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Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 20.01.2008, 18:25Sally unser Sorgenkind
Hallo ihr Lieben,
ich soll Sallys Fall hier in diesem Thread weiter schreiben und da ich ein folgsames Mädchen bin, hier sind wir. :ja:
Gabi Dein Tip war sehr gut, Sally habe ich gerade eine Schüssel Wasser mit etwas Milch gegeben, sie hat eine MEEEEEENGE getrunken.
Den Saft und den Thymian werde ich morgen besorgen.
Hochwertiges Futter gebe ich, da ich zuerst ja im Leishmaniose Forum war und dort wurde mir das auch schon nahe gelegt.
Aber was am allerwichtigesten ist, danke für s Mut machen und gut zureden. Den wie soll der Hund gesund werden wenn das Frauchen aufgibt. Ich denke das ich mich bei Euch sehr wohl fühlen werde. :love:
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 20.01.2008, 19:23Sally
Hallo Angelika,
ich soll Dana von Sally ebenfalls Grüße ausrichten und ich soll auch noch ausrichten das sie auch wie Dana wieder ein lebenswertes Hundeleben führen möchte.
Das der simple Toxoplasmose Test nicht gemacht wurde überrascht mich eigentlich nicht mehr, da meiner meiner Meinung nach von Anfang an vieles falsch gelaufen ist, bei Sally. Aber jetzt kann man es leider Gottes nicht mehr ändern, zum Leidwesen des Hundes.
Die Probleme beim gähnen hatte sie, aber nun nicht mehr seit ca. 3 Monaten nicht mehr.
Eine Autoimunerkrankung wurde schon zweimal untersucht, aber immer wieder negativ, bin froh.
Ich werde auf jeden Fall den Titer nächstes mal, bei beiden Krankheiten mache lassen.
Die Babessiose dürfte normal erledigt sein, wer weiß ob das nicht ein alter Titer war und Sally hatte von Anfang an die Toxo, den nach der Behandlung der Babessiose ging es ihr nie einen Augenblick besser.
Mit dem Herzen werde ich abklären, aber rein vom abhorchen her ist es in Ordnung. Was ich auch beobachtet habe, das es auch zu dem Hecheln kommt wenn sie Medis bekommen hat. Ob das wohl am Kreislauf liegen könnte?
Jetzt habe ich noch ein paar wichtige Fragen, du hast geschrieben, das Dana alle 8 Stunden ihre Medis bekommen hatte.
Ich gebe Sally momentan nur das Clyndamycin weil für ihre anderen Symphtome noch Marbocyl eingesetzt wird. Davon gebe ich 2 mal eine 300 mg Kapsel, immer im Abstand von 12 Stunden, Abends und Morgens.
Ist das in Ordnung?
Ist die Dosis ausreichend für einen ca. 28 kg Hund?
Da das Daraprim jetzt noch nicht verabreicht wird, den sonst müsste sie
zwei AB plus Daraprim nehmen, wirkt dann das Clyndamicin alleine überhaupt richtig, bzw. bringt es was für die Toxoplasmose?
Kann es bei Neosporose oder Toxoplasmose zu einer Anämie kommen?
Wir hatten im Laufe der Monate immer wieder die weißen Blutkörperchen hoch bis extrem hoch, wäre das typisch für Toxo?
Evetuell auf Entzündungen zurück zu führen die die Toxoplasmose verursacht, wie Lungenentzündung?
Ich habe (also wenig bis ganz selten :roll: )und werde Sally nicht bedauern, den sie zeigt mir als Mensch was ein wirklicher Kämpfer ist. Daran sollte ich mir ein Beispiel nehmen, auch heute noch nach 1000 TA Besuchen geht sie immer noch ohne Angst in das Behandlungszimmer. Ich werde weiter für sie da sein, den nun soll sie endlich ein schönes Leben haben, den zuvor hatte sie das bestimmt nicht.
Jetzt geht es mir besser nach so viel Zuspruch von Euch, daaaaanke :love: .
Mein Hauptprobelm war immer, das ich nur zu den TA gerant bin den Gelbeutel aufgemacht habe, aber nicht gewußt habe was Sally fehlt. Wir kämpften gegen Windmühlen, jetzt hat die Krankheit wenigstens einen Namen.
Und egal wie es ausgeht, jetzt kenne ich den Feind.
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
Gaby K. - 20.01.2008, 20:58
liebe Birgit,
ich schon wieder. Habe vorhin mit Angelika geschrieben und uns nochmals ausgetauscht. Sie kennt sich mit Toxoplasmose wirklich gut aus und ihr hat man gesagt und das wird auch mit großer Sicherheit stimmen,
daß die Lungenentzündung durch die Toxoplasmose verursacht wird und somit die Lunenentzündung auch nicht abheilen kann, weil die Toxoplasmose noch besteht. Ich wollte/will Angelika nicht vorgreifen, aber ich weiß von ihr, daß sie normalerweise abends nicht mehr später an den PC geht und du ja morgen den TA Termin hast. Du schreibst, daß deine Hündin 2x300 mg Clindamycin bekommt. DAS ist definitiv zu niedrig dosiert. Sie müßte bei einem Gewicht von 30 kg 3x450 mg bekommen und natürlich das Daraprim dazu. Das Daraprim ist ein reines Mittel auch aus der Humanmedizin gegen die Toxoplasmose. Sprich morgen nochmal mit dem Doc darüber.
Eine andere Frage, hast du schon einmal den TA gewechselt oder eine Zweitmeinung eingeholt. Ich finde es schon wahnsinnig 7000 Euro für Tierarztkosten bezahlt zu haben.
Gute Nacht für euch
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 20.01.2008, 22:32
Hallo Gabi,
es waren insgesamt 4 Ärzte mit Sally beschäftigt, zwei davon intensiv
die anderen beiden also Nr. 3 und Nr. 4 nur so am Rande. Außerdem zwei verschiedene Labors plus ein führender Parasitologe. Und keiner kam auf Toxoplasmose. Aber egal, es ist so wie es ist, wahrscheinlich hat es so sein sollen.
Der Hacken an der Sache ist, wir liefen immer nur zu 80 % hinter den Mittelmeerkrankheiten her.
Mein Vertrauen ist ein wenig erschüttert in die Medizin. Aber ich vertraue auf die Erfahrung die ihr habt, außerdem haben wir nichts zu verlieren.
Mein gesunder Menschenverstand sagt mir und gibt Euch recht, das die Toxoplasmose die wahrscheinlich die Lungenentzündung verursacht, logischerweise nicht abheilen kann wenn die Erreger noch da sind.
Sally hat 28 kg, dann werden die 450 mg auch zutreffen?
Muß das Clindamycin dann auf drei mal gegeben werden, alle 8 Stunden wie bei Angelikas Dana?
Morgen organisiere ich das Daramprim, weißt Du zufällig wie dieses Medi dosiert werden muss?
Vielen lieben Dank für Deine Hilfe, Daaaaaanke!!!!!!!
LB
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
usch3000 - 20.01.2008, 22:48
Hallo, liebe Birgit,
zunächst mal am besten gleich hier ein herzliches Willkommen bei uns.
Sallys Geschichte habe ich schon in den "Vorstellungen" gelesen und muß sagen, mir stockte der Atem dabei.
Das Erste, was ich also tun möchte: ich nehm dich mal ganz fest in den Arm und deine Sally gleich mit. Was für eine Kämpferin! Nein, ihr beide seid Kämpferinnen!
Wie ich lese, ist das wichtigste bereits geschrieben worden.
Eine Toxoplasmose als solche, ist ja noch nicht unbedingt eine Tragödie. Deine Sally hat aber durch die Babesiose, die vorherige Haltung und Ernährung, wohl schon das komplette Immunsystem im Keller, so daß ihr die Toxoplasmose schwer in die Bresche gefahren ist.
Völlig "unfair" ist, daß sie nun auch noch mit dem Kreuzband kämpfen muß.
Deine Einstellung, zu ihr zu halten und mit ihr zu kämpfen, finde ich sehr gut von dir. Manch anderer hätte das anders gesehen.
Wie schlimm es ist, im Dunkeln zu tappen, zu hoffen, zu bangen und dann wieder keinen Erfolg zu sehen, weiß ich auch aus eigener Erfahrung.
Ich denke auch, daß zunächst die Lungenentzündung in den Griff zu bekommen ist und deine Maus stabilisiert werden muß. Da bist du ja bereits auf dem Weg.
Zu den Augenproblemen fällt mir noch was ein: meine Elli hat auch immer wiederkehrende Konjunktivitis. Der TA bezeichnet dies als eine Autoimmunerkrankung, die wohl auf die Neosporose zurückzuführen sei. Ein weiterer Grund, weiter in diese Richtung zu denken.
Bleib so kämpferisch wie du bist, denn genau so ist es: jetzt hat der Feind endlich einen Namen!
Aufmunternde Grüße
Re: Sally unser Sorgenkind
Gaby K. - 20.01.2008, 23:11
Hallo Birgit,
also damit wir uns hier nicht falsch verstehen, die Dosierung muß sein
3 x 450 mg Clindamycin und das im möglichst regelmäßigem Rhythmus.
Das ist bei alle 8 Stunden ja gut durchzuführen. Das Daraprim 1 x täglich.
Und wenn die Toxoplasmose richtig behandelt wird, dann müßte auch die Lungenentzündung geheilt sein.
Alles andere machst du ja mit soviel Liebe und Geduld, ich bewundere dich und deine Sally,denn wie Usch schon schreibt, andere hätten anders gehandelt. Aber so lange der Wuffel noch ein Fünkchen Lebensenergie und Lebensfreude zeigt, dann lohnt sich das Kämpfen alle Mal. So, und die hier sind jetzt für dich alle :angel7: mit euch und ein Blumensträußchen
für soviel Liebe :blumen: :blumen: :blumen:
Lass uns morgen wissen, was der Doc gesagt hat!! Lass dich aber nicht abwimmeln so nach dem Motto, was WIR als Ärzte sagen, DAS stimmt!!!
Re: Sally unser Sorgenkind
JM - 20.01.2008, 23:34
Wow mir stockt der Atem, bei all dem was ihr schon hinter euch und noch vor euch habt kann ich nur noch den Hut ziehen.
Meine Hochachtung fuer euch zwei Kaempfer.
Medizinisch seit ihr ja schon abgedeckt und ich kann dem nichts mehr hinzufuegen..
Ach Gott und ein herzliches Willkommen haette ich doch jetzt fast vergessen...
Kopf hoch, Ohren steif halten und viel Glueck beim Tierarzt morgen...
Re: Sally unser Sorgenkind
meljott - 21.01.2008, 13:50
boh ich bins schon wieder, hinke der aktuellen "Fredeinrichtung" hinterher, habe gerade noch ne` Antwort in die Vorstellung geschrieben, sorry Birgit, wollte Dir nicht noch zusätzlich Arbeit aufbrummen :schäm: (ich gelobe Besserung).... zu der Trinkerei fällt mir noch Malzbier (alkoholfrei, natürlich) ein, das wird von gaaanz vielen Wauzies extrem gerne verschnabuliert und ist dazu noch sehr nährreich und Kammillen- od. Fenchel-Anistee mit Honig ist bei meinen Beiden auch der Renner. Gerade vermehrtes trinken ist bei den ganzen Medis wichtig!!! na bis danne.....
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 21.01.2008, 18:23
Hallo ihr Lieben,
ich versuche nun einmal alles zusammen zu schreiben, ich finde es super toll von Euch, das ihr mich so unterstützt.
Zu dem Bänderriss möchte ich noch schreiben, Sally hat das rechte hintere Bein behindert und icb glaube nicht, das hier noch ein Kreuzband vorhanden ist das noch reißen könnte. Der Fuß ist einmal gebrochen gewesen und nicht behandelt worden.
Zu dem bis vor kurzem noch einigermaßen gesunden Bein, der Kreuzbandriss wurde durch die Röntgenaufnahme festgestellte und auch ich als Laie habe sofort erkannt, das das Knie totall instabiel ist. Ich denke das es auf jeden Fall gerichtet gehört, wenn es uns besser geht. Den durch ihre Behinderung braucht sie das gesunde Bein. Und da Sally kein so kleiner Hund ist, Schulterhöhe 60 cm denke ich das es auch ein Grund ist.
Sally hat ein ganz feines Geschirr, das hat nicht jeder :mrgreen: auf dem steht sogar ihr Name eingrafiert, plus Telefonnummer, an dem kann ich sie super unterstützen, z.b. auch beim Treppen steigen.
So nun war ich beim TA, wir geben nun 3 x 450 mg täglich Clyndamicin.
Genau alle 8 Stunden so habe ich es ausgerechnet, um 20 Uhr, um 4 Uhr morgens und um 12 Uhr Mittags, das wird genau eingehalten.
Von dem Daraprim 1 x am Tag 1 mg pro Kg Körpergewicht, das wären dann bei 28 kg , so ca. 30 mg. Ist die Dosierung so richtig, oder zu niedrig? :gruebel:
Soll ich es zu einem der Clyndamicin Gaben dazu geben, oder seperat?
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 21.01.2008, 18:33
Ach ja Melanie,
wegen dem TA oder Heilpraktiker der die Blockaden feststellen kann, würde mich schon interessieren wo der nächste praktiziert, ich wohne in 94 405. Einfach bitte nur mal schauen wenn du Zeit hast, eilt nicht.
Eine Frage habe ich noch, kann eine Toxoplasmose oder Neosporose eine Anämie auslösen?????????????? Weiß das jemand?
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
Anonymous - 21.01.2008, 18:48
Hallo Birgit
oh je, heute kriege ich einfach die Runde nicht. :staun:
hab irgendwie den Tag vertrödelt :staun: Sorry :friede:
Und nun fahre ich erst einmal mit Dana zur TÄ, vielleicht kann sie mir auch noch etwas zur Lungenentzündung sagen.
Kann nur leider etwas dauern bis ich wieder da bin, ich melde mich aber in jedem Fall heute noch hier. :ja:
Nur zur Info,
Dana wiegt 33 kg, sie bekommt während des Schubes
3 x tgl. 1/2 Tabl. Clindamycin 600 mg also ges. 900 mg
2 x tgl. Cotrim Wirkstoff Sulfamethoxazol 400 mg und
Trimethoprim 80 mg (Cotrimoxazol 480 mg)
die Dosierung muß nicht für jeden Hund richtig sein, es kommt auch auf das Beschwerdebild an sich drauf an.
Und Medi´s nachts um 4.oo Uhr..........ist ja scheußlich.
Kannst du die Zeit nicht etwas anders einteilen, du kannst doch unmöglich vielleicht monatelang nachts aufstehen.
Hmmm, da reden wir nochmal drüber.
Vielleicht kannst du ja um 24.oo Uhr und dann um 8.00 Uhr wieder geben, das fände ich schon ein bisschen menschenfreundlicher.
Bis gleich,
tschüüüüüüüüüüüüüs
Angelika mit Dana, die sich jetzt endlich mal beeilen müssen :pfeif:
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 21.01.2008, 19:12
Hallo Angelika,
du gibst Dana viel mehr Medis als ich Sally.
Denkst Du das ich mit 3 x 450 mg Clindamycin und 1 x Daraprim a 25 mg
bei Sally richtig liege, bzw. auskomme?
Muss ich oder soll ich noch ein drittes Medi dazu geben?
Um 4 Uhr für mich kein Problem die Medis zu geben, da stehe ich auf und fahre zur Arbeit. :pfeif:
Re: Sally unser Sorgenkind
Anonymous - 21.01.2008, 22:04
So, da bin ich wieder :mrgreen:
:staun: oh je, du fährst um 4.oo Uhr zur Arbeit :respekt:
Zuerst einmal, ich hab unsere TÄ wegen der Lungenentzündung gefragt.
Das Problem ist wohl, ob es sich um zwei unterschiedliche Erkrankungen handelt, ob also die Lungenentzündung durch die Toxoplasmose ausgelöst wurde oder eine eigenständige Erkrankung ist.
Also haben Gaby und Vroni recht :gaby: :gaby: , in dem Falle müßte ein anders AB gegeben werden. Ist der Auslöser die Toxoplasmose so geht die Lungenentzündung durch die speziellen Toxo-AB zurück.
Da mit Lungenentzündungen nicht zu spaßen ist, würde ich dann auch lieber ein AB zuviel als zuwenig geben.
Übrigens sagt sie, das in diesem Winter extrem viel Hunde daran erkrankt sind.
Neeeee, du gibst Sally nicht weniger Medi´s als ich Dana :ja:
Dana bekam insges. 900 mg Clindamycin und du gibst Sally 1.350 mg.
zu dem Daraprim kann ich nichts sagen weil Dana Cotrim bekam.
Aber auch da liegst du mit dem Rat von unseren beiden :gaby: :gaby:
Gaby und Vroni richtig.
Und ob du noch ein 3. AB dazugeben sollst ???? Da bin ich, ehrlich gesagt, auch überfragt und auch da bitte ich jetzt mal unser
medizinisches Expertenteam
:gaby: :gaby: um Hilfe. :pfeif:
Zur Hülfe Gaby und Vroni :knuddel: könnt ihr da was zu sagen ?????
Das Toxoplasmose eine Anämie auslösen kann, habe ich noch nicht gehört, bei Dana waren bisher die weißen Blutkörperchen immer oK.
Aber diese Krankheit hat ja so unendlich viele Gesichter.
Ich glaube und das sagt unsere TÄ auch immer wieder, das man achtgeben muß und der Toxoplasmose nicht alles " in die Schuhe "
geschoben werden darf. Man übersieht wirklich schnell andere Krankheiten.
Dana hat z. B. seit Wochen ihre Ohren entzündet, nicht nur innen drinn, nein, das ganze Schlappohr ist innen heftig gerötet.
Ich hatte auch wieder Angst wegen Toxo und es hat sich eben herausgestellt, das es zum Glück "nur" eine heftige allergische Reaktion ist weil mein Fastschwager Dana immer heimlich irgendwelche Leckerchen zusteckt und er einfach uneinsichtig ist. :violent1: :violent1: :violent1:
Kling komisch, aber ich war sowas von erleichtert.
Und dann will ich dir noch sagen, wie toll du mit der Diagnose
umgehst :knuddel: :bussi: wir alle hier wissen wie schwer das ist,
aber du schreibst "
Wir kämpften gegen Windmühlen, jetzt hat die Krankheit wenigstens einen Namen.
Genauso ist es, und aus jedem deiner Worte spricht deine grenzenlose Liebe zu Sally. Wie schön, das sie bei dir gelandet ist. :love:
tschüüüüüüüüüs
Angelika mit Dana
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 21.01.2008, 22:27
Hallo Angelika,
:dankeschön: für Deine Antwort, es ist wohl schwer zu beantworten ob nun die Lungenentzündung von der Toxo kommt oder von was anderem.
Aber Du, bzw. ihr werdet wohl sehr recht haben, lieber ein AB zu viel als zu wenig. Ich persönlich glaube das die Lunge seit Anfang an nie astrein war.
Ich werde nun mal so weiter machen mit den Medis, wie oben geschrieben und warten ob ich von den beiden, also Gabi und Vroni Nachricht bekomme, ob ich was ändern soll.
Über die Dignose bin ich froh, bitte nicht falsch verstehen, das ich froh sei das Sally jetzt diese Krankheit hat, aber die Ungewissheit war fast nicht mehr zu ertragen, vor allem wenn der Hund elendig da hängt und man einfach nichts machen kann, als nur zu schauen.
So jetzt muss ich leider abbrechen, da ich nun ins Bett muss sonst komme ich morgen nicht raus.
Ich schaue morgen früh wenn ich aufgestanden bin, noch mal ins Forum, vielleicht gibt es bis dahin bezüglich der Medis was neues.
Ja, ich habe Sally sehr gern, sie hat es verdient ein gutes Leben zu frühren. Den in ihrem alten hatte sie es nicht gut und ich habe die Einstellung wenn man sich ein Tier ins Haus holt, dann muss man sich auch darum kümmern.
Bis morgen
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
Gaby K. - 21.01.2008, 23:41
Hallo Birgit,
du liegst jetzt sicherlich in den Träumen und kannst hoffentlich gut schlafen. Ich schick dir schnell ein paar von den :angel7: :angel7: , die schickt sonst immer unser Hummelchen, aber sie ist im Moment hier nicht zu finden, wenn sie jedoch auftaucht, wirst du sicherlich welche von ihr bekommen :ja: :ja:
Nochmal zur Lungenentzündung - Du hast geschrieben, daß sie den Erreger bei der Narkoseuntersuchung gefunden haben und ihr daraufhin ein anderes AB noch zusätzlich gegeben haben. DAS würde ich und auch meine Partnerin Vroni (sie ist Allgemeinmedizinerin) :gaby: - sorry, der Esel nennt sich immer zuerst :violent1: - auf jedenfall noch zusätzlich geben. Denn sonst wäre bei der Resistenzbestimmung von dem Sekret auch beschrieben worden, daß die Erreger auch auf das Clindymcin reagieren würden. :ja:
Um nichts zu versäumen würden wir es noch zusätzlich geben. :ja: :ja: :ja: Nun Tierärzte sind wir nicht, aber auch in der Humanmedizin werden bei einigen Krankheiten ca. 3 Antibiotika kombiniert. Was sagt dein TA dazu? :nixweiss: Denn man kann nicht alle AB miteinander kombinieren, das müßte dir der TA schon sagen. Aus dem Bauch heraus meine ich zwar JA, aber da soll besser der Experte sich schlau machen!!!!!
Zur Anämie - das heißt simpel, daß Sally zu wenig Blutfarbstoff = Hämoglobin hat und dadurch bedingt auch zu wenig ROTE Blutkörperchen =Erythrozyten. Nicht zu verwechseln mit den weißen Blutkörperchen =Leukozyten. Die weißen B. stehen für eine Entzündung. Und so wie ich es gelesen habe bzw. in Erinnerung habe, sind die bei Sally ja auch etwas erhöht, was ja nur "normal" in diesem Falle ist. Es wird mit großer Sicherheit von den ganzen Medikamenten kommen und so etwas reguliert sich im Normalfalle hinterher wieder. Es wird dabei immer noch vermehrt Blutwurst gegeben, oder gutes rohes Fleisch, das ist ein hervorragender Eisenlieferant und Eisen fördert die Blutbildung. Vielleicht kannst du ihr ja mal zusätzlich etwas Rinderhack füttern, aber NUR Rinderhack, kein Gemisch!!!!
Na, Vitamin B Komplex gibst du schon, vom Nutrikal schrieb ich schon, ansonsten kannst du nicht viel tun. Das Nutrical o. mit K geschrieben kannst du dir im Internet bestellen, wirklich nur zu empfehlen.
Wie du schon sagst, nun hat die Krankheit einen Namen und du bzw. ihr könnt handeln. Es klingt schon fast ironisch, aber ich sehe es genauso. Obwohl ja schon viel kostbare Zeit verschenkt wurde. :angryfire:
Mach jetzt eins nach dem anderen, sonst hält es der Hund nicht durch und du auch nicht. Versuch jetzt als erstes mal - was auch immer der Auslöser sein mag - die Lungenentzündung zu besiegen. Dann muß sich Sally erstmal gut erholen, ich muß es immer wieder schreiben, eine Lungenentzündung schlaucht Mensch und auch Tier, man darf es nicht unterschätzen. Und wie Melanie schon schreibt, was meinst du, wie sieht Sally's Seele aus??? Ich meine, daß ich schon von unserer Boxerhündin schrieb, die einen Kreuzbandriss hatte - sie hatte übrigens gottseidank keinen mehr auf der anderen Seite, das hatte man uns auch sofort gesagt und ich habe mir fast in die Hosen gemacht vor Schiss. Bei ihr hat es sehr lange gedauert, bis wir merkten, JETZT ist sie wieder die Alte. Auf einmal machte sie damals wieder Spielchen wie ein Jahr vorher und da haben wir erstmal gemerkt, was sie in der Zeit doch gelitten hat. Der Kreuzbandriss wurde ja bei dieser Hündin operiert, doch erst nach ca. 6 Monaten gab uns eine Tierheilpraktikerin den Tipp von einem homöopath. Mittel, was wir unserer Maus damals auch gaben und von da an ging es wieder bergauf.
Bei Sally würde ich - so schlimm es auch klingt - den Kreuzbandriss und die Gelenke erstmal ignorieren, erst die inneren Sachen heilen, dann kommen die Knochen-Gelenk-Muskel-Sachen dran. Auch hier handelt man genauso wie in der Humanmedizin. Kein Doc würde einen Patienten operieren, der z.Zt. ein so schlechtes Allgemeinbefinden hat wie deine Sally. Alles zu seiner Zeit, sei denn es wäre ein richtiger Notfall, dann natürlich doch.
So, ich bin jetzt stille, sonst kannst du morgen früh nicht alles lesen. Sag mal, warum mußt du denn sooooo früh aufstehen??? Oh das wäre furchtbar für mich. Halt weiter den Kopf hoch, versuche immer wieder Sally auch geistig ein wenig zu motivieren. Frißt sie gerne? Dann könntest du ja ein paar "Denkspiele" mit ihr machen. Und bei den Denkspielen gibbet dann Blutwurst zu fressen, na wie wäre das??? :ja: :ja:
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 22.01.2008, 15:18
Hallo zusammen,
habe heute morgen noch schnell alles durchgelesen und nun bin ich von der Arbeit wieder da und kann antworten.
Was ich noch berichtigen muss, es wäre kein drittes AB zu dem Clindamycin sondern nur ein zweites. Den für die Lungenentzündung sowohl für den Erreger hilft das Marbocyl, das wir bisher gegeben haben und es nun zu Ende gegeben ist.
Am Donnerstag habe ich noch mal einen Termin beim TA und dann werde ich auf jeden Fall dieses Thema noch mal anschneiden. Da Sally wesentlich leichter atmet und der Schleim auch weg ist, haben wir einfach mal gedacht, damit es nicht zu viel wird an Medis für sie hören wir mit diesem Medi erst mal auf. Ob es richtig ist weiß ich nicht.
Ein paar Fragen habe ich noch, kann mir jemand sagen, ob die 25 mg Diaprim für Sally ausreichend ist, von der Dosis her. :nixweiss:
Muss oder sollte ich auch hier einen bestimmte Zeiten bei der Gabe einhalten?
Warum bekommt eigentlich ein Hund 3 x 300 und ein anderer mit dem gleichen Gewicht z.b. 3 x 450 mg von dem Clindamycin :gruebel:
Re: Sally unser Sorgenkind
JM - 22.01.2008, 15:50
ich denke das die unterschiedliche Dosierung von den unterschiedlichen Meinungen der Aerzte kommt.
Einer meint mit einer geringeren Dosis auszukommen und vielleicht reicht ja auch bei manchen Hunden oder Menschen ein geringerer Medikamentenspiegel.
Da muss man denke ich von jedem fall anders berechnen und ab und an eine Dosierung nach oben oderunter wieder korriegieren.
Kommt denke ich mal haeufiger vor und selbst mir ist es schon paasiert das ich von mdeis doch merh nehemn konnte als mir der Azrt gesagt hat und die hoehere Dosierung dann auch gebraucht hatte.
Re: Sally unser Sorgenkind
Gaby K. - 22.01.2008, 16:48
Hallo Birgit,
die 25 mg Daraprim ist die richtige Dosierung und ausreichend. Mehr wird nicht gegeben. Gib sie alle 24 Stunden mit einer der Clindamycingabe.
Ich persönlich finde es gut, daß dein Arzt jetzt nicht so zimperlich ist und auch mit dem Clindamycin reinpowert. Der Spuk MUSS jetzt bald ein Ende nehmen. Und es klingt doch schon einfach Klasse, daß Sally nicht mehr so schwer atmet und nicht mehr so verschleimt ist. Gib ihr auf jedenfall noch Thymian - wenn die Zeit vom frischen Thymian kommt, kauf dir einen Strauch u. stell ihn auf den Balkon o. Küche oder Garten, es ist einfach klasse von der Wirkung und gib ihr auch noch den Hustensaft, damit sich bloß jetzt nicht wieder was festsetzt. Ebenfalls weiterhin viel trinken. Du, ich freu mich für euch, denn ich finde, es sieht aus als könnte der erste kleine Hürdenschritt genommen sein. :knuddel: :knuddel: :knuddel:
Diese Knuddler sind für Sally u. natürlich auch für dich, du super tapfere Frau!!!
Sag einmal, wie fühlst du dich jetzt, kannst du auch mal ein klein bißchen Luft holen oder hast du es noch nicht als positive kleine Wendung gesehen.
Wenn die Gabe von dem anderen AB durch ist, dann ist ja alles ok., ich war nur im Glauben, man hätte sie wegen des Clindamycin abgesetzt.
Hab ich das jetzt richtig verstanden?? Aber ich denke schon.
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 22.01.2008, 21:31
Hallo Gabi,
nein das Medi wurde nicht wegen dem Clindamycin abgesetzt, es ist zu Ende. Die TÄ glaube ich macht alles was ich will :mrgreen: hauptsache Sally wird gesund. Ich glaube die hat die Nase auch schon so voll von uns, sie sagte einmal zu mir " ich fühle mich bei Ihrem Hund so unfähig".
Es ist vieles falsch gelaufen aber jetzt spielt es keine Rolle mehr, weil ich es leider nicht mehr ändern kann, sie ist eine gute Ärztin und vor allem Sally mag sie.
Mit meiner verstorbenen Hündin war ich bevor ich mit ihr in diese Klinik gewechselt bin, bei einem Doc, dort ist sie schon in Panik verfallen wenn sie nur die Stimme von ihm gehört hatte. In der Klinik war sie immer die Ruhe in Person, dort hatte sie bis zum Schluß keine Sekunde Angst und das ist auch viel wert.
Wie ich mich nun fühle, so komsich wie das klinkt, aber ich fühle mich schon seit der Diagnose um einiges besser. Als ich hörte, Sally ist Toxoplasmose positiv, ist mir ein Fels vom Herzen gefallen, die Ungewissheit hat mich dann doch besser belastet als ich dachte.
Mag vielleicht komisch klingen, aber es ist so.
Ich habe mich immer geweigert den Hund zu erlösen wenn ich nicht weiß warum. Es ist immer noch nicht so klar, was von der Zeckengeschichte noch alles hängen geblieben ist und ob Sally je wieder die Alte wird.
Aber ich will positiv in die Zukunft schauen und einfach warten was meine Kämpferin mit Hilfe der Medis ausrichtet.
Liebe Grüße
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
Gaby K. - 22.01.2008, 23:25
Hallo Birgit
und alle hier im Forum sind sehr geübt im :daumendrück: ob für die Wuffels oder auch mal für die Zweibeiner. Und was soll ich sagen,
es hilft meistens. Mach weiter so, berichte uns und wenn du Fragen hast, dann einfach schreiben :bussi:
Re: Sally unser Sorgenkind
usch3000 - 23.01.2008, 19:42
Hallo Birgit,
da schließe ich mich Gaby uneingeschränkt an: du bist mit Sally auf dem richtigen Weg und ihr habt die erste Hürde genommen.
Zu deiner Einstellung gratuliere ich dir herzlich, denn genau so ist es: jetzt kannst du eh nichts mehr ändern und der Blick muß nach vorne gehen und nicht nach hinten.
Bis ich Ellis Diagnose hatte, bin ich ein Dreivierteljahr mit einer Klammer um die Brust herumgelaufen und obwohl die Diagnose nicht gut war (bei Elli stand noch zusätzlich Staupe im Raum), war ich auch sehr erleichtert.
Ich drück dich mal fest und deine ebenso tapfere Sally auch. :knuddel:
Daumen sind fest in Position!
Zuversichtliche Grüße
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 23.01.2008, 20:46
Hallo Ihr beiden, Gabi und Usch und auch allen anderen,
ein recht herzliches Danke fürs :daumendrück:
aber ein oder zwei Fragen habe ich noch
1. müsste der Titer der Toxo nach der Behandlung bzw. unter der Behandlung runtger gehen. Wäre das ein Zeichen einer erfolgreichen Behandlung?
2. ich habe eine ca. 4 Wochen alte Eiweißelektrophorese die ich für das LM Forum machen habe lassen, könntet ihr was anfangen damit, bezogen nun auf die auf Toxo oder Neo, kann sie jemand lesen, also ich nicht.
Was ich noch sagen möchte, ich denke jeder der hier anwesensend hat seinen speziellen Leidensweg hinter sich und hat für seinen Hund gekämpft, bzw. alles gegeben. Ich kann mich nur über die Menschen wundern die sich am wenigesten um ihren Hund kümmern und zur Belohnung die gesündesten Tiere haben. Aber das wird schon seinen Grund haben?????????? :gruebel:
Re: Sally unser Sorgenkind
Gaby K. - 24.01.2008, 00:17
Hallo Birgit,
ob die Elektrophorese gezielt was zur Neosporose und Toxoplasmose aussagt, ich kann es dir nicht sagen. ABER wir haben ein schlaues Buch über Laboruntersuchungen für Tiermedizin. Vielleicht schickst du mir ja mal den Befund herüber. Eine Elektrophorese ist so eine Wischiwaschiaussage. Habe selber diese Untersuchung tausendmal gemacht, doch sie bestätigen nur etwas, aber geben in der Humanmedizin keine Aussage über eine gezielte Erkrankung jedoch über eine chronische Entzündung oder speziell über eine Lebererkrankung. Ich denke nicht, daß es in der Vet-Med. anders ist. Die Untersuchung ist sehr aufwendig und auch kompliziert, kostet viel Geld und wird meistens überflüssigerweise gemacht. Hast du verstanden, was ich dir damit sagen wollte???? Lass sie nicht nochmal machen, es bringt nichts.
Der Toxoplasmosetiter sollte eigentlich heruntergehen unter der AB Gabe.
Bei unserer Mara ist der Neo Titer nur einmal unten gewesen und danach weiterhin bei 1:200 geblieben. Jedoch weist Mara KEINE Symptome außer ihrer Epilepsie - die medikamentös gut eingestellt ist - auf. Und bitte an alle Engel, lasst es so bleiben!!! Uns wurde eben gesagt, daß sie mit den Neosporen eine Auseinandersetzung hatte, Antikörper gebildet hat und somit bleibt natürlich der Titer erhöht, wie es z.B. nach Rötelnimpfung und Hepatitisimpfung auch der Fall ist und auch sein muß. Ich hoffe, ich habe dich jetzt nicht verwirrt, wenn ja, dann frag!!!
Du schreibst, daß ausgerechnet WIR so kranke Hunde haben??? Ich sehe das ein wenig anders, bei anderen Hundebesitzern wären die Wuffels alle nicht mehr, doch für uns sind die Hunde halt Familienmitglieder, wobei ich betonen möchte, sie sollen noch ein für sich selber gutes Hundeleben haben, wie z.B. Freude am Schnüffeln, Freude am Fressen, Freude am Dasein, am Gassigehen, das andere wäre für mich aus menschlichersichtweise dann Quälerei und da stehe ich auf dem Standpunkt, ein Tier kann man erlösen, einen Menschen nicht. Aber irgendwie sagt einem das auch die innere Stimme, die einem dann schon einen Tritt gibt und sagt, jetzt denk mal darüber nach, denn sonst grenzt es an Egoismus und das möchte ich keinem Hund zumuten. Jedoch so lange es immer noch ein Lichtlein gibt, solange wird gekämpft und das finde ich dann auch ok. Und genau darin liegt der Unterschied zu den anderen Hundehaltern, von denen hört man eben nix. Da ist der Hund einfach krank und mehr nicht. Und den Ausgang der Geschichte kann man sich ja denken...........weg damit!!!! Siehste und SO sind wir eben nicht!!!
Und genau deswegen treffen wir uns hier wieder.
Re: Sally unser Sorgenkind
Anonymous - 24.01.2008, 15:29
Hallo Birgit
Mit dieser Eiweißelektrophorese kann ich leider garnichts anfangen, aber da hast du ja schon Hilfe durch unsere :gaby: Gaby und :gaby: Vroni :mrgreen:
Der Titer sollte nach der AB runtergehen, bei Dana wurde er jeweils
4 Wochen nach der letzten AB-Gabe getestet.
Im Anfang von Dana´s Krankheit war ich so verrückt und hab den Titer alle 4 Wochen bestimmen lassen. Das war natürlich gnadenlos übertrieben :pfeif:
Heute schaue ich viel mehr, ob Dana Auffälligkeiten zeigt, dann ist natürlich die Titerkontrolle angebracht.
Ein Vorteil meiner anfänglich hysterischen Titertesterei :schäm: war natürlich, das ich wirklich sehen konnte das es Dana bei erhöhtem Titer
schlecht ging.
Das Menschen, die sich kaum um die Hunde kümmern gesundere Tiere haben, sagt meine Tä auch. Außerdem sagt sie immer, das die wirklich
"unsymphatischen " Hunde auch kaum erkranken, es wären wie bei den Menschen, die besonders liebenswerten die erkranken.
Aber sie sagt auch, das es viele Hundebesitzer gibt, die garnicht erst mit dem Kampf beginnen. Da sind die Kosten zu hoch und schon wird ein TA gesucht, der Hund einschläfert. Mich entsetzt natürlich immer, das es TÄ gibt, die einschläfern obwohl Hund eine Chance hätte.
Es ist sicherlich sehr schwer, die richtige Entscheidung zu treffen aber ein Tier ohne vernünftige Behandlung sofort aus Kostengründen einschläfern zu lassen ......................also mit dem Gewissen möchte ich mal nicht sterben müssen und schon mal garnicht leben.
Ich finde super, wie du hinter Sally stehst :knuddel: ich sag ja, sie hat Glück gehabt das sie bei dir ist.
tschüüüüüüüüüüüüs
Angelika mit Dana
Re: Sally unser Sorgenkind
usch3000 - 24.01.2008, 15:40
Hi Mädels,
nun bin ich einigermaßen verwirrt: im LM-Forum wird ein sehr großes Augenmerk auf die Eiweißelektrophorese gelegt. Gerade weil der Titer allein nicht sehr aussagefähig ist. Man sieht sich auf der Kurve den letzten Zacken an und seine Höhe gibt Aufschluß darüber, wie aktiv das Krankheitsgeschehen ist......
Re: Sally unser Sorgenkind
meljott - 24.01.2008, 17:50
Hallo Birgit,
an den Adressen wegen der Blockaden recherchiere ich noch und werde am Sonntag definitiv was sagen können.
Ich denke auch, dass es einen Grund dafür gibt das unsere Hunde gerade unsere Hunde sind, denn (wie Gaby ja schon anmerkte) bei vielen anderen Besitzern würden unsere Hunde sicherlich nicht mehr leben, sei es aus mangelnder Beobachtungsgabe, aus Desintresse oder aber aus "wirtschaftlichen" Beweggründen (welche definitiv die niederträchtigste Variante ist!!!!!!), hätten unsere Hunde absolut keine Chance gehabt. Wir alle hier sind mit Sicherheit schon grundlegend verschieden und absolut unterschiedliche Persönlichkeiten und trotzdem sind wir alle hier "aus dem gleichen Holz gemacht" und darum sind wir auch so aktiv und das ist auch guuuuuut so!!!!!! Weiterhin ganz viel :daumendrück: und :streichel: für Dich und Deine Maus, jetzt geht es bergauf und niemals aufgeben auch wenn es zwischendurch mal ein wenig talwärts geht (s.Lessa am Anfang der Woche). Wir sind definitiv in der Lage unsere Hunde realistisch zu beurteilen und wissen was gut und was schlecht ist und auch egal, wenn manche Entscheidungen aus dem Bauch kommen und mit Vernunft nicht zu erklären sind.....
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 24.01.2008, 20:05
Hallo ihr Lieben,
als erstes einmal habe ich aus versehen ein neues Thema für Sally aufgemacht und Gaby gebeten es zu verschieben. Muss wohl am wenigen Schlaf liegen.
Zum zweiten finde ich das was Angelikas TÄ sagt zutreffend. Es gibt einfach Menschen die keine Skrupell haben ein Leben zu beenden wegen Geld, aber das ist natürlich Einstellungssache, bzw. wahrscheinlich können manche Menschen auch wenn sie wollten nicht so viel Geld aufbringen.
Das wird eben bei der Anschaffung oft übersehen, es wird nur Futtergeld, Hundesteuer, Versicherung mit eingerechnet. Aber das ein Tier auch mal krank werden könnte an das wird oft nicht gedacht.
Es stimmt natürlich auch, das man von den Leuten die ihre Hund gleich erlösen lassen natürlich nicht so viel hört, den dafür wird es wohl kein Forum geben :gruebel:
Ich würde einfach sagen unsere Hunde haben neben der Krankheit einfach nur Glück das sie uns haben. :love:
Und ich halte zu Sally :love: obwohl ich heute schon wieder 350,- Euro abgedrückt habe :motz:
So und jetzt gehe ich in den Keller und schau mal ob mein Goldeselchen ein Häufchen gemacht hat. :mrgreen:
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 24.01.2008, 21:10
Hallöchen,
ich noch mal, eine Frage noch, ist Clindamycin gleich Clindamycin oder gebt ihr ein Bestimmtes? :dog:
Grüße
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
Gaby K. - 24.01.2008, 22:25
Ich - Gaby - hab's verschoben!!!
Hallo zusammen,
also ich bin nun auch verwirrt, wegen der Eiweißelektrophorese, den ich weiß auch aus dem LM Forum das dort ein besonderer Augenmerk darauf gelegt wird, so wie Usch schon sagte.
Und ich muss ehrlich sagen, wenn ich die Kurve dort nicht eingestellt hätte, wäre ich nie zu Euch gekommen. Den dann würde ich noch immer einer Zeckenkrankheit hinter her jagen und ich wäre nicht so schnell, also das ist jetzt gut gesagt, also dann doch nach 7 Monaten, darauf gekommen das es sich um eine bakterielle Sache handelt.
Ich häng sie jetzt einfach mal an.
Hier sagte mir Andrea das sie so eine ähnliche Kurven schon bei Mykoplasma gesehen hätte.
LG
Birgit[/b]
Re: Sally unser Sorgenkind
Gaby K. - 24.01.2008, 22:58
Huhu ihr Lieben,
ich, nein wir wissen und denken, daß die Doc's früher viel mehr Wert auf die Elphor gelegt haben als heute. Die Elphor sagt aus, ob eine (irgendeine!!!!!)Entzündung akut oder chronisch ist. Die hinken wirklich in der Vet-Med. in Sachen Diagnostik wie z.B. Elphor und noch vielen anderen Sachen weit hinter der Humanmedizin her. Ich will jetzt wirklich keinem Vet-Med. was, bloß das nicht denken, aber es ist halt so. Es ist im Grunde klar, für die Humanmed. wird halt mehr geforscht und seien wir mal ehrlich, DAS ist ja auch richtig. Früher wurde bei fast jedem Patienten eine Elphor gemacht, heute............, in großen Ausnahmesituationen wird sie bestimmt. Und von der Art der Bestimmung, nee da sach ich jetzt nix zu....!!!!!
Re: Sally unser Sorgenkind
Gaby K. - 24.01.2008, 23:02
Huhu Birgit,
Clindamycin ist Clindamycin. Es gibt es von gaaaanz vielen Firmen.
Es kommt halt nur auf die Dosierung an. Und wenn ihr wollt, daß ich euch das kostengünstigste sage, dann müßt ihr mich halt fragen, ich mach dat.....,
denn ich denke mir, wenn ihr mit einem Rp. vom Vet-Med. in die Apotheke geht, dann bekommt ihr bestimmt nicht das preiswerteste. Schließlich wollen die ja auch verdienen.
Ursprünglich hieß das Clindamycin SOBELIN und war sauteuer, eins der AB welches wirklich mit am Teuersten war.
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 25.01.2008, 05:32
Morgen Gaby,
danke fürs verschieben, ihr werdet noch träumen während ich das schreibe.
Ich verstehe was Du bezüglich der Kurve meinst, leuchtet mir ein das die Human Medizin in dieser Richtung weiter ist.
Ich für meinen Teil, bin einfach nur froh, das wir dadurch auf die bakterielle Sache gestossen sind, ob Zufall oder sonstwas spielt für mich keine Rolle. Egal Hauptsache Sally kann geholfen werden.
So nun muss ich aber zur Arbeit.
Grüße
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 27.01.2008, 09:18
Guten morgen,
ich habe eine Frage, weswegen nimmt man bei der Toxoplasmose Clindamycin. Daraprim ist mir klar, hemmt die Bildung der Toxoplasmen und ich vermute das AB wird eingesetzt um zb. die Entzündungen weg zu bekommen, richtig?????????????
Wir haben wieder einen kleinen Rückschlag, der Schleim in der Luftröhre der aber nicht von der Lunge kommt sondern von diesem Erreger der dort sitzt ist wieder mehr geworden, so das sie wieder härter atmet.
Muss morgen wieder das Marbocil organisieren. Es war schon so gut, man hörte nichts mehr von dem Schleimrasseln. Aber anscheinend war die Behandlungsdauer von 7 Tagen zu wenig.
Wenn ihr euren Hunden so hoch dosiert Clindamycin gebt, hattet ihr bißher noch keine Folgeschäden?
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
Gaby K. - 27.01.2008, 12:53
Guten morgen Birgit,
ich habe es befürchtet, daß die Gabe von dem 3. Antibiotikum nicht lange genug war. Aber was nutzt jegliche Befürchtung........, es ist nur immer sehr ungünstig, wenn man ein AB absetzt, dann wieder gibt, somit haben die Erreger "Gelegenheit" sich gegen dieses AB stark zu machen und somit eine Resistenz zu bilden.
Das Clindamycin sowie das Daraprim wird immer als Kombigabe gegeben bei Neosporose o. Toxoplasmose. Beide zusammen wirken auf die Toxoplasmen bzw. auf die Neosporen. Wobei das Clindamycin sehr wichtig ist, es besitzt die Gabe, knochengängig zu sein und somit auch die Hirnschranke zu durchbrechen.
Meine Vermutung ist bei Sally, daß die Lungenentzündung doch als eigenständige Erkrankung zu sehen ist, sonst hätte jetzt nach ca. 1 Woche Gabe von hochdosiertem AB Clindamycin u. Daraprim es jetzt keine Verschlimmerung geben sollen. Da die TA aber eine Resistenzbestimmung von dem Schleim deiner Sally gemacht haben und dabei festgestellt haben, daß das andere AB dagegen hilft, kann ich NICHT so ganz verstehen, warum sie das abgesetzt haben. Frag bitte nochmal die TA gezielt nach dem Grund, warum sie das Marbocil abgesetzt haben. Es ist häufig von großer Wichtigkeit, daß man mehrere AB's bei schweren Erkrankungen gibt. Lass Sally viel viel trinken, das verflüssigt den Schleim, wenn es mit der verdünnten Milch und Honig klappt, dann lass sie wirklich viel saufen. Melanie schrieb auch was von Malzbier, habe ich selber noch nicht ausprobiert, aber ist ja egal was, nur viel Flüssigkeit.
Unsere Mara kann ich wirklich am Besten mit ganz verdünnter Milch und ein klein wenig Süße (Honig) dazu bringen, viel zu saufen. War auch bei allen anderen Hunden so. Und denk an den Hustensaft, denn wenn der Schleim beim Husten so fest ist, kriegt sie schlecht Luft.
Nun wünsche ich dir noch einen schönen Sonntag und gute Besserung weiterhin für die Sally-Maus.
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 27.01.2008, 14:15
Hallo Gaby,
danke für die Erklärung, mit dem trinken kommen wir klar wenn ich etwas Milch rein gebe.
So weit ich das nun weiß der Schleim in der Luftröhre hat nichts mit der Lungenentzündung zu tun. Es sind zwei verschiedene von einander unabhängige Krankheiten. Der Erreger soll sehr hartnäckig sein, letzten Montag habe ich das letzte AB dafür gegeben, am Donnnerstag war ich beim TA, mir kam es schon so vor als ob es von der letzten Gabe also Montag bis zum Arzttermin schon wieder etwas schlimmer geworden wäre, erwähnte dies auch, nur die Ärztin meinte als sie Sally abhorchte das sie nichts mehr hören würde. Aber gestern fingen das Schleimrasseln wieder extrem an, jetzt hört man es auch wenn sie liegt.
Aber am schlimmsten ist es doch noch wenn sie sich etwas anstrengen muss, sie versucht dann abzuhusten, bekommt aber absolut nichts rauf, sie fängt dann auch an zu hecheln, weil sie anscheinend ganz wenig Luft bekommt. Einmal sah ich so ein Zeug das sie rauf husten hatte können, weißlich bis hellgelb aber es sah mir sehr sehr zäh aus. Und ich glaube wir haben zwar den Eindruck
das sie den Schleim raufhustet, aber ich denke er bleibt in der Luftröhre und bewegt sich darin nur auf und ab, weil er so fest sitzt.
Ich muss morgen die TÄ anrufen und dann frage ich nach dem Namen von dem Verursacher, hatte ich letztin vergessen.
Aber ich glaube ganz einfach, die Ärzte haben Sally aufgegeben, es ist ihnen nach so langer Behandlung gleich ob sie wieder wird oder nicht, der Hauptgrund sie haben keinen Plan, darum stehe ich ziemlich alleine da.
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
Anonymous - 27.01.2008, 17:50
Hallo Birgti
und gleichzeitig Hilferuf an alle :gaby: :gaby: :gaby: Medi-Expertinnen :mrgreen:
Als ich das mit dem so zähen Schleim las kam mir doch sofort die Idee,
ob es sich evtl. um Asthma handeln könnte ?? :gruebel: :gruebel:
Bei Dana bestand ja auch mal der Verdacht, ich habe ihr das entsprechende Medi allerdings nicht gegeben. Ihr ging es aber bei weitem nicht so schlecht wie Sally, sie war nur in der Atmung auffällig, manchmal hab ich fast den Eindruck das macht sich wie eine Schlaf-Apnoe (so heißt das, glaube ich)
bemerkbar, d.h. Dana holt dann einfach keine Luft, setzt sich auf, wird panisch, und dann klappt die Atmung wieder :mrgreen:
Also ganz anders als bei Sally.
Trotzdem....................ich hab ja selbst Asthma und wenn du schreibst der Schleim sei so sehr zäh fällt mir das eben ein.
Allerdings ist bei Menschen der Auswurf klar, ganz klar.
Bei Hunden ??? :nixweiss: weiß ich nicht :gruebel:
Wäre vielleicht einge Möglichkeit, das es noch eine dritte Ursache für die Lungenprobleme gibt.
Allerdings denke ich so ganz laienhaft, das 3. AB wurde wirklich sehr früh abgesetzt. :gruebel:
Folgeschäden durch Clindamycin hatte Dana bisher zum Glück nicht.
Allerdings hat sie durch die Toxoplasmose/Neosporose kleine bleibende Schäden zurückbehalten. Damit kann sie allerdings recht gut leben :mrgreen:
Liebe Grüße
Angelika mit Dana
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 27.01.2008, 20:30
Hallo Angelika,
also ich kann natürich nicht ausschließen das es kein Asthma ist, aber ich denke eigentlich nicht. Es wurde auf das AB schon sehr gut, es hängt an diesem blöden Erreger, den Namen finde ich morgen raus und dann kann ich auch mal im Internet nachforschen was das für Zeug ist.
Ich denke auch das AB wurde zu früh abgesetzt. :motz:
Bei uns läuft sogar das schief. Ich möchte noch mal kurz beschreiben, also wenn Sally jetzt so da liegt, dann hört man einfach wie der Schleim hoch und runter geht. Man kann das in etwa vergleichen wenn ein Mensch totall verschnupft ist und sich nicht die Nase putzt und zieht das Zeug ständig auf und ab.Oder ein Mensch hustet den Schleim nicht ab und zieht das Zeug hoch und runter, ecklig ich weiß aber anders kann ich es nicht beschreiben :genauso:
Ich setze noch mal AB ein, da sie diese Situation noch zusätzlich belastet,
vielleicht gibt es ein anderes, wegen der Residenz die Gabi schon angesprochen hatte .
Deine arme Dana muss auch viel Medis nehmen, Gott sei dank ist sie bei Dir gelandet. :love:
Da bin ich froh für Deine Dana.
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
Gaby K. - 27.01.2008, 22:57
Hallo Birgit,
ob es nun Asthma ist oder nicht, das kann ich nicht sagen, aber das kann man wirklich sehr gut beim Abhorchen hören. Ich denke, daß es noch mit der Lunge zu tun hat. Denn Sally bekam doch das andere AB - warum behalte ich den Namen einfach nicht - weil die Ärzte doch einen Erreger gefunden hatten, der die Lungenentzündung verursacht hat. Oder liege ich da auch falsch. Ich müßte es mir nochmal alles durchlesen, mach ich dann morgen, denn ich bin gerade erst nach Hause gekommen.
Birgit, was ganz anderes. Die Ärzte sind mit ihrer Weisheit am Ende, sie haben Sally in eine Schublade geschoben, was noch nicht einmal Absicht sein muß, aber die Sache ist so verfahren, da können sie keinen richtigen Weg mehr finden. DAS ist einfach so und aus dem Grunde würde ich einen anderen TA hinzuziehen, ihm jedoch nur kurz erzählen, was ist ABER nicht direkt alle fertigen Diagnosen vorlegen, denn dann ist er auch schon voreingenommen. Sicherlich müßtest du ihm sagen, daß sie eine Toxopl. hat, welche Medik. sie bekommen hat und ihm sagen, daß du den Eindruck hättest,daß der jetzige TA nicht mehr weiter weiß, weil es so verfahren ist und du hättest gerne einen RAT von einem anderen DOC.
Bei manchen Patienten passiert es, sie kommen immer wieder mit allem möglichen, man wird nachher ratlos und dann ist man einfach blockiert.
Nun weiß ich nicht, wie bei dir die Möglichkeiten sind, einen anderen TA aufzusuchen, wie weit ist es entfernt. Da ist es in der Stadt ja etwas einfacher. Aber sieh das nur als Vorschlag und denk mal darüber nach.
Dir jetzt schon einen angenehmen Arbeitstag, du wirst sicherlich schon schlummern,
einen lieben Gruß und gut's Nächtle
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 28.01.2008, 09:19
Hallo Gabi,
diese Woche habe ich Nachmittag Schicht, bin also Vormittag zu Hause und komme erst um halb elf Uhr Abends nach Hause. Danke fürs Zitat löschen.
Ich glaube auch das sie Sally in eine Schublade geworfen haben, wahrscheinlich schon aus dem Grund wie Du schon geschrieben hast.
Das AB war Marbocyl, eine Weiterentwicklung von Baytril.
Ob dieser Erreger nun die Lungenentzündung verursacht weiß ich nicht oder ob sie doch von der Toxo kommt. Den vom Abhorchen her war eben das letzte mal nichts und darum wurde das AB abgesetzt.
Ich besorge mir heute Vormittag auf jeden Fall den Namen von dem Bösewicht und dann kann ich im Internet forschen ob dieser auch Lungenentzündung verursacht.
Wegen dem TA wechsel, ich habe leider keinen Kompetenten zu dem ich noch gehen könnte, den ich war ja schon bei 4 verschiedenen. Eigentlich ist alles ausgeschöpft und ich befürchte halt das die ganzen Untersuchungen wieder von vorne anfangen. Und ich muss ganz ehrlich sagen, es ist auch mittlerweile eine Geldsache. Mir zieht es die Hunderter nur noch so aus der Tasche, und bin halt mittlerweile, wie ich schon geschrieben habe 7000 Euro los.
Das depremierende ist aber auch trotz dem vielen Geld noch nie ein Aufschwung, in keiner Richtung. Ihr Zustand ist entweder gleich geblieben oder hat sich verschlechtert. Ich bin ziemlich ausgelaugt, was Sachen TA und Krankheit anbelangt.
Noch eine Frage Sally hat seit kurzem so ein kramphaftes Schlucken, es hört man richtig. Kann das mit der Toxoplasmose zusammen hängen?
Wie lange muss eigentlich das Daraprim dazu gegeben werden?
Heute vor einer Woche haben wir die Dosis von dem Clindamycin von 2 x300 auf 3 x 450 mg erhöht. Aber bißher ist noch keine Besserung zu merken Obwohl ihr mir ja geschrieben hattet das es manchmal 3 Wochen oder länger dauert, bin ich ungeduldig, ich möchte so gerne einmal eine Besserung für Sally haben. Ohne Schmerzmittel geht es nach wie vor nicht und ich beobachte sie jeden Tag, ob nicht eine klitzekleine Besserung eingetreten ist.
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
JM - 28.01.2008, 12:33
Okay bei einer Summe von 7000 euro ist man auch mal letztendlich mal an der Fianziellen Grenze angelangt was ich auch so verstehen kann.
Natuerlich ist es nicht immer leicht abzuwarten und man wartet auf besserung so sehnlichts dase sei9nem fast koerperl;ich weh tut.
Nun in deinem fall ist es auch ein wenig verfahren und ich ahbe noch nie von soevieen Baustellen aufeinmal gehoert.
Ich kann mir gewisse Zusatende nur erklaeren das Sally schon gewisse Resistenzen gegen gewisse Abs aufgebaut hat denn die Dauer der Medis erscheint mir zu kurz, egal erstmal an welchen Symptomen ihr arbeitet.
Ich weiss nicht wieviel du schon in den einzelnen Geschichten gelesen hast aber Jake hat zb. alle ABs ueber den Zeitraum von fast 4 Monaten bekommen.
Auch Merlin hatte mal ein Geschichte mit der Pfote welch ein entzuendlicher Prozess warund ich habe drauf bestanden das er die ABs mindestens fuer 3 wochen durch nimmt oder bis er zumindest fuer laenger als ein woche Fieberfrei war.
Weisst du wie oft ich es erleben musste das ein Kinderarzt mir sagte das meine Kinder nur fuer 3 tage Antibiotika brauchen und ich aber so stur sein war und es mindestens 10 tage geben wollte. In 9 aus 10 Faellen hatte ich recht und mein Gefuehl hat mich nciht getaeuscht.
Eigentlich wollte ich damit nur sagen das du veilleicht doch nochmals einen anderen Ta aufsuchen solltest, vielleicht wirklich mal nicht mehr sagen was du alles schon weisst...
Ich drueck dir die Daumen und wuensche dir eine Loesung die euch beiden gut tut, viel Geduld und ausdauer denn das ist was d im moment am meisten brauchen kannst...
Kopf hoch....
Re: Sally unser Sorgenkind
Gaby K. - 28.01.2008, 22:52
Hallo Birgit,
also dann erstmal ein angenehmes Heimkommen und ein klein wenig entspannen.
Nun als 1. : Ob die Lungenentzündung abgeklungen ist, kann man auf keinen Fall nur per Abhorchen feststellen. Man kann zwar hören, - auch nicht unbedingt immer, daß der Patient evtl. eine Lungenentzündung hat, ABER das heißt nicht, daß man es IMMER hören kann. Und wenn man nach der AB-Gabe nix hört, heißt es auch nicht, daß alles ok. ist. In dem Falle hätten sie röntgen müssen. Das Baytril kenne ich, das andere nicht, heißt aber nix. Ich schaue gleich mal nach in der Liste für Tiermedizin. Du schreibst du wolltest nachforschen, ob das AB für eine Lungenentzündung ist, du eigentlich kann man sagen, brauchst du nicht. Es steht fast bei jedem AB JEDE Erkrankung drin und trotzdem gibt man bei Knochensachen oder Toxo oder Neo immer nur das Clindamycin - welches übrigens vor ca. 10 Jahren noch 10 mal so teuer war. Da können wir alle froh sein, daß es jetzt Generika gibt.
Das krampfhafte Schlucken hat die Dana von Angelika auch. Bei ihr sagt man, es käm von der Toxoplasmose. Das ist auch nicht weggegangen. Aber Dana lebt eigentlich relativ gut mit ihren übriggebliebenen Symptomen.
Du mußt auf jedenfall das Clindamycin mindestens 4-6 Wochen geben. Wir selber haben es 6 Wochen gegeben, von Silke hast du gelesen, daß es über Monate ging. Man sagt - so sind halt unsere Erfahrungen hier, daß es ca. 3-4 Wochen braucht, bis es wirkt. Das Daraprim wird ebenfalls genauso lang gegeben - mir ist jedenfalls nichts anderes bekannt. Wir haben es auch die ganze Zeit parallel gegeben.
Daß du sagst, du hast deine finanziellen Kompetenzen überschritten, da kann dir keiner widersprechen. Nur ist es immer schade, daß so etwas vom Geld abhängig ist. Ich finde das schon sehr traurig. Ürigens finde ich eine Summe von 7000 Euro schon wahnsinnig viel und mir fehlt ein wenig die Vorstellung, was alles überflüssigerweise gemacht wurde. Waren vielleicht auch ein paar kleine Halsabschneider dabei???
Wenn ich überlege, wieviel WIR für DAS Geld arbeiten müssen, das würde hier keiner glauben. Es wären so ca. 370 Hausbesuche......., glaubt ihr mir das jetzt??? Na, ihr wißt ja, daß ich keinen Murks schreibe.
Noch was ganz anderes - auch für dich Silke - mittlerweile gibt es einige AB in der Humanmedizin, die gibt man nur 3 Tage, sie haben aber eine Depotwirkung von 10 Tagen, DA wäre es natürlich absoluter Blödsinn, die länger zu geben, denn dann wären die Resistenzen da und es wäre völlig überdosiert. Nur als kleine INFO. Einige Patienten sind glücklich darüber, doch andere meinen immer, DAS reicht doch nicht.
So, genug geschrieben, wünsche euch noch einen schönen Abend
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 28.01.2008, 23:58
Hallo zusammen,
danke Silke für Deine Wünsche.
Hallo Gabi,
es ist nicht so, das ich kein Geld mehr für Sally ausgeben möchte, es ist nur so das ich nie was gescheites für mein Geld bekommen habe. Und ich mittlerweile auch keinen großen Sinn mehr darin sehe, (mal abgesehen davon das ich keinen Arzt mehr kenne wo ich noch hin könnte) noch mal einem TA einen weiteren Batzen Geld hin zuschmeißen. Mein oder unser WEG war bisher nur von Misserfolgen gekrönt.
Ich denke das ich wirklich am besten fahre, nun mal das ganze Zeug in Sally rein zu pumpen, sollte keine Besserung auftreten dann schau ich mal weiter. Mit der Lungenentzündung gebe ich Dir uneingeschrenkt recht, sie hätte röntgen müssen, da wir ja vorher auch nichts zu hören war und nur durchs röntgen festzustellen war.
Hier habe ich übrigens den Erreger von den Atemwegen , der auch nicht ohne ist und für den habe ich 7 Tage AB bekommen, bin jetzt etwas :motz: .
Stenotrophomonas (früher: Xanthomonas) maltophilia
Besonderheiten
· wird nicht selten verwechselt mit B. cepacia
· besondere Eigenschaft: Hemmung humanpathogener Pilze
Quellen
Ubiquitär, feuchtes Milieu; bei Menschen oft nosokomial;
Risiko erhöht durch Staph. aureus;
Übertragsrisiko bei Geschwistern: ca. 10 %
Häufigkeit
5 - 20 % der CF-Patienten sind betroffen;
Kolonisierung wahrscheinlich durch regelmäßige antibiotische Behandlung begünstigt, nach neuesten Ergebnissen aber nicht wie früher angenommen speziell durch regelmässige Tobramycin-Inhalationen.
Persistenz
Sie wird sehr unterschiedlich beurteilt, durchschnittlich mit 10 % angegeben.
Therapie
· Eradikationsversuch ist indiziert, sobald klinische Zeichen einer Infektion zu beobachten sind,
· Antibiotikum der Wahl (kalkuliert): Cotrimoxazol;
sonst entsprechend dem Antibiogramm, insbesondere auch neue Chinolone;
Doxyciclin ist meist nicht überzeugend wirksam, auch wenn es in vitro als wirksam ausgewiesen ist.
Resistenz
Primäre Resistenz gegen Imipenem u.a. (infolge einer Zink-enthaltenen Penicillinase).
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 29.01.2008, 00:27
Hallo ich bin s noch mal,
eine Frage für was bekommt Angelikas Dana das Cotrim?
Ist es anstelle von Daraprim?
Den das Cotrim würde wenn ich nach dem Bericht den ich oben eingfügt habe, auch gegen diesen Erreger eingesetzt?
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
Gaby K. - 29.01.2008, 00:39
Oh Birgit,
das war in keiner Weise so gemeint, daß ich annehmen würde,
du wolltest kein Geld mehr für Sally ausgeben. Bitte denke das nicht!!!
Falls ich mich unglücklich ausgedrückt habe, dann tut es mir leid.
Ich sehe gerade, daß sich unsere Mails gerade überschneiden, genau DAS wollte ich dir gerade schreiben. Statt Daraprim könntest du evtl. das Cotrim geben. Der eine Arzt gibt Cotrim für Toxo u. Neo, der andere gibt Daraprim. Wenn der Erreger genau Toxo ist dann wäre das Daraprim eigentlich das richtige Medikament in Kombination mit dem Clindamycin.
Dana hat das Cotrim damals in Kombination gegen die Toxoplasmose bekommen.
Nun macht mich allerdings stutzig,
du hast doch geschrieben, daß bei der bakteriologischen Untersuchung das Marbocil getestet wurde und als wirksam getestet wurde, wenn es also über ein sogenanntes Antibiogramm herauskommt, daß gerade das Marbocil richtig ist, DANN würde ich das auch nochmal geben. Denn gerade diese Antibiogramme sind sehr genaue Untersuchungen und darauf würde ich mich in dem Falle verlassen. Zum Beispiel ist das Cotrim auch DAS Mittel der Wahl bei einer Blasenentzündung in der Humanmedizin. Aber wenn wir dann eine Resistenzbestimmung machen, dann stellt sich ganz oft heraus, daß viele Patienten darauf resistent sind.
Habe ich mich jetzt klar und verständlich ausgedrückt??
Alles Liebe für euch beiden, gute Nacht....und übrigens die Fotos sind wunderschön. Bist du es auf dem einen Foto?
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 29.01.2008, 13:05
Hallo Gabi,
es braucht Dir doch nichts leid tun, es lag an mir, ich werde sie nie wegen Geld aufgeben, sonst hätte ich schon längst getan. Und wie könnte ich jemanden böse sein, der sich so bemüht wie Du, uns immer die richtigen Ratschläge zu geben, danke.
Vielleicht bin ich auch etwas sensibel auf dem Gebiet weil ich für mein sauer verdientes Geld, bißher wenig erhalten haben. Aber ich habe mir schon Gedanken gemacht wo ich noch hin gehen kann, wenn jetzt wieder kein Medi anschlägt und alle Stricke reißen. Wir haben noch eine Klinik ca. 30 km entfernt, muss mich aber erst schlau machen was die für einen Ruf haben.
Jaaa, das auf dem Bild bin ich. :mrgreen:
Das stimmt mit dem Marbocyl, es ist eines der richtigen AB, wir haben es nun gestern auch noch mal für 10 Tage geholt.
Nur mein Gedanken Gang ware sollte das Mabocyl wieder nicht den gewünschte Heilung bringen wäre es doch nicht das schlechteste auf Cotrim umzustellen, weil so weit ich das nun raus lesen kann, siehe Resistenzbestimmung vom Labor, auch helften würde. Richtig, oder verwechsle ich was.
Und bevor dann wieder ein anderes AB gegen den Errerger eingesetzt wird, dachte ich wenn Cotrim auch hilft, dann könnte man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Einmal gegen den Erreger und zum anderen gegen die Toxo.
Ich häng es jetzt einfach mal mit an.
Und das ist unser Laborergebnis bezüglich der Toxoplasmose, das am 9.1.08 festgestellt wurde.
Noch eine Frage soll ich einen Magenschutz geben???????????
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
JM - 29.01.2008, 13:49
Hallo Birgit
ich lese gerqade das du in Bayern wohnst..
Nun ich bin gebuertig aus Bayern besser gesagt aus der Region Unterfranken, vielleicht kann ich dir helfen mit der Suche nach einer anderen Tierklinik....
Sag mir doch mal aus welcher Gegend du genau bist , gerne auch per pn.
Re: Sally unser Sorgenkind
Anonymous - 29.01.2008, 14:04
Hallo Birgit
Gestern war ich leider nicht im Forum, weil in meiner Wohnung erneut
das Wasser stand :motz: :motz: :motz:
Hoffentlich vergesse ich jetzt nichts was ich dir beantworten kann,
ansonsten frag bitte weiter.
Zuerst einmal zu den Kosten, ich finde auch das du unglaublich viel Geld für fast nichts ausgegeben hast, und das ist sehr sehr ärgerlich, da teile ich deine Einstellung total.
Zum Glück lehnt Dana´s TÄ ja all diese unnötigen Untersuchungen ab.
Bei Dana wurde gemacht : Großes Blutbild, regelmäßige Titerbestimmung Neo und Toxo, Blutbild wg. Autoimmunerkrankungen, Lunge röntgen wobei sich als Zufallsbefund zeigte, das Dana´s Herz durch die Toxo stark vergrößtert wurde, Herzultraschall und das war´s auch eigentlich.
Natürlich wird bei akuten Beschwerden wenn sie z.B. Rückenschmerzen hat vom TA danach geschaut.
Sally´s Husten hört sich, so wie du das beschreibst, irgendwie nach Bronchitis an, bei Asthma "pfeife" ich mehr.
Diese Schluckprobleme hat Dana auch und ich denke, die werden auch bleiben. Im Anfang wurden wir beide, Dana und ich, ganz panisch dabei. Im Notfall hab ich auch Diazepam hier, was ich ihr spritzen kann.
Aber am besten funktioniert diese Methode: Dana merkt einen solchen Krampf kommen, sie stellt sich dicht neben mich. Ich setze mich mit ihr auf die Erde, lege ganz ganz ruhig meine Hände auf ihren Bauch und versuche, ihr Ruhe ohne Ende zu signalisieren. Und es hilft, erscheint vielleicht manchen sehr seltsam, aber es hilft wirklich. Ich konzentriere mich sehr darauf und spätestens nach einigen Minuten ist der Spuk vorbei. Ich denke, meine Ruhe überträgt sich dann auf Dana, sie kann dadurch gut entspannen und dadurch löst sich der Krampf.
Ich weiß, klingt esoterisch :pfeif: aber ich finde es absolut einen Versuch wert.
Ach Birgit, die Besserung kann auf sich warten lassen, werde nicht
mutlos :knuddel: :knuddel: Usch und ich haben 3 Wochen gewartet und Sally ist ja leider schon länger krank. Gib die Hoffnung nicht auf, gib Sally über lange Zeit die richtigen Medi´s, versuch ihr viel Entspannung rüberzubringen und dann wird das schon :troest:
Dana bekam Cotrim an Stelle von Daraprim mg, der Wirkstoff von Cotrim
ist Sulfamethoxazol 400 mg und Trimethoprim 80 mg.
Es steht drauf: Zur Behandlung bakterieller Infektionen
Vielleicht kannst du dir mal den Beipackzettel runterladen, ich schreib dir mal gerade die Anwendungsgebiete auf:
Infektionen (Erkrankungen durch Ansteckung) mit Krankheitserregern, die gegen Cotrim empfindlich sind.
Infektionen der oberen und unteren Atemwege
Lungenentzündung durch Pneumocystis carinii
Infektionen des Hals-Nasen-Ohrenbereichs (außer durch Streptokokken verursache Mandelentzündung)
Infektionen der Nieren und ableitenden Harnwege (Blase, Harnröhre ) einschl. der Kurzzeitbehandlung und der langfristiggen, vorbeugenden Behandlung gegen einen Krankheitsrückfall.
Infektionen der weiblichen und männlichen Geschlechtsorgane einschl. Prostatitis usw usw.
Infektionen des Magen-und Darmkanals usw usw
Salmonellendurchfall
bei mir nicht so interessant erscheinenden Anwendungsgebieten habe ich usw. usw. hingeschrieben.
Am besten, du schaust dir den Zettel selber an.
Aber du weißt, ich bin kein TA, ich kann dir nur schreiben was Dana bekommt. Was da richtig oder falsch ist kann ich leider leider nicht wirklich beurteilen, ich verlaße mich da auf meine TÄ.
Ach Birgit, ich schick dir mal ganz viel Mut rüber :bussi: das was du jetzt mitmachst, haben wir ja alle hinter uns, wenn auch vielleicht mit unterschiedlichem Schweregrad.
Dana hat die Medi´s eigentlich ganz erstaunlich gut ohne jeden Magenschutz vertragen, nur beim letzenmal hat sie zum Schluß in hohem Bogen gespuckt.
Daumendrückende Grüße
Angelika mit Dana
Re: Sally unser Sorgenkind
Gaby K. - 29.01.2008, 23:13
Liebe Birgit,
komm jetzt erst zum Antworten. Hast du denn jetzt schon das Marbocil gegeben? Wenn nicht, DANN würde ich ihr das Cotrim geben, wie du schon sagst, dann hast du zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Also, dann Cotrim u. Clindamycin. Du hast aber auch gelesen, daß das Clindmycin resistent ist bei der Lungenentzündung - also es wirkt nicht bei der Lungenentzündung!!!
Das allein wäre für mich der Beweis, daß die Lungenentzündung eine eigenständige Erkrankung ist und nicht durch die Toxopl. kommt.
Deine Sally hat ja auch einen Titer erhöht, der auf eine alte durchgemachte Erkrankung deutet. Bei der Neosporose gibt es den Titer eigentlich nicht so richtig. Er wird von einem Labor in D wohl bestimmt, doch die Genauigkeit.......???? Du mußt wirklich zusehen, daß du die Lungenentzündung in den Griff bekommst, das ist das A u. O
Wenn ich jetzt zu tun hätte, und ich hätte noch NICHT mit dem M. angefangen, dann würde ich Clindamycin in der jetzigen Dosierung und das Cotrim geben. ABER wenn du mit dem Marbocil angefangen hast, dann gib es bitte bitte weiter, sonst passiert es wirklich so mit den Resistenzen und das kannst du nicht mehr gebrauchen. Dann müßte sie jetzt Daraprim, Clindamycin u. Marbocil nehmen.
Lass dich bitte bitte nicht von den Beipackzetteln verwirren!!!!! Ich schrieb schon einmal, in jedem Antibiotikumbeipackzettel stehen sehr viele Erkrankungen drin, doch die reichen von schwach wirkend bis gut wirkend. Ich muß es einfach nochmal schreiben, NICHT VERWIRREN lassen!!!! Zur Toxoplasomebehandlung gehen die Meinungen auseinander, aber in der Humanmedizin gibt man dann auch das Daraprim, bis sie in der Vet-Med. soweit waren, hat es eben ein wenig länger gedauert und man gab noch das Cotrim.
Ich habe immer Sorge, daß ich mich unverständlich ausdrücke, wenn DANN frag. Eine Magenschutzmittel wäre nicht schlecht, weißt du, was du da geben mußt???
Ich drück euch weiter die Daumen und frag Silke nochmal nach einer Tierklinik - sie kennt sich doch gut aus in deiner Gegend und die Frau hat auch gute Erfahrungen - nö Silke, stimmt doch!!!
Andererseits würde ich jetzt wirklich erstmal die Medikamente so weitergeben, denn wieder die Medik. wechseln oha........, der Hund muß es ja auch noch verkraften können.
Ganz ganz liebe aufmunternde Grüße und :gutebesserung: für die Sally-Maus!!!
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 30.01.2008, 00:03
Hallo zusammen,
Hallo Silke ich wohne in 94405 Landau an der Isar, ich denke es ist ein Stück von Dir entfernt?
Hallo Angelika,
das ist ja ein Drama wenn Deine Wohnung unter Wasser steht, ich hoffe es ist wieder alles in Ordnung? Und danke für Deine aufmunternden Worte, ich gebe noch nicht auf, irgendwann wird es auch mal wieder bergauf gehen.
Es kann nicht immer nur auf eine Seite hängen.
Hallo Gabi,
Du brauchst dich nicht sorgen ich verstehe gut was Du meinst, es ist schon sehr verständlich.
Wir geben seit gestern das Marbocil, ab morgen dann noch 8 Tage. Da es ja nun zu spät ist wieder aufzuhören, habe ich folgendes gedacht, sobald ich nach der Marbocil Kur merke das es wieder schlechter wird bei ihr, fange ich sofort mit dem Cotrim an, anstelle dem Daramprim. Ich denke das Cotrim wäre für ihre Lungenentzündung wie ich von Angelikas Beipackzettel raus gelesen habe eingentlich schon gut geeignet.
Außerdem auch für den Erreger.
So könnte ich es doch machen, oder?
Ich habe das schon auch verständlich geschrieben, der Erreger in der Luftröhre ist derjenige der den Schleim verursacht aber ob dieser auch die Lungenentzündung verursacht, weiß ich nicht. Vielleicht hängt die Lungenentzündung mit der Toxo zusammen oder ist eigenständig, das weiß ich leider auch nicht und ich denke das können mir nicht mal die Ärzte sagen. Was ich so im Internet gefunden habe ist, das es Stäbchenbakterien sind, die auch beim Menschen häufig vorkommen, sehr hartnäckig und vor allem gegen viele AB resident.
Und den Anhang von heute Vormittag ist nicht auf die Lungenentzündung sondern auf diese Bakterien in der Lufröhre bezogen, ich hänge es noch mal an.
Du hast geschrieben das man anhand von dem Toxo Titer sagen kann das sie eine alte durchgemachte Krankheit hat.
Kann das jetzt heißen, das die Krankheit gar nicht mehr aktiv ist?
Ich weiß es gibt da die IGG und die IGM nur wenn ich zu den gebildetetn Antikörper auch die Sympthome habe, war ich bißher der Meinung die Krankheit ist noch da, liege ich richtig?
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 30.01.2008, 00:33
Hallo Gabi,
was ich noch vergesse habe, nein ich weiß nicht was ich als Magenschutz geben kann. Kannst Du mir was empfehlen?
Ach ja und das habe ich auch noch vergessen zu schreiben. Kurz bevor ich mit dem Marbocyl fertig bin, dachte ich lasse ich die Lunge röntgen,
den ich denke das das Marbocyl schon auch gegen beide Sachen ist, also gegen die Bakterien in der Luftröhre und gegen die Lungenentzündung.
Den Marbocyl ist ja eine verbesserte Form von dem Baytril und dieses wirkt mit Sicherheit gegen Lungenentzündung.
Und was mich noch brennend interessieren würde ob ein Neosporose Titer da ist.
Außerdem würden wahrscheinlich die Organwerte auch nicht schaden wenn die mal zwischendurch gemacht werden.
Gute Nacht
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
Gaby K. - 30.01.2008, 00:51
liebe birgit,
Ich muß es nochmal als sogenannte Bettlektüre schreiben, lass dich nicht von dem Beipackzettel irritieren. Im Leben würde kein relativ guter Humanmediziner für eine Diagnose Lungenentzündung oder z.B. Prostatitis das Cotrim geben. Man könnte sagen, das wäre schon fast ein Kunstfehler. Deswegen plädiere ich sehr für eine differenzierte Diagnosestellung und DIE Infektion, DIE Sally hat, da ist das Cotrim gut für - man sieht es anhand der Resistenzbestimmung. Im Falle der Toxoplasmoe und Neosporose gaben die TA früher - teilweise auch heute noch das Cotrim STATT des DARAPRIM!!! Ich würde sagen, - ich denke schon die ganze Zeit darüber nach und habe auch mit Vroni gesprochen, daß du jetzt das Marbocil weitergibst, dann jedoch die Ärzte bittest nochmal eine Untersuchung zu machen, ob in dem Sekret noch die Bakterien sind und dann evtl. die AB ändern oder noch weitergeben. Auch wenn das nochmal einige Euros kosten wird, das würde ich investieren, denn da geht es darum, weiter zu medikamentieren oder aufzuhören.
Nun eine ganz andere Frage - ich will dich auch nicht verwirren - hat man dir gesagt, daß Sally eine alte Infektion der Toxoplasmose hat? Und hat man dir auch gesagt, daß du deswegen eigentlich kein AB geben mußt???? Mensch, ich will dich nicht verwirren und auch nicht andere Forenmitglieder,
normalerweise sagt man bei einer alten durchgemachten Infektion wo dann das IGG erhöht ist, da gibt man kein AB mehr. Jetzt sitze ich hier und grübel und weiß gar nicht, ob ich das abschicken soll. Nun gib es deiner Maus weiter, zumindest für 4 Wochen. Denn falls sie eine Infektion mit Neosporen noch dazuhat, was häufig der Fall ist, da wäre es natürlich auch sehr sinnvoll die AB Kombi zu geben.
Immer mehr denke ich, es kommt alles - das soll nicht bagatellisiert klingen - von der Lunge oder sagen wir mal von den Atemwegen. Haben dir TA dir das AB aufgeschrieben oder verkauft, weil du es so wolltest? Oder haben sie es von sich aus gemacht? Und die Schluckbeschwerden usw., DAS könnten Folgeschäden von der durchgemachten Toxoplasmose sein, und damit müßtest du dich abfinden und arrangieren
gerade bekomme ich mit, daß du auch schon wieder geschrieben hast,
ich bin bei mir noch dabei zu korriegieren und zu verbessern usw. usw.
Das mit dem Röntgen klingt gut, nein sehr gut und wenn sie dann röntgen lass auch noch das Sekret untersuchen wie schon oben beschrieben - falls es noch zur Sekretbildung kommt.
Als Magenschutzmittel würde ich das Omeprazol 10 mg geben und das 1 mal täglich. Ist auch ein Mittel aus der Humanmedizin, hat uns damals aber auch ein TA empfohlen.
Ein Neosporose Titer ist bei der Untersuchung nicht dabei. Wenn du den Toxo-Titer nochmal kontrollieren läßt - nur wenn es Sally nicht besser geht - dann lass den Neosporose Titer mitbestimmen. Die Medikation ist die gleiche und wenn keine Symptome mehr vorliegen, dann brauchst du auch nicht zu kontrollieren, ob er nun hoch ist oder niedrig, man kann bei der Neo nicht sagen, ob es sich um eine alte oder neue Infektion handelt. Man achtet dann mehr auf die Symptomatik. So hat man es uns gesagt und ich habe bei unserer Mara auch nicht mehr den Neo-Titer kontrollieren lassen, da er eh immer erhöht war trotz langer AB Gabe, sie hat jedoch keine Symptomatik für die Neosporose, "nur" die Epilepsie und warum da noch Geld für Untersuchungen ausgeben, wenn sich eh an der Therapie nichts ändern würde.
So, es ist schon wieder so spät, der Wecker rappelt um 6 Uhr ohne Erbarmen, ich bin dann mal weg.......,
liebe Grüße an euch
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 30.01.2008, 11:12
Hallo Gaby,
Du machst Dir so viel Arbeit mit andauernd so ausführlich zu schreiben.
:dankeschön:
Die Wörter differenzierte Diagnosestellung verstehe ich nicht und finde auch nichts in Googel so das ich es verstehen könnte, kannst Du mir das noch mal kurz erläutern?
Das blöde ist, wenn ich das Sekret noch mal untersuchen lasse, das Sally noch mal eine Narkose braucht.
So wegen der Toxoplasmose, als wir den Titer von dem Labor bekommen haben, war klar das wir sie behandeln, also für mich schon. Die Ärztin lies zwar einen Komentar fallen, wenn sie es überhaupt ist, die Toxoplasmose, aber mehr wurde eigentlich nicht dazu gesagt.
Ich glaube das die Schluckbeschwerden eher von dem Erreger kommen, da sie es erst wieder so schlimm hat, seit auch der Schleim wieder mehr da ist.
Wegen der Lunge, ich darf gar nicht daran denken und wenn ich zurück blicke dann wird mir schlecht, was da alles falsch gelaufen ist.
Die Ärztin erwähnte in den letzten Monaten immer wieder eine Lungenentzündung die Sally am Anfang gehabt hatte, so wie auch eine Beckenentzündung, die Lungenentzündung wurde damals zufällig ich glaube das war so im Juni, beim röntgen entdeckt. Ich kann mich aber ehrlich gesagt nicht erinnern das da gezielt darauf behandelt wurde. Natürlich wurde der Hund immer wieder mit verschiedenen AB Spritzen voll gepummt, aber das geschah eigentlich eher aus dem Grund weil wir ständig Fieber hatten und die weißen Blutkörperchen waren ja ständig mehr als hoch. 25 000 und mehr war keine Seltenheit, einmal hatten wir sogar 45000. Aber das sie mehr als 10 Tage ein bestimmtes AB bekommen hätte daran kann ich mich nicht erinnern.
Es wurde aber auch nie wieder anhand von einer Röntgenaufnahme die Lunge nachkontroliert, vom abhorchen her konnnte bei Sally sowieso nie was festgestellt werden. Als wir 6 Wochen Cortison gaben, war das Fieber weg, kam aber wieder nach dem wir es absetzten.
Vor kurzem wurde wieder geröngt und dann viel der Satz die Lunge ist totall dicht und ich sah das auch auf dem Röntgenbild. Es wurde kurz nach der Röntgenaufnahme auch das Sekrete untersucht, außerdem bekamen wir im gleichen Zuge die positive Toxo.
Aber gezielt auf die Lungenentzündung wurde meines Wissens nie behandelt.
Aber ich muss fairerweise sagen, wir hatten oder haben immer noch auf jeden Fall Gelenkprobleme und Muskelbeschwerden, es war bestimmt noch was im Spiel oder ist immer noch. Den der Hund hat nach wie vor schon Probleme beim aufstehen, vor allem vorne da kommt es mir so vor als ob indem Bereich der HS Wirbelsäule eine steifheit da ist.
Ich häng mal ein Bild an, wo Sally gerade aufsteht, weiß nicht ob es rüber kommt, aber so hantelt sie sich hoch, wenn sie aufsteht.
Die roten Augen werden übrigens immer besser wenn sie ein Schmerzmittel, Rimadyl hat.
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 30.01.2008, 13:18
Hallo Gaby,
ich habe den ganze Vormittag noch mal über das nachgedacht was Du geschrieben hast. Das die Lunge ein erhebliches Problem darstellt mit dem Erreger zusammen, wenn nicht sogar unser Hauptproblem das glaube ich auf jeden Fall. Sally bekommt beim gehen fast keine Luft.
Das die IGG Antikörper eine alte Infektion ist, wusste ich eigentlich schon nur wenn die Symptome dazu passen dann dachte ich immer das es schon behandlungsbedürftig ist. Und auch die Eiweißelektrophorese, egal ob man sie nun als ausagekräftig nimmt, deutete schon auf eine bakterielle Sache hin, was auch bei Toxo oder Neo zutreffen kann, oder auch auf Lungenentzündung, klar.
Ich weiß aus dem LM Forum das es da Hunde gibt, die einen sehr hohen LM Titer haben, aber keine Beschwerden, die werden dann auch nicht behandelt.
Es glaube sicher das es sich bei Sally auch um keine neue Infektion handeln wird den wenn der jetzige Gesundheitszustand wirklich der Toxo zuzuschreiben ist, dann hat sie es schon seit Ende Mai. Ich habe ja die ganzen Höhen und Tiefen miterlebt und wenn ich zurück denke dann war wirklich alle so beschriebenen Sympthome dabei, von der Ataxie bis Muskelschmerzen, usw. einen Teil hat sie ja heute nach wie vor.
Aber ist es den nicht so , das auch der Körper mit einer alten Infektion einfach aus bestimmten Gründen nicht feritg werden kann und er einfach mit AB unterstützt werden muss? Ihr Immunsystem dürfte ziemlich am Boden sein.
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
Gaby K. - 30.01.2008, 23:39
Liebe Birgit,
nun, mit einer gezielten Diagnosestellung meine ich, es sollte im Grunde wirklich feststehen, WOFÜR man ein Antibiotikum gibt. Denn wie schon geschrieben, ist nicht jedes AB für jede bakterielle Krankheit gleich gut.
Wenn ich alles so durchlese, so denke ich wirklich, die ganzen Gelenkbeschwerden wird sie von der Toxoplasmose haben, denn durchgemacht hat sie die Krankheit ja nun wirklich. Und ein einfaches zu denken wäre auch, daß Sally durch den schlechten Allgemeinbefund auch schnell eine Lungenentzündung bekommt, die nun leider nicht rechtzeitig diagnostiziert wurde.
Ich weiß nicht, ob du es kennst, wenn man sagt, MEIN BAUCH sagt mir.....,
jedenfalls meiner sagt mir, daß Sally jetzt alles so weiternehmen soll wie bisher, das Lungen-Bronchial oder Kehlkopfsekret wurde untersucht, der Erreger steht fest und das Marbocil wirkt dagegen. Und wenn noch etwas bei der Toxoplasmose zu holen ist, DANN mit den anderen beiden Antibiotika (Clinda u. Daraprim). Die Gelenkprobleme kamen sicherlich von der Toxoplasmose und wenn du mal bei Usch nachliest - ihre Elly-Maus - hatte ganz lange, und ganz heftige Gelenkprobleme und sie ist zwar jetzt erblindet, aber sie führt ein so glückliches Hundeleben. Lies mal den Elly-Thread, es lohnt sich und du wirst auch Mut schöpfen. Du gibst dir solche Mühe mit deiner Sally-Schnute, du das muss einfach wirken und einen guten Weg nehmen.
Du weißt, hier sind wir alle perfekt in der Daumendrückerposition. :daumendrück:
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 31.01.2008, 23:39
Hallo Gaby,
ja ich kenne die Rede mit dem Bauchgefühl. Und ich denke auch, das wir momentan alles so lasse sollen. Ich versuche morgen für nächsten Dienstag einen Termin beim TA zu bekommen um zu röntgen. Den am Mittwoch ist das Marbocil zu ende.
Ich habe total Angst das es dann mit dem Erreger wieder los geht und darum überlege ich schon den ganzen Tag ob es nicht sinnvoll ist dann mit dem Cotrim weiter zu machen, ich weiß nicht. Eben die zwei Fliegen mit einer Klappe. Sally setzt das Zeug wirklich zu, nach ein paar Meter gehen legt sie sich hin, weil ihr anscheinend die Luft ausgeht und ich denke es wäre echt nicht so toll, wenn wir erneut eine Rückschlag bekommen. Wir geben es jetzt 4 Tage und heute könnte es sein, das sich der Schleim etwas lockert und sie ein ganz klein wenig leichter atmet, aber wirklich nur minimal wenn überhaupt.
Was nimmt man eigentlich für eine typische Lungenentzündung für ein Medi?
Ich weiß nicht aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, das Sallys Schmerzen vielleicht auch diese beim aufstehen sogar oder ausschließlich von der Lungenentzündung kommen. Sicher bin ich mir natürlich nicht, aber kann eine Lungenentzündung solch heftige Schmerzen verursachen?
Ich kenne niemanden der schon eine hatte und darum weiß ich auch nicht wie schmerzhaft so was ist.
Wenn ich nur daran denke das es sich vielleicht die ganzen monate in anführungsstrichen nur um eine Lungenentzündung handelte, dann kommt mir der Magen hoch.
Kann diese nach so langer Zeit eigentlich noch ausgeheilt werden?
Gibt es eine Lungenentzündung ohne Husten?
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
Veronika - 01.02.2008, 00:38
Ach Birgit,
deine Sally hatte mit Sicherheit eine Toxoplasmose, sonst wär der Titer nicht so hoch. Da bin ich mir ganz sicher. Wenn du nun aber merkst, daß es mit dem Schleim besser wird, frag doch mal die TÄ, ob du das Marbocil nicht besser noch weitergeben sollst.
Schmerzen hat man bei einer Lungenentzündung eigentlich keine. Die Symptome sind extreme Schlappheit, Husten und Fieber. Wie lange nimmt Sally denn jetzt insgesamt überhaupt ein Antibiotikum??? Hat sie denn noch Fieber? Du sagst, sie hätte noch Schmerzen, das finde ich nicht gut für Sally - ich weiß du auch nicht - . Kannst du ihr da nicht das Rimadyl geben, denn schon in der Humanmedizin ist man soweit, daß man sagt, Patienten sollten (!) eigentlich keine unnötigen Schmerzen haben. Wie ist Sally's Lebensqualität? Wenn sie ständig Luftnot hat, dann ist es für sie ja wirklich schon ein wenig Quälerei und das muß einfach aufhören. Im Moment bin ich auch ein wenig ratlos, aber ich werde nachdenken. Mit dem Marbocil ist sie bestimmt recht gut eingestellt, nur ich frage mich - ICH bin kein VET-Med. - ob es nicht sinnvoll wäre, das Zeug noch eine Woche zu verlängern und dann erst zu röntgen. Nicht, daß ihr jetzt wieder zu früh aufhört. Wird sie in Narkose gelegt, wenn sie die Maus röntgen? Ich denke zwar, NEIN, nur falls doch, dann laß bitte das Sekret nochmal untersuchen.
Und schon wieder bin ich so spät dran, dir auch eine gute Nacht,
ganz liebe Grüße Gaby
PS sei bitte nicht irritiert, ich schreibe vom Laptop meiner Partnerin.
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 01.02.2008, 09:46
Hallo Veronika,
wir geben immer mogens das Rimadyl, den ohne will sie nicht essen.
Sally bekam bißher 1 Woche 2 x 300 mg täglich das Clindamycin, danach habe ich auf 3 x 450 mg täglich erhöht, zu diesem Zeitpunkt habe ich dann das Daraprim mit eingesetzt. Also man kann sagen kommenden Montag werden es 14 Tage das sie die richtige kombination für die Toxo bekommt.
Was die Lebensqualität meines Hundes betrifft, diese ist seit Mai so das sie 98 % ihres Tages liegend verbringt. Also ich würde sagen sie hat nicht mehr viel Lebensualität und manchmal komme ich mir schon als Tierquäller vor, weil ich sie noch nicht erlöst habe. Aber na ja, ...
Sally kann ohne Narkose geröngt werden sie ist super brav.
Die Temperatur liegt ohne Rimadyl bei ca. 39,5 mit geht sie auf 38,5 runter. Obwohl beim Hund 39,5 ja noch nicht als Fieber zu bezeichnen ist, frißt sie bei dieser Körpertemp. nicht.
Ich denke genau so wie Du lieber das Marbocil eine wenig zu lange als zu kurz geben, den wenn sich die Errreger noch mal vermehren können, ein drittes mal Marbocil, ob es dann noch wirkt.
Ich rede noch mal mit der TÄ.
Liebe Grüße
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
meljott - 01.02.2008, 12:26
Hallo Birgit,
ich schicke Dir eine PN mit Adressen von Tierphysiotherapeuten in Deiner "Nähe".
Du schreibst, dass Sally den Großteil des Tages liegend verbringt. Wenn sie dann läuft merkst Du einen deutlichen Leistungsabfall während der paar Schritte die sie macht, im Sinne von das die ersten Schritte (nachdem sie mühevoll aufgestanden ist) noch halbwegs "normal" aussehen und sie zunehmend weniger Koordinationsfähigkeit zeigt? Läuft sie staksig/steif? Hat sie Muskelzittern? Wie legt sie sich dann hin (sackt sie in sich zusammen oder legt sie sich noch autonom hin)? Wie sieht ihr Fressverhalten aus? Behält sie das Futter bei sich? Verliert sie an Körpergewicht? Wie klappt das Trinken, verschluckt sie sich hin und wieder oder sogar regelmäßig? Wie sieht ihr Gesicht aus, kannst Du eine Veränderung von ihrem Augenausdruck erkennen oder stehen die Gesichtsknochen hervor? Wenn sie liegt kann sie ihren Kopf hochnehmen? Wie hält sie ihre Rute beim Laufen, ist hier eine Veränderung erkennbar?
Ich weiss, dass das jetzt ne` Menge Fragen auf einmal sind und zugegebnermaßen kämpfe ich soeben mit mir, ob ich diese Antwort überhaupt abschicke, da ich Dich auf KEINEN Fall verunsichern möchte!! Aber um einen anderen Aspekt über Sallys Leidensweg zu beleuchten sind das wichtige Eckdaten, die recht hilfreich sind, wenn man diese weiss?! Daher stelle ich jetzt einfache diese Fragen und wir werden sehen, ob es weiterhilft Licht ins Dunkel zu bringen?! Weiterhin durchhalten und das wird auf jeden Fall besser werden :dafür: :dafür: :dafür: :dafür: :dafür: :dafür:
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 01.02.2008, 14:09
Hallo Melanie,
erst einmal danke für die Adressen.
Also ich versuche nun mal alle Fragen zu beantworten.
Nachdem sie mühevoll aufgestanden ist, habe ich den Eindruck das es erst nach ein paar Schritten besser wird, sie muss sich erst einlaufen.
Nein ich würde nicht sagen das sie steif oder stacksik läuft, eher hummpelnd. Aber da ja das rechte Bein verkrüpelt ist und beim linken das Kreuzband ab ist, darf man den hintern Teil momentan in der beurteilung nicht so mit einbeziehen. Und vorne habe ich eher den Eindruck das sie nachgibt, beim gehen, also humpelt.
Muskelzittern hatte sie, jetzt nicht mehr, kann ich schon einige Zeit nicht mehr beobachten. Sie hatte es immer nach dem gehen wenn sie sich hin gelegt hatte.
Beim hinlegen, also mit elan legt sie sich nicht hin, es fällt schon irgendwie schwer. Zuerst geht sie hinten runter und der vordere Teil folgt
etwas steif.
Also in der umgekehrten Reihenfolge wie beim austehen, siehe Foto oben.
Sie frisst wenn sie Schmerzmittel hat, ohne Rimadyl eher nicht. Aber Futter bleibt unten.
Körpergewicht ist seit längerem gleich, verliert sie nicht, hatten wir aber auch schon ist nun stabil.
Trinken tut sie, am liebsten Silberwasser. Sie trinkt gut, aber man hat dann den Eindruck, das es manchmal im Hals stecken bleibt, so als wenn ein Haar im Hals wäre, und dann hustet sie. Passiert manchmal auch beim Fressen. Wir haben auch beobachtet, wenn man ihr den Napf direkt vors Gesicht hält, frisst sie eher als wenn er am Boden steht. So als ob sie ihn am Boden irgendwie nicht anpeilen könnte.
Gesicht war ziemlich eingefallen, über den Augen richtig Kullen. Sie bekam Anabilika und seitdem ist es nicht mehr. Auch die restlichen Muskeln sehen nun nicht mehr so eingefallen aus.
Die Rute steht normal.
Manchmal wenn sie liegt und hebt den Kopf, kneift sie die Augen zusammen so als ob Schmerzen da wären, ist aber auch schon viel besser. Hatten es schon schlimmer, außerdem schlägt sie viel mit den Ohren.
In diesem Kopfbereich muss der Schmerz einmal ganz schlimm gewesen sein, den berührte man sie da an den Ohren winselte sie manchmal, ich glaube das hin mit den Nerven zusammen.
Leider kann ich nicht mehr weiter schreiben, den ich muss zur Arbeit,
bis heute Abend.
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
Gaby K. - 01.02.2008, 18:11
Liebe Birgit,
nun habe ich dich doch verwirrt. Das was du von Veronika gelesen hast, das war ich - Gaby - ich konnte in dem Moment nur an den 2 PC u. da ist Veronika - meine Partnerin - eingelogt.
Du, es gefällt mir wirklich gar nicht, daß das Fieber immer noch so hoch ist. Da muß jeder Patient ob Mensch oder Tier völlig kaputt sein und die Kraft muß versagen. Und je mehr sie sich körperlich anstrengt, je höher geht das Fieber. Das ist schon bei Kindern so. Haben sie einen Infekt und die Eltern passen nicht auf und lassen sie zuviel herumtoben bzw. bei jeder körperlichen Aktivität steigt sofort das Fieber. Sicherlich ist das auf Dauer eine wirklich schwierige Situation, die Muskel verschwinden wenn man sie wenig betätigt und das Fieber hat keine Chance wegzugehen bzw. die Entzündung, wenn man sich bzw. den Hund zuviel bewegt. Und je länger es dauert um so anstrengender ist widerum jede Bewegung.
Ach, was soll ich jetzt schreiben, du machst ja nun schon sehr lange eine Gratwanderung durch und sicherlich hast du Sally immer gut in der Beobachtung, ob ihr Leben noch lebenswert ist. Es läuft ja jetzt schon sooo lange einen so ungünstigen Weg, wobei der dicke Infekt bzw. die Lungenentzündung ist so sehr schwierig. Ist das Fieber jetzt auch nicht unter Marbocil heruntergegangen?
Ich drück euch weiter die Daumen, ganz liebe Grüße
Gaby
Re: Sally unser Sorgenkind
meljott - 01.02.2008, 22:56
Hallöle Birgit,
ist Deine Maus auch schonmal "knochentechnisch" genauer untersucht worden? Hast Du von den TÄ schonmal den Begriff "Wobbler" gehört? Sind noch andere Blutteste (ausser Mittelmeererkrankung und Toxo) gemacht worden? Beim durchlesen habe ich nix gefunden (will aber nicht ausschliessen, dass ich es überlesen habe!) :roll: ..... ich wünsche Euch eine ruhige und erholsame Nacht (weiss ja nicht, wann Du das liest) oder wahlweise einen guten Morgen..... also bis denn dann
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 01.02.2008, 23:38
Hallo Gaby,
ja, jetzt habe ich doch was durcheinander gebracht, :mrgreen:
es stimmt ich beobachte Sally sehr genau und es dauerte schon so lange für sie. Wenn jetzt diese Behandlung auch wieder fehl schlägt, bzw. nichts bewirkt dann werde ich mir was überlegen müssen.
Es ist halt sehr schwer einen Hund zu erlösen, wenn man nicht einmal weiß weswegen und vorallem ihre Augen sagen nicht das sie sterben will. Noch sind wir nicht am Ende, aber wenn ich ganz ehrlich bin auch mein Kampfgeist schwindet. Ich habe es so satt vor dem Internet zu sitzen, jedem klitzkleinen Anhaltspunkt nach zu gehen und zu suchen was meinem Hund fehlt. Auch habe ich die TÄ satt, die mich nur enttäuscht haben, nie hatten wir einen Erfolg und das macht mich mürbe und müde.
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 01.02.2008, 23:45
Hallo Melanie,
nein den Begriff habe ich noch nie gehört, was ist das?
Wir haben Meningitis, Staupe, Reuma, Autoimmunerkrankung untersucht, mehr fällt mir momentan nicht ein.
Ich habe mit ihr auch schon Magnetfeldtherapie gemacht, außerdem wochenlang Bioresonanz. Es wurde schon Schlangengifte eingesetzt, sämtliche Globuli usw.
Ach ja, Sally hat Kugeln im Körper, es wurde auf Blei untersucht, es wurde im Urin ein bißchen was gefunden an Bleigehalt, aber das Labor sagte nichts besorgniserregendes.
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 02.02.2008, 13:14
Hallo zusammen,
gerade habe ich eine Geschicht hier im Forum gelesen, bei diesem Hund wurde Cleorobe verabreicht, von Usch kam kann die Antwort Cleorobe sie das agressivste.
Was mich nun interessieren würde ist den Cleorobe kein Clindamycin?
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
Anonymous - 02.02.2008, 17:33
Hallo Birgit,
irgendwie haben unsere Hunde durchaus einiges gemeinsam,
nur sind bei Dana alle Symptome wesentlich schwächer.
Auch Dana steht oft mühevoll auf, allerdings geht sie etwas staksig, nach einigen Schritten wird das besser. Ihre Körperhaltung beim Aufstehen hat auch Ähnlichkeit mit dem Foto von Sally, nur eben alles nicht so sehr ausgeprägt.
Wenn sie hastig Wasser trinkt verschluckt sie sich manchmal bzw. etwas kommt dann wieder raus, allerdings nicht bei fester Nahrung.
Sie hört manchmal urplötzlich auf zu fressen, ohne das ich einen Grund erkennen kann. Halte ich den Napf hoch frißt sie weiter. Allerdings zeigt sie dieses Verhalten auch, wenn sie aus ihrem Gestell frißt, das ja die Näpfe erhöht hat, auch da hört sie manchmal urplötzlich auf.
Wenn es bei Hunden eine Art Schlaf-Apnoe gibt, dann hat Dana diese tagsüber, nachts kriege ich das ja nicht mit.
Aus dem liegen heraus schaut sie mich panisch an, setzt sich auf und ihre Atmung setzt für einige Züge aus.Dann ist wieder alles in Ordnung.
Fieber hatte sie nur einmal, da bekam sie vom TA sofort AB und Kortison gespritzt, sie hatte natürlich einen erneuten Schub und die übliche
AB-Therapie begann wieder.
Bei Dana ist dies alles nicht so sehr spektakulär, trotzdem gleicht einiges wenn auch in wesentlich milderer Form Sally´s Beschwerden.
Machst du mit Sally noch Hunderunden ??? da finde ich garnichts drüber.
Wenn sie 98% des Tages liegt ist das ja schon sehr viel.
Läuft sie auch nicht mal durch die Wohnung ??
Reagiert sie wenn draußend jemand hergeht oder nimmt sie daran garnicht mehr teil ??
Dana jagt z. Zt. stundenlang Bagger die hinter unserem Haus das Bachbett sanieren, sie hofft immer noch diese zu vertreiben.
Daumendrückende Grüße
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 02.02.2008, 17:50
Hallo Angelika,
nein ich kann mit Sally keine Hunderunden mehr machen, zum ersten wegen ihrem Kreuzband, das ihr beim gehen sehr schmerzen macht und zum anderen sie bekommt sehr schlecht Luft. Ich denke das zwar das mit dem Schleim ein klein wenig leichter ist, gering, aber das AB dafür wirkt dieses mal bei weitem nicht so schnell wie beim ersten mal. Ich könnte mich maustod ärgern das es zu früh abgesetzt wurde.
Sally liegt den ganzen Tag rasselnd da und stiert entweder vor sich hin oder sie schläft. Also mit einem Hundeleben hat das eigentlich nicht mehr viel zu tun. Sie bellt ab und zu wenn sie z.b das Postauto hört. Wo ich ihn noch eine große Freude machen kann und ich versuche dies so oft es geht wenn sie Auto fahren darf, ihre große Leidenschafft von Anfang an.
Manchmal denke ich ich bin ein Tierquäller, weil ich sie nicht erlöse, aber sie hatte doch noch nie was schönes in ihrem Leben und nun wo sie entlich zu Hause ist, soll sie sterben????????????
Ich weiß nicht ob das richtig wäre?
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
Gaby K. - 02.02.2008, 19:08
Ach Birgit,
mir fällt es sehr schwer, dir diese Zeilen zu schreiben. Bevor du sie weiterliest, bitte lies sie mit einer ganz liebevollen Betonung. Mir fällt es wirklich unendlich schwer, dir dieses zu schreiben. Aber ich finde, es ist an der Zeit, daß du und auch wir hier, die dir gerne helfen würden, ein wenig mehr an Sally denken.
Du machst dir Vorwürfe, daß du das AB zu früh abgesetzt hast, das brauchst du doch wirklich nicht. DAS ist doch wirklich nun Sache - normalerweise der Tierärzte. Du tust soviel für deine Sallymaus,
doch manchmal ist es auch so, daß wir Abschied nehmen müssen.
Wie du schreibst, hat Sallys Hundeleben doch gar nichts mehr mit einem relativ normalen Hundeleben zu tun. Das kann man mal ein paar Wochen tolerieren und versuchen, es dem Hund zu erleichtern, doch es kommt keine Erleichterung für die Maus. Sie hat ständig Schmerzen, allein durch den Kreuzbandriss, durch das verkrüppelte andere Beinchen, dann das ständige Fieber dabei.
Für mich gehört zu einem schönen Hundeleben, ein schönes Zuhause, das hat Sally ja nun wirklich, aber das ist eben noch nicht alles. Ein Hund muss schnüffeln mögen, er muß laufen können, er will toben, er will gerne fressen - machen zwar nicht alle - aber es wäre doch die Norm, der Wuffel möchte auch gerne lachen - klingt jetzt ein wenig simpel, doch ich finde, es ist so. Und was kann deine Sally davon noch? Sie kann als Hund nur noch liegen, sie möchte gerne fressen aber es geht nur mit Schmerzmitteln. Dazu bekommt sie ständig schlecht Luft, das alleine ist, wenn man es als Mensch schon erlebt hat, eine sehr quälende Situation.
So und jetzt sitze ich hier mit meinem Taschentuch in der Hand und überlege, ob ich diese Zeilen an dich abschicken soll. Ich wollte mich wirklich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen......., aber in mir sagt jemand, ich muss es tun.
Fühl dich liebevoll umarmt und sei mir nicht böse
deine Gaby
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 02.02.2008, 22:10
Hallo Gaby,
ich bin Dir doch nicht böse wegen Deinen Zeilen, Du hast ja recht. Es stimmt wir können nicht mehr toben und laufen, das Schnüffeln hat momentan auch nicht die oberste Priorität und es ist kein normales Hundeleben, alles nicht so wie es sein sollte.
Als ich meine Collie Hündin im Dezember 06 schweren Herzens gehen lassen musste, wusste ich es so weit, meine Cindy war unheilbar krank und es hätte nie mehr eine Besserung geben können. Sie hatte 10 1/2 Jahre ein schönes Leben bei uns.
In ihrem früheren Leben hatte es Sally nicht leicht und dann durfte sie nur 4 Monate ein richtiges Hundeleben bei uns führen bevor sie krank wurde. Das ist unter anderem auch ein Grund, warum ich mir nie verzeihen könnte, jetzt wo wir endlich eine Diagnose habe, die Therapie vorzeitig abzubrechen.
Ich hoffe einfach immer noch, das die Toxo Behandlung anschlägt, am Rosenmontag werden es erst 14 Tage das wir die Medis in der Richtigen Dosierung geben.
Sallys Hauptproblem ist das sie vor allem bei Bewegung schlecht Luft bekommt, es ist in etwa so, als wenn wir bei einer Erkältung total verschleimt sind. Aufgrund desen schränkt sie natürlich auch jede Aktivität weitgehend ein.
Wenn das einmal weg gehen würde dann sieht Sallys Lebensqualität wieder besser aus, da bin ich mir ganz sicher.
Wir haben einen langen und steinigen Weg hinter uns, Sally hat so sehr gekämpft. Es gab Abschnitte da war sie bei weitem schlechter dran als jetzt und darum möchte ich ihr noch eine gewissen Zeit geben.
Vielleicht stosse ich bei dem ein oder anderen deswegen nun auf Unverständniss, aber Sallys Augen sagen mir noch nicht das sie gehen möchte.
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
Gaby K. - 02.02.2008, 23:13
Ach Birgit,
ich kann dich doch so gut verstehen. Ganz dolle würde ich dir wünschen, daß es bald einen anderen, besseren Weg für euch geben wird. Auch ich finde es immer schlimmer einen jungen Hund gehen zu lassen als einen, der sein Leben gelebt hat.
Ich habe es selber erleben müssen. Einen Boxerrüden, der nur 1,5 Jahre alt wurde. Er hatte eine Nierenerkrankung und wir haben auch lange gebraucht, bis wir ihn haben über die Regenbogenbrücke ziehen lassen.
Doch als wir merkten, DAS ist jetzt kein Hundeleben mehr, da konnten wir ganz schnell sagen, wir treffen uns irgendwann wieder.
Natürlich mußt du tun, was DU meinst, nur häufig ist es der Fall, daß man nicht mehr ganz objektiv denken kann. Man ist einfach zu sehr mit Emotionen beladen und interpretiert schnell was in die Hundeaugen hinein was wir als Menschen sehen möchten.
Ich wünsche dir, daß du die Entscheidung treffen kannst, wenn es wirklich nötig ist. Aber wenn du Fragen hast, DANN frag bitte. So lang ich antworten kann, so lange mach ich das natürlich gerne.
Fühl dich gut verstanden und in den Arm genommen
Re: Sally unser Sorgenkind
usch3000 - 02.02.2008, 23:16
Liebe Birgit und liebe Gaby,
oh weh, nun sind wir an einem Punkt angelangt, an dem es sehr schwierig wird.
Als es meiner Elli so unglaublich schlecht ging, hätte niemand mehr auch nur einen Pfifferling auf ihr Leben gegeben. Sie konnte kaum den Kopf heben und wenn sie versuchte zu gehen, "ging" sie auf der Oberseite der Vorderpfötchen. Über Wochen ging es ihr so schlecht und dieses Leben war alles andere als lebenswert. Darüber hinaus die Blindheit und weitere Gefahren, wie die LM, die sich auch noch durchsetzen hätte können.
Viele Menschen haben gesagt, es sei doch sicher besser, wenn ....
Du, meine liebe Gaby, hast völlig Recht, mit dem was du schreibst. Ein schönes Hundeleben war das nicht. Jede Sekunde habe ich sie beobachtet und oft genug habe ich mich gefragt, was tue ich da? Ist das richtig oder Egoismus? Es gab einige Momente, in denen ich kurz davor war, den Weg zu gehen und habe es nicht getan. Und es waren ihre Augen!
Ich denke, wir müssen eines berücksichtigen: die Einzige von uns, die Sally kennt, ist Birgit. Und Birgit sieht ihre Augen. Und es sind die Augen - da stimme ich dir, Birgit, zu - die einem sagen, wann es so weit ist.
Ihr habt so viel gekämpft und es gibt Fortschritte, wenn auch winzig kleine. Ich würde noch weiter kämpfen.
Meine Gedanken sind bei euch und ich hoffe so sehr, daß sich der Kampf bewährt und zu einem guten Ende führt.
Ich halte deine Hand, Birgit
Hoffnungsvolle Grüße
Re: Sally unser Sorgenkind
Gaby K. - 02.02.2008, 23:19
Ach ihr Zwei,
wenn ich doch nur helfen könnte!!!! Dir Birgit und deiner Sally.
Ganz ganz liebe Grüße an Euch und auch natürlich an dich Usch.
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 03.02.2008, 00:09
Liebe Usch, liebe Gaby,
Gaby Du hast uns schon so oft geholfen und dafür bin ich Dir sehr dankbar. Ich weiß Deine Bemühungen zu schätzen und ich weiß auch das Du den letzten Beitrag im Sinne von Sally geschrieben hast, weil Du nicht möchtest das sie unnötig leidet. Leider kann ich es nicht wissen, wie es ausgeht und vielleicht sage ich eines Tages hätte ich nur auf Gaby gehört, aber ich weiß es eben nicht.
Sally sagt mir gerade, wir sollen sie nicht aufgeben sie möchte wieder gesund werden.
Und Dir liebe Usch, danke ich von ganzen Herzen für Deinen Beitrag.
Er hat mir Kraft gegeben und ich werde weiter kämpfen, solange bis ich was anderes in ihren Augen sehe.
Vielen Dank Euch beiden
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
meljott - 03.02.2008, 14:42
Liebe Birgit,
als es Lessa so mies ging (das zog sich akut über 2 Jahre und latent insgesamt über 4 Jahre!!) habe ich auch immer gewusst, dass meine Maus ein Fighter ist und nicht aufgeben will, auch das konnte ich ihren Gesichts- und Augenausdruck entnehmen!! Als dann die Diagnosen feststanden und der Feind seine Gesichter zeigte haben wir auch unaufhörlich gekämpft (auch mit zahlreichen Tiefpunkten) immer mit der Gewissheit das Lessas Lebenswillen so stark war, dass sie die ganzen "Chemiebomben" weggesteckt hat und mit dem Ergebnis, dass sie heute lt. Laborwerten "kerngesund" ist natürlich mit diversen Abstrichen in der Motorik, aber damit kann sie saugut leben!!! Auch muss ich heute immer noch sehr häufig feststellen, wenn man hirnlosen humanoiden Wesen begegnet, dass man richtig angefeindet wird wenn man mit einem gehandicapten grossen Hund unterwegs ist. Da kommen dann auch sinnlose Kommentare wie "das ist doch ne' Qual für das Tier" , "wie kann man sich das mit ansehen" und vieles anderes mehr. Aber solche Kommentare beirren mich absolut nicht mehr, denn ich weiss, dass das Quaks ein saugutes Leben hat und auch eine richtig gute Lebensqualität und das kann man deutlich sehen, wenn sie mit anderen 4-Beinern durch die Gegend hoppelt. Ein ganz wichtiger Indikator ist für mich allerdings auch die Gewissheit, dass sie keine Schmerzen hat und sollte irgendwann der Punkt erreicht sein, das Schmerzen mit hinzu kommen, dann sollten diese auf jeden Fall therapierbar sein, wenn das nicht gewährleistet werden könnte, dann käme ich auch ganz massiv ins grübeln!!! Daher denke ich, dass DU realistisch genug einschätzen kannst, wenn Deine Maus eindeutige Lebenssignale sendet, den Kampf weiter aufzunehmen, wenn auch mit Sicherheit stark ermüdet und fast leer. Ich glaube diese Phase kennt jeder von uns hier.
Von den möglichen Testverfahren (für div. Krankheitsbilder) habt Ihr die relevanten Möglichkeiten ausgeschöpft, letztendlich stehen verschiedene Diagnosen fest und nun geht es darum, die schon so manifestierten Baustellen abzuschliessen und das wird mit Sicherheit laaaange dauern und ein 100%-tiger Erfolg kann nicht zugesichert werden. Aber wenn man der Sally ein "hundewertes" Leben verschaffen kann, ist das doch schon ein Meilenstein. Um kurz auf den Wobbler einzugehen, dass ist (stark vereinfacht ausgedrückt) eine Instabilität bzw. Defekt der Halswirbelsäule (kann ausgelöst werden durch verschiedene Faktoren), die sich anfänglich auf die Hinterhand auswirkt und fortschreitend auch sich auf die Vorderextremitäten ausweitet mit Muskelatrophie und Manipulationsschmerzen. Einiges bei Sally könnte dafür sprechen, allerdings kann die definitive Diagnose nur anhand von Röntgen mit entsprechenden Stressaufnahmen gestellt werden und dafür müsste sie bestimmte sediert werden und das ist in ihrem jetzigen Zustand bestimmt nicht möglich bzw. ratsam. Es ist halt superschwierig, wenn ein Krankheitsbild gezeigt wird, wo so viele Differentialdiagnosen nötig sind, weil die Symptome auf alles und nichts passen :motz: . Aber das muss man akzeptieren und sich entsprechend mit der Situation arrangieren und eins nach dem andern abhandeln. Ich hoffe, diese Zeilen können Dir bzw. Euch ein bisschen Mut und Kraft geben :knuddel:
Re: Sally unser Sorgenkind
Anonymous - 03.02.2008, 17:52
Liebe Birgit
Der Punkt an dem wir jetzt angelangt sind geht unter die Haut.
Du hast jetzt verschiedene Meinungen gelesen, und alle haben irgendwo
recht.
Aber du hast auch einen für mich ganz entscheidenden Satz geschrieben,
nämlich von Lessa´s Augen, von ihrem Augenausdruck und ich glaube,
das ist der einzig sichere Hinweis den uns unsere Hunde geben.
Wirklich raten kann ich dir leider nicht, Dana ist mein erster Hund und ich mußte noch keinen gehen lassen, habe also keinerlei Erfahrung.
Und trotzdem.................die Augen.
Ich kann mir vorstellen das unsere Hunde signale geben wenn sie wirklich nicht mehr können und wollen.
Sally bekommt jetzt genau die richtigen Medikamente, und die erst seit knapp zwei Wochen. Sie ist schon sehr lange krank und ich denke, die Wirkung wird noch auf sich warten lassen.
Aber sie hat ihre Chance, auch wenn wir alle noch ein bisschen warten müssen.
Wir haben hier im Forum schon Hunde gehen lassen müssen, einige haben trotz aller Bemühungen den Kampf verloren.
Aber wir haben hier auch unsere Sieger, Hunde die es entgegen jeder Prognose geschafft haben. Hunde, bei denen wirklich ein Wunder geschah.
Alle waren sie recht krank, einige schienen aber wirklich zum Tode verurteilt, und sie haben es doch geschafft und führen heute ein glückliches Hundeleben.
Heute habe ich mit Marion telefoniert, die Geschichte findest du unter
"Ponti". Ponti war so krank das kaum jemand an eine Erholung dachte, er hatte zudem noch große OP´s hinter sich bringen müssen.
Heute läuft er ohne Probleme eine Stunde, er lebt ein wirklich schönes Hundeleben, es geht ihm gut, er ist glücklich.
Elli´s Geschichte hast du gelesen, Dana´s Lebenserwartung betrug
1 Jahr, im Dez. ist sie 5 Jahre alt geworden.
Es gibt viele aufmunternde Beispiele hier.
Natürlich darf man die Probleme nicht verniedlichen, einen Hund nicht quälen weil man nicht loslassen kann. Oft sind auch die Worte von neutralen Menschen hilfreich, die einen auf den richtigen Weg bringen, manchmal ist man vor Liebe zu seinem Hund blind.
Und dennoch bin ich jetzt wieder bei den Augen angelangt,
Sally will noch nicht gehen und noch hat die volle Wirkung der richtigen Medi´s nicht eingesetzt.
Also kämpft ihr beide, tut euer Bestes, seid zuversichtlich und
du Birgit, mach Sally Mut, gib ihr Stärke für den Kampf.
Wir alle hier wünschen uns wieder mal ein Wunder, es darf ja sicherlich auch ein kleines Wunder mit ein bisschen Mängeln sein,
mit kleinen bleibenden Mängeln mit denen Sally trotzdem voller Freude durchs Leben sausen kann.
Das wünsche ich euch von ganzem Herzen.
:love:
Angelika mit Dana
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 03.02.2008, 19:36
Hallo Melanie und Angelika,
ich habe mir Eure Berichte aufmerksam durchgelesen und eigentlich kann ich nicht mehr sagen als :dankeschön:
Ich denke das Sally genau merkt ob ich innerlich bereit bin noch für sie zu kämpfen und darum darf ich einfach nicht nachlassen, sonst gibt sie sich vielleicht am Ende doch noch auf.
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 04.02.2008, 21:11
Hallo alle zusammen,
ich brauche Eure Hilfe und möchte gerne Eure Meinung zu folgendem hören.
Ich habe den Eindruck das das AB Marbocil das wir für den Erreger in der Luftröhre geben nicht mehr richtig greift. Das Schleimrasseln ist zwar besser aber das atmen ansich nicht, es ist nur gering besser.
Seht mal bitte was ich heute über diese Bakterien die in Sallys Luftröhre sitzen heute im Internet gefunden habe. Es ist kein astreines Deutsch weil es übersetzt ist.
S. Maltophila ist eine relativ ungewöhnliche Ursache einer Lungenentzündung, Harnwegsinfektion, Infektionen oder Blut; bei immunsupprimierten Patienten jedoch ist S. Maltophilia eine wachsende Quelle von latenten pulmonalen Infektionen. S. Maltophilia Kolonisation in Personen mit zystischer Fibrose nehmen zu.
Viele Stämme von Maltophilia sind empfindlich gegenüber Co-trimoxazol und ticarcillin, wenn auch der Widerstand zugenommen hat. Es ist in der Regel nicht anfällig für Piperacillin und Sensibilität für ceftazidime ist variabel
Ich habe morgen Vormittag beim Doc mit Sally einen Termin, ich will die Blutwerte untersuchen lassen, eventuell eine Röntgenaufnahme von der Lunge machen lassen außer der TA hält es noch für zu früh.
So nun meine eigentliche Frage, morgen geben wir das AB Marbocyl für die Bakterien das letzte mal, ich denke die ganze Zeit das es am besten wäre das Cotrim einzusetzten. (Ich werde den Verdacht nicht los, das die Lungenentzündung nur von den Bakterien kommt).
Da das Cotrim gegen die beiden Sachen also Toxo und die Bakterien helfen würde, soll ich es morgen beim TA durchkämpfen oder lieber nicht, was ist Eure Meinung dazu?
- Handelt es sich bei diesem hier oben in dem Artikel Co-trimoxazol um das Cotrim??????
- Um wieviel schlechter ist das Cotrim gegenüber dem Daraprim??????
- Könnte ich ohne Bedenken von Daraprim zu Cotrim wechseln????
Daaanke
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
Gaby K. - 05.02.2008, 00:35
Hallo Birgit,
um das zu beurteilen zu können, MUSS eine Resistenzbestimmung gemacht werden. Alles andere ist wilde Spekulation, es wäre wirklich unverantwortlich, die Sally mit allem und jedem vollzupumpen, ohne zu wissen, WARUM und wofür. Ob Mediziner oder nicht, das kann so KEINER beurteilen. Was anderes kann ich dazu nicht mehr sagen und auch ich würde mich jetzt wirklich mal an die Aussagen des Tierarztes halten, denn das ist ja sein Job und er weiß, welches Antibiotikum bei diesem Keim und diesem Krankheitsbild am ehesten wirksam ist. Aber wie schon oben geschrieben, OHNE Resistenzbestimmung hat es überhaupt KEINEN Sinn, dass irgendeiner auch nur irgendeine Meinung äußert.
Ich habe wirklich Verständnis für dich, aber bedenke mal, du gehst zu einem Arzt DEINES Vertrauens und sagst, Herr oder Frau Dokt. ich habe eine Lungenentzündung, aber ich meine sie kommt von xy...., verschreiben sie mir mal das xy Medikament. Da nutzen dir die Meinungen vieler Menschen überhaupt nichts, wenn nicht eine wirkliche handfeste Diagnose feststeht. Oder bekommst du die Medikamente verschrieben, weil DU es so wünschst? Was DAS wäre, das brauch ich ja hier nicht mehr zu schreiben.
Sorry, wenn ich das jetzt so hart schreibe, aber was anderes fällt mir dazu überhaupt nicht mehr ein. Ich kann das alles nicht mehr nachvollziehen, es ist für mich unfassbar.
Was meinst du, wie sich ein Tier verhalten würde, wenn es in der freien Wildbahn leben würde..........
Weiterhin viel Glück
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 05.02.2008, 09:33
Guten morgen Gaby,
ok danke.
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 06.02.2008, 22:28
Hallo zusammen,
ich habe überlegt ob ich diese Zeilen überhaupt schreibe soll. Aber da ich die Antwort auf meinen letzten Beitrag nicht so nachvollziehen kann, weil ich im Grunde nur eine Frage bezüglich eines Medis gestellt habe und deshalb möchte ich doch noch kurz was dazu schreiben.
Ich habe den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden und es ist ok, Sally und ich kommen auch weiterhin alleine klar, so wie bißher auch.
Die Residenzbestimmung für den Erreger Stenotrophomonas maltophilia, der in Sallys Luftröhre sitzt habe ich am 29.01. hier im Forum eingestellt. Dieses Laborergebnis bekam ich im gleichen Zuge mit dem Toxoplasmose Titer ausgehändigt. Es wurde Clindamycin und Daraprim für die Toxo verschrieben, dank dem Forum hier habe ich die richtige Dosierung erhalten. Für die Stäbchenbakterien in den Atemwegen bekam Sally das AB Marbocyl. Nachdem ich dieses AB sieben Tage gegeben hatte, dies aber offensichtlich zu kurz war, kam ein Rückfall. Damals stellte ich hier im Forum die Frage ob es nicht sinnvoll wäre, das Daraprim gegen das Cotrim auszutauschen, da dieses gegen beide Krankheiten helfen würde, also gegen die Toxoplasmose und auch eben gegen diesen Erreger
(siehe Labor Residenzbestimmung).
Dieser Vorschlag wurde im Grunde eigentlich befürwortet, nur leider hatte ich schon wieder für 10 Tage mit dem AB Marbocyl angefangen, als mich die Antwort erreichte, somit war es also hinfällig.
Als ich nun vor ein paar Tagen erneut die Frage stellte, waren die 10 Tage mit Marbocyl fast um, das Ergebnis das wir mit dem Medi erzielt hatten war eher nicht zufriedenstellend, vielleicht auch deswegen weil wir es schon zum zweiten mal gegeben haben. Um Sallys Körper nicht noch mehr zu belasten, stellte ich mir erneut die Frage und schrieb das auch hier, ob eben die andere Kombination aus Clinda und Cotrim nicht auf Dauer die bessere Wahl ist. Den somit könnte man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und vor allem das Cotrim muß sowieso länger gegeben werden und somit ist die Gewissheit dann doch größer die Bakterien zu eleminieren, denke ich zumindest.
Und aus diesem Grund wollte ich einiges über das Cotrim wissen und auch noch Meinungen einholen, den hier im Forum sind ja wohl die Leute die mit diesem speziellen Medi, sprich das Cotrim, ja am meisten Erfahrung haben.
Natürlich verschreibt mir mein TA nicht die Medikamente die ich möchte.
Ich habe in den ganzen Monaten sehr viel im Internet geforscht, nach Krankheiten gesucht die auf die Symptome passen könnten die Sally hat. So bin ich auch auf die Toxoplasmose gestoßen und nur deswegen sind wir heute soweit das die Krankheit nun einen Namen hat. Ein TA ist auch kein Gott in weiß und wenn er noch dazu nicht auf ein bestimmtes Gebiet spezialisiert ist, muss er ein sehr breites Fachwissen haben und kann dadurch vielleicht nicht immer bei jeder Krankheit alles zu 100 % wissen.
In unserem Fall ist einiges schief gelaufen, seis weil Sally schon mehr tod als lebendig war und es am Anfang von einem akuten Zustand in den anderen ging oder weil einfach die vier TÄ die wir im Laufe der Zeit hatten alle unfähig waren, ich weiß es nicht.
Eine gewisse hilflosigkeit, unfähigkeit von Seiten der TÄ plus das sie ein ganz besonders schwieriger Fall ist, lies mich oft verzweifeln.
Was spricht also dagegen, wenn ich mich informiere und dem TA einen Medikamenten Vorschlag mache, der meinem Hund eventuell helfen kann, bzw. seinen Körper schonen kann?
Ob er dann darauf eingeht liegt immer noch in dem Ermessen des Arztes.
Also ich persönlich kann dabei nichts schlimmes finden.
In diesem Sinne
Liebe Grüße und alles Gute für Euch
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
Indio - 07.02.2008, 20:34
Hallo Birgit!
Wie geht es Sally heute und was hat sich bei dem TA-Besuch ergeben?
Es wäre schön, wenn Du weiter berichtest!
Liebe Grüße
Marion mit Ponti und Dinah
Re: Sally unser Sorgenkind
Anonymous - 08.02.2008, 16:12
Hallo Birgit
Leider war ich jetzt kaum im Forum, weil mich privat schon wieder das große Chaos heimgesucht hat :motz:
Ich kann dir leider zu all den medizinischen Fragen keine konkreten
Antworten geben, da bin ich einfach überfordert.
Aber ich kann dir von meinen Erfahrungen mit Dana erzählen, welche Medi´s sie bekam und wie sie darauf reagierte, welche Beschwerden sie hatte und auch teilweise noch hat. Und das mache ich gerne.
Sicherlich haben unterschiedliche Menschen verschiedene Ansichten,
davon lebt ein Forum und daran kann auch jeder wachsen.
Ich würde mich freuen, wenn du uns weiterhin von Sally
berichten würdest und ich hoffe so sehr, das du vom TA
gute Nachrichten bekommen hast.
Liebe Grüße
Angelika mit Dana
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 10.02.2008, 09:05
Guten morgen,
wir waren am Dienstag beim TA, da meine Tierärztin bei der ich bißher in der Klinik zur Behandlung war nicht mehr da ist, sie mach sich selbständig bin ich nun bei dem Chef der Klinik. Es ist so das er zwar Bescheid weiß über uns, er sich aber auch erst richtig einarbeiten muss in unsere Sache.
- er hat mich zur Heilprkatikerin geschickt, diese hat mir eine Therapie zusammen gestellt, um das Blei aus Sally s Körper auszuleiten. Sally hat Kugeln im Körper und es war zwar laut Labor ein humanmedizinisch unbedenklicher Wert, aber Sally ist eben kein Mensch.
Und darum wäre es besser es auszuleiten.
- dann muss ich zum Herzschall mit Sally.
- wegen dem Bänderriss gibt es zwei Möglichkeiten diesen zu richten, zum ersten die herkömmliche Methode, ein künstliches Band einzusetzten. Das ist die normale OP.
Zum anderen die Methode so weit ich das nun verstanden habe, ein Stück von dem Knochen raus zu sägen. Diese wäre ansich die bessere, weil Arthrose und Miniskusschädene minimiert werden. Außderdem kommt sie schneller wieder zum laufen, und durch den Umstand das der rechte Fuß
ja auch kaputt ist, wäre diese zwar teuere Op wahrscheinlich die bessere.
Dafür müsste ich nach Haar in die Klink, München.
Aber diese OP kommt sowieso erst in Frage wenn wir wissen das sie überlebt, bzw. muss sie ja für den Eingriff stark genug sein.
Mal schauen was die Zeit bringt.
So nun wünsche ich Euch noch einen schönen Sonntag
LG
Birgit
Re: Sally unser Sorgenkind
Anonymous - 10.02.2008, 15:11
Hallo Birgit
Ich denke auch, das die Bänderproblematik an zweiter Stelle steht.
Und vielleicht ist es ja ganz gut, das du nun einen anderen TA hast,
manchmal kehren die " neuen Besen " ja wirklich besser.
Sehr gespannt bin ich, was das Herzultraschall sagt, einiges scheint
ja durchaus bei Sally auf eine Herzproblematik hinzuweisen.
Ich wünsche dir einen schönen, sonnigen Sonntag
Angelika mit Dana
Re: Sally unser Sorgenkind
cinderella - 10.02.2008, 22:17
Hallo Angelika,
ja es könnte vielleicht nicht das schlechteste sein mit dem neuen TA.
Ich melde mich wieder wenn ich was von dem Schall weiß, mal schauen was raus kommt dabei.
LG
Birgit
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