Reisebericht

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    Re: Reisebericht

    Thranduil - 01.12.2005, 14:49

    Reisebericht
    Der Beginn

    Ein magischer Wirbel schien sie wohl alle vier erfasst zuhaben und hierher an diesen dunklen Ort gebracht zu haben.
    Drei mehr oder weniger seltsame Wesen entdeckte Sss´ri´jan als er sich wieder orientieren konnte. Der normalste schien noch der Halbork zu sein. Dann war da ein riesiger Minotaurus und ein Wesen mit Tentakeln im Gesicht.
    Viele Dinge schienen ihm zu fehlen. Darunter einige recht wichtige Dinge. Als er sich darauf konzentrierte spürte er die Nähe eines dieser Gegenstände. Die anderen drei waren noch damit beschäftig sich kennen zulernen bzw. die Umgebung zu erkunden als sich Sss´ri´jan in die gespürte Richtung begabt und eine Treppe von diesem Felsengrat herunter entdeckte. Am unteren Ende entdeckte er ein kleines Stückchen weiter eine seiner Knochenrunen. Nach kurzer Überprüfung steckte er sie ein und schaute sich weiter um. Nachdem Gebrüll zu urteilen hatte sich der Halbork wohl irgendwo an den steilen Felsen auf die Nase gelegt. Sss´ri´jan störte es nicht weiter. Aus Zweckgemeinschaft kehrte er an den Anfang der Treppe zurück und machte die anderen darauf aufmerksam. Nur um dann den Halbork und den Minotauren an sich vorbeistürmen zu sehen. Im ersten Moment dachte er nur. „Sollen sie doch losstürmen und den nächsten Abhang runter“ nur dann wurde ihm klar das sie vier hier im gleichen Boot saßen und mehr oder weniger auf einander angewiesen waren. So folgte er den beiden um ein wachsames Auge auf sie zu haben und solange es ihm möglich sei Gefahren noch rechtzeitig abzuwenden.

    Über einen schmalen Grat ging es als er zirpende Geräusche von wohl zwei Wesen hörte. Südwestliche Richtung meinte er zu erkennen und machte den Rest darauf aufmerksam. Den anderen voranschleichend näherte er sich den Geräuschen bis an einen Punkt wo es wieder breiter wurde. Sofort stürmten der Halbork und der Minotaurus wieder nach vorne und Sss´ri´jan lies sie gewähren. Zusammen mit dem Tentakelwesen folgte er den beiden und kurz sah er noch zwei Wesen auf 6 Beinen eine weitere Treppe herunter eilen als etwas anderes seine Aufmerksamkeit erregte. Eine weitere seine Runen fand sich dort am Felsrand. So kümmerte er sich nicht weiter um die beiden Sechsbeiner sondern verstaute seine Knochenru-ne und folgte erst dann dem Rest nach unten.

    Einen Höhleneingang hatten sie entdeckt und schon waren der Halbork und der Minotaurus darin verschwunden. Seinem neuen Motto getreu folgte er den beiden zischend auch wenn er lieber noch den Grat weiter erkundet hätte.
    Drinnen entdeckte er ein kleines Höhlensystem mit Tropfenden Felsen und hier und dort seltsame Pilze an den Wänden und Boden.
    Um nach Spuren zu suchen war es zu spät nachdem die beiden anderen bereits vorausgestapft waren. Auch wenn welche vorhanden gewesen wären nun waren sie unter den Hufen des Mi-notaurus entgültig verborgen.
    Zügellos stürmten der Halbork und der Minotaurus durch die Gänge und schreckten diverse Spinnen und komische lebende Pilze auf. Wenig Zeit blieb Sss´ri´jan um sich die Gänge, kleinen Nischen und Pflanzen anzusehen. Einige wohl essbare Pilze konnte er finden und schließlich als sich die anderen mal etwas mehr Zeit ließen in einem Spinnenkokon eingewoben eine kleine Flasche mit einer gut riechenden Flüssigkeit die wohl heilende Wirkung haben würde zu untersuchen. Einen weiteren Pilz konnte er dort ebenfalls entdecken. Wieder holte ihn ein Gebrüll des Halborks aus seiner Arbeit. Dieser hatte sich wohl mit einer giftigen Spin-ne angelegt, aber leider war von dem Kadaver nur noch Matsch nach. Also konnte Sss´ri´jan auch nicht weiter herausfinden um was für ein Gift es sich wohl handelte.
    Der Minotaurus hatte wohl irgendeine Pflanze gefunden die nach Minze roch und reichte sie dem Halbork. Er war wohl der Meinung diese Pflanze könnte helfen. Sss´ri´jan war skeptisch und beobachtete den Halbork und dessen Reaktion auf die Pflanze. Zu Sss´ri´jans Erstaunen schien die Pflanze tatsächlich wohl eine wohltuende Wirkung zu haben. Er merkte sich den Minzgeruch und hielt auf dem weiteren Weg nach solchen Pflanzen Ausschau.

    Weiter ging es durch die Gänge und an einer weiteren Biegung kam weiter Geschrei auf. Der Halbork hatte eine größere Spinne und einen weiteren Kokon entdeckt. Aus dem Kokon schien gerade etwas zu krabbeln und die beiden Kämpfer machten sich an die Aufgabe die Brut zu zermatschen. Das größere Exemplar blieb in einem noch recht passablen Zustand, aber bevor Sss´ri´jan sie näher untersuchen konnte passierte etwas merkwürdiges. Das Tenta-kelwesen schien ihm den Schädel zu öffnen und etwas mit seinem Gehirn zu machen und schließlich platzte der Kopf. Wieder blieb Sss´ri´jan das Nachsehen und keine Information konnte er über die hier verbreiteten Wesen sammeln.
    Zischend fauchte er das Tentakelwesen an das nächste mal zu warten bis er fertig mit seiner Untersuchung wäre.

    Weiter ging er und die Gruppe kam in eine größere Höhle die sich zuerst als Sackgasse darstellte. An einer Wand hatte sich eine größere Menge Wasser gesammelt und irgendetwas passierte unter der Wasseroberfläche. Das Tentakelwesen genauso wie Sss´ri´jan untersuchten es näher und schließlich entledigte er sich seiner Kleidung und stieg in das Wasser. Unterhalb schien ein Durchgang vorhanden zu sein und Sss´ri´jan tauchte hindurch. Nach einiger Zeit kam er wieder nach oben und befand sich in einer anderen Höhle. Neben ihm tauchte das Tentakelwesen auf. Von den anderen beiden war noch nichts zu sehen.
    So konnten beide in Ruhe die Höhle und die darin befindlichen Pflanzen untersuchen. Eine der Pflanzen roch nach Minze und nach näherer Untersuchung bekam Sss´ri´jan den Eindruck das es eine stärkere heilende Wirkung haben müsse. Sorgsam verstaute er es in einer seiner Gürteltasche. Da kamen auch schon zuerst der Minotaurus und kurze Zeit später auch der Hal-bork aus dem Wasser.

    Am Ende der Höhle fanden sie eine Tür und etwas kam Sss´ri´jan daran merkwürdig vor und er machte sich daran sie näher zu untersuchen. Kurz wurde er dabei von dem Halbork unter-brochen der die Tür einfach einschlagen wollte. Zischend brachte er ihn davon ab und machte sich dann wieder an die Arbeit. Ob es die Ablenkung durch den Halbork war oder etwas ande-res jedenfalls löste er die an der Tür angebrachte Falle aus und der Bereich füllte sich mit ei-nem übel riechenden Gas.
    Kurz verlor er das Bewusstsein und fand sich dann auf dem Höhlenboden wieder. Erneut zi-schend erhob er sich wieder und musste erneut den Halbork davon abhalten die Tür einfach einzuschlagen. Mit geschickten Händen knackte er das Türschloss und lies die Gruppe in den dahinter befindlichen Raum bevor er den beiden Krieger folgte.
    Drinnen entdeckten sie etwas recht merkwürdiges. Eine Art Verschlag mit riesigen Wesen und dazu Heu und Wasser. Als ob hier jemand Vieh hielt als Nahrung oder ähnliches.

    Sss´ri´jan kam nicht weiter dazu darüber nachzudenken als sich Schritte näherten und sich eine humanoide Frau der Gruppe näherte. Sie trug ein Schwert in der rechten Hand und forderte die Gruppe sofort auf stehen zu bleiben und sich zu erklären. Es entwickelte sich ein hektisches Gespräch in dessen Verlauf dem Halbork erst mal klar gemacht werden musste das es sich bei dem Neuankömmling um ein Weibchen handelt. Schließlich wurde die Frau etwas hektisch und forderte mehrmals Antwort darauf ob die Tür noch verschlossen wäre. Naja Ss´ri´jan war nicht als letzter hindurchgegangen also konnte er es nicht beantworten. Das brauchte er auch nicht als Kampflärm zu hören war und der Halbork und der Minotaurus mit zwei sechsbeinigen Wesen kämpften. Ob es die gleichen waren die sie bereits einmal gesehen hatten konnte Sss´ri´jan nicht mit Sicherheit sagen.
    Auch wurde er wieder an einer näheren Untersuchung gehindert weil das Tentakelwesen er-neut etwas mit den Schädeln anstellte und daraufhin die Reste unbrauchbar wurden. Nur das es sich wohl um Insekten handelte konnte Sss´ri´jan noch herausfinden.

    Nun konnte das abrupt unterbrochene Gespräch fortgesetzt werden. In der Zwischenzeit war auch mit der Frau eine Veränderung passiert. Ob dies nun ihre wahre Gestalt war konnte Sss´ri ´jan nicht so auf die schnelle feststellen, aber was sich ihm darstellte erinnerte sehr stark an eine Art Dämon oder ähnliches. Die Frau hatte nun blaue Haut und ebensolche blau-en Flügel aus Federn. Dazu verwirrende rote Zeichnungen auf dem gesamten Körper der übrigens ansonsten vollkommen nackt war. Nur das gleiche Schwert trug sie noch.
    In dem nun folgenden Gespräch machte man der Frau klar was sich ungefähr dort draußen befand und wo sie herkamen und konnten sie davon überzeugen das die Gruppe hier genauso wie sie festsaßen.
    So führte sie die Gruppe tiefer in ihre Höhle an einen wohl sicheren Ort. Dort konnte die Gruppe endlich etwas ausruhen und Sss´ri´jan versuchte das bisher erfahrene und erlebte zu ordnen.

    Irgendjemand hatte sie hier hergeholt und es hatte etwas mit einem Juwel der Siebensterne und einem gewissen M. zu tun. Außerdem sollten es wohl nur Wesen von außerhalb finden können.

    Etwas oder jemand schien sie zu beobachten. Das schloss Sss´ri ´jan jedenfalls aus dem ein-mal aufgetauchten fliegenden Auge. Es gab wohl ein Schriftstück das nun das Tentakelwesen hatte, aber Sss´ri ´jan hatte es noch nicht lesen können.

    Sss´ri´jan hoffte jedenfalls das die nächste Zeit mit etwas weniger Hektik voranginge und mehr Zeit für eingehende Untersuchungen blieb um sich über die Flora und Fauna hier klar zu werden und um nicht in irgendeine brenzliche Situation hineinzustolpern.



    Re: Reisebericht

    Thranduil - 05.12.2005, 15:08


    Die Fortsetzung I

    Seltsame Träume schienen Sss´ri ´jan ergriffen zu haben. Noch seltsamer war es das zwei seiner Zwangsreisebegleiter ebenfalls anwesend waren. Nun etwas das beizeiten näher zu klären wäre. Dann holte ihn ein Geräusch aus den Träumen zurück.
    Siberys hatte sie geweckt.

    Neugierig und wissbegierig war die verführerische Dämonendame. Sss´ri´jan nahm sich vor bei passender Gelegenheit sie näher kennenlernen zu wollen.

    Einiges an Informationen erfuhren sie von Siberys. Ein Zugang an die Oberfläche sei wohl von den Schwarzwurzelzwergen gesprengt worden um weitere Mantiden abzuhalten. Ein ers-tes Zeichen das wohl ein Krieg zwischen beiden Rassen herrscht. Ein Ereignisse aus dem sich sicherlich Kapital auf die eine oder anderen Art schliessen lies. Da mit den Mantiden wohl schwerlich Verhandlungen anzustrengen sind machte sich Sss´ri´jan eine Gedankennotiz es mit den Zwergen zu versuchen.
    Weitere Inforationen drehten sich um die Träume und um ein evtl. Artefakt welches sie schützen können. Nun das es sich nicht weit entfernt befinden sollte gingen also alle 4 zusammen los.

    Siberys führte sie in ihre „Badehöhle“. Ein wirklich netter Ort mit interessanten Mineralien an einigen Stellen. Doch zuerst galt es diesen Kristall vo ndem Podest zuerhalten. Nun der Boden davor war wohl geweiht und nach näherer Untersuchung und Abwägung stellte Sss´ri´jan fest das es nur eine Möglichkeit gebe. Jemand müsse hindurchgehen. Nun der Halbork erklär-te sich gleich bereit und Sss´ri´jan überlies ihm gerne die Aufgabe.
    Fasziniert beobachtete Sss´ri´jan die Aktion und analysierte die Handlungen und Ereignisse und dann den Kristall.
    Er konnte nichts besonderes daran feststellen und überlies ihn dem Halbork zur Aufbewahrung.
    Dann machte er sich daran die Höhle näher zu untersuchen und entdeckte einige verschiedenfarbige Steine. Es handelte sich wohl um Edelsteine und irgendwie machten sie auf ihn den Eindruck als ob noch mehr mit ihnen wäre. Da sich aber keine weitere Zeit und auch keine Möglichkeit auftat diese Steine näher zu untersuchen verliesen sie also die Höhle und Siberys führte sie zu einem weiteren Weg durch den Berg. Den ein Berg war es wohl in dem sie sich befanden.

    Die weiteren Höhlen waren mit seltsamen wüstenartigen Sand angefüllt und rötliches Wasser war an einigen Stellen zu sehen. Es floss Wände herunter und sammelte sich in Becken. Wei-tere dieser Insekten griffen sie immer wieder aggressiv an. Bisher waren sie in zwei Arten einzustufen. Einfache Krieger und erfahrene Krieger so klassifizierte sie Sss´ri´jan. Außerdem war festzustellen das sie ohne Waffen kämpften. Also ähnlich der Mönche die Sss´ri´jan bis-her kennen gelernt hatte auf seinen Reisen. Auch in diesen Höhlen fanden sich von den Edel-steinen und Sss´ri´jan steckte einige davon ein. Weiterhin fanden sich auch von den heilenden Kräutern und diese essbaren Pilze wieder. Es herrschte also teilweise die gleiche Flora vor auch wenn die Örtlichkeiten anders gestaltet waren. Sss´ri ´jan fand dieses äußerst interessant.
    Bis zu einem Zugang in tiefere Ebenen begleitete sie Siberys bevor sie sich verabschiedete. Ein Umstand den Sss´ri´jan durchaus bedauerte. Gerne hätte er sie noch besser kennen gelernt unterwegs.

    Der weitere Weg führte nun in eine wiederum andere Umgebung. Behauener Stein mit Gän-gen und Möbel zeigte sich ihnen nun und sie mussten ihren Weg durch eine Art Labyrinth suchen. Hier war die magische Ausstrahlung direkt zu fühlen und immer wieder wurden sie an einen anderen Ort „teleportiert“. Sss´ri´jan fand ein violettes Leuchten in einer Kammer, aber es fehlte wohl ein Gegenstand um das Leuchten zu aktivieren. Es schien Sss´ri´jan als eine Art Portal ohne Schlüssel. Dieser Schlüssel musste gefunden werden. Mehrmals waren sie getrennt worden und doch fanden sie immer wieder zusammen. Schließlich fand Zyrxog eine Art Teleportstein und sie suchten den Rückweg zu dem Raum mit dem Leuchten.

    Als sie endlich auch das geschafft hatten öffnete sich ein Portal und sie gelangten in ein wei-teres Gemäuern. Hier hatte wohl ein mörderischer Kampf zwischen den Insekten und den Schwarzwurzelzwergen stattgefunden. Es fanden sich jedenfalls diverse Leichen beider Ras-sen. Nun bei den Insekten hatten sich bisher nicht viel an Ausrüstung finden lassen. Bei den Zwergen war dies anders. Rüstungen und Waffen fanden sich. So sammelten sie einiges ein und trafen zu ihrem Leidwesen erneut Insekten und wurden in Kämpfe verwickelt.

    In einer Art ehemaligem Badezimmer fanden sie ein Becken mit Säure. Vormals war hier wohl Wasser zufinden nun nur noch Säure. Warum oder woher lies sich nicht mehr feststel-len, aber die Säure war doch recht brauchbar nachdem man gemeinsam eine Lösung gefunden hatte sie in gefundene Flaschen abzufüllen.

    Zwischendurch fanden sie auch immer mal wieder merkwürdige „Eintrittskarten“. Nun kurzentschlossen hatte der Halbork eine aktiviert und verschwand vor den Augen der anderen beiden. Sss´ri´jan machte es ihm nach und auch Zyrxog war ihnen wohl gefolgt. Jedenfalls fanden sich alle drei an einem merkwürdigen Ort wie-der. Man könnte es als Handelshaus bezeichnen. Nur ein recht ungewöhnliches. Ein fliegender Schädel der sich als Edgar bezeichnete führt hier wohl das Geschäft und hatte recht seltsame Dinge in seinem Sortiment. Eines kam Sss´ri´jan recht interessant vor und so trennte er sich wiederwillig von einer Schriftrolle und tauschte sie gegen Gold ein das er für andere Dinge ausgab. Vor allem besorgte er sich Heiltränke. Leider waren diese nur in begrenztem Maße im Angebot, aber was da war kaufte er auf. Der Berg hatte sich als recht gefährlich er-wiesen und Sss´ri´jan hatte noch nicht vor jetzt Set zu besuchen. Nachdem alle ihre Geschäfte getätigt hatten kehrten sie an den Ort ihrer Abreise zurück.

    Nun ging es daran den weiteren Weg zu finden. Leider stürmte der Halbork ständig voraus und schreckte aber auch alles an Gegnern auf was dort war. So auch eine riesiges Wesen aus reinem Magma. Sss´ri´jans nur bedingt zur Verfügung stehenden Zauber wirken nicht sonderlich gut also musste sie in einem hektischen Rückzugsgefecht das Wesen bekämpfen. Mehr Tod als am Leben schafften sie es endlich.
    So suchten sie sich ihren weiteren Weg und gerade wollte Sss´ri´jan die entdeckten Insekten mittels eines Zaubers ausschalten als der Halbork erneut an ihm vorbeistürmte und sie auf-schreckte. Sss´ri´jan musste seinen Zauber abbrechen und wurde in einen Kampf verwickelt in dessem Verlauf er kurz nachdem Halbork zu Boden ging. Nur Zyrxog konnte entkommen und suchte wohl erst mal Deckung.
    Einige Zeit später wachte Sss´ri´jan auf und es brach ein Streit zwischen ihm und dem Hal-bork aus. Die Kampftaktik passte Sss´ri´jan nun absolut nicht und lautstark drohte er dem Halbork ihn umzubringen sollte er weiter solchen Mist treiben. Irgendwie schien ihm Zyrxog zu zustimmen und so schlich nun Sss´ri´jan vor und erkundete die Gänge. Nur relativ missmu-tig folgte der Halbork und mehr als einmal musste er von Zyrxog gedrängt werden doch zu folgen.

    In einer Art Gefängnisbereich suchten sie erst mal Ruhe da sie bereits fast 24 Stunden auf den Beinen waren inzwischen. Es war kein guter Ort hier so mitten zwischen den Leichen der toten Zwerge und so kam es wie es kommen musste. Die Toten schlichen sich in ihre Gedan-ken wohl auch damit begründet das niemand den Kristall aufgestellt hatte.
    Sss´ri´jan erlebte den Kampf mit konnte aber nicht entdecken wer nun siegreich daraus hervor ging. Nicht wirklich erholsam war die Ruhe und so wachte er mehr zerrädert als erholt auf.

    So ging ihr Weg weiter in die Tiefen des Berges. Immer wieder fanden sie Leichen der Insek-ten und auch der Zwerge. Eine weitere Art von Insekten begegnete ihnen. Kleine Käfer die eine ausgeprägte Wahrnehmung zu haben schienen. Jedenfalls entdeckten sie Sss´ri´jan mehrmals bevor überhaupt einer der Mantiden auf ihn aufmerksam wurde. Auch fanden sie immer wieder mal Fallen. Anscheinend hatte die Mantiden sie ausgelegt weil er beobachtete einen dabei wie er einfach über eine rüberschritt und Sss´ri ´jan angriff. Leider konnten sie keine weiteren Aufzeichnungen finden und so gingen sie weiter.

    Sie kamen zu einem weiteren Gang von dem aus mehrer Räume abgingen. Vorsichtig untersuchten sie eine nachdem anderen. Einer schien eine Art Ratssaal einstmals gewesen zu sein. Hier fanden sich Aufzeichnun-gen auf die sich sofort der Halbork stürzte und mehr schlecht als recht in der herrschenden Dunkelheit zu lesen schien. Seltsam kam es Sss´ri´jan vor das er dazu überhaupt fähig war der Halbork. Bisher hatte er sich nicht als sehr intelligent erwiesen in seinen Verhaltensweisen. Nun Sss´ri´jan war es mehr als egal den er hatte anderes inzwischen entdeckt. In einer Kiste fand er einige interessante Gegenstände und konnte auch ihre Anwendung entschlüsseln. Leider waren die meisten für ihn nicht wirklich brauchbar und so gab es sie ohne weiter darüber nachzudenken weiter. Die Handschuhe an Zyrxog und die funkelnde Halskette an den Hal-bork. Vielleicht konnte er ja mittels des Lichtes nun besser die Aufzeichnungen entziffern. Den lesen konnte er ja anscheinend.
    So wie Zyrxog berichtet handelte es sich wohl um Aufzeichnungen der Zwerge die Mantiden betreffend. Nun er wurde nicht wirklich schlau aus den Reden beider Begleiter und beschloss sich lieber weiter umzusehen und entdeckte ein kleines Sortiment an Waffen. Schnell steckte er alles ein nachdem niemand anderes Interesse daran bekundete. So machten sie sich weiter auf den Weg die restlichen Räume zu erkunden bevor es erneut tiefer gehen sollte.

    Sie fanden einen vollgestellten Lagerraum. Sofort stürzte sich der Halbork auf die überall herumhängenden Kräuter und rupfte sie ab. Derweil untersuchten Zyrxog und auch Ss´ri´jan vorsichtiger den Rest der Kisten und Fässer. Diverses an brauchbarem konnte Sss´ri´jan so entdecken und steckte es vorsichtig ein. Weitere Schriftrollen fanden sich zusammen mit Heiltränken und Kräuterpäckchen. Sorgfälltig verstaute er alles in seinen diversen Gürtelta-schen.

    Wie es schien war das alles was sich auf dieser Ebene finden lies und der weitere Weg führte sie tiefer...................................



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