Verfügbare Informationen zu "Warcraft +350 "Schleier der Korruption""
Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Blaizer Forum: Unbesiegbar aus dem Unterforum: Geschichten, Erzählungen, Überlieferungen Antworten: 2 Forum gestartet am: Sonntag 19.08.2007 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Warcraft +350 "Schleier der Korruption" Letzte Antwort: vor 11 Jahren, 4 Monaten, 27 Tagen, 2 Stunden, 8 Minuten
Alle Beiträge und Antworten zu "Warcraft +350 "Schleier der Korruption""
Re: Warcraft +350 "Schleier der Korruption"
Blaizer - 02.11.2011, 21:10Warcraft +350 "Schleier der Korruption"
Hallo zusammen.
Blaizer meldet sich mal wieder hier im Forum..nicht als Off-Topic-Spammer sondern Geschichtenschreiber (was man alles tut wenn einem am Wochenende langweilig ist...). Wie im Titel unschwer zu erkennen ist basiert die Story im Groben auf der Forumsmsg "Warcraft +250" verlagert das ganze Szenario lediglich "etwas" in die Zukunft mit ein paar feineren Änderungen und neuen Dingen.
Dazu sei gesagt: Das ist der erste Teil. Das erste Kapitel was ich fertig gestellt habe. Es ist nichtmal richtige Story sondern erklärt mehr die Umgebung, was alles passiert ist und stellt die Protagonistin vor. Das wird sich im zweiten Teil allerdings ändern. Wann jener kommt steht noch in den Sternen und hängt von meiner Schreiblaune ab.
Als Inspirationsquellen dienten in erster Linie Warhammer 40000 und dort vor allem die Adeptus Sororitas.
Kritik da rein:
http://www.iphpbb.com/board/viewtopic.php?nxu=39345631nx102598&p=100094#100094
Re: Warcraft +350 "Schleier der Korruption"
Blaizer - 02.11.2011, 21:11
Planet: Ordensplanet Tyrs Vergeltung 1
Position: Ordensfestung des Ordens der heiligen Flamme
Zeit: Jahr 358 nach dunkler Portal Öffnung, 9:34 nach Azeroth-Standard-Zeit
Celadriel Selena Sabathiel war keine Frau, die man länger als nötig warten ließ. Unruhig schritt sie in ihrem kleinen Empfangszimmer auf und ab. Das Zimmer selbst als Empfangszimmer zu bezeichnen, wäre vermessen gewesen, entspricht es doch mehr einem gewöhnlichen Büro. Mehrere bequeme Stühle, bezogen mit echtem Leder, ein Schreibtisch samt dazugehörigem technischen Equipment und Schränke an den Wänden des Raumes, in welchen sich altertümlich anmutende Akten türmten. Hinter dem Schreibtisch hingen von der Decke herunter mehrere Banner: Eines mit dem Symbol des Pakts, ein weiteres mit dem Symbol des Lichts, der Elune und des Schamanismus und ganz zum Schluss eines mit dem Symbol des Ordens: Eine brennende, rote Flamme auf schwarzem Grund.
Die Schritte der Kreuzfahrerin wurden durch den ausgelegten Teppich gedämpft. Das Symbol einer Flamme würde die Frau ebenfalls sehr gut beschreiben: Rabenschwarze Haare, braune Augen und ein stolzer Gang mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein verliehen ihr etwas Herrschaftliches. Im Gegensatz dazu stand ihre mangelnde Geduld, die wie schon öfters wieder einmal zu Tage kam. „Beim heiligen Licht und allen Dämonen des Nethers! Wo bleibt er?“, fluchte sie und ging vor einen Schrank um sich kurz, wieder einmal, zu richten. Sie hatte sich für eine lange, schwarz-rote Robe entschieden dem traditionellen Ordensgewand. Dazu ein fast bis zu den Knöcheln herabhängender schwarzer Umhang, welcher von zwei Broschen gehalten wurde. Einer zeigte die Flamme, der andere das Symbol des Lichts. Celadriel schaute auf den Tisch wo einige Papiere und daneben ein Holobuch lag. Sie hatte stundenlang darüber gebrütet was sie sagen würde, doch jetzt kurz vorher erschien er ihr albern.
Sie setzte sich auf einen Stuhl und versuchte sich zu beruhigen. Es hing viel von dem richtigen Empfang ab, grade hier in ihrer Ordensfestung. Alles musste perfekt ablaufen. Selena schloss die Augen und fing leise an zu beten.
Kurz bevor sie geendet hatte, klopfte es an der Tür und ein Novize, um genauer zu sein ein nachtelfischer Novize, welcher in den gleichen Farben wie sie gekleidet war nur das er anstatt eines Lichtsymbols die Brosche mit dem Symbol der Elune trug. „Mylady Sabathiel? Der Botschafter des Informationsministeriums wird bald eintreffen.“ Botschafter war natürlich ein übertriebenes Wort, war jener doch nicht mehr als ein Unterhändler. „Ich komme sofort Novize.“ Der Elf verbeugte sich und verließ das Zimmer wieder. Celadriel schaute sich kurz nochmals im Raum um. Kurz warf sie ein Blick auf den Berg an Papieren und Holobüchern, entschied sich aber nichts mitzunehmen, sondern einfach zu reden.
Die Paladin verließ den Raum und trat auf einen Gang. Hier konnte jeder einen Eindruck der Architektur gewinnen: Statt wie viele neue Gebäude des Pakts aus Stahl und anderen Materialien, verwendete man auf diesem Planeten braune Steine, welche man in großen Steinbrüchen abbaute. Kein leichtes Unterfangen war der Planet Tyrs Vergeltung eine Eiswüste. Auch wenn dies freilich alles mehr eine Illusion war. Die Ordensfestung war, wie viele andere Gebäude oder teilweise sogar ganze Städte, unter der Eiskruste im Erdreich errichtet wurden. Und wie bei anderen Gebäuden ging man bei der Ordensfestung nach Standard vor.
Die Paladin folgte dem Gang, welcher ebenfalls mit Teppichen ausgelegt war. Alle paar Meter hingen Banner an den Wänden. Ab und an waren auch Psalmen und Gebete in die Steine geritzt worden. Beleuchtet wurden die meisten dieser Seitengänge mithilfe von am Boden laufenden, langen röhrenähnlichen Gebilden welche ein angenehmes, warmes Licht ausstrahlten.
Der Weg der Paladin allerdings führte sie in den Eingangsbereich. Das Empfangszimmer lag, bewusst gewählt, im inneren des Komplexes vor allem aus dem Grund um Besuchern einen Eindruck davon zu verschaffen zu was der Orden allem fähig war. Der beste Beweis war der Gang welchen Celadriel nun langging. Ein breiter Gang welcher sie zu den Fahrstühlen bringen würde. Der Gang wurde ordensintern „Gang der Vergeltung“ genannt. Aus gutem Grund. In den Mauern dieses Ganges waren, fensterähnliche Scheiben in der Wand angebracht worden mit teils grausamen Abbildungen, wieder eine bewusste Entscheidung. Beispielsweise war zusehen wie Verräter am Pakt, im Falle der Abbildung ein Orc, Mensch, Zwerg und Taure, bei lebendigem Leib verbrannt wurden. Darüber waren in einer uralten Schrift der Menschen die Wörter: „Das Feuer reinigt die Verräter“ geschrieben. Jenes Bild sollte vor allem zu selbstsicheren Besuchern lehren, sich besser nicht mit dem Orden anzulegen. Celadriel beachtete die Abbildungen nicht weiter, kannte sie sie doch zur Genüge.
Sie kam schließlich in einen etwas größeren Raum mit zwei weiteren Abzweigungen und den Fahrstühlen. Sie stieg in einen beliebigen, aktivierte ihn per simplen Knopfdruck und fuhr nach oben. Im Fahrstuhlinneren waren Lobpreisungen an den Pakt, das Licht und vor allem Erzbischof Timotheu an die Wände geschrieben wurden. Celadriel las einen davon als sie ihren Blick umherwandern ließ: „Preiset Erzbischof Timotheu, Reformator und Visionär der Kirchen Azeroths!“ Die Paladin lächelte während sie über die Vergangenheit nachdachte…
Bruder Timotheu wurde vor exakt 103 Jahren Erzbischof der Kirche des Lichts. Timotheu war ein Visionär und der schwindende Einfluss der Kirchen auf die Politik der Obersten beunruhigte ihn. Worte die er sprach verklangen ungehört in der Weltgeschichte und auch die Orden der Paladine wurden immer mehr nur zu Elitesoldaten in dicker Panzerung mit dicken Waffen. Der Glauben wurde zusehends schwächer, er wurde von der Technik verdrängt. Der Erzbischof wäre nicht als der größte Reformator der Geschichte eingegangen, hätte er nur zugeschaut. Er wusste was Azeroth brauchte: Eine geeinte Kirche. Die vielen Glaubensrichtungen und Strömungen waren Timotheu ein Dorn im Auge. Zu sehr zersplitterte man sich in Grundsatzdiskussionen, die Fragen um Elune und die Elementare. Entsprechend leitete Timotheu Gegenmaßnahmen ein, er wollte mehr sein als nur Propagandamittel des Pakts. Die Kirche sollte einen rechtmäßigen Platz, einen mächtigen Platz zurückerhalten.
Er nahm das Gespräch auf mit den Mondpriestern der Elune, den Schamanen und Druiden, den Paladinen und Priestern der Kirche. Lange redete er mit ihnen und versprach: „Zusammen werden wir die Religionen reformieren. Der rechtmäßige Platz wird wieder der unsere sein.“ Wie er es am Ende schaffte alle zu überzeugen blieb schleierhaft, doch er einte die Kirchen unter einem Banner. Ein Kirchenrat entstand, Mitglieder aller Glaubensrichtungen versammelten sich, berieten und wählten ein Oberhaupt. Timotheu war das erste Oberhaupt der vereinten azerothianischen Kirchen, oder auch nur Kirche Azeroths. Die Welten und der Pakt sahen beeindruckt zu während der Erzbischof seine nächsten Schritte bereits plante. Seine flammenden, hoffnungsvollen Reden und das charismatische Auftreten sprachen die Leute des Pakts an und immer mehr folgten der Kirche auch ein kleiner Paladinorden schloss sich ihm an. Der Orden der heiligen Flamme.
Timotheus Hoffnungen waren damit geweckt. Mit einem militärischen Arm würde er die Kirche wieder an die Macht katapultieren. Der Orden wuchs rasch, zu rasch wie man beunruhigt im Informationsministerium und in der Regierung feststellte. Viele in der Bevölkerung sahen in Bruder Timotheu einen lang erwarteten Erlöser und Reformator, die Versprechungen die er beifügte trugen nur dazu bei. Selbst die Nachtelfen welche sich für gewöhnlich raushielten, konnten sich der Anziehung die dieser Mann ausstrahlte nur schwerlich entziehen.
Im Informationsministerium arbeitete man Pläne aus diese „Problematik“ zu beseitigen, doch es war zu spät: Die Bevölkerung stand auf Seiten der Kirche. Der damalige Präsident des Pakts, ein Taure, musste etwas unternehmen. Er sah nur einen Ausweg und ernannte Timotheu, zum ersten Mal seit der Gründung des Pakts, zu einem Mitglied seiner Regierung. Der Weg für die Kirche war geebnet. Sie hatte ihren Platz zurückerobert, den Platz in der Regierung. Kurzerhand wurden Gesetze erlassen: Alle Nichtgläubigen und Verräter am Pakt sollten dem Orden der heiligen Flamme übergeben werden, von nun an sollten immer religiöse Vertreter an Regierungsgeschäften beteiligt sein. Das Informationsministerium arbeitete geheime Verträge mit dem Orden der heiligen Flamme aus wodurch zwischen ihnen eine enge Bindung entstand. Erzbischof Timotheu war indes glücklich: Er hatte es geschafft. Er hatte den Pakt zum Teil reformiert und erneuert…
Und hier endeten Celadriels Gedanken war der Fahrstuhl endlich am Ziel angekommen. Mit einem beklemmenden aber auch erwartungsvollen Gefühl trat sie hinaus in die große Eingangshalle..
Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken
Weitere Beiträge aus dem Forum Unbesiegbar
Nalim's Geschichten - gepostet von Nalim am Mittwoch 10.10.2007
The Elder Scrolls - gepostet von Fellknäuel am Freitag 08.07.2011
OOC-Thread - gepostet von Nemthos am Mittwoch 05.01.2011
Ich find´s super... - gepostet von Silvanus am Freitag 14.09.2007
Wie männlich/weiblich denkst du? - gepostet von Nalim am Montag 31.01.2011
Sternenhimmel 2, die MSG - gepostet von mailinn am Montag 14.01.2008
Ähnliche Beiträge wie "Warcraft +350 "Schleier der Korruption""
Homepage für Motorradfahrer - L0KI (Montag 29.01.2007)
Homepage - Reto (Samstag 17.03.2007)
thomas homepage - Jason (Mittwoch 27.04.2005)
Neuer Homepage anbieter Kostenlos - patrickhh (Mittwoch 19.04.2006)
Die teuflische Homepage von Zafkiel H. - Zafkiel H. (Montag 13.02.2006)
!!!!!!homepage!!!!!!! - MeToR (Dienstag 19.09.2006)
Eigene Homepage - kennt sich wer aus? - Aysha (Samstag 09.09.2006)
Neue Homepage in html - Alexander (Sonntag 27.05.2007)
Vorschläge für die Homepage - paralyzer (Donnerstag 11.08.2005)
Spieltag 21 - Reinoldo (Donnerstag 19.02.2009)
