Spielerberichte zur Bech-Con

Die Oriosen
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    Re: Spielerberichte zur Bech-Con

    Jaeshra - 06.11.2005, 22:57

    Spielerberichte zur Bech-Con
    neues Spiel, neuer Thread, selbes Thema, selber Inhalt :)
    ich will was zu lesen haben ^^
    und natürlich interessiert es mich auch, was ihr so erlebt habt
    (das gilt vor allem für die Oriosen.. :))

    Zitat: Wir schrieben den 4.Tag des 10.Uial i.J. 187. Es war ein kalter, ungemütlicher Tag. Es regnete aus Kübeln und die Kälte weigerte sich aus unseren Füssen zu weichen. Ein Glück war es denn, als wir die Burg in Bech erreichten.
    Wir wurden von unserer Vorhut als wie auch von den Einwohnern der Burgherzlich empfangen. Es wurde uns gar eine späte Mahlzeit bereitet, welche uns wirklich vorzüglich mundete. (Selbst der Käse mit dem sonderbaren Namen „Zehni“ war sehr lecker).

    Daraufhin machte ich mich mit einigen Gästen bekannt. Es waren so manche in der Burg eingekehrt. Piratinnen waren da, ein gewisser (zumindest anfangs sehr unhöflicher) Lord Viktor uns sein Gefolge, eine Gruppierung, die sich die Schattenwächter nennen und einen seltsamen Glauben verfolgen oder einige etwas suspekte Philosophen... Natürlich warn da noch viele mehr anzutreffen, so dass es ein Ding der Unmöglichkeit war, sich ein jedes Gesicht zu merken (von Namen will ich hier gar nicht erst sprechen).

    Bei verschiedensten Unterhaltungen (nebst einem bis zwei Bechern Met) erfuhr ich zweierlei, welches sich im Verlaufe des Tages noch als wichtig hinausstellte. Das eine war, dass der hochgeschätzte Lord Viktor in der ganzen Burg nach einem Schachbrett und Figuren suchte, das zweite war, dass in der Burg auch eine Bibliothek vorhanden war, was sich tatsächlich noch als sehr Interessant herausstellte.

    Mein Weg hinauf in das Turmzimmer (bestimmt hunderte von Treppenstufen) führte mich dann auch prompt an dem Zimmer des Lords vorbei. Eine Truhe hatte er und seine Männer gefunden, Inhalt: ein Schachbrett und zwei Pergamente. Erfreulicherweise wurde mir vom Gefolge des Lords einen Blick auf den Inhalt dieser Pergamente gewährt. Später dienten diese Informationen mir und einigen Mitgliedern der Schattenwächter dazu, das Versteck der kugelförmigen Fackel zu finden, mit welcher wir das heilige Feuer aufnehmen konnten. Aber dazu noch später.

    Die Bibliothek stellte sich als den perfekten Ort heraus, um Wissensdurst zu stillen (auch wenn einige Textinhalte für ein Kloster recht sonderbar schienen). Einen grossen Teil des Abends (und auch der Nacht) verbrachte ich in diesem Raum, teil alleine, teils in Gesellschaft eines stummen Mönches, teils in Gesellschaft einiger Gestalten, die ich lieber nicht um mich gehabt hätte, und was in einigen Büchern zu finden war, war tatsächlich sehr interessant. Auch wenn einige Bücher und Schriften gestohlen wurden, konnte ich doch in einigen Hinweise auf ein zweites Schachspiel entdecken. Aus 72 Zügen bestand dieses, jedoch fehlten mir manche davon. Zudem hatte ich, leider, zu diesem Zeitpunkt keinen Zugriff auf ein Schachbrett um die Partien nachzustellen.
    Während des zweiten Tages unseres Aufenthaltes, als ich meine Schritte wieder einmal in die Bibliothek lenkte, wurde ich von vielen Blicken getroffen. Einige Mitglieder der Schattenwächter schien es (dank eines Hinweises, wie ich später erfuhr) plötzlich in diesen Raum des Wissens zu ziehen.
    Als ich dann noch ein Schachbrett samt Figuren auf dem Tisch entdeckte, war der Fall klar. Da Elixa und die restlichen Oriosen zu diesem Zeitpunkt gerade aufgebrochen waren, um die Bedrohung der Wegelagerer zu eliminieren, beschloss ich mit den Schattenwächtern zusammen zu arbeiten. – Wie es sich herausstellte, konnte ich ihnen helfen, da ich die Einzige war, die über die Information der ersten vier Züge der Partie sowie über die Komplete Notation einer weiteren Partie nebst einer Codierung verfügte. Auch erleichterten sie mir die Arbeit, da ich dank ihnen mir nicht die Mühe machen musste, die fehlenden zwanzig Züge zu suchen. Zudem war es ein wohl entscheidender Vorteil, dass ich gewisse Kenntnisse über die Notation von Schachzügen mit mir brachte. (Im Tempel des Timber hatten sie uns schon früh dieses Spiel beigebracht, mit allem drum und dran. Es sei gut für das Denken, hiess es.)
    Gemeinsam haben wir innerhalb von kürzester Zeit die Partien nachspielen können. Die Koordinaten des siegreichen Königs der ersten Partie, sowie die Analyse der zweiten Partie wiesen uns, auf eine Karte übertragen, den Weg zu einigen versteckten Artefakten. (Dass das eine davon von den Schattenwächtern bereits gefunden wurde, ist wohl Nebensache..).

    Die Mönche verrieten uns etwas später an diesem Tage, dass ein Ritual veranstaltet würde. – Um einen Schatz ging es... und um ein Fest, dass danach steigen sollte. (Was eine gewisse Verlockung darstellte.) Die Artefakte, die zu dem Ritual gebraucht wurden, waren jene, welche die Schattenwächter und ich unter uns aufgeteilt hatten.

    Das Ritual wurde schliesslich vollzogen, und trotz der Zweifel einiger Mönche, war es ein voller Erfolg. Sie fanden das schon lange verschollene Grabtuch einer Heiligen. Nun, es war keine aus meiner Glaubensrichtung, doch konnte ich mich auch an der Freude der Mönche erfreuen.
    Es gab Freibier, Met und Glühwein für alle und das Fest bot gewissermassen einen interessanten Hintergrund für einige noch interessante Gespräche...

    Am nächsten Morgen war denn der Pass wieder offen, das Wetter hatte sich gebessert und eine Weiterreise war möglich. Es waren, trotz einiger unangenehmer Zwischenfälle, zwei sehr unterhaltsame Tage, die wir in dem Kloster verbringen konnten. Falls unser Weg uns wieder in dieses Gebiet führen würde, so werde ich gewiss nicht gegen eine erneute Einkehr stimmen.

    ______________________________________-

    Einen sehr bedauerlichen Zwischenfall ist hier aber doch noch zu erwähnen, da er mir nicht so leicht aus dem Kopfe weichen will… Gegen Mittag des zweiten Tages, als wir einen Gang durch den Wald machten, kam uns ein einzelner Krieger entgegen, Lexxas. Er trug eine Frau über der Schulter. Es war Amarin. Sie war tot.
    Es war schockierend. In meiner Verwirrung wusste ich erst gar nicht, wie ich reagieren sollte. Ich mag keine Toten, besonders nicht solche die mir, als sie noch lebten, wichtig waren! Als ich zurückkehrte, lag sie aufgebahrt im Innenhof.
    Auch wenn einige nicht einmal fähig waren, meine Trauer anzuerkennen, so waren es dann doch mehrheitlich erfreuliche Reaktionen, die mich erreichten. In solchen Situationen ist man gar für ungeschickte Trostversuche dankbar. Auch war es ein Schimmer der Hoffnung, welcher mir ein Mönch schenkte, der von einem Limbustrank sprach. Rosen wurden dafür benötigt… viele erklärten sich bereit, mich bei der Suche nach den Rosen vor den Wegelagerern zu schützen. – Doch der Mönch erklärte, dass man sich zuerst stärken solle. Das Mittagessen wurde aufgetragen. Wie, so fragte ich mich, kann man in einem solchen Moment ans Essen denken? Dazu kam noch, dass dann einige Mönche plötzlich ohne auf meine Gegenwehr zu achten, die Tote wegtrugen um sie zu verbrennen. Grund: der Gestank. Kann das jemand verstehen, wie man so reagieren konnte? Wenn noch Hoffnung besteht?
    - Ich glaubte, überhaupt nicht mehr aufstehen zu können. – Da tippte mich jemand an der Schulter. Es ist nicht mit Worten zu beschreiben, wie ich mich fühlte, als Amarin wieder vor mir stand. Lebendig und wirklich. Sie konnte durch den Limbus wieder zurückkehren. Arel liebt sie! – Gemeinsam übergaben wir die Asche ihres verbrannten Körpers Ornas Obhut. Ich werde Arel und Turic einen Monat lang täglich Opfern, es sei ihnen für immer gedankt.



    Re: Spielerberichte zur Bech-Con

    Elixa - 07.11.2005, 09:59


    hast du da nicht eine Kleinigkeit wegen Narië vergessen die dich auch sehr beschäftigte?



    Re: Spielerberichte zur Bech-Con

    Jaeshra - 07.11.2005, 17:23


    nun... ich denke, dass lass ich mal :lieb:

    es ist wahr, dass es Jae sehr beschäftigt, aber aus dem allgemeinen, öffentlichen Bericht hab ich das jetzt mal bewusst weggelassen

    ist glaub ich auch besser so :silly: denn das ist ja gewissermassen "privat" ^^

    zudem werde ich mir diesen Textteil vornehmen, wenn ich genügend über dieses Thema nachgedacht habe ^^ ist nicht so einfach für mich :silly:
    beim Bericht auf meinem Rechner wirds natürlich reinkommen :hehe:



    lg, Jae



    Re: Spielerberichte zur Bech-Con

    Àed - 07.11.2005, 18:23


    Notiz für mich: Jae hacken ^^



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