Playstation Portable Review

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    Re: Playstation Portable Review

    Blackrider - 16.10.2005, 20:47

    Playstation Portable Review
    PSP: Review

    Als Ende letzen Jahres in Japan die PlayStation Portable auf den Markt kam, ahnten europäische Kaufer schon das Schlimmste. Wenige Monate später kamen dann auch unsere amerikanischen Freunde in den Genuss, die tragbare Playstation durch die Landschaft zu schleppen, die deutschen Fans aber mussten sich weiterhin gedulden. Ganz Eilige besorgten sich über Import-Händler ihre Dosis PSP, mussten doch schnell feststellen, dass Sony den Grauimporteuren den Kampf angesagt hat. Ergebnis: Import-PSPs waren in Deutschland plötzlich rar.

    Mit dem heutigen Tag ist all dies jedoch düstere Vergangenheit, denn nun wird die PSP hoch offiziell in Deutschand und im restlichen Europa verkauft. Für – vergleichsweise – recht stolze 249,00 € wird die PSP fortan beim örtlichen Händler den Besitzer wechseln und damit wohl einige Löcher in die Geldbeutel von mobilen Gamern reissen.

    Ist das Konto aber erst geplündert, der Laden betreten, mögliche Konkurrenz beim Erwerb der Konsole auf die eine oder andere Art ausgeschaltet worden und die Konsole nach Hause oder einem andern Ort der Besinnung verfrachtet worden, heisst es zu überprüfen, was der PSP alles mit in die Verpackung gelegt wurde.
    Zum Lieferumfang gehört:
    ein zweisprachiges Handbuch – deutsch und französisch – mit insgesamt 260 Seiten, eine Trageschlaufe, damit man die PSP stilvoll am Handgelenk baumeln lassen kann, ein paar Kopfhörer mit Remote Control, eine Akku-Batterie für die PSP, eine 32 MB grosse Flash-Speicher-Karte ein Netzteil, ein Wischtuch, um die PSP zu reinigen, eine Stofftasche, um die Konsole bei Transporten in einer Tasche vor Beschädigungen zu schützen

    und eine UMD, auf der neben etlichen Demos auch die Firmware 2.0 zu finden ist, die neben einigen Menü-Überarbeitungen vor allem einen Webbrowser beinhaltet und die PSP in die Lage versetzt, Webseiten anzuzeigen.

    Wieso allerdings der Käufer das Firmware selber aufspielen muss und die PSP nicht bereits ab Werk geupdatet wurde, muss sich Sony allerdings fragen lassen. Allein der Gedanke an einem möglichen Stromausfall könnte übervorsichtige Kaufer davon abhalten, das Firmware aufzuspielen.

    Speziell für die PlayStation Portable hat Sony das neue UMD-Datenträger-Format eingeführt. UMD steht für Universal Media Disc und hat mit knapp 6.5 cm Durchmesser die Ausmaße einer Mini-DVD, besitzt eine Speicherkapazität von ca. 1.8 Gigabyte und wird ausschliesslich in Caddys – einer Art Transport-Hülle – ausgeliefert. Da ein Caddy aber für die Zuführung des Datenträgers in die PSP zwingend vorgeschrieben ist, diese Caddys bislang aber nicht einzeln zu kaufen sind, sind selbsterstellte UMDs vorerst nicht möglich.

    Zur Datenspeicherung auf der PSP greift Sony daher auf handelsübliche Flash-Karten zurück, wie sie bei Handys, Digitalkameras und einigen MP3-Playern zu finden sind. Die Kapazitäten reichen dabei von 32 Megabyte bis hin zu 4 Gigabyte, die beispielsweise Sandisk anbietet. Auf diesen Flashkarten sollen allerdings nicht nur Spielstände abgespeichert werden. So ist es möglich, über ein USB-Kabel Daten wie MP3s, Bilder oder ganze Filme auf die Flashkarten zu schaufeln.

    Leider hat es Sony verpasst, den Lieferumfang der PSP um dieses Kabel zu erweitern, denn ein „normales“ USB-Kabel wird hier nichts nutzen. Zur Datenübertragung wird nämlich ein sogenanntes Mini-USB-Kabel benötigt.

    Sollte das Kabel irgendwann angeschafft und seitens des Käufers begonnen werden, fleissig Daten auf die PSP zu schaufeln, mausert sich die Spiele-Konsole zum externen Datenträger, zum MP3-Player, zum Photo-Album und zum mobilen Videoplayer. Unser Special über die Multimedia-Fähigkeiten der PSP geht näher ins Detail. Treiber werden für den Betrieb auf einem Windows XP-Rechner nicht benötigt, das System erkennt die PSP vollautomatisch.

    Auch wenn die UMD vom Prinzip her eine tolle und für die Belange einer mobilen Konsole besonders im Bereich der Kapazität eine grandiose Entwicklung seitens Sony war und ist, birgt hier leider auch ein nicht zu unterschätzender Nachteil.

    Mechanische Geräte wie Laufwerke benötigen vergleichsweise mehr Energie als andere Komponenten. Zusammen mit dem Display – zu dem wir später noch kommen werden – verlangt das Laufwerk dem Akku einiges an Strom ab, sodass bei ständiger Laufwerks-Nutzung, beispielsweise beim Abspielen einem Filmes, das Akku nach durchschnittlich vier Stunden seinen Geist aufgibt. Aufgrund der Austauschbarkeit des Lithium-Ionen-Akkus dürfte dieses Problem jedoch mit einem leistungsfähigerem Akkus möglichweise aus dem Weg geräumt werden.

    Doch kommen wir zu den essentiellen Dingen der Sony Playstation Portable: Ihrer Technik! Sony verbaute drei skalierbare MPIS-R4000 Prozessoren, deren Taktung zwischen einem und 333 Mhz liegt. Eine CPU verrichtet dabei als Hauptprozessor seine Dienste, während ein anderer Chip sich um die Multimedia-Beschleunigung kümmert.

    Darunter fallen das Dekodieren von MPG-Dateien, Videos oder der Wiedergabe von UMD-Filmen. Die PSP ist mit 32 MB Hauptspeicher ausgestattet. Weitere 4 Megabyte teilen sich zu gleichen Teilen der Media-Prozessor und die für die Spielegrafik verantwortliche CPU.

    Die 32bittigen Prozessoren schaufeln dabei bis zu 2.6 GB als Datendurchsatz pro Sekunde über den 128-Bit breiten Bus. Die integrierten Fliesskomma-Einheiten bringen es auf rund 2.6 Milliarden Berechnungen pro Sekunde und stellen zusammen mit den beiden Hauptprozessoren mit dieser Rechenleistung einige noch aktuelle Heim-Konsolen in den Schatten.

    Für die Grafik wurde der letzte MPIS-R400 eingesetzt. Dieser taktet allerdings nur zwischen einem und 166 Mhz, dafür stehen ihm ganze 256-Bit als Bus zur Verfügung, dank derer er bis zu 5.3 GB pro Sekunde durch die PSP jagt und geschmeidige 33 Millionen Polygone in der Sekunde erzeugt, was in etwa an die Leistung der PS2 herankommt.

    Als Display verdingt sich ein 4.3 Zoll grosses, 16:9-formatiges TFT-LCD-Display, das bis zu 480x272 Pixel mit 24-Bit-Farbtiefe darstellen kann. Leider ist die Oberfläche der PSP und damit auch des Display derart glatt, dass sich nach wenigen Minuten bereits zahlreiche Fingerabdrücke abzeichnen. Ferner ist es fast unmöglich, bei Sonnenschein auch nur ansatzweise etwas auf dem Display zu erkennen. Da Sony nicht an eine Entspiegelung des Displays gedacht hat, sieht man bei einfallendem Licht nur eines: sich selber. Die PSP ist also nicht nur eine Multimedia-Spiel-Konsole, sondern auch ein schnöder Spiegel. Ein Hurra auf die heutige Technik.

    Steuerungstechnisch erfindet sich Sony allerdings nicht neu. Ein exakt arbeitendes, digitales Steuerkreuz links oben, ein runder, flacher Analog-Stick gleich darunter und erstaunlicherweise in hervorragender Erreichbarkeit sowohl für Kinder- und Erwachsenen-Daumen. Rechts vom Display die bekannten Dreieck-, Viereck-, Kreuz- und Kreistasten mit angenehm weichem Durckpunkt. Leider befindet sich in deren Nähe der Hold- bzw. Powerschalter. Wer es zu wild treibt kann schon mal verwundert feststellen, dass die Tasten nicht mehr reagieren oder die PSP herunterfährt. Allerdings braucht man keine Panik zu haben. Die PSP verfügt über die Fähigkeit, nach dem (un)beabsichtigen Abschalten der PSP das Spiel dort weiterzuführen, wo man das Spiel vormals verlassen hatte.

    Für zünftige Multiplayer-Matches kredenzt Sony dem geneigten PSP-Kunden eine WLan-Unterstützung, die – fernab jeglichem Kabelsalats – es ermöglicht, dass sich zwei PSPs auch über weitere Entfernungen miteinander kommunizieren. Dank Ad-Hoc-Verbindungen sind spontane Spiele mit bis zu 12 Spielern innerhalb von Sekunden aufgebaut und nötigen den Spielern dankenswerter Weise null technisches Verständnis ab.

    Ganz im Gegensatz zum Surfen via PSP. Wie bereits erwähnt, beinhaltet die PSP seit der Firmware 2.0 einen auf Handheld-Konsolen zugeschnittenen Webbrowser. Für genauere Informationen zu diesem Thema wäre unser Online mit der PSP-Special anzuraten, der neben ein paar Informationen über Sinn und Unsinn des Handheld-Browsers auch eine recht detailierte Anleitung mitliefert, die ein Verbinden der PSP mit dem heimischen WLan-Router erleichtern könnte.

    Vergleicht man die PSP mit dem Nintendo DS, fällt auf, dass Sony eher auf Nummer sicher geht und keine Innovatrionen wie Dual-Screen, Touchscreen oder Mikrofon mitliefert bzw verbaut hat.Dafür hat man offentlichtlich in drei Dinge investiert: Design, Technik und Unterstützung durch Drittanbietern von Game-Titel. Von der Technik her kann die PSP Heimkonsolen wie dem GameCube und der PS2 in einigen Bereichen das Wasser reichen bzw hinter sich lassen. Die Unterstützung durch Drittanbietern ist angesichts der Fülle an Startup-Titeln und der Veröffentlichungslisten für kommende Spiele ebenfalls gesichert. Und was das Design angeht hat Sony es als einer von ganz wenigen Handheld-Gaming-Plattformen geschafft, ein Produkt auf den Markt zu bringen, dass nicht nur für Kinderhände geschaffen wurde und sogar einem höheren ästherischen Geschmack gerecht zu werden.
    Fazit:
    Nach der Playstation und der Playstation 2 ist Sony mal wieder der grosse Wurf gelungen. Die PSP ist – trotz einiger Schwächen wie dem nichtentspiegeltem Display – die Handheld-Konsole, an der niemand vorbei kann, der sich ernsthaft mit diesem Thema auseinandersetzt. Selbst bekennende Heim-Konsolen-Verächter - wie ich einer bin – werden sicherlich warm ums Herz, wenn sie die PSP das erste Mal in den Händen halten. Durch die multimediale Unterstützung übernimmt die PSP sogar gleich vierTechnik-Bereiche, für die bislang mindestens zwei verschiedene Geräte nötig waren: Spielkonsole, MP3-Player, Videoplayer und externer Datenspeicher. Sony hat mit der PSP bewiesen, dass Handheld-Konsolen nicht unbedingt mit Kinderspielzeug gleichzusetzen ist. Ganz im Gegenteil. Um es in einfachen Worten auszudrücken: Die PSP ist momentan das geilste Stück Hardware, das jemals aus Japan kam!



    Re: Playstation Portable Review

    vegettocool - 24.10.2005, 21:13


    Das ist wirklich geil,aber ich spare lieber erst mnal für den PS3



    Re: Playstation Portable Review

    Blackrider - 25.10.2005, 18:21


    PSP ist genau wie DS Kratzer (wegschmeiß)



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