The end of the hope (EoH)

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    Re: The end of the hope (EoH)

    Wolf Enigma Lyxiria - 18.08.2005, 12:09

    The end of the hope (EoH)
    *har*
    Da Admin-chan so lieb war und tatsächlich prompt ein Unterforum für Storys auf gemacht hat (DANKE *froiz*), nerv ich euch doch mal mit meinen geliebten Kind EoH. *harr*

    Es ist jetzt schon 9 Jahre (Kapitel) alt <^__^>

    The end of the hope

    Prolog

    Kalte Mauern aus Felsgestein hielten die Wärme zurück, die draußen wütete. Der sonst so stille Gang wurde von eilenden Schritten und schweren Atmen umhüllt, doch nirgends erhellte ein Licht seinen Weg.
    Seine Besucher kannten den Weg, jeder Biegung und jedes Hindernis wie ihre Kräfte.
    Funke und Finster waren unterwegs zur Gruft der Wahrheit, zum Ort der entscheidenden Schlacht. Sie machten sich nichts vor, sie hatten die Macht Wankapas zu spüren bekommen, hatten diese unglaubliche Energie gespürt. Ein Sieg wäre ein reiner Glücksfall.
    Dennoch mussten sie es versuchen. Kairaans Bewohner sollten nicht umsonst getötet worden sein... Und wenn es das Ende bedeutete.
    Finster rannte voraus, sie konnte im Dunkel mehr erkennen als ihre Gefährtin, und die Magie von Funke richtete mehr gegen Wankapa aus, als Finsters Magie.

    Die Hitze auf dem Schlachtfeld kam von Wankapa. Er hatte ein Flammeninferno hervorgerufen... blaue Flammen! Denen konnte nicht einmal Funke etwas entgegensetzten, obwohl sie aus Flammen geformt war.
    Sie konnten nur hoffen, dass die Gruft der Wahrheit ihre Kräfte soweit stärkten, dass sie Wankapa besiegen konnten... und endgültig vernichten. Sie wussten, dass er wieder kommen würde, sollte man ihn am Leben lassen. Zauberer seines Formates waren Unsterblich, konnten nur getötet werden, aber nicht allein sterben. Wenn die Kräfte des Guten versiegen, würde er sich wieder erheben, wie ein Phoenix aus der Asche, nur schwärzer und wesentlich boshafter.

    Sie erreichten die Gruft. Die Wände waren von Allunziell - Seelensteinen - besetzt, die einen grünlichen Schimmer von sich gaben und die gesamte Gruft erhellten.
    Funke und Finster begaben sich gezielt in die Mitte der Gruft. Dort befand sich ein kleines Potest, auf den ein Abbild des großen Saphors - der Gott des Feuers - abgebildet war.
    "Mach schnell! Ich spüre ihn kommen!", trieb Finster an.
    Funke zog ihr Schwert - Das Schwert der goldenen Flammen - aus der Scheide und stellte sich aufrecht vor das Potest.
    "Saphor, Herr der Feuer, Wächter der Gruft der Wahrheit, erhöre mein Bitten. Hier spricht die Tochter der Flammen, ohne Namen lebend, doch Funke genannt. Ich hallte dein Schwert in den Händen. Ich bitte dich, oh heiliger Saphor, leih mir deine Kraft, den Feind aller zu besiegen!"
    Funke stieß das Schwert in das Potest. Das Abbild Saphors erstrahlte rot und das Schwert fing Feuer. Es gab goldenes Licht von sich, doch es erhellte nichts. Es war das Feuer von Saphor. Als es erlosch zog Funke ihr Schwert haus dem Stein.
    Sie nickte Finster zu. "Bereit."
    "Gerade rechtzeitig, wie ich sehe."

    Wankapa betrat die Gruft. Auf seiner Faust ruhte seine Krähe Hyn. Sie starrte die beiden Namenlosen Hexenkriegerinnen aus ihren finsteren Augen an.
    "Hier also versteckt ihr euch! Die Gruft der Wahrheit. Ist das ein kluger Schachzug?"
    Funke wusste, dass es ein schlechter war. Zwar wurde ihre Magie hier verstärkt, aber Finster hatte hier keine Macht. Sie konnte nur auf ihre Schwertkünste setzten und gegen einen so mächtigen Magier war das wie die Wahl zum Freitod.
    Finster würde aber kämpfen, ebenso wie Funke.
    "Wie ihr meint, Namenlose!"
    "Nenn uns nicht so!"
    "Wie denn sonst? Ihr habt niemals einen Namen bekommen, und ihr seid nicht menschlich genug, um euch Weib zu nennen."
    "Man nennt uns Funke und Finster!"
    Wankapa kicherte. "Als würde das Namensgleich sein!"
    Ohne weitere Vorwarnungen leuchtete sein Stab auf. "Fankoo..." Es war nicht mehr als ein Murmeln.
    Aber der Zauber war mächtig. Von der Decke regnete es Feuer, zentriert da, wo Finster und Funke standen.
    Beide Hexenkriegerinnen wichen aus, aber die Magie war nicht zu brechen.
    "Lerne den Drachenfauch kennen!"
    Während Funke einem der feurigen Tropfen auswich, streckte die Faust aus und öffnete sie schnell. Gleichzeitig schoss ein starker Feuerstrahl aus der Handfläche auf Wankapa zu.

    Finster fluchte. Trotz der göttlichen Verstärkung hatte Wankapa die Magie abwehren können und Funke konnte den Zauber nicht lange aufrecht hallten. Sie musste ihn beenden, als sie dem Feuerregen ausweichen musste.
    Finster zückte ihr Schwert der schwarzen Wasser und stürmte auf den Feind zu, doch Hyn bemerkte sie kommen. Der Verwünschte schoss auf Finster zu, um ihren Geliebten zu beschützen.
    Der Schlag, den Finster gegen sie ausführte, verfehlte die Krähe knapp und so stürzte sich das Wesen auf das Mädchen.
    Finster schrie auf, als die große Krähe plötzlich direkt vor ihren Gesicht war. Sie drehte sich weg und nahm die Arme schützend hoch, aber Hyn erwischte sie. Sie hackte zielsicher in das Ohr von Finster, zerdrückte die Knorpel und Knochen, zerstörte das Trommelfell. Als Hyn neuen Schwung holte, floss Blut aus Finsters Ohr.

    Funkes Magieattacken zeigten keine Wirkung auf Wankapa und als sie das Geschehen um Finster endlich bemerkte, war es bereits zu spät.
    Finster war auf den Knien, hielt sich das stark blutende Ohr und konnte Hyn nicht abwehren. Funke konnte nur hilflos zusehen, wenn die Krähe immer wieder auf die Hilflose hinabstürzte, die Augen heraus hackten und das andere Ohr ebenfalls zerstörte.
    "NEIN!" Auch ihre Kräfte verschwanden. Sie konnte nicht mehr ausweichen, keinen Schild mehr aufbauen und das schwarze Feuer der Junkfu-Magie traf sie voll... Wankapa lachte höhnend, als Funke zusammenbrach.
    Ihr äußeres war unverletzt, doch ihr inneres brannte lichterloh.

    Hyn setzte sich wieder auf Wankapas Arm.
    Der Zauber sah grinsend zu den beiden sterbenden hinab. "Schönes Ableben!" Er drehte sich zum Gang und verlies die Gruft der Wahrheit... anschließend sorgte er dafür, das der Gang verschüttet wurde.


    An einem helllichten Ort, den nie ein Mensch erblicken konnte, brach Chaos aus.
    Hier befand sich das Reich der Götter. Saphor verschwand vor den Augen der anderen. Er starb zusammen mit Funke, dem Wesen, den er zu letzt seine Kraft schenkte.
    Hyden, Göttin des Wassers, und Fokostro, Gott der Nacht, schrieen vor Schmerzen, seit Finster im sterben lag... und die anderen konnten nichts tun. Seit die beiden Mädchen auf der Welt existierten waren sie mit diesen drei Göttern verbunden gewesen und nun, da sie beide starben schien es, als würden die Götter ihr Schicksal teilen.
    Saphor war verschwunden.
    Hyden brachte ein letztes Mal ihre gesamte Kraft zusammen und sprach auf die Geister der beiden Mädchen eine Wiedergeburtsmagie aus.
    Fokostros Schmerzen wurden schwächer, doch als Hyden ihr Gebet beendet hatte, zerbrach sie.
    Sie und Saphor waren nun von der Welt geschieden... in der Gruft der Wahrheit verbrannten die letzten Hautüberreste und der letzte Blutstropfen berührte die Erde...
    Kasandra, Göttin der Heiligen, weinte um sie. >Wenn die Wesen wieder wandeln, dann werden auch die Götter wieder leben! <
    Das wusste sie so sicher, wie sie wusste, dass nun die Sonne unterging und eine lange, kalte Nacht begann, in der Wankapa König sein sollte...

    [/Prolog]

    Fals ihr mehr wollt... KOMMENTARE! *fuchtel*



    Re: The end of the hope (EoH)

    MelyTales - 20.08.2005, 18:42


    Also, ich schreibe auch Geschichten, naja bei mir werden es immer gleich Bücher wenn ich mal Zeit habe zu schreiben. Momentan ist Zeit sehr kostbar und deshalb schaffe ich es einfach nicht deine Geschichte zu lesen... 8-[
    Aber das mache ich noch versprochen. Der Anfang ist schon mal gut---ich hätte nichts dagegen, gegen eine Vortsetzung...^^

    Und keine Uhrsache wegen dem Forum... O:)



    Re: The end of the hope (EoH)

    Wolf Enigma Lyxiria - 20.08.2005, 21:44


    Ja das kenn ich <Oo>"

    Also... dann die nächsten beiden (ehemals zusammenhörenden) kapitel <^__^>

    BTW:
    Es ahndelt sich um KEIN Self Insert. Ich erfand 'Lyxiria' eigentlich für EoH, aber mir gefiel dann der Klang und die Bedeutung so sehr, dass ich den Namen als den meinigen annahm XD

    Heilige Kräfte ~ Lyxiria

    Es regnete Blütenblätter. Weiße Blüten der Amoro-Bäume, sacht rieselten sie auf die Erde hinab, in die Schar der jungen Studenten, bemüht die jungen Damen schöner wirken zu lassen und die jungen Burschen zu faszinieren.
    Doch die jungen Studenten waren blind für solche Bracht.
    Für sich war der Blütenregen nicht mehr, als ein alljährlicher Vorgang, der drei Monate andauerte und der Beginn der Gastra ankündigte.
    Die Gastra. Das Fest der Vereinigung. In den drei großen Hauptstätten hieß das, dass die Frauen um ihre jungen Töchter fürchten mussten, denn wenn ein Mädchen in dieser Zeit geküsst wurde, so durfte sie niemals heiraten und wurde dazu gezwungen, als Hure zu leben.
    Die Frauen hassten diesen Zeitraum. Es war die Höhle auf Erden? doch die Männer fühlten sich wie im Paradies, denn jedes weibliche Wesen erschien wie ein Einhorn? das Wesen, welches sich niemals einem Manne zeigte. Ein guter Ersatz für das Zauberwesen.
    Lyxiria war das egal. Sie hatte kein Interesse an Männern oder Freunden. Niemand würde sie küssen, niemals. Weder jetzt beim Blütenregen, noch in der Gastrazeit, und auch nicht später im Leben. Sie wollte nur allein sein, nur von Saphira begleitet.
    Doch die Zeit des Blütenregens machte sie sentimental. Er wirkte so rein und natürlich, unbeschwert. Lyxiria war von ihm bezaubert, erkannte die stolze Schönheit dieses Naturwunders.
    >Wenn ich einmal jemanden heirate, dann doch den, der die Schönheit dieser Jahreszeit anerkennt. <, dachte sie sarkastisch. Sie wusste, dass das so gut wie unmöglich war. Männer waren nicht romantisch. Sie waren ernst, waren nur auf Krieg und Saufen aus? und natürlich auf Frauen und Sex.
    Lyxiria seufzte und sah ausdruckslos zu der Schar von Studenten, beobachtete wie sie die Blüten niedertrampelten und versuchten ihr Essen und Trinken davor zu schützen, wie sie sich unterhielten, wie sie lachten, falsch lachten. Es war ihr mit der Zeit aufgefallen. Die Menschen lachten, aber es wirkte unecht, gespielt, falsch eben. Sie fragte sich, ob ihr Lachen aus so klang, wenn sie mal lachte. Was selten vorkam.
    Mit leichten Kopfschmerzen sah sie zum Boden und stieß sich ab. Die Schaukel - auf der sie saß - schwang nach hinten, trug sie näher zu den Bäumen. Doch nicht nah genug. Sie war versucht die Schaukel bis zu den Zweigen über ihr zu treiben, obwohl sie wusste, dass sie es nicht schaffen würde. Sie stellte es sich vor, dennoch.
    Sie sah in ihren geistigen Auge, wie sie von der Schaukel sprang, wenn diese ihren Höhepunkt erreichte, sah wie ihr Flügel wuchsen und sie zu den Bäumen trugen, zu dem Paradies der Düfte? und darüber hinaus. Weg, weg von diesem Ort, weit weg. Die Schule wurde kleiner, dann die Stadt. Das goldene Licht der Sonne umfunkelte sie, während sie nahe der Wolken dahin schwebte, zu einem Ort, den sie nicht kannte, zu einem Ort, an dem sie ein wenig glücklich werden konnte.
    Dann zersprangen ihre Träume, als die Schaukel plötzlich still stand. Verwirrt sah sich Lyxiria um. Niemand war zu sehen, keiner kümmerte sich um sie und Saphira stand weiter weg.
    Etwas war merkwürdig. Sie erkannte jedoch nicht was. Neugierig sah sie sich um, etwas war offensichtlich falsch. Dann fiel es ihr auf. Die Blüten. Sie schwebten in der Luft, bewegten sich nicht mehr fort, als wäre der Hof vereist und hätte sie dort festgefroren. Die Schüler waren in ihren Tätigkeiten versunken, leblos, starr? und Saphira schien gerannt zu sein, auf sie zu, mit einem fröhlichen Gesicht, Lyxiria im Auge habend? und nun war sie eingefroren.
    Lyxiria erhob sich von der Schaukel und ging langsam auf ihre einzige Freundin zu, wedelte mit der Hand vor ihren Augen, stupste sie an. Keine Reaktion? Sie stand still, bekam nicht mit, was Lyxiria tat oder machte. Die Zeit stand still.
    Aber wie? Wie konnte der ewige Fluss der Zeit still stehen?
    >>Hi...<<
    Lyxiria wirbelte herum. Hatte da jemand gesprochen? "Hallo?" Ihr Ruf hallte zwischen den zu Skulpturen gewordenen Studenten wieder. Lyxiria fröstelte.
    Hil...
    "Wer ist da?"
    >>Hil... Hil... fe...<<
    Die Silben wurden mit großer Anstrengung hervorgewirkt. "Hilfe? Wie soll ich ihnen helfen, wenn ich nicht weis, wo sie sind?"
    >>Neiiiiiin...<<
    Das Wort wurde stöhnend, halb seufzend herausgebracht, es wirkte weder ängstlich noch glücklich, eher verzweifelnd, weil Lyxiria nicht verstand. Aber was sollte Lyxiria verstehen? "Was wollen sie?"
    >>Ra... Rache...<<
    "An mir?", sie spürte, wie sie sich anspannte, zum Kampf bereit.
    >>Nein.<< , flüsterte die Stimme.
    Lyxiria erschrak, denn das Wort war an ihrem Ohr hervorgestoßen worden? Und dann folgte ein weiteres, weit aus wichtigeres Wort: >>Wankapa.<<
    "Der Herrscher? Ihr wollte euch an diesem Monster rächen?"
    Ein Stöhnen umfing sie und Lyxiria wusste, dass das eine Zustimmung war.
    "Durch mich?"
    Ein Hauch streichelte ihre Wange, liebkoste ihren Körper, als sie die Worte aussprach. Lyxiria atmete heftig ein, als sie glaubte zu spüren, dass jemand einen sanften Kuss auf ihre Lippen brachte.
    "Einverstanden.", hauchte sie, in der Hoffnung, dass sich das Gefühl wieder hohlen würde. Aber es kam dafür etwas anderes.
    Ihr Körper schüttete reines Glück aus, Stromstöße durchstießen sie, als ein helles Licht in sie eintauchte, in den Moment, als die sexuelle Erregung ihren Höhepunkt hatte.
    Dann war alles sehr schnell vorbei, als wäre es nie gewesen. Nur die Starrheit der Studenten bleibt zurück.
    Lyxiria sah sich halb verzweifelt um. Wie konnte sie den Fluss der Zeit wieder in Bewegung setzten?
    >Wer auch immer du bist, hilf mir doch. <, dachte sie verzweifelt und merkte, wie ihr Körper sich bewegte. Wie er sich von den Bäumen wegdrehte und sich dann in dem Schatten der Gebäude näherte, um ihn zu betreten.
    Und SAH. Sah wie der Schatten lebte, wo Schatten war. Schwarze Wolken aus Funken wallten um sie herum, nutzten den Platz der ihnen zu Verfügung stand. Sah auch, wie im Wasser des kleinen Teiches im schattigen Gras blaue Wolken ihre Bahnen zogen. Beides bekleidet von Funken reinen Lichts, im Schatten schwarz, im Wasser blau.
    Wie Schmetterlinge schwirrten sie um Lyxiria umher, konzentrierten sich an ihrem Körper, vor allem aber ab an ihren Händen.
    Gegen ihren eigenen Willen hoben sich ihren Hände in die Höhe und sie spürte die reinigenden Kräfte in ihrem Körper, fühlte, wie ihr Körper wieder in Ekstase geriet.
    >>Ich zeige dir meine Macht, zeige dir, was ich beherrsche, zeige dir, wie wir Rache verüben können.
    Ich zeige dir, wie man eine Klinge führt, wie man die Kräfte der Magie gegen seine Feinde und für seine Freunde nutzt; zeige dir, wer ICH bin!<<
    Die Lichter stoben weg von ihrer Hand, ins Licht und zogen den Schatten mit sich. Sie umhüllten die Schüler, die Bäume, die Gebäude, breiteten sich auf dem gesamten Planeten aus.
    Die sexuelle Erregung in Lyxiria nahm zu und sie wusste, dass das körperlich erbrachte Glück durch einen Mann, niemals solche Ausnahmen annehmen konnte, wusste es von den Wesen in ihr, was auch immer es war, wie alt es auch war.
    >>Zeige dir meine Macht!<<
    Der gesamte Planet verfiel in absolute Dunkelheit, wenige Sekunden ausharrten, wären de Lyxirias Körper vor Ekstase bebte, um dann den Tag wieder Platz zu machen, der Fluss der Zeit mit Getöse wieder floss. Und Saphira innehielt, als sie sah, dass Lyxiria nicht mehr auf der Schaukel war.
    Doch ihr war es egal. Der Orgasmus hatte sie noch in ihren Fängen, unsichtbare Hände bewegten sich über sie und geheimnisvolle Lippen liebkosten sie, während die Magiefunken um ihr herum tobten und Lyxiria auf ihre eigene Weise verwöhnten.

    [/Heilige Kräfte ~ Lyxiria]

    Heilige Kräfte ~ Saphira

    Es war Nachmittag und die Sonne schien wärmend auf die Stadt hinab. Noch immer schwebten Blütenblätter auf die Erde hinab und Locoma wuschelte seufzend durch seine Haare, um sie los zu werden.
    Er schielte zu seiner kleinen Schwester hinab, die das gar nicht zu stören schien, sie war anscheinend ganz in ihren Gedanken versunken, denn sie hatte noch kein Wort mit Locoma gewechselt. Und normaler Weise stritten die beiden ungleichen Geschwister, wenn sie sich erblickten. Wirklich seltsam.
    "He Kleines. Was ist mit dir?"
    Saphira zuckte zusammen und sah leicht verwirrt zu ihren Bruder auf, als würde sie ihn jetzt erst bemerken.
    "Nichts."
    Locoma blieb stehen und sorgte dafür, dass es auch Saphira tat, in dem er sie an der Schulter fest hielt.
    "Sag schon.", drängte er.
    Saphira schüttelte wortlos den Kopf. Sie schien ihr Geheimnis für sich bewahren zu wollen. Locoma drückte etwas fester zu, in der Hoffnung, das Saphira dann ansprechbarer wurde. Aber Saphira gab keinen Laut von sich, verzog nicht einmal das Gesicht, obwohl ihr Bruder so brutal zu ihr war.
    "Saphira!"
    "Es ist nichts."
    "Das kannst du mir nicht weismachen. Denkst du etwa, man merkt nicht, dass du stiller geworden bist?"
    "Ja und? Sorgt dich das?"
    "Nein."
    "Also? warum willst du es dann wissen?"
    "Weil du nachdenklich bist... und das bist du nur, wenn irgendwas mit Fräulein Lyxiria nicht stimmt."
    Für einen Moment starrte Saphira ihren Bruder nur an, dann schien sie zusammen zu sinken.
    "Um deine Familie sorgst du dich nicht. Aber um eine Fremde schon."
    "Sie ist deine Freundin."
    "Das weis ich... aber du hast nichts mit ihr zu tun. Außer du triffst sie mal zu fällig auf der Straße und selbst dann wechselt ihr kaum Wörter. Du magst sie nur, weil sie anders ist."
    "Fräulein Lyxiria ist etwas Besonderes Saph, das weist du. Sie ist nicht wie all die anderen Huren in dieser verdammten Stadt."
    Saphira schnaubte und löste sich aus ihren Griff. "Und sie hält nichts von Männern, also schmink sie dir aus deinem Kopf."
    "Trotzdem will ich wissen, was passiert ist.", sagte Locoma ernst, als er neben seiner Schwester dahin schritt.
    Saphira sah traurig zu ihm auf. "Heute... ist etwas passiert. Etwas Seltsames... aber ich weis nicht was."
    Sie sah wieder nach vorn. "In der Mittagspause... da bin ich auf Lyx zu gegangen und auf einmal..."
    "Ja?", verlangte Locoma.
    "Und auf einmal war sie weg."
    "Weg?"
    Saphira nickte. "Weg. Und als ich mich um sah, stand sie hinter mir, bei der großen Mauer und es schien so, als hätte sie eine... einen...", sie wagte nicht mehr zu sagen. Das brauchte sie auch nicht, denn Locoma hatte abermals inne gehallten und starrte seiner Schwester auf den Rücken.
    "Von wem?"
    Saphira drehte sich zu ihren Bruder um und schüttelte resigniert den Kopf. "Ich weis nicht... sie stand da ganz allein."
    "Aber das ist unmöglich!", fuhr er auf.
    "Dann weist du ja, was mich die ganze Zeit so beschäftigt hat." Sie wartete kurz, um zu sehen, ob Locoma etwas sage wollte. Als er schwieg fuhr sie fort: "Ich gehe jetzt nach Hause Locoma. Du kannst mit kommen wenn du willst, aber Vater wird nicht sehr erfreut sein."
    Damit ging sie wieder los, Locoma folgte ihr nicht. Er würde erst lange nach Mondaufgang zu Hause sein und lange vor Monduntergang wieder verschwunden sein.
    Kurzer Hand drehte er sich um und rannte los. Sein Ziel war am Rande von Hoyvige. Dort, wo Lyxiria lebte.

    Saphira indes kam kurz darauf bei sich zu Hause an.
    "Ich bin wieder da.", rief sie laut, erhielt aber keine Antwort... nur das Zwitschern der Kanarienvögel hieß sie willkommen.
    Lächelnd ging sie zu ihren Lieblingen. "Hallo Lufus, hallo Kuri, hallo Pabaga, hallo Asaku... wart ihr auch lieb, während ich weg war?"
    Die vier Vögel zwitscherten laut los, als würden sie Saphiras Worte erstehen.
    Saphira lächelte in sich hinein.
    "Ich komme gleich wieder und gebe euch etwas zum essen, ja?"
    In diesen Moment legte sich eine riesige Hand auf ihre Schultern.
    "Vater?" Sie zögerte kurz. "Locoma?"
    "Falsch.", erwiderte eine heißere Stimme. Gleichzeitig spürte sie, wie die andere Hand der Person direkt auf ihren Busen gelegt wurde. >NEIN!<
    Sie wirbelte zu der fremden Person herum. Vor ihr stand ein 30-Jähriger Mann, der in seinen Leben wohl zu viele Schweinebraten gegessen hatte. Seine fetter Bauch schwabbelte vor ihm her, als wäre es als eine Art Schutzschild gedacht.
    Seine blauen Augen waren trübe, sahen aber gierig auf Saphira's Oberweite. Lüstern legte er sich über die Lippen.
    "Du bist doch ein liebes Püppchen, oder?", fragte er.
    Saphira wimmerde. Der Fremde hatte unglaublich viel Kraft und mit seiner Leibesfülle versperrte er jeden Fluchtweg.
    "Ah... gutes Püppchen..." Mit einem schnellen Ruck hatte er das Oberteil von Saphira auseinander gezerrt.
    "Nein...", stieß sie hervor.
    "Nein?" Er kicherte. " Du wirst sehen, wenn ich einmal mit dir fertig bin, wirst du dich gerade zu nach einer Wiederhohlung sehnen..."
    "Das wirst eher du!"
    Ein lautes <Dong> ertönte, als eine Bratpfanne von hinten gegen den Kopf des Fetten schlug.
    Der Grunzte nur und drehte sich zu den Angreifer um, samt der halbnackten Saphira.
    "Rawn!" Nie war sie so froh gewesen den Freund ihres Bruders zu sehen. Das er sie gerade kurz zeitig gerettet hatte, sprach eigendlich gegen seinen Charakter.
    "Wer bist du?", schnaupte der Fette.
    Rawn verbeugte sich halb. "Rawn, Bettler von Beruf, darf ich ihnen behilflich sein?"
    "Ja! Verschwinde."
    "Nicht dir du fetter Fleischklops... der Lady."
    Saphira nickte panisch. Sie wollte weg von diesen Irren.
    Der Fette grunzte. Es dauerte eine Weile bis Rawn und Saphira bemerkten, dass es ein Lachen war.
    "Und wie willst du mich aufhallten? Mich in deiner Bratpfanne braten?"
    "Dann hätte ich für Monate zu essen... aber ich knabbere nicht an fetten Idioten, die sich an einer Lady vergreifen."
    Der Fette warf Saphira beiseite. Das Mädchen schlug hart auf den Fußboden nahe des Kamins auf. Dabei knickte sie sich das Handgelenk schmerzhaft um und das laute Knacken bestättigte, dass der Knochen gebrochen war. Saphira schrie vor Schmerz auf.
    "Weisst du eigendlich mit wem du sprichst, du Lump? Ich bin Theotor Karfaga, Kardinal des großen Wankapa!"
    "Hier habt die Lady verletzt!" Rawn achtete nicht weiter auf die versteckte Drohung in Theotors Stimme.
    Der fackelte nicht lange und schlug mit einer gekonnten Rechten zu, so das Rawn zurück daumelte.
    "Gar nicht mal so schlecht für einen fetten, ungehobelten Klotz wie euch." Dann rannte Rawn mit gesenkten Haupt zu Theotor und stieß seinen Kopf in desen Magengrube.
    Der Fette klappte leicht zusammen, dann hob er ruckartig sein Knie genau in Rawns Magengegend.
    Von seinen eigenen Schwung und den Tritt brach er zusammen und konnte sich nicht rechtzeitig aufrappeln. Theotor setzte sich auf den an Boden liegenden und schlug abwechselnd mit beiden Fäusten genau in das Gesicht des Unterlegenden.
    Saphira sah dem allen weinend zu. Sie wollte Rawn helfen, wusste aber nicht wie. Hilfesuchend sah sie sich um, fand jedoch keine geeignete Waffe für sich oder Rawn.
    Theotor sah kurz zu Saphira. "Ich bin gleich fertig mein Püppchen, dann haben wir Spaß.", glugste er. Mit einen besondersheftigen Schlag setzte er Rawn außer Gefecht und erhob sich dann. Grinsend ging er auf Saphira zu, öffnete dabei seine Hose.
    Saphira schob sich weiter zurück, bis sie die Wärme des Kamins genau in ihren Rücken spührte.
    "Ahja... Am Kamin ist es wesendlich romantischer." Er war nun direkt über ihr und hatte seine Hose schon zur Hälfte herunter gezogen.
    "Lieber sterbe ich!", sagte sie und stürzte sich in den großen Kamin. Die Feuerstelle war ungewöhnlich groß, schon stehend konnte sie gemütlich darin umher laufen, aber er war zu klein, um einen so großen Mann wie Theotor auf zunehmen...
    Und jetzt brannte die Feuerstelle. Einer der Diener musste sie angezündet haben.
    In innern des Feuers hörte sie Theotor vor Schreck schnaupen. Den Schmerz des Verbrennens nahm sie gar nicht wahr. Aber sie hörte wie der Fette seine Sachen zusammen packte - es klirrte und schapperte, anscheinend hatte er Geldsorgen - und verschwinden wollte.
    >>Hab keine Angst.<<
    Saphira zuckte zusammen. War das gerade einer ihrer Gedanken und hatte sie tatsächlich eine Stimme im Feuer gehört?
    >>Du musst dich nicht fürchten, ich werde dir helfen Kind.<<
    "Wer bist du?"
    >>Ich bin das Feuer, in dem du sitzt. Ist dir denn noch nicht aufgefallen, dass du nicht brennst?<<
    Das war ihr tatsächlich noch nicht aufgefallen. Verwirrt sah Saphira an ihre Hände, die keine Spur von Verbrennung zeigten
    "Wie kann das sein?"
    >>Das kann sein, weil du auserwählt bist, meinen geist in dir zu tragen.<<
    "Der Geist des Feuers?"
    >>Ja.<<
    Saphira wimmerte. "Das will ich nicht! Das kann ich nicht!"
    >>Das kannst du, so wie es deine Freundin konnte.<<
    "Welche Freundin?" Sie stutzte. "Lyxiria!"
    >>Lyxiria.<<, wieder hohlte die Stimme bestättigend.
    "Sie auch... sie trägt auch den Geist des Feuers in sich?"
    >>Nein, in ihr befinden sich die vereinten Mächte Dunkelheit und Wasser. Sie hat große Macht... ich kann dir diese Macht auch geben, aber du musst es dir wünschen.<<
    "Aber ich habe Angst!"
    >>Das musst du nicht.<<
    "Aber heute hatte sie..."
    >>Einen Orgasmus, ich weiss. Doch dir wird es nicht so ergehen. Ich basiere nicht auf der Dunkelheit - dem verführenden Element - sondern auf Licht. Das was du spühren wirst ist rohes Glück.<<
    "Ist... ist das nicht das gleiche?"
    >>Jedes Glück das ein Mensch verspühren kann ist verarbeitet. Nur ich kann dir das rohe Glück anbieten.<<
    "Dann mach! Aber wehe du hast gelogen."
    >>Das kann ich nicht.<<
    "Das könnte auch gelogen sein!", doch die Stimme war verschwunden.
    Es tat sich nichts. Sie spührte nicht das rohe Glück, wurde nicht zu Feuer, verbrannte aber auch nicht.
    Saphira schluchzte...
    Dann... plötzlich... durch ströhmte sie ein Stromschlag, der ihr die Tränen in den Augen trieb. Sie spührte das pure Glück in sich, tiefer und stärker als jemals zu vor...
    Das Feuer um sie herum hatte goldrote Punkte in sich, die Saphira umschwärmten und sie vor der Energie schützten.
    Der Fette war noch immer im Zimmer und packte die Wertgegenstände zusammen.
    "Ach... Liebling?", tönte ihre Stimme zwitschernd aus dem Feuer.
    Theotor hielt erschrocken inne und sah zum Feuer, als Saphira herraus trat. Um sie herum loderten immer noch die Flammen, doch sie spielten nur mit Saphira, wärmden sie und gaben ihr Kraft.
    "Lebe wohl.", sagte sie lieb lächelnd. Sie hob die Hand und ballte eine Faust, die sie direkt an ihren Mund hielt.
    "Grüße deine Ahnen bitte von mir."
    Dann öffnete sie die Faust und blies gleichzeitig die Luft aus dem Mund aus. Eine riesige Feuerzunge walzte auf Theotor nieder, doch noch eher sie den Mann berühern konnte hörte sie Rawns Stimme:
    "Um Gottes Willen! Nein!" Er stieß sie bei seite und das Feuer verfehlte den Kardinal. Der löste sich aus der Starre und rannte aus dem Haus, Hose und Sack vergaß er.
    Die Flammen um Saphira erloschen. "Was sollte das?"
    Rawn sah schmerzerfüllt zu ihr hinunter, denn er lag auf ihr. "Du hättest beinahe getötet, Lady Saphira."

    [/Heilige Kräfte ~ Saphira]



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