Auswärtsspiel in Lemgo

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    Re: Auswärtsspiel in Lemgo

    Känguruh - 16.04.2008, 11:29

    Auswärtsspiel in Lemgo
    Jeder Punkt zählt - Lemgo empfängt Essen
    Mark Schmetz wechselt nach der Saison von Essen nach Lemgo
    Foto: sportseye.de
    Duelle zwischen dem TBV Lemgo und TUSEM Essen gab es schon viele in der gemeinsamen Bundesligahistorie. Von besonderer Bedeutung war beispielsweise das Aufeinandertreffen in den 1990 zum ersten Mal ausgespielten Play-offs. Mit fünf Punkten Vorsprung hatte der TUSEM die reguläre Saison vor dem VfL Gummersbach beendet, doch das Verletzungspech schlug ausgerechnet zum Ende der Saison vor uns der TUSEM musste sich dem damaligen Achten mit 0:2 (21:23 und 25:26) geschlagen geben.

    Die Vorzeichen haben sich jedoch in der Zwischenzeit eindeutig vorschoben. Nicht nur der Zwangsabstieg des TUSEM 2005, sondern auch der Einstieg eines neuen Großsponsors bei den Lipperländern drängt den TBV wie bereits im Hinspiel in die Favoritenrolle. Damals konnte der TUSEM die Partie lange Zeit offen gestalten. Bis zum 22:23 (38.) durch Klesniks blieben die Essener in Schlagdistanz, doch dann zog der TBV auf und davon. Die Rückraumachse Boesen, Mocsai und Kraus leistete sich im Gegensatz zum TUSEM keine Fehler und erhöhte auf 22:26.

    Nach Kehrmanns Tor zum 26:31 nahm der TUSEM zwölf Minuten vor dem Ende erneut eine Auszeit. Dieses Mal profitierten aber zunächst der TBV von der kurzen Verschnaufpause. Bechtloff, Boesen und Kehrmann bauten die Führung auf acht Tore aus und entschieden somit die Partie. Am Ende siegten die Lipperländer verdient mit 31:39.




    Die Punkte, um die es in dieser Begegnung dieses Mal geht sind für beide Mannschaften enorm wichtig. Nach dem Sieg von GWD Minden gegen Wetzlar rutschte der TUSEM mit 13:41 Zählern wieder auf einen Abstiegsplatz, während der TBV noch um den sechsten Tabellenplatz kämpft, der auf jeden Fall eine Teilnahme am Europapokal in der kommenden Saison garantiert.

    "Wir wollen auf jeden Fall in der nächsten Saison wieder im Europapokal spielen. Dafür reicht Platz sechs, eventuell sogar Platz sieben aus. Um das zu schaffen, dürfen wir uns gegen den Tusem am Mittwoch aber keinen Ausrutscher erlauben", so Florian Kehrmann im Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Der gebürtige Neusser wurde 1994 mit der Essener A-Jugend Deutscher Meister.

    Zurückgreifen kann Jung-Trainer Baur am Mittwoch auf seinem kompletten Kader. Alle haben sich nach einem Trainingsfreien Sonntag schon Montagmorgen zum Krafttraining gesund zurückgemeldet. "Der TuSEM steht mit dem Rücken zur Wand und wird von der ersten Minute an sicherlich um jeden Ball kämpfen. So viele Chancen hat Essen nicht mehr, Punkte zu sammeln. Aber wir gehen mit Sicherheit als klarer Favorit in die Partie und haben nichts zu verschenken", so der Sportliche Leiter des TBV Lemgo, Daniel Stephan.

    Beim TUSEM steht weiterhin ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Spielmacher Andrej Siniak, der schon gegen den HSV Hamburg mit einem Muskelfaserriss in der Wade pausieren musste. Die Regie für den Weißrussen, der von 1996 bis 2001 in Lemgo spielte, übernahmen dafür Sergio Ruiz Casanova und David Katzirz.

    Ganz besonderes Augenmerk fällt bei den Zuschauern in der Lipperlandhalle wohl auf Mark Schmetz. Der Essener Linkshänder wechselt zwar im Sommer zum TBV Lemgo, doch derzeit hat der Niederländer nur den TUSEM im Sinn. "Wir wollen heute dort gewinnen. Für mich ist das ein Bundesliga-Spiel wie jedes andere auch", erklärt Schmetz gegenüber der WAZ.

    Schmetz soll in der nächsten Saison Florian Kehrmann auf der rechten Außenbahn entlasten, denn der National-Rechtsaußen spielt doch in fast jedem Spiel sechzig Minuten durch. Nach dem Kreuzbandriss von Marc Hafner und dem Einsatz von Malte Schröder in der 2. Mannschaft von Handball Lemgo ist die Situation nicht wesentlich entspannter geworden für Kehrmann.

    Der TUSEM will sich wie zuletzt auch vor heimischer Kulisse teuer verkaufen, damit der TBV für seine Tore hart arbeiten muss. "Wir müssen in der Abwehr sehr gut stehen. Vorne wollen wir den Ball lange spielen und halten, und wir müssen gut zurücklaufen. Ziel ist es, die zweite Welle von Lemgo zu unterbinden. Die dürfen nicht zu leichten Toren kommen", so Schmetz gegenüber der Neuen Ruhr Zeitung.

    Quelle:handball-world



    Re: Auswärtsspiel in Lemgo

    Känguruh - 16.04.2008, 11:49


    "Mir ist wurscht, wer absteigt"
    Essen, 14.04.2008, Thomas Richter, 0 Kommentare

    Florian Kehrmann, der Rechtsaußen des TBV Lemgo, vor dem Bundesliga-Spiel am Mittwoch gegen den Tusem Essen im Interview.

    1994 wurde er im Trikot des Tusem Deutscher A-Jugend-Meister. Heute zählt Florian Kehrmann zu den stärksten Rechtsaußen, die im Welt-Handball zu finden sind. Beim TBV Lemgo und in der deutschen Nationalmannschaft genießt er höchstes Ansehen. Vor dem Auftritt seines Ex-Vereins Essen am Mittwoch (20.15 Uhr, Lipperlandhalle) in Ostwestfalen stellte er sich den Fragen von WAZ-Redakteur Thomas Richter .

    Herr Kehrmann, schließen Sie bitte die Augen. Welche Bilder erscheinen, wenn Sie den Begriff „Tusem” hören?

    Kehrmann: Natürlich die Jubelszenen, nachdem wir Deutscher Meister mit der A-Jugend wurden . Ich bin, so glaube ich, direkt nach dem Schlusspfiff gemeinsam mit Torsten Jansen unserem damaligen Trainer Bob Hanning um den Hals gesprungen.

    Haben Sie heute noch Verbindungen nach Essen?

    Kehrmann: Nein, eigentlich nicht. Ich habe ja nie dort gewohnt oder mich groß heimisch gefühlt. Während meiner anderthalb Jahre beim Tusem habe ich ja noch bei meinen Eltern in der Nähe von Düsseldorf gewohnt. Aber natürlich kenne ich einige Spieler aus dem Liga-Alltag.

    Wie schätzen Sie die aktuelle Tusem-Mannschaft ein?

    Kehrmann: Das ist ein Team, das mitten im Abstiegskampf steckt und deshalb auch entsprechend heiß sein wird, um bei uns zu punkten. Denn so viele Gelegenheiten haben die Essener auch nicht mehr, um noch etwas Zählbares zu holen. Für uns ist es aber ganz wichtig dieses Spiel zu gewinnen, weil danach die schwierigen Aufgaben Kiel und Hamburg auf uns warten.

    Was hat sich der TBV denn für Ziele für die restlichen Saisonpartien gesteckt?

    Kehrmann: Wir wollen auf jeden Fall in der nächsten Saison wieder im Europapokal spielen. Dafür reicht Platz sechs, eventuell sogar Platz sieben aus. Um das zu schaffen, dürfen wir uns gegen den Tusem am Mittwoch aber keinen Ausrutscher erlauben.

    Nachdem Markus Baur das Traineramt in Lemgo übernommen hatte, lief es zunächst gar nicht rund.

    Kehrmann: Als er anfing, haben auch drei Leistungsträger verletzungsbedingt gefehlt. Wir haben dann einige Spiele blöd verloren. Vor allem das frühe Aus im Europapokal hat uns getroffen. Damit hatte keiner gerechnet. Und es hat für Unruhe im Umfeld gesorgt.

    Inzwischen läuft es aber viel besser beim TBV. Warum?

    Kehrmann: Na, weil endlich wieder alle fit sind. Und was wir dann zu leisten im Stande sind, hat man bei den Siegen über Gummersbach oder in Balingen gesehen.

    Vor allem ihr Regisseur Daniel Stephan läuft zu alter Top-Form auf.


    Florian Kehrmann. Foto: AFP Kehrmann: Daniel führt die Mannschaft. Vielleicht war es ja auch genau das, was uns zuvor oft gefehlt hat: ein Leitwolf, ein Lenker. Ich wundere mich nur, dass ihm kaum noch jemand solche Leistungen zutraute. Für mich ist das überhaupt keine Überraschung.

    Mit Lübbecke und Minden stehen zwei Nachbar-Klubs des TBV ebenfalls im Abstiegskampf. Würden Sie wegen dieser Derbys lieber den Tusem als Absteiger sehen?

    Kehrmann: Mir ist wurscht, wer absteigt. Wir wollen uns da neutral verhalten – und am besten all diese Mannschaften jeweils zweimal schlagen.

    Zur Nationalmannschaft: Wie schauen sie rückblickend auf die EM 2008? Kehrmann: Ich finde, wir haben auch dort das bestätigt, was wir beim Gewinn der WM im eigenen Land bereits angedeutet hatten. Wir standen im Halbfinale und sind unglücklich gegen den späteren Europameister Dänemark ausgeschieden. Ärgerlich fand ich, dass am Ende alle nur auf unser schlechtes Spiel um Platz drei gegen Frankreich geguckt haben. Ich sehe dieses Turnier weiterhin als Erfolg an.

    Freuen Sie sich schon auf die Olympischen Spiele?

    Kehrmann: Und wie! Ich durfte ja schon zweimal bei den Spielen dabei sein. Und es ist für mich das Allergrößte. Das ist noch eine Stufe höher als eine EM oder WM.

    Und was kann Deutschland in Peking erreichen?

    Kehrmann: Wenn alle fit sind, zählen wir wieder zu den sechs, sieben Mannschaften, die ins Halbfinale kommen können. Und danach ist wie immer alles möglich.

    Quelle:derwesten.de



    Re: Auswärtsspiel in Lemgo

    Känguruh - 16.04.2008, 11:50


    Nur den Tusem im Sinn
    Handball, 15.04.2008, Von Thomas Richter, 0 Kommentare
    Mark Schmetz wechselt zur neuen Saison zwar zum heutigen Gegner Lemgo, doch bis dahin fließt sein Herzblut ausschließlich für Essen: "Ich werde bis zum Schluss alles geben und will den Klassenerhalt schaffen"


    "Was willst du denn, Kleiner?!?" - das scheint Weltmeister Pascal Hens (HSV, l.) in dieser Szene leicht verärgert seinen Gegenspieler Mark Schmetz zu fragen. Der Tusem-Kapitän und seine Teamkollegen müssen heute in Lemgo ran. Fotos (2): WAZ, Michael Gohl HANDBALL 1. BUNDESLIGA Natürlich ist es ein komisches Gefühl, gegen seinen kommenden Verein spielen zu müssen. Das weiß auch Tusem-Kapitän Mark Schmetz. Denn wenn der Rechtsaußen heute mit seinen Essener Teamkollegen das Bundesliga-Spiel in Lemgo (20.15 Uhr Uhr, Lipperlandhalle) sensationellerweise gewinnen sollte, könnte dies das Aus für alle Europapokal-Träume des TBV in der nächsten Saison bedeuten.

    Doch daran denkt der niederländische Nationalspieler zu keiner Sekunde. Für ihn zählt nur das Hier und Jetzt. Und das ist allein der Kampf um den Klassenerhalt mit dem Tusem. Er identifiziert sich zu einhundert Prozent mit "seinem" Klub und will bis zum letzten Spieltag alles an Herzblut und Einsatzwillen investieren, was er geben kann, um den drohenden Abstieg in Liga zwei zu verhindern. Lemgo ist ihm völlig egal. Noch.

    "Wir wollen heute dort gewinnen. Für mich ist das ein Bundesliga-Spiel wie jedes andere auch", erklärt Schmetz. Zwar freue er sich enorm auf die künftige Aufgabe, doch für den TBV ist erst ab Juli in seinem Kopf Platz. Im Augenblick hat er ausschließlich den Tusem im Sinn.

    Also ist ihm das Abschneiden seines künftigen Klubs egal? Da lacht Mark Schmetz. Und sagt: "Die sollen ihre Punkte gegen andere holen, um sich für den Europapokal zu qualifizieren." Dabei ist es höchst wahrscheinlich, dass der siebte Platz ausreichen wird, um in der neuen Saison international dabei zu sein. Und von diesem ist der TBV kaum noch zu verdrängen Die Situation am Tabellenende ist hingegen spannend wie selten zuvor. Die Essener weisen momentan als Vorletzter ein Punkteverhältnis von 13:41 auf. Die davor platzierten Teams von TuS-N-Lübbecke und GWD Minden haben einen Pluspunkt mehr auf dem Konto, allerdings haben sie auch ein Spiel mehr absolviert als der Tusem.

    "Wir schauen nicht auf die Konkurrenz, wir schauen nur auf uns", wiederholt Tusem-Trainer Kristof Szargiej gebetsmühlenartig. Doch auch ihm dürfte der 27:25-Sieg der Mindener gegen Wetzlar so gar nicht "geschmeckt" haben. Dieses Resultat setzt das Team von der Margarethenhöhe unter Zugzwang.

    An einen Sieg des Tusem in Ostwestfalen mögen dennoch allenfalls kühne Optimisten glauben. Zu stark präsentierte sich der TBV zuletzt. Allen voran Daniel Stephan trumpfte unter Neu-Trainer Markus Baur groß auf. "Daniel lenkt das Spiel. Er trifft immer die richtigen Entscheidungen", lobt Szargiej den ehemaligen "Welthandballer des Jahres" und Mittel-Mann des heutigen Gegners. Stephan ist enorm torgefährlich, weiß aber auch seine Nebenleute hervorragend in Szene zu setzen. Eine Sonderbewachung des Regisseurs will Szargiej nicht abstellen: "Wir wollen unseren Deckungsverband konsequent zusammenhalten."

    Das ist auch vonnöten, weil die Lemgoer spielerisch sehr variantenreich agieren. "Sie kreuzen viel, die Außen laufen oft ein und auch der Kreisläufer wird ständig gesucht", zählt der Essener Coach die Stärken des TBV auf. Entscheidende Szenen will er seinen Spielern heute im Rahmen einer Gegner-Analyse auf DVD zeigen. Wichtig sei, dass die Lemgoer zuletzt wieder auf eine 6:0-Deckung vertrauten. Zu Saisonbeginn hatten sie bevorzugt mit einer 3:2:1- oder 3:3-Formation verteidigt. Wie auch immer: Diese Deckung gilt es heute Abend zu knacken.

    Quelle:derwesten.de



    Re: Auswärtsspiel in Lemgo

    Känguruh - 16.04.2008, 11:53


    Lemgo an die Arbeit kriegen
    Handball, 15.04.2008, SABINE HANNEN, 0 Kommentare
    HANDBALL-BUNDESLIGA. Tusem-Kapitän Mark Schmetz brennt vor Ehrgeiz vor dem heutigen Spiel bei seinem künftigen Klub.

    Beißen tut er immer. Aber Spiele beim ehemaligen oder künftigen Klub sind dennoch etwas Besonderes. Zumal es für Mark Schmetz und den Tusem in der Handball-Bundesliga ums Überleben geht. Am heutigen Mittwoch gastiert der Aufsteiger um 20.15 Uhr beim TBV Lemgo, für den der Flügelflitzer in den kommden beiden Jahren auf Torejagd gehen wird. Vor dem Spiel sprach die NRZ mit dem Essener Mannschaftsführer.

    NRZ: Mit welchem Gefühl fahren Sie nach Lemgo?

    Schmetz: Ich fahre dahin, um alles zu versuchen und zwei Punkte mit Tusem zu holen. Wir werden alles geben und schaun dann, was am Ende für uns drin ist.

    NRZ: Das Lüttfeld ist berühmt für die Atmosphäre. Spornt Sie das eher an oder kann das hemmen?

    Schmetz: Mir persönlich ist es eigentlich fast egal, in welcher Halle ich spiele. Obwohl es natürlich schöner ist, vor einer guten Kulisse zu spielen, als in einer halbleeren Halle. Aber während des Spiels bekommt man gar nicht so viel mit. Man ist absolut auf das Geschehen auf dem Handballfeld konzentriert.

    NRZ: Wie gut ist die Mannschaft auf den Endspurt vorbereitet?

    Schmetz: Wir haben in der Pause sehr gut und noch einmal richtig hart trainiert, um Kraft zu tanken für das Restprogramm. Unser Spiel gegen Hamburg hat gezeigt, dass sich das ausgezahlt hat. Wir haben gut gespielt gegen den HSV und wir wollen auch in Lemgo alles versuchen, damit der TBV für seine Tore schwer arbeiten muss. Das hat gegen den HSV auch schon gut geklappt. Das ist der richtige Weg, um Lemgo zu knacken.

    NRZ: Worin liegt die größte Gefahr in Lemgo?

    Schmetz: Wir müssen in der Abwehr sehr gut stehen. Vorne wollen wir den Ball lange spielen und halten, und wir müssen gut zurücklaufen. Ziel ist es, die zweite Welle von Lemgo zu unterbinden. Die dürfen nicht zu leichten Toren kommen.

    NRZ: Welches sind für Sie die Muss-Spiele, um die Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren?

    Schmetz: Wir werden nicht nach Lemgo fahren, um da zu verlieren. Aber schwer wird es sicher. Ein Pflichtsieg ist für uns das Heimspiel am Sonntag gegen die Füchse aus Berlin. Und auch unsere Heimspiele gegen Göppingen und Melsungen sind die Spiele, die wir unbedingt gewinnen müssen. Mit diesen Siegen rechne ich ganz fest. In Wetzlar ist sicher auch was drin für uns. Die sind jetzt durch und müssen nicht mehr zittern. In Kiel und in Nordhorn ist es fast für jeden Gegner unmöglich, etwas zu holen. Aber versuchen müssen wir alles.

    NRZ: Haben Sie sich schon einmal mit dem Thema Relegation befasst?

    Schmetz: Nein, überhaupt nicht. Wir spielen jetzt erst einmal unser Restprogramm. Am schönsten wäre es natürlich, wenn wir Platz 15 noch schaffen und damit aus dem Schneider wären. Sollten wir in die Relegation müssen, bin ich mir sicher, dass wir es spätestens dann schaffen. Es wäre ja eine zusätzliche Chance, die man hätte. Und so etwas dürfte man sich nicht entgehen lassen.

    NRZ: Wird die Kraft des kleinen Kaders, in dem nicht mehr alle die Jüngsten sind, denn Ihrer Meinung nach reichen?

    Schmetz: Wir sind nicht so viele und unser Trainer kann nicht so wechseln wie andere, das stimmt schon. Aber wir sind entschlossen, alles zu versuchen, damit der Tusem drin bleibt.

    NRZ: Ist der Umzug mit Ihrer Familie schon organisiert?

    Schmetz: Wir haben uns schon einige Häuser und Wohnungen angesehen. Lemgo hat auch noch ein Haus für uns auf der Liste, was infrage kommt. Wir suchen etwas im Grünen.

    Quelle:derwesten.de



    Re: Auswärtsspiel in Lemgo

    Känguruh - 16.04.2008, 11:55


    Mut getankt für Lemgo
    Handball, 14.04.2008, SABINE HANNEN, 0 Kommentare
    HANDBALL-BUNDESLIGA. Tusem trifft am morgigen Mittwoch auf einen erstarkten TBV. Aufbruchstimmung in Ostwestfalen.

    Mut getankt haben sie die Margarethenhöher bei ihrer knappen Niederlage gegen die Hamburger. Die Moral stimmt. Und in der Pause hat der Tabellenvorletzte gut gearbeitet. Doch die Lage wird für den Aufsteiger dennoch immer prekärer. Es ist höchste Zeit für eine Überraschung, die im Kampf gegen den Abstieg aus der Handball-Bundesliga ein wichtiges Signal setzen würde.

    Für die Konkurrenz, für die Fans, für Sponsoren und für Spieler, die auf der Wunschliste des Tusem stehen, aber lediglich an einem Einsatz in der obersten Spielklasse interessiert sind. Solange nicht klar ist, in welcher Liga die Essener künftig um Punkte spielen, haben es der Sportliche Leiter Stephan Krebietke und Trainer Kristof Szargiej nach eigenem Bekunden schwer in ihren Gesprächen mit potenziellen Verstärkungen.

    Hoffen auf einen Europapokalplatz

    Am morgigen Mittwoch (Beginn 20.15 Uhr) hat der Tusem in Lemgo eine schwere Aufgabe vor der Brust. Die Ostwestfalen haben sich nach einer Schwächephase im Anschluss an die EM wieder berappelt und profitieren dabei vor allem von einem glänzend aufgelegten Daniel Stephan.

    Wenige Wochen vor seinem Abschiedsspiel lässt es der wurfgewaltige Rückraumspieler noch einmal richtig krachen wie in seinen besten Zeiten. Nicht zuletzt ihm ist es zu verdanken, dass der derzeitige Tabellensiebte auf einen Platz in einem Europapokal-Wettbewerb spekuliert. Im letzten Meisterschaftsspiel gelang ein Arbeitssieg mit 30:26 (14:14) bei HBW Balingen/Weilstetten.

    Nicht erst seit der Verpflichtung von Handball-Weltmeister Markus Baur als neuem Trainer herrscht Aufbruchstimmung im Ostwestfälischen. Finanziell muss sich Manager Volker Zerbe keine allzu großen Sorgen machen.

    Neuer Großsponsor

    Derzeit lassen die Lipperländer prüfen, ob sich ein millionenschwerer Großsponsor in den traditionellen Vereinsnamen "einkaufen" kann. So, wie es seit dem Einstieg der Automarke Toyota mit der Handball-Bundesliga geschehen ist.

    Auf dem Spielermarkt war der TBV bereits sehr umtriebig. Als eine der ersten Verpflichtungen für die kommende Saison wurde Flügelflitzer Mark Schmetz vom Tusem klargemacht. Der Essener Kapitän soll Weltmeister Florian Kehrmann auf der rechten Außenbahn entlasten.

    Letzter Neuzugang auf der Liste ist Abwehrspezialist Daniel Kubes. Der Nordhorner war eigentlich bereits fest beim SC Magdeburg unter Vertrag. Doch der TBV konnte sich mit Magdeburg einigen und ließ sich die "Abwerbung" etwas kosten. Was dem verschuldeten SCM mehr als gelegen kam. Volker Zerbe gab den Wechsel in der letzten Woche bekannt.

    Die Lemgoer verlosen übrigens bei einem Gewinnspiel sechs Tickets für die morgige Partie gegen den Tusem. Die Preisfrage lautet: Wie heißt der künftige Lemgoer Spieler, der von Essen zum TBV wechselt?

    Quelle:derwesten.de



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