Ein Gedicht

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    Re: Ein Gedicht

    Anonymous - 06.11.2005, 10:11

    Ein Gedicht
    Es gibt diverse Ursachen dafür, das der Mensch gelegentlich zu unüberlegten, törichten Handlungen neigt.
    Häufigste Ursache für dieses Phänomen ist wohl die LIEBE. Nichts ist schöner und gleichzeitig gefährlicher als die Liebe.
    Ist es eine glückliche Liebe, d.h. beide Partner empfinden das selbe für einander, dann kann sie Berge versetzen,
    Todgesagte heilen, zwölf Monate im Jahr Frühling werden lassen und für die Ewigkeit existieren.
    Ist es eine unglückliche Liebe, z.B. die eine Person ist bis ins Unsterbliche in die andere Person verliebt, doch es
    kommt nichts zurück, diese Art von Liebe ist die Gefährlichste, durch sie wird ein Mann zur Maus, ein Mann des Friedens zum Hannibal Lektor, Sorgen zu Eifersucht, gelegentliche Telefonate zu terrorisierenden Anrufen, vom Schwärmer zum Fanatiker, vom Gläubigem zum Zweifelnden und LIEBE wird zu HASS!
    Ach wie wünscht ich mir diese "GLÜCKLICHE LIEBE", wünscht ich wär’ einer der wenigen, die genau so viel Liebe bekommen wie sie selber geben können. Wissen sie, ich denke, wenn man für die Liebe die man einer Person schenken kann, einen Preis bekommen würde, würde ich der Nobel-Preis-Träger der "Liebezuverschenkenden" sein. Doch leider gibt es so einen Preis nicht, sodass niemand außer Gott höchst persönlich meine Fähigkeit „zu lieben“ einschätzen kann. Jeden Morgen wach ich auf und stelle mir ständig ein und dieselbe Frage, wieder und wieder: "Warum bin ich bloß unfähig geliebt zu werden? Liegt es an mir, liegt es an den Frauen oder liegt es wohl möglich daran, das ich zur falschen Zeit am falschen Ort geboren wurde?" Ich weiß die Antwort nicht, doch ich würd' sie so gern wissen, damit es mir besser geht. Damit diese Ungewissheit aus meinem Kopfe schwindet. Doch, wer weiß? Vielleicht ist es besser so, die Wahrheit würd' mich wahrscheinlich endgültig kaputt machen. Du müssen nicht denken ich wär’ ein Weich-Ei, doch was Liebe angeht, da bin ich wohl sehr verletzlich. Es kann egal wer daher kommen, egal für wie stark man sich hält, wenn's Hart auf Hart kommt und man verliebt sich, dann werden aus Helden bemitleidenswerte Kreaturen.
    Um von Anfang an mit offenen Karten zu spielen, ich kann von mir behaupten das ich anders als die anderen bin, jetzt heißt es wieder: "Das sagen die Männer alle!", nur bei mir ist es wirklich so, genau das ist mein Problem. Ich will nicht anders sein als die Anderen, ich will mehrere Freunde haben, mich einen Dreck um Liebe und Zukunft kümmern müssen, meine Jugend bis zum Äußersten ausschöpfen. Das kann ich aber leider nicht, denn ICH bin ICH.
    Wenn ich mich Nachts ins Bett lege, denke ich erst Stunden lang nach, was wohl an mir anders ist und warum mich die Liebe meidet, zumindest die Liebe die nicht von mir ausgeht. Wenn ich mich in meiner Umgebung umschaue, sehe ich nur Menschen die genau das Gegenteil von mir sind, ich wünscht ICH wär’ kein "Gegenteil", ich wünscht ich wäre wie die anderen, denn dann wäre ich nicht allein. Das was mir am meisten auf dieser Welt Angst macht ist, alleine zu sterben, das wünsch ich meinem ärgsten Feind nicht.
    "Oh Engel, wo bist Du? wieso? Wieso fliegst du andauernd weg? Hab ich etwa Hörner auf dem Kopf oder sehe ich aus wie eine Bestie? Wieso suchst du nach den anderen, du willst wohl auch einfach Mensch sein? Ach wie schön wäre es mit Dir, auf einer Wolke!". Wisst ihr, ich bin
    siebenunddreisich, ja ihr habt richtig gelesen,siebenunddreisich, und hatte in meinem einsamen Leben noch NIE eine Freundin,Die Mich So Liebte..
    Traurig, nicht war!? Es ist nicht so, das ich die Gelegenheit nicht gehabt hätte, doch ich war immer auf der Suche nach dem Besonderen, nach der absolut Richtigen. Ich habe immer gesagt, meinen ersten Kuss will ich mit der Frau erleben, die mich in all ihren Taten und Worten inspiriert, der ich mein Lebenswerk "Mein Leben" widmen will. Doch als ich dachte, ich hätte sie gefunden, flog sie fort wie der besagte Engel. Es gibt bestimmt viele, die mich wohl nicht verstehen können, die mich sogar auslachen, doch da gibt es nichts zu Lachen, absolut nichts.
    Wonach ich mich am meisten sehne ist einfach ihre Nähe, möchte’ sie einfach in meinen Armen halten
    und nie wieder loslassen, doch das geht nicht. SIE LIEBT MICH NICHT.
    Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich ein sehr gläubiger Mensch bin. Habe stets für das Wohlergehen anderer
    gebetet, ob für Familienangehörige, Freunde, ja selbst für Leute die ich gar nicht mag, selbst für deren Seelen
    hab ich gebetet, doch als sie diese Worte aussprach: "Ich hab' dich sehr gern, doch es sind nicht genügend Gefühle da, dass ich sagen kann, das ich dich liebe...", da hab ich das erste mal für mich bzw. für UNS gebetet. Doch es helfen wohl keine Gebete noch Jammereien. Wie wird es bloß weiter gehen? Einfach so tun als wäre nichts gewesen, dass kann ich nicht!
    Jedes mal wenn ich sie sehen würde, würde ein unerträglicher Schmerz über mich fallen, mit jedem Lächeln das von ihr kommt, würde mein Leiden größer und doch würd’ ich nicht ohne sie wollen! Der Gedanke sie nur eine Woche nicht zu sehen, reden zu hören oder ihren Atem zu spüren, lässt tränen aus meinen "verfluchten" Augen tropfen. Eine Träne für jede Sekunde, die ich nicht bei ihr bin! Ich kann nur sagen das sie für immer ein Engel bleibt, auch wenn sie nicht bei mir geblieben ist, sie bleibt ein Engel. Ein Engel dessen Name sich tief in mein Herz gebrannt hat, so tief das für immer Narben bleiben werden. Ich wünsch ihr nur das Beste und das sie eine ehrliche Seele findet, die sie zumindest halb so sehr liebt wie ich es heute noch tue!

    "Ich hätte Dir alle Sterne vom Himmel geholt, doch jetzt bin ich zu schwach, um auch nur nach einen, für eine andere, zu greifen!"

    Leb' wohl, MEIN AUGE, ich verabschiede mich mit einem Kuss, trockener Lippen, von Dir.



    Re: Ein Gedicht

    Anonymous - 06.11.2005, 10:12

    Die Liebe
    Es war einmal...

    vor langer, langer zeit existierte eine Insel, auf der alle Gefühle der Menschen lebten:
    die gute Laune, die Traurigkeit, das Wissen...und so wie alle anderen Gefühle auch die LIEBE.

    Eines Tages wurde den Gefühlen mitgeteilt, dass die Insel sinken würde. Also bereitet alle ihre Schiffe vor und verließen die Insel.
    Nur die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick warten.

    Bevor die Insel sank bat die Liebe um Hilfe.
    der Reichtum fuhr auf einem luxuriösen Schiff an der Liebe vorbei. Sie fragte: "Reichtum, kannst du mich mitnehmen?"
    "Nein, ich kann nicht. Auf meinem Schiff habe ich viel Gold und Silber. Da ist kein Platz für dich."
    Also fragte die Liebe den Stolz, der auf einem wunderbaren Schiff vorbeikam: "Stolz, ich bitte dich kannst du mich mitnehmen?"
    "Liebe, ich kann dich nicht mitnehmen..." antwortete der Stolz, "...hier ist alles perfekt, du könntest mein Schiff beschädigen."

    Also fragte die Liebe die Traurigkeit, die an ihr vorbeiging: "Traurigkeit, bitte, nimm mich mit!"
    "Oh Liebe! sagte die Traurigkeit, "ich bin so traurig, dass ich ALLEIN bleiben muss :-( "

    Auch die gute Laune ging an der Liebe vorbei, aber sie war so zufrieden, dass sie nicht hörte das die Liebe sie rief.
    plötzlich sagte eine Stimme: "komm Liebe, ich nehme dich mit."
    es war ein Alter, das sprach und die Liebe war so dankbar und glücklich, dass sie vergaß den Alten nach seinem Namen zu fragen. Als sie an Land kamen, ging der Alte fort.

    die Liebe bemerkte das sie ihm viel schuldete und fragte das Wissen: "Wissen, kannst du mir sagen wer mir geholfen hat?"
    "es war die Zeit" antwortete das Wissen.
    "die Zeit?", fragte die Liebe, "warum hat die Zeit mir geholfen?"
    und das Wissen antwortete:


    Weil nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist!



    Re: Ein Gedicht

    DarkCherub - 11.02.2006, 11:04


    Hach, wie schöööööööööön.....habs gerad mal meiner Liebsten gemailt! :D



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