Oberliga Hessen: KSV Hessen Kassel

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    Re: Oberliga Hessen: KSV Hessen Kassel

    Lengemann - 11.08.2005, 09:25

    Oberliga Hessen: KSV Hessen Kassel
    von www.ksv-hessen.de

    Zitat:
    1. FC Schwalmstadt - KSV Hessen 1:1 (1:1)
    Motor Marc Arnold legt Löwen-Reifezeugnis ab
    Fußballerisch kann sich das spielstarke Team von Trainer Matthias Hamann zweifellos noch steigern, doch der Einsatz stimmte, Moral und Wille auch, leider nicht das Ergebnis! Doch trotz der Punktverluste beim 1:1 der Löwen in Ziegenhain gegen den 1. FC Schwalmstadt, der im Vorjahr noch beide Duelle gewann, kann der KSV Hessen auf die gezeigte Leistung, insbesondere der zweiten Halbzeit aufbauen. Nachdem Thorsten Bauer, der sich an diesem Tag Fleißpunkte redlich verdiente, Schwalmstadts Schlußmann Berger den Ball stiebizt hatte, staubte der einsatz- und spielfreudige Marc Arnold (Portrait-Foto, siehe weiter unten) zum 1:1-Ausgleich und -Endstand ab (ohne jedoch seinen aus Bundes- und Zweitligazeiten bekannten Tor-Saldo zu vollführen...!)

    Beim Auftaktspiel der neuen Oberliga-Saison wurde deutlich, dass der "Findungsprozeß" der Elf von Trainer Matthias Hamann noch nicht abgeschlossen ist. Gleich sieben (von zehn) Neuzugänge standen in der Start-Elf, die so in der gesamten Vorbereitungsphase (somit erstmals) noch nie zusammengespielt hatte. Hinzu kam, dass die Gastgeber, für die dieses Nordhessen-Derby - wie zu erwarten - mal wieder das "Spiel des Jahres" war (auch eine Wertschätzung an den KSV Hessen) aggressiv zu Werke gingen.
    Das bekamen besonders die "KSV-Kreativen" Marc Arnold und Francis Bugri im wahrsten Sinne des Wortes zu spüren. Doch während sich der Löwen-Heimkehrer etwas den "Schneid abkaufen ließ" und - ohne allerdings zu enttäuschen - nicht so effektiv wirkte wie in den Testspielen zuvor, nahm sein zehn Jahre älterer Mittelfeld-Partner "den Kampf an" und legte sein Reife-Zeugnis als "echter Löwe" ab!
    Der 34jährige hat seit seiner Vertragsunterzeichnung im März diesen Jahres bis heute, insbesondere in den Vorbereitungsspielen, bei nicht wenigen im Umfeld einen "schweren Stand" und beantwortete jene Unkenrufe, Vorurteile und auch Neid-Töne an diesem Samstag mit einer überzeugenden Darbietung.

    Zur Spiel-Chronologie (samt kleinen Analysen):
    Zugegeben, die Löwen kamen schleppend in ihren Rhytmus und es wollte zunächst nicht recht laufen. "Rund" lief es auch nicht bei Mirko Dickhaut, der trotz seiner Fersensporn-Verletzung den Einsatz wagte, sich mehr schlecht als recht mühte und dann in der Halbzeit-Pause "kapitulierte". Für den 34jährigen KSV-Rückkehrer und -Hoffnungsträger kam Goce Malinov, der einen gelungenen Oberliga-Einstand im Löwen-Dress gab. Bemerkenswert am Rande, dass Mirko Dickhaut, der wie alle Akteure des "Löwen-Teams 2005/2006" Wert auf Kontaktpflege mit den Fans legt, die zweite Halbzeit im "KSV-Anhänger-Block" verbrachte.

    Die Zeit am Kassenhaus verbracht, hatten noch einige Zuschauer um 15 Uhr, sodaß Schiedsrichter Manuel Kunzmann vom SV Niederjossa die Partie vor den Augen von Bundesliga-Referee Lutz Wagner und später der Rekord-Kulisse von 2.500 Besuchern (darunter ca. 1.000 aus Kassel) mit sechsminütiger Verspätung anpfiff.

    Mit Verspätung kam auch die Elf um den einsatzstarken Kapitän Thorsten Schönewolf ins Spiel und da die Gastgeber abwarteten und im eigenen Stadion auf Konter setzten, blieb es in der anfänglichen Abstast-Phase bei zwei Distanz-Schuß-Versuchen von Marc Arnold und Daniel Beyer, die beide ihr Ziel deutlich verfehlten.
    Dann folgte eine erste Schrecksekunde für die Löwen, als der neue KSV-Keeper Mirko Bitzer nach einer Rettungstat gegen den Schwälmer Stürmer Bojanic die "medizinische Abteilung" im Löwen-Lager herbei rief. Was war passiert? Der Neuzugang aus der Pfalz hatte sich den Finger ausgekugelt. Doch Bitzer biss auf die Zähne, der Finger wurde verarztet und so konnte der 31jährige Hüne weiter spielen.
    Während die Löwen weiterhin ihren Spielfluss suchten, fand FCS-Torjäger Christian Flick die Lücke allein vor Bitzer und vollendete nach einer unzulänglichen Verkettung von Kasseler Klärungsversuchen zum 1:0-Führungstreffer (22.).
    Ein Rückstand, an dem die Löwen erst Mal zu knabbern hatten, ehe sie nach einer halben Spielstunde vermehrt auf Touren und...zum ersehnten Tor kamen, das zu diesem Zeitpunkt auch verdient war. Ein Treffer mit Seltenheitswert und/weil aus "heiterem Himmel". Thorsten "ich-steck-nicht-auf" Bauer "luchste" Schwalmstadts Schlussmann Berger am Strafraum den Ball ab und der heraneilende Marc Arnold "staubte" ab und lupfte zum 1:1 (38.) ein. Zuvor verpaßte der wieselflinke Wagner bereits den Ausgleichstreffer, als der 18jährige, an dem der KSV Hessen bestimmt noch seine helle Freude haben dürfte, des Gegners Abwehr durcheinander wirbelt, jedoch aus günstiger Schußposition quer (und erfolglos) paßte statt selbst den Torabschluß zu suchen.

    Nach dem Seitenwechsel häuften sich die Torchancen für den KSV und die Gastgeber kamen von einer Verlegenheit in die andere. Jetzt funktionierte auch das von Trainer Hamann verordnete Pressing besser. Flüssige Kombinationen kamen hinzu. Wie jene mustergültige über rechts, als Marc Arnold mal wieder Spielübersicht bewies, Turgay Gölbasi sich gekonnt in die Offensive einschaltete und prächtig flankte, doch nach Kopfball von Thorsten Bauer der krönende Abschluß ausblieb. Kurz darauf wurden Beyer und Arnold einschußbereit abgeblockt. Gerade in dieser Phase um die 60. Spielminute herum wäre ein KSV-Tor wohl die Entscheidung gewesen.
    "Das wär´s gewesen" hatte manch Zuschauer auf den Lippen als Marc Arnold mit einem Freistoßschlenzer aus halblinker Position fast Keeper Berger überlistet hätte. So kam die Nr. 1 des 1. FC Schwalmstadt gerade noch mit den Fingerspitzen an den Ball, der noch leicht die Torlatte touchierte (68). Ein weiterer Freistoßschlenzer von Arnold strich nur knapp am linken Torpfosten vorbei. Als der Löwen-Motor dann nach einem weiteren Freistoß Bauer auflegte, verfehlte der unermüdliche KSV-Torjäger per Hechtkopfball aus sieben Metern das Tor (72.). Dann setzte sich der eingewechselte Julio Cesar da Rosa über links energisch durch, bediente "Löwen-Dribbel-König" Wagner, der mit seinem schwächeren rechten Fuß jedoch aus 18 Metern "verzog".
    Pech hatte Daniel Beyer, als er elfmeterreif gestoppt wurde.
    In der Schlußphase vergab Julio Cesar da Rosa eine hochkarätige Torchance als der Brasilianer nach Arnold-Ecke freistehend aus kurzer Distanz Keeper Berger in die Arme köpfte. "Endstation Berger" hieß es für die Nr. 9 des KSV auch per Direktschuß bei der letzen Löwen-Chance.



    S T I M M E N Z U M S P I E L:

    Hans Schweigert (Trainer 1. FC Schwalmstadt):"Bis zum 1:1 haben wir das Spiel bestimmt. Das Ausgleichstor war für uns der Knackpunkt und ich habe der Mannschaft bereits in der Kabine während der Halbzeitpause angemerkt wie sehr sie dieser Treffer beschäftigt. In der zweiten Halbzeit war der KSV Hessen sehr stark im Spiel nach Vorne und wir hatten oft das Glück auf unserer Seite. Letztendlich denke ich doch, dass es ein verdientes Unentschieden ist."

    Matthias Hamann (Trainer KSV Hessen): "Nach zwanzig Minuten Anlaufschwierigkeiten haben wir das Spiel in den Griff bekommen, aggressiver gespielt und die Abwehr des Gegners unter Druck gesetzt. Folgerichtig fiel der verdiente Ausgleich. In der zweiten Halbzeit haben wir trotz guter Gelegenheiten versäumt, den Siegtreffer zu machen. Ein hochverdienter Punkt. Am kommenden Freitag gilt es nach zu legen, um mit vier Punkten aus den Startlöchern zu kommen und somit ein gutes Anfangskapital zu haben."

    1. FC Schwalmstadt: Berger - Kirchner, J. Keim, Mangold, T. Schäfer - Graf (90. Jäger), Petersohn (65. Brauroth), Kraemer, Battenberg - Frick - Bojanic (75. Leck). Trainer: Hans Schweigert.
    KSV Hessen: Bitzer - Gölbasi, Schönewolf, Cihan Chr. Keim -Beyer, Dickhaut (46. Malinov), Wagner (80. Schönefeld) - Arnold, Bugri (68. Cesar da Rosa) - Bauer. Trainer: Matthias Hamann.
    SR: Manuel Kunzmann (SV Niederjossa) - Zuschauer: 2.500.
    Tore: 1:0 Frick (22.), 1:1 Arnold (38.)

    Herbert Pumann
    Presse-Referent KSV Hessen



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