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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: eruyabu - Niakuhufosso Forum: Antharrath Forenbeschreibung: alles was Antharrath betrifft aus dem Unterforum: Antharrath Antworten: 3 Forum gestartet am: Dienstag 19.07.2005 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Lebenswelten Letzte Antwort: vor 17 Jahren, 14 Tagen, 42 Minuten
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Re: Lebenswelten
eruyabu - 19.07.2005, 20:02Lebenswelten
alles was es zu Architektur, Schrift, Kulte, Essen & Trinken, Reit-Zug und
Lasttiere, Bildende Kunst, Magie, Musik, Feiern und Bräuche etc. etc. zu
sagen gibt...
WOHNEN
Die Häuser sind aus Muschel oder Korallekalk erbaut, mit bunten Steinen, die
man in den Bergen findet verziert.
Alle Häuser selbst die der kleinen Handwerker sind von einem Garten umgeben,
in dem je nachdem Gemüse und Obst und dergleichen für den eigenen Bedarf
angepflanzt wird, die Gärten der reichen Handelssleute beinhalten auch
prächtige Blumen, blühende Sträucher und Bäume.
Nach außen hin sind die Häuser relativ geschlossen, ein großes Tor führt
nach innen, die Fenster sind eher klein und die Fensterläden, wegen der
großen Hitze meist geschlossen, nach innen hingegen ist alles recht offen.
Alle Häuser verfügen über einen Innenhof mit Brunnen (bei den Handwerkern
teilen sich mehrere Familien so ein Haus)
Nach innen hin gibt es grade soviel Mauern dass nicht alles zusammenbricht,
sonst ist alles offen,
Die einfachen Leute schlafen wie auf dem Dorf in Hängematten oder auf Matten
auf dem Boden, Kochstelle ist im Hof.
In den reichen Häusern finden sich Bambusmöbel, Kissen mit Seidenbezügen und
aller nur erdenkliche Luxus vor, in diesen Häusern gibt es selbst in jedem
Zimmer einen eigenen Brunnen...
Unter dem (flachen) Dach finden sich die Speicher für Reis und Hirse,
Kräuter, Gewürze und Früchte werden in schattig gelegenen Kammern gelagert
(in den reichen Häusern ein eigener Raum unter der Erde)
Re: Lebenswelten
eruyabu - 19.07.2005, 20:02
Natürlich gibt es in einem jeden Haus einen Schrein oder Hausaltar der
Schutzgottheit/en der Familie (können auch mehrere sein, je nach dem)
in Antharrath kommts drauf an welche sozialen Schicht man angehört, je
nachdem ob man in einer Hütte, einem kleinem Lehmhäuschen, einer Stadtvilla
oder einem herrschaftlichen Palast lebt.
Die Bauern, Fischer, einfachen Handwerker und die halt "kleinen" Leute,
leben am Land in Pfahlbauhütten, wobei man kann nicht sagen sie leben drin,
sie schlafen drin und haben das bisschen Krempel das sie haben da drin halt
aufbewahrt. Sie schlafen in Hängematten, jeder für sich - die kleinen Kinder
liegen auf dem Bauch der Mutter oder manche schlafen auf Grasmatten auf dem
Boden.
In manchen kleinen Häuschen findet man eine Stelle, die mit Baumstämmen oder
groben Brettern abgeteilt und mit Sand oder Gras gefüllt wird, (was alles
jeden Tag ausgewechselt wird, wegen eventueller unerwünschter "Gäste"
In den größeren Häusern gibt es eigene Schlafräume, da kommt es wieder auf
die Größe draufan ob die ganze Familie in einem Raum schläft, (meist auch
wieder Hängematten oder Grasmatten am Boden) oder ob jedes Familienmitglied
ein eigenes Zimmer hat.
In den großen herrschaftlichen Anwesen gibt es tatsächlich auch richtige
Betten, in den Zimmern, die Möbel sind aus Bambus hergestellt, mit kostbaren
Stoffen von weither überzogen und weich und bequem. Des Weiteren gibt es
auch viele bequem, ausgestattete Gästezimmer, und auch die Bediensteten
haben ihre eigenen Kämmerchen.
Die Dächer verfügen über einen sehr weiten Vorsprung zum Einen um zu
verhindern dass es hineinregnet (ist ja die ganze "Fensterseite" offen -
Glas ist zwar bekannt, aber wird nicht zur Fensterverglasung verwendet) zum
anderen um die Tageshitze aus den Schlafräumen rauszuhalten.
"Abendgebet" in dem Sinne gibt es eigentlich nicht vor dem schlafen gehen,
sondern bei Sonnenuntergang, wo man ein Feuer entzündet - ach ja es brennt
immer in einer Schale - am Hausaltar die ganze Nacht ein Feuer, Feuer gilt
als Ersatz für die Sonne in der Nacht und bewahrt einem bei Dunkelheit vor
den bösen Kreaturen der Finsternis.. (die ja wie der Name schon sagt auf
Licht allergisch reagieren und nur in völliger Finsternis existieren können,
und die Flammen gelten als Kinder der Sonne)
man betet zu Oberan bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang
das morgendliche Ritual hat vorerst den "Arbeitstitel" "Sonne begrüßen" zu
Sonnenuntergang bedankt man sich für den Tag, und bittet die Sonne halt doch
auch am nächsten Tag wieder aufzugehen...
Das ist ein seit Anbeginn der Zeit überliefertes Ritual, man schließt mit
dem Tag ab, das Arbeitsleben endet mit Sonnenuntergang, jetzt erst weicht
die Hitze des Tages und es wird etwas kühler und man unternimmt alles
Mögliche noch, die Straßen sind hell erleuchtet, und zwar durch magisches
Licht, solche kleine Alltags-Artefakte wie eine magische Laterne sind sehr
weit verbreitet, weil sie einfach herzustellen sind, und deswegen auch für
einfache Leute erschwinglich.
weswegen (fast) alle Häuser damit beleuchtet sind, ebenso brennen auch
richtige Laternen, denn auch Lampenöl gibt es genug und ist billig...
Man verbringt den Abend gern am Wasser, auch am Strand, aber dann geht man
nicht ins Meer, weil nachts die bösen Kreaturen aus dem Meer steigen... Man
weiß ja nie...
Da die Stadt von zahlreichen Wasserstrassen durchzogen ist, und an der
Mündung gleich dreier Flüsse ins Meer liegt (sprich auf kleinen Inselchen in
der Mündung erbaut ist )
Ins bett geht man meist wenn der nächtliche Regen einsetzt, häufig so gegen
Mitternacht, es ist aber nicht selten, - vor allem in der Trockenzeit, dass
man auch die ganze Nacht durchfeiert (die Antharrather sind ein
feierfreudiges Volk)
Bei den "normalen" Leuten müssen Haustiere - die meist nur Nutztiere sind,
Hund als Wächter, Katz zum Mausjagen.. raus, die Reichen haben ihre Schoß-
und Flauschetierchen schon mal im Bett ^^
Erus Katze schläft immer bei ihr im Bett ^^
Also Priester kann auf Antharrath nur werden wer a) magisch begabt ist und
b) viele Tempel nehmen nur die Schwärzesten auf
Manche Tempel haben ihre eigenen Schulen, bilden dort allgemein junge Leute
aus und die Besten können dann auch Priester werden.
Tempelschulen unterhalten die Tempel der folgenden Götter: Oberan, Aruwangi,
Inowigi, Ikortur und Luinrim - die sind die wichtigsten Götter (es gibt noch
eine Vielzahl mehr die für alles Mögliche zuständig sind, die ich noch alle
nicht beschreiben und ausgearbeitet habe)
Nicht mal alle Götter haben eigene Tempel.
Verehrt werden eine Vielzahl von Göttern, keiner zweifelt die Existenz aller
dieser Götter an, aber nicht jeder fühlt sich zu den gleichen Göttern
hinzugezogen.
Die Priester missionieren nicht, ihre Aufgaben sind je nach Zuständigkeit
der Gottheit, sie führen den Tempeldienst leiten Götterdienste, helfen und
stehenden den Menschen bei.
Heilen => Aruwangi
alles was mit Landwirtschaft etc. zu tun hat => Aruwangi
Ihre Priester sind oft Heilmagier, manche auch Wettermagier
Otubradoa ist der Gott des Wetters und der Seefahrt, eigentlich nur ein
Halbgott, er gehört zur Domäne des Ikortur des Gottes des Reisens.
Er hat seine Scheine meist im Tempel des Ikotur.
Seine Priester sind Wettermagier und Schiffsmagier werden in den
Tempelschulen des Ikotur ausgebildet
Die Menschen in den Dörfern rund um die Stadt:
Die Küstenbewohner leben vom Fischfang und vom Anbau von Hirse, Shatakwurz,
Reis und den vielen Früchten die hier überall wild wachsen. An Tieren werden
hier hauptsächlich Hühner, Schweine und auch Ziegen gehalten. Dennoch spielt
die Viehhaltung hier nur eine sehr unbedeutende Rolle. Ackerbau und
hauptsächlich Fischfang stellen die Ernährungsgrundlage der Küstenstämme
dar. In den Dörfern leben etwa 80 - 100 Eingeborene. Ihre Häuser bauen sie,
vor allem um wilde Tiere vom Eindringen abzuhalten, auf Pfählen, so dass der
sich Boden, ihrer Behausungen etwa 2 Schritt über dem Erdboden befindet. Die
Hütte kann nur durch Leitern, die man heraufziehen kann, (was in "normalen"
Zeiten nur nachts geschieht) erreicht werden. Baumaterialien sind vor allem
Holz, Palmblätter, Schilf, Matten Das Haus wird sauber gehalten
und mit Matten belegt. Die Bettstatten bestehen zumeist aus Hängematten,
doch in manchen Häusern ist es auch ein mit Baumstämmen abgegrenzter Bereich
der mit Gras ausgelegt wird.
Die Bauten in der Stadt sind meist aus Korallen und Muschelkalk erbaut, und
mit bunten Steinen (die man in den Bergen findet) verziert.
Hier sind auch fortschrittlichere Werkzeuge und teils erstaunliche Techniken
anzutreffen.
Das Land ist sehr fruchtbar:
Hier wachsen Bananenstauden, Zuckerrohr, Kokosnüsse, Mangos, Tabak, Yams-
und Tarowurzeln und noch vieles mehr an tropischen Pflanzen in reicher
Fülle.
Viele der Bäume blühen und tragen Früchte zur selben Zeit.
Re: Lebenswelten
Niakuhufosso - 14.03.2006, 11:45
Unterschicht:
Lehm- oder Strohhütten, Holzhütten in waldreichen Dörfern
Mittelschicht:
große Wohnhäuser, meistens ein Raum pro Familie, sind oft mehrere Stockwerke hoch, nach außen hin recht geschlossen zum Hof hin offen, (außer die Läden und Werkstätten) Fensterglas gibt es nicht
Straßenseitig im Erdgeschoss befinden sich kleine Läden und Handwerkerwerkstätten, im großen Innenhof befindet sich ein Brunnen, Gemeinschaftskochstelle, und allerlei sonstige Gemeinschafts- Einrichtungen. (Gemeinschaftsbäder, Schuppen und Ställe für kleine Tiere).
In die oberen Stockwerke gelangt man nur über hölzerne Treppen und Balkone im Innenhof.
Das Leben im Compound ist stark gemeinschaftlich ausgerichtet, meistens sind alle Bewohner des Compounds irgendwie miteinander verwandt.
Wohlhabendere Bürger haben so ein Haus für die eigene (Großfamilie) mit natürlich Werkstatt, Laden, Schönheitssalon (jaaaa Beauty und Wellness spielen eine bedeutende Rolle für dieses eitle Völkchen (Beauty und Wellness nehme ich mal als Arbeitstitel, muss mir noch Begriffe einfallen lassen, die passen) was auch immer...
je nach dem wie viel sie haben, desto größer, besser ausgestattet etc. sind die Häuser, Villen...
Die 10 wichtigen Familien leben in gigantischen Palastanlagen, (Versailles oder Windsorcastle sind armselige Hütten dagegen) die sich inmitten großer Garten- und Parkanlagen direkt am Meer befinden, mit magischen "Schutzwällen" (Sperre gegen das Element Wasser) vor Flutwellen geschützt.
Die Gärten sind weitläufig und prachtvoll angelegt. Selbst die Kammern der Dienstboten sind immer noch prachtvoll genug.
Es gibt in diesen Gärten Labyrinthe, Rosengärten, botanische Anlagen, sogar "Kühlhäuser" um Pflanzen zu ziehen denen die extreme Hitze in Soletas nicht so gut bekommt.
Wir haben natürlich allerlei magische Bewässerungssysteme, die am frühen Morgen kurz vor der Dämmerung angehen und in den frühen kühleren Morgenstunden die Gärten ordentlich bewässern, während die Bewohner auf der Terrasse das üppige Frühstück zu sich nehmen.
Für die 10 oberen Familien spielt Geld absolut keine Rolle, die haben jeden nur erdenklichen Luxus und können es ihren Kindern, die sie sehr zahlreich haben, ermöglichen die teuersten und besten Schulen zu besuchen.
Auch für diese Paläste, mit ihren Kuppel, Türmen und Zinnen, Bögen, Innenhöfen, die aus Korallenkalk erbaut worden sind, wie es heißt, mit Hilfe von Dschinnen...
Nichts wirkt protzig, alles wirkt trotz der gigantischen Ausmaße luftig und leicht (von Statik hat man keine Ahnung, darum hat man sich noch nie gefragt wie die ganzen Konstruktionen überhaupt halten) aber mittels Magie geht alles..
Anders ist so mancher waghalsige Bau nicht zu erklären.. (man hat ja das nötige Geld und die Magier innerhalb der eigenen Reihen...
Da wie gesagt Kunst eine große Rolle spielt, ist ÜBERALL nach Möglichkeiten (auch bei den ganz kleinen Hütten der Armen mit Erdfarben etc. bemalt, und verziert)
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Technik und Magie - gepostet von Niakuhufosso am Dienstag 14.03.2006
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