Der Wildhengst

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    Re: Der Wildhengst

    Nightmare - 09.10.2007, 18:54

    Der Wildhengst
    So, meine Geschichte um den Wildhengst, und mein erstes Kapitel:
    Ich galoppierte. Ängstlich spielte ich mit meinen Ohren " Dort hinten, dort ist was!" hörte ich unheimliche Stimmen rufen, sie klangen eindeutig männlich, aber auch grimmig und eifernd. Dadurch beschleunigten sich meine Schritte. Morche Bäume zogen an mir vorbei, kalte Nebelschwaden bedekten meine Beine und unheimliches Blubbern und Krächzen unbekannter Vögel erfüllten meine Ohren. Ich sprang über verdorrtes Schilff und >platsch< mein linker Huf sank in den Morast des Moores ein, ich taumelte und viel. Mühsam rappelte ich mich auf und wurde panisch, die Stimmen kahmen näher, ich zog und stolperte nach hinten. "Befreit" dachte ich, mein Huf war zwar voll von dem klebrigen Morast, doch das war momentan mein kleinstes Problem. Als die Stimmen lauter wurden, verlieh die Angst meinen Hufen Flügel, ich sprang weiter. An meinem sonst so fuchsfarbenen Fell klebte Schlamm und kalter Schweiß floss hinunter. Selbst auf meiner Blesse bildeten sich Schweißtropfen.
    Die Stimmen erloschen. Ich wurde langsamer. Blieb stehen. Und schaute mich um. Verwirrt entdeckte ich das Nichts im Niergendwo. Alle Richtungen sahen gleich aus, alles genauso unheilvoll. Auch in unsere Herde erzählte man sich Geschichten und Sagen um das Moor. Menschen sollen hier liegen. Ihre Knochen eingebette im Schlamm, ihre Kiefer zu einen stummen Schrei geöffnet, den niemand hören konnte, denn sie waren allein. Allein ins Moor gegangen, Allein versunken und allein würden sie dort leigen bleiben.
    Ich erschauderte. Nein, das würde mir nicht passieren, mir nicht! Ich war ein Hengst, schlau genug die Stellen zu überwinden, die einen ins Verderben holen konnten. Trotzdem lief ich langsam und testete jeden Auftritt, denn er könnte mein letzter sein. den Menschen entkommen, ins Moor gelaufen. "vom Regen in die Traufe dachte ich"
    Kaum hatte ich diesen Gedanken beendet fing es auch schon an zu regnen. Schon bald klebte meine Mähne an mir. Juhu, dachte ich ironisch und wiehrte laut. Dannn zuckte ich zusammen. Diverse Vögel die hier lebten flogen aus Gebüschen auf in den Himmel. Ich ging weiter und sah eine Hütte, klein und windschief, hier hatte vor Jahrzehnten eine Frau gelebt. Eine Ausgestoßene alte Frau, als Hexe beschulidg, auch sie hatte im Moor ihr Ende gefunden. Ich ging in die Hütte, vom Dach tropfte es und an alten getrockneten Kräutern hingen Spinnweben, ander Kräuter beganne zu faulen. Ich schnaubte "lieber regen, aber hier bleibe ich nicht!" ich verzog mich und hatte die Hütte bald hintermich gelassen.

    Ich lief weiter, meine Beine fingen an zu schmerzen, die weite Verfolgungsjagt und das ständige einsinken und rausziehen aus dem Torf machte sich bemerkbar. Dennoch lief ich weiter, der Vollmond beleuchtete meinen Weg, und Nebelschwaden hingen über dem Boden, Tiere grunzten und schrien und Vögel krächtzten, manchmal kam es mir auch vor, wie als würden Wölfe in der Weite heulen. Aber das konnte nicht sein, auf dem Moor? Nein, es war bestimmt nur der eisige Wind, der durch das vertrocknete Schillf blies. Meter um Meter schleppte ich mich weiter, Wasser blubberte aus dem Boden, Wolken schoben sich über den Vollmond. Mein Weg wurde immer dunkler und ich immer müder. Heute weiß ich nicht mehr wie lange ich lief, waren es nur Meter oder Kilometer? Handelte es sich um Stunden oder Minuten?
    Nach einer geschätzten Ewigkeit blieb ich stehen, eine Kule war vor mich, ca. 4 Meter groß. Ausgepolstert von Flechten und vertrocknten Gräsern und Kräutern. Kraftlos lief ich sie ab, sie gab nicht nach. "Gut" dachte ich, dann sackte ich zusammen und schlief sofort ein.
    Ich hoffe sie gefällt euch :wink:



    Re: Der Wildhengst

    Anonymous - 09.10.2007, 18:57


    Schön,wirklcih ich bin auch zu faul eigentlich eine geschichte zu schreiben. :?



    Re: Der Wildhengst

    Sweetdevil - 10.10.2007, 09:49


    hey! mir gefällt sie auch, schön beschreiben, schöne wortwahl! nur das ende ist ein bisschen plötzlich^^



    Re: Der Wildhengst

    Sartagee - 21.11.2007, 09:59


    Durchaus schöne Wortwahl, muss ich recht geben

    ist schön geschrieben, das Ende hätte man noch ausfeilen können aber es ist auch nicht schlecht... so ne art Federbett fürs Pferd ; )


    mir gefällts : )



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