Verfügbare Informationen zu "Nyrrti Gedenkschrein"
Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Arius Eslo Forum: Arius Eslo Forenbeschreibung: Des Natlas kleines Forum aus dem Unterforum: Personen Antworten: 1 Forum gestartet am: Sonntag 26.08.2007 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Nyrrti Gedenkschrein Letzte Antwort: vor 15 Jahren, 6 Monaten, 30 Tagen, 9 Stunden, 7 Minuten
Alle Beiträge und Antworten zu "Nyrrti Gedenkschrein"
Re: Nyrrti Gedenkschrein
Arius Eslo - 30.08.2007, 14:40Nyrrti Gedenkschrein
Nyrrti erwachte und sah sich in der Kammer um, wo sie gelegen hatte. Sie versuchte sich zu erinnern wie sie an diesen Ort gelangt war. Ihre Erinnerung kam nur langsam und Bruchstückhaft zurück.
Da war der menschliche Verräter, der se in die Falle gelockt hatte und der abtrünnige dunkle Magier, der ihr den betäubenden Trank in den Wein getan hatte. Sie wollten mit ihr über eine Kriegslist reden und so trafen sie sich im Nomadenzelt.
Nyrrti war wütend. Mehr auf sich selbst, als auf die Verräter. Ich verblendetes Sandkorn! Wie konnte ich nur in diese Falle tappen? Einiges hatte sie wohl stutzig gemacht, doch da war es schon zu spät.
Sie suchte die Kammer nach einer Tür ab, einem Eingang, fand aber nichts. Wie lange war sie schon hier?
Warum hatte sie ihr Gefährte Tollan nicht gesucht und befreit? Fragen über Fragen schossen ihr in den Sinn. Es musste etwas Schlimmes geschehen sein. Doch um Antworten zu erhalten, galt es zuerst aus dieser Kammer zu entkommen.
Die Dunkelheit um sie war, nur durch feines glitzern von Sandkörnern in den Wänden durchbrochen, die von irgendwo Licht einfingen und sie tausendfach brachen. Die Taruner hatten die Gabe, im Sand mehr zu sehen als jede andere Rasse.
Sie ging zu der Wand die ihrer Meinung am meisten zu schimmern schien und legte ihre Hände gegen die Wand. Sie fühlte in den Sandkörnern eine bekannte Wärme. "Mentoran", hauchte sie. Ich bin zu Hause.
Sie setzte sich wieder auf den Boden und began zu meditieren. Einst hatte ihr ein alter, sehr weiser Taruner gezeigt, wie sie den Sand zum leben bringen könnte. Der Dunkle Sand lehrte sie diese uralte Technik, nur unter der Bedingung, sie nur in größter Not anzuwenden und sie vor anderen geheim zu halten.
"Nun, wenn dies nicht eine Situation von Not ist", bestätigte sie ihr Vorhaben selbst. Sie versank immer tiefer in Trance und hätte es jemand gesehen, so hätte er den Sand in Nyrrti sich bewegen sehen. Ihre Konturen verschwammen mehr und mehr, bis nur noch wellenförmige, wallende Bewegungen von ihr zu erkennen waren. Sie erhob sich und ging zur Wand wo sie langsam in sie zu gleiten begann, bis sie darin verschwand und nur ihre Kleidung, die einfach zu Boden glitt, blieb zurück.
Das Gemäuer war schon recht alt und brüchig in ihrer Konsistenz und so gelang es ihr durch die Wand zu gleiten und fühlte dahinter puren Wüstensand, durch den sie mit Leichtigkeit an die Oberfläche stieg. Noch teilweise im Sand steckend, verließ sie ihre Konzentration und Kraft. Benommen lag sie halb zugedeckt im Sand neben einer Pyramide. Sie fühlte die Abendsonne und speicherte deren Energie. Langsam kam sie wieder zu Kräften. Ihr Blick fiel auf das Bauwerk und sie stutzte. "Als meine Schritte durch Mentoran wandelten, war dies Gebäude noch nicht hier."
Der Sand verbarg sie perfekt vor den vorbeiziehenden Leuten und so beobachtete sie sie genau.
Mit Entsetzten musste sie feststellen, daß kaum ein Taruner unter ihnen war. Am meisten sah sie Menschen durch Mentoran streifen und ihr Hass wurde noch größer. Die verhassten Kreaturen hatten die Oberhand erlangt? War denn niemand mehr da aus der dunklen Zusammenkunft, der für den Sieg kämpfte?
Sie sah auch dunkle Magier und Serum-Geister durch die Wüste ziehen, doch sah sie auch, dass diese mit den Menschen friedlich sprachen und sogar einige den Menschen zugetan waren. Sie begann die Abtrünnigen zu verfluchen und schwor sich, sie zu verfolgen.
Tief in der Nacht erhob sie sich aus dem Sand und fand die Überreste eines alten Tarunerkriegers, von dem sie die Bekleidung und die im Sand vergrabenen Waffen nahm. So gestärkt zog sie durch die Welt und erkundete alle neuen Gebiete. Als sie durch Terasi zog überlegte sie, wenn die Welt so sehr angewachsen ist, muss ich sehr lange in der Kammer gefangen gewesen sein. Welch dunkler Zauber hat dies bewirkt und wer hat ihn ausgesprochen?
So nahm sie sich vor herauszufinden, wer dafür verantwortlich war und was aus Tollan geworden war. Ihr weiteres Bestreben lag darin, weitere Wesen zu finden, die die Prinzipien und Ziele der dunklen Zusammenkunft hoch in Ehren hielten, um diese zu verwirklichen. Gemeinsam würden sie gegen das Bündnis vorgehen und Furcht und Schrecken in die Welt säen.[/img]
Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken
Weitere Beiträge aus dem Forum Arius Eslo
Ähnliche Beiträge wie "Nyrrti Gedenkschrein"
Steve Iwin Gedenkschrein - Donkey Kong (Dienstag 05.09.2006)
