Ein Tag im Leben der Städter

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    Re: Ein Tag im Leben der Städter

    eruyabu - 19.07.2005, 20:05

    Ein Tag im Leben der Städter
    Eruyabu Ochetebu, Magierin (Schule des Lichts und Lebens)

    Noch bevor die Morgensonne ihre Strahlen durch das offene Fenster in ihrem Zimmer schicken kann, erhebt sich Eru.
    Sie streckt sich erst mal kräftig durch dann trottet die schlaftrunken hinunter, angelt sich eine bereits geschälte Orange aus der Küche und schlingt sie hinunter, dann begibt sie sich nach draußen um die aufgehende Sonne zu begrüßen und Oberan dem Sonnenvater die erste morgendliche Ehre zu erweisen.
    Das Gras im Garten ist noch nass und noch ist es nicht allzuheiß, wirklich kühl wird es hier sowieso nie.

    Eruyabu nickt den Mitgliedern ihrer Familie zu, die zu demselben Zwecke, die Sonne zu begrüßen so früh aufgestanden sind.
    Sie verneigt sich vor der Sonne und spricht das morgendliche Ehrgebet an die höchste Gottheit ihres Volkes. Sobald die Sonne ganz aufgegangen ist erhebt sie sich wieder und begrüßt ihre Eltern, ihre jüngeren Geschwister (2 Schwestern 1 Bruder)
    Man geht gemeinsam ins Haus, während eine Hausangestellte für das Frühstück sorgt, begibt man sich wieder in die Zimmern.
    In jedem Zimmer gibt es einen Brunnen, sie betätigt den Hebel und frisches Wasser fließt aus der Wand in das Brunnenbecken.
    Eru nimmt sich Zeit für die morgendliche Wäsche, geht dann hinaus auf den Balkon um sich von der Morgensonne trocknen zu lassen.
    Sie löst das Tuch das sie über Nacht um ihren Kopf getragen hat und lässt ihre Zöpfe den rücken hinabfallen.
    Eru wirft den Kopf zurück packt mit beiden Händen die Zöpfe und dreht sie hoch und steckt sie mit einer silbernen mit Perlen verzierten Spange hoch.

    Sie öffnet ein Fach in der Wand und holt ein kleines Gefäß heraus, riecht dran und saugt den Duft ein, danach gießt sie etwas von der Flüssigkeit auf ihre Handflächen und ölt ihren Körper mit diesem duftenden Öl ein.

    Sie stellt das Kristallfläschchen wieder in das Fach zurück und holt eine Schatulle heraus.

    Einzeln hebt sie jedes Schmuckstück heraus und entscheidet sich für eine zarte Hüftkette aus kleinen reinweißen Muscheln. Vorsichtig legt sie diese Kette um und legt die dazupassenden Ketten für Hals, Hand und Fußgelenke auch an und zum Schluss die Ohrringe.
    Zuletzt betrachtet sie sich im großen Spiegel der fast die gesamte Fläche jener Wand, wo auch der Zimmerbrunnen angebracht ist einnimmt.
    Eruyabu ist mit sich zufrieden.
    Sie liebt diese weißen Muscheln, denn sie bilden einen herrlichen Kontrast zu ihrer tiefstschwarzen Haut.
    Eruyabu lächelt ihrem Spiegelbild zu - sie ist zufrieden mit sich.

    An der Akademie an der ihr vor 2 Wochen am Tag des Fests des Lichtes ihr Diplom überreicht worden war, sie hatte als Beste ihres Jahrganges abgeschnitten und war besonders geehrt worden.

    Noch während sie sich kaum von ihrem Spiegelbild losreißen kann ertönt der Klang der "Essenstrommel" sie rief sie zum Frühstück.
    Noch ein letztes Lächeln zum Spiegelbild, ein letzter kritischer Blick ob sie auch wirklich perfekt aussah, und dann stieg sie langsam die Treppe hinab, die direkt auf die Sonnenterasse vor dem Haus führte, wo man auf Sitzkissen sitzend bereits auf sie wartete.
    Auch die anderen hatten sich zwischen dem morgendlichen Sonnengruß und dem Frühstück, zu dem es üblicherweise frische Früchte, frischgebackenes Brot und Pfefferminztee gab, hergerichtet.
    Ein jeder in ihrer Heimat war eitel, und wenn man zu den wichtigsten Familien der Stadt gehörte und mit allerlei Schönheitsartikeln, seien es die begehrten schwärzenden Öle (die intensivsten, wie man den Kunden versichert, selbst hergestellt, und deshalb mit Garantie die wirksamsten, was natürlich seinen Preis hat), daneben noch allerlei anderes vertrieb womit die wohlhabenden Leute des Inselreiches (und auch Händler aus der Ferne, bei denen man getrost ein vielfaches dessen verlangen konnte, als man den Leuten de eigenen Stadt abknöpfte) ihre natürliche oberangegebene Schönheit betonen und noch mehr verschönern können.
    In so einem Fall war es natürlich sonnenklar, dass man den anderen zeigte wie wirksam die eigenen Produkte doch waren.

    Wenngleich Eru auch nicht in das Geschäft der Familie eingestiegen war, das sollte ihre jüngere Schwester übernehmen, Dirawanu, die gerade ihre Ausbildung an der Akademie absolvierte.
    Dira würde sofort nach dem Frühstück aufbrechen um zurecht zum Unterricht zu kommen.

    Nachdem Frühstück nachdem Dira sich aufgemacht hatte an die Akademie, ging ihre Mutter in die Geschäftsräume, wo bereits die ersten Kunden warteten, der Vater begab sich in die Stadt um mit einem Händler etwas zu besprechen.
    Und sie selbst begab sich in ihr Labor - wenn man denn ihren Arbeitsplatz unter Oberans Auge so bezeichnen konnte, denn es gab keinen eigenen Raum, nur Wände als Windschutz und die Feuerstelle - weiters die Regale und Tische mit den Zutaten, die sie für ihre Heiltränke und allerlei anderen Tinkturen die sie sonst noch so herstellte, benötigte.
    Ihren kleinen Bruder würde sie Muschelsammeln schicken. Die Kräuter und Blüten die sie benötigte fand sie entweder im Garten oder sie bekam sie von Kollegen gebracht, im Austausch gegen das allseits heißbegehrte Schwärzeöl.

    Bis etwa Mittag würde sie arbeiten, die heißesten Stunden des Tages am Strand in der Sonne verbringen - das war so üblich - wahrscheinlich würde sie auch ein wenig schwimmen.
    Am späteren Nachmittag würde sie mit dem Brauen von Heiltränken und anderen aruwangi-gefälligen magischen Tinkturen verbringen.
    Wenn es gegen Abend etwas kühler wird, trifft sie sich mit ihren Freunden.
    Man genießt die abendlichen Stunden, so genau wusste sie es noch nicht, vielleicht eine abendliche Bootsfahrt auf den Kanälen der Stadt, bei Musik und gutem Essen, zu Mittag isst man hier nichts, dafür abends umso ausgiebiger.
    Oder irgendwo wird etwas gefeiert, wenn es eine Feier gibt, so ist jeder der grade vorbeikommt eingeladen mitzufeiern.
    Ihre Eltern sind des Abends immer eingeteilt, beide sitzen im "Rat der Schwärzesten" und die Abende im Rat wurden immer lang...
    Auch ihre ältestes Schwester die eine ranghohe Priesterin im Tempel des Oberan war, und gute Chancen hatte eines Tages Hohepriesterin zu werden, saß im Rat - allerdings im Rat der Weisen, seit ihrem 25. Geburtstag am Tag des Lichtes.
    Sidenira war mit Abstand die Schwärzeste im ganzen Rat, und die Hübscheste... Imágro würde bestimmt Sidenira heiraten, und nicht sie...
    Eru seufzte, schon an der Akademie war er ihr Schwarm gewesen, doch er hatte sich entschieden der Priesterschaft der Aruwangi beizutreten, während sie in ihrem Labor Heiltränke und Schwärzungsöle braute.
    Zum Glück war er noch keine 25, und saß noch nicht im Rat... Mit einem Lächeln auf den Lippen beschloss sie ein neues Elixier auszuprobieren - nur für ihn. Sie hatte ja auch gelernt Liebestränke herzustellen, und sie würde nur für Imágro einen schwärzenden Liebestrank herstellen...

    Obwohl sie eigentlich gedachte jetzt noch ein wenig Ruhe zu halten, sprang sie auf um das Kúhya'vi-Kraut dessen Früchte und Blätter sie brauchte - sie sorgten für die schwärzende Wirkung, großzügig zu ernten, sie würde die Menge verdoppeln und einen Verbesserungsspruch auf das Kraut sprechen, außerdem würde sie extra schwärzendes Quellwasser von ihrem Zimmerbrunnen holen und dafür verwenden.
    Mit einem Lied auf den Lippen hopste sie durch den Garten. Er würde sie erwählen, und nie mehr loslassen, dank ihres Zaubers...

    Eru suchte nach den Pflanzen die sie benötigte, nahm nur die schönsten Blüten der großblumigen roten Duftrosen, die fünffache Menge als normal gebraucht wurde, sorgte jedoch sofort wieder mit ihrem Zauber dass sich neue Blüten bildeten.
    Sie hatte alle Pflanzen im Garten mit den entsprechenden Zaubern belegt, danach begab sie sich zur Kúhya'vi-Hecke um sämtliche Früchte und Blätter abzuernten, nachwachsen zu lassen und erneut abzuernten, diesen Vorgang wiederholte sie etwa 3 Stunden lang, bevor sie sich die restlichen Zutaten holte, und sich zurück ins Labor begab und begann den Trank für Imágro zu brauen. Sie hoffte er würde in der Stadt sein, wenn nicht dann würde sie ihn oben im Tempel besuchen...
    Der restliche Nachmittag verging im Flug, und ihre magische Energie für den Tag war völlig aufgebraucht, doch sie war der Meinung dass das Elixier perfekt geworden war.
    als sie fertig war, verliess sie das Labor, und begab sich in ihr Zimmer um sich besonders hübsch zu machen.
    Sie ließ das Becken in ihrem Zimmer randvoll laufen, legte den Schmuck ab, und stieg in das Becken und badete eine Weile darin, ging noch mal auf den Balkon um von der Abendsonne getrocknet zu werden, und die schwärzende Wirkung durch Oberans Strahlen zu verstärken, bevor sie sich mit dem intensivsten Schwärzeöl, das sie je gebraut hatte ihren extremst kohlrabenschwarzen Körper einölte.
    Sie betrachtete sich im Spiegel und überlegte welchen Schmuck sie denn nehmen sollte, ihr war als verdeckten die Muscheln schon fast zuviel von ihr... Doch zumindest eine Hüftkette musste sie tragen...
    Eruyabu wühlte in ihrem Schmuckkästchen bis sie eine ganz feine hauchdünne goldene Kette fand, nicht mehr als ein feiner goldener Faden. Sie legte diesen um und betrachtete sich erneut im Spiegel. Perfekt, sie sah wunderbar aus, Imágro würde von ihrer Schwärze begeistert sein, wenngleich ihr klar war, so schwarz wie ihre Schwester würde sie in hunderten von Jahren nicht sein... Aber immerhin, ihr Körper schimmerte verführerisch, nichts als nur ein hauchdünner goldfaden verdeckte ihre Haut.
    Sie stieg hinab in den Garten und suchte nach der Rosenstaude mit den kleinen zartrosa Blüten, pflückte einige davon und flocht sie in ihr Haar.
    Sie ging noch kurz zurück ins Labor, wo sie noch die Kristallflasche mit dem Liebestrank stehen hatte, nahm es an sich, stellte es kurz in ein Gefäß mit Glitzerwasser, einem magischen Wasser, das allen Dingen einen besonderen Schimmer verlieh.
    Eruyabu überlegte kurz, und hatte eine Idee, sie würde sich selbst damit auch übergießen.. oder sollte sie nur ihre Brüste damit benetzen, sollte sie auch noch andere Stellen damit benetzen um ihm ihre Absichten zu zeigen? sie war unschlüssig..
    Sie beschloss schließlich es am ganzen Körper anzuwenden um ihrem geschwärzten Körper noch einen zusätzlichen verführerischen Schimmer zu verleihen...
    Sie betrachtete sich im spiel der an den Wänden ihres Labors hing - ja sie sah perfekt aus und machte sich auf den Weg.

    Auf dem Weg fühlte sie die bewundernden und auch neidischen Blicke der Leute - sie schenkte allen ein freundliches Lächeln und machte sich auf dem Weg zum Stadtzentrum, dort wo die Boote immer ablegten, meistens war er dort, abends...
    So auch heute, sie lächelt ihm zu als sie ihn erblickte und schritt langsam auf ihn zu.
    "Imágro! Oberan und Aruwangi seien mit dir, ich freue mich dich zu sehen. Wie wunderbar Oberan dich gesegnet hat an diesem herrlichen Tag," bewunderte sie seinen extremst schwarzen ebenfalls eingeölten Körper.
    Auch er war - wie die meisten Antharrather - nackt, Eine Muschelkette, die um seinen Penis geschlungen und um die Hüfte gebunden war, als Penishalter war alles was er trug...
    Sie betrachtete seinen perfekten Körper, bewunderte seine intensive Schwärze, seine Haut war noch schwärzer als Eruyabus - er war fast so schwarz wie Sidenira.

    Imágro lächelte Eruyabu an "Aruwangi sei mit dir, meine Kleine, du siehst heute wieder besonders hübsch aus.. Wie ich sehe hat Oberan auch dich besonders geküsst an diesem wundervollen Tag. Du wirst von Tag zu Tag schwärzer, das steht dir wunderbar" meinte er lächelnd

    Sie lächlte "Würde ich nicht jeden Tag schwärzer werden, würden die Leut eihre Schwärzeöle und Träne anderswo kaufen, dass wir die am intensivsten schwärzenden Mittel haben, müssen sie ja auch an uns sehen... Sonst wirkt es wenig glaubhaft.. also freue dich auf jedenTag an dem du mich siehst.. immer schwärzer und schwärzer und schwärzer... - Aber nun zu dem jetzigen Abend - was wollen wir machen? ich habe dir ein Geschenk mitgebracht, eine neue Kreation aus meiner magischen Werkstatt, ich denke du wirst es mögen.. "
    Eruyabu überreichte ihm die Kristallflasche "das ist für dich, nur die besten Zutaten und süß, so wie du es magst"

    Er lächelte sie an "du bist wunderbar.. Deine Magie, wenn du sie anwendest du bringst alles zur Perfektion.. "
    Imágro öffnete die Flasche und roch daran "hm lass mich raten, Ananas, Rosen und Kúhya'vi und andere Früchte... wunderbar"

    Eruyabu nickte "ja - extra für dich"

    Er legte den Arm um ihre Schultern "lass uns an den Strand gehen. Oder was meinst du? Möchtest du in den Tempel? oder lieber in die Stadt?"
    Eru meinte nur "solange ich bei dir bin ist es mir gleich wo.. "
    Ich möchte nur bei dir bleiben.. nicht nur heute abend... sondern immer..

    Imágro lächlet "Du weißt doch dass ich dich liebe.. ich bewundere dein Schwester, aber ich bin ihr nicht ebenbürtig.. Sie ist eine Braut Oberans... Die zukünftige Hohepriesterin... Er nur er allein wird ihr Kinder schenken.. Nicht ich.."
    Imágro küsst Eru lange und zärtlich und meint dann als er sich ´wieder von ihr löst "also wohin gehen wir nun?"
    Eru lächlet "ich folge dir blind.. "

    "dann komm mit"
    Imágro hielt ihr den Arm hin dass sie sich bei ihm einhaken konnt eudn verliess mit ihr das Stadtzentrum in Richtung Strand..

    So manch einer sah dem jungen Paar nach, die meisten gönnten den Beiden ihr glück.. Manche waren enttäuscht, da nicht wenige in Eruyabu verliebt waren.

    Imágro führte sie zu einem ruhigen Strandabschnitt

    "Lass uns Holz suchen und ein Feuer machen - oder reicht dir das Mondlicht aus?"
    Eru lacht "ich möchte dich schon gerne sehen... Obwohl das Mondlicht herrlich ist.. aber das Feuer wird uns vor den Keaturen der Finsternis schützen, also sollen wir eines entfachen... Und auch den Trank vor dem Trinken etwas erwärmen, dann wirkt es nämlich besser, aber die Lichtkugel dass wir auch Holz finden für ein Feuer, könntest du die machen? ich hab keine magischen Energien mehr für heute..."
    Imágro lacht "Wieder mal soviel gezaubert, schwarze Rose? ist kein Problem ich hab ja noch meine magischen Energien"
    Imágro konzentrierte sich kurz und liess eine helle bläuliche Lichtkugel über den beiden schweben, während sie sich auf die Suche nach Feuerholz machten.
    "hell genug?" grinste Imágro und küsste sie kurz - die Kugel würde ihnen für eine Weile Licht geben..
    "klar doch" grinste Eru
    Kichernd wie kleine Kinder suchten si enach dem Holz und brachten auch kurz drauf ein Feuer zustande.
    Imágro nahm dann die Karaffe mit dem Trank, hielt sie übers Feuer und sprach einen Segen. anschliessend nahm einer einen großen Schluck und meinte "sehr gut, schmeckt hervorragnd, udn was bewirkt es?" fragte er grinsend
    Eru mußte lachen "er schmeckt gut und ist verdammt schwärzend und... Also ich habe die Menge Kúhya'vi, die ich normal für ein ganzes Fass Schwärzetrank nehme... dazu Waser von den schwärzenden Quellen, naja wie du erkannt shast schon, viele Rosen, Hibuskus Kokos, Saft von Maracuja, Mango und viel Ananas und eine Prise chili und etwas Ingwer... "
    Sie grinst und sieht ihn an "weil ich dich liebe, Imágro, und es ist ein schwärzender Liebestrank.. "
    Imágro sieht sie an "das ist das schönste was du machen konntest... wir sollten ihn uns aufteilen... und dann sollten wir uns wirklich öfter bei Tageslicht sehen... Zu schade dass wir unser beider Schwärze so selten in Oberans Augen sehen.. Seit du die Akademie abgeschlossen hast, treffe ich dich ja fast nur mehr abends wenn die Sonne uns verlassen hat und wir in der Schwärze der Nacht verschwinden... Vesprich mir dass wir uns öfter sehen... komm doch zur Mittagszeit auf den Marktplatz und nun trink du einen großen Schluck"
    Er reicht ihr lächelnd den Trank
    Eru nimmt ihn an sich, doch bevor sie trinkt sieht sie ihrem Geliebten in die Augen und sagt "ich liebe dich Imágro.. Es freut mich dass du auch mich liebst.. ich dachte immer.. du liebst meine Schwester.." danach küsst sie Imágro innig, nachdem sie sich gelöst hat nimmt sie einen großen Schluck von ihrem Trank, und fühlt sich wieder bestätigt - er ist sehr gut geworden..
    Sie reicht ihn wieder Imágro weiter, lehnt sich an ihn "es tut so wohl, wenn du bei mir bist.."

    Er nimmt einen Schluck reicht den Trank wieder an Eruyabu weiter, mit de freien Hand fährt er über ihren wohlgestalteten Körper... "du bist die schönste Frau des Reiches, darauf kannst du stolz sein... "
    Er spielt an ihrer Hüftkette herum "perfekt, mehr braucht eine Frau wie du auch wirklich nicht...
    Während die beiden jeweils abwechselnd einen Schluck vom Trank nehmen, kuschelt sich Eru immer an Imágro ran und ihre Hände erkunden seinen Körper wie seine den ihren...
    Langsam brennt das Feuer hinab und es geht gegen die Mitte der Nacht zu, da noch kein Regen eingesetzt hat, würde es wohl dies Nacht auch nicht regnen, aber es wäre auch ungewöhnlich gewesen.. bis zum nächsten Regen würde es wohl noch etwa 2 Wochen dauern..
    Er küsste sie noch mal innig nahm einen Schluck, merkte dass der Trank fast leer war und reichte ihr diesen letzten Schluck "so etwas solltest du bald wieder machen.. auf die Schwärze morgen freue ich mich und du erst.. ich würde ich am liebsten gar nicht mehr loslassen, aber ich muss zur Mitte der Nacht im Tempel sein.. " *er seufzt tief und küsst sie nochmals heiß und innig*
    Eru nimmt den letzten Schluck vom Trank, und lehnt sich an ihn "ich wünschte dieser Abend würde nie zu Ende gehen.. Schade dass du wieder in den Tempel musst... "
    Imágro hilft Eru auf "wir müssen leider.. doch morgen zur Mittagszeit werden wir uns wieder sehen.. Was sind deine Pläne für den Nachmittag? Vielleicht kann ich einen Weg finden ab Mittag frei zu sein.. "

    Eru lächelt "ich kann meine Zeit einteilen, es sind genügend Tinkturen und Elixiere und Cremen und Salben und dergleichen da, ich sollte mal nach der kleinen Irawa sehen, wie es ihr geht, danach könnte ich den Tag mit dir verbringen.. Ich freue mich darauf"
    Er erhebt sich dann lächelt ihr zu bedeckt die restliche Glut mit Sand, und geht los, lässt sie wieder bei sich einhaken.
    Imágro konzentriert sich noch mal kurz um eine blaue Lichtkugel zu beschwören dass sie ihnen den Weg nachhause leuchtet..
    So ging ein glücklicher Tag im Leben der jungen Magierin zu ende dem noch viele weitere folgen sollten...



    Re: Ein Tag im Leben der Städter

    eruyabu - 19.07.2005, 20:07


    Iquinabá Itàbá, 19, Muschelsammlerin, wohnhaft in einer der einfachen Siedlungen am Stadtrand erzählt:

    In meiner Heimat gehört Musik zum täglichen Leben. Bei der Arbeit, am Abend beim Zusammensein am Feuer.. egal was immer man macht, man singt meistens. Alle Frauen tragen Arm- und Fußreifen, Bänder und Ketten mit Muschelschalen, Nüssen und ähnlichen, die bei jeder Bewegung klimpern.
    Unsere Lieder erzählen Geschichten über unser Volk und unsere Vorfahren. Sie berichten, von Liebe, Verzweiflung, tapferen Kriegern und erfolgreichen
    Jägern. Einige Lieder sind noch aus alten religiösen Ritualen übernommen,
    aus längst vergangenen Zeiten.
    Begleitet werden unser Lieder meist vom Rhythmus der Tam-Tams. Manchmal
    auch von Rasseln, und vielen anderen Instrumenten. Jedes Instrument hat eine Bedeutung bei uns. Die Tam-Tams werden bei uns nur von den Männeren gespielt, sie stehen für den männlichen Part, während Rasseln die
    Instrumente der Frauen sind. Die Tam-Tams dienen auch dazu Boptschaften
    weitrzuleiten, bestimmte Rythmen haben eine bestimmte Bedeutung. So weiß
    jeder im Dorf was es wichtiges Neues gibt.
    Bei den vielen Ritualen und Festen, die unser Leben bestimmen, wird in der ganzen Stadt gefeiert - oft tagelang - Die Priester verwenden Holzmasken um ihre entsprechende Gottheit darzustellen. Vielfach sind sie in der Form eines Tierkopfes – des Totemtier des Clanes der eben gerade einen Anlass zu feiern hat und mit ihm die gesmate Stadt feiert - gearbeitet sie
    werden während der Tanzfeste gertragen, um die Geister zum Tanz zu rufen.
    Ebenfalls zu Ritualen getragen werden Schmuckstücke wie Halsketten und
    Kopfbedeckungen. Die Ketten und Ohrringe werden aus Perlen, Glaskugeln oder auch Muschel hergestellt. Zu den Festen tragen wir einen Gürtel mit langen Fransen aus Bast um die Hüften. Auf die Fransen werden Muscheln, Nüsse, etc. aufgefädelt, so dass diese beim Tanzen durch aneinanderstoßen einen eigenen Rythmus bilden...
    Aber auch im Alltag ist Schmuck sehr wichtig. Niemand würde je auf die Idee
    kommen, sich nicht mit Muschelketten und Ähnlichem zu behängen.

    Da wo ich lebe, sind die meisten Fischer, wir essen aber nicht aleln Fisch selber, viel davon wird auf dem Markt verkauft, manche von uns sind Perlentaucher, vor allem junge Leute, die das Risiko lieben, so auch mein Verlobter, den ich zum Sonnwendfest heiraten werde.

    Manchmal geht man auch auch zur Jagd in den Wald, der sit sehr wild und dicht, udn volelr wilder Tiere, ich habe Angst vor dem Urwald.
    Wir bestellen auch Felder, Hauptsächlich Hirse wird bei uns angebaut, aber auch viel Gemüse, und natürlich Früchte, die werden meist von den jungen Mädchen und Burschen gesammelt. Es gibt immer viele verschiedene Früchte, Aruwangi hat unser Land reich gesegnet. Sobald die Kinder laufen können lernen sie auf die Bäume zu klettern und die Früchte zu pflücken. Auch die Kunst die Palmen zu besteigen und deren Früchte zu ernten beherrscht jeder bei uns im Dorf.

    Manche, die eine besondere Begabung haben, werden an eine der Akademien in der Stadt geschickt, aber nich tnur Zauberkundige werden dort ausgebildet, eigentlich kann jeder der Zeit hat udn Lust hingehen und etwas lernen, das gilt vor allem für die von den Tempeln unterhaltenen Schulen. So lernen wir was für uns wichtig ist zu wissen.

    Für dei Bauern ist Aruwangi die wichtigeste Göttin, und deshalb gehen wir meist in den Tempel der Aruwangi um etwa zu lernen. Aber der Großteil des tradtionellenWissens wird von den Eltern auf die Kinder weitergegeben, aber im Temepl wird das Wissen von vielen Familien seit Jahrtausenden gesammelt, so dass nichts verlorengehen kann.

    Meist essen wir Fisch mit einem Hirsebrei und Gemüse – und Früchten. In
    einem großen Tongefäß werden die Getreidekörner so lange zerkleinert, bis
    ein feines Mehl entsteht. Auch Banenen – davon gibt es mehrere Arten, süße
    und saure – die werden gebraten, gergrillt... Die großen Blätter der Stauden
    dienen uns als Teller und Schüsseln..
    Im Übrigen essen alle von der selben
    Schüssel.. Man ißt niemals alleine. Bei uns wachsen sehr viele Gewürze,
    die dafür sorgen, dass das Essen niemals langweilig schmeckt.. Meistens
    kochen die Frauen, aber manchmal auch die Männer, das ist ganz gleich.. Die
    Frauen kümmern sich halt mehr um das Getreide und das Gemüse, während die Männer den Fisch zubereiten oder das was sei bei der Jagd erlegt haben.
    Unsere Häuser bauen wir aus Holz und auf Pfählen, um gegen wilde Tiere
    geschützt zu sein. Auch unsere Behausungen die aus Holz auf Pfählen direkt am Meer errichtet sind, zieren Muster. Manche bauen ihr eHäuser auch aus Korrallenkalk ode rmuschelkalk, oder auch Lehm oder sogar Steinen. Niemand schreibt einem vor wie man zu leben aht, das bestimmt die jeweilige Familie selber welches Baumaterial sie bevorzugen, oder was halt gerade vorhanden ist. Die Farben die wir verwenden gewinnen wir aus verschiedenen Pflanzen, oder auch zerriebenden Steinen.. Sie sind die selben mit denen wir unsere Körperbemalungen zu den Festen anfertigen..

    Die Muster an unseren Häusern, und auch an den Booten der Fischer haben alle ihre Funktion: Zu Ehrung der Götter und zum Schutz vor bösen Geistern der Nacht.. Die Boote der Fischer sind mit Schutzzeichen versehen, dass die bösen Geister im Meer von ihrem Boot ablassen.

    Der Rat der Ältesten trifft die Entscheidungen. Die Ältesten haben die meiste Erfahrung und besitzen die Weisheit des Alters, weswegen sie am Geeigntsten sind, di eGemeinschat zu führen. Aber alle unterstehen der Weisheit der Hohepriesterin oben im Temeplbezirk. Musik und Tanz spielen im Leben eine große Rolle. Abends sitzt man zusammen am Feuerr, die Menschen singen, feiern und erzählen sich Geschichten.
    Wir sind alle fast immer draußen. Man schläft in den Hütten, aber
    sonst hält man sich im Freien auf.. Die Kinder spielen irgendwo oder sie besuchen eine Schule. Wenn es vie, Arbeit gibt zur Saat udn Erntezeit helfen sie ihren eltern auf den Feldern. Eltern, Tanten und Kinder leben zusammen
    Ich wohne am Stadtrand, da ist es beinahe wie im Dorf, Ganz in der Nähe fliesst der Dungai ins Meer und da an der mündung gibt es besondrs viele Muscheln und auch viele Fische und Vögel, die uns alle als Nahrung dienen. und deren Schalen, Haut oder Federn und auch die Knochen kann man zu Schmuck verarbeiten.

    Wir halten uns meistens in der Sonne auf, Leute die ständig im Schatten herumkriechen gelten als zwielichtig, die meisten ahben etwas vor Oberan zu verbergen, als wüßten sie nicht, das sein Auge ohnedies alles sieht.
    Er ist der Herr des Lichtes und der Sonne, und er liebt die klare Wahrheit, Aufrichtigkeit und Mut, er hasst Feigheit und Verlogenheit...
    Aber viele der Händler kümmert das kaum noch..



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