POLITISCHES

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    Re: POLITISCHES

    dmpe - 22.09.2005, 19:32

    POLITISCHES
    Was haltet ihr von Jamaica, Ampel und Co.? Wie soll dat alles weiter gehen? Würd mich interessieren, wie ihr das seht!



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 23.09.2005, 09:12


    Jamaika-Koalition?
    No Angie, No Cry!



    Re: POLITISCHES

    dmpe - 23.09.2005, 09:14


    yo, meine rede... aber was schlägst du vor? bin für monarchie 8)



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 23.09.2005, 09:17


    Ich weiß ja auch nicht was des beste sein soll :?:
    Die Frage is ja eh nicht mehr mein Problem, bin ja fern der Heimat... :wink:



    Re: POLITISCHES

    dmpe - 23.09.2005, 09:18


    stimmt... aber du willst ja nicht in eine solche tragödie zurückkehren, wa?



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 23.09.2005, 09:21


    Auch wieder wahr



    Re: POLITISCHES

    wurschtlsepp - 24.09.2005, 01:51


    große koalition scheint mir das einzig sinnvolle (wenn weiterhin die "normale" ampel geblockt wird). aber irgendwie wissen die ja alle selbst nicht so recht, was sie wollen.



    Re: POLITISCHES

    dmpe - 24.09.2005, 12:14


    yo, keiner weiß was er will, nicht einmal dat volk... alle tutti planlos... ich wär für neuwahlen... aber diesmal ohne spd und cdu ;)



    Re: POLITISCHES

    Anonymous - 09.10.2005, 11:21


    Ich bin klar für eine absolutistische Monarchie unter dem Kaiser Franz Beckenbauer



    Re: POLITISCHES

    Anonymous - 09.10.2005, 11:45


    Die andere Variante wäre natürlich, sich demokratisch gegen ds Sytem zu Stellen und meine lange Planung endlich zu verwirklichen.

    Der Plan ist die Gründung einer Radikalen Partei Namens SEBB, die für den unabhängigen Absolutismus Bayerns einsteht.

    SEBB, steht für Seperatistische Bewegung Bayerns.

    und hat zum Ziel den Zusamenschluss der bajuwarischen Volksgruppen und die Trennung von Franken, Preussen, Baden, Würtemberg....

    Ausserdem wird der Badenwürtemberger Teil Schwabens annektiert und zu Bayern gezählt.

    Somit hätten wir die Problematik der Trennung des schwäbischen Volkes
    gelöst, und ausserdem mit 2 starken Autoindustrien unsere Wirtschaft für die Zukunft doppelt gestärkt. (Porsche und Mercedes-Benz).

    Weiter zum Kurzprogramm:
    Die Grundzüge des Parteiprogramms

    * Stark vereinfachtes Steuersystem mit einem Spitzensteuersatz von 35%
    * Die durch die Sezession freiwerdenden Finanzmittel sollen zur Belebung der Wirtschaft und Senkung der Arbeitslosigkeit verwendet werden.
    * Erziehungsgrundgehalt von 1.000,- €/Familie für die ersten 3 Lebensjahre eines Kindes, Kindergeld von 300,- € pro Kind und Monat.
    * Stop der Auslandseinsätze der Bundeswehr, Verwendung der Bundeswehr als reine territoriale Verteidigungsarmee.
    * Dreigliedriges Bildungssystem, Kündigung des ZVS-Vertrags, Eltern-unabhängiges Bafög, kleinere Schulklassen, Abschaffung der flächendeckenden Ganztagsschulen.
    * Kulturhoheit der europäischen Regionen ohne einheitliche sog. "deutsche Leitkultur".
    * Förderung erneuerbarer und natürlicher Energien und langfristiger Ausstieg aus der Atomkraft.
    * Landwirtschaftliche Direktvermarktung, Verbraucherschutz durch Herkunftsbezeichnungen, Verbot von Tiermehl und Agrarfabriken, Verbot von Tiertransporten und unsinnigen Tierversuchen.
    * Kommunale Selbstverwaltung und kommunale Wasserversorgung ohne Großkonzerne.
    * Ausbau des Schienennetzes, Beibehaltung des Sonntagsfahrverbotes für LKW, Abschaffung der Ökosteuer.
    * Regionalismus statt Nationalismus eingebettet in einen europäischen Staatenbund.
    * Kostenloser Rechtsbeistand für Kriminalitätsopfer, Förderung der europäischen und internationalen Zusammenarbeit, Verhinderung eines Überwachungsstaates.


    Die Finanzierung dieses Staates (leider noch ohne Österreich, Südtirol, und Schwaben) nach dem Modell der Bayernpartei:


    http://www.bayernpartei.org/programm/kosteneigenstaat.htm

    Also Jungs das nur als Vorgeschmack, Auf in den Kampf!!!!!!!!!!!!!!

    :smile4ani :uzi :smile4ani :uzi :smile4ani :uzi



    Re: POLITISCHES

    Anonymous - 09.10.2005, 12:24


    Ein sehr guter Artikel aus der Zeit, zur Thematik Wahlergebnis:
    Und als zweites ein Artikel über die Beeinflussung des Wahlergebnis durch die Medien:

    http://www.zeit.de/2005/40/01_leit_1_40
    http://www.zeit.de/2005/40/01_leit_1_40?page=2

    http://www.zeit.de/2005/40/01_leit_2_40
    http://www.zeit.de/2005/40/01_leit_2_40?page=2


    Umbedingt lesen, das zeigt mal die andere positive Seite dieses Ergebnisses auf.



    Re: POLITISCHES

    dmpe - 09.10.2005, 13:09


    Zitat: Somit hätten wir die Problematik der Trennung des schwäbischen Volkes
    gelöst, und ausserdem mit 2 starken Autoindustrien unsere Wirtschaft für die Zukunft doppelt gestärkt. (Porsche und Mercedes-Benz).

    und was is mit BMW?!



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 09.10.2005, 19:39


    Gibts scho was neues zur K-Frage???



    Re: POLITISCHES

    dmpe - 09.10.2005, 19:41


    nicht das ich wüsst... die haben doch selber alle kein plan, was se machen und wollen.. und der gedanke, dass ich nur n paar kilometer neben denen wohn is auch strange... da bist in austria schon gut aufgehoben ;)



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 09.10.2005, 19:43


    Gelle, find ich auch. Aber hier sind ja am 23. auch wahlen.
    Hier gibts so Klasse Wahlplakate von der FPÖ, wie z.b:"Deutsch - statt "nix verstehen!" :shock:



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 10.10.2005, 12:41


    spiegel.de hat folgendes geschrieben: Merkel soll Kanzlerin werden

    Der Weg für CDU-Chefin Angela Merkel ins Kanzleramt ist frei. SPD und Union billigten das Verhandlungsergebnis über eine Große Koalition. Der CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber wird Wirtschaftsminister mit Europakompetenzen. Die Sozialdemokraten sollen insgesamt acht Ministerien bekommen. Peter Struck wird neuer Außenminister.

    Berlin - Nach dpa-Informationen hat Stoiber heute einer Schaltkonferenz des CSU-Präsidiums mitgeteilt, dass Merkel Kanzlerin einer Großen Koalition wird. Stoiber rechnet demnach auch mit einem Abdanken von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD). Allerdings habe Stoiber auch darauf hingewiesen, dass man in der SPD Überraschungen nicht ausschließen dürfe. Die formellen Verhandlungen zwischen SPD und Union sollen nach Angaben der CSU in der nächsten Woche beginnen.

    Das SPD-Präsidium billigte das Verhandlungsergebnis der Spitzen von Union und SPD zur Bildung einer großen Koalition mit großer Mehrheit. Das Präsidium werde dem Parteivorstand empfehlen, für die Aufnahme formeller Koalitionsverhandlungen zu stimmen, sagte ein Parteisprecher am Vormittag in Berlin. Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE soll es dort aber Vorbehalte gegen die Abgabe der Ressorts Bildung und Familie an die Union geben. Kurze Zeit später billigte auch das CDU-Präsidium die Ressortverteilung.



    DDP
    Merkel (nach Sondierungsgespräch): Auf dem Weg ins Kanzleramt
    Der bisherige Verteidigungsminister Peter Struck soll nach Angaben aus SPD-Parteikreisen neuer Außenminister werden. Ob Struck damit auch automatisch Vizekanzler werden soll, sei jedoch noch offen, hieß es am Montag in Berlin weiter.

    Stoiber soll neuer Wirtschaftsminister werden. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus dem CSU-Präsidium. Demnach wird das Ressort um Kompetenzen für die Europapolitik erweitert.

    Noch-Wirtschaftsminister Wolfgang Clement bestätigte: "Mein Nachfolger wird der Vorsitzende der kleinsten im Bundestag vertretenen Parteien." Das neue Wirtschaftsministerium werde aber nur einen Teil der Zuständigkeiten des bisherigen Ministeriums umfassen. Das Arbeitsministerium wird damit ein eigenes Ressort werden. Clement deutete an, dass er selbst dem neuen Kabinett nicht angehören wird. "Ich werde jetzt von meinen Freiheitsrechten ausgiebig Gebrauch machen", sagte Clement.

    Innenminister Schäuble

    Unions-Fraktionsvize Wolfgang Schäuble (CDU) soll neuer Innenminister werden. Schäuble war bereits von April 1989 bis November 1991 in der Unions/FDP-Regierung Chef des Innenressorts. Als zweiter CSU- Vertreter nach Stoiber soll Horst Seehofer Minister für Verbraucherschutz und Umwelt werden.

    Die SPD soll acht Ministerien bekommen, vorgesehen dafür sind das Außen-, Finanz-, Justiz-, Arbeits-, Gesundheits-, Verkehrs-, Umwelt- und das Entwicklungshilferessort. Damit wird offenbar das bisherige Ministerium für Wirtschaft und Arbeit wieder geteilt.

    Die Vereinbarung sieht nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters vor, dass die Union neben dem Regierungschef auch den Bundestagspräsidenten stellt. Für das Amt ist der bisherige Vizepräsident des Bundestages, Norbert Lammert (CDU), vorgesehen. Das bestätigten CDU-Vorstandskreise der Nachrichtenagentur ddp. Die Union hatte in den Verhandlungen mit der SPD stets den Anspruch bekräftigt, als stärkste Fraktion sowohl den Kanzler als auch den Bundestagspräsidenten zu stellen.

    Die SPD soll zwei Vize-Präsidenten im neuen Bundestag erhalten. Dies teilte die bisherige Vize-Präsidentin Susanne Kastner (SPD) mit. Mit Wolfgang Thierse stellt die SPD bislang den Parlamentschef.

    Nach ihrem zweiten Spitzengespräch am Sonntagabend hatten Merkel, Stoiber, der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering und Schröder zunächst Stillschweigen über die Ergebnisse vereinbart. Das drittes Spitzentreffen war heute schon nach 20 Minuten beendet. Um 14.30 Uhr wollen Union und SPD dann gleichzeitig die Ergebnisse bekannt geben.

    Die Grünen begrüßten die Einigung von SPD und Union auf die Personalverteilung in einer Großen Koalition. Rechnerisch sei es nun "logisch", dass Merkel Kanzlerin wird, sagte die neue Fraktionschefin Renate Künast. "Für das, was bisher war, kriegen die vier niemals den Titel 'Die Phantastischen Vier'", sagte Künast in Anspielung auf den Namen einer Musiker-Gruppe zu den Spitzenverhandlungen der Viererrunde von Union und SPD.

    Fraktionschef Fritz Kuhn sagte: "Ich find's erstmal gut, wenn die jetzt zusammenkommen, denn es ist ja eine sehr schwere Geburt gewesen." Die Grünen stellten sich auf inhaltliche Konfrontation gegen die kommende Regierung ein, auch gegen den bisherigen Koalitionspartner SPD. "Es gibt keinerlei Restkoalition nach einer Koalition", sagte Kuhn.



    Re: POLITISCHES

    Anonymous - 10.10.2005, 22:10


    und was is mit BMW?!



    Du Dodel, BMW und Audi, sind sowieso schon in Oberbayern uns somit Teil des bayrischen Wirtschaftsimperiums.

    Da muss nichts annektiert werden.

    Aber um Mercedes und Porsche zu gewinnenkönnen wir die bisherige Teilung des schwäbischen Volkes zu unseren gunsten nutzen!!!

    Anderes Thema:

    Heut ist es soweit, Angie ist Kanzlerin.

    Stoiber wird Wirtschafts- und Arbeitsminister, und in Bayern bekommen wir den evangelischen Franken, Günther Beckstein, als neuen Ministerpräsidenten.

    TZ TZ TZ

    Bin gespannt was daraus so wird.

    Na die Zukunft wird es zeigen.




    :pfeif:



    Re: POLITISCHES

    dmpe - 10.10.2005, 23:29


    Zitat: Du Dodel, BMW und Audi, sind sowieso schon in Oberbayern uns somit Teil des bayrischen Wirtschaftsimperiums.

    RISCHTISCH! is ja jut ;)



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 11.10.2005, 09:45


    Zitat: Günther Beckstein, als neuen Ministerpräsidenten.



    Sag zu jedem den du kennst und der noch keinen deutschen pass hat schon mal Leise Servus...

    Und vorallem du mit deiner Bombenlegerfrisur.. Wisinger du terrorist! :D



    Re: POLITISCHES

    dmpe - 11.10.2005, 10:45


    man echt... fuck beckstein... soll der doch zurück, wo er herkommt... bestimmt der vermisste vetter von bush



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 11.10.2005, 10:48


    Ich sach mal, uns zwei hats da ganz gut erwischt, wir müssen das Fiasko eh nur vom Ausland betrachten...
    Und du hast jetzt wieder den Kine bei dir .. ;)



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 12.10.2005, 11:31




















    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 14.10.2005, 11:01


    Neuster Wahlspruch der FPÖ: Freie Frauen - statt Kopftuchzwang
    tztztz :!:



    Re: POLITISCHES

    Anonymous - 14.10.2005, 19:49


    Dadurch dass Franken im Jahre 2009 von mir als einem der führenden Minister im durch uns (SeBB) befreiten Bayern, Franken an Deutschland abgetreten wird, ist Beckstein dann auch kein Bayrischer Minister Präsident mehr.


    :toto: :toto: :toto: :toto: :toto: :toto: :toto: :toto: :toto: :toto:



    HOCH LEBE DIE BAYRISCHE FREIHEITSBEWEGUNG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    SeBB (Seperatistische Bewegung Bayerns)



    Re: POLITISCHES

    toni - 15.10.2005, 18:50


    ..tja also muss ich wohl doch asuwandern... aber wohin ?



    Re: POLITISCHES

    Anonymous - 16.10.2005, 12:09


    Bleib einfach hier bald wird es uns besser gehen :toto: :toto: :bravo: :bravo:



    Re: POLITISCHES

    dmpe - 16.10.2005, 13:45


    WeissbierWisi hat folgendes geschrieben: Bleib einfach hier bald wird es uns besser gehen :toto: :toto: :bravo: :bravo:

    was dich da wohl so sicher macht... :n66:



    Re: POLITISCHES

    Anonymous - 16.10.2005, 19:12


    Na die Unabhängigkeit unseres bayrischen Staates, dmpe!

    Is ja wohl ganz klar ;)



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 18.10.2005, 17:01


    Weiß eigentlich wer was jetzt mitm Beckstein is? Wird er Ministerpräsi??



    Re: POLITISCHES

    wurschtlsepp - 18.10.2005, 17:22


    weiß nicht ob das schon fest is, aber zuletzt hieß es ja...........



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 18.10.2005, 17:46


    OMG :!: Big Beckstein is watching u!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 20.10.2005, 13:54


    spiegel.de hat folgendes geschrieben:
    MACHTKAMPF IN BAYERN ESKALIERT

    Beckstein spielt alles oder nichts

    Bayerns Ministerpräsident Stoiber hat zwar durchgesetzt, dass erst Mitte November über seinen Nachfolger entschieden wird. Einen Machtkampf zwischen den Kandidaten Beckstein und Huber konnte er indes nicht verhindern. Beckstein stellte jetzt klar, dass er unter Huber auf keinen Fall arbeiten würde.

    München - Innenminister Beckstein habe gestern beim Spitzengespräch mitgeteilt, bei einer Wahl von Staatskanzleichef Huber zum Ministerpräsidenten werde er nicht unter diesem arbeiten wollen, sagte CSU-Fraktionschef Joachim Herrmann dem "Bayerischen Rundfunk". Beckstein habe angedeutet, in diesem Fall sein Bundestagsmandat wahrnehmen zu wollen. "Das muss man respektieren, denke ich", sagte Herrmann.

    "Ich habe die Richtlinienkompetenz von Edmund Stoiber immer anerkannt", sagte Beckstein der Nachrichtenagentur dpa. "Aber ich kann mir nicht vorstellen, mich der Richtlinienkompetenz von Erwin Huber zu beugen. Ich würde für ein Kabinett Huber nicht zur Verfügung stehen."

    Beckstein und Huber bewerben sich für die Nachfolge von Parteichef Stoiber im Amt des Ministerpräsidenten, falls dieser wie geplant als Wirtschaftsminister in eine Große Koalition nach Berlin wechselt. Nach einem Spitzentreffen von Stoiber, Beckstein, Huber und Herrmann hatte die Landtagsfraktion zugestimmt, dass die Nachfolge erst nach Billigung eines Koalitionsvertrags in Berlin festgelegt werden soll. Die Entscheidung wird dann voraussichtlich in einer Kampfabstimmung in der Landtagsfraktion am 15. November fallen.

    Huber bekräftigte vor der CSU-Landtagsfraktion nach Angaben von Teilnehmern, sich auch im Fall seiner Niederlage voll für die Landespolitik einsetzen zu wollen. Huber sprach sich nochmals für einen fairen Wettbewerb zwischen ihm und Beckstein aus. Er werde jedenfalls kein negatives Wort über seinen Kontrahenten sagen, sagte er der "Passauer Neuen Presse". "Und ich glaube auch, dass wir das insgesamt in großer Fairness machen".

    Ich weiß jetzt nicht was besser ist...



    Re: POLITISCHES

    wurschtlsepp - 20.10.2005, 15:40


    hm, kennts ihr den huber? mir sagt der irgendwie kaum was bis nix...



    Re: POLITISCHES

    Anonymous - 21.10.2005, 21:50


    Also wer jährlich das Politiker dablekken am Nockerberg verfolgt, dem sollte Erwin Huber allerdings schon ein Begriff sein.

    Zumindest als dem Stoiber Arschkriecher aus Niederbayern



    Re: POLITISCHES

    wurschtlsepp - 27.10.2005, 19:34


    was ham die wiener eigentlich gewählt? deutsch statt "nix verstehn"?



    Re: POLITISCHES

    kalle - 01.11.2005, 16:31


    KOALITIONSCHAOS

    Stoiber bleibt in München, Glos soll ins Kabinett

    CSU-Chef Stoiber verzichtet laut Unionskreisen auf einen Kabinettsposten in einer Großen Koalition. An seiner Stelle soll der bisherige CSU-Landesgruppenchef Glos Wirtschaftsminister werden.

    und ich dachte schon wir müssen ohne unseren ede in bayern auskommen.



    Re: POLITISCHES

    Der Spinnenmann - 01.11.2005, 16:33


    und das nur weil der Münte nicht mehr SPD Chefe ist!!!!!



    Re: POLITISCHES

    Anonymous - 01.11.2005, 20:18


    Was für eine Katastrophe, wenn Glos kommt ist alles vorbei.

    Bis der das Wort Regierung ausgesprochen hat ist doch die Legislaturperiode schon wieder vorbei



    Re: POLITISCHES

    wurschtlsepp - 01.11.2005, 20:29


    ich find die viel größere katastrophe, dass münte zurückgetreten ist... das hat die spd wirklich mal fantastisch hingekriegt :evil:



    Re: POLITISCHES

    dmpe - 01.11.2005, 21:56


    ach.. dazu sag ich nur: schröder, merkel, stoiber und co.: #shorts #shorts #shorts



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 02.11.2005, 12:02


    WeissbierWisi hat folgendes geschrieben: Was für eine Katastrophe, wenn Glos kommt ist alles vorbei.

    Bis der das Wort Regierung ausgesprochen hat ist doch die Legislaturperiode schon wieder vorbei

    Haha! Aber so wenigstens kein Beckstein als Ministerpräsi... Danke

    Und:
    Zitat: ach.. dazu sag ich nur: schröder, merkel, stoiber und co.: #shorts
    Sowieso!



    Re: POLITISCHES

    Anonymous - 02.11.2005, 19:29


    Hier ein Link der die Wahrheit von Stiober ans Licht bringt. In Wirklichkeit ist Stoiber nämlich ein links radikales U-Boot in reihen der konservativen CSU ;)

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20737/1.html



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 09.11.2005, 15:00


    Is ziemlich krass, da hab ich im Fernsehen schon was dazu gesehen. Einfach krank :!:

    http://www.bildschirmarbeiter.com/output_6727.html



    Re: POLITISCHES

    dmpe - 09.11.2005, 15:09


    man.. die amis werden mir von tag zu tag suspekter und unsympathischer... was soll denn so eine scheiße? was sagt die amerikanische "regierung" dazu? die findets wahrscheinlich noch toll, oder.... sowas gehört verboten



    Re: POLITISCHES

    kalle - 09.11.2005, 21:40


    das ist total krank, darüber hab ich auch schon einen bericht im tv gesehen



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 29.11.2005, 11:31


    Wird der ein oder andere vom Hansi seim Liadl: "Ja guad Huber , des hast schön gmacht" gekannt haben:
    sueddeutsche.de hat folgendes geschrieben:
    "Republikaner"-Gründer Franz Schönhuber gestorben

    Er galt zunächst als angesehener Journalist und Strauß-Spezl, wandelte sich dann zum Rechtsradikalen und schreckte zwischenzeitlich die CSU auf. Nun ist der 82-Jährige einer Embolie erlegen.

    Von Peter Fahrenholz

    Franz Schönhuber, einer der Mitbegründer der rechtsradikalen „Republikaner“, ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Nach Angaben ehemaliger Parteifreunde starb Schönhuber in der Nacht zum Sonntag an einer Lungenembolie in Folge einer verschleppten Grippe. Schönhuber gehörte als Hauptabteilungsleiter des Bayerischen Rundfunks lange Jahre zum bayerischen Polit-Establishment.

    Mit seiner Fernsehsendung „Jetzt red i“ wurde er zu einem der bekanntesten Journalisten Bayerns. Er pflegte enge Kontakte zur CSU und gehörte zum legendären „Franzens Club“, einem Kreis bayerischer Lokalgrößen im Umfeld des früheren Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß.

    Mit seinem 1981 veröffentlichten Bekenntnisbuch „Ich war dabei“, mit dem Schönhuber seine Zeit bei der Waffen-SS beschrieb und nach Einschätzung zahlreicher Kritiker den Nationalsozialismus verharmloste, fiel Schönhuber jedoch in Ungnade. Die CSU distanzierte sich von ihrem einstigen Günstling, im April 1982 wurde er vom Bayerischen Rundfunk entlassen.

    Ein Jahr später begann dann seine politische Karriere. Gemeinsam mit den beiden aus der CSU ausgetretenen Bundestagsabgeordneten Franz Handlos und Ekkehard Voigt gründete Schönhuber die „Republikaner“. Seine beiden Kompagnons drückte Schönhuber schon bald zur Seite und wurde alleiniger Vorsitzender. 1989 zog Schönhuber für die „Republikaner“ ins Europaparlament ein, 1990 wurde er von seinen Parteifreunden ausgeschlossen, riss die Parteiführung jedoch schon wenig später wieder an sich.

    Zum endgültigen Bruch kam es 1994. Weil Schönhuber offen die Zusammenarbeit mit der DVU des Verlegers Gerhard Frey suchte, wurde er abgesetzt und trat 1995 aus der Partei aus. Ein spätes politisches Comeback erlebte Schönhuber, als er bei der Nachwahl in Dresden für die NPD antrat, deren Kandidatin kurz vor der Wahl gestorben war.

    In ihrer politischen Blütezeit in den achtziger und frühen neunziger Jahren waren die „Republikaner“ für die CSU ein Problem. Vor allem der damalige Ministerpräsident Max Streibl liebäugelte damit, die „Republikaner“ mit einer Umarmungsstrategie aufzusaugen. Dem widersetzte sich aber der damalige CSU-Chef Theo Waigel energisch. Unterstützt wurde er von Edmund Stoiber und Alois Glück. Die CSU blieb bei ihrem strikten Abgrenzungskurs.




    "Ja, Schönhuber i pfeif auf di, ALLE Nazis raus!"
    Wieder einer weniger.. :-P



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 30.11.2005, 11:13


    Gehört auch unweigerlich hier hinein..

    http://www.laut.de/vorlaut/news/2005/11/28/00915/index.htm



    Re: POLITISCHES

    dmpe - 30.11.2005, 11:14


    BavarianStallion hat folgendes geschrieben: Gehört auch unweigerlich hier hinein..

    http://www.laut.de/vorlaut/news/2005/11/28/00915/index.htm

    was??? der typ is ali g.??? der hat doch auch die letzten mtv music awards moderiert... hätt ich jetzt nicht mehr wiedererkannt



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 30.11.2005, 11:19


    A ge, du kanntest doch orrat auch schon vorher.. Oder meinst du MTV stellt da irgendeinen Kasachen zu moderieren hin? :n69:



    Re: POLITISCHES

    dmpe - 30.11.2005, 11:47


    ne, kannte den davor noch nich... eben nur als ali g.



    Re: POLITISCHES

    toni - 30.11.2005, 16:36


    hrhrhr


    der borat macht der ali g aber schon jahre...

    als es den fuxclan noch gab da gabs den borat acuh schon gelle miKesch

    waaaawaaaaawiiiiiiiiiiiiiwaaaaaaaaa



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 30.11.2005, 17:33


    sz.de hat folgendes geschrieben:
    Merkels Regierungserklärung Mit Mut und Demut

    Die Bundeskanzlerin hat ihre erste Bewährungsprobe bestanden: Rhetorisch verbessert, wenn auch nicht glänzend, hat sie eine sehr persönliche Rede mit viel Mut zur Ehrlichkeit gehalten, die ihr Respekt einbringen wird.
    Ein Kommentar von Bernd Oswald

    Angela Merkel hat eine überraschend gute Regierungserklärung abgegeben. Sie hat sich schon ein wenig an ihr neues Amt angepasst, sprach staatstragender und souveräner als man das bisher von ihr gewohnt war. Auch ausgeglichener. Das bringt nicht nur das Amt der Bundeskanzlerin mit sich, sondern ist auch der Tatsache geschuldet, dass Angela Merkel einer großen Koalition vorsteht und ihre christdemokratische Politik eben nur zur Hälfte umsetzen kann. Soviel Sozialdemokratie war nie.

    Obwohl keiner diese Koalition gewollt hat, die in manchen Fragen auch noch uneins ist, setzte Merkel voll und ganz auf das neue Bündnis. Ihr Vortrag zeigte, dass sie sich damit arrangiert hat und darin viel mehr als ein zum Machterwerb notwendiges Übel sieht.

    Punkte sammelte die Kanzlerin auch mit einigen persönlichen Bemerkungen: Dass die Freiheit die größte Überraschung für sie gewesen sei, war eine geschickte Einleitung. Auf dünnes Eis begab sich die Kanzlerin, als sie unter explizitem Rückgriff auf Willy Brandts „wir wollen mehr Demokratie wagen“ von 1969 die Losung „Lassen sie uns mehr Freiheit wagen“ ausgab. Und doch: Wegen ihres persönlichen Hintergrundes durfte sie das sagen. Statt Pathos-Vorwürfen wird sie mehr Sympathie ernten.

    Mit dem Appell an die irakischen Entführer von Susanne Osthoff, ihre Geisel freizulassen, wurde Angela Merkel sehr konkret und zeigte sich von einer menschlichen Seite - mehr als die meisten Kanzler vor ihr. In der Sache blieb sie dennoch hart und auf der Linie ihrer Vorgänger. Deutschland werde sich nicht erpressen lassen.

    Vor allem aber appellierte Merkel an die Menschlichkeit der Gesellschaft: An die Solidarität mit den Schwachen, mit Kranken, Kindern und Älteren. Im Gegenzug geißelte sie die Starken, die sich als Schwache ausgeben und die Gemeinschaft ausnutzen.

    Der Staat, den Merkel jetzt lenkt, wird diese Solidarität aber nicht mehr im gleichen Maße wie bisher aufbringen können. Auch das sagte Merkel – und gestand ein, dass die Politik den Menschen Sicherheit vorgegaukelt hat, wo die Sicherheit nicht mehr garantiert werden konnte. Diesem Vorwurf will sie sich nicht aussetzen und deswegen kündigte sie unangenehme Maßnahmen an: ein späteres Rentenalter, ein noch höheres Maß an Eigenvorsorge in Kranken- und Pflegeversicherung und vor allem die dreiprozentige Mehrwertsteuererhöhung.

    Der Begriff Freiheit gewinnt in diesem Zusammenhang eine neue Bedeutung. Auch der Staat wird sich mehr Freiheiten nehmen, sich von einem Teil seiner sozialen Leistungen und Subventionen frei machen. Mehr Freiheit geben will er den (mittelständischen) Unternehmen, in denen der Kündigungsschutz künftig erst nach 24 Monaten gelten wird.

    Den Worten müssen Taten folgen. Merkel sagte mehrmals, dass ihre Regierung eine der Taten sein werde. Das ist mutig. Sie weiß aber auch um die Größe der Aufgabe. Sonst hätte sie nicht mit den Worten geschlossen „Deutschland kann es schaffen“, sondern mit „Deutschland wird es schaffen.“ Ein bisschen Demut aber ist nicht die schlechteste Kanzler-Eigenschaft.




    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 12.12.2005, 15:56


    sueddeutsche.de hat folgendes geschrieben:
    Schröders Einstieg bei Pipeline-Projekt

    Genossen gehen auf
    Distanz zum Altkanzler

    Die Kritik an Schröders Engagement im Aufsichtsrat des russisch-deutschen Konsortiums wird immer lauter - auch innerhalb der SPD. Ein Rechtsexperte gibt jetzt zu bedenken, der Altkanzler könnte sich mit seinem Wechsel sogar strafbar machen.

    "Ich hätte es nicht gemacht" - so äußerte sich Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) am Montagmorgen in der ARD zu Schröders Plan. SPD-Fraktionschef Peter Struck kommentierte Schröders Einstieg als Aufsichtsratschef bei der Betreibergesellschaft der Ostsee-Gaspipeline am Sonntag mit ähnlichen Worten.

    Auch andere Sozialdemokraten wie Thüringens SPD-Landeschef Christoph Matschie kritisierten den früheren Regierungschef deswegen: "Schröder läuft Gefahr, sein hohes Ansehen zu verspielen", sagte er am Montag vor einer SPD-Präsidiumssitzung in Berlin.

    Als Kanzler hatte Schröder das Pipeline-Projekt mit Russlands Präsident Wladimir Putin eingefädelt und vorangetrieben. Thierse räumte ein, er sei selbst nicht in der Gefahr einer zu engen Verbindung mit der Wirtschaft, weil er mit ihr bislang nicht viel zu tun gehabt habe.


    Thierse tritt für "Karenzzeiten" ein
    Er sei sehr dafür, "dass wir endlich Regeln haben für den Wechsel von Wirtschaft in Politik und von Politik in Wirtschaft". So müsse es "Karenzzeiten" geben, die sicherstellen, "dass kein Anlass zu Misstrauen ist, dass Politiker ihr im Amt erworbenes Wissen dann privatwirtschaftlich verwenden".

    Generell gelte aber auch für Politiker das Recht auf freie Berufswahl, meinte Thierse.

    Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) vermied eine Bewertung. "Das muss jeder Politiker für sich selber entscheiden, welchen Stil er hat, welche Interessen er hat."

    Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) äußerte sich zurückhaltend. Zypries sagte am Rande eines Pressegesprächs in Berlin, sie habe den Vorgang nicht zu bewerten, rechtlich sei gegen Schröders Engagement bei Gazprom aber "nichts zu sagen".

    "Ansehen der Politik beschädigt"
    Nach Ansicht von Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) muss Schröder auf den Aufsichtsratsposten beim Pipeline-Projekt verzichten oder sein Gehalt offen legen.

    Der Bild-Zeitung sagte der CDU-Politiker, Schröder habe mit seinem Verhalten dem Ansehen der Politik in Deutschland schweren Schaden zugefügt.

    Er müsse auf den Aufsichtsratsvorsitz deshalb verzichten, weil sonst der Eindruck aufkomme, hier handele es sich um eine Belohnung für seinen Einsatz für die Pipeline.



    "Schröder soll Karten offenlegen"
    Der Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Peter Ramsauer, sagte der Bild-Zeitung (Montagausgabe): "So einen Deal macht man nicht von heute auf morgen klar, und vor drei Wochen war Gerhard Schröder noch Bundeskanzler. Er sollte jetzt seine Karten offenlegen und sagen, ob diese Abmachungen schon zu seiner Amtszeit getroffen wurden."

    Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Carl-Ludwig Thiele, meinte, der "Neuwahl-Coup" Schröders müsse jetzt in einem neuen Licht gesehen werden: "Wollte er sein Amt loswerden, weil ihm lukrative Jobs zugesagt waren?", fragte Thiele.



    Rechtliche Konsequenzen
    Mit seinem Wechsel ins Management des Betreibers der Ostsee-Gaspipeline könnte sich der Altkanzler nach Experten-Ansicht strafbar machen.

    Der Tatbestand der strafbaren Vorteilsannahme könne gegeben sein, wenn ein Amtsträger im Hinblick auf sein Amt Vorteile erhalte, sagte der Bochumer Staatsrechtler Helmut Siekmann am Montag im Deutschlandradio Kultur.

    "Es kann auch eine Zahlung oder eine Vorteilszuwendung sein, die nach seinem Ausscheiden aus dem Amt geleistet wird", erklärte der Professor für Öffentliches Recht der Ruhr-Universität.




    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 14.12.2005, 17:02


    Zitat:
    Internet- und Telefondaten

    Das große Speichern

    Die 25 EU-Länder dürfen künftig systematisch Internet- und Telefondaten speichern, zwischen 6 und 24 Monate lang. Konservative und Sozialdemokraten im Europaparlament votierten dafür, Datenschützer sind empört.

    Im Kampf gegen Terrorismus und schwere Verbrechen werden in den 25 Ländern der Europäischen Union künftig systematisch Internet- und Telefondaten gespeichert.

    Das Europaparlament stimmte am Mittwoch in Straßburg einem entsprechenden Minimalkompromiss zu, den Konservative und Sozialiste zuvor mit den Mitgliedsländern ausgehandelt hatten. Der nach monatelangem Ringen erzielte Kompromiss erlaubt den EU-Staaten zahlreiche Ausnahmen.

    Nach der Richtlinie werden von Ende 2006 an alle Verbindungsdaten zwischen 6 und 24 Monate lang gespeichert. Die Bundesregierung hat sich bereits für die minimale Speicherdauer von einem halben Jahr ausgesprochen. Inhalte werden nicht erfasst. Anrufer werden nur zu Beginn des Telefonats geortet, nicht aber am Ende des Gesprächs.

    Der Ratsvorsitzende und britische Innenminister Charles Clarke nannte die Daten "grundlegende Instrumente für die Überführung von Terroristen und Schwerverbrechern". Es sei wichtig, ausgewogene gesetzliche Vorgaben zur Speicherung von Daten zu haben, die sonst gelöscht würden.

    Es gebe eine Vielzahl von Beispielen, bei denen Terroristen und Mörder so aufgespürt und Opfer von Kidnappern gerettet worden seien, so Clarke weiter. Bisher sei die Arbeit der Staatsanwälte erschwert worden, weil einige Kommunikationsanbieter in verschiedenen Mitgliedsländern die Daten nicht gespeichert hätten.

    Nach dem Kompromiss sollen erfolglose Telefonanrufe nur dort gespeichert werden, wo dies ohnehin schon geschieht. Der Abfrage durch Ermittler muss eine Genehmigung durch eine Justizbehörde vorausgehen.

    Sie darf sich nur auf schwere Verbrechen im Sinne des europäischen Haftbefehls beziehen, sagte die CDU-Europaabgeordnete Ewa Klamt. Der liberale Parlamentsberichterstatter Alexander Alvaro (FDP) bezweifelt das: „Tatsächlich wird in dem Kompromiss nach nationalem Recht definiert, was eigentlich schwere Straftaten sind.“

    Alvaro lehnte das Papier als unzulänglich ab: „Wir wollten eine maximale Harmonisierung, jetzt haben wir einen Minimalkompromiss.“ Zwar müssten nun alle EU-Länder Kommunikationsdaten speichern. Bei der Ausgestaltung hätten sie aber absolut freie Hand.

    Alvaro kritisierte auch die Regelung, wonach die Telekommunikationanbieter die Kosten für die Datenspeicherung möglicherweise selbst bezahlen müssen. Alvaro hatte gemeinsam mit vielen Parlamentariern für eine Kostenübernahme durch die Staaten plädiert, da der Schutz vor Terrorismus auch eine staatliche Aufgabe sei.

    Linkssozialisten und Grüne lehnten das Papier komplett ab. Die PDS-Europaabgeordnete Sylvia-Yvonne Kaufmann sagte: „460 Millionen EU-Bürger sollen unter Generalverdacht gestellt werden. Soll Europa zu einem Überwachungsstaat à la Orwell werden? Das will ich nicht, gerade als Ostdeutsche.“

    Mit der Richtlinie drohe der Schutz der Privatsphäre verletzt zu werden. Sie bezweifele, dass das mit dem deutschen Grundgesetz vereinbar sei. Auch der Grünen-Politiker Cem Özdemir rechnet mit einer Reihe von Klagen.

    Vorab hatte auch der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) die Regelung kritisiert, weil sie den Informantenschutz untergrabe. Informanten müssten befürchten, enttarnt zu werden.

    „Versiegen die Quellen, ist die Presse blind“, warnte VDZ-Geschäftsführer Wolfgang Fürstner. Das Parlament stimmte jedoch einem Änderungsantrag zu, nach dem das Berufsgeheimnis etwa von Journalisten gewahrt bleiben muss.






    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 19.12.2005, 16:43


    sueddeutsche.de hat folgendes geschrieben:
    Susanne Osthoff Nur mit ihrer Tochter

    Susanne Osthoff ist frei - und damit auch frei zu entscheiden, was sie nun tut. Offenbar will sie als erstes einige Tage mit ihrer Tochter verbringen - außerhalb Deutschlands.

    Die 43-Jährige werde den Irak „in allernächster Zukunft“ verlassen, sagte der Sprecher des Auswärtigen Amts, Martin Jäger. Nach ihrer Freilassung aus der Geiselhaft will Susanne Osthoff mehrere Tage außerhalb Deutschlands mit ihrer Tochter verbringen. Sie wünsche vorerst keinen Kontakt mit der Öffentlichkeit und werde deshalb „vermutlich zunächst nicht nach Deutschland zurückkehren“.

    Osthoff war am Sonntag nach mehr als drei Wochen Gefangenschaft frei gelassen worden. Sie befinde sich weiter in der deutschen Botschaft in Bagdad und ist laut Jäger „in guter körperlicher Verfassung.“



    Mutter: Wichtig ist jetzt nur, dass sie frei ist
    Osthoffs Tochter Tarfa wurde am 13. Dezember während der Geiselhaft ihrer Mutter zwölf Jahre alt. Die Tochter aus der Ehe mit einem Iraker lebt nach der Scheidung in Deutschland - wo genau, weiß offenbar noch nicht einmal die Familie. „Sie müsste in einem Internat sein, was man so gehört hat“, sagte Susannes Onkel Peter Osthoff kurz nach der Entführung.

    Die Irak-affine Archäologin hatte den Kontakt zu ihrer Familie fast ganz abgebrochen.

    Osthoffs Mutter Ingrid Hala, die im oberbayerischen Rott am Inn lebt, sagte am Montagvormittag, sie wisse nicht, ob und wann ihre Tochter nach Deutschland zurückkommen werde. „Wichtig ist jetzt nur, dass sie frei ist.“

    Osthoffs Bruder Robert sagte, seine Schwester habe ursprünglich zu Weihnachten nach Deutschland kommen wollen. „Ich denke, dass sie nach Deutschland kommt“, sagte er weiter.

    Nach Informationen der Bild-Zeitung wurde Osthoff in Bagdad festgehalten. Wie das Blatt schrieb, hätten Vermittler und Behörden dies seit längerem gewusst. Die Freilassung Osthoffs habe am frühen Sonntagnachmittag stattgefunden. Ein AA-Sprecher wollte diese Informationen am Montag nicht bestätigen.

    Osthoffs Fahrer hat sich noch nicht gemeldet
    Unklar blieb zunächst, ob Lösegeld gezahlt wurde. Die Entführer hatten vor mehr als drei Wochen in einer Videoaufzeichnung ein Ende der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Irak verlangt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte wiederholt betont, Deutschland werde sich nicht erpressen lassen.

    Das Schicksal des Fahrers der deutschen Archäologin blieb zunächst ungewiss. „Die Entführer haben zugesichert, den Fahrer auf freien Fuß zu setzen“, bekräftigte Jäger zwar, fügte aber hinzu: „Er hat sich bislang aber bei der deutschen Botschaft nicht gemeldet.“ Zuvor hatten Medien berichtet, auch der Fahrer sei frei. Die Hintergründe der Entführung blieben weiter unklar.

    Die Archäologin Osthoff und ihr Fahrer waren am 25. November von Unbekannten im Nordirak verschleppt worden. Osthoff hatte seit Jahren in der Krisenregion Hilfsleistungen organisiert. Bis vor einigen Jahren war Osthoff mit einem Iraker verheiratet. Aus dieser Ehe hat sie eine zwölfjährige Tochter, die in Deutschland lebt.

    (sueddeutsche.de/dpa/AP)




    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 20.12.2005, 14:47


    Das ich nicht lache..:
    web.de hat folgendes geschrieben:
    Schwarzenegger entzieht Grazer Stadion seinen Namen


    Schwarzenegger streitet sich mit Graz

    Graz - Im Streit zwischen der Stadt Graz und dem kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger um dessen Rolle bei der Hinrichtung von Stanley Williams ist Schwarzenegger in die Offensive gegangen.

    "Arnie" entzog seiner Geburtsstadt am Montag das Recht, das Grazer Fußballstadion weiterhin nach ihm zu benennen.

    Er kam damit allerdings nur einer Mehrheitsentscheidung des Grazer Stadtrats zuvor, der das Stadion nach der Hinrichtung von Williams umbenennen wollte. Nach Angaben der Nachrichtenagentur APA gibt Schwarzenegger auch den Ehrenring der Stadt zurück. Das gute Stück sei unterwegs nach Graz, berichtete die Nachrichtenagentur APA. Schwarzenegger hatte in der vergangenen Woche eine Begnadigung von Williams in letzter Minute mit der Begründung verweigert, dieser habe die vier ihm vorgeworfenen Morde nicht bereut.



    Re: POLITISCHES

    toni - 20.12.2005, 15:09


    ohja da siggi unser quote-gott :| :bravo:



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 20.12.2005, 15:10


    Ja wenn es eienen Smilie gott gibt, muss es ja wohl auch an Quote gott geben oder? :-P



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 19.01.2006, 15:28


    Ja dann "Gute Nacht". Scheiß Atomwaffen, ich glaub lang dauerts nimma bis sich irgendein Hornochse nicht beherrschen kann und aufs Knöpferl drückt..
    spiegel.de hat folgendes geschrieben:
    FRANKREICH

    Chirac droht Terror-Staaten mit Atomwaffen

    Der französische Staatschef Jacques Chirac hat Terror-Staaten mit Atomwaffen gedroht: Frankreich behalte sich das Recht auf eine Vergeltung in "nicht konventioneller" Weise vor. Das bedeutet eine Abkehr von Frankreichs bisheriger Nukleardoktrin.

    Ile Longue - Eine Vergeltung in "nicht konventioneller" Weise - also mit seinen Atomwaffen - kündigte er gegenüber Anführern von Staaten an, die terroristische Mittel "gegen uns" einsetzen würden. Anlass war Chiracs Besuch auf dem französischen Atom-U-Boot-Stützpunkt Ile Longue vor der bretonischen Küste.

    Mit dieser Ankündigung leitete Chirac eine Abkehr von Frankreichs bisheriger Nukleardoktrin ein. Künftig soll dem 73-jährigen Staatschef zufolge ein "flexibler" Einsatz der französischen Atomwaffen möglich sein. Zudem könne unter anderem Beistand gegenüber Verbündeten als ein vitales Interesse Frankreichs definiert werden, das einen Einsatz der Waffe rechtfertigt.

    Inmitten der Krise um das iranische Atomprogramm kritisierte Chirac "die Versuchung gewisser Staaten, sich unter Bruch der Verträge mit Atomwaffen auszustatten". Über den vorrangigen Kampf gegen den Terrorismus dürfe man dies nicht vergessen. "Unsere Welt wird vom Auftauchen von Machtansprüchen geprägt, die auf dem Besitz atomarer, biologischer oder chemischer Waffen beruhen", sagte Chirac.

    Zur neuen "flexiblen" Strategie sagte Chirac, auf mehreren Raketen französischer Atom-U-Boote sei die Zahl der Nuklearsprengköpfe bereits verringert worden. "Gegen eine Regionalmacht können wir nicht nur die Wahl zwischen Untätigkeit und Vernichtung haben", sagte Chirac zur Begründung.



    Re: POLITISCHES

    dmpe - 19.01.2006, 15:34


    na klasse... :?



    Re: POLITISCHES

    wurschtlsepp - 19.01.2006, 17:20


    what the fuck??!! :shock: :shock: :shock:



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 20.01.2006, 15:50


    Unsere neue Miss Germany. Geschmacksache wie ich finde, aber immerhin is sie aus(fast-)Bayern:



    Re: POLITISCHES

    dmpe - 21.01.2006, 13:10


    na immerhin besser als mr. germany herr merkel :-P



    Re: POLITISCHES

    Anonymous - 21.01.2006, 14:51


    ich weiss zwar nicht was das mit politik zutun hat, aber die Tussi ist ja wohl heiss, da gibt es nichts mit Geschmacksache.



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 22.01.2006, 22:45


    WeissbierWisi hat folgendes geschrieben: ich weiss zwar nicht was das mit politik zutun hat, aber die Tussi ist ja wohl heiss, da gibt es nichts mit Geschmacksache.

    Ich glaub dir tun die Austroparrties allerwei ned so gut... ;)



    Re: POLITISCHES

    Anonymous - 23.01.2006, 20:28


    Des glaub I scho, das mia die guad dean.

    A propos, am Donnerstag ist wieder mal eine im Salon Erna, in den Optimol Werken.

    Wird mit Sicherheit wieder eine Fetzen Gaudi!



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 21.02.2006, 11:43




    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 14.03.2006, 13:28


    http://www.bayernpartei.org/

    Mehr braucht der Bayer nicht... ;)



    Re: POLITISCHES

    Noah - 19.03.2006, 15:31


    ich werd bügermeister :toto:



    Re: POLITISCHES

    Anonymous - 20.03.2006, 11:53

    Die Entstehung Bayerns
    Die Entstehung Bayerns


    Der liebe Gott ist seit 6 Tagen nicht mehr gesehen worden.
    Am 7.Tag findet der heilige Petrus Gott und fragt:
    "Wo warst Du denn in der letzten Woche?"

    Gott zeigt nach unten durch die Wolken und sagte stolz:
    "Schau mal was ich gemacht habe!"

    Petrus schaut und fragt: "Was ist das?"

    Gott antwortet:
    "Es ist ein Planet und ich habe Leben darauf gesetzt.
    Ich werde es Erde nennen und es wird eine Stelle unheimlichen
    Gleichgewichts sein."

    "Gleichgewicht?" fragt Petrus.

    Gott erklärt, während er auf unterschiedliche Stellen der Erde zeigte:
    "Zum Beispiel Nordamerika wird sehr wohlhabend aber Südamerika sehr arm
    sein.
    Dort habe ich einen Kontinent mit weißen Leuten, hier mit Schwarzen.
    Manche Länder werden sehr warm und trocken sein, andere werden mit dickem
    Eis bedeckt sein."

    Petrus ist von Gottes Arbeit sehr beeindruckt. Er schaut sich die Erde
    genauer an und fragt:
    "Und was ist das hier?"

    "Das", sagt Gott, "das ist Bayern!
    Die schönste und beste Stelle auf der ganzen Erde.
    Da werden nette Leute, traumhafte Seen und Wälder, idyllische
    Berglandschaften und gemütliche Biergärten sein und es wird ein Zentrum
    für Kultur und Geselligkeit werden. Die Leute aus Bayern werden nicht nur
    schöner, sie werden intelligenter, humorvoller und geschickter sein. Sie
    werden sehr gesellig, fleißig und leistungsfähig sein."

    Petrus ist zutiefst beeindruckt, fragt dann aber Gott jedoch:
    "Aber mein Herr, was ist mit dem Gleichgewicht?
    Du hast doch gesagt, überall wird Gleichgewicht sein!"

    "Ja", sagte Gott,

    "nebenan ist Österreich"



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 20.03.2006, 12:13


    :bravo: :bravo: :bravo: :bravo:



    Re: POLITISCHES

    dmpe - 24.03.2006, 12:56


    hehe :lol:



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 05.04.2006, 13:30


    Zur Wahl in Italien am 9./10. April:

    derstandard.at hat folgendes geschrieben: Berlusconi: "Arschlöcher wählen links"

    Nach dem letzten TV-Duell vor der Wahl gehen die Wogen in Italien wieder einmal hoch: Die Zeitungen sprechen von einem Patt

    Gerhard Mumelter aus Rom
    Kurz vor 23 Uhr zauberte Silvio Berlusconi sein Ass aus dem Ärmel. Da hatte sich Herausforderer Romano Prodi bereits als Punktesieger im TV- Duell gewähnt. Sichtlich zufrieden hatte sich der "Professore" nach dem Schlusswort zurückgelehnt. Das war der Augenblick, auf den der "Cavaliere" gewartet hatte: "Ich verspreche euch eine Abschaffung der Immobiliensteuer ICI auf alle Erstwohnungen. Also auch auf eure", versicherte er dem Wahlvolk. Als hätte er die ungläubigen Blicke der zwölf Millionen Zuschauer vor den Bildschirmen wahrgenommen, bestätigte Berlusconi sein Versprechen: "Ja, ihr habt richtig gehört. Die ICI verschwindet."

    "Duell mit Paukenschlag"

    Die unbequeme Frage nach dem Ersatz für das fehlende Steueraufkommen konnte zu diesem Zeitpunkt niemand mehr stellen. Die Sendung war zu Ende. "Duell mit Paukenschlag" titelte der Corriere della Sera. Die Note stellte sich der Premier wie gewohnt selbst aus: "Ich habe das Tennismatch klar mit 6:0, 6:0 gewonnen." Die großen Zeitungen des Landes sprachen am Dienstag von einem "ausgewogenen Duell ohne Sieger". Es war das gegensätzliche Temperament der beiden Rivalen, das den lebhaften Schlagabtausch bestimmte.

    Dem gelassen und freundlich wirkenden Prodi gelang es mehrmals, den sichtlich angespannten Regierungschef aus der Fassung zu bringen. Die Erfolgszahlen seines Gegners quittierte er mit einem Zitat von George Bernard Shaw: "Der Presidente klammert sich an die Zahlen wie ein Betrunkener, der nach einer Laterne sucht – nicht zur Erleuchtung, sondern um sich daran festzuhalten." "Behalten Sie den Besoffenen für sich. Ich fordere Respekt vor meinem Amt. Wenn hier jemand wie ein Besoffener redet, dann Sie", ereiferte sich Berlusconi und herrschte den Moderator an, seines Amtes zu walten.

    "Strohmann"

    Es war der einzige Moment, in dem das Duell aus dem Ruder zu laufen drohte. Während der gesamten Diskussion versuchte der Premier, die Glaubwürdigkeit seines Gegners zu untergraben und ihn als "Strohmann" und "nützlichen Idioten" im Dienst der Kommunisten zu präsentieren. Prodi irritierte den Ministerpräsidenten mit dem Vorwurf, das Land "heruntergewirtschaftet" und "tief gespalten" zu haben: "Sie treten hier auf, als hätten Sie fünf Jahre in der Opposition verbracht. Doch wenn Italien heute miserabel dasteht, dann haben Sie das zu verantworten."

    Die Zahl der Italiener, die den Schlagabtausch verfolgten, war um vier Millionen geringer als beim ersten TV- Duell – ein deutlicher Hinweis auf wachsende Politikmüdigkeit. Meinungsforscher schlossen eine Stimmenverschiebung durch das Duell aus. Nach einer internen Umfrage der Linksdemokraten soll Prodi weiterhin fünf Punkte vorne liegen. Umfragen dürfen bis zur Wahl nicht mehr veröffentlicht werden.

    Totò

    Am Dienstag tobten die Polemiken um die Abschaffung der ICI. Das Rechtsbündnis pflichtete dem Premier bei, die Opposition reagierte mit Spott. "Berlusconi kommt mir wie der Komiker Totò vor, der versucht, den Trevi-Brunnen zu verkaufen", ätzte Ex-Premier Massimo D'Alema. Der Cavaliere war derweil schon wieder auf Stimmenjagd. Die Streichung der Immobiliensteuer sei "völlig problemlos", versicherte er vor Kaufleuten, die er vor der "Machtergreifung der Leninisten" warnte. Ein Blick auf die Schlagzeilen über das "ausgeglichene" TV- Duell zeige, wie weit das "linke Regime" bereits gediehen sei. Dennoch wollte Berlusconi die Hoffnung nicht ganz aufgeben: "Ich vertraue der Intelligenz der Italiener und hoffe, dass es wenige Arschlöcher gibt, die für die Linke wählen." (DER STANDARD, Printausgabe, 5.4.2006)



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 26.06.2006, 12:06


    RIP Bruno!!!!!!!!!!!

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,423537,00.html



    Re: POLITISCHES

    Der Spinnenmann - 26.06.2006, 21:45


    und des auch noch am spitzing des ist so ein Skandal.
    Aber die Regierung hat ihn ja auch am Freitag für Vogelfrei erklärt, also Quasi durfte ihn jeder der ne Wumme hat abknallen



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 11.07.2006, 14:54


    Mein Gott, dir hams doch echt ins Hirn gschissen und dann vergessen umzurühren!


    web.de hat folgendes geschrieben: "Neger und Kommunisten": WM-Finale führt zu Verwicklungen


    "Neger, Moslems und Kommunisten": Italiens Ex-Minister Roberto Calderoli möchte bei den Blauen nur Weiße sehen.


    Rom - Nach dem WM-Sieg der Azzurri ist es zwischen Italien und Frankreich zu diplomatischen Verstimmungen gekommen. Der italienische Spitzenpolitiker der rechtspopulistischen Lega Nord, Roberto Calderoli, beschimpfte die französische Elf jetzt als "Mannschaft ohne Identität".
    Italien habe gegen ein Team gewonnen, "das um der Ergebnisse willen die eigene Identität verloren hat, indem es Neger, Moslems und Kommunisten aufgestellt hat", erklärte der Politiker, der schon früher mit seinen Provokationen in die Schlagzeilen geraten war.

    Italien sei in Berlin hingegen mit einer Mannschaft angetreten, "die sich aus Lombarden, Kampaniern, Venetiern und Kalabresen zusammensetzt - ein Sieg für unsere Identität", sagte Calderoli. Der französische Botschafter in Rom, Yves Aubin de La Messuzière protestierte gegen die Worte Calderolis und schrieb einen Brief an Senatspräsident Franco Marini. "Eine so inakzeptable und verächtliche Äußerung kann nur Hass nähren", meinte der Botschafter. Frankreich sei stolz auf das Nationalteam, das sich "aus Söhnen des Landes" zusammensetze. Er erinnerte zudem daran, dass mehrere französische Spieler bei italienischen Clubs unter Vertrag stehen.

    Der frühere Reformminister Calderoli, der der Mitte-Rechts- Regierung unter Silvio Berlusconi angehörte, musste im vergangenen Februar zurücktreten. Grund: Er war im Fernsehen mit einem T-Shirt aufgetreten, das Mohammed-Karikaturen zeigte. Wegen der T-Shirt- Aktion war es in der libyschen Stadt Bengasi zu Unruhen vor dem italienischen Konsulat gekommen, bei denen elf Menschen ums Leben kamen.



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 25.08.2006, 15:03


    Ich weiß schon warum ich da nicht hinfahr...

    polizei.bayern.de hat folgendes geschrieben: Bis Mitternacht des Eröffnungstages am Donnerstag, 18. August, reisten bereits 19.000 Besucher an. Am Freitag waren schließlich alle Campingplätze voll belegt und die Veranstaltung mit 25.000 Musikbegeisterten ausverkauft.
    Nach vorangegangenen Regenfällen war das Veranstaltungsgelände nach einer kurzen trockenen Phase bis zum Beginn einigermaßen abgetrocknet. In der Nacht zum Samstag setzten dann aber wieder starke Niederschläge ein und verwandelten das Festival-Gelände in eine große Schlammpfütze. So reisten am Samstag etwa 500 und im Laufe des Sonntags dann an die 9.000 Besucher vorzeitig ab.

    Wie angekündigt setzte die Polizei wieder auf die Bekämpfung von Drogendelikten. Mit einem großen personellen Aufwand und intensiven Rauschgiftkontrollen wurden knapp 500 entsprechende Straftaten aufgedeckt und zur Anzeige gebracht.
    Dabei wurden an die 1000 Gramm Marihuana, 410 Gramm Haschisch, 11 Gramm Heroin, 6 Gramm Kokain, 11 Stück Extasy und 302 Joints ganz guad Jungs... :shock: sichergestellt.
    Zwei Tatverdächtige wurden dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Es erging jeweils Haftbefehl.
    Einer davon, ein 26-jähriger Ecuadorianer, war erst vor kurzem nach einem Gefängnisaufenthalt wegen Raubes unter Meldeauflagen entlassen worden. Nachdem er jetzt mit Kokain und Heroin erwischt wurde, wird es für ihn wohl auch die nächste Zeit nichts mit der Freiheit werden.

    Die Bandbreite weiterer zu bearbeitender Delikte zog sich von gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung, Diebstahl, Landfriedensbruch, Hausfriedensbruch, Beleidigung, Strafvereitelung, Zechbetrug, Verstößen gegen das Waffengesetz, Schwarzhandel, Erschleichen von Leistungen bis hin zu Herbeiführen einer Explosionsgefahr.

    Zwei Tatverdächtige im Alter von 17 und 18 Jahren wurden in der Nacht zum Sonntag festgenommen, als sie versuchten, am Campinggelände eine Butangasflasche über einem Gasbrenner zur Explosion zu bringen. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn ihr Vorhaben geklappt hätte. Die Freiwillige Feuerwehr Übersee konnte die 2-Kilo-Flasche gerade noch rechtzeitig kühlen.

    Zu erheblichen Ausschreitungen kam es nach Veranstaltungsende am Sonntag gegen Mitternacht. Bis zu 500 Personen, darunter viele Jugendliche lieferten sich zuerst verbale Auseinandersetzungen mit den eingesetzten Security-Kräften. Schließlich eskalierte die Situation trotz defensivem Verhalten der eingesetzten Polizei. Die Randalierer rissen mehrere Eisengitterzäune aus der Verankerung und setzten Chemietoiletten in Brand. Zwei Polizeibeamte wurde durch Stein- und Büchsenwürfe am Kopf verletzt. Im Zusammenhang mit den Ausschreitungen kam es zu 19 Festnahmen.

    Auch eine Vielzahl von Straßenverkehrsverstößen wurden festgestellt. 20 Fahrzeuglenker werden wohl nach Fahrten unter Alkohol oder Drogen ihre Führerscheine einbüßen. 80 Anzeigen mussten wegen Geschwindigkeitsverstößen gefertigt werden.

    Auch das Thema Jugendschutz beschäftigte die Beamten. So wurden 8 Minderjährige nach Genuss von Betäubungsmittel oder unter starkem Alkoholeinfluss stehend angetroffen und in Gewahrsam genommen. Sie wurden von den Jugendpräventionsbeamten mit der Bahn zum Heimatort geschickt oder von den Eltern persönlich abgeholt. Zudem betreuten die speziell ausgebildeten Jugendpräventionsbeamten ca. 100 junge Menschen nach der Anzeigenaufnahme wegen Drogendelikten. Hier setzt die Polizei stark auf einen präventiven Charakter ihrer Arbeit.

    Die sanitätsdienstliche Betreuung oblag dem Bayer. Roten Kreuz, Kreisverband Traunstein, das mit insgesamt 260 Einsatzkräften (permanent 46 Personen), darunter 3 Ärzte präsent war. 1300 Versorgungen wurden durchgeführt. 75 Personen wurden durch den Rettungsdienst in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert.

    Die Freiwillige Feuerwehr hielt ständig 8 Mann für den vorsorglichen Brandschutz bereit.

    Seitens der Polizei waren an den einzelnen Tagen bis zu 175 Beamtinnen und Beamte im Einsatz.
    Zusammen mit den eingesetzten 240 Security-Kräften des Veranstalters konnte in professioneller Weise das Sicherheitskonzept umgesetzt werden.


    Thomas Kirchleitner
    Einsatzleiter
    Polizeidirektion Traunstein




    Re: POLITISCHES

    fuxal - 25.08.2006, 15:51


    schon allein das hat den splash kaputt gemacht ! das dauernde gefühl der überwachung ! 2 mal hams mich gfuizt die horsten



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 25.08.2006, 16:06


    Echt? wann? Bei mir war alles irie, aber liegt wahrscheinlich daran dass ich so vertrauenswürdig ausschau.. ;) :-P



    Re: POLITISCHES

    fuxal - 25.08.2006, 16:10


    mim nox einmal und als ic hallein zum camper gelaufen bin



    Re: POLITISCHES

    kalle - 25.08.2006, 16:54


    hölle da wär ich gerne dabei gewesen

    Zwei Tatverdächtige im Alter von 17 und 18 Jahren wurden in der Nacht zum Sonntag festgenommen, als sie versuchten, am Campinggelände eine Butangasflasche über einem Gasbrenner zur Explosion zu bringen. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn ihr Vorhaben geklappt hätte. Die Freiwillige Feuerwehr Übersee konnte die 2-Kilo-Flasche gerade noch rechtzeitig kühlen.



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 25.08.2006, 17:14


    Ich frag mich vorher ich des wusste... :D



    Re: POLITISCHES

    kalle - 25.08.2006, 19:32


    aber wie zu die gewesen sein müssen um soetwas zu versuchen, bärig
    :pfeif:



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 08.09.2006, 14:39


    Was war gestern los mit Bombendrohung am Honzi????



    Re: POLITISCHES

    kalle - 08.09.2006, 16:50


    habe ich leider nichts von mitbekommen, auch aus den medien habe ich noch nichts erfahren



    Re: POLITISCHES

    fuxal - 08.09.2006, 18:12


    ich hab auch nix gehört !
    weiss ja nicht was der domi alles für untergrund connies hat



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 11.09.2006, 09:17


    Hat mir meine Untergrund Schwester erzählt...;)



    Re: POLITISCHES

    BavarianStallion - 14.01.2009, 16:41


    Aha: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/tchiboesso100.html

    Man, man, man. Die haben Nerven. Also bei mir löst "Jedem dem seinen" nicht unbedingt Gedanken an "Jedem das seine" aus. Ich mein is echt beschissen dass die Nazis so ein Spruch über ein KZ schreiben (ausserdem wusste ich des auch gar nicht), aber man kann auch alles hochsterilisieren. Wer bombadiert denn seit Tagen den Gazastreifen als angebliche Reaktion?
    Ich will mich da auf keine Seite schlagen, aber ich finds pervers wenn man da Nazikacke/Gedanken"gut" dahinter vermutet und sich angegriffen fühlt, aber gleichzeit Menschen in einem fucking Krieg tötet. Kommts mal wieder klar!

    NIE WIEDER KRIEG, ihr Spacken :!:



    Re: POLITISCHES

    Der Spinnenmann - 14.01.2009, 23:33


    JA man kann auch alles als Vorbelastet sehen was mla irgendwer gesagt hat so ein Witz



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