Mumps

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    Re: Mumps

    nici150682 - 13.09.2007, 01:11

    Mumps
    Mumps (Parotitis epidemica, Salivitis epidemica), umgangssprachlich Ziegenpeter oder Tölpel, ist eine ansteckende Virusinfektion, welche die Speicheldrüse und andere Organe befällt. Neben Kindern können sich auch junge Erwachsene infizieren. Häufige Komplikationen sind Hirnentzündung und Hodenentzündung, die zu Unfruchtbarkeit führen kann. Der Erkrankung und den Komplikationen kann durch Impfung vorgebeugt werden.

    Symptome:
    Vor Einführung der allgemein empfohlenen Impfung erkrankten die meisten Kinder zwischen dem 2. und 15. Lebensjahr. Jungen erkranken häufiger als Mädchen. Die Erkrankung verläuft umso schwerer und komplikationsreicher je älter der Betroffene ist.

    Seit Einführung der Impfung (in Österreich seit 1974) ging die Häufigkeit drastisch zurück, die zunehmende Impfmüdigkeit hat jedoch international wieder zu einem Anstieg der Erkrankungsfälle geführt. In England treten nach langen Jahren seit 1998 wieder Mumpserkankungen auf. Die Zahl der gemeldeten Erkrankten betrug 2003 schon rund 4000, 2005 bereits 56390. In Österreich kam es im Frühjahr 2006 zu einem Ausbruch mit 227 erfassten Fällen. Von den Fällen mit bekanntem Impfstatus waren 48 % nicht und 40 % nur einmal geimpft.[1].

    Die Inkubationszeit beträgt 12 bis 25, im Mittel 16 bis 18 Tage. Die Infektiosität ist wie bei allen klassischen Kinderkrankheiten hoch, über 80 % nicht immuner Haushaltsmitglieder werden angesteckt.

    Mumps zeigt eine große Variabilität im Erscheinungsbild. Bis zu 20 % der Infektionen verlaufen symptomlos (stille Feiung). Als häufigste Symptome treten Fieber und eine ein- oder noch häufiger doppelseitige entzündliche Schwellung der Ohrspeicheldrüse auf (Parotitis, 80 %). Nicht selten sind auch andere Speicheldrüsen einschließlich der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis, 2 bis 5 %) betroffen. Zusätzlich kommen bei 40 bis 50 % der Fälle respiratorische Symptome zum Tragen.

    Das zentrale Nervensystem ist klinisch relevant in drei bis 15 % in Form einer aseptischen Meningitis betroffen. Diese kann bereits eine Woche vor, bis zu drei Wochen nach Beginn der Ohrspeicheldrüsenentzündung oder auch isoliert auftreten. Während oder nach der Pubertät kommt es bei 25 bis 50 % der männlichen Betroffenen zu einer Hodenentzündung (Mumpsorchitis). Diese beginnt am Ende der ersten Krankheitswoche mit erneutem Fieberanstieg, Schwellung und Schmerzhaftigkeit meist nur eines Hodens.

    Die Erkrankung hinterlässt in der Regel eine lebenslange Immunität. Zweiterkrankungen sind möglich, aber selten.



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