Hogwarts? Nein danke! Chap 2

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    Re: Hogwarts? Nein danke! Chap 2

    Rose - 09.11.2005, 22:55

    Hogwarts? Nein danke! Chap 2
    Ich war mal wieder mehr oder weniger kreativ gewesen :D

    Chap 1:

    "Los! Komm jetzt Jaqueline, du verpasst den Zug!"
    Wütend stand ihr Vater vor dem Haus und wartete auf seine Tochter. Sie wollte nicht nach Hogwarts, aber sich deshalb so aufzuführen.........
    Er seufzte tief, es war so viel passiert, zu viel.
    "Jaqueline!" Er pfiff scharf durch die Finger, " Du kommst SOFORT hier her, wir müssen los!"
    Natürlich hatte Jaqueline ihren Vater gehört, sie war ja nicht taub.
    "Ich komme, aber glaub ja nicht, dass du es so schaffst, dass ich........" Ihre Gedanken wurden durch einen aggressiven Pfiff durchbrochen. Langsam, wie im Dornröschenschlaf, schlenderte sie die Treppe hinunter, griff automatisch nach links an die Garderobe zu ihrer Jacke, die mit Aufnähern übersäht war. Als sie die schwere Eichentür öffnete, kam ihr ein eisiger Windhauch entgegen, kalt, sibirisch kalt.
    "So wirst du doch wohl nicht gehen wollen, oder?" Entnervt sah Miguel das Outfit seiner Tochter an, seiner Meinung nach war es unter der Gürtellinie, aber seine Meinung zählte bei der 13-jährigen ja eh nicht.
    "Und ob ich so gehe, man alter, du hast mir so was von nichts zu sagen, kapiert?!" Damit war für Jaqueline das Thema beendet, wortlos stieg sie ins Auto und verschränkte die Arme über der Brust. Die Autofahrt verlief schweigend, bei Kings Cross angekommen, blieb Jaqueline konsequent im Auto sitzen, rührte sich nicht und hoffte, dass sie doch noch den Zug verpasste, würde sie nur lange genug trödeln.
    "Jaqueline, du strapazierst meine Geduld!", mit diesen Worten zog Miguel seine unterdrückt fluchende Tochter aus dem Wagen und schob sie auf die Absperrung zu.
    "Hör mal, kleine, ich will nicht noch beim Abschied streiten, also bitte, mach jetzt keinen Terror, ja?"
    "Nenn mich net noch mal kleine okay", Jaqueline konnte es nicht fassen, wie konnte er sich nur so oberpeinlich aufführen und sie derart blamieren? Inzwischen waren sie auf Gleis 9 3/4 angekommen und standen vor der roten Dampflok. Um sie herum wimmelte es von Schülern, die hin und her rannten, Freunde begrüßten, oder in gruppen kichernd zusammen standen.
    "Albernes Gesindel", brummte sie, als sie den Koffer in den Zug hob und Erstklässler (zumindest sahen sie sehr klein aus) auf sie zeigten. Achtlos kämpfte sich Jaqueline durch den Gang, auf der Suche nach einem leeren Abteil. Das letzte was sie jetzt brauchen konnte war, ein Abteil mit lauter idiotischen "Schulkameraden".
    Endlich kam sie am Ende des Zuges an, wo ein leeres Abteil war. Sie schob ihren Koffer ins Gepäcknetz, sah sich um und beugte sich dann aus dem Fenster wo ihr Vater auf dem Bahnsteig stand, ins Gespräch vertieft mit einer rundlichen Dame, die von etlichen Kindern umgeben war.
    Das fehlte gerade noch, dass ihr Vater sich mit jemand unterhielt, denn meistens war sie das Thema. Jaqueline beugte sich weiter aus dem Fenster um Gesprächsfetzen zu erlauschen.
    "Ja, extrem schwere Kindheit....... schwierig.................unordentlich......" konnte sie verstehen und erwürgte ihren Vater innerlich. Wie konnte er nur?????? Einer wildfremden Frau so etwas erzählen? Sie schnaubte verächtlich, typisch ihr Vater, er war das, was sie nie sein wollte: Arbeitete bis zum Umfallen, trug immer korrekte (in seinen Augen korrekte) Klamotten und räumte jedes Zimmer tausend mal pro Tag auf.
    "Ach da ist sie ja", Miguel hatte Jaqueline bemerkt, die halb aus dem Fenster hing.
    "Mach's gut, süße, wir sehen uns ja bald wieder, hm?!" er wollte sie umarmen, doch Jaqueline zog sich zurück und fauchte: "Hey man, was glaubst du eigentlich? Ich bin nicht deine Süßen und dass ich mich auf unser Widersehen freu, kannst du vergessen, wer mich abschiebt, mit dem red ich nicht mehr, kapiert?!" Sie ließ sich auf den Sitz fallen, schlug das Fenster zu, stöpselte ihren Diskman ein und vergass diese verhasste Umgebung, die blöden Leute und die "idiotischen" neuen Schulkameraden. Wenigstens ihre Musik konnte sie überall mit hin nehmen.
    Im Takt der Musik wippte sie vor und zurück und klopfte mit den Schuhspitzen auf den Boden. Sie würde sich nie im Leben an dieser bescheuerten Schule wohlfühlen, es gab dort Schuluniformen und zu allem Überfluss war Hogwarts noch ein Internat.
    "Da komm ich nicht mal abends raus", dachte Jaqueline sauer, " Und rauchen ist da sicher auch verboten, blöde Bonzenschule!" Das war das einzig gute an der Schule in La Carolina gewesen, sie hatte Nachmittags frei, konnte mit Freunden weg gehen und in dem nahe gelegenen Touristencamp Party machen. Doch dann gings los, das ganze Chaos, angefangen mit........ nein Stop! Bremste Jaqueline ihre Gedanken, nicht darüber nachdenken, über all das in Spanien und was passiert war. Einfach nicht dran denken!



    Re: Hogwarts? Nein danke! Chap 2

    Ferry - 14.12.2005, 02:04


    Huhu Rosalie :bussi:

    Sorry ich habe dein erstes Chap irgendwie total übersehen *schande*

    Alsooooo

    Ich habe richtig gelitten :lol: Der arme Miguel!! :cry: Er meint es doch so gut *lala* :lol:

    Nein aber jetzt mal ernsthaft. Dein erstes Chap scheint eine Geschichte einzuleiten die sich nur entfernt am "Urtext" bewegt. Was ja nicht schlimm ist ;) *nur noch so einwerfen wollte *konfus**
    Du beschreibst sehr treffend die Gefühle eines rebellischen pupertären Mädchens und ihren Blick auf die Welt.
    Rebellion gegen Neues und vor allem gegen "Erwachsenes" sind sehr gut ausgearbeitet. Es sind nur geringfügige Fehler zu finden und die Einleitung verspricht viele Überraschungen.
    Ich bin gespannt wie es weiter geht und ich hoffe auf ein etwas längeres Chap ;)

    In diesem Sinne *ganz gespannt warte*
    Viele liebe Grüße Ferry



    Re: Hogwarts? Nein danke! Chap 2

    annybunny - 14.12.2005, 18:52


    Hi Rose!
    Mir gefällt das erste chap auch sehr gut!
    Ich finde auch das du Jaquelines Gefühle und Gedanken sehr gut beschrieben hast und ich kann wirklich nachvollziehen warum sie nicht auf die neue Schule will, obwohl ich eigentlich nicht verstehen kann wie man nicht nach Hogwarts wollen kann! (meine Gedankengänge musst du jetzt nciht verstehen :wink: )
    Ich bin auf jeden Fall echt mal gespannt was da in Spanien denn jetzt vorgefallen!
    lg, anny



    Re: Hogwarts? Nein danke! Chap 2

    Rose - 16.12.2005, 18:05


    So, hier ist Chap 2!
    Leider etwas kurz, sorry, hatte nicht mehr Zeit.
    Nochmals vielen Dank an meine mama, die sich die Arbeit gemacht hat, meine Betaleserin zu sein! :bussi: hab dich auch lieb! So jetzt aber:
    Chap 2:

    Der Zug setzte sich langsam in Bewegung, auf dem Flur hörte sie Kinderlachen und Geschrei etlicher "Minis" wie sie sie nannte, die sich offenbar nicht von ihren Eltern trennen konnten.
    Die Tür zu ihrem Abteil wurde unsanft aufgerissen und ein dunkelhaariger, etwa 12-jähriger Junge stürmte hinein und ließ sich auf einen freien Platz sinken.
    "Was willst du hier?" fuhr Jaqueline ihn grantig an, da er sie einfach so aus ihren Tagträumen geholt hatte, "Mach, dass du raus kommst!"
    Er grinste sie frech an: "Glaub ja nicht, dass ich hier wäre, wenn sonst wo noch was frei wäre! Normalerweise steh ich nicht so auf Zicken, du verstehst?!", mit einem weiteren rotzfrechen Grinsen zog er ein Comicheft hervor und wollte anfangen zu lesen. Das konnte und wollte Jaqueline sich nicht bieten lassen, aber sie hatte keine große Lust sich bereits im Zug zu prügeln, also erhob sie sich ganz langsam, schaltete den Diskman aus, legte ihn zur Seite und wollte gerade auf den Jungen zugehen, um ihn vor die Tür zu setzen, als der Zug abrupt abbremste.
    Mitten in der Bewegung noch vorne, kippte Jaqueline um und fiel mitten auf den Jungen, der wohl selbst zu erschrocken war um sie aufzufangen. Sie rappelte sich gerade wieder auf, als eine schneidende Kälte ihr Abteil erreichte. Es war als wären sie plötzlich am Nordpol und hätten nur T-Shirts an (was in Jaquelines Fall auch zutraf). Eine Eiskruste zog sich am Fenster hoch und beschlug die Scheiben, Jaqueline fing plötzlich an zu zittern.
    Die Tür glitt langsam zur Seite, der Eishauch wurde stärker und da stand es- ein riesiges Kapuzenwesen, das Jaqueline an den Sensemann erinnerte, seine verweste Hand hatte es ausgestreckt, und es kam näher......
    "Ahhhhhhhhhh, nein Vorsicht!" schrie ein Mann, Autoreifen quietschten, man vernahm einen dumpfen Knall und dann war alles still, gespenstisch still.... .
    "Hey du, was ist mit dir? Alles okay? Komm, steh auf." sagte eine verängstigte Stimme neben ihrem Ohr, vorsichtig schlug sie die Augen auf. Sie lag auf der Sitzbank und dieser Junge kniete neben hier und hatte ihr anscheinend gerade eine Ohrfeige verpasst.
    "Was war das denn?", fragte sie vorsichtig, hatte sich aber gleich wieder gefangen und erinnerte sich daran, dass sie zu Niemanden nett sein wollte.
    "Jaja, alles okay, jetzt lass mich in Ruhe!", immer noch unruhig und auch, zu ihrer eigenen Verwunderung, ängstlich setzt sie sich zurück und nahm wieder ihren Diskman.
    "Manchen Leuten ist nicht zu helfen", sagte der Junge leise, Jaqueline fiel auf, wie blass er war, und ging zur Tür, " Du solltest dich umziehen, wir sind bald da. Ach übrigens", er war schon fast zur Tür hinaus getreten, " Ich bin Pascal." Er zog die Tür hinter sich zu und Jaqueline war wieder alleine, doch seltsamerweise war sie nicht mehr ganz so glücklich darüber. Doch Pascal hatte Recht, sie musste sich umziehen. Da sie noch keinem Haus zugeteilt war, hatte sie einen einfachen schwarzen Umhang ohne Hauswappen darauf. Etwas widerwillig schlüpfte sie in das unangenehme Kleidungsstück. Sie könnte auch einfach so tun, als ob sie das nicht gewusst hätte, auf diese Art würde sie ihrer Ablehnung Hogwarts gegenüber gleich Luft machen können. Gedacht- getan! Jaqueline schlüpfte wieder aus dem Umhang und stopfte ihn ganz unten in den Koffer. Die würden keine Freude an ihr haben!
    Der Zug wurde langsamer, bis er schließlich ganz abbremste und wieder das Gedrängel, Geschubse und Geschreie das die Gänge anfüllte. Jaqueline war eine der Letzten die ausstiegen, etwas verloren stand sie zwischen all den anderen. Zum ersten Mal hatte sie nicht alles unter Kontrolle und musste wohl oder übel jemanden fragen, sie wandte sich an einen Mann, der ihr am nächsten stand:
    "Ich bin neu hier", setzte sie ohne Höflichkeit an, " und kenne mich nicht aus, wo muss ich hin?"
    Er lächelte sie an, ob das ein Lehrer ist, fragte sich Jaqueline, und sagte: " Dann musst du Jaqueline Pantone sein, du fährst mit den Erstklässlerin in den Booten, da du noch eingeteilt werden musst, wende dich am Besten an Hagrid, das ist der große Mann dort drüben." er deutete auf einen wirklich riesigen Mann der eine Horde sehr kleiner Kinder um sich scharte.
    "Na super, ich mit lauter “Minis“, das fängt ja gut an!", dachte sie sich und schlenderte mit gelangweiltem Gesichtsausdruck zu dem Mann der offenbar Hagrid hieß.
    "Ah, da is ja unser letzter Neuzugang, nu denn, folg mit bitte."
    In Booten fuhren sie über einen düsteren See, der eisige Wind pfiff ihnen um die Ohren und Jaqueline schlug fröstelnd die Arme übereinander.
    Sie hatte sich bereits eine Einstellung zu den Leuten in Hogwarts, auch den Lehrern, ausgedacht: Wenn sie zu niemanden nett sein würde und nie im Unterricht mitmachen würde und alles boykottierte, dann konnte der Rauswurf nicht lange auf sich warten lassen, dann wäre sie bald wieder zu Hause.
    "Das mit der Uniform ist nur der Anfang", dachte sie ärgerlich, "Ihr werdet schon sehen, ich werde alles tun um von hier weg zu kommen!"



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