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Re: Felina - das besondere Mädchen
Katara204 - 09.05.2008, 09:59Felina - das besondere Mädchen
Titel: Felina - das besondere Mädchen
Autor: Katara204
Handlung: Felina ist ein Mädchen wie jedes andere. Doch auf einmal findet sie eine Karte die sie zu einer großen Reise zwingt.
Prolog: Der See
Mitten in einem tiefen Wald, lag ein See. Ein See den noch kein Mensch gesehen hatte. Er war nicht besonders groß. Das Wasser glitzerte durch das schwache Licht das durch die Baumkronen drang. Der See sah aus wie eine Scheibe. Durch das klare Wasser konnte man erkennen das er höchstens fünf Meter tief war.
Man erzählte sich viele Geschichten über diesen See obwohl ihn noch niemand gesehen hatte. Er sollte magische Eigenschaften haben und verzaubert sein. die Menschen kannten nur Bilder von ihm. Diese Bilder waren vor sehr vielen Jahren angefertigt worden. niemand wusste woher sie stammten. Wenn jemand versucht hatte den See zu finden, kam derjenige nie wieder zurück. Doch vor einhundert Jahren passierte etwas.
Es war Nacht. Der See glitzerte. Er begann fast schon zu glühen. Eine junge Frau, mittleren Alters, war am See. Sie hatte langes, schwarzes Haar und ein elegantes, weißes Kleid. Die Frau ging um den See. Sie bewegte sich wie eine Prinzessin. Nun begann sie zu tanzen. Es schien als berühre sie nicht den Boden. Alles glitzerte und funkelte um sie herum.
Irgendetwas kam aus dem Wasser. Es sah aus wie ein Stein. Die Frau schien ihn gar nicht zu bemerken. Sie tanzte weiter. Der Stein schwebte immer höher. Die Frau tanzte immer noch. Der Stein schwebte nun nicht mehr höher. Die Frau tanzte nicht mehr.
Ein Klang ertönte. Er ging der Frau durch den ganzen Körper. Alles vibrierte an ihr. Sie beachtete es gar nicht sondern richtete ihre ganze Konzentration auf den Stein.
Noch ein Klang ertönte, diesmal ein beruhigender Ton. Der Stein leuchtete nun sehr hell. Die Frau wurde geblendet durch seine Leuchtkraft. Doch sie wendete den Blick nicht ab.
Ein dritter Klang ertönte. Es war ein tiefer Ton. Die Frau spannte ihren ganzen Körper an. Sie streckte ihre Arme nach vorne und sprang. Sie sprang in den See.
Es ertönte ein vierter Klang als die Frau die Wasseroberfläche berührte. Dieser Ton hörte sich wie etwas Beschlossenes an. Wie ein Schicksal das nun besiegelt ist.
Das Schicksal von Felina.
Re: Felina - das besondere Mädchen
Katara204 - 09.05.2008, 18:43
Will den niemand ein Kommi schreiben?
Re: Felina - das besondere Mädchen
Semda - 09.05.2008, 18:48
hm... doch ich schreib mal...
Die Hand lung des Anfangs der geschichte finde ich eigentlich gut. NUr dass es so abgehackt, wie eine Aufzählung geschrieben ist stört mich einwenig. Du solltest die Sätze vielleicht besser ausschmücke nund länger machen, die Dinge besser beschreiben und weniger Absätze machen.
Schreib mal weiter^^
Re: Felina - das besondere Mädchen
Kaira - 09.05.2008, 19:22
ich schließ mich semda an . Aber ich finde hier in diesen kapitel kann man das sogar machen . Es klingt wie sie aufzeichnung aus einen Buch .
Das heißt als anfang ist das eigentlich super wenn amn das so sieht. Versuche in den nächsten semdas ratschläge zu befolgen. Verbinde die Sätze miteinander, versuche alles so gut wie möglich zu beschreiben .
die geschichte hört sich wirklich interressant an
Re: Felina - das besondere Mädchen
Katara204 - 12.05.2008, 20:13
hier kommt das nächste Kapitel!
ich hoff ich habs richtig gemacht
Kapitel1: Traum oder Wirklichkeit?
Sie rann und rann. Ihr Verfolger war knapp hinter ihr. Felina wusste nicht wer es war aber sie wusste dass sie ganz schnell weg musste. Ihre Beine flogen über den Asphalt der Straße. Der Weg trennte sich und sie folgte der Gasse zum Wald. Sie drehte sich nach ihrem Verfolger um. Es war ein großer Mann der anscheinend nicht oft weite Strecken lief. Er keuchte und atmete schwer, war aber nicht bereit aufzugeben. Der Weg endete. Felina saß in der Falle. Sie sah sich nach einer Fluchtmöglichkeit um und entdeckte sie: Die Bäume! Sie lief zu einem und versuchte einen Ast zu erreichen. Er war zu hoch. Die Blicke des Verfolgers ruhten auf ihr. Sie nahm all ihre Kraft zusammen und sprang. Der Ast war zum greifen nahe. Sie packte ihn und schwang sich zu einem anderen. Dort platzierte sie sich mit dem Blick zu dem Mann. Sie atmete schnell. Wo war sie und wie kam sie nur weg? Sie musste nachdenken, kam aber nicht dazu da der Mann nun auch auf den Baum klettern wollte und immer höher kam. Felina packte die Angst. Nur nicht hinsehen immer schön weiter! Sie griff nach einem Ast. Er sah nicht gerade stabil aus, doch sie bemerkte es nicht. Der Ast knackte bedrohlich. Als Felina dies sah war es zu spät. Er brach ab. Sie konnte sich nur mit großer Mühe an dem Baumgeäst festhalten. Sie hatte keine Kraft mehr und es gab keinen Fluchtplan der ihr einfiel. Plötzlich tat sich unter ihr eine große Schlucht auf. Ihre Hände gehorchten ihr nicht mehr. Sie ließen das schützende Baumgeäst los und Felina fiel hinunter, direkt in die Schlucht. Felina schrie:
Aaaah…...
Felina saß schweißgebadet in ihrem Bett. Warum hatte sie nur solche Träume? Sich zu beruhigen war für sie noch nie leicht gewesen. Sie musste immer an was anderes denken. Darum sah sie sich in ihrem Zimmer um. Es war eng und mit Möbeln voll gestopft, wie jeder Raum des Hauses. Die alte Holzmaserung gab dem Zimmer Wärme, die schrägen Wände mit den tiefen Gaupen und den Fenstern erinnerten an den Aufbau eines Schiffes. Der bunte Anstrich, den Felina den Möbeln verpasst hatte, ließ sie frisch und neu erscheinen, obwohl sie alle vom Wochenmarkt stammten. In den letzten Ferien hatte sie sich von ihrem Onkel türkise, dunkelrosa, weißblaue und blassgelbe Farbe gewünscht und Tisch, Schrank, Regal und Bett selbst angemalt. Seither fühlte sie sich wesentlich wohler.
Sie schaute nach draußen. Die Sonne ging gerade auf und die Morgenröte füllte den ganzen Himmel. Felina konnte daraus schließen dass sie sich erst in ein paar Stunden fertig machen muss um zur Schule zu gehen. Sie legte sich hin, könnte aber nicht mehr einschlafen da sie am vorigen Tag früh ins Bett gegangen war. Felina stand auf und schleppte sich in das Badezimmer. Die Badewanne stand am anderen Ende des Zimmers, direkt gegenüber der Toilette. Felina ließ Wasser ein und setzte sich in die Wanne. Sie räkelte sich im Badewasser, so wie sie es sonst auch immer getan hatte. Sie waschte sich gründlich und ließ das Wasser raus. Erst als das Wasser rausgeflossen war hielt sie es für angebracht die Wanne zu verlassen. Sie zog sich ihre Sachen an und ging hinunter in die Küche wo ihre Tante bereits Pfannkuchen machte. Es duftete herrlich als Felina die Küche betrat. „Guten Morgen! Möchtest du deinen Pfannkuchen mit Ahornsirup oder Marmelade?“fragte ihre Tante auf die nette Art und weise wie sie es sonst auch immer tat. „ Ich nehme Sirup.“ sagte Felina nahm sich eine riesen Portion Pfannkuchen und klatschte ne viel sirup dadrauf. . Sie aß alles auf und ging zum Flur. Dort zog sie sich ihre Jacke an. Sie ging noch einmal zu ihrem Onkel und sagte ihm Tschüüs. Dann ging sie zum Schuppen und nahm ihr Fahrrad um zur Schule zu radeln.
Re: Felina - das besondere Mädchen
Kaira - 12.05.2008, 20:36
jap ist schon besser mit den sätzen. noch ein wneig mehr verbinden und es ist noch besser ,.
Katara204 hat folgendes geschrieben:
Sie rann und rann. ich denke mal das sollte heißen :"sie rannte und rannte "
Katara204 hat folgendes geschrieben:
Sie ging noch einmal zu ihrem Onkel und sagte ihm Tschüüs. Dann ging sie zum Schuppen und nahm ihr Fahrrad um zur Schule zu radeln.
zweimal ging ..das hört sich nicht so gut an nehm einmal lief oder sowas.
Katara204 hat folgendes geschrieben: Es war eng und mit Möbeln voll gestopft, wie jeder Raum des Hauses. Die alte Holzmaserung gab dem Zimmer Wärme, die schrägen Wände mit den tiefen Gaupen und den Fenstern erinnerten an den Aufbau eines Schiffes. Der bunte Anstrich, den Felina den Möbeln verpasst hatte, ließ sie frisch und neu erscheinen, obwohl sie alle vom Wochenmarkt stammten. In den letzten Ferien hatte sie sich von ihrem Onkel türkise, dunkelrosa, weißblaue und blassgelbe Farbe gewünscht und Tisch, Schrank, Regal und Bett selbst angemalt. Seither fühlte sie sich wesentlich wohler.
die beschreibung des zimmers ist dir gut gelungen :dafür:
ich freu mich schon wenn du weiter schreibst
Re: Felina - das besondere Mädchen
Katara204 - 14.05.2008, 20:24
hier is das nächste Kapitel:
Kapitel2: Der Neue
Felina saß auf ihrem Fahrrad und war auf dem Weg zur Schule. Es war kalt und der Fahrtwind schlug ihr gegen die Augen sodass sie tränten. Sie konnte nichts mehr sehen, weil die Haare ihr ins Gesicht wehten. Nun begann es auch noch zu stürmen und Felina wäre vom Fahrrad gefallen hätte sie sich nicht abgefangen. Sie hatte fast die Schule erreicht, sie musste nur noch um die Straßenecke. Sie trat kräftig in die Pedale und wollte dem Sturm trotzen. Der Wind war aber zu heftig, also stieg sie ab und schob ihr Rad, was wesentlich leichter war als zu fahren. Nun stand sie vor dem Schulgebäude. Es war aus rostbraunen Ziegelsteinen gebaut und hatte drei Etagen. Der Hausmeister hatte sich schon lange nicht mehr um das wuchernde Unkraut gekümmert, wodurch das Blumenbeet der Schule sehr wild aussah. Rechts vor dem Haus ragten drei alte Bäume zum Himmel hoch. Die einzelnen Sturmböen bogen die spinnenartigen Äste und rüttelten daran. Einige der jungen Blätter hielten das Gezerre nicht aus und rissen ab. Felina ging zu den Fahrradständern um ihr Rad anzuschließen doch es war mal wieder alles besetzt. Also legte sie das Fahrrad neben der Hausmauer hin. Der Beton war dort rissig und Grass spross heraus. Anlehnen wollte sie es nicht da sie fürchtete der Wind würde es umreißen. Felina schloss das Fahrrad an und machte sich auf zur Tür.
Bei der Tür stand ein Junge der das gleiche Alter wie Felina hatte und fluchte leise. Felina hatte ihn noch nie gesehen und fragte deshalb nach:“ Bist du neu hier?“ der Junge nickte beklommen. Felina wunderte sich über die Ungesprächigkeit aber ließ es sich nicht anmerken:“ Bekommst du die Tür nicht auf?“ Der Junge nickte wieder . „Der Trick dabei ist du musst zuerst die Tür wegdrücken. Ungefähr so… Aber keine Sorge ich hab das beim ersten mal auch nicht verstanden.“ sagte Felina, zeigte es dem Jungen und lächelte ihn an. Der Junge lächelte etwas schüchtern zurück und verschwand schnell in der Schule. Felina ging auch in das Gebäude und lief in ihr Klassenzimmer. Es waren schon fast alle da außer der Lehrer, der normalerweise immer als erster anwesend war. Felina suchte ihren Platz auf, packte die Mathesachen aus und blätterte noch mal im Stoff nach, für den Fall dass sie einen unangekündigten Test schreiben würden. Nach und nach trudelten dann auch noch die anderen Schüler ein aber der Lehrer war immer noch nicht da.
Nach ein paar Minuten die einigen Kindern wie eine halbe Ewigkeit vorkamen kam der Lehrer durch die Tür in das Klassenzimmer. Doch er war nicht alleine. Neben ihn stand der Junge dem Felina die Tür geöffnet hatte. Alle Schüler sezten sich auf ihre Plätze und starrten den Jungen an. Mr. Manor, der Lehrer, hatte etwas zu sagen:“ Guten Morgen. Wie ihr sicherlich festgestellt habt, haben wir ab heute einen neuen Mitschüler.“ er winkte den Jungen der in einigen Metern Abstand gehalten hatte zu sich heran:“ Das ist Linus Maine. Er ist neu hier und ich verlange von euch das ihn niemand ärgert. Ist das klar?“ er schaute in die Klasse und stellte zufrieden fest das alle nickten. „ Warum sie uns nicht gesagt dass wir einen neuen Mitschüler bekommen?“ fragte Melinda, ein kleines Mädchen aus der zweiletzten Bankreihe.“ Weil ich eas selber erst seit gestern Nachmittag wusste. So….zu wem möchtest du dich setzten? Zu Richard oder Florian?“
Er deutete auf Richard einen kräftigen Jungen der in der Klasse als Schlägertyp bekannt war. Dann zeigte er auf Florian, dem Klassenbesten und Streber. Felina saß auch alleine, aber Mr. Manor hatte sich nicht die Mühe gemacht sie aufzuzählen denn es war in der Schule nicht üblich dass Mädchen und Jungs zusammen saßen. Linus schaute zwischen den beiden hin und her. Er wollte nicht neben jemanden sitzen der schon fies aussah aber er wollte auch nicht neben jemanden sitzen der schon intelligent wirkte. Dann sah Linus Felina und merkte dass sie das Mädchen von der Tür war. Er deutete auf sie. Der Lehrer war verwirrt aber überließ ihm seine Bitte. Die Schüler aus der Klasse waren auch erstaunt und fingen an zu tuscheln. Felina war das sehr peinlich, sie wollte nicht das Gesprächsthema der nächsten Wochen werden. Doch dann erinnerte sie sich an ihre Einschulung. Damals kannte sie auch noch niemanden und alles war für sie fremd. Felina nahm sich vor die anderen zu ignorieren und nett zu Linus zu sein.
Linus war bereits zum Tisch gegangen und hatte seine Sachen ausgebreitet. Er sah nun nicht mehr wie der schüchterne und verschlossene Junge von der Tür sondern wie ein aufgeschlossener Linus aus. Auf seinen Gesicht hatte sich ein Grinsen breit gemacht. Bei dem Anblick musste Felina fast loslachen. „ Du bist also Linus Maine. Ich bin Felina Collins.“ sagte Felina freundlich. „ Ja, genau ich bin Linus. Danke dass du mir die Tür geöffnet hast. Ohne dich wäre ich aufgeschmissen gewesen.“ antwortete Linus dankbar. „ Oh kein Problem! Du kannst mich übrigens Feh nennen.“ meinte Felina verlegen. Sie hatte noch nie seine Stimme gehört. Nun war sie überrascht. Seine Stimme war irgendwie sanft. Sie konnte es nicht beschreiben aber sie hatte irgendetwas Beruhigendes an sich. „ Schön das ihr euch so gut versteht aber kann das nicht bis nach der Stunde warten?“ ertönte Mr Manors Stimme. Die Beiden erschraken und blieben bis zur Ende der Stunde leise.
Nach der Schule fragte Linus Felina:“ Äähmm… kannst ich heut zu dir kommen und ähmm.. mir mal den Stoff von den letzten Wochen abholen?“ mit so was hätte Felina nicht gerechnet, aber sie wollte auch nicht unhöflich sein, also stimmte sie zu. Sie ging zu der Mauer und schloss ihr Rad ab. Dann radelte sie genüsslich nach hause und freute sich auf den Nachmittag mit Linus.
Re: Felina - das besondere Mädchen
Katara204 - 25.05.2008, 18:23
schade das niemand ein Kommi geschrieben hat aber hier kommt das nächste Kapitel:
Kapitel3: Vergangenheit
Felina stand in der Tür die in ihr altes Haus führte. Neben ihr führte ein Gang in das Wohnzimmer. Dieser Raum war groß und es war viel Platz. Die Wandfarbe blätterte schon etwas ab und Schimmel bildete sich in den Ecken. Das Zimmer war mit einem geblümten Sofa eingerichtet dass meist in irgendwelchen todschicken Filmen war, davor ein Tisch mit zwei Stühlen. Neben dem Sofa stand eine Stehlampe, die wohl genauso alt war wie das Haus, und ein Schrank der mit Gläsern voll gestopft war. Auf der anderen Seite des Zimmers gab es zwei Sessel die einen starken Kontrast zur Wandfarbe bildeten. Über den Sesseln war ein Bild mit einem Fluss und zwei Kindern. Die Kinder gingen gerade Baden, neben ihnen eine Entenfamilie. Felina schaute sich dieses Bild immer an wenn sie traurig, es hatte eine beruhigende Wirkung auf sie.
Felina ging die Treppe hoch, die sich direkt neben ihr befand. Sie knarrte und es staubte vom Teppich der auf der Treppe lag. Oben angekommen stand Felina im Flur der zu drei Räumen führte. Der erste war ihr Zimmer, das zweite war das Schlafzimmer von ihrer Tante und ihrem Onkel und das dritte Zimmer war ein Abstellraum indem die Familie immer ihre Marmelade und Äpfel lagerten. Sie ging durch die Tür die in ihr Zimmer führte und setze sich an ihren Tisch. Er hatte eine alte Holzmaserung und nur drei Beine. Früher hatte er noch vier aber das brach irgendwann einmal ab. Felinas Onkel hatte einfach eine kleine Kommode darunter gestellt die das fehlende beim ersetzen sollte. Felina nahm ihre Hausaufgaben hervor und begann sie zu lösen. Sie kam nicht schnell voran denn sie musste immer an Linus denken. „ Was ist nur los mit mir? Warum kann ich mich nicht konzentrieren?“ flüsterte sie leise zu sich. Sie beschloss die Sachen wegzupacken und auf Linus zu warten.
Es klingelte. Eigentlich war es gar kein Klingeln sondern eher ein Rasseln und Surren. Felina schreckte aus ihren Gedanken auf und lief mit schnellen Schritten zu der Tür. „ Hallo!“ Sie öffnete die Tür und empfing Linus. „ Wer ist da?“ fragte ihre Tante als sie aus der Küche kam um den Gast in Empfang zu nehmen. Sie war überrascht dass jemand kam. Normalerweise bekamen sie keinen Besuch und selber gingen sie immer durch die Hintertür. „ Ist für mich!“ rief Felina zurück ohne ihre Tante anzusehen. Ihre Tante hatte Linus nun auch gesehen und hob überrascht ihre Augenbrauen. Felina bemerkte dies. „ Es ist nicht so wie du denkst.“ zischelte Felina in Richtung Tante. „ Natürlich nicht!“ gab diese belustigt zurück und verschwand in der Küche. „ Was ist denn los? Hab ich was falsches gemacht?“ fragte Linus besorgt da er annahm das das Gespräch über ihn handelte. „ Nein, nein. Alles in Ordnung.“ sagte Felina und wurde rot. Linus ging in die Küche und sagte Felinas Tante Hallo:“ Guten Tag, Mrs. Collins. Ich bin Linus, ein Freund von Felina.“ er reichte ihr seine Hand hin“ Guten Tag, schön dich kennen zu lernen Linus. Aber ich bin nicht Mrs. Collins. Ich bin Mrs. Harwood.“ sagte sie und nahm seine Hand freundlich entgegen“ Wo ist denn Mrs. Collins?“ fragte er mit verlegender Stimme. „ Psst!“ flüsterte Mrs. Harwood und versuchte Linus auf etwas hinzuweisen was er nicht verstand. „ Ist schon in Ordnung Tante Emily. Ich erkläre es ihm oben. Komm mit.“ Felina sprach zu ihrer Tante mit ausdrucksloser Miene. Sie nahm Linus an die Hand und zog ihn hinter sich her. Tante Emily schaute besorgt hinter den Beiden her.
„ Also was ist nun los?“ fragte Linus als sie oben eingetroffen waren. Er hatte die Arme vor dem Körper verschränkt und wollte wissen was sie vor ihm verheimlichte. Felina setzte sich auf den Boden und deutete Linus das gleiche zu tun. „ Meine Eltern sind tot!“ „ Was…?“ weiter kam Linus nicht denn Felina hielt ihm die Hand vor dem Mund. „ Ich erzähle es dir aber es wird etwas dauern bis ich fertig bin. Unterbrich mich bitte nicht.“ sie schaute noch mal in sein Gesicht und atmete tief durch. Dann fing sie an.
„ Ich war damals neun als ich meine Eltern das letzte Mal sah. Es war an einem Abend. Meine Eltern waren mit ein paar Freunden weggefahren. Ich glaub sie wollten bei ihren Freunden zum Abend essen. Ich war ganz alleine zu hause. Meine Eltern wollten erst am nächsten Tag wiederkommen also musste ich die Nacht über alleine bleiben. Das war eigentlich gar nicht das Problem, ich bin ins Bett gegangen und am nächsten Morgen aufgewacht. Dann hab ich meine Eltern gesucht weil sie eigentlich schon da gewesen wären müssen. Naja…. und dann hab ich sie im Haus gesucht aber nicht gefunden. Ich hab mir nichts dabei gedacht und hab den Tag normal weitergemacht. Dann am Abend waren sie immer noch nicht da und ich bin zu den Nachbarn gegangen. Die sind denn zur Polizei gegangen aber die haben nichts gemacht. Meine Eltern sind auch nach ein paar Tagen nicht gekommen. Dann hat die Polizei doch noch gesucht. Und nach einem Tag hat man in einem Wald ihre toten Körper gefunden. Das war am 27. 6. Mich hat man dann hierher geschickt zu meiner Tante und zu meinem Onkel. Ich bin in die neue Schule gekommen. Natürlich mochte mich keiner, wer will denn auch schon mit jemand befreundet sein dessen Eltern tot sind und die jeden Tag losgeheult hat. Ich hatte keine Freunde, keine Eltern, war also ganz allein. Das ging dann solange bis du kamst und den Rest weißt du ja schon.“ Es schmerzt darüber zu reden. Felina hatte ihre Fingernägel in das Holz von dem Boden eingekrallt sodass tiefe Furchen entstanden. Sie kämpfte mit den Tränen und Schmerzen der Erinnerung. „ Aber das bedeutet ja dass…!“ „ Ja,…morgen ist der Todestag meiner Eltern.“
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