Kapitel III - Terror am Blackrock

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    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Fellknäuel - 28.10.2011, 17:42

    Kapitel III - Terror am Blackrock
    Seit fast einer Woche hielten sich die Gefährten nun schon in der Brennenden Steppe auf, doch bis zu ihrem Ziel, dem Blackrock, welcher sich in weiter Ferne unheilverkündend am Horizont auf türmte, war es noch immer ein langer Weg. Zudem kamen sie nicht sehr schnell voran, denn der Boden war felsig und unwegsam, und richtige Straßen gab es hier nicht. Und dann war da diese intensive Wärme in der Luft, die an vielen Stellen vor Hitze flimmerte, ganz besonders über jenen Stellen, an denen der Boden aufgebrochen war und geschmolzenes Gestein hervor spie.
    Anfangs hatte Caleb die fremdartige Umgebung noch faszinierend gefunden, doch schnell hatte sich die ungewohnte Hitze unangenehm bemerkbar gemacht; in der Redridge-Region herrschte nun mal ein rauheres Klima, weshalb der Junge kalte Temperaturen besser ertragen konnte als heiße. Recht bald hatte er seine Weste ausgezogen, kurze Zeit später dann auch sein Hemd, doch das Klima belastete ihn auch weiterhin.
    Shalindreya schien die Umgebung auch nicht zu gefallen, doch hatte dies bei ihr andere Gründe. Sie wußte, wie gefährlich die Brennende Steppe war, denn in dieser Region trieb sich allerlei gefährliches Gesindel herum. Die Oger und die an das Klima angepaßte Fauna waren dabei noch die harmlosesten Wesen, auf die sie hier stoßen konnten. Gefährlicher waren da schon die Orks des Blackrock-Clans und die Darkiron-Zwerge aus Shadowforge. Doch auch sie verkamen schon fast zur Nebensächlichkeit, wenn man sie mit dem Schwarzen Drachenschwarm verglich. Shalindreya wußte aus sicheren Quellen, daß diese Kreaturen in diesem verheerten Landstrich reichlich vertreten waren. Und wenn es wirklich stimmen sollte, daß ihre Feindin, die Drachin Onyxia, vom Blackrock aus operieren sollte...
    Die wenigsten Probleme schienen die beiden Gnome zu haben, denn sie gaben sich die meiste Zeit ziemlich unbekümmert. Sie unterhielten sich fröhlich, während sie auf Schnetzelfetzer ritten, erzählten Witze und stritten sich beizeiten auch. Kurz, sie trugen ihren Teil dazu bei, die Stimmung in der Gruppe ein wenig zu heben. Insbesondere bei Caleb hatte Jouliette einen nicht unerheblichen Erfolg erzielt, denn am dritten Tag hatte sie ihm ein Gerät gegeben, das mit einer Art Propeller kühle Luft zu erzeugen imstande war. Es lief allerdings nur wenige Stunden lang und mußte dann doppelt so lange ruhen, um neue Kraft zu sammeln. Shalindreya war dennoch dankbar dafür, denn so mußte sie Calebs Genörgel zumindest nicht rund um die Uhr ertragen.
    Zwar ermahnte sie ihn ständig, endlich Ruhe zu geben, doch das hielt oft nur wenige Minuten. Er fand ständig einen neuen Grund, der Elfe die Ohren voll zu jammern, und sie begann zu ahnen, daß ihre Nerven während dieser ganzen Reise einer harten Zerreißprobe ausgesetzt sein würden.



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Basol - 28.10.2011, 20:06


    Aldrion trabte mit seinem Pferd ruhig neben der Gruppe her. In den letzten Tagen hatte sich nichts Ungewöhnliches ereignet, was seine Aufmerksamkeit verdient hätte. Er war auch eher unauffällig geblieben.



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Redeyes - 28.10.2011, 21:56


    Der von Ihnen eingegebene Text enthält: 401 Wörter

    Alia fühlte sich auch nicht gerade sehr wohl in dieser gegend, dabei war es nichteinmal so sehr die hitze oder die gefahr durch Oger, Orcs, Drachen oder was hier sonst noch so rumschwirrte, es war irgendwie das land selbst. Es wirkte trostlos unfruchtbar, leblos... das schwarze unwirtliche gestein unter ihren Pfoten und die Lavaflüsse an denen sie vorbeikamen verstärkten den eindruck nur noch... das einzige was schlimmer war als dieser landstrich, war der anblick von Felwood vor ein paar Jahren gewesen. Dieser von dämonischer energie verdorbene Wald und das ebenso verdorbene Leben was er hervorbrachte war noch schlimmer als diese tote schwarze felswüste. Einzig und allein ein paar einzelne Mytriel, Dunkeleisen oder Thoriumablagerungen waren kleine positive lichtblicke für Alia, auch wenn sie sich manchmal mit den Gnomen darum streiten musste. schlieslich einigten sie sich darauf die vorkommen zu teilen, vermutlichhatten die Gnome mit den Metallen eigene Pläne. "oh man ich hoffe wir können diese gegend schon bald wieder verlassen, hier wird man ja depressiv."

    Auch Isis fühlte sich hier alles andere als gut, wobei ihr ebenfalls der Schwarze Schwarm am meisten sorgen machte. gerne währe sie herumgeflogen und hätte die gegend ausgespäht, doch das Risiko das die Schwarzdrachen einen anderen Drachen wie sie riechen würde und so der Gruppe auf die Schliche kam war einfach zu gross. Ihr blieb nichts anderes übrig als bei Alia und der gruppe zu bleiben, die ihren geruch überdeckte.

    Zalaschi konnte man die woche in der Brennenden Steppe sehr gut ansehen. Als ein Wasserwesen litt er unter der Hitze und besonders unter der Trockenheit. Schlaf hing er halb auf seinem Pferd und schien bemüht sich so wenig wie möglich zu bewegen, während er gleichzeitig versuchte sein Reittier richtung John zu lenken. Es war vermutlich schon das dritte oder vierte mal das Zalaschi den Magier darum bat ihm Wasser herbeizuzaubern. und obwohl Zalaschi vermutlich mindestens das doppelte als jeder andere in der gruppe trank, schien es nicht viel zu helfen. seine Schuppen waren matt, spröde und schienen von einem klebrigem russ bedeckt der seltsamerweise nur an seinen schuppen aber nicht an der kleidung der anderen haftete. auch gewann man man den eindruck als hätte Zalaschi gewicht eingebüsst so das sein Schuppenkleid ein bischen wirkte wie als würde jemand Lederkleidung tragen die ein paar nummern zu gross für ihn währe. "Hey John... kannst du mir bitte nochmals ein paar Flaschen Wasser herbeizaubern... diese hitze bringt mich noch um..."



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Vicati - 28.10.2011, 23:22


    +400

    Vicati lenkte sein Pferd etwas hinter den anderen her. Seltsam, dass der Magiedämon nicht wieder aufgetaucht war, er hätte ja die Flüsternden Schatten befragt, aber momentan schaffte, er es nicht, alleine zu sein. Dämonenbeschwörung in der Nähe von mehreren Lichtanbetern war immer eine schlechte Idee. Also musste er einfach die Augen offen halten.
    Es war nicht das erste Mal, dass Vicati durch die Brennende Steppe reiste - Hexer gerieten irgendwie immer wieder in das verbrannte Landstück - und er hatte die Hitze erwartet. Dennoch war es in seinen dicken Roben ziemlich schwer auszuhalten und deshalb war er schweissgebadet. Dennoch, abziehen wollte er sie nicht, sie war ein verzaubertes Einzelstück mit einigen magischen Tricks. Wenn er sie aber nicht trug, waren einige Schutzzauber nicht aktiv und sie konnte leicht beschädigt werden. Also musste er die Hitze wohl oder übel aushalten.

    Die Krähe, nein, nicht mehr die Krähe, der Krähendämon stand auf einer Schneekuppe mit Blick auf die Tore von Ironforge. Sein Körper hatte sich stark verändert. Die Krähenbeine waren länger geworden, ein zweites Kniegelenk war unterhalb des ersten aufgetaucht, die Flügel hatten sich auf den Rücken verschoben und ein zweites und drittes Paar war aus seinen Schultern gewachsen. Die Brust war nun deutlich menschlicher, wenn auch recht schmächtig und auch grössentechnisch konnte das Geschöpf es noch nicht ganz mit einem Menschen aufnehmen. Dafür hatte das Geschöpf nun lange, mit schwarzen Federn bedeckte Arme, die am Ende in eine Hand mit drei Klauen, aber ohne Daumen ausliefen. Der Kopf sah furchteinflössend aus. Die Federn verschwanden zum Hals hin langsam und wurden zu leinen, schwarzen Schuppen. Der Schnabel war geblieben hatte sich aber der Grösse angepasst und war gekrümmter geworden. Die Augen leuchteten rot, unterhalb des eigentlichen Augenpaars hatten sich noch zwei weitere, etwas kleinere Paare gebildet. Zum Scheitel hin begannen die Federn wieder zu spriessen und bedeckten den Hinterkopf wieder mit normalen Federn.
    Der Dämon nahm Witterung auf. Er hatte sich transformiert, war wieder ein Stück näher an seiner einstigen Form. Seine Kräfte waren durch die Magie des Nethers gewaltig gewachsen und sein Körper hatte sich angepasst. Das hiess aber nicht, dass er genug hatte, natürlich nicht, er war unersättlich. Er wollte mehr Magie, er wollte das Licht der Gruppe, die er verfolgt hatte. Mit seinen neuen Kräften würde er sie einfach aufspüren können, vor allem, weil er vor seiner etwas unfreiwilligen Abreise einen Teil der Magie dieses Schamanen absorbiert hatte. Damit war es ein Kinderspiel, sie aufzuspüren. Sie strahlten wie eh und je, wie eine aufgehende Sonne im Süden. Oh, so viel köstliche Magie...
    Das Krähenwesen stemmte seine Füsse in den Schnee, stiess sich ab und entfaltete seine Flügel. Nach einem kurzen Moment des Fallens hatte der seine drei neuen Flügelpaare so koordiniert, dass er sich in die Höhe schwingen und nach Süden, zur Brennenden Steppe fliegen konnte.



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Nemthos - 29.10.2011, 10:26


    Erschöpft wischte sich Jurek den Schweiß von seiner Stirn. Auch er hatte sein Hemd ausgezogen, jedoch schien ihm die Hitze nicht so viel auszumachen wie den anderen. Dafür jedoch hatte er dunkle Ringe unter seinen Augen, die von den beinahe täglichen Alpträumen zeugten, die ihn heimsuchten und mit jedem Mal schlimmer und realistischer wurden. Er schloss leicht die Augen und konzentrierte sich auf die Umgebung. Bereits aus dieser Entfernung konnte er den Riss zwischen ihrer Welt und den Elementarebenen spüren, der in regelmäßigen Abständen Wellen von Energie abstrahlte. Als seine Narbe am Unterarm zu brennen schien, öffnete er wieder die Augen und betrachtete diese. Ihre normalerweise weiße Färbung hatte sich rötlich gefärbt und sie strahlte leichte Hitze an den Rest seines Körpers aus. Nach einigen Sekunden war dies wieder vorbei, wobei Jurek sie noch einige Augenblicke anstarrte, bevor er sich der Beobachtung der Umgebung widmete, um einen geeigneten Ort für die Herstellung von Zalaschis Waffe zu finden.



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Basol - 29.10.2011, 10:36


    Röchelnd atmete Aldrion die heiße Luft ein, der Schweiß rann ihm von der Stirn und er fühlte sich schlecht. Ja, dieser Ort war grässlich. Er war zum Ersten Mal hier, in seinem Leben hatte er das Königreich Sturmwind nie verlassen. Der Schurke sah noch schlechter aus als vor einigen Tagen, die Hitze tat ihr übriges und ließ ihn nur sehr schlecht schlafen. Zudem war er gefrustet, dass er dem Geheimnis des unsäglichen Steins seines unsäglichen Vaters immer noch kein Stück näher gekommen war. Aber wenigstens ging es dem Nagaviech noch schlechter als ihm, wie er mit Genugtuung dachte. Diese Viecher sollten allesamt ausgerottet werden. Auch die anderen wie Jurek, Caleb oder Vicati schienen mit der Hitze zu kämpfen haben.
    Aldrion nahm seine Flasche, die ihm an den Gürtel gebunden war, und nahm einen kräftigen Schluck. Das war alles, was ihm für den Nachmittag zugestanden worden war. Viel zu wenig, wie er fand. Dennoch dankte Aldrion dem Licht für jeden Tropfen erfrischenden Wassers, den er in diesem schrecklichem Ort genießen durfte...



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Nalim - 29.10.2011, 11:00


    John lag mit dem Rücken auf seinem Raptor, die Beine übereinander geschlagen so das es ein Wunder war das er sich überhaupt auf Butzis Rücken halten konnte. Nun endlich schätzte mal ihn, als festen Teil der Gruppe. ´´John.. hast du mal etwas Wasser..´´, ´´John ich habe Durst.. Bitte´´, ´´John ich muss diese Wunde reinigen.. sonst sterbe ich´´. Wobei er sich nicht sicher war ob das letzte von einer anderen Gruppe noch in seinem Kopf geblieben gewesen war.
    Wieso hat er nicht einfach gesagt, das er auf Brot Spezialisiert ist?
    "Ich weiß nicht ob ich das kann.. Fischlie. Mein Raptor hat Hunger auf Fleisch, und wenn du vertrocknest, hab ich etwas Dörfleisch um meine Butzi bei Laune zu halten.." Das war natürlich eine Lüge. Butzi war Vegetarierin. Zumindenstens wenn Vegetarier bedeutet ´´isst keine Freunde von John´´.
    Mit einer galanten Drehung saß er wieder aufrecht auf seinem Raptor und öffnete die Taschen an seiner Seite, lehnte sich nach links um seinen Arm dort verschwinden zu lassen und sie, mit den Fingern suchend, zudurchstöbern. Auffällig daran war, das er immer weiter in der Tasche zu verschwinden schien, um so mehr er sich zur Seite lehnte, bis er sich wieder aufrichtete und ein par Eiswürfel in der Hand hatte.
    "Ansprüche.. Furchtbar.. Schrecklich.. Nagas.. Alles Diven.." murmelte er und zauberte einen weiteren Beutel Wasser hervor in den er die Würfel dort hinein fallen lies und ihn dann Zalaschi zuwarf. "Versuch nicht zuviel zu trinken. Butzi hat Hunger."



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Mali - 29.10.2011, 12:11


    Die beiden Elfenbrüder hielten die hitze ebenso wenig aus wie die anderen der gruppe aber hielten tapfer mit. Nathanael sah schlechter aus als sie beide, er hatte mit entzugserscheinungen zu kämpfen und wäre beinahe vom pferd gefallen hätte Amras ihn nicht gehalten. Doch sie konnten keine pause einlegen. Also blieben die beiden Elfen neben dem alten mann und passten auf ihn auf.



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Lias - 29.10.2011, 22:09


    Die Gruppe war viel zu groß. Es war völlig egal, wo sie entlangreisten. Selbst ein hirntoter Oger würde sie bemerken. Also führte Serrah die Gruppe über die Straße. Jeder, der sich für sie interessierte, hätte sie ohnehin schon lange entdeckt. Stoisch ertrug Serrah die mannigfaltigen Nörgeleien der Gruppe. Um die Elfe schimmerte die Luft leicht rötlich. Ihr machte die Hitze nichts aus. Sie war gegen Hitze gefeit. Den Schutz hatte sie in schwächerem Maße auf den Rest der Gruppe ausgedehnt. Trotzdem nörgelten sie. Mit einer gewissen Ausdauer, wie Serrah anmerken musste.
    "Es gibt keine Rast, bis wir sichereres Gelände erreichen. Laut Karte dürfte es nicht mehr weit sein."



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Basol - 30.10.2011, 13:50


    "Moin, Kameraden!", rief plötzlich eine laute, raue Stimme. "Ihr seht ja nicht sonderlich gut aus, ist aber auch kein Wunder, bei der Hitze hier!"
    Aldrion drehte sich um und sah mehrere Personen auf Reittieren auf sich zureiten. Vorne ritt ein äußerst rüstiger Zwergenkrieger mit einem prächtigem roten Vollbart auf seinem Widder. Daneben eine junge, braunhaarige Menschenfrau, die offensichtlich Magierin war, da sie eine prachtvolle Robe trug. Der Dritte im Bunde war ein hochgewachsener Nachtelf auf einem Säbler. Der Tatsache, dass neben diesem ein großer, kräftiger Wolf herlief, entnahm Aldrion, dass es sich um eienn Jäger handelte. Der Vierte im Bunde war ein etwas älterer Menschenmann mit blassblonden Haaren, der auf einem schönen, braunen Pferd ritt.
    Aldrion betrachtete die Personen skeptisch. Sie wirkten alle ähnlich verschwitzt, wie ihre Gruppe, doch voller Vitalität.
    "Keine Sorge, Kameraden, bis zum 'großen Treffen' ist es nur noch ein Katzensprung!", rief der Zwerg, welcher dem Anschein nach der Anführer der Gruppe war. "Also haltet noch ein wenig durch, ich bin sicher, wir werden eine Menge Spaß haben und als große Helden in die Geschichte Azeroths eingehen!" Er verfiel in ein wildes, schallendes Lachen.
    Tausend Fragen schossen Aldrion durch den Kopf. Was für ein Treffen? Und warum ausgerechnet an so einem schrecklichen Ort? Was zur Hölle ging hier vor sich? Was waren das für Typen? Er wusste es nicht, schließlich war er nicht allwissend. Aber er hatte die wage Vermutung, dass er bald mehr darüber erfahren würde...



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Nemthos - 30.10.2011, 19:14


    Überrascht, dass sie in dieser Gegend auf eine nicht aggressive Gruppe trafen, wandte sich Jurek den Neuankömmlingen an. Sein Blick zeigte leichte Verwirrung, als sie vom 'großen Treffen' sprachen, als ob es vollkommen klar wäre, dass auch ihre Gruppe daran teilnehmen würde.
    "Tut mir Lied...muss am Wetter liegen, aber was war das nochmal für ein großes Treffen?" fragte er, während er versuchte etwas unkonzentriert und müde zu wirken, was ihm ziemlich überzeugend gelang.



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Ena - 30.10.2011, 22:22


    Wie ein rosaroter Wurm hing ihm die Zunge aus dem mit rasiermesserscharfen Reißzähnen besetzten Maul. Widerstandsfähig wie die Fingerkuppen von Plattenhandschuhen hafteten die Krallen im spröden, trockenen Gestein der Steppe. Vollkommen nackt bis auf einen aus einer Mönchskutte gebastelten Lendenschurz und seinem Fell lief der Worgen bei der Gruppe, mal ganz nahe bei ihr, mal sehr weit weg, stets begleitet von einem Hecheln, welches verriet, dass ihm die Hitze näher ging, als er es wirken ließ. Unmittelbar nachdem Caleb das erste Mal gejammert hatte, war Flynn dazu übergegangen, dieses Gebiet in einem bei Weitem anpassungsfähigeren und robusterem Körper zu durchqueren, und so lief er nun auf allen Vieren, die Augen suchend, die Nase witternd. Er war ein Wolf. Zur Not würde er das Blut eines Wildtieres trinken, aber die anderen brauchten Wasser, Schatten. Vielleicht konnte er etwas finden. Oder zumindest jemanden ausrauben. Plötzlich hörte er einen Ruf, gerade, als er sich Serrahs Pferd genähert hatte, dann erblickte er Zwerge - und wie aus dem Nichts war er auch schon verschwunden. Musste ja nicht jeder sehen, dass diese Gruppe ein Worgen begleitete, nicht wahr? Außerdem mochte er Zwerge nicht, sie waren so...unerotisch.



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Vicati - 30.10.2011, 23:05


    Ein Zwerg, eine Magierin, noch ein Mensch und sogar ein Nachtelf. Für Vicatis Geschmack hattens ich eindeutig zu viele der lila Spitzohren dafür entschieden, aus ihren geliebten Wälder rauszukommen und nach Azeroth zu kommen. Die Exemplare, denen er bisher begegnet war, waren sehr misstrauisch gewesen. Aber es mussten ja nicht alle so sein.
    "Ja, genau. Wir wollten alle auch zu diesen 'grossen Treffen', was hätten wir sonst für einen Grund durch diese Einöde zu reiten", meinte Vicati. "Allerdings hat man uns nur unzureichend informiert und das bisschen, das wir wussten, hat die Hitze hier verbrannt. Ich kann mich gerade ganz schlecht erinnern. Könntet ihr einem ... zerstreuten Magier auf die Sprünge helfen?"



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Basol - 01.11.2011, 19:08


    "Waaas, das wisst ihr wirklich nicht?", lachte der Zwerg überrascht. "Ihr seid ja wirklich Hinterwädler, wies aussieht! Der 'Drachentöter' hat den Plan, den Schwarzfels zu stürmen und alle Drachen darin zu auszurotten! Und er hat einen Aufruf gestartet, der Teilnehmer aus aller Welt auffordert, ihm zu folgen! Wollt ihr euch dem auch anschließen? Das würde uns sehr freuen!", rief der Zwerg.
    Da wurde Aldrion einiges klar. Der Drachentöter, schon viel war über diese Person berichtet worden, in Sturmwind war er kannten nicht allzu viele ihn. Doch er war noch so sehr berühmt, dass wirklich jeder ihn kannte und offensichtlich wollte er das mit diesem waghalsigen Plan ändern. Aldrion hatte keine wirkliche Lust, den Schwarzfels zu stürmen, aber wenn sie übereinkamen, musste er wohl mitmachen.
    "Es winken unsagbar wertvolle Schätze für uns alle, wenn es Erfolg hat und wir befreien die Welt von einer üblen Bedrohung.", sagte die Menschenmagierin lächelnd. "Was sagt ihr?"
    "Wir werden bestimmt siegreich rein!", rief der Zwerg enthusiastisch.



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Fellknäuel - 02.11.2011, 16:52


    Shalindreya wußte nicht so recht, was sie von dieser Enthüllung halten sollte; ein frontaler Angriff auf den Schwarzen Drachenschwarm? Selbstmord, war das erste, was ihr durch den Kopf ging. Doch wenn die Angreifer Erfolg haben sollten, würden sie der Welt damit zweifellos einen unschätzbaren Dienst erweisen.
    Trotzdem – so gerne sie sich in den Dienst einer solch edlen Sache gestellt hätte, so wenig war es ihr im Augenblick möglich. Ihr eigentliches Ziel, Caleb und den Ehrenwerten Wächter sicher in den Norden zu geleiten, hatte für sie allerhöchste Priorität. Dennoch konnte diese Aktion ein echter Segen für ihre eigene Gruppe sein, denn wenn der Schwarze Drachenschwarm durch allerlei Abenteurer vor der eigenen Haustür abgelenkt war, stiegen damit ihre Chancen, ungesehen hindurch zu schlüpfen.
    Caleb betrachtete die Neuankömmlinge mit gemischten Gefühlen; ob dieses Langohr genauso nervig war wie Schalindreia und Serra? Aber die große Katze, auf der er ritt, faszinierte den Jungen. Sie war in etwa genauso groß wie Schnetzelfetzer, aber im Gegensatz zu dem Robosäbler der Gnome handelte es sich hierbei um ein Tier aus Fleisch und Blut. Und ihr Fell sah so weich und kuschelig aus, daß Caleb sie am liebsten gestreichelt hätte. Sie schien sich in dieser Gegend allerdings nicht viel wohler zu fühlen als er selbst oder seine Begleiter. Der Anblick hielt ihn so sehr gefangen, daß er gar nicht auf die Worte dieser anderen achtete. Nur daß sie irgend etwas von Drachen redeten, wurde ihm bewußt.
    Die einzigen aus der Gruppe, die eine wirklich positive Reaktion auf die Worte des Zwergs zeigten, waren die beiden Gnome. “Hurra! Drachen weg ballern, das klingt nach Spaß!“ jubelte Joulius und schwenkte begeistert seine Flinte in der Luft herum.
    “Fuchtel nicht so mit dem Ding hier rum, du verletzt sonst noch jemanden!“ fuhr ihn Jouliette an und verpaßte ihm einen Schlag auf den Hinterkopf.
    “Au! Ach was, die Knarre ist doch gesichert. Aber wenn wir zu den Drachen kommen – dann werd ich sie entsichern, daß den Viechern Hören und Sehen vergeht!“



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Nemthos - 02.11.2011, 23:19


    Jurek sah überrascht den Zwerg an, als dieser ihnen erklärte, was es mit dem großen Treffen auf sich hatte.
    Glauben die wirklich, dass sie gegen den schwarzen Drachenschwarm ankommen werden?
    "Hat dieser Drachentöter den schon mal einem Drachen die Stirn geboten? Weiß er, wie es ist, gegen einen ausgewachsenen Drachen zu kämpfen?"
    Er dachte kurz zurück an ihr Treffen mit Onyxia in der Kanalisation von Stormwind und an das bedrückende Wissen, dass jeder Augenblick der letzte hätte sein können. Sich von diesem Gedanken losreißend sah er zu Serrah hinüber.
    "Was meint ihr, Richterin? Sollen wir ihnen helfen?"



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Lias - 03.11.2011, 15:10


    "Eine der ersten Lektionen meines Mentors an mich lautet: Spiel nicht den Helden", antwortete Serrah indirekt. Die Blutelfe hatte während des Gespräches keine Miene verzogen und auch jetzt blieb ihr Gesicht eine Maske der Neutralität.
    "Helden sterben jung. Zwar verdient der schwarze Drachenschwarm jede Bestrafung, die ein sterblicher Verstand sich für sie ausdenken kann, aber ich würde nur höchst ungern mit einem zusammengewürfelten Haufen irgendwelcher Helden", das Wort "Helden" hätte genausogut "Idioten" sein können, wenn man die Betonung der Elfe als Maßstab nahm: "gegen den schwarzen Drachenschwarm ziehen. Ich bin dagegen."



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Basol - 03.11.2011, 15:12


    "Natürlich!", gackerte der Zwerg. "Er und seine Männer haben schon recht viele schwarze Drachen erlegt. Mit dem zusammenzuarbeiten ist doch der Traum jedes Kindes!"
    "Tse...", murmelte der Nachtelf. "Tön mal nicht so rum, Grambart. Du bist doch so hohl, dass man dir ohne deinen Bart durch den Kopf schauen könnte..."
    "Ach Klappe, Baumschmuser!", fauchte der Zwerg.
    "Bitte beruhigt euch mal, ihr zwei elenden Streithähne!", rief die Frau mit beschwichtigend erhobenen Händen. "Ihr könnt euch doch nicht gegenseitig umbringen, bevor wir da sind!"
    "Ja, das wäre nicht sonderlich schön...", erwiederte der ältere Mensch. "Ihr solltet lieber warten, bis es zum richtigen Kampf kommt..."



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Nemthos - 05.11.2011, 10:16


    Jurek nickte kurz bei Serrahs Antwort und sah dann mit entschuldigendem Gesichtsausdruck zu der anderen Gruppe.
    "Ihr habt es gehört...wir werden euch leider nicht helfen können, tut mir Leid."



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Ena - 05.11.2011, 11:28


    "Jurek."
    Leise, da sie den Entschluss der Richterin nicht so offen unterwandern wollte, lenkte Ena ihr Pferd neben das ihres Freundes und berührte ihn am Oberarm, damit er ihr seine Aufmerksamkeit schenkte. "Seit wir dieses Gebiet betreten haben, spüre ich Unruhen in der Geisterwelt. Irgendetwas stimmt nicht, und dieses Etwas scheint direkt aus dieser Richtung zu kommen." Die Schamanin wies mit besorgter Geste nach rechts, wo man bereits schattenhaft die Silhouette eines gewaltigen Berges erahnen konnte. "Dieses große Treffen könnte die einzige Gelegenheit sein, dort nach dem Rechten zu sehen. Soweit ich weiß, wimmelt es dort von Schwarzdrachen - und alle, die es dort gibt, werden in diesem Augenblick abgelenkt sein."



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Redeyes - 05.11.2011, 12:08


    Zalaschi nahm die Wasserflasche entgegen und überhörte die Sprüche des Magiers, zumindest wollte er den anschein erwecken. Dieser Untote mit seinem Rosa Raptor war wirklich merkwürdig. "Ja ist klar... verarbeite die spinnen die hier leben lieber zu ner Wurst für dein Reittier." Zalaschi versuchte gleichgültig zu klingen doch so ganz gelang ihm das nicht, dazu war er einfach viel zu erschöpft. "danke für das Wasser." Er nahm ersteinmal einen kräftigen schluck. Am liebsten hätte er sofort die ganze flasche getrunken, doch schlieslich musste dieses Wasser noch eine weile reichen, schlieslich hatten die Magier genug damit zu tun die Truppe mit Wasser zu versorgen und der Zauber gegen die Hitze wirkte bei ihm ja auch nicht.



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Nemthos - 05.11.2011, 14:17


    Jurek schenkte Ena ein sanftes Lächeln, bevor er kurz nickte.
    "Ja, ich weis. Ich kann es auch spüren...aber ich werd Serrah sicher nicht so offen in Frage stellen, sondern wollte es den anderen bei einem unserer nächsten Rasten erklären."
    Er wandte den Kopf zur Silhouette des Blackrocks und sein Blick verdüsterte sich.
    "Ich kann den Riss bereits jetzt erkennen...das ist kein gutes Zeichen."



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Basol - 05.11.2011, 14:43


    Da Aldrion neben ihnen gestanden hatte, hatte er ihre Worte gehört. Ena und Jurek... Wollten die etwa wirklich dahin, schoss es Aldrion durch den Kopf. Nein, er hatte Angst, scharf auf dieses selbstmörderische Abenteuer war er nicht, aber konnte er sich dem entziehen? Wahrscheinlich nicht...
    "Nun, teilt es uns mit, wenn ihr zu einer Einigung gekommen seid...", grinste Grambart und rieb sich die Hände. Es war zu erkennen, dass er die Vorfreude kaum zurückhalten konnte.
    Verrückte gab es überall, schoss es Aldrion durch den Kopf.



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Nalim - 05.11.2011, 15:15


    "Schwarze Drachen erlegen? Ich kannte mal einen schwarzen Drachen, mit dem habe ich immer Karten gespielt. Ein schrecklicher Spieler, und jedesmal wenn man gewinnt sagt er etwas wie ´´Wie kannst du es wagen.. du erbärmliches Wesen, dafür werde ich dir die Knochen aus deinem Leib reißen..´´" John hatte sich von seinem Raptor erhoben und balancierte nun auf dem Rücken seiner Butzi wärend er die tiefe grollende Stimme eines schwarzen Drachens nach machte.
    "Und kaum erwähnt man in einem als Scherz gemeinten Satz, das ihre Spezies sogut wie vor dem Untergang steht und seine Mutter letzte Nacht im Bett.. Pa-Paw war, schon versucht er einem den Kopf abzubeißen. Es war ja nur ein Witz, und seine Spielschulden hat er auch nicht bezahlt.." John drehte sich auf seinem Raptor nach vorne und stellte seinen Fuß auf den Kopf von Butzi, die das mit einem knurren Kommentierte. "Hach ja, Blackrock, das weckt alte Erinnerungen. Habe ich schonmal davon erzählt das ich kurzzeitig im Blackrock gearbeitet habe? Als Aushilfskoch in der Taverne, man das war ein Spaß. Gute Musik, gutes Bier und die schärfsten Zwergen Dirnen auf ganz Azeroth. Leider bin ich tot, also interessiert mich Bier nicht, und Dirnen auch weniger, aber die Musik war toll. Man, was ich da alles erlebt habe, zumindenstens bis zu dem Tag wo ich die Essensreste weg kippen sollte und ausversehen alles über Lord Incendius gekippt habe, der ja eine Etage tiefer war. Zwar ist er ein Feuerelementar, aber als mir vor Schreck der Kessel aus den Händen gerutscht, und ihn in die Laga geschlagen hat, das fand er auch nicht so großartig. Da hab ich meine Füße in die Hand genommen, das kann ich euch aber sagen.. Hach ja. Der Blackrock.. schöne alte Erinnerungen.." Für einen moment starrte der Magier verträumt in die Ferne, soweit man das beurteilen konnte, bis er sich wieder grade aufstellte.
    "Ich bin dafür wir gehen da hin, sagen dem guten alten Incendius guten Tag, und prügeln dem Schwarzdrachen seine Spielschulden aus den Flügeln!"



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Mali - 05.11.2011, 16:18


    Amras lauschte dem ganzen hin und her während er weiterhin ein auge auf seinen Vater hielt. Nathanael blickte kurz zu den neuankömmlingen und dann zu dem Untoten. " Haltet endlich euren mund, beim Licht nochmal..Das ist ja nicht aus zu halten." Gereizt blickte er John an.



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Fellknäuel - 05.11.2011, 21:17


    "Wollen die echt einen Drachen um bringen?" fragte Caleb, der mittlerweile die Ambitionen dieser kleinen Gruppe erkannt hatte, erstaunt in halblautem Ton. "Müßten die dazu nicht erst mal... fliegen können?" Er kannte Drachen nur aus Geschichten, wußte aber, daß sie fliegen konnten (wozu sollten diese riesigen Flügel auch sonst gut sein?), und er konnte sich beim besten Willen nicht vor stellen, wie jemand einen hoch oben in der Luft fliegenden Feind an greifen wollte.
    Weder Khel´maar noch Shalindreya kümmerten sich um diese Frage; sie beide fanden die Frage viel interessanter, wie sie dieses gewagte Vorhaben aus nutzen konnten, um am besten und sichersten am Blackrock vorbei zu kommen.



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Lias - 05.11.2011, 22:12


    "Caleb, du kannst mal gut davon ausgehen, dass die Drachen des Blackrock in der nächsten Zeit ein paar Pfund zulegen werden", merkte Serrah von ihrem Schreiter aus an: "Es mag eine verdienstvolle Tat sein, in der Wildnis einen einzelnen Drachen zu Boden zu bringen und die Welt von seiner Existenz zu befreien. Ganz anders sieht es im Blackrock aus. Der ganze Berg ist voller Schwarzdrachen und deren Diener. Der. ganze. verdammte. Berg."
    Andererseits zeichnete sich da grade eine Möglichkeit ab. Der einzige Weg in die Searing Gorge war nunmal durch den Blackrock. Und den mussten sie nehmen. Ein wenig Ablenkung konnte nicht schaden. Die Gruppe wusste vermutlich zu einem großen Teil nicht einmal, dass sie direkt durch den Blackrock mussten. Oder sie wussten es und hatten geschwiegen. Der Elfe war es gleich.
    "Priesterin. Diese Amateurdrachentöter werden uns eine willkommene Ablenkung bieten. Wenn wir so versuchen würden durch den Blackrock zu reisen, würden uns die Drachen vermutlich entdecken..."
    Das die Drachentöter dann sterben würden, ließ sie unerwähnt. Man musste Prioritäten setzen.



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Fellknäuel - 05.11.2011, 22:34


    Caleb, der die Ironie in den Worten des Paladins nicht erkannte, fragte sich vergeblich, warum sie jetzt plötzlich von dem Speiseplan der Drachen sprach, gab es dann aber auf. Langohren waren nun mal komisch, um nicht zu sagen: doof. Es lohnte sich einfach nicht, ihren Gedankengängen folgen zu wollen. Caleb sah in die Ferne, wo sich der Blackrock düster in den Himmel erhob. Da waren also die schwarzen Drachen zuhause? Er glaubte beinahe, sie um den Berggipfel herum schwirren sehen zu können, wie Motten, die eine Lampe umkreisten. Und er hoffte, daß sie diesen Ort so weit wie möglich umgehen würden. Drachen waren zwar schon ziemlich cool, doch wirklich begegnen wollte er diesen Untieren nicht. Das grüne Flattervieh, das ihre Gruppe begleitete, reichte ihm schon völlig aus!
    Shalindreya nickte Serrah anerkennend zu. "Ich sehe, wir hatten den gleichen Gedanken. Wenn es zum Kampf zwischen Drachen und ihren Häschern kommt, dürfte es einfacher werden, an den Bestien vorbei zu kommen."
    "Wollen wir echt zu diesem Berg gehen?" fragte Caleb, dem die Worte der Priesterin gar nicht behagten, nervös. Er hatte plötzlich ein recht unangenehmes Gefühl in der Magengegend.



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Nemthos - 05.11.2011, 22:50


    "Wir müssen zu dem Berg, Caleb." mischte sich Jurek ein und ließ sein Pferd zu den anderen aufschließen.
    "Das ist der einzige Weg nach Norden, den wir nehmen können..."
    Er wandte sich an Serrah.
    "Nicht der ganze Berg wird von Drachen bewohnt...in den Kammern im Inneren leben mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Feuerelementare. Dort ist auch ein Riss zwischen dieser Welt und ihrer Elementarebene. Wenn niemand etwas dagegen unternimmt, wird die Hölle lossein, sobald er noch größer ist."



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Lias - 05.11.2011, 23:02


    Serrah zog süffisant eine Augenbraue in die Höhe. "Ein Tag wie jeder andere am Blackrock also." Die Blutelfe hob die Arme und deutete in die Gegend. Lava floss zwischen den Steinen in der Ferne. Pflanzen gab es keine. Verbrannter, toter Stein, soweit das Auge reichte.
    "Sieht das hier für Euch nach einem rettenswerten Landstrich aus? Nicht einmal der gesamte Zirkel des Cenarius könnte hier etwas ausrichten. Selbst wenn sie mit dem andauernden Krieg zischen ihnen und den Silithiden Zeit erübrigen könnten."



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Basol - 05.11.2011, 23:25


    "Ihr seid ja ein lustiger Haufen!", lachte Grambart. "Aber wir würden uns natürlich freuen, wenn ihr uns begleiten würdet. Es ist gar nicht weit, an einem Ort in der Nähe des Blackrocks sollen wir uns treffen. Kommt mit Freunde, wir kenenn den Weg!"



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Nemthos - 06.11.2011, 00:32


    Jurek immitierte Serrahs Gestik, als er ihr antwortete.
    "Glaubt ihr wirklich, dass sich die Feuerelementare nur auf dieses Gebiet beschränken werden? Sobald der Riss groß genug ist, dass Ragnaros hinüberwechseln kann, ist es aus."



    Re: Kapitel III - Terror am Blackrock

    Vicati - 06.11.2011, 02:09


    Vicati musterte die kleine Gruppe. Diese Typen waren nicht ganz dicht. Da konnten sie sich ja auch gleich in die glühende Lava stürzen, das käme ihrem Vorhaben gleich, nur dass sie dann relativ schnell verbrannten und nicht je nach Lust und Laune des entsprechenden Elementars oder Drachens zuerst genüsslich geröstet und dann gefressen wurden. Andererseits war die Idee der beiden Elfinnen nicht schlecht. Sie konntne diese Gelegenheit nutzen und diese Möchtegernhelden als Ablenkungsmanöver zu benutzen. So würden sie deutlich schneller vorankommen und mussten sich nicht durch Drachen und Elementare kämpfen. Mit den Darkironzwergen würden sie schon fertig werden, aber selbst die würden durch diese Selbstmörder abgelenkt sein. Eigentlich ein perfektes Timing.
    "Ich denke, wir werden euch begleiten, zumindest vorerst", meinte Vicati in Richtung dieses dämlichen Zwerges. Er wollte diese Diskussion abkürzen, er hatte keine Lust, länger als nötig in diesen teuflisch heissen Gefilden zu bleiben.



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