Lost Paradise

Maya und Domenico
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    Re: Lost Paradise

    jana - 17.12.2007, 22:50

    Lost Paradise
    Schon wieder eine Geschcihte von mir (Ich müll euch voll XD ) :lol:

    Kapitel 1
    Wer hat Angst vorm bösen schwarzen Mann?

    Als ich ein kleines Mädchen war, besaß ich eine blühende Fantasie. Ich bin am Land aufgewachsen, und hatte damals die Waldlandschaften zu meinem Königreich ernannt. Ich war die Prinzessin in einen Zauberland, wo die Schmetterlinge zur Feen wurden und die Ameisen zu kleinen Kobolden, die sich unter den hohen Gräsern versteckten, um mir nicht als Untertanen dienen zu müssen.
    Ich liebte meine eigene kleine Fantasiewelt. Ich blieb immer jeden Tag von morgen ganz früh bis ganz spät, aber bevor es noch dunkel wurde in den Wäldern um zu spielen. Mit aufgeschlagenen Knien und zerrissenen Kleidern kam ich nach Hause zu meiner Mutter die wie immer ganz krank vor Sorgen war. Doch sie konnte mir einfach nicht verbieten hinaus allein in die Wälder zu gehen. Ich nahm nie jemanden mit, weil es dann so schien als wollte diese geheimnisvolle Welt niemanden anderes als mich in ihren Bann ziehen. Mit anderen Kindern hatte ich mich nicht verstanden. Ich war schon immer ein Einzelgänger gewesen. Den einzigen Freund, mit dem ich bereit war ab und zu mal zu spielen war Jonah.
    Jonah war schon immer ein sehr vorlauter Junge gewesen. Er besaß in seinem jungen Alter schon einen sehr beachtlichen Wortschatz von Schimpfwörtern und er hatte auch kein Schamgefühl diese laut auszusprechen. Er war sowieso einer dieser Kinder, von denen die Eltern verboten mit ihm zu spielen. Aber das war ja gerade was mich an ihn faszinierte. Überhaupt zeigte ich eine Neigung zu all den Dingen die meine Eltern nicht für gut befanden. Es gab nur ein einziges Mal, wo es vermutlich besser gewesen wäre, auf die Warnungen meiner Eltern zu hören. Es war an dem Tag, an dem zum ersten Mal etwas Böses die Pforte meiner heilen Traumwelt beschritt.

    Ich saß gerade mit Jonah auf der niedrigen Backsteinmauer die den Spielplatz neben unserer Volkschule umgab und schleckte ein Eis.
    Jonah hatte vergessen Geld von Zuhause mitzunehmen, deswegen hatte nur ich mir, voller Schadenfreude gegenüber Jonah, ein Eis kaufen können.
    „Menno Manya, gib mir mal was ab,“ jammerte Jonah. Ich hatte das Gefühl er hätte mir am liebsten in den Bauch geboxt, wenn nicht dadurch die Chance bestanden hatte, dass ich das Eis fallen lassen könnte.
    „Nö,“ sagte ich und kicherte amüsiert.
    Jonah setzte sich wie ein begossener Pudel neben mich und starrte auf seine Füße. Ich bekam fast schon ein schlechtes Gewissen. Sonst war er nicht so. In dem Moment tauchte Milo auf. Milo war Jonahs jüngerer Bruder. Er war nur zwei Jahre jünger doch wir machten uns immer einen Spaß daraus ihn wie ein Baby zu behandeln.
    „Jonah“, sagte Milo und zeigte auf mein Eis, „Ich will auch so ein Eis.“ Milo war ein kleiner Knirps für sein Alter und sein Gesicht voller Sommersprossen.
    „Verpiss dich, du Idiot“, sagte Jonah und gab seinen kleinen Tritt, „Ich hab selber keins.“ Milo fiel hin und schlug seine Handfläche auf den harten Beton der Landstraße auf. Weinend lief Milo davon. Jonah lachte gönnerhaft. Die Beziehung zwischen den beiden Brüdern war niemals sehr gut gewesen.
    Jonahs hatte bald ausgelacht und sah nun wieder sehnsüchtig auf mein Eis. Ich biss mir auf meine von der Kälte errötende Lippen und reichte ihm dann zögernd das Eis entgegen. Jonahs Minne hellte sofort wieder auf und er riss mir begierig das Eis aus der Hand.
    „Hey, Jonah! Iss nicht alles, “ protestierte ich.
    „Vergiss es“, sagte er grinsend. Ich ringelte eine Weile mit Jonah ums Eis, als er mir plötzlich mit einer Bewegung zu verstehen gab, dass ich aufhören sollte.
    „Guck, mal da drüben“, sagte er. Ich folgte seinem Blick.

    Das Kapitel geht noch weiter. Soll ich den Rest auch rein stellen?



    Re: Lost Paradise

    smili - 17.12.2007, 23:08


    Ja schnell! Tönt sehr vielversprechend! und du müllst uns doch nich zu!
    ich hab auch so viele :oops:
    ps: es heisst beschritt und nicht beschreitete! :lol:



    Re: Lost Paradise

    jana - 17.12.2007, 23:11


    äh ok, danke besser es gleich aus :lol:
    ja solche fehler wirst du bei mir oft finden :wink:
    ich les mir die teile auch nich ein 2.mal durch, also sry :wink:



    Re: Lost Paradise

    (like a real) Jojo - 17.12.2007, 23:27


    cool :D



    Re: Lost Paradise

    jana - 17.12.2007, 23:42


    Ok, sry für "Quetschi" :wink: Mir ist nichts besseres eingefallen und i-wie fand ichs auch süß, den Namen mein ich :wink:

    Er fiel auf die andere Straßenseite, wo ein Mann mittleren Alters stand, mit verschränkten Armen und uns ansah. Eher gesagt, sah er mich an. Sein Blick bohrte sich in mich hinein. Ich hatte ein unwohles Gefühl.
    „Wer ist das?“ fragte ich. Nicht viele Menschen lebten hier und ansonsten kannte ich auch jeden, deswegen war es sehr auffällig wenn sich ein Fremder hier her verirrte.
    „Keine Ahnung“, sagte Jonah. Auch er war überrascht. Er kümmerte sich gar nicht mehr ums Eis. Die rosa Sirupartige Flüssigkeit vom geschmolzenen Eis rann seine Hände hinunter.
    „Ich frag ihn mal“, sagte ich und sprang von der Mauer hinunter.
    „Nicht!“ rief Jonah ängstlich. Das war typisch Jonah. Er riss gerne die Klappe auf, doch war er der totale Angsthase. Ich war das genaue Gegenteil. Ich sagte kaum was, dafür handelte ich immer überstürzt.
    Ich ging auf den fremden Mann zu und je näher ich im kam desto größer und angsteinflössender wirkte er. Als der Mann mich auf ihn zukommen sah, lächelte er.
    Als ich direkt vor ihm stand, ging er in die Knie um mir ins Gesicht zu sehen.
    „Hallo, Sir“, sagte ich.
    „Hallo, Kleines“, sagte er und grinste.
    Er hatte gelbliche Zähne und eine unreine Haut. Ich bemerkte dass er sehr nervös war. Sein Blick huschte immer wieder um sich, als würde ihm jemand auflauern. Seine Hände zuckten leicht, als würde er mich an liebsten an sich ziehen.
    Ich blickte zurück zu Jonah der uns vom weiten skeptisch zusah. Doch auch er war von der Mauer gesprungen und schien kurz davor näher zu kommen.
    „Wie heißt du denn, mein Kleines?“ fragte er. Er wirkte sehr müde und irgendwie sah es so aus, als würde er sich selbst dafür hassen mit mir zu reden. Als ob er es gar nicht wollte. Oder als ob ihn irgendetwas von innen auffressen würde.
    „Manya“, sagte ich. Er leckte seine Lippen während ich das sagte.
    „Maya,…ok.“
    „Manya“, verbesserter ich.
    „Maya ist ein hübscher Name“, sagte er.
    „Danke“, sagte ich, „Und wie heißt du?“
    „Ich?“ fragte er. Du kannst mich nennen wie immer du auch willst.“
    „Ich werde dich Quetschi nennen“, sagte ich.
    Er lachte laut auf. „Das ist ein lustiger Name.“
    Er setzte sich auf und dann auf die Mauer hinter sich. Er klopfte sich auf die Oberschenkel.
    „Willst du auf meinen Schoß sitzen, Maya?“ fragte er.
    Ich schüttelte den Kopf.
    Jonah war inzwischen näher gekommen.
    „Willst du was Süßes?“ fragte Quetschi und holte plötzlich etwas Raschelndes aus seiner Jacke.
    Ich nickte und nahm mir ein Bonbon heraus. Auch Jonah nahm sich eins, doch beachtete Quetschi ihn nicht weiter.
    Ich zermalmte das picksüße Bonbon zwischen meinen Zähnen. Ich konnte sie danach kaum noch auf kriegen.
    „Wollen wir vielleicht was spielen?“ fragte Quetschi.
    „Was denn?“ fragte Jonah stürmisch.
    Quetschi sah mich eindringlich an. Ich zog mit meinen Füßen unsichtbare Kreise auf den Boden und nickte leicht.



    Re: Lost Paradise

    Sweet Jackie - 17.12.2007, 23:49


    ooh weiter o.O



    Re: Lost Paradise

    (like a real) Jojo - 18.12.2007, 00:53


    weidaaaaaaaaaaaaaaaaa



    Re: Lost Paradise

    jana - 18.12.2007, 01:30


    Joa, geht ja eh schon wiede. Hab auch schon viel mehr weiter geschrieben, mag die Geschichte selber. Aber ich glaub ich stell nur immer Absatz für Absatz rein, dann kann mans leichter lesen. ciao, ich geh jetzt schlafen, issja auch schon spät XD

    „Wollen wir Fußball spielen?“ fragte Jonah.
    Quetschi sah mich an.
    „Was willst du denn spielen, Maya?“
    „Sie heißt Manya, nicht Maya“, sagte Jonah.
    Ich spielte nervös mit meinem Haar.
    „Wir können Feenkönigreich spielen“, sagte ich verlegen.
    „Was ist das?“ fragte Quetschi.
    Langsam und stotternd begann ich zu erzählen von meinem kleinen Königreich. Jonah hörte auch gespannt zu, denn auch wer wusste noch nichts davon. Ich wusste nicht mal selbst warum ich davon erzählte. Vielleicht weil mir dieser Mann Leid tat. Er sah so allein aus. Ich dachte mir, wenn er in meinem kleinen Utopia wäre, würde diese Schönheit vielleicht sein Herz berühren. Etwas peinlich berührt und mit erröteten Wangen sah ich zu Boden.
    „Wo ist denn dieses Königreich?“ fragte Quetschi. Er klang nicht wütend oder besorgt so wie meine Eltern wenn ich davon erzählte, sondern echt interessiert.
    „Im Wald“, sagte ich.
    Er lächelte. Ein Lächeln das mir Angst machte.
    „Wollst du es mir nicht zeigen?“ fragte er.
    Ich biss mir auf die Lippen und schüttelte meinen Kopf. Eigentlich nahm ich ja nie jemanden dort mit.
    „Komm schon, Manya“, sagte Jonah auffordernd. Er war sichtlich auch interessiert.
    Ich schüttelte wieder meinen Kopf.
    „Wieso denn nicht?“ fragte Quetschi. Er beugte sich wieder zu mir runter.
    „Wenn du willst…“sagte er und holte plötzlich etwas Glitzerndes aus seiner Tasche. Es war eine kleine Kette mit einem Herzanhänger aus Diamant.
    „Wenn du willst?“ sagte er, „Ich schenk es dir, wenn du mir den Weg zeigst.“
    Ich biss mir wieder auf die Lippen und betrachtete weiter die Kette. Sie hatte eine hypnotisierende Wirkung.
    Ich nickte kaum merkbar.
    Quetschi grinste wieder.
    „Na dann komm.“



    Re: Lost Paradise

    Carrot - 18.12.2007, 20:24


    Quetschi ^^ :lol:


    ich mag die geschichte :top:



    Re: Lost Paradise

    jana - 18.12.2007, 23:51


    Wir machten uns zu dritt auf den Weg. Doch je tiefer wir uns in den Wald begaben, desto weniger konnte ich die, wie sonst übliche Magie spüren. Wie ich es mir gedacht hatte.
    „Hier ist doch überhaupt nichts“, motzte Jonah.
    Ich sah zu Quetschi, der immer nervöser und unruhiger wurde.
    „Hast du Angst?“ fragte ich.
    „Nein, kleine Maya“, sagte er. „Ich habe keine Angst“
    „Ich auch nicht, “ sagte ich, „Ich habe vor nichts und niemanden Angst.“
    „Wie dumm das ist, kleine Maya“, sagte er und ich sah beschämt zu Boden.
    „Bist du traurig?“ fragte ich.
    „Ja, sehr“, sagte er und blieb plötzlich stehen. Jonah und ich sahen ihn überrascht an.
    „Weißt du was man macht wenn jemand traurig ist?“ fragte er.
    Ich schüttelte den Kopf.
    „Man tröstet denjenigen.“
    Plötzlich lag ich in seinen Armen. Er drückte mich an sich, so dass ich kaum noch Luft bekam. Ich spürte wir er meinen Geruch in sich einzog. Seine Nase kitzelte auf meinem Hals.
    Ich find geniert an zu kichern und versuchte mich aus seinen Griff zu lösen. Er ließ mich los. Ich stolperte rückwärts und schlug auf den feuchten Boden auf. Ich hörte Jonah schadenfroh lache. Ich lachte auch. Wir beide hatten die ganze Situation noch nicht erfasst. Quetschi lachte auch. Doch er machte dabei eine unheimliche Fratze.
    „Ah, ein Monster, “ schrie ich auf und sprang auf. Ich versteckte mich kichernd hinter Jonah.
    „Mir müssen uns vorm Monster verstecken, sonst frisst es uns“ flüsterte ich ihm ins Ohr. Quetschi stand keuchend wieder auf und putzte sich den Schmutz von seinen Knien.
    „Ja, das gefällt, dir was? Ob es dir auch noch gefällt, wenn ich mit dir fertig bin?“
    Er war sehr groß und sehr zierlich. Seine Bewegungen waren sehr ungelenkig und doch war er sehr schnell. Zum ersten Mal realisierte, dass ich nicht entkommen konnte. Das er mich nicht entkommen lassen würde.



    Re: Lost Paradise

    Ruth - 19.12.2007, 14:00


    oh neiiin :shock: scheisse, will der sie vergewaltigen?!?



    Re: Lost Paradise

    (like a real) Jojo - 19.12.2007, 17:46


    ey junkie brauxht stoff...hiiiiiiilllllllllllllllfeeeeeeeeeeeeee



    Re: Lost Paradise

    jana - 19.12.2007, 23:53


    „Geh nie mit fremden Menschen weg, die du nicht kennst“, hatte ihre Mutter sie immer gewarnt.
    Eine kalte Brise wehte durch den Wald. Die Blätter raschelten und der kalte Hauch zauberte mir eine Gänsehaut.
    Jonah hüpfte derweil hin und her und rief: „Fang mich doch. Fang mich doch.“
    Der Mann ignorierte ihn. Sein Blick lag auf mir. Wieso oft huschte ein süffisantes Lächeln über sein Gesicht. Was sah er eigentlich, wenn er mich ansah?
    „Bist du wütend?“ fuhr ich unser Gespräch von vorhin fort.
    Er schüttelte seinen Kopf.
    Ich senkte meinen Blick und sah zu meinen Schuhen. Der blaue Lack war von der bräunlichen Schmiere des Waldbodens überzogen.
    „Ich glaube die Feen wollen nicht aus ihren Verstecken kommen“, sagte ich.
    Der Mann trat einen Schritt auf mich zu. Sein Schatten bedeckte mich.
    „Ich glaube, sie haben Angst vor dir“, flüsterte ich.
    Er beugte sich zu mir hinunter.
    „Ich glaub ich möchte jetzt wieder zurück“, sagte ich.
    Jonah tollte im Hintergrund immer noch herum, doch ich nahm es kaum noch wahr.
    „Dumme kleine Maya“, sagte er. Er legte seine Hand auf mein Genick und zog mich zu sich. Seine andere Hand legte er auf meinen Oberschenkel. Er pustete die Haare weg die mein Ohr bedeckten. Ich könnte seinen Atem auf meiner Wange spüren. Er biss mir sanft ins Ohrläppchen. Ich riss meine Augen weit auf. Ich wollte schreien, laut protestieren, irgendwas machen, damit er aufhört. Ich versuchte mich von ihm weg zu drücken, doch er drückte mich nur noch fester an sich.
    „Aufhör…“ wimmert ich.
    Ich konnte ihn stöhnen hören, er ließ seine Hand in meine Hose gleiten.
    „Nein“, schrie ich weinend. Ich hämmerte mit meinen kleinen Fäusten gegen seine Schultern. Dann beugte ich mich ebenfalls vor und bis ihn in die Schläfe, direkt neben seinen Auge. So fest ich konnte.
    Er schrie kurz auf und stieß mich weg. Er drückte seine Hand gegen sein Auge. Ich rappelte mich schnell auf. Jonah stand nur einen Meter abseits und starrte uns verwirrt an. Ich rannte einfach los. Jonah blieb reglos stehen. Ich hörte wie der Mann mir hinter herjagte. Nach ein paar Schritten hatte er mich gepackt.
    Ich heulte und weinte.
    Er drückte mich gegen seinen Oberkörper. Meine Füße baumelten in der Luft.
    Er hielt mich eine Weile so, ganz still. Irgendwann hatte ich mich beruhigt. Er ließ mich unsanft wieder fallen. Er drückte mein Gesicht in den matschigen Waldboden. Es roch gut. Nach feuchter gewaschener Erde. Er legte sich mit seinen Körper auf mich.
    „Soll Quetschi dich ein bisschen Quetschen“, fragte er und lachte. Es war ein schreckliches Lachen. Er klang auf einmal ganz anders. Als hätte etwas von ihm besitzt übernommen.
    „Nein!“ schrie ich. Mein Hals war schon ganz heißer.
    Er packte mich am Beinknöchel und zog mich zurück, dort wo Jonah inzwischen unter einem Baum saß.
    „Jonah!“ schrie ich, „Jonah! Hilf mir! Das Monster will mich fressen!“
    Jonah starrte uns entsetzt an. Sein ganzer Körper war erstarrt.
    „Jonah“, fing ich an zu weinen.
    Ich versuchte meinen Fuß von dem Mann zu befreien.
    „Du entkommst mir nicht, du kleine Babyhure, “ sagte er. Ich hörte wie er seinen Gürtel öffnete.
    „Jonah“, presste ich hervor.
    Jonah vergrub sein Gesicht in seinen Händen. Er presste seine Handflächen auf seine Ohren und fing an sich summend auf und ab zu wiegen.
    Quetschi lachte wieder, stöhnte plötzlich auf und ich fühlte wie der Stoff meiner Hose etwas Nasses aufsog.
    Der Geruch von Kastanienblüten war das letzte was ich wahrnahm, bevor ich die Augen schloss und ich mir vornahm nicht mehr aufzuwachen.



    Re: Lost Paradise

    (like a real) Jojo - 20.12.2007, 00:18


    WEIDA!!! raf bet wiso der jonah nix macht...



    Re: Lost Paradise

    jana - 20.12.2007, 00:28


    Jonah ist 7 Jahre alt, was soll er machen?



    Re: Lost Paradise

    (like a real) Jojo - 20.12.2007, 17:08


    und sie? die äääh...manya wie alt is die?



    Re: Lost Paradise

    jana - 20.12.2007, 18:21


    Genauso alt wie Jonah



    Re: Lost Paradise

    jana - 20.12.2007, 23:06


    Als ich die Augen wieder öffnete, war ich immer noch im Wald. Es war alles so dunkel, nur am Himmel konnte ich die Umrisse der Äste vom nachtgrauen Himmel unterscheiden. Ich versuchte mich aufzusetzen, doch ich schaffte es nicht. Ich schmeckte Salz und so etwas ähnliches wie rostiges Metall in meinen Mund und ich erkannte, dass es Blut war.
    „Jonah?“ fragte ich verzweifelt.
    Erst jetzt hörte ich das Schluchzen und sah Jonah. Er saß unter dem Baum, genau in derselben Pose wie vorher. Er bibberte am ganzen Körper. Er war überzogen von schwarzen Flecken. „Jonah“, sagte ich. Ich schaffte mich aufzurichten und mich zu ihm zu schleppen. Die Schwarzen Flecken…Sie waren Blut.
    „Jonah“, wimmerte ich.
    Dann erkannte ich eine zweite Gestalt. Sie lag dort im Mondschein am kalten Waldboden. Die Gliedmaßen waren leblos wegestreckt. Quetschi. Von ihm kam der Blutgeruch am Stärksten.

    Sie fanden uns in der Früh. Ich bekam kaum noch was mit. Mein Körper fühlte sich vollkommen erfroren an. In meinen Mund war noch der Geschmack von Blut und von dem Bonbon, das man mir gestern geschenkt hatte.
    „Leben die Kinder noch?“ fragte eine Stimme. Ich hörte Schritte, verschiedene Stimmen schwirrten in meinen Kopf umher. Ich brachte meine Augen nicht auf.
    „Das Mädchen hat einen schwachen Puls. Sie ist vollkommen unterkühlt. Bringt sie schnellstens ins Krankenhaus.“
    „Machen sie ein Foto von der Mordwaffe.“
    „Was für ein Monster muss ein Mensch sein um so was zu machen…“
    „Was ist mit den Jungen?“
    „Um den wird sich grad gekümmert.“
    „Wir sollten die Waffe auf Abdrücke prüfen?“
    Ich spürte wie ich hochgehoben wurde.
    „Wer sind die Kinder?“
    “Manya Chad und Jonah Miller. Sie wohnen im Dorf. Oh Gott…ich kenne ihre Eltern.“
    „Jemand muss ihnen Bescheid sagen.“
    „Wurde die Kinder sexuell missbraucht?“
    „Das Mädchen hat Spuren von Sperma auf ihrer Hose.Genaueres wissen wir erst nach einer Untersuchung.“
    „Hinweise von Mörder?“
    “Keine Spur.“
    „Die Kinder können ihn ja schlecht ermordet haben.“
    „Neben der Leiche haben wir eine Plastikkette mit einem Herzanhänger gefunden.“
    „Warum ist das Mädchen immer noch hier? Sie muss ins Krankenhaus!“
    „Weiß überhaupt irgendjemand wer dieser tote Typ ist?“
    „Viele Leute haben von einem auffälligen, fremden Mann geredet. Er soll schon seit ein paar Tagen um die Gegen gestreift sein.“
    Ich spürte wie ich weggetragen wurde. Das irritierende Stimmgewirr entfernte sich zunehmend von mir. Nur die letzte Frage bekam ich noch mit, die ich mir selbst am dringendsten stellte:
    „Was ist hier nur passiert?“



    Re: Lost Paradise

    (like a real) Jojo - 21.12.2007, 00:16


    weeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiidaaaaaaaaaaaaaaaaa



    Re: Lost Paradise

    crossgirl14 - 21.12.2007, 12:49


    ja, weiter!!



    Re: Lost Paradise

    jana - 21.12.2007, 22:13


    „Ok, Manya, hör mir zu, hast du Schmerzen, irgendwo?“ fragte mich eine junge Frauenstimme. Ich spürte den Druck der Hand meiner Mutter auf meiner Schulter.
    „Antworte der Frau Doktor“, sagte meine Mutter. Ihre Stimme klang weinerlich.
    „Hast du hier Schmerzen?“ fragte die Frau und zeigte auf ihren Bauch, „Oder weiter unten?“ Sie zeigte auf ihren Unterleib. Ich schloss meine Augen wieder und kuschelte mich gegen die Brust meiner Mutter.
    „Manya, du musst sagen wenn du Schmerzen hast“, sagte Mama.
    „Maya, wir müssen dich jetzt ausziehen. Um dich zu untersuchen, verstehst du? Aber du brauchst keine Angst zu haben, deine Mama ist ja da.“
    Ich riss meine Augen auf und trat mit meinen Beinen nach der Frau.
    „Nein, nein, nein, nein, nein!!!!“ schrie ich. Ich schlug die Hände meiner Mutter weg. Die Frau versuchte mich zu packen, doch ich trat sie wieder und spuckte sie an. Schließlich ergriff sei meinen Arm. Ich biss ihr in die Hand so fest ich konnte. Doch sie zuckte nicht einmal zurück. Doch ich spürte einen leichten Schmerz in meinen Ellenbogen und sah wie sie ihre Spritze wieder herauszog. Ich trat noch einmal hilflos um mich und fand dann einen traumlosen Schlaf.

    Ich spürte die Erbebungen eines fahrenden Autos und hörte die leisen Stimmen meiner Eltern die sich flüsternd unterhielten.
    „Die Ärztin sagte, dass sie nicht körperlich misshandelt wurde“, sagte meine Mutter.
    „Das ist gut“, sagte mein Vater, „Das ist wirklich gut.“
    „Sie muss trotzdem schreckliches durchgemacht haben“, sagte Mama und ich spürte ihren Blick auf mir. Ich presste meine Augen zusammen. Ich wollte nicht aufwachen, ich wollte nie wieder aufwachen.
    „Hat sich das Arschloch an den Jungen rangemacht?“
    „Das weiß ich nicht. Aber er steht sehr unter psychischen Schock. Er ist zurzeit in psychologischer Betreuung. Ich hab vorhin mit seiner Mutter geredet. Schrecklich, einfach nur schrecklich….Ich dachte ich hätte sie verloren. Ich dachte schon sie wäre Tod, als sie vorgestern nicht nach Hause kam. Ich wusste den ganzen Tag schon, dass etwas nicht stimmte.“
    „Ja…wir hätten sie nicht einfach so raus gehen lassen sollen.“
    „Sie war schon immer so. Ich wusste nie wo sie war, immer spielte sie irgendwo in den Wäldern allein rum. Ich war schon froh, wenn sie mal mit Jonah spielte.“
    Eine paar Minuten lang herrschte Stille. Langsam bekam ich auch wieder einen Orientierungssinn. Wir saßen ins unserem alten Fiat, ich lag auf der Rückbank aufgebreitet, meinen Teddy im Arm.
    „Aber wer hat diesen Mann nur umgebracht?“ fragte meine Mutter. Ihre Stimme wurde noch leiser.
    „Ich weiß nicht. Es wurde ein Messer gefunden aber keine Spur vom Mörder, “ sagte mein Vater.
    „Aber irgendjemanden, muss diesen…diesen verdammten Kinderschänder doch umgebracht haben. Er kann ja wohl schlecht selbst Zwanzig Mal auf sich selbst eingestochen haben.“
    „Vielleicht Jonah…“
    „Ach komm, sei nicht lächerlich, Schatz. Jonah ist sieben Jahre alt, wie soll er einen erwachsenen Mann umbringen und woher hat er das Messer?“ fragte mein Mutter.
    „Ich weiß nicht“, sagte mein Vater, „Die einzigen die es wissen sind die Kinder, doch wir können sie doch schlecht ausquetschen.“
    Bei dem Wort “quetschen“ wurde mir schlecht. Ich versuchte diese Bilder aus meinem Gedächtnis zu drängen.
    „Wir haben zwei unter Schockstehende Kinder und einen Toten…“ wollte mein Vater seine Theorie gerade ausbauen.
    „Lass uns nicht mehr darüber reden“, sagte meine Mutter, „Das einzige was zählt, lebt ja immer noch.“
    „Ja, du hast Recht“, sagte mein Vater.
    „Ich glaube ich werde die nächste Zeit, bei Manya im Zimmer schlafen“, sagte meine Mutter.
    „Ja, mach das, dann hat sie keine Angst.“
    Es gab wieder eine lange Pause.
    „Diese weiten, dichten Wälder sind ein Albtraum“, begann meine Mutter wieder. „Wenn ich Manya nicht von ihnen fern halten kann, werde ich die Wälder eben vor Manya fernhalten.“

    Noch in derselben Woche zogen wir vom Land in die Stadt. Weg von den Wäldern, weg von meinem kleinen Königreich, weg von meinen Zufluchtsort, welcher nun irgendwo im Wald in Trümmern stand. Es sollten 10 Jahre vergehen, bevor ich hier her wieder zurückkehren würde.



    Re: Lost Paradise

    crossgirl14 - 22.12.2007, 01:10


    schnell weiter!!!

    echt gute story.. =)



    Re: Lost Paradise

    (like a real) Jojo - 22.12.2007, 02:27


    weeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiidaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa



    Re: Lost Paradise

    jana - 22.12.2007, 02:34


    hehe leute, ihr solltet dringend mal euren Wortschatz erweitern :wink:



    Re: Lost Paradise

    (like a real) Jojo - 22.12.2007, 02:36


    Würden Sie, fräulein Jana bitte die Güte haben weitere Sätze für diese Geschichte zu erdenken?


    so bessa? :D:D:D



    Re: Lost Paradise

    jana - 22.12.2007, 20:33


    Der Teil ist etwas langweilig, aber naja :roll: :wink:
    Kapitel 2
    Albträume

    Ich wälzte mich im Bett unruhig hin und her. Meine Haare waren noch feucht, weil ich sie schlecht geföhnt hatte. Ich schlug meine Decke beiseite und bedeckte mein Gesicht mit meinen Haaren. Sie rochen nach Erdbeer- Shampoo.
    Genervt setzte ich mich hoch. Ich machte meine Nachttischlampe an und schlich so lautlos wie möglich zu meinem Fenster. Meine Eltern schliefen neben an und die Wände waren sehr dünn. Ich konnte meinem Vater husten hören. Ich checkte mein Handy nach verpassten Anrufen. Danach schaltete ich meinen Computer ein. Ich erschrak als plötzlich die Anfangsmelodie von Windows aus den Boxen dröhnte. Schnell schaltete ich sie aus. Ich hörte wie sich meine Mutter im anderen Zimmer im Bett wälzte. Ich überlegte mir echt Eierkartons auf die Wände zu picken.
    Ich tippte mein Passwort und loggte mich sogleich bei meinen Chatprogramm ein. Nur noch zwei Personen waren on. Meine Miene hellte sich auf als ich “Bloodbrush“ entdeckte. Ich schrieb ihn an.

    Rosebud123 (04:32:18): Hey, noch wach?
    Bloodbrush (04:32:36): Kann ich dich genau so fragen
    Rosebud123 (04:32:45): Wieso bist du denn noch auf?
    Bloodbrush (04:32:59): Bin vor einer Stunde nach Hause gekommen. Sry, bin ein bisschen besoffen.
    Rosebud123 (04:33:26): Tststs…und dass an einem Wochentag. In 3 Stunden müssen wir zur Schule.
    Bloodbrush (04:33:33): Geh nicht…
    Rosebud123 (04:33:41): Ich auch nicht.
    Bloodbrush (04:34:02): Wieso kannst du denn nicht schlafen?

    Ich rieb meine Augen. Eigentlich war ich ja müde. Ich schrieb weiter.

    Rosebud123 (04:34:15): Ich hab Angst vor Albträume…
    Bloodbrush (04:34:23): Wieso? Hast du einen Horrorfilm gesehen?
    Bloodbrush (04:38:04): Hey, bist du noch da…?
    Bloodbrush (04:53:17): Du schreibst anscheinend nicht mehr. Ich geh jetzt off. Ich liebe dich!

    Ich schreckte auf. Ich hatte den Bildschirm Minuten lang nur angestarrt.

    Rosebud123 (04:53:23): Ich bin noch da!!!
    Bloodbrush (04:53:30): Warum antwortest du nicht?
    Rosebud123 (04:53:35): Kann ich dich anrufen?
    Bloodbrush (04:53:41): Klar…

    Ich drehte mich vom Computer weg. Ich merkte auf einmal wie kalt es im Zimmer geworden war. Ich machte schnell das Fenster zu und zog mir einen Sweater über meinen Schlafanzug. Danach holte ich mein Handy aus meiner Schublade und wählte Pauls Nummer.

    „Hey,“ antwortete mir Paul mit matter Stimme.
    „Hey“, sagte ich und kuschelte mich unter meine warme Decke.
    „Es ist schön deine Stimme zu hören“, sagte Paul. Ich konnte ihn in meinen Gedanken lächeln sehen.
    „Es ist auch schön deine zu hören“, antwortete ich. Ich hörte, die Blätter vor meinem Fenster rascheln.
    „Wieso kannst du denn jetzt nicht schlafen?“ fragte Paul nach.
    Ich blieb eine Weile still. Ich hörte Pauls Atem.
    „Ich habe Angst wieder diese Träume zu haben“, sagte ich. Ich musste zugeben, dass meine Stimme ziemlich monoton klang, fast schon ein bisschen unheimlich. Ich versuchte ihr mehr Klang zu geben.
    „Ich habe in letzter Zeit immer dieselben Träume“, sagte ich.
    „Was träumst du den?“
    Ich biss mir auf die Lippen und starrte meine Finger an. Ich und Paul waren jetzt schon seit 3 Monaten zusammen, aber ich hatte es ihm noch nie erzählt. Bis jetzt hatte ich noch keinen meiner bisherigen Freunde davon erzählt. Wenn ich es mir so überlegte, hatte ich bis jetzt noch niemals mit jemanden darüber geredet, außer früher mit meiner Therapeutin. Aber ich wollte jetzt einfach darüber sprechen, mit irgendjemand. Ich hätte es in dem Moment auch gerne den Müllmann erzählen können. Ich wollte es einfach nur loswerden. Meine Gedanken ordnen…
    „Paul…darf ich dir was erzählen?“ fragte ich etwas zögern.
    „Klar, was denn?“ Er gähnte, im Hintergrund hörte ich ihn an der Tastatur tippen.
    „Vermutlich wirst du es nicht hören wollen…“ sagte ich. Ich benahm mich kindisch, doch wollte ich ihn auf jeden Fall gewarnt haben.
    „Erzähl es doch einfach, ich mach mich aufs Schlimmste gefasst“, sagte er etwas genervt.
    Ich musste aus irgendeinen Grund Lächeln.
    Ich atmete noch einmal tief ein und begann dann zur erzählen.
    „Bis zu meinen 7. Lebensjahr hab ich ja am Land gewohnt“, sagte ich, „Das hab ich dir doch erzählt.“
    „Ja,“ bestätigte Paul.
    „Ich war damals mit einem gleichaltrigen Jungen befreundet. Sein Name war Jonah.
    „Mhm“, sagte Paul und gähnte wieder. Es entmutigte mich.
    „Ich glaube ich lass es einfach. Geh du einfach schlafen, “ sagte ich nervös.
    „Manya…“ unterbrach Paul mich, „Schatz, rede einfach weiter. Ich hör dir zu.“
    Ich bemerkte, dass ich zitterte.
    „Eines Tages, ich war grad mit Jonah am Spielplatz kam ein fremder Mann auf uns zu und fragte uns ob wir mit ihm spielen wollten.“ Eigentlich war ich ja auf ihn zu gegangen, doch je mehr ich redete, so schneller wurde ich und desto mehr Fehler baute ich ein.
    Ich hörte wieder wie Paul etwas tippte. Er fragte mit einer etwas belanglosen Stimme:“ Hat er euch etwas getan?“
    „Wir sind mit ihm in den Wald gegen“, sagte ich.
    Ich hörte plötzlich wie Paul aufhörte zu tippen. Wir waren einen Moment still. Er wartete bis ich weiter redete. Mein Herz klopfte gegen meine Brust und ich fragte mich ob Paul es auch hörte. Meine Stimme zitterte etwas.
    „Er hat versucht mich zu vergewaltigen. Ich habe das Bewusst sein verloren.“
    „Manya…ich…“ stotterte Paul.
    Auf einmal war ich ganz ruhig.
    „Als ich wieder zum mir kam, war der Mann, der versucht hat mich zu vergewaltigen tod. Man hat mir später erzählt, es wurde zwanzig Mal auf ihn eingestochen, ein Stich war tödlich. Das Messer wurde am Tatort zurück gelassen. Ohne Fingerabdrücke. Niemand weiß bis heute wer der Mörder war. Außer…“
    Ich machte eine unbewusste, dramatische Pause.
    „…Jonah. Er hat mit angesehen, wie der Mann ermordet wurde. Er weiß wer der Mörder ist. Doch hat er seitdem, so viel ich weiß, nie wieder darüber geredet.“
    Paul sagte nichts. Er atmete geräuschvoll ein. Am liebsten hätte ich ihn in den Arm genommen. Ich war sadistisch, wieso hatte ich es ihm erzählt?
    „Wieso hast du…Manya…warum hast du mir das nicht früher erzählt.“
    „Weil ich seit Jahren versuche, nicht mehr daran zu denken“, sagte ich, „Doch in letzter Zeit hab ich wieder diese Albträume…Ich sehe, wie jemand immer und immer wieder auf diesen Mann einsticht. Ich sehe Jonah, wie er da steht und mich anfleht aufzuwachen…“
    Ich hielt wieder eine Minute inne. Ich schluckte. Ich konnte es kaum glauben. Ich weinte. Eine einzelne Träne rann über meine Wange. Ich hatte schon lange nicht mehr deswegen geweint.
    „Ich glaube…“ sagte ich zittrig, „Ich erinnere mich wieder an etwas.“
    „Manya…“ sagte Paul am anderen Ende.
    „Würde es dir etwas ausmachen, wenn ich jetzt zu dir kommen würde?“ fragte Paul.
    „Nein, “ sagte ich, „Du kannst durch mein Fenster klettern.“ Ich lachte kurz, doch es war ein Fehler, denn nun hörte man dass ich weinte.
    „Ich komme sofort“, sagte Paul. „Ich liebe dich.“
    “Ich liebe dich auch, “ sagte ich, doch er hatte schon aufgelegt.
    Plötzlich klopfte jemand gegen meine Tür. Ich erschrak. Meine Mutter streckte ihren Kopf hinein.
    „Manya“, sagte sie leise.
    „Ja?“ sagte ich und wischte mir schnell die Tränen aus dem Gesicht.
    „Oh Manya, “ sagte meine Mutter und stürzte auf mich zu. Sie umarmte mich stürmisch.
    „Wieso hast du nichts gesagt?“ Die Wände. Sie hatte alles gehört. Scheiße, ich hatte es vergessen!
    Die Umarmung meiner Mutter war mir unangenehm. Ich wandte mich heraus.
    „Wenn du willst kann ich wieder ein Termin mit deiner Therapeutin…“
    Ich schüttelte meinen Kopf.
    „Manya“, sagte meine Mutter beschwichtigend, “ Ich weiß, es ist jetzt schon zehn Jahre her, aber du darfst es nicht verdrängen. Das du diese Träume hast bedeutet ja nur, dass deine Seele noch nicht damit abgeschlossen hat…“
    „Ich werde es nicht mehr verdrängen“, sagte ich.
    „Das ist gut mein Liebling. Hast du diesen Montag Zeit? Ich könnte einen Termin ausmachen…“
    „Nein“, sagte ich entschieden.
    Meine Mutter sah mich überrascht an.
    „Wieso nicht?“
    “Ich werde Montag nicht mehr da sein, “ sagte ich, „Ich werde wieder dorthin zurück kehren.“
    Das blanke Entsetzen breitete sich auf dem Gesicht meiner Mutter aus.
    „Ich werde wieder dort hingehen, wo damals die ganze Sache statt gefunden hat, “ fuhr ich fort. „Ich möchte endlich wissen, was damals passiert ist.“



    Re: Lost Paradise

    (like a real) Jojo - 22.12.2007, 20:59


    cooooooooooool weeeeeeeeiiiiiiiiiiiiidaaaaaaaaaaaaaaaaaa



    Re: Lost Paradise

    jana - 03.01.2008, 00:25


    3.Kapitel
    Verlorene Prinzessin

    „Hmh, schön hier,“ sagte Judith. Sie klammerte sich mit ihrer linken Hand am Lenkrad fest und tastete neben ihr nach ihren Lippenstift. Ich reichte ihn ihr bevor sie einen Unfall baute. Sie zog mit dem dunkelroten Stift ihre Lippenkonturen nach. Was Farbgefühl anging, war sie die totale Niete. So sah sie noch blasser aus und wirkte wie ein Vampir.
    Ich schlug mein Magazin auf und las.

    „Den Jungen den ich liebe, zeigt mir immer nur die kalte Schulter. Was soll ich nur machen? Ich liebe ihn doch so...“

    Vergiss ihn, dachte ich mir und blätterte um.

    „Ich hab meinen Freund betrogen und zwar mit einem Jungen der ebenfalls eine Freundin hat. Aber ich glaub ich bin etwas in ihn verliebt. Doch ich hab das total schlechte Gewissen gegenüber meinen Freund. Wie soll ich mich nur entscheiden?“

    Was weiß ich.

    „Ich bin in 3 Jungs gleichzeitig verliebt!!!“

    Ugh!!!!
    Ich schmiss die Zeitschrift nach hinten. Das war mir zu blöd. Ich setzte mich schräg hin, soweit es mein Gurt mir erlaubte und blickte aus dem Fenster. Langsam erkannte ich die Gegend wieder. Die dichten Wälder, die kahlen Bäume die von einer Schneeschicht bedeckt wurden. Ja, ich erinnerte mich wieder.
    Es war komisch Sachen wieder zu sehen die ich zum letzten Mal aus den Augen einer Sieben- Jährigen erblickt hatte. Früher war dieser Wald mein kleines Königreich gewesen in dem ich die Prinzessin gewesen war. Doch die kleine Prinzessin von damals hatte sich in der Menschenwelt verirrt und war erwachsen geworden. Ich musste schmunzeln. Es war trotzdem so, als ob die verlorene Prinzessin zurückkehrte.
    „An was denkst du?“ fragte Judith.
    „Och, alles nur so melancholisch,“ seufzte ich. Sie lächelte.

    Es war ziemlich schwer gewesen, meine Eltern zu überreden mich noch mal zurückgehen zu lassen. Nach dem ich mit Paul gesprochen hatte, folgten zwei Wochen lang elendslangen, sich wiederholende Diskussionen mit meinen Eltern. Meine Mutter war überhaupt nicht angetan von der Idee. Für sie war dieser Ort schon immer der Horror gewesen. Auch mein Vater war nicht sonderlich begeistert. Ich hatte dann doch noch mal mit meiner ehemaligen Therapeutin geredet und sie fand es eine gute Idee und konnte meine Eltern auch überzeugen.
    Dann blieb noch die Frage wer mich begleiten sollte. Meiner Mutter wollte ich es nicht antun und mein Vater war eher ein verschlossener Mensch. Doch ich brauchte jemanden mit dem ich auch reden konnte. Schließlich meldete sich meine Tante, Mamas kleine Schwester, freiwillig mich zu begleiten. Judith, war gerade mitten in einem Scheidungskrieg mit ihren Ex-Mann und sagte selbst sie bräuchte ein paar Wochen Pause.
    Eigentlich war es so, dass die Winterferien erst in einer Woche anfingen, doch ich hätte es nicht noch länger ausgehalten diese Albträume zu haben. Ich hatte zwar Mama überreden können dass Paul bei mir schlafen durfte, trotzdem waren dadurch die Träume nicht verschwunden. Wenigstens war es aber nicht mehr so schlimm gewesen, als ich dann aufwachte.
    Meiner Mutter entschuldigte mich eine Woche früher vom Unterricht.
    Paul war in der ganzen Zeit sehr still gewesen. Er wusste einfach nicht mehr wie er mit mir umgehen sollte. Er tat mir Leid. Einmal fragte er mich, ob ich die ganze Sache nicht einfach vergessen und weiter leben könnte. Ich antwortete, dass ich die letzten Zehn Jahre genau das versucht hatte, erfolglos.

    „Ich muss tanken,“ sagte Judith. Sie hielt bei einer alten, kleinen Tankstelle an.
    „Ich kauf mir was zu trinken,“ sagte ich, holte meinen Geldbeutel aus der Tasche. Ich sprang aus dem Wagen und war erstmal überrascht wie kalt es war. In der Stadt war es nur kühl gewesen, es hatte noch nicht mal geschneit. Ich ging noch mal zurück und schnappte mir meine Jacke.
    Judith tankte ihren Ford und rauchte derweil eine Zigarette. Wenn sie sich nur nicht selbst abfackeln würde.
    Ich bemerkte, dass mir der Geruch vom Benzin gefiel. Ich könnte fasst dieses Zeug schnüffeln. Ich betrat das Tankstellengebäude. Die Glocke bei der Tür klingelte.
    Innen war es sehr klein. Es gab nur drei Regale und einen Kühlschrank. Im Radio spielte es „Last Christmas.“ Ich hätte gerne das Radio genommen und es auf dem Boden zerschmettert. Ich hasste dieses Lied.
    Außer mir und den Verkäufer war noch ein Mädchen im Geschäft. Sie und der Verkäufer flirteten ungehemmt miteinander. Sie waren eindeutig ein Liebespaar. Es war mir etwas unangenehm das Gespräch zu unterbrechen um mein Cola zu bezahlen, die ich ergattert hatte.
    Ich räusperte mich.
    „Oh entschuldigen,“ sagte das Mädchen und trat zur Seite. Sie war etwas jünger als ich und sehr hübsch. Die Art von Mädchen die ich in meinen Magazinen sah und bei denen ich immer den Wunsch hegte so zu sein wie sie.
    Ich gab dem Verkäufer meine Cola. Er sah aus wie ein Student. Er lächelte mich übertrieben freundlich an, wie es in Kleinstädten üblich war. Auch er sah so gut aus um glatt ein Model zu sein. Seine dunklen braunen Haare, sein nettes Lächeln, die leichten Sommersprossen auf seinem Gesicht... Er kam mir bekannt vor. Und bevor ich wusste wie mir geschieht, wusste ich es auf einmal wieder.
    „Milo,“ sagte ich. Na klar, dass es mir nicht früher eingefallen war. Jonahs kleiner Bruder.



    Re: Lost Paradise

    jana - 03.01.2008, 00:25


    „Ja das ist mein Name,“ sagte Milo und zeigte auf sein Namenschild dass auf seiner Arbeitskleidung angebracht war. Mann, war ich blöd.
    „Milo,“ sagte ich noch mal überglücklich, eigentlich schrie ich es. Ich freute mich so, dass ich ohne nachzudenken mich über die Theke beugte und ihn stürmisch umarmte.
    Er war ziemlich überrascht und irritiert. Er drückte mich zurück.
    „Was ist mit dir los?“ fragte er, etwas außer Atem. Klar, er erinnerte sich nicht mehr an mich. Peinlich.
    „Oh sorry,“ sagte ich, „Mir ist nur grad eingefallen wer du bist. Ich glaub du weißt gar nicht mehr wer ich bin, oder? Ich bin’s, Manya.“
    Er sah mich weiterhin unverständlich an. Er erinnerte sich echt nicht mehr an mich. Er hatte mich vergessen. Ich hatte große Lust ihm ins Gesicht zu schlagen.
    „Ich hab vor Zehn Jahren hier gewohnt, ich ging mit Jonah in die Volkschule, wir waren so was wie Freunde...“
    Ganz plötzlich schien er sich zu erinnern.
    „Manya,“ sagte er fassungslos und sah mich an, als wär ich ein Engel oder ein Außerirdischer. Einfach so als ob ich etwas wäre, was nie erwartet hatte je zu Gesicht zu bekommen.
    „Ja, das ist mein Name,“ sagte ich lächelnd.
    „Ach du scheiße...“ sagte er mit einem breiten Grinsen, „Ich hätte echt nicht gedacht dich je wieder zu sehen. Wie lange ist es her?“
    „Zehn Jahre,“ sagte ich noch mal. Wie alt Milo jetzt wohl war. Er sah aus wie 19, doch als ich nachrechnete kam ich gerade mal auf 15. Es sah so erwachsen aus, es haute mich fast um. Wo war nur der kleine Zwerg geblieben mit den rießen Zahnlücken und mit einer Stimme die wie ein schlechtgeöltes quietschendes Fahrrad klang.
    Milo fiel auf einmal seine Freundin wieder ein. Sie stand etwas abseits von uns und sah sehr, sehr eifersüchtig aus. Ich hatte mir schon meine erste Feindin gemacht. Sie sah so aus, als hätte sie am liebsten Milo gepackt und geschrieen: „Meins!“
    „Das ist Laura,“ sagte Milo, „Und das ist Manya. Sie ist eine alte Kindheitsfreundin.“
    „Ja genau,“ sagte ich.
    Laura funkelte mich wütend an.
    „Warum bist du denn wieder hier?“ fragte Milo.
    „Och, alte Freund besuchen, wie dich (Das hätte ich gerne zurück genommen, denn Laura sah so aus als würde sie mich am liebsten erwürgen) und überhaupt mich wieder ein bisschen mit meiner Kindheit auseinander setzten.
    Milos Gesicht verdunkelte sich plötzlich. „Oh,“ sagte er, als ob er meine Absichten kennen würde.
    „Na dann,“ sagte Laura gehässig, „Wünsch ich dir mal eine schöne Zeit.“ Sie hätte genau so sagen können, „Verpiss dich, hier will dich niemand.“
    Ich musste schmunzeln, was sie sichtlich zur Weißglut trieb.
    „Naja, ich geh dann mal. Meine Tante wartet im Auto auf mich. Schön dich wieder zu sehen, Milo.“
    Milo lächelte, „Sieht so aus als würden wir uns ab nun in nächster Zeit öfters sehen, oder?“



    Re: Lost Paradise

    (like a real) Jojo - 03.01.2008, 00:37


    weeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiidaaaaaaaaaaaaaaaaaa
    wenn meine geschichte schon keiner liest dann les ich halt andere

    *beleidigt sei*

    voll gute story!!!



    Re: Lost Paradise

    jana - 03.01.2008, 00:40


    doch, ich les deine :D



    Re: Lost Paradise

    (like a real) Jojo - 03.01.2008, 00:48


    du und dance girl sonst keiner...vllt lesen die andern es traun sich aber nicht mir zu sagen dass es scheiße is...



    Re: Lost Paradise

    jana - 03.01.2008, 00:54


    Ja, meine liest auch keine außer dir :wink:



    Re: Lost Paradise

    (like a real) Jojo - 03.01.2008, 01:18


    smili, sweet jackie, ruth, crossgirl14,..........



    Re: Lost Paradise

    (like a real) Jojo - 03.01.2008, 01:19


    ah und carrot :D die sind also alle niemand...



    Re: Lost Paradise

    jana - 03.01.2008, 01:53


    ka, ob die die noch lesen



    Re: Lost Paradise

    (like a real) Jojo - 03.01.2008, 02:01


    bstimmt



    Re: Lost Paradise

    jana - 03.01.2008, 23:47


    eine ganz schnelle Bleistiftskizze, die genau so schnel am computer gecolort habe. ohne colo, hats eigentlich besser ausgsehen :(

    Soll Manya darstellen, eigentlich sollte sie eine Fee in der Hand haben, so als Symbol ihrer Kindheit, aber ich bin zu blöd um Feen zu malen :( :( :(



    Re: Lost Paradise

    (like a real) Jojo - 04.01.2008, 00:28


    sieht ja voll cool aus



    Re: Lost Paradise

    Ruth - 04.01.2008, 20:07


    schnell weiter!!! und die zeichnung sieht übrigens voll schön aus!



    Re: Lost Paradise

    Carrot - 05.01.2008, 16:50


    ich les noch =) Is voll geil! Schreib weiter!

    schnelle Bleistiftskizze ?? :shock: so was krieg ich in 100 jahren net hin -.-*
    wie ist das eig, wenn du in amerika bist, schreibst du trotzdem weiter? wohl eher net, hm?



    Re: Lost Paradise

    jana - 05.01.2008, 16:56


    Also ich hab schon noch vor weiter zu schreiben. Vielleicht dann auf Englisch :mrgreen:
    Nein, aber ich versuch halt schon ab zu ein paar (deutsche keine Sorge :wink:) Teile reinzustellen



    Re: Lost Paradise

    Carrot - 05.01.2008, 17:04


    Wuscha! Kannst auch gerne auf englisch reinstellen *g*



    Re: Lost Paradise

    sälä - 06.01.2008, 11:30


    wow! die geschichte ist voll hamma!!!!!



    Re: Lost Paradise

    jana - 06.01.2008, 22:51


    So ist nur ein bisschen, komm zurzeit nicht weiter.

    „Das ist ja witzig, dass ihr euch getroffen habt, “ sagte Judith.
    „Eigentlich nicht. Der Ort ist so klein, da wäre es ein Wunder wen man sich mal nicht treffen würde.“
    Vielleicht würde ich Jonah als nächsten treffen. Ich musste lächeln. Wenn ich schon Milo um den Hals gefallen war, würde ich Jonah wahrscheinlich abknutschen.
    „Stimmt und war er überrascht dich zu sehen?“
    „Ja total. Er war vollkommen platt. So wie ich. Er hat sich total verändert. Er ist überhaupt nicht mehr das Zwutschkie dass er früher war. Der ist schon total...der Mann geworden irgendwie.“
    Judith lachte, „Ein Mann für dich?“
    „Nein, “ sagte ich schnell und aus irgendeinem Grund wurde ich rot, „Er hat schon eine Freundin. Außerdem ist er zwei Jahre jünger als ich und ich bin schon mit Paul zusammen. Da ist nichts.“
    „Ach, du bist noch immer mit Paul zusammen...“
    „Ja“ sagte ich. Der Ton in ihrer Stimme machte mich stutzig, „Wieso?“
    „Ach nichts.“
    „Nein, jetzt echt. Wieso? Magst du Paul etwa nicht?“
    „Wie kommst du denn da drauf?“ sagte sie überrascht.
    „Du hast das so komisch gesagt.“
    „Doch, ich mag Paul schon...es ist nur so...“
    „Was?“
    „Denkst du nicht...dass er etwas faul ist?“
    „Häh? Was?“ Ich musste lachen.
    „Was denn?“ fragte Judith.
    „Na ja, es stimmt. Aber was ist daran so schlimm?“
    „Ich hab einfach nur gehört, dass er nicht sehr gut in der Schule ist und schon einmal sitzen geblieben ist und er soll einige komische Freunde haben...Ich hoff nur nicht, dass er dich...“
    „Du glaubst, er ist ein Penner nicht?“
    „Nein Manya, tu ich nicht! Wirklich nicht. Ich mein ja nur...“
    „Ist schon okay“, sagte ich. Meine Eltern mochten Paul auch nicht besonders.
    Paul sah zwar gut aus und er war sehr intelligent, aber er machte nichts für die Schule und hatte auch dementsprechende Noten. Außerdem ging er sehr gerne auf Partys, trank dort sehr viel und baute öfters Mist. Aber er war trotzdem besonders, denn er bewertete Leute nicht einfach. Er fand überall Freunde und ihm war egal was für Leute das waren. Er schloss Freundschaften mit Snobs, alten Menschen, Obdachlosen, Punks...einfach mit jeden. Es war witzig mit ihm durch die Straßen zu gehen und mit zu erleben wie er von den komischsten Personen angesprochen wurde.
    Schließlich kamen wir bei dem Bed& Breakfast an, wo wir die nächsten Wochen übernachten würden. Es war ein kleines Bauernhaus mit einem wunderschönen Garten. Drinnen war es eingerichtet wie bei meiner Oma. Blümchentapete, Sitzecke mit einen Hirschbild aus
    Aquarell. An jeder Ecke waren kleine Engelstatuen, Porzellanpüppchen und es war schon weihnachtlich geschmückt.
    „Och, wie gemütlich hier“, sagte Judith. Sie mochte so altmodisches und kitschiges Zeug.
    Ein alte, unterleibte Frau begrüßte uns, sagte sie hieße May, bat uns Kekse an und führte uns auf unser Zimmer.
    Dort waren wieder in jeder Ecke diese Porzellanpuppen. Ich fühlte mich echt beobachtet.
    „Hier ist es unheimlich, “ sagte ich beklommen.
    „Wir stellen die Puppen, später weg, “ sagte Judith und begann ihren Koffer auszupacken. Ich ließ mich auf Bett fallen und holte mein Handy raus. Ich hatte eine SMS bekommen.

    Paul: Bist du schon da? Liebe dich.

    Ich antwortete ihm schnell und setzte mich wieder hoch.
    „Was machen wir jetzt?“ fragte ich Judith.



    Re: Lost Paradise

    jana - 25.01.2008, 22:45


    Hallo, ich dachte ich schreib einfach mal weiter, auch wenns niemanden interressiert. Da ich grad in den USA bin kann ich leider keine Umlaute und scharfe s schreiben. halt nur ae,oe,ue, und ss.
    sorry
    Jetzt spielt die Geschichte in Windsor, wo ich zurzeit lebe.

    "Hmh, keine Ahnung," sagte Judith.
    "Wir konnten vielleicht uns erstmal einen schoenen Tag machen. Plaetze besuchen aus der Vergangenheit."
    "Das waere toll," sagte ich. Ich drehte den Kopf einer Porzellanpuppen neben mir um, so dass sie mich nicht mehr ansah.
    Judith packte weiter ihre Sachen aus. Als sie damit fertig war, machten wir uns auf den Weg.
    Weil ganz Windsor ein Platz meiner Vergangenheit war fiel mir ueberall eine Geschichte aus meiner Kindheit ein. Und weil ganz Windsor nicht mehr als ein kleines Kaff war, gingen mir auch bald die Geschichten aus. Den Wald sah ich nur vom Weiten, mich ihn zu naehern traute ich nicht.
    "Lass uns nach York," fahren schlug ich vor, "Dort gibt es wenigstens ein paar Geschaefte."
    "Klar," sagte Judith.
    In York wurde es auch bald langweilig. Nachdem ich zwei Kaffehaeusser und saemtlichen Buchhandlungen Yorks ausgeraeumt hatte wurde mir langsam wieder langweilig.
    Judit waehrenddessen hatte sich einen Flirt mit einen Muellman angefangen ("Ach du..., das Dreckige steht ihm," hatte sie zu mir gesagt, als sie ihn zum ersten Mal erblickte.)
    Ich stand gelangweiligt daneben und schluerfte meinen Cafe latte. Dann fiel mir ploetzlich ein, dass Jonahs und Milos Vater in York seinen Werkzeugladen hatte. Wenn es diesen noch gab konnte ich doch einfach mal einen SPrung vorbei schauen. Ich sagte Judith ich wuerde zu einer anderen Buchhandlung gehen und verschwand.
    Ich musste auch nicht, warum ich sie anlog. Vermutlich weil sie sonst mitgekommen waere und das wollte ich nicht.

    Ist nur ein kleiner Teil, ich tipp vielleicht spaeter weiter.



    Re: Lost Paradise

    Ruth - 26.01.2008, 17:10


    also mich interessiert die geschichte, find sie voll schön! schreib doch weiter :wink:



    Re: Lost Paradise

    jana - 27.01.2008, 17:56


    Also fragte ich mich herum, teils kannte ich den Weg noch aus der Errinnerung.
    Als ich dann das Geschaeft endlich fand, ueberkam mich wieder dieses komische melancholische Gefuehl. Es haette sich gar nicht veraendert. Es war noch immer das alte, etwas herabgefallene Gebauede dass soe viele alte Errinnerungen meiner Kindheit beherbergte. Jonahs Vater war ein aelterer, netter Mann gewesen. Ich freute mich dass ich ihn nun wieder sehen konnte. Vielleicht konnte er mir auch sagen wo Jonah war.
    Ich oeffnet die Tuer und klingeln der Glocke ertoente. Von Innen hatte sich das Gebauede mehr veraendert. Die Regale waren halb leer und alles war sehr unordentlich. Ich ging zum Tresen.
    "Ich komme gleich. Warten Sie einen Moment!" rief eine Stimme aus den Lager. Ich trommelte ungeduldig mit meinen Finger auf den Eichenholz herum.
    "Junger Mann koennten sie mir vielleicht auch ihre Farbparlette zeigen. Ich moechte mein Gaestezimmer neu streichen."
    Ich erschrack als ich ploetzlich diese raue Stimme neben mir ertoente. Ich drehte mich um und sah in das laechelnde Gesicht einer alten Frau.
    "Guten Tag," sie nickte mit ihren kleinen Koepfchen.
    "Tag,"sagte ich, noch immer etwas verschreckt.
    Und dann stand er da und ich brauchte nicht einmal eine Sekunde um ihn wieder zu erkennen. Seine Gesichtszuege waren immer noch die selben, auch wenn sie nach all der langen Zeit etwas haerter geworden waren. Seine fruehren knallroten Haare waren einem Kastanienbraunen gewichen und ich musste zugeben: Vom Aussehen her stand er seinen juengeren Bruder in nichts nach.
    "Tut mir Leid, Ma'm, ihre Lieferung ist leider noch nicht angekommen." Er hatte mich bis jetzt noch kein einziges Mal angesehen.
    "Aber ich zeig ihnen gerne unsere Farbpalette." Er ging um den Tresen herum. Jetzt musste er an mir vorbei. Doch er hielt soviel Abstand wie moeglich. Nur ganz kurz begegneten sich unsere Blicke, bevor er wieder stur gerade aus blickte.
    "Jonah," wollte ich ich sagen. Doch es blieb mir im Hals stecken. Sein Blick war so...hasserfuellt gewesen.
    Jonah bediente weiter die alte Frau ohne mich weiter zu beachten. Ich ueberlegte mir einfach wieder zu gehen. Doch meine Beine gehorchten mir nicht mehr. Die alte Frau verliess schliesslich den Laden mit den Kling-Kling Geraeusch der Tuerglocke.
    Wir waren nun allein. Ich starrte Jonah an, er blickte zu Boden.
    "Also" unterbrach er schliesslich die Stille, "Willst du jetzt etwas kaufen?"
    "Nein, Jonah," sagte ich, "Ich bins Man..."
    "Dann muss ich dich bitten zu gehen," schnitt er mir das Wort ab.
    "Manya," schloss ich trotzdem an. Fuer eine Weile stand mein Name bedrueckend im Raum.
    "Ich weiss," sagte Jonah. Er wirkte wuetend.
    "Milo hat mir erzaehlt, dass du wieder da bist."
    Schliesslich brachte er es Zustande mir in die Augen zu blickte. Ich wuenschte mir fast, er wuerde es nicht tun.
    "Was willst du hier?" Bevor ich etwas sagen konnte, fuhr er weiter fort:" Es geht um damals...nicht wahr? Was passiert ist, wo du dass Bewusstsein verloren hast, stimmts?"
    Er sah mich an, so voller Hass. Es war wie ein Schlag ins Gesicht.
    "Tu mir den gefallen und lass den Schei ss," sagte er veraechtlich, "Es ist Vergangenheit, okay? Ich hab wirklich keine Zeit um mich mit dir und deinen Probleme zu beschaeftigen. Also fang gar nicht erst an mich zu belaestigen!"
    Er bruellte fats. Ich taumelte rueckwaerts und stiess gegen die Tuer.
    "Tut mir Leid," murmelte ich und drueckte mein Gewicht gegen die Klincke. Die Tuer sprang auf. Ich verliess den Laden mit dem Kling-Kling Geraeusch der Tuerglocke.
    Draussen war es eisig kalt. Ich stapfte ohne Orientierung durch den Schnee. Lief in Leute rein und wurde fast ueberfahren. Ich sah alles nur noch verschwommen. In meinen Ohren konnte ich meinen Puls hoeren. Heisse Traenen liefen mir ueber das Gesicht.



    Re: Lost Paradise

    Ruth - 28.01.2008, 20:26


    oooooch, meeega schöön!!! und so traurig :cry: aber unbedingt weiter schreiben!!!



    Re: Lost Paradise

    _Scl Tigers_ - 10.02.2008, 16:17


    mega cool!!!!!!
    weidddddddddddddddddddddddddaaaaaaaaaaaaaa
    :lol: :lol: :lol: :lol:



    Re: Lost Paradise

    sälä - 10.02.2008, 20:17


    wow... die geschichte is echt der hamma!!! weidaaa....



    Re: Lost Paradise

    Nic - 15.02.2008, 14:29


    Ich sag nur eins zu deiner Geschichte: Hut ab! Ist wirklich super geschrieben und mega spannend.
    Wie bist du auf den Titel (Lost Paradise) gekommen???
    Schreib umbedingt weiter... :D

    Bist du jetzt immer noch in den USA ?



    Re: Lost Paradise

    Toiletten_tief_taucher - 15.02.2008, 17:03


    sou quail geschriben=) toll, schreib ma schnell weida!



    Re: Lost Paradise

    Ruth - 18.02.2008, 17:14


    jana, schreib bitte schneeell witer!!! ich kanns fast nicht mehr erwarten!



    Re: Lost Paradise

    Lollypop=DD - 19.02.2008, 16:16


    geeeenau! :lol:



    Re: Lost Paradise

    Nic - 25.02.2008, 18:02


    BITTE ! Jana, schreib weiter!!! :D



    Re: Lost Paradise

    jana - 25.02.2008, 22:40


    Hab schon weiter geschrieben, komm aber grad nicht dazu es abzutippen, sorry, vielleicht naechstes Wochende.



    Re: Lost Paradise

    Carrot - 26.02.2008, 22:12


    *freu*



    Re: Lost Paradise

    fina - 27.02.2008, 02:30


    ich habs jetzt auch gelesen...
    musst unbedingt und so bald wie möglich weiter schreiben!!!!!!!!
    ich bin schon ganz gespannt...



    Re: Lost Paradise

    Lollypop=DD - 27.02.2008, 18:42


    auf jeden fall werd ichs dann wieda lesn =DD bist du noch immer in amerika?



    Re: Lost Paradise

    jana - 27.02.2008, 23:28


    Ich bin das naechste halbe ja noch dort, *errg* eigentlich sind es nur mehr 4 Monate, wie die Zeit vergeht :roll:
    Ich mach bei einem Austauschprogramm mit.



    Re: Lost Paradise

    fina - 28.02.2008, 16:26


    cool!!!
    würd ich auch gern machen... :(



    Re: Lost Paradise

    Lollypop=DD - 29.02.2008, 15:38


    sofort weiter



    Re: Lost Paradise

    jana - 02.03.2008, 19:04


    Kapitel 4
    Laura

    "Rise and Shine" weckte mich Judith mit einer schrecklich hoch verstellten Stimme.
    Ich schlug meine schmerzenden Augen auf, wedelte mit meinen Haenden umher wie ein kleines Baby und versuchte erfolglos meine Decke wieder zu ergattern die mir Judith inzwischen wegerissen hatte.
    "Will nicht aufstehen," schrie ich. Judith lachte und kitztelte mich neckisch, doch ich meinte es ernst. Ich wollte wirklich nicht aufstehen. Nie wieder in meinen ganzen Leben. Einfach den Kopf unter die Decke stecken. Ich konnte mich noch genau an gestern errinnern. An Jonahs hasserfuellten Augen... Einfach nicht mehr daran denken. Fuer immer weiterschlafen, in einer Traumwelt versunken die nichts mit meinen realen Leben zu tun hatte... Doch da fiel mir ein, in dieser Nacht hatte ich gar nicht diesen schrecklichen Traum wie sonst immer gehabt. Schon mit etwas besserer Laune setzte ich mich auf und war wenigstens schon bereit, nach unten zum Fruehstueck zu gehen.
    Judith sagte, dass es in Ordnung waere, wenn ich im Schlafanzug ginge. Doch unten angekommen kam ich mir dann doch etwas bloed vor, nur mit meinem rosa Plueschchen-Pyjama bekleidet, der mir mal vor 5 Jahren gepasst hatte. Dann kam noch jede halbe Minute die ueberfreundliche Gastwirtin vorbei umd sich zu erkundigen ob alles in Ordnung sei.
    Ich beschloss mich umzuziehen und war gerade auf den Weg zum Badezimmer, dass mitten am Gang lag.
    Doch in dem Moment, wo ich gerade die Treppe hoch gehen wollte, kam jemand zur Tuer herein. Ich spuerte einen kalten Luftzug um meine Beine wehen. Ohne nachzusehen wer gerade das Haus betreten hatte, wollte ich meinen Weg fortsetzen, doch jemand rief meinen Namen. Ich blickte nach hinten und wenn sah ich da? Milo und Laura.
    Sein Arm um ihre Schulter, vor der noch geoeffneten Tuer, das schoene Winterszenarium im Hintergrund: Waere das perfekte Foto fuer eine Modezeitschrift. Nur das kleine schmuddelige, verschlafene Maedchen in ihren zu kleinen Plueschchen-Pyjama stoerte das Bild etwas.
    "Guten Morgen," sagte Milo grinsend, "Haben wir dich aufgeweckt?"
    Ich fuhr mir verlegen durch mein zerzaustes Haar, "Was macht ihr denn hier?"
    "Wir kommen oefters hier her," sagte Laur und es ueberraschte mich wie freundlich sie klang, "Dieses Bed&Breakfast gehoert meiner Tante. Ich und Milo helfen ihr manchmal aus. Ich wusste gar nicht, dass du hier untergebracht bist."
    "Ich auch nicht," sagte ich, was zwar ueberhaupt keinen Sinn ergab, aber ich befand mich noch in einer Halbschlafphase, so dass es mir gar nicht auffiel.
    Judith kam hinzu. Ich stellte alle einander vor und ging dann nach oben um mich umzuziehen. Auf der Treppe hoerte ich Schritte hinter mir und als ich mich umdrehte, sah ich das Laura mir folgte.
    "Hey,"sagte sie, "Ich wollte mich nur entschuldigen fuer gestern. Weil ich so unfreundlich war. Das wollte ich wirklich nicht. Aber Milo hat mir alles erklaert und ja...ich freue mich auf jeden Falll dich kennen zu lernen. Milo hat mir erzaehlt dass ihr als Kinder sehr gute Freunde gewesen seit, " (Bei diesen Satz musste ich schmunzeln. Da meine "Freundschaft" mit Milo frueher nur daraus bestanden hatte, dass ich Jonah geholfen hatte, Wuermer auf Milos Sandwich zu legen, wenn er mal nicht hinsah)," was ich ja sehr interressant finde. Ich bin ja erst vor 2 Jahren hier her gezogen. Also weiss ich gar nicht wie er damals so war. Wir muessen und unbedingt mal darueber reden. Waere witzig."
    "Oh ja sicher. Warum nicht?" sagte ich und versuchte freundlich zu laecheln. So ein Zahnpasta Laecheln wie Laura hatte ich natuerlich nicht. Ich fuhr damit fort die Treppe weiter hoch zu gehen, aber fing schliesslich an daran zu zweifeln es je nach oben zu schaffen, denn Laura folgte mir immer noch. Ich blieb stehen.
    "Er hat mir auch von DER Geschichte erzaehlt," sagte sie, so als wuerde sie von einen Geheimniss reden.
    "Welche Geschichte?" fragte ich ahnungslos.
    "Naja, was damals vor 10 Jahren passiert ist. Warum du und deine Familie dann weg nach Philadelphia gezogen sind."
    "Oh," sagte ich.
    "Ich find sowas ja total schrecklich. Ich haette nie gedacht, dass sowas hier passieren koennte. Das muss schlimm fuer dich gewesen sein."
    Laura hatte eindeutig kein Feingefuehl dafuer, wann sie besser ihren Mund halten sollte. Sah sie nicht, dass ich jetzt nicht darueber, mit IHR reden wollte.
    "Ich glaub ich versteh jetzt auch Jonah besser, warum er immer so komisch ist."
    Meine Miene verdunkelte sich. Nicht daran denken. Ich wollte nicht mehr daran denken.
    "Jonah," Ich wusste nicht warum ich seinen Namen laut aussprach,
    "Ja," sagte Laura, "Hast du ihn eigentlich schon wieder getroffen?"
    "Ja, gestern"
    "Ach wirklich?" Laura klang ueberrascht, "Wo?"
    "Im Laden von seinem Vater."
    "Oh ja, der gehoert jetzt ihm seit sein Vater gestorben ist."
    "Sein Vater ist gestorben?" fragte ich geschockt.
    "Ja vor 2 Jahren. An Krebs. Ich hab ihn gar nicht mehr gekannt."
    "Wirklich?" Ich konnte es immer noch nicht fassen.
    "Ja und Jonah moechte unbedingt den Laden behalten. Obwohl er nichts einbringt sondern nur Kostet. Es ist so dumm, Milo und ich haben schon tausendmal versucht ihn zu ueberreden, den Laden zu verkaufen. Aber Jonah haengt zu sehr daran. Derweil hat die Familie eh schon kein Geld mehr. Wenn es so weiter geht, muss Milo naechstes Jahr die Schule abbrechen und Vollzeit gehen. Das will natuerlich Jonah nicht. Er sagt es sei schon genug wenn er selbst keinen Abschluss hat, aber den Laden verkaufen, will natuerlich auch nicht." Laura verzog spoettisch ihr Gesicht.
    "Und was ist mit der Mutter?" fragte ich.
    "Ach die," sagte Laura und winkte abfaellig ab, "Die ist so depressiv, seit dem Tod ihres Mannes. Jonah und Milo muessen dauernd aufpassen, dass sie nicht irgendetwas dummes macht, naja...sich umbringt und so, weisst du."
    Ich war so geschockt, ich konnte gar nichts sagen. Hatte Jonahs und Milos Mutter immer als sehr glueckliche und freundliche Frau in Errinnerung.
    "Schrecklich, nicht wahr?" sagte Laura, "Aber sprich ja nicht Jonah darauf an, der ist so empfindlich in diesen Sachen."
    "Keine Sorge, werd ich nicht, " sagte ich. ich wusste ueberhaupt nicht ob ich mich je wieder trauen wuerde ihn anzusprechen.



    Re: Lost Paradise

    Lollypop=DD - 02.03.2008, 19:13


    w00w! weiter, hoffentlich kommt sie noch zum bad xD egal schnell weiter =)



    Re: Lost Paradise

    jana - 02.03.2008, 19:43


    Nach dem ich mich umgezogen hatte, war ich wieder nach unten gegangen. Milo war gerade damit beschaeftigt, Lauras Tante bei irgendwas technischen zu helfen. Ich fing derweil ein neues Gespraech mit Laura an und kam darauf dass sie wirklich ganz nett war. Judith telefonierte die ganze Zeit ueber.
    Laura und ich verdrueckten uns auf die Veranda. Es war ein eisigkalter Morgen.
    Lauras Tante steckte ploetzlich den Kopf aus der Tuer.
    "Der Junge ist ja so handwerklich begabt," sagte sie und Milo folgte ihr verlegen aus der Tuer.
    "Liegt wohl in der Familie."
    Milo setzte sich zur Laura und legte seinen Arm um sie. Ich wuenschte mir fast er haette es auch bei mir gemacht, mir war ziemlich kalt.
    "Laura," sagte ihr Tante, "Wieso kommst du nicht mal kurz mit mir rein. Ich hab dein Kostuem fuer das Musical fertig. Du solltest es anprobieren."
    "Musical?"fragte ich.
    "Ja ich mach beim Musical in der Schule mit. WIr fuehren "The Secret Garden" auf."
    "Sie hat die Hauptrolle und ist die Diva der Show," sagte Milo grinsend.
    "Ich bin ueberhaupt keine Diva," sagte Laura veraergert und folgte ihrer Tante. "Komm gleich zurueck."
    Nun waren Milo und ich allein.
    Milo stand auf. "Komm mit," sagte er zu mir.
    "Wohin?" fragte ich verwirrt.
    Doch er ging schon eilig los, dass mir nichts uebrig blieb, als ihn einfach zu folgen.
    Als er dann dabei in den Dickicht der Baeume zu verschwinden, blieb ich dann trotzdem stehen.
    Er drehte sich zu mir.
    "Keine Angst, wir werden und uns schon nicht verirren."
    Ich sah, dass er es bereute das gesagt zu haben.
    "Ich vertrau dir einfach mal," sagte ich skeptisch. Ich wollte nicht dass er glaubte, er muesste mich Samthandschuhen anpacken.
    Der Wald sah ziemlich schoen aus, so voller Schnee. Ich hatte den Winter als Kind immer am liebsten gemocht.
    "Komm," sagte Milo und bannte sich geschickt durch ein Gestruep. Ich war da nicht so geschickt. Mein Haar verfing sich in den Aesten und es brauchte eine Weile mich wieder daraus zu befreien.
    "Beweg dich nicht," sagte Milo und kam mir zu Hilfe. Er versuchte meine Haare frei zu bekommen. Dabei kam sein Gesicht meinen etwas unangenehm nahe. Ich versuchte etwas Abstand zwischen uns zu bringen, doch rutschte im Schnee aus. Milo fing mich auf.
    "Alles okay?" fragte er.
    Ich nickte nur.
    Wir gingen weiter und ich wusste auch nicht wieso, aber meine Konzentration war nun ganz weg. Ich fiel dauernd hin oder verfing mich in den Aesten. Frueher, als ich noch kleiner war, war das ziemlich einfach gewesen.
    Schliesslich streckte Milo mir seine Hand hin.
    "Ich moechte nicht dass du drauf gehst," sagte er suffisant und ich nahm verlegen seine Hand.
    "Wie kommt es dass du ploetzlich so schweigsam bist," fragte Milo.
    Ich bemerkte, dass ich wirklich die ganze Zeit nichts geredet hatte.
    "Sorry," sagte ich.
    Er laechelte. "Du hast dich veraendert."
    "Du auch."
    "Fast schon schade," sagte er.
    Wir kamen zu einen kleinen Bach, der sich durch ganz leise seinen Weg durch den Wald bannte.
    "Wir sind hier," sagte Milo.
    "Wo sind wir denn?" fragte ich.
    Milo zeigte auf einen kleinen Holzhaufen.
    "Hier haben wir mal vor 10 Jahren angefangen einen Dam zu bauen."
    Und wirklich, ich errinnert mich. Es war der letzte Sommer gewesen denn ich hier verbracht hatte. Milo, Jonah und ich hatte hier beim Bach gespielt. Es war unser Lieblingsort gewesen.
    Ich beugte mich nieder und strich ueber die kleinen Hoelzer, die keiner seit dieser Zeit je wieder beruehrt hatte.
    Etwas rotes leuchtet darin hervor und ich griff hinein und zog eine kleine schmutzige Puppe heraus.
    "Lily," sagte ich und strich ihr durchs rote Haar."Ihr Idioten habt hier damals meine Puppe versteckt. Ich hab Naechtelang geheult weil ich sie nicht mehr gefunden habe."
    Milo grinste schaemisch, "Das war die Rache fuer die Wuermer in meinen Sandwich gewesen."
    Ich musste lachen, "Wir waren schon gemein."
    Ich legte Lily zurueck in ihr Zuhause, dass sie seit 10 Jahren nicht mehr verlassen hatte.
    Ich nahm wieder Milos Hand und wir machten uns wieder auf den Rueckweg.
    Seine Hand war so heiss, dass ich den restlichen Tag seinen Druck auf meiner Haut spueren konnte.



    Re: Lost Paradise

    Lollypop=DD - 02.03.2008, 20:08


    noch nich ganz gelesen, mach aba schnellstens weiter xD



    Re: Lost Paradise

    Ruth - 02.03.2008, 20:10


    soooo mega schön!!! bitte schnell weiter!!!



    Re: Lost Paradise

    Lollypop=DD - 02.03.2008, 20:16


    jetzt habschs gelesen! iss echt :top: also kein :flop: :D wie logisch^^ schnell :lach062 oder magst du deinen Pc nich mehr, so wie der--> :machkaputt: ach neee, spaß! weiterrrrrrrr!!!!!!!!!! :lol: :lol: :lol:



    Re: Lost Paradise

    fina - 06.03.2008, 16:46


    mensch lollypop...gibs zu, du wolltest nur die smilies ausprobieren!!!

    aber sonst, die geschichte gefällt mir...weiter so!!



    Re: Lost Paradise

    Lollypop=DD - 07.03.2008, 13:51


    woher weißt du das bloß :shock: :shock: spionierst du mir etwa nach :evil:



    Re: Lost Paradise

    Nic - 11.03.2008, 22:03


    super! schnell weiter... :D



    Re: Lost Paradise

    xXxTeigerxXx - 11.03.2008, 22:07


    jip, schnell :(



    Re: Lost Paradise

    Hildi - 14.03.2008, 19:58


    weiter



    Re: Lost Paradise

    xXxTeigerxXx - 14.03.2008, 23:09


    :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :shock: :shock: :shock: schreibst du nich mehr weiter=?



    Re: Lost Paradise

    LillyRose - 15.03.2008, 23:32


    au ja weiter!!!!!!!!! :shock:



    Re: Lost Paradise

    xXxTeigerxXx - 16.03.2008, 22:13


    bitte, ganz, ganz schnell, sonst führe ich einen streik auf! ich mach ein topic auf mit dem titel 'Streik gegen leute, die nie weiterschreiben' vllt mach ich das ja wirklich... :wink:



    Re: Lost Paradise

    jana - 16.03.2008, 22:54


    Hab zurzeit leider ueberhaupt keine Zeit sorry, cih versuch was in 2 Wochen wiedermal was zu posten, dass sollte zu schaffen sein.



    Re: Lost Paradise

    xXxTeigerxXx - 16.03.2008, 23:00


    2 WOCHEN? AHHHH!!!! NEIN! WIR WERDEN ALLE STERBEN :cry:



    Re: Lost Paradise

    LillyRose - 16.03.2008, 23:09


    das glaube ich auch



    Re: Lost Paradise

    xXxTeigerxXx - 16.03.2008, 23:49


    das muss man nich glauben, des iss so!



    Re: Lost Paradise

    LillyRose - 17.03.2008, 21:18


    dann bin ich eben auch der Meinung!!!!!!!!!!!!!!!!



    Re: Lost Paradise

    xXxTeigerxXx - 17.03.2008, 21:47


    jey



    Re: Lost Paradise

    jana - 18.03.2008, 01:00


    Tut mir leid, ich schreib ja eh schon weiter, aber ich komm immer nur am WOchenende dazu es abzutippen, aber dieses Wochenende fahr ich nach Washington (Yeah), aber versuch mich dafuer naechste Wochende hinzusetzten unz zu tippen. Dafuer dann aber mehr :D



    Re: Lost Paradise

    xXxTeigerxXx - 18.03.2008, 10:29


    jipie!!!! nimm mich mit nach washington :cry:



    Re: Lost Paradise

    Nic - 23.04.2008, 18:51


    Bitte, weiter schreiben ! :)



    Re: Lost Paradise

    n-superstar7 - 25.05.2008, 17:19


    kommt nix mehr? :cry:



    Re: Lost Paradise

    Ruth - 29.05.2008, 16:30


    bidde, bidde schreib schnell weiter, die geschichte ist echt genial!!!!



    Re: Lost Paradise

    xXxTeigerxXx - 29.05.2008, 20:22


    stimmt, will auch wissen wies weitergeht =)=)=)



    Re: Lost Paradise

    LillyRose - 29.05.2008, 20:54


    mich würde es auch interresieren die Geschichte ist sooo toll



    Re: Lost Paradise

    xXxTeigerxXx - 29.05.2008, 21:04


    ein neuer teil würde uns sehr gut tun, mrs. verfasserin ;D



    Re: Lost Paradise

    jana - 01.06.2008, 01:36


    Okay, hier ist nur ein kleiner Teil.
    Hab schon viel geschrieben, aber nur dass hier abgetippt und es ist etwas langweilig.
    Spannenderes Zeug kommt erst etwas spaeter.

    5. Kapitel
    Wie im Krimi

    “Mama,” sagte ich genervt, “Reg dich nicht so auf.”
    “Ich soll mich nicht so aufregen?!” bruellte sie mich uebers Telefon an, “ Wie wagst gerade du mir sowas zu sagen!”
    Ich wickelte die Telefonschnur um meine Finger, bis sie auf der Spitze rot anliefen und seufzte.
    “Ich hab Vier Tage auf deinen Anruf gewartet. Vier Tage! Ich hab dir gesagt, du sollst mich sofort anrufen wenn du angekommen bist. Ich hab den ganzen Tag auf den Anruf gewartet. Und? Nichts! Den Tag darauf kein Wort von dir und den Tag darauf auch nicht. Ich hab mir Sorgen gemacht Ich hab mir Sorgen gemacht, Manya. Ich hab nicht gewusst wo du bist, ob du ueberhaupt angekommen oder tod bist!”
    “Oh, komm schon,” sagte ich, “Ich werd schon nicht tod sein.”
    Die Antwort darauf war das Bruellen meiner Mutter aus dem Telefon.
    “Ich moechte dass du sofort nach Hause kommst!”
    “Nein,” sagte ich geschockt.
    “Gib mir den Hoerer, Manya,” sagte Judith und streckte mir ihre Hand hin. Ich ueberrecihte ihn ihr und trat einen Schritt zurueck.
    “Hallo, Christine,” sagte Judith.
    Ich spuerte wie ich am ganzen Koerper bebte und drehte mich um. Ich ging hoch auf mein Zimmer und schmiss mich aufs Bett. Ich konnte mir nicht helfen, ich fing an zu weinen. Ich wusste nicht einmal warum. Es war alles so verwirrend.
    Jonahs hasserfuellte Augen kamen mir wieder in den Sinn.
    “Was willst du hier?”
    Ja genau, was wollte ich hier? Ich glaubte es einmal gewusst zu haben. Ich wollte wissen was damals vor Zehn Jahren passiert war. Aber wieso? Was brachte es mir? Es ist Vergangenheit, hatte Jonah das nicht gesagt? Er hatte Recht. Er war der Einzig, der wusste was damals passiert war. Aber er haste mich, aus irgendeinen Grund und wuerde es mir nie sagen.
    Schon Vier Tage war ich hier und hatte bis jetzt noch nichts erreicht. Was wollte ich ueberhaupt erreichen? Was machte ich hier? Was machte ich hier nur? Bestimmt, ging es mir nicht nur darum herauszufinden was passiert war. Vielleicht war nur ums davon laufen gegangen. Genau, ich hatte es zu Hause nicht mehr ausgehalten. Es stimmte ich hatte diese Albtraeume gehabt. Ich hatte geglaubt mich an etwas errinner zu koennen. Doch das war nicht mein einziger Albtraum gewesen. Der Druck in der Schule, die schwankenden Gemuetsstimmungen meiner Mutter, diese fremde Frau die behauptete sie waere schwanger von meinem Vater, meine Freunde die sich immer mehr von mir entfernten und ich klammerte mich an Paul, weil ich nicht auch noch von ihm verlassen werden wollte. Doch die Kluft zwischen uns schien immer groesser zu werde. Vor ein paar Monaten war noch alles gut gewesen, doch dann hatte sich alles schlagartig veraendert. Wie an dem Tag, als ich diesen fremden Mann auf der anderen Strassenseite stehen sah. Ich , gerade mal Sieben Jahre alt, im Glauben die ganze Welt waere noch in Ordnung, bis zu diesem Augenblick.

    Sry, wegen den vielen Rechtschreibfehlern. Ich hab hier kein Deutschgrammatikprogramm.



    Re: Lost Paradise

    xXxTeigerxXx - 01.06.2008, 17:05


    ich hab keine entdeckt, bis auf dieses 'ae', aber das kennen wir ja schon ;)

    ich find toll, WEITERABTIPPEN =)



    Re: Lost Paradise

    Ruth - 02.06.2008, 20:47


    yeah, du nimmst mir die worte aus dem mund teiger :lol:



    Re: Lost Paradise

    LillyRose - 03.06.2008, 12:57


    juhuuu es geht hoffentlich bald weiter ich freu mich drauf



    Re: Lost Paradise

    xXxTeigerxXx - 03.06.2008, 18:02


    Ruth hat folgendes geschrieben: yeah, du nimmst mir die worte aus dem mund teiger :lol:

    ihhh... du hast dir hoffentlich die Zähne geputzt??? :lol:



    Re: Lost Paradise

    Ruth - 04.06.2008, 18:15


    na klar doch :D



    Re: Lost Paradise

    xXxTeigerxXx - 04.06.2008, 18:35


    *erleichtert ausatme* na dann ist ja gut ;)



    Re: Lost Paradise

    Hildi - 04.06.2008, 18:35




    Re: Lost Paradise

    xXxTeigerxXx - 04.06.2008, 18:41


    warum zeigt du den mittelfinger? das ist ziemlich unfriendly...

    Aber sonst bin ich dejina meinung



    Re: Lost Paradise

    smili - 09.06.2008, 11:14


    mann jana! ich hab jetzt erst mal die ersten 2 seiten gelesen und ich finde das ist die beste geschichte im ganzen forum! aus dem könnte mal ein buch werden wenn du genug weiterschreibst! oder hast du schon mehr geschrieben? die is hammer bitte schreib weiter! :shock: :shock:



    Re: Lost Paradise

    Hildi - 09.06.2008, 20:37


    ja genau WEITER SCHREIBEN SCHNELL



    Re: Lost Paradise

    xXxTeigerxXx - 10.06.2008, 18:05


    ja genau, weiterschreibenist ne gute sache ;) *was lesen will*



    Re: Lost Paradise

    Nic - 21.08.2008, 11:27


    super Geschichte!! Wann gehts weiter? Freue mich schon :D



    Re: Lost Paradise

    xXxTeigerxXx - 23.08.2008, 17:24


    hey... da kann ich mich au nur anschließen :'( bitte weiter schreiben sonst :heul: :heul:



    Re: Lost Paradise

    Ruth - 23.08.2008, 23:46


    ich schliess mich auch an!!!! bitte weiter!



    Re: Lost Paradise

    xXxTeigerxXx - 30.08.2008, 10:34


    jez aba schnell weiter pls (=



    Re: Lost Paradise

    claudi - 31.10.2008, 14:36


    genau! ;)



    Re: Lost Paradise

    Fruchtzwerg - 07.12.2008, 13:55


    Ja, bitte weiter! :wink:



    Re: Lost Paradise

    claudi - 08.12.2008, 19:49


    *nick*



    Re: Lost Paradise

    mari - 15.01.2009, 20:02


    weiter, weiter, weiter^^



    Re: Lost Paradise

    claudi - 16.01.2009, 13:54


    :lol: :lol:



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