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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Administrator - Silvermoon Forum: Trevito aus dem Unterforum: Berichte Antworten: 2 Forum gestartet am: Samstag 15.09.2007 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Kakashy´s Geschichte Letzte Antwort: vor 15 Jahren, 6 Monaten, 12 Tagen, 18 Stunden, 6 Minuten
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Re: Kakashy´s Geschichte
Administrator - 15.09.2007, 13:34Kakashy´s Geschichte
Angenehm warm ist es hier. Doch kurz darauf komme ich in die kalte Welt. Überall ist es schwarz.
Nur kurz spüre ich die Nähe meiner Mutter, bevor ich stimmen höre.
"Bringt diesen räudigen Köter hinaus." Kurz darauf ist die wärme Weg.
Ich winsle leise. Mama? Wo bist du?
Doch ich höre keine antwort. Hart und ungemütlich ist es hier. Kalt, mir ist so kalt!
Oh Mama, wo bist du?
ich sehne micht nach der Wärme. Ich versuche mich zu bewegen. Doch es geht nicht. Ich sehe kaum etwas, alles ist schwarz.
Schließlich hörte ich ein vertrautes Winseln.
"Ich sagte doch das dieser Hund zu nichts taugt." wurde gesagt.
Ein lautes geräusch. Dieses Wärmende Gefühl kehrt zurück. ich spüre wie sich in mir etwas regt, es wird wärmer. Ich stehe auf. Wackelig.
Schließlich sehe ich meine Mutter. Doch sie ist rot. Sie winselt leise.
Sie weiß, dass es bald zuende ist.
Doch gibt sie nicht auf. Schließlich schlafe ich ein.
Ein heller Strahl weckt mich. Die Sonne.
Leicht stupse ich meine Mutter an. Doch sie bewegt sich nicht. Ich winselte traurig.
Wie kannst du mich nur alleine lassen , waren meine einzigen Worte an sie.
Die Tür geht auf. Große Leute kommen herein.
„Hat sie es endlich hinter sich“, meinte einer.
„Was machen wir mit dem Welpen?“ fragte ein anderer. „Füttert ihn, er wird sicher ein guter Kampfhund“, sagte ein Weiterer.
Ich werde hinausgehoben und bekomme etwas zu essen. Doch wenig.
Ich werde wieder in meine Box geschmissen. Hart lande ich, sehe mich traurig um.
Am nächsten Morgen kommen wieder die Männer.
„holt ihn raus“ sagt der eine grob. Unsanft werde ich aus dem Käfig genommen.
Meine Mutter hatte man kurz zuvor rausgeschafft.
Harte Hände umfassen mich, sodass ich keine Luft bekomme.
Meine Augen waren die Dunkelheit gewöhnt und so sah ich nichts, als ich plötzlich im Licht bin. Ich blinzle benommen.
Ich werde auf den Boden gesetzt. Er ist weicher als der im Käfig. Vorsichtig tapse ich eine Runde, muss wissen, wo ich bin.
Der Mann der gesprochen hat baut sich vor mir auf. Unbeholfen sehe ich zu ihm auf.
Er hat etwas langes in der Hand.
Plötzlich durchzuckt mich ein Schmerz. Ich jaule auf.
Immer wieder schlägt man auf mich ein. Doch ich kauere mich nur zusammen, warte darauf, dass es zuende geht. Doch es hört nicht auf.
Schließlich stoppt es. Wieder werde ich grob hochgehoben. Dann schreit man mich an. Ich winsle jämmerlich. Man schreit mich noch mehr an.
Danach bringen sie mich zurück in den Käfig.
Erschöpft liege ich da, kann mich nicht bewegen.
Kurz darauf schlafe ich ein. Doch nicht lange. Einige Zeit später geht wieder die Tür auf. Der Mann der mir am Tag zuvor was zu essen brachte kommt wieder, stellt mir eine Schüssel hin und verschwindet.
Neugierig mache ich mich darüber her, doch ich fühle mich anders. Benommen, kann alles nur verschwommen sehen. Wieder lege ich mich hin, schlafe ein.
Die Tage danach verlaufen wie der letzte. Erst werde ich geschlagen, angebrüllt und bekomme schließlich dieses komische Essen. Doch esse ich es immer, denn mein Hunger ist groß.
Als ich größer und stärker werde, beschließe ich, mich zu wehren.
Ich beiße auf die, wie sie die menschen nannte, peitsche. Knurre dabei und lasse nicht los.
Immer weiter zieht mich der Mann mit, doch lasse ich nicht los. Immer wieder schnappe ich danach, lasse mich nicht abwimmeln.
Nach einiger Zeit lassen sie von mir ab. Sie schreien mich nicht an. Mit dem Langem seil, welches um meinem hals hängt, ziehen sie mich zurück in den Käfig. Ich gehe brav mit, lasse mich wieder einsperren.
Doch zum Ersten mal in meinem Leben bekomme ich Fleisch. Gierig esse ich es auf. Doch diesmal kommt das benommene gefühl nicht so stark.
Diese Prozedur wiederholt sich wochenlang. Ich lerne mit der zeit, nach allem zu schnappen, vor nichts halt zu machen. Wieder werde ich mit Fleisch belohnt.
Und ich werde größer, sodass ich wie ein Riese in dem Käfig wirke.
„Er ist soweit“ meint einer der Männer, etwa ein halbes Jahr nach meiner Geburt.
„Bist du sicher? Er wirkt mikrig“, fragt ein anderer.
„Ja, ganz sicher“, antworter der erste gereizt.
Anschließend werde ich wieder hinaus gezogen. Ich sträube mich, will nicht raus. Doch gnadenlos werde ich mitgezogen.
Wieder kam ich in den Runden raum, der mit Strohballen abgegrenzt ist.
Doch diesmal sind leute da. Ich winsle ängstlich, so was kenne ich noch nicht.
Die Leute brüllen, winken mit den Armen. Ein anderer Hund ist auch da. Auch er wirkt irritiert. Und nicht älter als ich.
Wieder zückt mein Besitzer die Peitsche, wieder fange ich danach zu schnappen an und knurre. Dann werde ich losgebunden, der Mann verschwindet vom Platz, auch der andere Hund steht da. Wir blicken uns irritiert an.
Die peitschen surren. Wir knurren.
Stürmen aufeinander los. Beißen uns gegenseitig. Doch es tut nicht so weh wie die Peitsche.
Ich versuche sein genick zu fassen. Doch es gelingt mir nicht.
Auch er lässt keinen Versuch aus, mich zu packen.
Schließlich verkeilten wir so sehr ineinander, dass wir uns gegenseitig am Genick packen. Unser Kopf schellt hin und her, doch keiner gibt auf. Langsam spüre ich, wie mich die Kraft verlässt, doch packe ich noch fester zu. Ebenso der andere.
Es ist eine junge Hündin, welche nur Tage älter ist als ich.
Nach langen Minuten wird ihr Kopf schlaff, ihr Körper sackt zur Seite. Doch ist sie weiter in mich gebissen, so falle ich mit um. Ich sträube mich, will aufstehen, aber es geht nicht.
Die Hündin wird weggezerrt und ich stehe auf. Blut sickert aus der Wunde, die mir die Hündin gebracht hatte. Langsam und mit gesenktem Kopf gehe ich hinaus. Die Tür wird geöffnet und ich gehe in meinen Käfig.
ich wollte das nicht, ich will nicht töten , denke ich verzweifelt.
Diesen Abend bekomme ich wieder futter, doch ich rühre es nicht an. Liege einfach nur traurig da.
Dieser Ablauf geschieht über zwei Jahre. Auch andere Hunde kommen und gehen. Sie leben und sterben, immer werden neue Welpen geboren, um ihre Mütter nie wieder zu sehen.
Doch eine tut mir besonders Leid. Also nehme ich mich ihr an. Sie wurde bei einem Kampf gezeugt und kam auch in einem zur Welt. Ihre Mutter stirbt noch im selben.
Sakura, wie ich sie taufe, wächst mir ans Herz. Nur sie kennt mein wahres ich. Niemandem sonst zeige ich meien Abneigung zum Kampf.
Alle denken, ich sei die beste Kampfmaschine die sie je hatten.
Doch das bin ich nicht. Alleine der kleinen Hündin vertraue ich alles an, bringe ihr bei, wie sie überleben kann.
Sie übersteht den ersten Kampf ohne große Mühe, tritt bald gegen viel erfahrenere Hunde an, gwinnt immer.
So geht das Leben seinen lauf.
Als hauptatraktion gibt es einen Doppelkampf. Sakura und ich kämpfen zusammen gegen zwei andere.
Wir beide halten uns zurück, wie immer am Anfang. Die anderen sind irritiert. Greifen aus Verzweiflung an.
Ich schnappe blitzschnell zu, erwische den Gegner sofort. Auch Sakura hat viel erfolg. Fast gleichzeitig sterben die Gegner. Wir haben kein einziges Haar verloren.
Triumphierend sehen wir uns um.
Auf ein Knurren hin, als die Männer kommen um uns einzufangen, springen wir kraftvoll ab. Verschwinden weit in den Wald hinein. Laufen Wochen davon.
Die Männer wollen uns nicht gehen lassen. Ihre besten Kampfhunde wollen sie nicht einfach aufgeben. Wochen suchen sie nach uns. Doch wir sind am anderen Ende des Kontinents.
Ich treffe die Stute Sternenfeuer. Auch wie ich, hatte sie den Wunsch ein neues Leben zu beginnen und eine Herde zu gründen.
Gemeinsam wandern wir lange. Zu Dritt. Sakura lernt jagen.
So finden wir nach einiger Suche diesen Ort, wo es schöner ist als irgendwo sonst.
Keine Menschen, die uns töten wollen. Nur die Natur und Sakura, Sternenfeuer und ich.
Re: Kakashy´s Geschichte
Silvermoon - 16.09.2007, 11:21
die geschichte ist übelst geil geschrieben
lies doch auch mal meine =)
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