RUSH

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    Re: RUSH

    tomSawyer - 02.12.2005, 17:12

    RUSH
    nächste band:

    rush zählen für mich zu den "giganten" des prog-metals/rock

    Rush, bestehend den 3 Mitgliedern (die seit 30 jahren in der gleichen formation sind)

    geddy lee (bürgerl. Name: Gary Lee Weinrib) : Leadgesang , Bass, Keyboards, Pedals

    Alex lifeson (bürgerl. Name: Alex Zynkhfjshdjsnvic -> polischer un aussprechlicher name) Gitarre, Gesang, Pedals

    Neil Peart: akustisches und elektrisches schlagzeug, Texte

    Rush (aus kanada) haben sich 1974 (damals noch mit John Rutsey am schlagzeug, der kurz nach der ersten platte verabschiedete) nach einiger zeit pause erstmals professionell ins aufnahme studio gewagt und haben eine single aufgenommen. Es war die Coverversion von "Not fade away" ... kurze zeit später wurde der plattenvertrag von einer single auf eine lp verlängert, so kam es, dass rush ihre erste platte "Rush" veröffentlichte. zu dieser zeit spielte sich rush den *rsch ab - in kneipen, clubs, kleineren hallen etc. und wurde da entdeckt.
    die musik klang zu dem zeitpunkt noch total anders als man sie heute kennt. viel geradliniger, eine mischung aus led zepplin und ac/dc. geddy lee war gesangstechnisch nicht auszuhalten, da er - vetgleichbar mit einem schreienden baby - eine kastraten stimme hat und damals noch recht aggressiv schrie... für die metaller sicherlich nicht schlecht!
    die songs "workingman" und "in the mood" werden heute noch oft live gespielt

    mit neuer kraft und neuem drummer brachten rush 1975 schon direkt den zweiten long player heraus. "fly by night" hiess das teil, und war stilistisch in etwa gleich nur hatte es intelligentere songstrukturen und mehr dynamik. ausserdem bekamen die texte mehr gehalt, da drummer neil peart - ein belesener schlaukopf - fortan alle texte schreibt, die größtenteils sehr interessant sind (oftmals den menschen den spiegel vorhalten) .

    highliughts dieser platte: "anthem", "by-tor and the snowdog", "fly by night" und "riverell"

    im gleichen jahr brachte rush "caress of steel" heraus. das album tat einen gehörigen satz in die richtung "progrock" ... 2 longtracks (einer war zehn und der andre 19 minuten lang) sind drauf, die aber beide noch nicht die klasse der späteren langen stücke hatten.

    highlights dieser platte: bastile day, lakeside park, ausserdem das eher witzige "i think i'm going bald" (dt: ich glaub, ich krieg ne glatze)

    1976 sollte die erfolglosigkeit ein ende haben: die legendäre platte "2112" erscheintr und ab da sind rush kaum stoppen. 2112 besteht aus einem seitenlangen song (2112) und 5 kürzeren songs. die richtung ist immer noch prog-hardrock ... erstamls kommt auch ein keyboard (mellotron) in einem song (tears) und ein synthisiser (anfang von 2112) ins spiel....

    highlights: 2112, a passage to bankok, tears

    --------abschluss: phase 1---------

    nach dem livealbum wird nun die nächste phase eingeleitet....

    1977 kommt das bis jetzt hymnischste werk auf den teller: "a farewell to kings" . es enthält keinen seitenlangen song dafür aber 2 10 minuten songs: xanadu und cygnus-X . die ganze thematik der platte ist eher ans mittelaltergehlten als an science fiction (wie 2112) ... auf dem album kommt ein instrument aufs tapet was rush so schnell nicht mehr ausser acht lässt: der synthisiser. mit fußpedalen und keyboards wird nun (zusätzlich zum normalen gitarre-bass-schlagzeug betrieb) der synthisiser ins bild gerückt (was ich für sehr kompliziert halte).
    auf "a farewell to kings" ist auch der erste singlehit zuvermerken "closer to the heart"... dieser song ist aber bei rush sowie bei den rushkennern verhasst, weil man ihn einfach nicht mehr hören kann...;)

    highlights: xanadu, closer to the heart, madrtigal, cygnus-X

    nun folgt das musikalisch ansruchsvollste album "hemispheres" (1978), welches nur aus 4 songs besteht. wenn man bedenkt, dass sie vor 4 jahren noch nach led zepplin klangen muss man schon sagen, dass sie enorme fortschritte gemacht haben!
    hemispheres besteht aus dem letzten seitenlangem lied (tetel song), dem man die epische schwere nicht wirklich anmerkt und der zu keiner zeit langweilig wird, zumal man vor keiner überaschung gefeit ist! auf seite zwei geht es weiter mit "circumstances" und "the trees". 2 kurze normalo-rush-songs, die aber besser sind als alles was davor kam. das highlight der platte ist das zweite epic "la villa stragiato" welches erstmals (!!) in der geschichte ein instrumental ist. hier beweisen rush, dass sie absolut erstklassige musiker sind. ausserdem macht dieses lied auch nicht-musikern spass weil es eher ein song als "angeberstunde" ist...

    highlights: Cygnus-X: book 2: hemispheres, circumstances, the trees, la villa stragiato

    1980 melden sich rush mit neuer platte zurück und singen diesmal von bodenständigen themen (meinungsfreiheit) . die platte "permanent waves" ist eine würdige weiterentwicklung des sensationellen werkes "hemispheres" ... das album ist noch keyboardlastiger als alles was zuvor da war. die songs haben eine sehr positive, ja fast naive ausstrahlung, weswegen permanent waves mir persönlich besser gefällt als das darauf folgende machtwerk "moving pictures" . ausserdem ist hier der live "stimmungsmaker" the spirit of radio drauf.

    highlights: spirit of the radio, freewill, jacobs ladder, entre nous, natural science

    1981 setzen rush noch einen drauf: "moving pictures" ist DAS album was live klassiker betrifft. allein die erste plattenseite bestehend aus "tom Sawyer (siehe meinen nickname)" "red barchetta" "yyz" und "limelight" werden fast auf jeder tour gespielt. die zweite häfte gefällt mir dennoch fast besser: "the camera eye" das letzte zehnminütige stück bis jetzt, mit tollen überaschungs momenten und einer herrlichen gesangs melodie, und das textlich erschrecknde "wichhunt" sind meine lieblings songs dieses albums. natürlich sind die andren songs aucvh nicht von schlechten eltzern: "tom sawyer" mit düsteren synthisiser klängen - immer noch ein puplikumsliebling - the red barchetta, ein rocksong über das gleichnamige auto, YYZ das total abgedrehte instrumental stück. schade dass das album mit dem recht schwachen "vital signs" aufhört... das album ist ein klassiker...mir gefallen die zwei vorigen alben dennoch besser.

    highlights: tom sawyer, red barchetta, YYZ, limelight, camera eye, wichhunt.

    ----abschluss, phase 2-----

    1982 - 1987; 1989 - 1998; 2001 - heute: kommt noch



    Re: RUSH

    adarkmind - 02.12.2005, 17:20


    :respekt: für rush für's lange durchhalten
    und :respekt: für dich dass du so eine super beschreibung postest :!:
    nicht schlecht, viel arbeit



    Re: RUSH

    tomSawyer - 02.12.2005, 17:47


    danke danke.... meine eltern haben ihre silberne hochzeit und das ist schon ne "leistung"

    30 jahre und (fast) keine umbesetzung...

    teil zwei schreib ich gleich

    ach ja: wenn gesteigertes interesse an der band vorliegt:
    http://www.progarchives.com/Progressive_rock_discography_CD.asp?cd_id=9908

    hier sind tolle soundfiles....



    Re: RUSH

    tomSawyer - 03.12.2005, 01:57


    Weiter im text:

    1982, nach dem zweiten live album, wagten rush ein ziehmlich gewagtes experiment: die synthisiser werden von nun an mehr als die gitarre den ton angeben. Das ergebnis ist „signals“ das erste album wo sich die geister scheiden: was soll man davon halten. Ich halte das album für eine der besten rush scheiben (bei so vielen rush alben kann man nicht genau sagen welches das beste ist! Sei es das majestätische einstiegslied: subdivisions. Der song ist sehr düster und synthisiser betont. Ein song über aussenseiter, träumer und uncoole an schulen, die von mitschülern gehänselt werden, weil sie sich nicht anpassen. Besonders toll finde ich die zeile im refrain: „be cool or be cast out“.

    Als weitere highlights sind das ultraschnelle (und am ehesten an alte zeiten erinnernde) „analogue kid“, das geheimnisvolle „chemestry“, das an the police erinnernde „digital man“ und die tolle ballade „losing it“, auf der sogar eine elektronisch verfremdete geige zu erkennen ist.

    1984 setzten rush diese linie fort und tellern uns das album „grace under pressure“ auf, welches eine unheimlich spannende grundatmosphäre hat. Die synthisiser werden zum mittelpunkt-instrument rushs, was aber keinen Quallitätsabfall bedeutet! Erstmals bedient gitarist alex lifeson pedals und neil peart bedient zusätzlich die damals unheimlich angesagten elektrischen schlagzeuge, die heute höchstens noch tanzkappellen oder die flippers spielen. Wie alle rush-alben der 80er sind die songs nicht so virtuos wie die aus den 70ern aber dafür umso melodischer und eingängiger, was aber unter gar keinen umständen sich negativ auf die b-note auswirkt ;) . grace under pressure wird leider von vielen leuten wegen obengenannten gründen nicht gemocht, was ich nicht nachvollzeiehen kann. Hervorzuheben sei das sehr atmosphärische lied über den holocaust „red sector A“ oder das recht rockige „distant early warning“ in dessen text es um mitgefühl geht.

    Das wohl emotionalste album von rush (geddy lees stimme ist ab diesem album absolut erträglich. Auf diesem album – meine zumindest ich – singt geddy besonders toll!)
    Highlights: distant early warning, afterimage, red sector A, kid gloves, between the wheels

    1985 kommt schon wieder ein album heraus: power windows. Der sound ist überaschender weise total unterschiedlich zu dem von grace under pressure. Es ist recht fröhlich und beschwingt ...ja, fast schon poppig.... die synthisiser werden nun nicht vollständig von hand bedient sondern werden (zumindest live) per midi angesteuert, weil es sonnst zu aufwändig würde für geddy und alex. Auf diesem album befindet sich mein rush-lieblings lied nummer eins: marathon (was ich jedem empfehlen würde sich mal anzuhören!!!!)

    weitere highlights: das recht rockige the big money, das düstere und beklemmende manhatten projekt (lied über den bau einer atombombe), emotion detector (das lied geht auch unter die haut) und mystic rhythms (neil peart macht dem titel alle ehre)

    1987 geht’s weiter mit hold your fire, dem album auf dem rush ihren popsound perfektionierten ihn danach aber nicht mehr fortsetzten.... der sound gleicht sich absolut dem von power windows... die kompositionen sind sehr eingängig. Auch wenn es quallitäts mässig kaum schwachpunkte, umhauen tut mich nur eine geringe anzahl von songs: „force 10“ – der wilde parforce ritt auf dem bass.... time stands still, der bisher einzige song mit gastsänger ...aymie man hat diesem song ihre stimme geliehen. Geil ist auch das bombastische „mission“ und kompositorisch abgedrehte „turn the page“.

    Man merkt anhand dieses albums, dass rush sich geändert haben: sie wurden besser songschreiber und legten weniger wert darauf allen menschen ihre fähigkeiten am instrument zu zeigen.

    Highlights: force 10, time stand still, lock and key, mission, turn the page und tai shan ....

    Wie immer: alle 4 alben wird ein live album veröffentlicht. dieses live album „a show of hands“ ist für mich das beste reguläre live album!

    ----abschluss: pahse 3-----



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