11.10.2005: Die Entstehung "Lacrima"s - S.O.S. Ein

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    Re: 11.10.2005: Die Entstehung "Lacrima"s - S.O.S. Ein

    Finya - 11.10.2005, 11:49

    11.10.2005: Die Entstehung "Lacrima"s - S.O.S. Ein
    Hallo!

    Nun komme ich auch zum ersten Mal nach langer Zeit dazu wieder etwas aufzuschreiben.
    Es fing alles damit an, dass ich einen Brief bekam in dem stand ich würde etwas erben. Nungut ,dachte ich, das ist schön,aber wer aus meiner Familie ist gestorben?
    Als ich nach ein paar Wochen bei der Testamentseröffnung beim Nothar war, wurde mir von einem entfernten Verwandten berichtet. Es handelte sich um eine ältere Dame mit der ich über viele Ecken hin verwandt war.
    Bei dem Erbe handelte es sich um einen verkümmerten Hof. Ein Gut.
    Da die ältere Dame keine nahen Verwandten hatte ,suchte sie nach entfernteren Verwandten. So stieß sie schließlich auf mich :)
    Sie fand heraus, dass ich sehr viel mit Pferden zu tun hatte und war dann der Ansicht, dass sie mir ohne zu zögern ihr gesamtes Hab und Gut zu vermachen.
    So erbte ich von einer mir nicht bekannten Familienangehörigen ein gesamtes Gut über ein paar Hektar Land.

    Kurzerhand packte ich meine Sachen und fuhr los um mir mein Erbe anzugucken. Was ich vorfand war ein herunter gekommenes Gelände.
    Die Zäune, die Mauern des Gutshauses...alles war nicht mehr intakt.
    In meiner Fantasie allerdings tummelten sich hier schon Tiere und Menschen.
    Zu allererst fing ich an das Gutshaus unter die Lupe zu nehmen und es zu renovieren. Da mir eine stattliche Summe an Geld ausgehändigt wurde, war dies nicht das Problem.
    Als das Gutshaus wieder in voller Pracht leuchtete, fing ich an die Ställe zu erneuern, da ich meine Vierbeiner gerne wieder um mich haben wollte.
    Kari, meine Hündin, und Firenze, mein Kater, hatte ich schon nach kurzer Zeit von meiner Familie abgeholt und mitgenommen.
    Kari findet es sehr toll hier, denn nun kann sie herum toben ohne ende und hat sehr viel Platz.
    Firenze ist da geteilter Ansicht, da er keinen Gefährten hat um zu spielen und gemeinsam auf Streifgänge zu gehen. Also war mein Gang zum Tierheim nach 3 Tagen fällig. Dort verguckte ich mich sofort in eine junge Kätzin. Firenze und sie kamen von Anfang an super miteinander klar. Ich taufte sie Naomi.

    Mit dem Stall war ich nun doch etwas überfordert, da es dort so einiges gab was ich nicht alleine bewältigen konnte. Also gab ich eine Anzeige auf in der ich nach Unterstützung suchte. Gemeldet hatte sich ein netter gutaussehender Student, der zu dem Zeitpunkt Semester-Ferien hatte. Ich hatte mein Studium aufgegeben, da ich ja nun das Gut zu verwalten hatte.
    Allerdings gibt es zum Glück die Möglichkeit, dass ich das Studium weiterführen kann. Ganz in der Nähe von dem Hof :)
    Dieser junge Student -namens Florian- hat mir sehr unter die Arme gegriffen und ohne ihn hätte ich das nun wirklich nicht geschafft. Gegessen hatte er von anfang an bei mir. Während er weiter arbeitete, machte ich uns Essen und wir aßen, da gutes Wetter war, eigentlich immer draußen. Danach spielte er mit Kari, die dies sehr genoss. Wir verstanden uns immer besser und am 2.Wochenende dass er bei mir war, verabredeten wir uns für abends und gingen aus. Inzwischen sind wir zusammen :)
    Florian machte den Stall fertig und half mir dann mit ein paar Freunden von ihm bei dem "Garten". Da wir am Anfang nur insgesamt 10 Boxen hatten und er meinen Traum von einem richtigen Gestüt toll fand und unterstützen wollte, bauten mir die Jungs noch mehr Ställe, 2 Hallen, 2 Außenplätze, etc .

    Bevor allerdings dieses vollendet war, holte ich meine süße Stute Fedeora von zu Hause ab. Sie vermisste Gesellschaft und Kari konnte ihr da nicht so viel weiter helfen. Also fuhr ich mit Flo zusammen an einem freien Tag (den wir uns genommen hatten) zu einer Pferdeauktion, die in naher Umgebung war. Dort ersteigerte ich mehrere Pferde recht günstig. Der Stall füllte sich.
    Und immer mehr Pferde kamen zu uns.
    Allerdings Pferde ohne Besitzer. Deswegen kam mir nun die Idee Pferde zu verkaufen.
    Als wäre das nicht genug, fing das Tierheim an, bei dem ich mir Naomi geholt hatte, mir immer mehr Tiere anzudrehen. Bzw diese bei mir auszulagern :)
    Ich half natürlich gerne und so fanden zich Tiere bei mir auf dem Hof erstmal eine neue Heimat.
    Währenddessen blühte der Hof richtig auf und ich zerbrach mir den Kopf darüber, wie ich den Hof nennen sollte, da dieser keinen Namen hatte.
    Nach langem hin und her , entschied ich mich mit Flo zusammen für "Lacrima" -zu deutsch "Träne".
    Der Name ist folgendermaßen zu erklären: Der Tod einer mir unbekannten Verwandten, die an mich gedacht hatte löste in mir Tränen aus. Tränen darüber, dass ich nicht wusste wer sie war und sie trotzdem so viel Vertrauen in mich setzte. Ausserdem steht die Träne für die Freuden und Glückstränen, die in so kurzer Zeit schon wegen dem Hof flossen. Die Freude darüber dass Flo und ich uns kennen gelernt haben. Die Freude, dass die Tiere des Tierheims ein schönes Zuhause erstmal gekriegt haben.
    Die Freude darüber, dass Pferde, die keine gewisse Zukunft hatten hier ihren Platz fanden.

    *********************************************

    Gestern kam auf einmal meine kleine Schwester Caro auf den Hof. Sie verguckte sich sofort in den Schimmelwallach, den ich Ramiro genannt hatte. Ausserdem himmelte sie sofort Sunny und Cora, 2 süße Hundedamen, an.
    Es tat gut sie wieder zu sehen. Sie hatte mit unseren Eltern vereinbart, dass sie zu mir ziehen wollte und hier auf die Schule gehen würde.
    Obwohl ich von der Aktion nichts wusste ,freute ich mich tierisch darüber.

    Heute Morgen wurde ich von Kari geweckt, die mir zärtlich übers Gesicht leckte. Flo war schon aufgestanden und schien Brötchen holen zu gehen.
    Es war schon kurz nach 10.oo Uhr, als ich auf den Wecker guckte. Wir hatten den gestrigen Abend ziemlich lange gefeiert. Ich reckte mich und gähnte herzhaft. Caro hatte den jüngeren Bruder von Flo kennen gelernt -Max. Sie strahlte wie ein Honigkuchenpferd, erinnerte ich mich. Ich musste lächeln.
    Ich stand auf und streichelte Kari den Kopf. Nachdem ich mich fertig gemacht hatte, ging ich die Treppe hinunter in die Küche. Flo kam grade zur Tür hinein und grinste mich an. "Guten Morgen Süße!" begrüßte er mich. Ich lächelte und umarmte ihn "Guten Morgen".
    Naomi hatte es sich zusammen mit Firenze auf der Bank gemütlich gemacht. Die beiden schliefen tief und fest.
    Mit Kari im Schlepptau, gingen wir nach draußen und deckten dort auf. Flo und ich unterhielten uns,lachten und lachten. Wir kamen letztenendes auf das Thema "Max und Caro" zu sprechen und wir beide mussten grinsen.
    Da hatten sich auch zwei gesucht und gefunden.
    Als wir fertig mit dem Essen waren, kamen uns Max und Caro entgegen. Ich wusste, dass Caro in ihrem Zimmer und Max im Wohnzimmer geschlafen hatte.
    Wir begrüßten uns alle. Danach gingen Flo und ich mit Kari spazieren. Wir wollten in die Stadt, da Flo mir diese zeigen wollte. Ich freute mich mir von meinem Freund unsere neue Heimat zeigen zu lassen. Er wohnte hier schon immer und kannte deswegen natürlich alles sehr gut. In einem Reiterladen hielten wir uns besonders lange auf.
    Man kannte mich dort vom Sehen von der Auktion her. Die Ladenbesitzerin und ich unterhielten uns recht lange, während Flo mit Kari Lebensmittel einkaufen ging.
    Sie hieß Laura und war nur ein bisschen älter als ich. Sie strahlte übers ganze Gesicht, als ich ihr von Lacrima erzählte. Sie erzählte mir, dass die Miete des Ladens ziemlich angezogen wurde und sie überlegte ganz aufzugeben. Spontan schlug ich ihr vor sich bei mir breit zu machen. Ich hatte ja genügend Platz und ein Laden auf dem Hofgelände sei ja ideal. Wir tauschten unsere Nummern aus und wollten am selben Abend noch telefonieren.
    Mittags fuhren wir nach Hause und aßen Mittagessen. Caro war so lieb und hatte es mit Max zusammen gezaubert.
    Nach dem Essen ging ich das Gelände ab und überlegte mir, wo man Laura und ihren Laden am besten hinsetzen könnte.
    Flo äußerte dann den Vorschlag ein neues kleines Haus zu errichten, wo sie hinein konnte. Die Idee war gut und die Umsetzung würde auch klappen, dachte ich mir.

    Florian wollte mit seinen Freunde überlegen wie sie es am besten anstellen könnten. Kari folgte ihnen, da es ja ziemlich actionreich dort war ;)

    Ich ging wieder ins Haus um mich umzuziehen. Auf dem Weg dorthin streichelte und kraulte ich Firenze und Naomi, die zusammen auf Streife waren. Meine beiden Mäusefänger verstanden sich wirklich super!
    Firenze passte auch ständig darau auf, dass Naomi ja nicht zu weit weg von ihm war. Ihr könnte ja was passieren ;)
    Als ich mich umgezogen hatte, ging ich zu Fedeora. Sie schnaubte mir entgegen und freute sich. Sie schien zu ahnen, dass ich sie heute nach langer Zeit wirklich wieder reiten würde. Ich holte sie heraus, putzte sie gründlich und trenste sie dann auf. Ich wollte heute ohne Sattel reiten. So hatten wir es früher schon öfter getan.
    Ich schwang mich auf ihren Rücken und wir ritten über den Hof. Neugierig schaute sie sich um, da sie bisher nur die Weide und die Hallen kannte.
    Fedeora -kurz Feder genannt- trabte sofort an, als wir den Wald betraten. Wir beide kannten keinen Zentimeter des Waldes und wurden nur von unserem Instinkt geleitet. Zurück hätten wir schon gefunden :)
    Wir entdeckten eine schöne Galoppstrecke , die wir natpürlich sofort ausnutzten. Im gestreckten Galopp flog Feder über die Sandstrecke. Wir bogen nach kurzer Zeit in einen kleinen Trameplfad ein und erreichten schließlich einen See. Da ich nicht wusste ob er badetauglich war, wollte ich mich vorher doch vergewissern bei Florian ob man das machen konnte oder nicht.
    Wir erkundeten das Gelände so gut es ging. Als wir letztendlich wieder die Galoppstrecke erreichten, fand ich es sehr sinnvoll wieder nach Hause zu reiten. So galoppierte Feder wieder freudig den Sandweg entlang nach Hause.
    Dort angekommen, versorgte ich sie und schickte sie auf die Weide.
    Ihre Box mistete ich noch aus, bevor ich wieder ins Haus ging und mich duschte.

    Danach aß ich etwas und legte mich dann mit Firenze und Naomi auf meinem Bauch aufs Sofa und guckte Fernsehn.



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