Der kleine Engel

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    Re: Der kleine Engel

    Andreas - 26.11.2011, 17:16

    Der kleine Engel
    Advent – eine besondere Zeit.
    Eine Zeit auf Jesus zu hören.

    Der kleine Engel
    Es war einmal ein ganz junger Engel. Der durfte zum ersten Mal als Botschafter Gottes auf die Erde. Mit der unendlich großen Zahl der anderen Engel verkündete er den Hirten die Ankunft des Kindes. Das war sooo herrlich.
    Dann zogen sie zur Krippe um den Neugeborenen zu lobpreisen. Das war noch vieeel wunderbarer.
    Aber dieser Tag war sehr anstrengend für den kleinen Engel – soviel Neues und so viele tolle Erlebnisse. So fielen ihm immer mehr die Augen zu und plötzlich schlief er während des schönsten Halleluja ein.
    Wie erschrak er als er erwachte? Es war ganz still – die Hirten waren heimgekehrt und ebenso die Engel. Der kleine Engel fühlte sich ganz einsam, denn unter den vielen Engeln hatte er nicht auf den Weg geachtet und wusste jetzt nicht wie er zurückkehren könnte.
    Aber als Engel hatte er gelernt nie den Mut zu verlieren und immer zu vertrauen.
    Also überlegte er sich: „Ich werde immer in der Nähe des Herrn bleiben. Da werden sicherlich wieder mal Engel kommen, die Ihn besuchen und dann kann ich mit ihnen zurückkehren.“ Trotzdem war unser Engel sehr traurig, denn es konnte sehr lange dauern bis das einmal geschehen würde. Aber dann dachte er sich: „Das arme Kind muss noch viel länger auf der Erde verweilen.“ und das schenkte ihm ein wenig Trost.
    Also ging er in den Stall. Josef und Maria schliefen glücklich und zufrieden. Endlich war er dem Kind ganz nahe und konnte es nicht nur aus der hintersten Reihe aus weiter Entfernung ansehen.
    Das Kind war ganz unruhig, denn ihm war das alles noch so fremd. „Dem geht es wie mir.“ dachte sich der Engel und musste etwas lächeln. Dann tat er das einzige was er tun konnte: Er erzählte dem Kind vom Himmel, von der himmlischen Herrlichkeit, vom himmlischen Vater, vom Vater der immer bei uns ist auch wenn wir uns noch so weit von Ihm entfernen.
    Da erinnerte sich das Kind und strahlte vor Freude, denn es fühlte sich nun auf der Erde wie zu Hause. Dann erklärte es dem kleinen Engel den Weg zurück und schlief friedlich und glücklich ein.


    Herr und Vater auch uns geht es oft so wie diesem kleinen Engel:
    Wir kommen von Dir und fühlen uns auf der Erde einsam und verlassen.
    Hilf auch uns dass wir nie den Mut verlieren und immer auf Dich vertrauen.
    Denn Du bist immer bei uns.
    Du liebst uns so sehr, dass Du uns Deinen Sohn gesandt hast, damit Er uns den Weg zurück zu Dir zeigt.
    Dafür danken wir Dir alle Tage unseres Lebens.
    Amen



    Re: Der kleine Engel

    Susanne - 26.11.2011, 20:48



    Amen!


    Danke schön, Andreas!

    Eine schöne, tiefgehende Geschichte.

    Lieben Gruß an Dich und an alle,

    Susanne


    :flower: :angel13: :flower:



    Re: Der kleine Engel

    Andreas - 02.12.2011, 22:46

    Tischgebet
    Advent – eine besondere Zeit.
    Eine Zeit auf Jesus zu hören.

    Tischgebet

    O Gott von dem wir alles haben, wir preisen Dich für Deine Gaben.
    Du gabst und wirst auch ferner geben. Dich preise unser ganzes Leben. Amen.

    Ein kleines unbedeutendes Tischgebet – so habe ich das immer empfunden. Aber was steckt da wirklich alles drin.

    Wir erkennen, dass alles ein Geschenk Gottes ist und sind dafür dankbar.
    Wir vertrauen auf Gott, dass Er auch weiterhin bei uns ist und für uns sorgt.
    Dadurch wird uns Seine Liebe bewusst, sodass unser Leben ein ewiger Lobpreis Gottes wird.

    Damit hätten wir eigentlich das Meiste was wir im Leben mit Gott brauchen.

    Die Adventszeit wäre eine gute Gelegenheit Gebete wieder bewusster zu sprechen und neu zu versuchen ihren tiefen Sinn zu verstehen.



    Re: Der kleine Engel

    Susanne - 03.12.2011, 09:51



    Ja, HERR!

    So verhilf Du uns dazu. Schenke uns Hunger nach Gebet, schenke uns Hunger danach, Dich mehr zu erkennen und Dich mehr zu erfassen. Schenke uns Sehnsucht danach, uns vollständig verwandeln zu lassen durch Dich und in Dich.
    Amen.



    Danke, Andreas!




    Re: Der kleine Engel

    Andreas - 09.12.2011, 14:16


    Advent – eine besondere Zeit.
    Eine Zeit auf Jesus zu hören.


    Türen öffnen

    Da antwortete Gott dem Mose: Ich bin der "Ich-bin-da. (Ex [2 Mose] 3,14)
    Gott ist nicht irgendwo in der Ferne und wartet, dass wir auf Ihn zugehen.
    Nein Er ist da – Er ist bei uns.

    Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht. (Jes 49:15)
    Gott ist treu. Er wendet sich nicht von uns ab, wenn wir nicht Seinen Vorstellungen entsprechen. Er steht für uns immer mit offenen Armen bereit um uns wieder anzunehmen.

    Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten, und wir werden Mahl halten, ich mit ihm und er mit mir. (Offb 3:20)
    Gott ist einen langen Weg auf uns zugegangen. Sein Sohn hat es uns sichtbar gemacht.
    Aber den letzten Schritt müssen wir selbst tun: Die Türe öffnen.

    Vielleicht befinden wir uns in einem ganz entfernten Raum unseres Hauses und müssen erst mal viele Türen öffnen bevor wir zur Haustür kommen.
    Diese Türen können für jede/n von uns ganz verschieden sein.

    Hier nur wenige Beispiele:
    Jemand wurde seelisch schwer verletzt und hat sich in sich zurückgezogen.
    Dann ist es Zeit die Tür der Aufgeschlossenheit zu öffnen damit ihn die Mitmenschen wieder erreichen können.

    Jemand hat andere schwer verletzt.
    Dann ist es an der Zeit die Tür der Versöhnung zu öffnen und die Sache so weit möglich wieder in Ordnung bringen, damit der andere wieder Vertrauen zum Leben fassen kann.

    Jemand meint, dass sein Haus noch nicht richtig aufgeräumt und sauber ist um so einen hohen Gast zu empfangen (ich bin Seiner nicht würdig). Oder jemand meint nicht die richtige Kleidung anzuhaben (so kann ich Ihm nicht unter die Augen treten).
    Dann ist es wichtig die Tür des Vertrauens zu öffnen, dass Er mich so annimmt wie ich bin.
    Dass Ihm die Gemeinschaft mit mir wichtiger ist wie eine perfekt aufgeräumte Wohnung.

    Und am Schluss sind wir an der Haustür.
    Dann ist es an der Zeit die Türe der Liebe zu öffnen:
    Uns von Ihm lieben lassen und selbst Ihn und unsere Mitmenschen zu lieben.

    Dann können wir uns wirklich auf Weihnachten, auf Seine Ankunft, freuen.

    Überlege Dir jetzt welche Türen Du in dieser Adventszeit öffnen willst.

    Er gibt Dir dazu Seinen Segen, damit Du die Kraft erhältst die Türen wirklich zu öffnen.



    Re: Der kleine Engel

    Andreas - 16.12.2011, 15:48


    Advent – eine besondere Zeit.
    Eine Zeit auf Jesus zu hören.

    Drei Menschen auf dem Weg zur Krippe

    Drei Menschen mit gemeinsamen Ziel, zu preisen unsern Herrn ganz viel.
    Menschen sind's wie Du und ich. Sie sind glücklich und freuen sich.

    Ein Weiser tritt in ihre Mitte: "Wohin lenkt ihr eure Schritte?"
    'Nach Bethlehem zum göttlichen Kind. Dorthin wollen wir geschwind.'
    "Ja da könnt ihr fröhlich singen. Was für Gaben wollt ihr Ihm bringen?"

    'Weihrauch bring ich um unsern Gott zu ehren.' "Meinst Du Du kannst Seinen Ruhm vermehren?"
    'Ich bring Ihm Gold und gar nicht wenig, denn Er ist unser aller König.'
    "Da bin ich jetzt aber wirklich platt. Meinst Du dass Er das nötig hat?"
    'Myrrhe bring ich, den Sein Leid können wir nicht ermessen.' "Leider wird es schnell vergessen."

    'Ist all unser Tun denn gar so nichtig? Sag uns doch wie wär' es richtig.'
    "Dies alles hat Sein Vater Ihm längst gegeben. Schöpft aus eurem Herzen. Schöpft aus eurem Leben."

    Die drei Wanderer machen die Augen zu und denken nach in aller Ruh.
    'Ich kann die Welt nicht mehr ertragen, aber statt darüber klagen,
    will ich Dir meinen Willen zur Versöhnung schenken. Dann wirst Du die Welt zum Frieden lenken.'
    'Gott ist die Liebe, das hab ich erkannt. Er hat mir dafür meine Mitmenschen gesandt.
    Ihnen liebend und helfend zur Seite zu stehen, diesen Weg will ich nun künftig mit Dir gehen.'
    'Der Weg mir Dir fällt mir oft schwer und trotzdem liebe ich Dich so sehr.
    Ich sag jetzt JA zu jedem Schritt, auf den Du mich nimmst im Leben mit.'

    "Ja so ist es wirklich fein, da wird das Kindlein glücklich sein:"


    Lieber Vater im Himmel, Du weißt wie oft wir an den weltlichen Dingen hängen bleiben. Hilf Du uns das Wesentliche zu erkennen. Versöhnung, Liebe, ein ernst­haftes JA zu Deinem Willen. Gib uns die Kraft und den Mut diesen Weg an Deiner Seite zu gehen. Lass uns da­durch zum Segen für unser Mitmenschen werden. Dan­ke Herr dass Dein Sohn uns das alles vorgelebt hat. Wir danken Dir, wir loben Dich, wir preisen Dich, wir ver­herrlichen Dich. Amen



    Re: Der kleine Engel

    Andreas - 23.12.2011, 18:03


    Verständnis

    Jesus ist auf die Welt gekommen, damit er uns Menschen verstehen kann:
    All unsere Sorgen und Nöte.
    All unsere Anfechtungen und Versuchungen.
    All unser Leid. All unsere Tränen.
    Nichts war ihm fremd von alledem.

    Jesus hat immer wieder versucht mit viel Verständnis auf die Menschen zuzukommen:
    Er hat die Sünder nicht verdammt.
    Er hat ihnen geholfen ihren falschen Weg einzusehen und umzukehren.
    Er hat sie von ihren Sünden freigesprochen.
    Er hat viele Leiden geheilt.
    Er hat sich dafür beschimpfen und verspotten lassen von Menschen die kein Verständnis für Ihn hatten.

    Deshalb sollen wir uns auch bemühen unsere Mitmenschen zu verstehen:
    Sie so nehmen wie sie sind.
    Sie nicht nach unserem Willen verändern wollten.
    Sie in ihrer Schwachheit aufrichten.
    Sie in ihren Stärken bestärken. Sie ganz einfach lieben.

    Deshalb sollen wir uns auch bemühen Gott so weit wie möglich zu verstehen:
    Dass Er immer für uns da ist.
    Dass Er uns nie im Stich lässt.
    Dass Er all unsere Schuld annimmt, wenn wir zu Ihm kommen, und sie in Heil und Segen verwandelt.
    Dass Er uns auf jeden Weg begleitet.
    Dass Er uns ganz einfach unvorstellbar lieb hat.

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