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Re: Schottland: Thron der Glasgower Teams wackelt
mcsutter - 26.09.2005, 10:16Schottland: Thron der Glasgower Teams wackelt
George Burley schwimmt mit dem "Hearts" auf einer Welle des Erfolges
München - Für die meisten Europäer besteht der schottische Fußball aus zwei Namen: Celtic Glasgow und Glasgow Rangers. Allein in den letzten 100 Jahren gewannen die beiden Traditionsklubs 81 Meistertitel.
Letztmals gelang es dem FC Aberdeen in der Saison 84/85, damals noch unter der Regie von Alex Ferguson, in die Phalanx der "Old Firm" aus Glasgow einzubrechen.
Doch jetzt schickt sich wieder ein Verein an, das Triumvirat der beiden Großen zu durchbrechen: Heart of Midlothian FC aus Edinburgh, benannt nach einer Novelle des schottischen Autors Sir Walter Scott.
Souveräner Tabellenführer
Nach sieben Spieltagen sind die "Hearts" souveräner Tabellenführer der schottischen Premier League, fünf Punkte vor Celtic und gar acht Punkte vor den Rangers.
Gegen die Rangers will die Mannschaft von Trainer George Burley am Freitag die eindrucksvolle Siegesserie von sieben Siegen aus sieben Spielen ausbauen.
Die "Gers" sind der erste echte Prüfstein und kommen mit dem Selbstvertrauen eines 3:2-Champions-League-Erfolges über den FC Porto ins Tynecastle Stadium.
Abramowitsch auf Schottisch
Der Aufschwung im Edinburgher Westen ist eng mit einem Namen verbunden: Vladimir Romanov. Der litauische Multi-Millionär spielt beim ostschottischen Verein eine ähnliche Rolle, wie dies Roman Abramowitsch beim FC Chelsea tut.
Der ehrgeizige Investor, der auch als "Zar von Tynecastle" tituliert wird, hat zu Beginn seines Engagements ehrgeizige sportliche Ziele verkündet: In spätestens fünf Jahren wolle man die Meisterschaft gewinnen.
Der 57-Jährige begreift den Verein zudem als Anlageobjekt: "Es ist komisch, dass eine wirtschaftlich starke Stadt wie Edinburgh keinen großen Klub beheimatet. Natürlich ist das eine emotionale Geschichte, aber nüchtern betrachtet sind die Investitionen auch wirtschaftlich sehr erfolgsversprechend."
Fußball-Klub als Eintrittkarte
Doch das Engagement des Bankiers ruft auch Kritiker auf den Plan: Die werfen ihm vor, er würde das Engagement bei den "Hearts" ausnutzen, um seine geschäftlichen Kontakte auf der britischen Insel auszuweiten.
Ähnliches praktiziert Romanov in seiner Heimat Litauen: Dort machte er FBK Kaunas zum alleinigen Marktführer, was sich auch auf seine Geschäfte günstig auswirkte. Außerdem engagiert er sich beim weißrussischen Erstligisten Minsk MTZ.
In Litauen beäugt man Romanovs Sponsoring mit Argusaugen. Da FBK Kaunas eng mit zwei weiteren Erstligisten kooperiert, sieht man den sportlichen Wettbewerb in Gefahr.
Belebung aus Osteuropa
Um die "Hearts" an die Spitze zu bringen, nutzt Romanov seine Kontakte: In der Winterpause wurden 20 Spieler aus Kaunas und Minsk zu einem Sichtungstrainingslager nach Edinburgh eingeladen, von denen drei ablösefrei auf die Insel wechselten.
Vor dieser Saison verpflichtete man außerdem den litauischen Spitzenspieler Edgaras Jankauskas, sowie den griechischen Europameister Panagiotis Fyssas.
Als erfolgreichster Neuzugang präsentiert sich aber bisher Rudof Skacel. Der tschechische Nationalspieler, der für ein Jahr von Olympique Marseille ausgeliehen wurde, führt die Torschützenliste der schottischen Premier League mit sieben Treffern an.
Schottisches Fundament
Neben den Neuzugängen baut Trainer Burley auf ein Fundament, das in den vergangenen drei Spielzeiten zweimal den Sprung ins internationale Geschäft schaffte. Chef der Mannschaft ist der 31-Jährige Innenverteidiger Steven Pressley, der zudem das Kapitänsamt inne hat.
Weitere Schlüsselspieler sind Innenverteidiger Andrew Webster und Torwart Craig Gordon, die zudem Kollegen in der schottischen Nationalmannschaft sind.
Auch für das Umfeld gibt es große Pläne: Die Kapazität des Tynecastle Stadium soll um 10.000 Plätze erhöht werden. Dann würde die Arena 25.000 Zuschauern Platz bieten.
Ein Sieg gegen die Rangers würde die Fans vom fünften Meistertitel der Vereinsgeschichte träumen lassen - genau 110 Jahre nach dem ersten Titel.
Alexander Kohne
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