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Alle Beiträge und Antworten zu "Der Tempel der Uma"

Re: Der Tempel der Uma

LadyPriscylla - 06.11.2011, 18:51
Der Tempel der Uma
Tirgatao:

Der Tempel der Uma

Nördlich der Stadt Themiscyra, inmitten eines Sees, befindet sich eine Insel. Die Wasser des Sees sind tagsüber von einem tiefen Blau und schimmern nachts im silbernen Mondlicht. Wer auf die Insel möchte, entzündet die Fackel am Anlegesteg. Dann wird eine der Mondjungfrauen von der Insel ein schmales weißes Boot herüberrudern, dessen Bug von einem hölzernen Schwanenkopf mit Augen aus Saphiren geziert wird. Nur mit einem dieser Boote gelangt man auf die Insel, deren Ufer von Linden bestanden sind. Stille liegt über der Insel, nur das leise Gurgeln einer nahen Quelle und das Plätschern der ans Ufer schlagenden Wellen verbinden sich mit dem leisen Zwitschern der Vögel.

Die Anlegestelle wird von einigen kleinen Hütten gesäumt, in die jede Besucherin von den Mondjungfrauen geleitet wird. Eine Silberschale mit warmen Wasser, das mit Kräutern durchsetzt ist, steht dort zur rituellen Reinigung ebenso bereit, wie das weisse Gewand, das den Besucherinnen ausgehändigt wird. Der Alltag wird mit den Kleidern in diesen Hütten zurück gelassen, wann immer eine Schwester den Weg zum Tempel der Göttin betritt.

Ein schmaler, gewundener Pfad führt unter den Linden hindurch tiefer in die Insel hinein. An sonnigen Tagen, doch auch des nachts, wenn Uma voll und hell vom Himmel strahlt, geht ein geheimnisvolles Glitzern vom Zentrum der Insel aus, wo sich der Tempel der Uma vor den Augen der Besucherinnen erhebt:

Zwölf Säulen stehen kreisförmig um einen ebensolchen Altar, in dessen Mitte eine grosse, silberne Schale eingelassen ist. Sie ist mit einem gewölbten, reich verzierten Deckel abgedeckt, dessen Griff oben in der Mitte aus einer grossen, nach oben offenen Sichel besteht. Der Boden des Tempels ist aus marmornen Stufen gestaltet, die flach zur Mitte hinunter führen. Von jeder Säule aus geht, ähnlich einer Rad-Speiche, eine Rampe zum Altar hinunter. Diese Rampen zieren mannigfaltige Abbilder der Göttin, wie sie zwischen ihren Töchtern wandelt und ihnen in allen Lagen ihre Lebens beisteht. Die Bilder sind von Seerosen umgeben, in deren Blütenkelchen sich kleine, flache Kerzen befinden.

Der Tempel ist sowohl gegen den Himmel, wie auch rundherum offen. Die runden Säulen sind an ihrem obersten Ende mit einer filigranen Kette aus ineinander verflochtenen Silberfäden miteinander verbunden, die sich im Wind sanft bewegen. Unzählige, fein geschliffene Edelsteine, vor allem Saphire und Diamanten, glitzern im Licht der Gestirne und tauchen den Tempel in eine Kaskade von sich verändernden, regenbogenfarbenen Reflektionen. Zuoberst auf jeder Säule glänzt eine grosse, spiegelblanke Silberkugel. Die Säulen selbst sind aus weissem Marmor, umrankt von lebenden Blätter- und Blumengirlanden, und in jeder der Säulen blickt auf Brusthöhe unter einer eiförmigen Laterne eine Nische in die Mitte zum Altar. In den Nischen der Säulen werden jeweils nach dem Ritual die Opfergaben aufbewahrt.
Immer drei nebeneinander stehende Säulen sind von ähnlichen Motiven geziert, welche die der Uma geweihten Tiere darstellen. Der stolze Schwan, das verspielte Kaninchen, die Muschel mit der Perle der Weisheit und der Skarabäus bilden jeweils eine solche Triade.

In die kreisrunde Seite des Altares ist das Abbild der Göttin eingemeisselt, in ihrer sich wandelnden Gestalt, von der jungfräulichen Jägerin über die reife Mutter zur weisen Alten. In ehrerbietenden Haltung ist sie umgeben von ihren Töchtern, den Amazonen, die ihr lobpreisend Gaben darbieten und ihre huldvolle Segnung empfangen. Die Szenen sind von einer starken Lebendigkeit geprägt, aus der Frieden und Freude gleichermassen spricht.
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