Ab in den Süden der Sonne hinter her...und wieder zurück

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    Re: Ab in den Süden der Sonne hinter her...und wieder zurück

    Jusi - 15.09.2007, 18:55

    Ab in den Süden der Sonne hinter her...und wieder zurück
    Ich gähnte etwas und trottete tot müde in den Stall. Heute würde ich Dreamy, Nubi und Shiwa in die Pension bringen da ich in den Urlaub fahren würde. Zwar hätte ich liebend gerne meine Tiere alle mitgenommen aber leider ging das nicht. Ich wusste zwar dass sie in der Pension bestens aufgehoben waren aber ich würde sie trotzdem schwer vermissen. Im Stall ging ich erst mal zu Dreamy in die Box. Die Hunde waren daheim, um die würde ich mich später kümmern. Ich begrüßte meinen süßen erst einmal und holte ihn aus seiner Box heraus. „na süßer….nur noch heute und dann hast du mich endlich los…“ ich lachte auch wen es eher traurig als fröhlich klang. Ein schnauben war die antwort. Ich band ihn fest und fing an ihr sehr gründlich zu putzen. Dabei verwöhne ich ihn etwas und wandte teilweise auch mal T-Touch an. Dreamy schien das sehr zu genießen und schlief mir dabei fast ein. So ruhig war er schon lange nicht mehr gewesen und ich beschloss das nun immer vor dem reiten anzuwenden und vielleicht auch mal bei Choco zu probieren, ein versuch war es schließlich wert. Nachdem ich ihn fertig geputzt hatte kratze ich ihm noch schnell die Hufe aus und sattelte ihn langsam und vorsichtig auf. Als ich fertig war führte ich ihn nicht so wie immer in die Halle sondern brachte ihn auf den Außenplatz. Dort gurtete ich nochmals nach und führte ihn etwas herum. Heute würde ich gleich aufsteigen und ihn nicht erst longschieren. Also kontrollierte ich noch mal alles und schwang mich dann vorsichtig in den Sattel. Ich lies ihn erst mal etwas stehen, er sollte ja auch mal geduldiger werden und nicht immer gleich losstürmen. Als er ganz brav stehen blieb ohne groß mit dem Kopf zu schlagen oder herumzutänzeln lobte ich ihn ausgiebig und lies ihn endlich loslaufen. Erst mal im ruhigen schritt. Heute war er wirklich brav und mein ständiges üben machte sich endlich bezahlt. Nach einigen Runden lies ich ihn antraben und einen Zirkel gehen. Nur einmal versuchte er anzugaloppieren und ich war richtig stolz auf ihn. Vielleicht wird er ja mal ein Dressurpferd. Dan lies ich ihn endlich angaloppieren auch wen nur im ruhigen und gleichmäßigen Galopp. Er wollte nicht mal schneller werden. Also lobte ich ihn wieder. Aber nicht wie normal…nein ich lies ihn losgaloppieren so wie er es wollte. Ich genoss den schnellen Galopp in vollen Zügen auch wen ich darauf achtete das ich die Kontrolle darüber behielt. Nach einer Runde parierte ich ihn in den Trab durch und lies ihn nochmals einen Zirkel gehen. Nun parierte ich ihn voll durch und stieg ab. Ich strich ihm über den hals und lockerte etwas den Sattelgurt. Nun führte ich ihn nach draußen. Ich wollte mit ihm etwas ins Gelände damit er sich daran gewöhnen konnte. Sofort spitzte er neugierig seine Ohren und schaute sich aufmerksam um. Ich hielt die Zügel locker in der hand und lies ihm Zeit sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Heute wollte ich nur mal auf die Felder da im Wald dann doch mehr fremde Gerüche und Geräusche waren die ihn nur unnötig aufregen würde. Heute würden die Felder aufregend genug sein. Und tatsächlich, Dreamy war völlig aufgeregt. In der Mitte eines Feldweges hielt ich ihn an und wendete nochmals etwas T-Touch an. Er beruhigte sich zwar etwas war aber immer noch angespannt. Also führte ich ihn weiter und behielt ihn immer im Blick. Doch leider hoppelte ein Hase aus einem Feld hervor und verschwand im nächsten. Dreamy stieg etwas erschrocken in die Höhe und wollte fliehen. Ich lies die Zügel durch meine Finger gleiten, hielt sie aber immer noch fest. Leise und beruhigend redete ich auf ihn ein und führte ihn im Kreis. Langsam beruhigte er sich wieder auch wen er immer noch auf die stelle schielte wo der Hase aufgetaucht war. Also führte ich ihn langsam auf die stelle zu wo der Hase aufgetaucht war und wartete dort etwas. Als Dreamy merkte das nichts mehr passierte wurde er nun völlig ruhig. Zufrieden führte ich ihn noch zweimal an der Stelle vorbei ehe ich den Weg nach hause nun vorsetzte. Im Stall wieder angekommen streichelte ich ihn nochmals etwas und sattelte ihn ab. Ich zog ihm sein Halfter über das ich beim nächsten Spaziergang auf jeden fall mitnehmen würde damit er sich nicht noch verletzt. Aber wie heißt es doch so schön, nur aus Fehlern lernt man. Ich kratzte meinem Schatz noch die Hufe aus und entließ ihn dann auf die Hengstkoppel wo er sich nun ohne mich auf seinem Rücken austoben konnte. Ich mistete solange seine Box ganz aus und desinfizierte sie auch gleich. Da er ja in die Pension kommt konnte ich seine Box wieder völlig durchreinigen und alles ausbessern das er schon kaputt gemacht hatte. Als seine Box so sauber wie schon lange nicht mehr war ging ich auch gleich in die Sattelkammer und fettete den Sattel und das Zaumzeug mit Lederfett ein und pflegte beides etwas. Als sie völlig sauber waren machte ich noch den Hänger fertig und räumte dort Dreamys Sachen noch rein. Ich würde ihn heute am frühen Abend in die Pension fahren. Nun war ich endlich fertig. Ich schrubbte nur noch Dreamy´s Futtertrog sauber und schraubte den Besen den ich rein gemacht hatte damit er sich kratzen konnte nochmals fest. Nun fuhr ich erst mal nach hause zu meinen zwei wilden Rabauken. Die bellten schon aufgeregt in ihrem Hundezimmer. Also öffnete ich das extra angefertigte sicherheitstür und lies meine Zwei Hunde heraus. Sofort sprangen sie um mich herum und bellten und freuten sich als hätte ich sie schon seit Jahren nicht mehr gesehen. „ist ja gut..ja..ich hab euch doch auch lieb“ ich streichelte jeden und ging dann in die Küche ihr Fressen fertig machen. Heute bekamen sie etwas Besonderes von mir. Ich raspelte noch zwei Karotten in ihr normales Futter und legte jeweils ein Gummibärchen darauf. Sonst bekamen sie von mir nie süsigkeiten aber heute machte ich mal eine Ausnahme. Nachdem sie ihr Fressen gefressen hatten und ich auch etwas zu mir genommen habe gingen wir noch eine ganze Stunde spazieren. Daheim wieder angekommen kämmte ich noch Nubis zotteliges Fell durch und sammelte die Spielsachen ein. Das ganze verfrachtete ich in das Auto und schob Shiwa und Nubi gleich hinterher. Als alles im Auto war fuhr ich wieder in den Stall und lies die zwei noch etwas herum laufen. Solange fing ich Dreamy von der Koppel ein und kratze ihm zum letzten Mal die Hufe aus ehe ich ihn anband damit ich den Hänger an mein Auto hängen konnte. Als alles bereit war Führte ich Dreamy langsam und vorsichtig auf den Hänger. Zum Glück machte er kein Theater und lief mir artig hinter her. Im Hänger band ich ihn fest und gab ihm etwas heu zum beschäftigen. Dan lies ich Nubi und Shiwa wieder ins Auto und verabschiedete mich von allen. Nun konnte es endlich losgehen. Die fahrt dauerte nicht lange und dann waren wir an der Pension. Dort wurden wir auch schon freundlich in empfang genommen. Als erstes luden wir Dreamy wieder aus und brachten in erst mal auf die Koppel damit er sich von der fahrt erholen konnte. Dann lies ich die zwei Hunde heraus die sofort mit den anderen Hunden tobten und spielten. Wie immer blieb Shiwa etwas im Hintergrund aber zum Glück bezog Nubi sie immer wieder mit hinein. Das erfüllte mich irgendwie mit stolz. Nicht jeder Hund kümmerte sich so lieb und schön um seinen Freund. Nachdem ich alles ausgeräumt hatte und mich auch noch mal umgesehen habe und mich von meinen Tieren verabschiedet hatte fuhr ich wieder nach hause. Den Hänger hatte ich in der Pension gelassen. Daheim packte ich meine Sachen und fuhr dann in meinen wohlverdienten Urlaub.


    (nächste Woche geht es weiter)



    Re: Ab in den Süden der Sonne hinter her...und wieder zurück

    Anna - 16.09.2007, 12:02


    Hey Ho
    Ein wirklich sehr guter bericht :daumenhoch: das schonmal vorweg :mrgreen: Du bastelst dir richtig eine kleine Geschichte rund um den Kern herum und beschreibst alles einfach sehr real :D
    :sternblau: :sternblau: :sternblau: :sternblau: :sternblau:



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