er gehofft hatte, diese ungestört mit seinen Freunden verbringen zu können.
    Oder so.

    Ruckartiger als gewollte, machte er sich von seiner Freundin los und stürmte wutschnaubend aus dem Raum.



    Re: Lesson One

    Nina. - 27.03.2012, 23:26


    Ichigo

    Die Tür knallte hinter Chikage knallte zu.

    Er wusste es. Er hätte gehen sollen, als die Atmosphäre noch verhältnismäßig angenehm war. Er wusste, dass er Schuld war, dass der da grade raus gerannt ist. Und das mochte Ichigo nicht.
    Vermutlich war er gerade mitten in eine Diskussion, vielleicht einen Streit hineingelaufen. Vielleicht hatte er nur noch den letzten Rest gegeben. Das wollte Ichigo nicht. Ganz und gar nicht. Er mochte es nicht, wenn jemand wütend auf ihn war. Oder wenn jemand wütend wegen ihm war. Oder wenn jemand wütend war, weil er irgendwas gemacht hatte, was ihn wütend machte.
    Generell mochte er es nicht, wenn jemand wütend war. Ob auf ihn oder auf jemand anderen spielte eigentlich keine Rolle.

    Jetzt stand er hier ein bisschen verloren rum. Auch wenn die anderen ihn sehr herzlich begrüßt hatten, glaubte er, dass sie es ihm eventuell übel nehmen könnten, dass ihr Freund wegen ihm rausgegangen war.

    "Ich habe gestört, oder? Es tut mir leid. Ich hätte wohl einfach draußen bleiben sollen.
    Ich... Also, ich habe gar nicht mitbekommen, dass hier drinnen ein Streit am Laufen war. Sonst wär ich natürlich nicht einfach so hier reingeplatzt. Phew. Es ist wohl besser, wenn ich jetzt gehe.
    Tut mir wirklich Leid, ja?"

    Ichigo lächelte beschämt. Er rieb nervös seine Hände aneinander. Sie waren sehr trocken. Vielleicht sollte er sich demnächst doch mal eine Handcreme zulegen.



    Re: Lesson One

    Lavra. - 28.03.2012, 16:17


    Sajuto

    Chikage, bitte..
    Sie sah ihrem Sandkastenfreund nach, als er aus dem Zimmer stürmte. Wütend und ohne Rücksicht auf Verluste.
    Sajuto tat nichts, wusste sie doch, dass es im Moment keinen Sinn gehabt hätte ihm nachzulaufen.
    Sie kannte Chikage, wusste was in ihm vor ging und was ihn aufregte. Sie hatte ihn immer so akzeptiert wie er war & das tat sie auch nun indem sie ihm seine Freiheit gab und sich ihm nciht aufzwang.

    Entschuldigend sah sie zu dem neuen N-Dorm Schüler und schüttelte leicht den Kopf wobei ein aufmundertndes Lächeln um ihre Lippen spielte.
    Dann sah sie zu Yukiou der immer noch auf die Tür schaute, die eben ins Schloss gefallen war.
    Solche Szenen waren nicht gut.
    Für niemanden.
    Dich was sollte sie dagegen tun?
    Es ist einfacher, wenn ich mich damit begnüge alles so zu nehmen wie es ist.



    Re: Lesson One

    Wieb. - 28.03.2012, 17:11


    Chikage

    Ohne genau zu wissen wo er hin wollte, stürmte der Erzürnte Junge durch die Gänge des Dorms bis sein Kopf an Klarheit gewann.

    Gewohnheitsgemäß schoß seine Faust zur Seite und traf auf die Steinerne Wand.
    Er legte seinen Kopf in den Nacken, ließ den Schmerz von seinen Fingerknöcheln seinen Arm hinauf bis in seinen Aufgewühlten Geist laufen und ertränkte seine Aggressionen darin.
    Genervt schloss er die Augen.
    Jetzt machte Usagi sich sicherlich Sorgen.
    Und Sajuto hatte er einfach weggestoßen, obwohl sie ihn nur hatte beruhigen wollen.

    Alle wollten ihn immer nur beruhigen.
    Noch immer ruhte seine Faust an dem Kühlen Stein der zuerst Schmerz verursacht hatte, ihn nun aber milderte.
    Chikage lehnte nun auch seine Stirn dagegen, nicht, weil er einem Nervenzusammenbruch nahestand,nein.
    Seine Kopfschmerzen wurden nur stärker.
    Vielleicht sollte er sich für eine Weile ins Krankenzimmer legen.

    Souji bog gefolgt von seinem neuen Schützling um die Ecke des Hausflures, als auf einmal eine ihm nur zu gut bekannte, große Gestalt vor ihnen auftauchte. Kazama Chikage.
    "Ohje..", murmelte der junge Lehrer vor sich hin.
    Einer seiner besonders.. speziellen Fälle.



    Re: Lesson One

    Lavra. - 28.03.2012, 17:29


    Jun

    Er folgte seinem Lehrer aus dem Büro nachdem das Missverständnis mit seinem Namen auf der Liste ausgebessert wurde.
    "Dann darf ich sie wohl jetzt zu einem neuen Super-Schüler beglückwünschen, Sensei. Es wird sicherlich..", er hörte auf zu reden als sein Lehrer um die Ecke bog und etwas für ihn unverständliches sagte.
    Sie standen in einem Flur an dessen Wand ein Junge lehnte.
    Nicht so, wie normale Menschen sich an eine wand lehnten.
    Mit der Schulter.
    Oder vll der Hand.
    Er sützte sich mit deiner Stirn dagegen.
    Jun musste unwillkürlich lachen, hörte aber ofort wieder auf, als er die angespannte Stimmung bemerkte.



    Re: Lesson One

    Wieb. - 28.03.2012, 17:51


    Chikage

    Er hörte das Lachen und drehte seinen Kopf richtung Quelle, so dass er nun mit der Schläfe an der Wand lehnte.

    "Sensei."
    Er reagierte nicht auf das Lachen und versuchte auch nicht, sich zu erklkären.
    Das waren sie: die neuen Schüler.

    Abscheu sprach aus seinem Blick und er richtete sich langsam auf.

    Ein seuftzer entfuhr Souji.
    Beunruhigt versetzte er Jun mit seinen Natozien einen leichten Klapps auf den Hinterkopf.
    "Chikage-Kun. Gibt es ein Problem?"

    "Nein."

    Er überlegte kurz.
    "Gut. Dann führe doch bitte diesen neuen Schüler durch den Dorm und erkläre ihm alles. Nachher kannst du ihm gleich zeigen, wo die Willkommenszeremonie stattfindet!"

    Chikage hob eine Augenbraue.
    "Nein das werde ich nicht tun, Sensei."

    Doch anstatt das Souji wie von Chikage erwartet wütend wurde oder gar verängstigt, drehte dieser sich auf den Absätzen um und rief seinem Problemschüler ein "Vielen Dank Chikage-Kun!" zu.

    Das Pochen in Chikages Schläfen nahm zu.



    Re: Lesson One

    Lavra. - 28.03.2012, 17:57


    Jun

    Er sah mit leicht geöffneten Mund von seinem Lehrer zu dem Jungen, zurück und wieder zurück.
    Ich könnte niemals ein tennisspiel beobachten..
    Es schoss ihm durch den Kopf und er kicherte leise für sich.

    "Hi.", sagte er um mal ein Gespräch zu eröffnen.
    "Ich bin Jun. Und du bist? Also, abgesehen davon, dass du anscheind genervt bist. versteh ich, man! Ich würd auch keine Lust haben einen neuen rumzuführen."
    Er steckte die Hände wieder in die Jackentaschen & schaute interessiert aus dem Fenster.



    Re: Lesson One

    Wieb. - 28.03.2012, 18:01


    Chikage

    Hart trafen seine beiden Kiefer aufeinander.
    Langsam drehte er sich um und begann vorwärts zu laufen.

    "Vorname oder Nachname?", presste er zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor und bedeutete Jun damit, ihm zu folgen.



    Re: Lesson One

    Lavra. - 28.03.2012, 18:05


    Jun

    Wie wärs mit dem zwieten Namen deiner Großmutter und dem Namen den du in deiner Fantasie für dich benutzt?

    Er griente bevor er bemerkte, dass sich der Junge anfing von ihm wegzubewegen.
    "Wie du magst.", sagte er fröhlich und schloss zu ihm auf.

    Ich wette es ist Margarete & SUPERBOOY!



    Re: Lesson One

    Wieb. - 28.03.2012, 18:08


    Chikage

    Ungeduldig begann er, mit seinen Fingeknöcheln rumzuspielen.

    Wie konnte jemand nur so unterbelichtet sein?

    "Nein. Ich meine, ist Jun dein Vor- oder dein Nachname?"



    Re: Lesson One

    Lavra. - 28.03.2012, 18:50


    Jun

    "Haha.", er lachte.
    "Vor. Mein voller Name ist Jun Kirisaki. Mein Fehler. Mein alten Freunde haben mich alle nur Jun genannt, hab ich mir wohl so angewühnt nur meinen Vornahmen zu sagen."
    Er grinste und ging weiter neben seinems chlecht gelaunten Begleiter her.
    "Und du jetzt?"



    Re: Lesson One

    Wieb. - 28.03.2012, 20:44


    Chikage

    Irgendwie wunderte es ihn nicht.
    Den Geruch fehlenden Respektes trug Jun meilenweit mit sich umher.

    "Kazama Chikage."

    Alles in ihm Schrie danach, diesem ungezogenen, nervtötenden Jungen einfach stehen zu lassen, oder vielleicht sogar ein paar manieren beizubringen.
    Aber er hatte das Gefühl, er müsse sein Verhalten von eben gegenüber seinen beiden Freunden wieder gut machen, auch wenn sie davon nichts mitbekommen würden.

    "Wo ist dein Zimmer?"



    Re: Lesson One

    Leha. - 28.03.2012, 22:08


    Kagemi

    Sie lächelte hart und kurz, bevor sie sich wieder von dem Bett erhob.
    "Ach vergiss es einfach." Mädchenmodus wieder eingeschaltet.
    Ich werd morgen Muskelkater in den Wangen haben - nichts worauf man sich wirklich freut.
    "Ich rede so einen Schwachsinn, manchmal."
    Das Lächeln strahlte über ihr Gesicht, als sie den Kopf schieflegte und Ai-chan zuzwinkerte.
    Dann wieß sie mit einer niedlichen Geste auf den offenen Koffer.
    "Kann ich dir damit helfen, Ai-chan?"

    Noch so eine.
    Es gab Fälle, bei denen war es nicht ganz klar.
    Es gb Fälle, denen es nicht klar war.
    Und dann gab es natürlich die bunten Hunde, die herausstachen und genau wussten warum sie in den 'Neubau' verfrachten wurden.

    Kagami wusste warum.
    Oh ja, sie wusste es ganz genau.

    Yukiou

    Er fühlte den altbekannten Stich in Brusthöhe, als sich Kazama zwischen ihnen durchschob und in den Flur flüchtete.
    Dies war nicht das erste Mal, das soetwas passierte. Und es würde nich das letzte sein.
    Und es war auch nicht das erste Mal, dass Yukiou geglaubt hatte, dass es- was, besser werden würde?
    Yukiou...mochte Kazama, so wie er war. Er wollte ihn nicht ändern, nicht in irgendetwas reinzwängen, nicht zu irgendetwas zwingen, nicht - wie auch immer.
    Er wollte helfen.
    Es gab einen Grund, warum sie hier waren.

    Und so unterdrückte er ein seufzten und sah Ikue-kun entschuldigend an.
    "Ich entschuldige mich, Kazama-kun ist manchmal etwas aufbrausend und fühlt sich in beengten Räumen nicht sonderlich wohl."
    Er nahm den fremden Jungen an der Schulter und setzte ihn behutsam auf einen Stuhl, bevor er ihm ene Tasse in die Hand drückte, in die er Schwarzen Tee goss, zwei Stück Zucker hineinwarf und einen Schuss Milch dazugab.
    War er zu hektisch?
    Yukiou hätte beinahe die Kanne umgestoßen - die Teekanne!
    Seine Teekanne.

    Normalerweise nahmen ihn Kazamas Ausbrüche nicht sonderlich mit, aber heute...heute schon.
    Ganz ruhig
    Als er sich sicher war, sich einigermaßen wieder gefasst zu haben - Sajuto war aufmerksam und sah oft genug viel zu viel von dem, was in ihm vorging - sah er das Mädchen fragend an und nickte mit dem Kopf leicht in Richtung Tür.
    Willst du ihm nachgehen?

    Dann ließ er sich neben Sajuto, gegenüber von Ikue-kun nieder, lächelte und griff nach seiner eigenen Tasse.
    "Ich habe dich hier noch nicht gesehen, bist du vollkommen neu hier, Ikue-kun?
    Oder warst du schon vorher auf der Schule?"



    Re: Lesson One

    Lavra. - 29.03.2012, 14:50


    Jun

    Er schritt beschwingt neben dem Jungen her.
    "Netter Name, Kazama-kun."
    Er lächelte, dann überlegte er.
    "Ich glaube.. das müsste im 1. Stock sein. Ich war noch nicht dort, der Direktor hat etwas davon gesagt."


    Sajuto

    Sie sah zu wie Yukiou hektisch versuchte die Situation etwas lockerer und angenehmer zu gestalten.
    Der geruch von dem heißen Tee stieg ihr in die Nase und auch sie überkam ein ruhigeres gefühl.
    Dann allerdings viel ihr das traurige und aufgewühlte in den schönen Augen ihres Freundes auf und das höfliche Lächeln, dass sie immer auf dem Gesicht trug, wenn Fremde dabei waren, verschwand.

    Sie schüttelte langsam den Kopf um ihm zu bedeuten, dass sie Kazama in diesem Moment in Ruhe lassen sollten
    Nein...
    Dann zogen sich ihre Augen etwas zusammen und sie mussterte ihn.
    Nicht den neuen Schüler, nein.
    Die veränderte Körperhaltung, die Anspannung Yukious ließ sie misstrauisch werden.
    In seinen Augen laß sie zerrissenheit..
    Yukiou! Warum?



    Re: Lesson One

    Nina. - 29.03.2012, 15:13


    Ichigo

    Etwas verwundert schaute Ichigo in seine Teetasse. Das ging jetzt gerade etwas schnell.
    2 Stück Würfelzucker, ein Schuss Milch. So mochte er seinen Tee.
    Aber warum schien er plötzlich ein willkommener Gast zu sein, wenn er bis vor wenigen Minuten noch in eine vollkommen unangenehme Atmosphäre hineingestolpert war?

    "Danke."

    Er versuchte einfach nicht weiter darüber nachzudenken, nahm einen Schluck Tee.

    "Nee, also, ich bin schon seit n paar Jahren hier. Aber... naja, ich hab in letzter Zeit ne Menge.... naja, dumme Dinge gemacht. Und jetzt bin ich halt hier"

    Ichigo lächelte verschmitzt.


    Ai

    Sie war verwirrt. Aber vermutlich musste sie einfach darüber hinweg sehen.
    Jeder redet ab und an dummes Zeug.

    "Ehm, also... Wenn es dir nichts ausmacht, ja, gerne. Aber du musst wirklich nicht, wenn du nicht möchtest."
    Sie löste ihren Blick kurz von Kagami und ließ ihn durch das Zimmer voller Klamotten schweifen.
    "Eigentlich bin ich auch gleich fertig."

    Ai sah wieder zu dem Mädchen und lächelte sie wieder freundlich an. Dann begann sie einen Rock, der über der Lehne eines Stuhls hing, säuberlich zu falten und legte ihn sorgfältig in das oberste Fach ihres Schrankes.



    Re: Lesson One

    Wieb. - 29.03.2012, 15:19


    Chikage

    Ein Augenbraue hob sich.
    Wenigstens benahm er sich jetzt.

    "Du hast doch einen Zettel bekommen, oder, Kirisaki-Kun?"

    Er musste doch wohl irgendwo seine Koffer abgestellt haben.



    Re: Lesson One

    Lavra. - 29.03.2012, 15:38


    Jun

    "Ein zettel. Ja klar."
    Er bliebt stehen und steckte seine rechte hand in seine Hosentasche.
    Nach einem kurzen Moment fischte er einen kleinen sehr mitgenommen aussehenden Zettel heraus.
    Jun blätterte ihn auf, was seine Zeit dauerte, denn er hatte ihn mehrfach zusammengefaltete.
    "Zimmer 74.. nein. 78. Ich kann nicht richtig lesen. Aber bestimmt was mit einer 7."
    Er lachte.
    "Ich habs. Es ist doch 74, ich bin mir echt sicher."



    Re: Lesson One

    Wieb. - 29.03.2012, 15:48


    Chikage

    Anstatt ihm den Zettel ungeduldig aus der Hand zu reißen, massierte Chikage sich im gehen die Schläfen.

    Das ist kein Problem. Die Zimmer liegen fast neben einander wir werden kein Problem damit haben seins zu finden. Das ist kein Problem. Er kann nichts dafür er kann die Schrift nur nicht entziffern. Das ist kein Problem...

    "Ich zeig dir erst mal die Küche."



    Re: Lesson One

    Leha. - 29.03.2012, 17:58


    Yukiou

    Er prostete Ikue-kun mit seiner Teetasse zu und grinste.
    "Dummes Zeug?
    Klingt, als sollte ich nicht weiter nachfragen."

    Aus den Augenwinkeln sah er wie Sajuto ihn beobachtete und erschrak.
    "Sajuto-chan, Du hast ja garkeinen Tee!
    Wie unhöflich von mir."
    Er sprang auf und ging zu seiner Vitrine um die dritte Tasse des Srvices hervorzuzaubern, Tee einzuschenken (ohne Milch, ohne Zucker) und sie dem Mädchen mit einem zerknirschten Lächeln hinzuhalten.
    Er gab sich Mühe, ihr zu zeigen, dass alles in Ordnung war und dass sie sich keine Sorgen machen sollte.

    Das tat sie doch, oder?
    Yukiou wusste es nicht mehr. er durfte einfach nicht mehr über die Sommerpause wegfahren.
    Danach war alles so...unsicher.
    Er war sich nicht sicher in dem, was er tat, wie er mit allem umging, wie er mit allen umging.
    Wenn er etwas hasste - und er nahm dieses Wort selten in den Mund - dann war es seine eigene Unsicherheit, die ihn immer dann erwischte, wenn es am unpassendsten war.

    Yukiou kratzte sich verlegen am Kopf, als er sich erneut setzte.
    "Ich bin so ein Schussel manchmal.
    Es tut mir wirklich Leid, Sajuto-chan.
    Apropos", wandte er sich wieder dem Neuen zu, "ich hoffe ich habe deinen Geschmack getroffen.
    Du magst doch lieber Milch statt Zitrone, oder?"

    Kagami

    "Ach Quatsch, mit Hilfe geht's doch gleich vieeeel schneller!"

    Kagami wurde übel und sie riss sich zusammen, nicht wieder in ihr tatsächlches Selbst zurückzufallen.
    Das Lämmchen war süß, wenn auch ein bisschen naiv.
    Aber waren sie das nicht alle?

    Kagami musste sich eingestehen, dass es erfrischend war, jemanden um sich zu haben, der keinen Schaden weg zu haben schien.

    "Woher kommst du, Ai-chan?", fragte sie beiläufig, als sie den Stapel an T-shirts sorgfältig in den Schrank legte.



    Re: Lesson One

    Lavra. - 30.03.2012, 14:16


    Jun

    "Küche klingt gut!"


    Sajuto

    Sie nahm den Tee entgegen und lächelte ihren Freund an, wobei ihre Augen ihn dabei kritisch musterten.
    In manchen Momenten, in jenen, wo Unsicherheit und Zweifel ihn überkamen, laß sie ihn wie ein Buch.
    Warum macht es dir so zu schaffen..?
    Sie nahm einen Schluck und lächelte den neuen Schüler an, der sich langsam etwas wohler zu fühlen schien.
    Dann sah sie Yukiou in die Augen, starr und unerbittlich, nciht zulassend, dass er sich abwandte.
    Du wirst mir das hier noch erklären müssen!



    Re: Lesson One

    Wieb. - 30.03.2012, 15:06


    [Chikage[/b] hatte seinen 'Schützling' nach mehr oder weniger - eher weniger detailliertem einführen in die Wohngemeinschaft des Dormes in dessen Zimmer abgeliefert und war mit den Worten "ich hol dich hier in 30Minuten ab und zeig dir wo die Begrüßungsversammlung stattfindet" so schnell wie möglich davongeeilt.

    Mit den Nerven am Ende.

    Wie kann jemand nur so eine Anstrengende persönlichkeit haben?

    Chikage hielt inne. Vermutlich war es unfähr, so zu denken.
    Seine Persönlichkeit war nicht weniger schwer zu handhaben.

    Er lag nun also seid einer halben Stunde auf seinem Bett und bemühte sich nichts zu tun. Er bereuhte sein Angebot, den Neuen zur Zeremonie zu begleiten.
    Jetzt musste er da hin.
    Andererseits...

    Sajuto und Usagi würden sich freuen.
    Er musste ja nicht lange bleiben.

    Nur den Anfang und bis Usagi fertig war mit reden.

    Chikage beschloss, dass er das überleben würde und erhob sich langsam, um zu seinem neuen Anhängsel zurück zu kehren.

    Souji beendete behutsam seine Arbeit und legte den Stift nieder.
    Er streckte sich und seine Arme in die Höhe und sah auf die Uhr.
    Er war also gerade rechtzeitig fertig geworden.

    Heiter pfeifend erhob sich der Junge lehrer und verließ seinen Raum, um der Begrüßungszeremonie beizuwohnen.



    Re: Lesson One

    Nina. - 01.04.2012, 12:54


    Ai

    Vorsichtig öffnete sie die große Tür die zur Halle, in der die Begrüßungszeremonie stattfinden sollte, führte.
    Etwa eine Million Augenpaare schienen sie anzustarren. Zumindest kam es ihr so vor.
    Hätte sie doch darauf verzichten können sich nochmal neu zu schminken. Und nochmal grob aufzuräumen. Und ihre Haare zu flechten.

    Wahrscheinlich hatte es noch nichtmal jemand gemerkt, wie sie sich durch den Türspalt schob. Das Tuscheln blieb so monoton brummend, wie es schon die ganz Zeit gewesen war. Und im Grunde schauten auch nur vereinzelt Leute zu ihr herüber, auf der Suche nach einem Bekannten, nur um sich gleich wieder ihrem Gesprächspartner zuzuwenden.

    Ihre Augen suchten den großen Raum ab, nach jemandem den sie kannte. Da war doch noch ein Neuer gewesen. Wie auch immer er hieß. Da wo er war muss sie sicherlich auch hin.
    Gegenüber von der Tür war eine Bühne aufgebaut. Und daneben stand er auch. Da musste sie hin.
    Ha!

    Vorbei an den eng nebeneinander sitzenden Leuten, bewegte sie sich auf die Bühne zu.



    Re: Lesson One

    Wieb. - 05.04.2012, 10:33


    Chikage

    Er hatte Jun also mehr schlecht als recht zu der Bergrüßungszeremonie verfrachte und bereuhte es nun sichtlich, denn eine Aigenbraue war dauerhochgezogen und seine schlanken Zeigefinger massierten in gewohnter Routine seine schläfe.

    Lärm.
    Kopfschmerzen.

    Ein knurren machte sich in seiner Kehle breit der er bis die Zähne aufeinander und unterdrückte aus.
    Wengstens war Sajuto direkt vor ihm.
    Sie war eine Art Ruhepol für ihn, strahlte Friede und gelassenheit aus.
    Beruhigung.

    Sie verstand ihn, bis zu einem gewissen Punkt.

    Gedankenverloren legte er seinen Kopf auf ihrem ab, als eine weitere Person sich zu der Gruppe gesellte, mit einem erleichterten Gesichtsausdruck in den viel zu großen, kindlichen Augen.
    Viel zu süß.
    Viel zu neu.

    Chikage schloss die Augen.
    Hoffentlich ist das hier bald vorbei.



    Re: Lesson One

    Lavra. - 05.04.2012, 13:53


    Sajuto

    Sie saß schon in dem großen Raum und sah Yukiou zu wie er geschäftig hin und her eilte um die letzten Vorbereitungen zu treffen, als Chikage und ein Junge den sie nciht kannte herein kamen.
    Sie winkte ihnen flüchtig zu, um ihrem Freund zu bedueten, dass er gerne zu ihr kommen dürfe.

    Sajuto lächelte, als Chikage sich auf den freien Stuhl hinter sie setzte, er fühlte sich ganz offensichtlch nciht wohl.
    Sie spürte wie ihr Kindheitsfreund seinen Kopf auf ihren legte und sie atmete ruhig ein und aus.

    "Danke das du gekommen bist.", sagte sie leise und lächelte unbemerkt.



    Re: Lesson One

    Leha. - 06.04.2012, 13:20


    Yukiou

    "Es ist wunderbar, euch wieder zu sehen, Maki-chan, Sakura-chan und ich würde mir sehr gerne Geschichten über eure Sommerpause anhören - aber ich habe wirklich, wirklich noch ein bisschen zu tun und ich brauche meine Arme dafür."
    Vorsichtig zog er seine Arme aus der Umklammerung und schenkte den beiden enttäuschten Mädchen ein strahlendes Lächeln.
    "Wir sehen uns später, ja?"
    Unter Gekicher hinter vorgehaltenen Händen stieg er die 'Bühne' (wenn man ein mittelgroßes, mittelhohes Holzpodest so nennen wollte) hinauf und begutachtete die Menge.
    Ein Großteil der Schule war da.
    Natürlich fehlten hier und da einige Gesichter, entweder weil sie ihr letztes Jahr bereits hinter sich hatten oder einfach keine Lust. Und einige Gesichter waren neu.
    Natürlich war der N-Dorm spärlich vertreten, w as Teils daran lag, dass es einfach nur wenige Leute waren, die zum N-Dorm gehörten und Teils daran, dass die meisten davon keine Lust hatten, sich 'denselben Mist' Jahr um jahr aufs neue anzuhören.
    (Yukiou gab sch Mühe, die Reden immer neu und mitreißend zu Geestalten, aber auch er musste sich eingestehen, dass es im Großen und Ganzen tatsächlich immer wieder dasselbe war.)

    In dem gewühl der Gesichter suchte er nach Sajutos Gesicht und hob erstaunt eine Augenbraue, als er sah, wer neben ihr saß.
    Das ist...ungewöhnlich.
    Dann lächelte er in sich hinein und ging die paar Schritte zum Mikrophon, wartete auf die Stille, die ein paar Sekunden danach einsetzte und begann zu Reden.
    Yukiou begann damit, wie sehr er sich freute, sie alle hier zu sehen und meinte es Ernst.
    Er stellte die Mitglieder des Schülerkommitees, die Hauslehrer und den Direktor vor (Alle bis auf letzteren anwesed) und schließlich sich selbst, erzählte ein wenig von der Geschichte und Aufbau der Schule, von den Regeln und Prinzipien, etc.pp.
    Yukiou brachte anekdoten ein, wortspiele und freute sich sehr, als sein Publikum (der größte Teil davon) tatsächlich an den eingeplanten Stellen lachte.
    Es war eine seiner besseren Ansprachen geworden und er war sehr zufrieden mit sich und der Welt, als er sich unter Applaus verbeugte und sich das Publikum wieder in einen großen, unorganisierten Haufen Schüler verwandelte, der in kleinen Grüppchen (oder auch nicht) sich auf den Weg machte, sich über das gesamte Schulgelände zu verteilen um den Letzten Ferienabend zu genießen.

    "Chikage-kun?
    Was verschafft mir die Ehre?"
    Er grinste, als er seine Sandkastenfreunde gefunden hatte und sich zu ihnen stellte.
    "er war glücklich, dass Chikage unerwarteterweise gekommen war, obwohl dieser eher weniger erfeut aussah.
    "Und ihr seid neu. es ist immer schön, neue Gesichter zu sehen."



    Re: Lesson One

    Wieb. - 06.04.2012, 20:07


    Chikage beobachtete seinen alten Freund genau wärend dieser siene Rede hielt.
    So sah er ihn selten.
    So unglaublich autoritär - nicht, dass das sowieso Usagis Art war, denn das war es, aber diese Selbstverständlichkeit mit der er hunderte von Menschen ansprach, ihnen sagte sie könnten mit Problemen zu ihm kommen und ihnen zu verstehen gab was richtig und falsch bzw. was verboten und erlaubt war... Er machte das gut und Chikage kam nicht umhin, stolz auf ihn zu sein.

    Und trotzdem.

    Die Zeremonie war vorbei und er blieb stehen wo er war, versuchte die Ansammlung an Menschen größtenteils zu ignorieren und schenkte auch dem Fakt, dass sich ein paar bekannte Gesichter um ihn sammelten keine beachtung.

    Die jüngeren Mädchen die ihm bewundernde, die anderen Mädchen die ihm irritierte und die vielen Jungs die ihm erboste Blicke zuwarfen, sie alle waren ihm egal.

    "Usagi. Du hast gut geredet.", gab er schließlich knapp von sich, als sein Freund zu ihm trat.

    Souji blickte suchend durch die Menge und schnurrte erfreut als ein großteil seiner Schützlinge zusammen mit den zwei neuen in einer Gruppe zusammen stand. Ein ungewohntes Bild.

    Schnell eilte er hinzu, schob sich zwischen die beiden neuen und legte ihnen jeweils einen Arm über die Schulter.

    "Also, was haltet ihr von einem kleinen Willkommensessen für unsere neuen Mitbewohner?", fragte er in die Runde und lächelte sein Boshaftes 'ich-akzeptiere-kein-nein Lehrerlächeln'.



    Re: Lesson One

    Lavra. - 07.04.2012, 12:17


    Sajuto

    Sie stand auf als Yukious Rede geendet hatte und wartete lächeld, bis er von seiner Bühne herunter gekommen war und zu ihnen trat.
    Sie nahm kurz seine Hände in die Ihren udn drückte sie.
    Das war sehr schön!
    Dann ließ sie ihn los, damit sich die beiden Jungen unterhalten konnten.

    Jun

    Er stand da, wo ihn die Menge hingedrängt hatte und sah sich nun in Gesellschaft seiner neuen Freunde.
    Er grinste dem Jungen der die rede gehalten hatte und anscheinend auch im N-Dorm war zu, als plötzlich eine Hand auf seiner Schulter landete.
    Er sah zur Seite und sah seinen Lehrer udn neben ihm, in der selben Haltung, das kleine süße Mädchen, dass auch wie er neu in diesem Dorm war.



    Re: Lesson One

    Nina. - 07.04.2012, 22:08


    Ai

    Erschrocken fuhr sie herum als sich eine Hand auf ihre Schulter legte.
    Und da stand er vor ihr. Neben ihr. Dicht bei ihr eben. Sie konnte ihn riechen. Sie atmete tief ein. Gut roch er. Was hatte sie auch anderes erwartet...

    Ai drehte sich schnell wieder zu den anderen Schülern um und blinzelte mehrmals heftig. Sie bemerkte das ihr Gesicht einen merkwürdigen Ausdruck hatte und richtete sich kurz wieder. Lächeln, strahlende Augen, das hatte niemand bemerkt, nein.
    Sie schüttelte unmerklich den Kopf. Schloss ihre Augen und lächelte für einige Zehntelsekunden im Dunkeln weiter.

    Was war das denn gerade?


    Ichigo

    Es waren die richtigen gewesen an deren Fersen er sich geheftet hatte. Die Coolen. Die Typen die die Eröffnung jedes Jahr machen.
    Früher gehörte er auch zu den Coolen. Die, die nie zur Eröffnung gegangen sind.
    Er musste grinsen.

    Zeiten ändern sich, Alter.

    Auf einmal kam ein Lehrer auf die kleine Gruppe zu. Ein bekanntes Gesicht.
    Einer von den Lehrern. Er mochte Souji-sensei.
    Er wusste zwar nicht wirklich wieso, aber er war ihm irgendwie sympathisch.
    Und essen ist nie schlecht. Ichigo hatte Hunger. Er hatte öfter Hunger. Er aß gerne.

    "Wilkommensessen klingt gut! Ich bin am Verhungern!"



    Re: Lesson One

    Leha. - 08.04.2012, 21:49


    Yukiou
    Er lächelte Sajuto an und zuckte dann ein wenig zusammen, als der Hauslehrer ungefragt in ihren reis trat...und sie zum Abendessen einlud.
    Das ist auch neu...
    Man könnte sagen, dieser Abend verlief im allgemeinen sehr untypisch für beinahe alle Beteiligten.
    "Das ist eine gute Idee Okita-sensei!"
    Glaube ich.
    "Es ist schön, Sie wieder zu sehen!"
    Vermutlich.

    Apropos untypisch.
    Er warf einen Blick auf Chikage.
    Das war ungut.
    Aber Chikage konnte doch einfach gehen, wenn er wollte, oder?
    Nein.
    Nein, konnte er nicht. Disrespekt der Autorität gegenüber war nicht Grundsätzlich sein Fall.
    Super Sache.
    Yukiou graute vor dem morgigen Tag.

    Aber andererseits. Warum nicht?
    Warum sollte immer er sich mit den neuankmmlingen rumschlagen?
    Und vielleicht, ganz vielleicht wäre ja dieses Jahr irgendjemand dabei, den die 'Alteingesessenen' auch einen zweiten Blick schenken könnten.

    "Was wollt ihr alle denn e-"

    Kagami

    "Okita-seeeensei!"

    Geschmeidig drängelte sie das Lämmchen weg und schob sich selbst unter den Arm des Lehres. Ihre großen, blauen Augen starrten gekonnt in dieser wderlich süßen, wehleidigen Art zu ihm hinauf und ihre Unterlippe, zu einem Schmollmund verzogen, zitterte leicht.
    "Okita-senseei, warum bist du so gemein?
    Willst du mich nicht auch um Essen einladen?"

    Sie warf dem 'Präsidenten des Student Councels', den sie gerade unterbrochen hatte, dem Schläger, der malwieder mit mahlendem Kiefer zur Seite starrte, dem blonden Jungen, der eine bemerkenswert Wellige Frisur hatte und dem anderen neue einen kurzen Blick zu, bevor sie mit glänzenden Augen erneut zu ihrem Lehrer aufsah.
    Aha.

    Das war...Spaß.
    Was sie tat meinte sie nicht Ernst.
    Und, bei Gott, es war lächerlich, aber was tut man nicht alles für eine gute Show?



    Re: Lesson One

    Wieb. - 14.04.2012, 12:45


    Chikage schloss die Augen.
    Wie zum Teufel war es dazu gekommen?
    Er war es nicht gewohnt in iener so großen Menschengruppe zu stehn.
    So groß und laut.

    Kaum merkbar schob er sich etwas hinter Sajuto und Usagi.
    Lies die Haare in sein Gesicht fallen und sie wie eine Art Lärmschutz fungieren.

    Eigentlcih wollte er nicht mitkommen, aber er kannte diesen Sensei und wusste, dass er ihn wahrscheinlich mit Ordnungsamt und kleinkindhaftem, beleidigten Schweigen für die nächsten zwei Wochen strafen würde, wenn Chikage sich ihm jetzt widersetzte.

    Außerdem knurrte sein Bauch verräterisch.

    Souji blickte zufrieden durch die Runde und begann, sie Richtung Ausgang zu schieben.
    "Wundervoll! Kazama-Kun, Kagami-Kun, ein Vögelchen hat mir gezwitschert, dass ihr zwei besonders helle Sternchen im Kochkurs des letzten Jahres wart, ihr übernehmt das also."
    Er warf Chikage einen erwartungsvollen Blick zu, dieser reagierte allerdings nicht weiter als mit einem hinnehmenden Knurren.
    Souji zählte das als ein 'ja' und wandte sich an sein anderes Sorgenkind.
    "Und, jeder ist zu diesem Festessen eingeladen Kagami-Kun.", er zog sie noch etwas fester an sich bis er sie in einer Art Schwitzkasten gefangen hatte und verfrachtete sie und die Anderen in ihren Dorm.



    Re: Lesson One

    Leha. - 15.04.2012, 11:58


    Yukious Kinnlade fiel herunter, bevor er sie daran hindern konnte.
    Das konnte unmöglich sein Ernst sein.
    Die beiden waren genau ein einziges Mal beim Kochkurs gewesen - und danach hatte der gesamte Dorm einstimmig entschieden gehabt, dass das auch das letzte Mal gewesen war, denn niemand war wirklich begeistert von der leichten Lebensmittelvergiftung gewesen. Ganz zu schweigen von den Reinigungskräften, die das Schlachtfeld von Küchenbereich hatten aufräumen müssen.
    (Kagami-chan hatte einen Wurfarm wie ein Baseballspieler, traf aber nicht besonders gut, was die Gemüseflecken, die nie ganz aus der Tapete rausgegangen waren, erklärte.)

    Vielleicht wird es ja dieses Mal besser.
    Er sah Sajuto beunruhigt an, entschied sich aber dagegen, sich in die Situation einzumischen.
    Das war doch in Ordnung, oder?

    Und so seufzte er nur und klopfte Chikage beim vorbeigehen bedauernd auf den Rücken ("Halt durch. Und mach nichts kaputt."), bevor er sich und Sauto einen Platz suchte, von dem aus man bequem von außen in das Gemeinschaftszimmer blicken konnte - man weiß ja nie.

    Kagami

    Hah!
    Ein wenig gequetscht und vollkommen davon überzeugt, dass ihr Dormlehrer einen Schaden hatt - es war vorher nur eine Ahnung gewesen - richtete sie ihre Haare und betrachtete die geschlossene Tür, bevor sie sich zu Chikage-kun umdrehte und ihn mit einem Raubtierlächeln bedachte.
    "Was willst du den kochen, Chikage o-nii-sama?"
    Sie trat ein paar Schrite vor, so dass sie bei der letzten silbe ihres Satzes ganz nah vor seinem Gesicht anhielt.
    Oh ja, Chikage-kun der Schläger.
    Es war ein Wunder, dass er überhaupt zur Einweihungsversammlung gekommen war. Er hasste Lärm.
    Und Nähe.
    Und generell beinahe alle Menschen um sich herum.
    Sie grinste.



    Re: Lesson One

    Wieb. - 15.04.2012, 12:04


    Chikage nahm den Schulterklopfer seines Freundes hin.
    Er wusste genau wofür dieser war.

    Als Kagami ihm so nahe kam, kreuselten sich die Haare in seinem Nacken.

    Cool bleiben.. nichts kaputt machen.. das alles ist kein Problem..

    Er drehte sich auf den Absätzen, setzte sich auf den Barhocker, welcher die einzige Sitzgelegenheit in der Küche bietete und lehnte sich gekünstelt beiläufig gegen die Arbeitsfläche.

    Nur seine leise knackenden Knöchel verrieten wie angespannt er versuchte sich zu beherrschen.

    "Ich weiß nicht, Kagami-san. Mach halt irgendwas."



    Re: Lesson One

    Leha. - 15.04.2012, 12:14


    Kagami zog eine Schnute.
    "Das ist nicht sehr nett.
    Aber, wenn du meinst..."
    Sie drehte sich um und stellte sich auf die Zehenspitzen um an das Fach mit den Kochtöpfen herauzukommen.
    Als sie alle genügend begutachtet und das schwache Glied der Edelstahlpyramide gefunden hatte, griff sie danach und zog es heraus, dass die übrigen Töpfe und Deckel scheppernd ineinanderkrachten.
    "Upsieh. Das tut mir Leid." Sie knallte die Tür des Faches zu und stellte die Pfanne mit einem gekonnt lauten 'kling' auf der Arbeitsfläche ab.
    "Ich bin so ein Schussel manchmal..."



    Re: Lesson One

    Wieb. - 15.04.2012, 13:28


    Souji hörte das laute Krachen aus der Küche und erhob sich entschuldigent.

    Er lehte sich über die Arbeitsfläche um in Hörweite der beiden Verantwortlichen zu sein und lächelte sie hinterlistig an.
    "Bei euch alles klar?"

    "Ja.", knurrte Chikage und erhob sich von seinem Tron.

    Souji drehte sich um und setzte sich zufrieden lächelnd wieder zu seinen Schützlingen.

    Der junge Schläger, wie man ihn betitelte, stellte sich hinter Kagami um von da aus zu fungieren und übernahm die Arbeit mit den Pfannen.


    "Du bist nicht die einzige, die das kann, Süße", wisperte er ihr ins Ohr und Schnupperte an ihren Haaren.
    Dann schob er sie unsanft zur Seite, durchbrach damit die eben geschaffene, ihn anekelnde Intimität und öffnete den Kühlschrank.
    "Mach dir keine Mühe mehr, geh zu deinen Freunden."
    Ach sie war ihm so egal.



    Re: Lesson One

    Leha. - 15.04.2012, 13:55


    Hat er...Hat er gerade an meinen Haaren gerochen?!

    Kagami lächelte mit schmalen Lippen, trat neben Chikage bis sich ihre Schultern berührten, hob die Hand und strich ihre Haare mit einer raschen Bewegung so zu einer Seite, dass sie das - zugegeben nicht unhässliche - Gesicht des anderen streiften.
    Hier hast du, gruseliger Kerl.
    Und dann griff sie nach den Tomaten und drehte ihren Kopf, dass ihr Lippen Zentimeter über seiner Wange schwebten.
    "Nein, denn das würde unseren sensei traurig machen.
    Wir sollen doch miteinander auskommen, findest du nicht, Chikage Neko-chan?"
    Kätzchen.
    Sie richtete sich auf und suchte nach Messer und Brett bevor sie die Tomaten mehr oder weniger kunstvoll zerschnitt.
    Wofür auch immer sie Tomaten brauchen würden.

    Ein Lächeln ging über ihr Gesicht.
    Jetzt hatte sie schon ein Lämmchen und ein Kätzchen.
    Dieses Jahr sfing vielversprechend an.
    "



    Re: Lesson One

    Wieb. - 15.04.2012, 15:34


    Chikages oberlippe zuckte und entblöste weiß blitzende Zähne.

    Nur kurz verlor er die Kontrolle.

    Genervt schloss er die Augen und atmete nach geduld flehend ein.
    "Mach dir keine Mühe, hab ich gesagt. Dieses Spiel, dass du spielst."
    Beiläufig begann er selbst Gemüse zu schneiden.
    "Spiel es ruhig mit allen um dich herum, aber lass mich damit in Frieden."
    Er hielt inne, als würde er noch etwas hinzu fügen wollen, schloss dann allerdings den Mund und fuhr fort das Gemüse zu maltretieren.

    Es war nicht seine Angelegenheit, wenn er jetzt zu viel sagte, würde er vielleicht darin verwickelt und müsste sich damit befassen.



    Re: Lesson One

    Leha. - 15.04.2012, 20:30


    Kagami

    Seine Reaktion - so kurz sie auch war - stimmte sie fröhlich und sie strich sich innerlich einen Punkt an.
    "Oh, es macht mir keine Mühe.", gurrte sie und griff an ihm vorbei um eine Schüssel aus dem Schrank zu holen - und dabei ihr Dekoletee auf eine Augenhöhe mit dem Kätzchen zu bringen - in die sie die gequälten Tomatenstückchen warf.
    Dann griff sie nach der Pfanne und dem Speck und brachte das andere in dem einen zur Herdplatte, bevor sie sich mit einem Strahlenden Lächeln umdrehte.

    "Es macht mir Spaß.
    Hilfst du mir bitte mit den Eiern, Neko-chan?"



    Re: Lesson One

    Wieb. - 15.04.2012, 20:41


    Chikage schaute nicht weg, als sie ihm ihren speziellen Blickfang unter die Nase hielt.
    Wozu auch.
    Er war nach trotz all dem ein Mann.
    Auch wenn sie ihn nervte.

    Er schaute kurz über seine Schulter ob ihnen Aufmerksamkeit irgendeiner Art entgegengebracht wurde, doch alle waren mit sich, den neuen oder dem vergleichsweise "coolen" Lehrer beschäftigt.

    Blitzschnell waren seine Hände an Kagamis Hüften, drehten sie mit dem Gesicht zu ihm und sein Körpergewicht presste sie an die Arbeitsfläche, machte einen Fluchtversuch zu einer Sache des unmöglichen.

    "Du willst spielen?", sein Mund millimeter von ihrem linken Ohr entfernt.
    "Bitte."
    Mit einer Hand strich er ihre Haare aus dem Nacken und küsste ihn Sanft.
    Dann ließ er von ihr ab.
    "Du bist komisch.", murmelte er, dann verließ er die Küche.

    Souji schaute verwirrt auf.
    "Schon fertig?"
    "Ich habe keinen Hunger, tut mir leid. ich kann eh nich kochen.", murmelte Chikage und verließ den Raum ohne eine weitere Erklärung.



    Re: Lesson One

    Leha. - 15.04.2012, 21:06


    Kagami zuckte zusammen und hielt mitten in der Bewegung inne - schockstarre, wie ein Kaninchen.
    Sie fühlte, wie die feinen Härchen auf ihren Armen sich aufstellten und es ihr kalt den Rücken herunterlief, als er ihren Nacken berührte.
    Mistkerl.
    Er hatte es tatsächlich geschafft.
    Und dann war er weg, aus der Küche, aus der Tür, aus dem Raum - vermutlich auch aus der Schule.
    Und der Schinken brannte an.
    Fast.
    Was erlaubt er sich? Räudiger Kater.
    Er hatte sie tatsächlich so sitzen gelassen - Niemand ließ sie einfach so sitzen.
    Sie schlug die Eier regelrecht in die Pfanne und betrachtete mit genugtuung, wie sie den Schinken ertränkten, bevor sie zu rühren begann.

    Er führte.
    Das war unmöglich.
    Und das würde sie ändern.

    Mit einem Strahlen drehte sie sich um.
    "Ich bin fertig, Okita-sensei!
    Es gibt viel Salat und viele Eier mit Speck für alle."
    Was auch das einzige ist, was ich 'kochen' kann.

    "Bitte, bedient euch, alle!"

    Oh ja, das würde sie ändern.


    Vor dem Essen

    Yukiou betrachtete den Himmel. Er hatte die Arme zu beiden Seiten ausgestreckt und auf die Lehne der Bank gelegt.
    Er löste den Blick von einer besonders interessanten Wolkenformation ( Zu der jemand anders vielleicht einen sehr interessanten inneren Monolog geführt hätte ) und sah Sajuto einige augenblicke lang an, bevor er den Mund öffnete.
    "Es ist doch in Ordnung, dass ich mich nicht eingemischt habe, oder?"

    Er war ein Unsicherer Mensch. Aber seltsamerweise verstand er sich darauf, anderen Menschen Glauben zu machen, er sei das geaue Gegenteil. Seine erneute Wahl zum Präsidenten des Student Councils bezeugte das.
    Nur bei Sajuto hatte er das nie geschafft.
    Nie.
    Und er war froh darüber.



    Re: Lesson One

    Lavra. - 16.04.2012, 18:28


    Sajuto
    Vor dem Essen

    Sie saß neben ihrem Freund und sah sich Gedankenverloren um, als er sie plötzlich direkt ansprach.
    "Natürlich. Du kannst nicht immer derjeniger sein, der ihn ausbremsen muss."
    Sie lächelte ihn leicht von der Seite an und drückte kurz seine Finger mit ihrer Hand als Geste der tiefen Freundschaft die sie zu ihm enpfand.

    Während des Essens

    Sie stand etwas verloren neben Yukiou, die Hände gefaltet.
    Sie war schon oft in der kleinen Küche gewesen, dich heute war es anders.
    Die Luft schien elektrich aufgeladen zu sein.
    Diejenigen die nicht kochten unterhielten sich munter und Chikage und Kagami-san kam die Aufagbe zu etwas zu kochen.
    Sie sah kurz zu den beiden hinüber, erschrag und schaute schnell wieder weg, denn was sie gesehen hatte war unerwartet.
    Verachtung schlug ihr entgegen & sie sah schnell zu Yukiou um zu schauen, dass er nichts davon mitbekommen hatte.
    Er soll sich nicht noch mehr Sorgen wegen Chikage machen..
    "Yukiou-kun [ist das jetzt die richtige Form?] .. ich fand deine Rede übrigens sehr schön heute. Das habe ich vergessen dir vorhin zu sagen." - sie lächelt.

    Jun

    Er folgte einfach der breiten Masse von Schülern, von denen ihm nur zwei Gesichter und sein neuer Lehrer etwas sagten.
    Mit den Händen in den Hosentaschen schländerte er hinter ihnen her in die Küche.
    Jun gesellte sich zu dem Mädchen, dass auch neu war und anscheind auch noch kaum jemanden kannte.
    "Stark, dass wir eine eigene Küche haben, findest du nicht auch?"
    Er lächelte keck und stupste sie leicht mit der Schulter an.



    Re: Lesson One

    Wieb. - 03.08.2012, 13:52


    Souji hatte auf die Uhr geschaut, wie lange es Chikage und Kagami zusammen ausgehalten hatten. 10 Minuten, immerhin. Und nixhts war zu bruch gegangen.
    Immerhin.

    Er ließ Chikage's Verschwinden unkommentiert und bedankte sich im Namen aller bei Kagami für das gelungene "Festmahl".
    "Auf unsere Neuankömmlinge! Und auf Ichigo Ikue, der zwar kein Neuankömmling aber ein neues Mitglied in unseren Bescheidenen Reihen ist!" Er bedachte seine schützlinge mit einem "Bitte-seid-nett-zu-einander"-Blick und versänkte eine vollbepackkte Gabel in seinem Mund.
    Es kostete ihn viel Konzentration, jetzt nicht das Gesicht zu verziehen und er schaffte es gerade noch so, den Hustenanfall in ein Räuspern zu wandeln.
    "Welch eine interessante Gewürzmischung, Kagami-Kun.", murmelte er und legte seine Gabel zurück auf den Teller.

    "So, ich wünsche euch noch viel Spaß, ich muss jetzt erwachsenenzeug erledigen gehen. Gute Nacht."



    Re: Lesson One

    Leha. - 07.08.2013, 23:46


    Der nächste Morgen


    Yukiou

    Es fiel ihm schwerer als sonst, das Handtuch von seinem Gesicht zu nehmen, mit der er gerade mehr oder minder erfolgreich versucht hatte, seine Müdigkeit zu verscheuchen.
    Andererseits war auch die Idee, die Augen geschlossen zu halten nicht eine von den besseren zu dieser Stunde.
    Wieder andererseits war er sowieso viel zu früh wach. Wie immer.
    Schlaf war sowieso eines der Dinge, die hier niemand zu brauchen schien – und Yukiou schlief grundsätzlich sehr schlecht.
    Die Frage ob er Chikage nicht besser hätte hinterhergehen sollen, wurmte ihn immer noch und allein diese Tatsache ging ihm gegen den Strich.
    Du bist nicht sein Kindermädchen.
    Er schnitt eine Grimasse in das Handtuch hinein. Doch, irgendwie war er das schon.
    Sajuto war diejenige, die Chikage nie hinterher zu laufen brauchte. Er lief immer zu ihr.
    Drängte er sich seinem Freund zu sehr auf?
    Das reicht.
    Diese Selbstzweiflerei half auch keinem weiter. Am allerwenigsten ihm selbst.
    Mit einer ungewöhnlich scharfen Bewegung hob er den Kopf, warf das Handtuch in eine Ecke und verließ das Badezimmer ohne seinem Spiegelbild einen weiteren Blick zu schenken.
    Warst du gerade eifersüchtig auf Sajuto?
    Hinter den geschlossenen Türen hörte er, wie die Persönlichkeiten des N-Dorms sich von der viel zu kurzen Nachtruhe erhoben und er beeilte sich nach draußen zu gelangen, bevor einer von ihnen ihn sah.
    Warum hat er Kagami geküsst?
    Und warum war das in irgendeiner Weise sein, Yukious Problem, mit wem und wie sich Chikage abgab? Waren sie nicht alle erwachsen?
    Kein. Kindermädchen.
    Gott, es war zu früh für sowas.
    Yukiou Usagi, Student Councel President war auf dem Weg zur Kaffeemaschine, um den Dingen irgendwie wieder einen Sinn zu geben.



    Re: Lesson One

    Wieb. - 08.08.2013, 00:06


    Chikage.

    Der wecker klingelte ein drittes mal als Chikage sich endlich dazu bewegen konnte, aufzustehen.
    Seine Knochen schmerzten, genau wie seine Ohren.
    Leise knurrte er in sich hinein und taperte verschlafen richtung Dusche. Das heiße Wasser half, seine Gedanken aus dem Tiefschlaf zu locken und die Ereignisse vom Vorabend noch einmal zu reflektieren.
    Bei dem Kuss auf Kagami's Nacken blieb er hängen. Und dann noch mal bei Usagi's Blick, als er den Gemeinschaftsraum verlassen hatte.
    Dieser Blick war das einzige, was den jungen Rebellen dazu bewegen konnte, etwas wie ein schlechtes Gewissen zu verspüren.
    Chikage seufzte und nahm sich vor, sich an diesem Tag wirklich zusammen zu reißen.

    Als er seinen Freund vor dem Kaffeeautomaten stehen sah, verspürte er einen Stich in seiner Magengrube. Usagi hatte also nicht geschlafen.

    Chikage holte innerlich tief Luft und stellte sich dann mit einem kurzen Lächeln, welches ihn viel Überwindung kostete, neben seinen Freund.

    "Morgen Usagi."



    Re: Lesson One

    Leha. - 08.08.2013, 00:24


    Yukiou

    Yukiou streckte wortlos die Hand mit dem dampfenden Plastikbecher in der vagen Richtung von Chikages Stimme aus und drückte erneut auf den Kopf.
    Und hier war es wieder. Immer die anderen zuerst.
    War es nicht wichtig, sich um die Menschen zu kümmern, die einem wichtig waren?
    Yukious Finger trommelten gegen den Automaten. Kaffee würde seinem Gehirn helfen, zumindest für ein paar Stunden still zu sein.
    Das war noch nicht mehr normal.
    Andererseits – was war hier schon normal.
    Vorsichtig griff er nach dem zweiten Becher und drehte sich um. Ein Lächeln?
    „Überanstreng dich nicht, Kazama. Wenn du das öfter machst, bleibt dein Gesicht irgendwann so.
    Und das will nun wirklich niemand.“
    Yukiou lächelte trotz Insomnia und dem nie enden wollenden Strom vollkommener Sinnlosigkeit in seinem Kopf.
    Es konnte sich von hier aus nur noch steigern.
    Er war erleichtert, Chikage zu sehen.
    Vor einiger Zeit hatte es Tage gegeben, an dem er sich nicht hatte blicken lassen. Es war besser geworden und dass Yukiou nicht das Gefühl hatte, ihm gestern unbedingt und unter allen Umständen hinterher zu müssen, deutete er als gutes Zeichen.
    Oder redete sich das zumindest ein.
    „Wann bist du nach Hause gekommen?“
    Wo warst du? War eine der Fragen, auf die man keine Antwort wollte.



    Re: Lesson One

    Wieb. - 08.08.2013, 00:32


    Chikage.

    Usagi bemühte sich darum, kühl zu bleiben. Plötzlich wurde Chikage bewusst, wie schwer es sein musste, sich immer um alle zu sorgen.

    Kiefer die aufeinander prallten.

    "Ich bin gleich schlafen gegangen, ich hab ja gesagt, dass ich müde war.", log er und ließ seinen Blick in eine Unbestimmte Rcihtung schweifen.

    "Was haben wir jetzt, Usagi?"



    Re: Lesson One

    Leha. - 08.08.2013, 00:52


    Als ob.
    Yukiou seufzte und überlegte, sich persönlich angegriffen zu fühlen.
    Aber wozu das Ganze? Und inzwischen hatte dieses Frage-Antwort-Spiel auch Tradition.
    Chikage antwortete nie wahrheitsgemäß und er würde auch nicht weiter nachbohren.
    Und eigentlich kannten auch beide die Antwort.
    Nach dem dritten Kaffee war die Sorge nur noch ein kleines Piepsen im Unterbewusstsein.
    Und trotzdem musterte er seinen Freund vorsichtig, suchte nach den üblichen Spuren und behielt das Ergebnis für sich.
    Er blickte auf, schob seine Brille zurecht und winkte einigen Schülerinnen freundlich zu, die sich, wie gewohnt, sofort in eine Art kichernden, zeigenden Haufen verwandelten, bevor er den leeren Becher auf Chikages Kopf abstellte und in Richtung des Literaturtrakts ging.
    „Mit ziemlicher Sicherheit Englisch, Kazama. Wie jedes Jahr um diese Uhrzeit.“
    Er seufzte theatralisch
    „Sie trauen uns auch wirklich nicht zu, uns auf etwas Neues einzustellen.“

    Kagami war unglaublich entspannt aufgewacht. Und das, obwohl sie unglaublich unbequem eingeschlafen war.
    Wobei, wenn man genau darüber nachdachte war es nicht wirklich unbequem gewesen, aber die Sache mit dem Kätzchen hatte ihr keine Ruhe gelassen und sie hatte sich auch irgendwie nicht konzentrieren können. Zu schade.
    Tja. Es hatte anscheinend gereicht und sämtliche Hausaufgaben waren bis aufs weitere abgedeckt.
    Sie hätte rein theoretisch, Zeit zum Pläneschmieden, wäre das nicht vollkommener Blödsinn.
    Es gibt Dinge, die kann man nicht planen.
    Wenn sie genauer darüber nachdachte, hatte sie eigentlich gar keinen Grund so unglaublich gut gelaunt zu sein, was sie aber nicht davon abhielt darauf zu achten, dass die Schwerkraft ihr zu ausreichend Aufmerksamkeit verhalf während sie zum Klassenzimmer lief.
    Wie erwartet war sie die Erste.
    Es würde sich eine Gelegenheit ergeben. Da war sie sich sicher. Und bis dahin gab es genügend andere Dinge, mit denen sich ein Mädchen beschäftigen konnte.



    Re: Lesson One

    Wieb. - 08.08.2013, 01:17


    Chikage.

    Er folgte seinem Freund in den Klassenraum, unbeachtet des Kaffeebechers auf seinem Kopf.

    "Englisch, hm.."
    Er hatte den Englischunterricht nie leiden können. Er hasste es, wenn die anderen schon in seiner eigenen Sprache reden. Warum dann auch noch auf einer anderen verstehen wollen.
    Manchmal wünschte er sich, er würde gar keine Sprache sprechen.

    Als er diesen Gedank früher ein mal Usagi gegenüber erwähnt hatte, hatte dieser sehr erschrocken ausgesehen.
    Erst einen Monat später, in dem sein Freund ausgesprochen schweigsam gewesen war, hatte Chikage verstanden, weshalb.

    Er hatt sich gewünscht, mit niemandem mehr reden zu müssen. Er hatte Usagi damals nicht ausgeschlossen.

    In der Erinnerung vertieft, merkte Chikage nichts von dem nahenden Unheil. Erst, als er geradewegs in es hinein lief.

    "Tschuldigung.", murmelte er, und zog seine Uniform zurecht. Erst dann schaute er auf.
    Chikage erkannte sie an ihren Brüsten.
    "Kagami."
    Er machte sich nicht die Mühe, in ihr Gesicht zu schauen.



    Re: Lesson One

    Leha. - 08.08.2013, 01:47


    Kagami
    „Whoopsie.“
    War sie etwa absichtlich aufgestanden und genau in seinen Weg gelaufen?
    Nein, das wäre ja albern. Wer macht denn sowas?
    Kagami zog einen Schmollmund und legte den Kopf schief, Usagi ignorierend.
    Sie war sich nicht sicher, ob ihm klar war, was sie schon Meilen gegen den Wind gerochen hatte, aber sie war sich dem Vorteil ihrer Brüste bewusst – zumindest was Chikage anging.
    Um das kurz zu fassen: Sie war sich ziemlich sicher, dass Usagi selbst sich nicht viel aus ihnen machen würde.
    Aber zurück zum Thema. Sie wollte keine unnötige Energie verschwenden.
    „Du musst schauen, wo du hinläufst, Chi-ka-ge ne-ko-chan.“ Mit den ersten Silben ihres kleinen Singsangs verringerte sie den Abstand zwischen sich und ihm und mit der letzten stupste sie ihm gegen die Nase.
    Oh, und dabei hatte er schon schlechte Laune gehabt. Innerlich sich selbst die Hand schüttelnd legte sie einen Finger unter sein Kinn und zwang ihn, sie anzusehen. Kagami lehnte sich weiter zu ihm herüber und verließ für einen kleinen Moment ihre Zuckerschiene.
    „Man sieht Menschen normalerweise in die Augen, wenn man mit ihnen redet.
    Ich frage mich, wo dein Blick gerade war.“, schnurrte sie in sein Ohr und erlaubte sich ein ungesehenes Grinsen im Schutz seiner Haare.

    Yukiou glaubte nicht an Karma.
    Zum einen, weil es kein Wunder war, dass alle N-Dorm-Schüler zusammen Englisch hatten – immerhin waren sie nicht so viele – und zum anderen weil er irgendwie schon damit gerechet hatte.
    Außerdem konnte er sich nicht vorstellen jemals etwas so grausames angestellt zu haben das er dies jetzt ertragen musste.
    Zu wenig Schlaf, zu wenig Kaffee, zu früh und er hatte Sajuto noch nicht gesehen.
    Und es sah so aus, als hätte Chikage gerade sowieso andere Probleme.
    Obwohl seine erste Reaktion gewesen wäre, sich zwischen die beiden zu stellen, da ihre Nähe Chikage so furchtbar zu stören schien, verwarf Yukiou diesen Gedanken sofort.
    Das wäre einfach nur unglaublich dumm und irgendwie doch seltsam gewesen.
    Er fragte sich selbst erst gar nicht nach dem Ursprung dieser Anwandlung, sondern schloss nur die Augen für eine Weile, schlug seinem Freund mitfühlend auf die Schulter und verzog sich an sein Pult. Irgendwo, weit, weit weg von den beiden.



    Re: Lesson One

    Wieb. - 08.08.2013, 02:00


    Chikage.

    Kiefer, die aufeinander prallten.
    Sonst ließ er sich nichtsanmerken. "Auf deine Brüste", bemerkte er trocken und ließ seinen Blick durch den Klassenraum schweifen.

    Warum um alles in der Welt...
    Er hasst den hohen Kaugummiklang ihrer Stimme. Und wie sie seinen Namen sang.
    Ihre Berührungen brannten auf seiner Haut doch er schüttelte sie ncith ab.
    "Kagami - " hob er an, doch Souji - der lehrer - unterbrach und rettete ihn vielleicht auch.

    "Guten Morgen Leute, setzt euch doch bitte."

    Chikage nahm neben Usagi Platz. Er verübelte ihm nicht, dass dieser ihn mit Kagami allein gelassen hatte.

    Kagami.
    Wieder wanderten seine Gedanken zu dem Vorabend und ihrem Nacken.
    Ohne es zu wollen schnaubte er verächtlich und wandte sich den Fenstern zu.

    "Also meine Lieben, ich weiß, heute ist der erste Tag nach den Ferien - aber eure Englischlehrerin ist leider Krank, also werde ich für die Zeit ihrer abwesenheit ihre Stunden übernehmen, da ich selbst einige English-Skills besitze."
    Die Mädchen kicherten.

    "Souji-Chaaaaaaan seien sie nicht zu bescheiden!", rief eines.
    Souji war es inzwischen gewohnt, von jungen Schülerinnen bewundert zu werden und wusste mit genau der richtigen Menge freundlichkeit daran zu gehen.
    Doch damit hatte er nicht gerechnet.
    "Genau, 'souji.chan' - wir alle wissen, dass sie nur hier sind weil Sie der einzige sind der sich mit uns Abgibt."

    Was sollte er sagen. Der junge Schüler hatte recht.



    Re: Lesson One

    Leha. - 09.08.2013, 00:23


    Kagami.
    Sie hatte Neko-chans Gesichtsausdruck gesehen und schon das allein reichte um diesen Tag zu einem angenehmen zu machen.
    Sich innerlich selbst die Schulter klopfend schlenderte sie zu ihrem Tisch zurück.
    Erste Reihe, direkt vor dem Pult. Es war ihr Platz. Immer und überall.
    Man sollte meinen, in Englisch, was unglücklicherweise von einer Frau unterrichtet wurde, wäre dieser Platz vollkommen Nutz- und Sinnlos gewesen, aber Kagami hatte sich bereits in der ersten Stunde vom Gegenteil überzeugen können.
    Die Englischlehrerin war zwar nicht im selben Club wie Usagi, aber Kagami hatte feststellen dürfen, dass die Anwesenheit von Brüsten eine universelle und geschlechterunabhängige Reaktion auslöste.
    Sie stützte die Ellenbogen auf, wartete und wurde nicht enttäuscht.
    Es war einfach ihr Glückstag.
    In rosarroter Mädchenentrüstung drehte sie sich nach hinten und holte tief Luft.
    „Also wirklich.
    Souji-sensei ist ein begabter Lehrer, der wegen seiner vielen Talente einfach nur unglaublich gefragt ist.“
    Kagami riss ihre Rehaugen auf und blickte den unglaublich gefragten und talentierten Lehrer treuherzig an.
    „Ist das nicht so, Souji-sensei?“

    Mit dem brennenden Hass der Kätzchens und den perplexen und angeekelten Blicken sämtlicher halbwegs männlichenrespektive aller weiblichen Personen im Nacken und Souji Okita, der natürlich nie ein Wässerchen trüben konnte, aber interessanterweise trotzdem zum N-Dorm verwiesen worden war direkt vor sich, fand Kagami, ließ sich es wunderbar leben.
    Was hast du nur angestellt, Souji-chan?



    Re: Lesson One

    Wieb. - 09.08.2013, 16:38


    Souji.

    Er war überfordert.
    Sprachlos quasi.
    Erst die Anschuldigung von dem jungen Schüler, dessen Namen er vergessen hatte und dann die Verteidigung seitens Kagami.

    Er ahnte übles.

    Lächelnd schob der junge Lehrer sich gewohnheitsgemäß die Brille ein Stück die Nase hoch und legte den Kopf etwas Schief.
    "Danke, Kagami-san. Ich muss allerdings leider zugeben, dass ich einfach der einzige Lehrer bin, der grade in der Schule anwesend war und nichts zu tun hatte. Und da dies oft der Fall ist, da ich auch einer der wenigen Lehrer bin, die hier wohnen..." Er zuckte mit der Schulter.
    "Aber danke für deine Lobeshymne."
    Verschmitzt grinsend ließ er seinen Blick ganz kurz den Kagami's treffen, und wandte sich dann wieder an die Klasse, um mit dem Unterricht zu beginnen.

    Chikage beobachtete den Lehrer und sie.
    Für die anderen war dies wohl ein normales Gespräch zwischen einem Lehrer und einer unschuldigen, gutgläubigen Schülerin gewesen.
    Doch Chikage kannte Souji und Kagami inzwischen gut genug um zu wissen, dass dies nciht der Fall war.

    Gelangweilt schaute er aus dem Fenster.
    Letztendlich war es ihm egal.



    Re: Lesson One

    Leha. - 10.08.2013, 20:48


    Kagami
    Na also.
    Sie grinste innerlich. Er wohnte also tatsächlich auf dem Schulgelände.
    Und wenn es jemanden gab, der wusste, dass es bis jetzt niemand anderen aus der Fakultät gegeben hatte, der das Schicksal seiner Schüler teilte, dann war es Kagami. Es hatte Momente gegeben, in denen sie sich ein bequemes Bett gewünscht, aber mit Tischen, Stühlen und Kopiergeräten hatte vorlieb nehmen müssen. Ach ja, was man nicht alles tut.
    Kagami legte den Kopf schief und betrachtete ihren Lehrer, gedankenverloren auf ihrem Kaugummi kauend, ohne ihm wirklich zuzuhören.
    An sich war die Sache nicht schwer. Souji-sensei war jung und zugegeben nicht unhübsch und Kagami konnte die Liste von den Täubchen, die sich gerne von ihm unsittlich berühren lassen würden über mehrere Blätter schreiben – aber das war doch kein Grund, ihm dieses schwere Los zuzutragen.
    Natürlich könnte er das auch aus jugendlichem Elan tun, frei nach dem Motto ‚Aus diesen Kindern kann noch etwas werden, wenn man nur auf sie zugeht!‘ , aber letztendlich glaubte sie das auch nicht.
    Selbst jemand mit so unerschöpflicher Geduld musste froh sein, sich abends an einem Ort zurückziehen und ausgelassen über die dummen Bälger schimpfen zu können ohne Angst zu haben, aus dem Bett gezerrt und von ihnen verprügelt zu werden.
    Sie seufzte innerlich. Noch war der Punkt nicht gewonnen.
    Kagami lehnte sich zurück und ließ den Unterricht wie gewohnt an sich vorrüberziehen.
    Und als er dann vorbei war, blieb sie sitzen und wartete, bis sich alle anderen aus dem Raum verzogen und sich mehr oder weniger lärmend nach draußen bewegt hatten.
    Sie blickte dem Kätzchen und Usagi nach, beschloss aber, diese Aktion vorerst auf Eis zu legen und sich mit dem naheliegenden Problem zu beschäftigen.
    Souji stand an der Tafel und wischte sie aus Gründen, die ihr schleierhaft waren sauber – kein anderer Lehrer schrieb jemals an die Tafel, aus dem simplen Grund, dass sie an der Lese- und Schreibfähigkeit ihrer Schützlinge zweifelten – was bedeutete, dass er sie nicht kommen sah.
    Kagami bewegte sich lautlos zu Tür und schloss sie vorsichtig, drehte sich um und trat so nahe an ihn heran, dass die sehr strapazierten Knöpfe ihrer Bluse beinahe seinen Rücken berührten.
    Sie stellte sich auf die Zehenspitzen, bis ihre Lippen auf einer Höhe mit seinem rechten Ohr waren.
    „Also, Souji-sensei. Warum bist du hier?“



    Re: Lesson One

    Wieb. - 11.08.2013, 01:00


    Souji

    Gedankenverloren säuberte er mit einem (dafür eigentlich viel zu dreckigem) Schwamm die Tafel, als sich seine Nackenhaare auf einmal aufstellten.
    "Warum bist du hier?"

    Langsam ließ er die Hand mit dem Schwamm sinken und legte ihn bei Seite.
    Dann drehte er sich auf den Hacken um und berührte mit seiner Nase fast Kagami's Stirn.

    "Kagami-San. Es gibt Dinge, die du noch nicht für dich entdeckt hast. Die Du noch nicht verstehen kannst. Aber das wirst du noch." Er zögerte kurz. "Warum schlägst du diesen Weg ein?", fragte er mit aufrichtiger Besorgnis in der Stimme und schob sie sanft ein stück von sich weg.

    Lächeln.
    "Du kannst dich jederzeit umentscheiden."



    Re: Lesson One

    Leha. - 11.08.2013, 18:22


    Kagami
    Sie machte sich ernsthaft Sorgen.
    Hatte ihm jemals irgendjemand dieses Gerede abgenommen?
    Wie oft hatte sie diesen Blueprintvortrag schon über sich ergehen lassen müssen – und wie oft hatte er ihn bei ihr schon ausprobiert?
    Zukunfts-Tag, Orientierungs-Tag, der Schuldirektor nach dem Musikzimmervorfall.
    Glaubte wirklich irgendjemand, diese Dinge würden bei ihnen ankommen? Irgendjemand?
    Ein spöttisches Lächeln bahnte sich an.
    „Ich weiß.
    Aber das will ich nicht.“
    Sie beschloss, den von ihm geschaffenen Abstand wieder zu verringern
    Ich bin mehr oder weniger freiwillig hier.“
    Sie senkte den Blick für einen kurzen Moment, betrachtete seine Hemdknöpfe und das Heben und Senken seins Brustkorbes, bevor sie wieder auf- und direkt in seine Augen sah.
    „Bei dir bin ich mir da nicht so sicher.
    Du bist der einzige Lehrer, der das Schulgelände nicht verlässt.“
    Sie hob die Hände und öffnete den ersten Knopf.
    „Du unterrichtest ausschließlich den N-Dorm, was selbst jemand, der so motiviert ist, wie du, nicht ewig aushalten kann.“
    Der zweite Knopf öffnete sich und noch immer hielt sie ihren Blick in seinem Gesicht.
    „Und ich frage mich, was mit dir passieren würde, sollte jetzt jemand die Tür aufmachen.“
    Der dritte Knopf. Kagami legte den Kopf schief.
    „Was hast du angestellt, Sensei?“



    Re: Lesson One

    Wieb. - 11.08.2013, 20:38


    Souji.

    Einen kurzen Moment verlor er sie. Nur einen kurzen Moment.
    Die Selbstbeherrschung.
    Ruckartig riss er Kagami am Handgelenk von sich los und schob sie um seine gesamte Armeslänge von sich.

    Eiseskälte in seinen Augen.
    "Vergiss nicht, mit wem du redest, Kagami. Ich bin immer noch dein Lehrer."
    Eiseskälte in seiner Stimme.
    Was tat er da? Er wusste, dass man so in keinem Fall an sie heran kommen würde.
    Eher im Gegenteil. Doch sie hatte einen wunden Punkt getroffen.
    Diese Zielgerichtete Anspielung.. ob sie es wohl wusst?
    Mit einem mal tat sein kopf weh und er fasste sich müde an die Schläfen.
    Dann räusperte er sich.

    "Egal was mich hierher gebracht hat, ich bin froh, alle Kinder hier getroffen zu haben. Und ich werde mein Bestes geben, um zu helfen."
    Das gewohnte Lächeln in seiner Stimme.

    Langsam ging er richtung ausgang, bevor er sich noch einmal zu Kagami umdrehte.
    "Ich hoffe einfach, dass mein Bestes irgendwann gut genug sein könnte.", ergänzte er freude strahlend.
    Denn das hoffte er wirklich.



    Re: Lesson One

    Leha. - 11.08.2013, 20:48


    Kagami
    Hab dich.
    Die ruckartige Bewegung hatte sie erschreckt, aber ihre schiere Willkürlichkeit ließ keinen Zweifel – sie hatte irgendwo einen Punkt getroffen.
    Ein undamenhaftes Grinsen huschte über ihr Gesicht, doch hinter ihrer Genugtuung, hinter der ganzen egozentrischen Blase ihres Seins fühlte sie einen Stich Mitleid - er schien es wirklich ernst zu meinen.
    Deshalb verkniff sie sich sämtliche Bemerkungen und ließ ihn gehen.
    Wobei, eins noch.
    „Sensei.“, sagte sie und tippte sich mit dem Finger an die Bluse.
    „Knöpfe.“
    Er sollte schließlich noch eine Weile bleiben. Und mit einem lockeren Hemd aus demselben Zimmer zu kommen, wie sie selbst war in seiner Situation, nach Soujis Reaktion, mutmaßlich keine besonders gute Idee.
    Sie war schon irgendwie eine Heilige.



    Re: Lesson One

    Lavra. - 18.08.2013, 18:47


    Sajuto

    Sie stand in einem der Mädchen Klos vor den Spiegeln und steckte eine etwas eigensinnige Haarsträhne wieder fest.
    Ihr rotes Haar war schwer zu bändigen, viel es doch für gewöhnlich in langen Bahnen über ihre Schultern.
    Was war das nur wieder für eine erste Stunde gewesen? Diese Anspannung, gemischt mit Gleichgültigkeit und fast schon Hass.
    Sie strich eine Falte aus ihrem Rock, griff nach der Schultasche und ging Richtung Ausgang.
    Auf dem Flur war es fast komplett leer, sie sah sich um, ein Blick auf die Uhr und sie erschrak leicht.
    Mist.

    Sie stand vor einem Klassenzimmer, hob die Hand und klopfte leise.
    "Herein", hörte sie von der anderen Seite und betrat den Raum.
    Ohne eine Entschuldigung oder erdachte Ausrede vorzubringen ging sie zu ihrem Platz.
    Chikage und Usagi waren schon da.
    der Platz zwischen ihnen wie immer für sie reserviert.
    Sajuto lächelte sanft und setzte sich.

    "Hi."



    Re: Lesson One

    Wieb. - 23.08.2013, 14:02


    Chikage drehte den Kopf, als wie erwartet Sajuto durch die Tür trat und mit ihrer allgegenwärtigen Eleganz, von der sie selbst wahrscheinlich gar nichts wusste, wie selbstverständlich auf den Platz zwischen ihm und Usagi zuschritt.
    Es war wie eine unausgesprochene Abmachung, dass er und sein bester Freund sich um das so zarte, zerbrechlich wirkende Mädchen kümmerten.
    Manchmal fragte Chikage sich, ob es Sajuto wohl störte, dass durch dieses verhalten der Jungs immer wieder Gerüchte über ein ungesundes Dreiecksverhältnis zwischen den dreien im Laufen waren, und obwohl Sajuto das schönste und kultivierteste Mädchen war, das Chikage kannte, traute sich selten ein armer Freier in ihre Nähe, denn man war der Meinung, niemand würde gegen ihre beiden Bodyguards ankommen.
    Den strahlenden weißen Ritter Usagi... und ihn. Den Schläger vor dem alle Angst hatten.

    Anderer seits suchte Sajuto auch nie den Abstand zu den beiden Jungs. Und was andere nicht wahrnahmen war, dass sie die größte Beschützerrolle in der ganzen Szenerie übernahm.
    Sie war immer da und passte auf.

    "Hi. Wo warst du so lange? Du kommst sonst nie zu spät.", stellte er fest. Und wandte sich fragend zu seiner besten Freundin.



    Re: Lesson One

    Lavra. - 23.08.2013, 14:28


    Sajuto

    "Meine Haare.", murmelte sie leise zur Antwort, dann färbten sich ihre Wangen Rose, weil ihr klar wurde wie dumm sich das anhören musste.

    Sie war kein Mädchen das viel Zeit vor dem Spiegel verbrachte, sie brauchte keinen perfekten Lidstrich, keine roten vollen Lippen und keine meterlangen Wimpern die bis zum Mond reichten.
    Sie mochte es dezent, natürlich, aber trotzdem versuchte sie in ihrer Art ihre ganz eigene Perfektion zu finden.

    "Es ist so schwer sie ordentlich zusammen zu binden.", versuchte sie es nochmal etwas genauer zu erklären.
    Sie lächelte verlegen.

    Deshalb ist es so viel einfacher sie offen zu tragen...

    Sie sah Chikage kurz an und bemerkte, dass er sie gemustert hatte.
    Trotz ihrer Jahrelangen, engen und auch sehr vertrauten Freundschaft verwunderte sie das ein wenig.
    Chikage war nicht der Typ für "Menschen im allgemeinen", auch wenn er sich bei ihr und Usagi schon versuchte Mühe zu geben.

    Sie wandte sich an ihren anderen Freund & lächelte.



    Re: Lesson One

    Wieb. - 23.08.2013, 14:35


    Chikage streckte die Hand wie selbstverständlich aus und zupfte die lockere Strähne zum Vorschein, die Sajuto zuvor vermutlich zu verstecken versuchte hatte.

    "So siehts eh besser aus.", kommentierte er trocken und wandte sich wieder dem Lehrerpult zu.



    Re: Lesson One

    Leha. - 23.08.2013, 22:08


    Er fühlte wie sich seine Rückenmuskulatur entspannte als sich die Tür öffnete und Sajuto zwischen ihnen Platz nahm.
    Yukiou öffnete den Mund - klappte ihn dann aber verwundert wieder zu, als Chikage seinen Part übernahm.
    Heute war wirklich ein ausreichend seltsamer Tag. Seinen Freund so ausgesprochen redselig zu sehen, und das, obwohl noch andere Personen im Raum waren, war sicherlich eine Neuheit.
    Und auch Sajutos Besorgnis um ihre Haare war…selten und in Usagis persönlicher Welt vollkommen unbegründet.
    Er schüttelte innerlich den Kopf und fühlte, wie sein durch Koffein getriebener Herzschlag sich beruhigte, als Sajuto sich ihm zuwandte und ihn anlächelte.
    Es war ihr eigenes, persönliches Lächeln, was schon seit Sandkastentage jedes seiner Probleme in Luft auflöste.
    Yukiou atmete tief durch und unterdrückte ein belustigtes Glucksen, als Chikage ihr ohne Rücksicht auf Verluste die widerspenstige Strähne aus der Frisur zupfte – anscheinend hielt er auch nicht viel von ihrem neuentdeckten Haar-Elan.
    Sein Wiedergefundenes Lächeln blieb und er machte sich darauf gefasst, dass dieser Tag eventuell vielleicht doch noch zu etwas gut sein könnte.
    „Da hat er ausnahmsweise Mal recht.“



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