[Story] NWN - Nimbral - Feowen Iranthiras

Seraphias-Welt.de.vu
Verfügbare Informationen zu "[Story] NWN - Nimbral - Feowen Iranthiras"

  • Qualität des Beitrags: 0 Sterne
  • Beteiligte Poster: Thranduil
  • Forum: Seraphias-Welt.de.vu
  • Forenbeschreibung: Das Forum zu Seraphias Welt (www.seraphias-forum.de.vu)
  • aus dem Unterforum: Rollenspiel
  • Antworten: 1
  • Forum gestartet am: Mittwoch 22.06.2005
  • Sprache: deutsch
  • Link zum Originaltopic: [Story] NWN - Nimbral - Feowen Iranthiras
  • Letzte Antwort: vor 17 Jahren, 7 Monaten, 28 Tagen, 9 Stunden, 8 Minuten
  • Alle Beiträge und Antworten zu "[Story] NWN - Nimbral - Feowen Iranthiras"

    Re: [Story] NWN - Nimbral - Feowen Iranthiras

    Thranduil - 01.08.2005, 14:19

    [Story] NWN - Nimbral - Feowen Iranthiras
    Am 14. Tag des zweiten Monats im Jahre 1177 schenkte Rahasia, Klingentänzerin der Sy-Tel'Quessir vom Stamm der Schneeleoparden Zwillingen das Leben. So erblickte Feowen zusammen mit seiner Schwester Cenfin die gleisende Sonne auf den schneebedeckten Hügeln des Landes der Sy-Tel'Quessir des hohen Nordens.

    DRAUGDOR, das Wolfsland wie der rauhe Wald im Norden in der Menschensprache genannt wird, ist ein wildes und abweisendes Dickicht aus Dornenbüschen und anderem zähen Unterholz. In diesem harten und schroffen Gebirgsmischwald leben die Waldelfen. Oft müssen sich die Stämme gegen Eindringlinge aus dem gebirgigen Norden oder Nordwesten verteidigen, aber auch die Menschen der Mark, deren Reich im Osten angrenzt, sind ihnen nicht willkommen. Wer den Wald betritt wird sofort von einem unheimlichen Gefühl der Beklommenheit erfasst, dichte Nebelschwaden ziehen am Boden entlang und nur zu leicht verirrt man sich im schwarzgrünen Dunkel schon nach einigen wenigen Schritten. Auch die hier heimischen Wolfsarten, die auch gerne von den Waldelfen gehalten werden, sind eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Zwar finden sie in den warmen Monden im Wald mehr als genug jagdbares Wild, doch wenn die Tage kälter werden kann es schon mal passieren, dass einige Rudel die angrenzenden Gebiete um den Wald heimsuchen und sich dabei manchmal auch an Menschen vergehen.
    Städte kennen die Waldelfen keine, denn meist ziehen sie von einem Jagdrevier zum nächsten, doch ab und zu kann man, wenn man mutig und leise genug ist eines ihrer Zeltdörfer sehen, welches auf einer der wenigen Lichtungen im Draugdor steht. Doch wehe dem fremden der von einem Waldelfen erwischt wird, denn er darf keine Gnade von den rauhen Gesellen erwarten, wenn er nicht ohne hin schon einem Pfeilhagel aus dem Hinterhalt zum Opfer gefallen ist.

    Schon seit Jahrhunderten lebten die Sy-Tel'Quessir hier oben in den Wälder dessen Boden fast das gesamte Jahr über von Schnee bedeckt wurde und die Sonne nur wenige Wochen im Sommer dazu in der Lage waren diesen ewigen Schnee zu vertreiben und prächtige Blumen wachsen zu lassen. Hier lebte der kleine Waldelfenstamm der Schneeleoparden unter dem Schutz von Angharrad und sie wachte über ihre Kinder und hielt zusammen mit ihren ausgewählten Kämpfern alles böse von diesen Wäldern fern.

    Die Sy-Tel'Quessir sie sind stark, ausdauernd, und wild doch kennt ihr Herz letzlich nur die Ehre. Einige auserwählte von ihnen werden zu Kinder Angharrads und damit zu ihren Priestern die die nördlichen Wälder vor dem bösen Schützen. Andere unter ihnen schlagen den Weg der Klingentänzer ein und dienen auf diesem Weg ihrer Mutter Angharrad.
    Anders als viele der anderen elfischen Voelker sind Waldelfen nicht von zierlichem Körperbau. Sie sind hochgewachsen und athletisch, bewegen sich anmutig und doch kraftvoll. Sy-Tel'Quessir sind warmherzige, untereinander gesellige und doch oft ernste Wesen, deren wahres Alter oft nur von ihren schönen, tiefen Augen verraten wird.

    Elfen haben eine lange Kindheit, während der sich sowohl ihre außergewöhnliche Körperbeherrschung und ihre scharfen Sinne, als auch ihre intellektuellen Fähigkeiten entwickeln. Ab ihrem 75. Lebensjahr gelten sie als Jugendliche, doch dauert es für gewöhnlich bis zu ihrem 110. Lebensjahr, bis sie ihren Geburtsnamen ablegen und einen eigenen Namen erwählen.
    So war es auch bei Feowen. Seine Kindheit verbrachte er unbeschwert zusammen mit seiner Schwester und sie tollten durch die nördlichen Wälder ihrer Heimat und lernten spielend die Flora und Fauna dieser wunderschönen Wälder kennen und machten sich vertraut mit dem was sie für ihr Überleben hier oben von Angharrad geschenkt bekommen hatten.
    Als Feowen zum jugendlichen herangewachsen war trennten sich kurz die Wege zwischen ihm und seiner Schwester Cenfin. Rahasia hatte ihre Tochter für den Weg der Klingentänzerin ausgewählt und übernahm selber ihre Ausbildung damit sie in die Schwesternschaft aufgenommen werden konnte. Ihren Sohn gabt sie in die Obhut der kleinen Gruppe der Priester damit sie sich um seine weitere Ausbildung kümmern würden und sie hoffte das auch er eines Tages in die Reihen der Kinder Angharrads aufgenommen würde und zu einem ihrer Priester.

    So verbrachte Feowen die Zeit bis zu seinem erwachsen werden bei den Priestern und lernte ihren Weg der Natur und bildete sein Verständnis für die Tiere und auch für die Pflanzen aus. Seine Wildheit behielt er und lernte die geschickte Führung des elfischen Langschwertes, die bevorzugte Waffe der Angharradpriester und auch mit dem Bogen lernte er umzugehen und entwickelte eine wahre Meisterschaft darin mit der Zeit. Schnell knüpfte er eine tiefe Freundschaft mit den anderen Sy-Tel'Quessir und zusammen lebten und kämpften sie die Sonnenläufe bis zu ihrer Aufnahmeprüfung in die Reihen der Kinder Angharrads. Stolz war Feowen als auch er an der Reihe war die Zeichen der Priester zu empfangen und ab diesem Zeitpunkt ein Kind Angharrads zu sein. In einer mehrtätigen Zeremonie wurde er entgültig in die Reihen eingeführt.

    Endlich traf er nun auch seine Schwester wieder und auch sie hatte ihren Weg gefunden und war zu einer Klingentänzerin an der Seite ihrer Mutter geworden. Beide lebten nun für den Schutz des Stammes der Schneeleoparden und für den Erhalt des Lebensraumes den ihnen Angharrad geschenkt hatte und über den sie ihre schützende Hand hielt. Mehr als einmal mußten sie die Wälder gegen Einfälle von Orkhorden und anderen bösen Kreaturen schützen. Mehr als einmal mußten sie das Blut anderer Lebewesen vergiessen die noch gemeiner waren als Orks. Auch einige Menschen setzten ihren Fuss in diese schneebedeckten Wälder und nicht immer war ihr Herz rein und auch sie wurden dann von den Sy-Tel'Quessir vertrieben oder wenn es nicht anders möglich war auch getötet. Schnell und ohne Trauer im Herzen wurde es dann erledigt und ihre Körper wurden Angharrad übergeben auf das sie erneut in den ewigen Kreislauf eintreten konnten. So gingen die Jahre in das Land und beide wuchsen heran und machten ihren Weg.

    Viele Monde verbrachten sie in friedlichem Beisammensein und ihre Herzen waren leicht und unbeschwert aber nicht mehr lange sollte diese Freude des Wiedersehens andauern. Schon einige Wochen später wurde Cenfin zu einer wichtigen Mission in den Süden abgerufen und es ging wieder einmal um etwas finsteres was seinen Weg in die sonst unberührten Wälder gefunden hatte. In einer letzten Umarmung trennten sich Feowen und Cenfin und keiner von beiden wußte das es für beide einen Hauch von Entgültigkeit haben sollte. Cenfin kehrte nicht zurück und auch sonst keiner aus ihrer Gruppe fand den Weg an das heimische Herdfeuer zurück. Feowen machte sich ernste Sorgen um seine Schwester und sein Herz war traurig und schwer und so machte er sich auf die Suche nach der Gruppe und vor allem auf die Suche nach seiner Schwester. Weit im Süden an den Ausläufern der Schneehügel fand er ihre Spur und betrat ein wahres Schlachtfeld. Anscheinend hatte keiner hier überlebt und viele Leiber von dunklen Wesenheiten des Abgrundes oder von noch schrecklicheren Orten bedeckten den sonst so gleißend weissen Schnee. Er suchte und sein Herz wurde immer schwerer und er suchte immer weiter zwischen den zerfetzten Leibern seiner Brüder, den Sy-Tel'Quessir . War sie noch am Leben, er hoffte es innerlich und schließlich fand er ein Zeichen. Den wunderhübschen Armreif den er ihr vor einigen Jahren geschenkt hatte. Blutverschmiert lag er im Schnee neben ihrer Doppelklinge. Heulend sankt er dort in den Schnee und lies seinem Herzen die Freiheit um seine Schwester zu trauern. Irgend etwas hatte sie mitgenommen, den ihr Körper war nicht unter den Toten und die Hoffnung, das sie noch am Leben war brannte sich nun in sein Herz und wurde zu seiner letzten Hoffnung um sie eines Tages doch noch wiedersehen zu dürfen. So machte er sich mit trauerndem Herzen auf den Weg die deutlichen Spuren weiter in Richtung Süden zu verfolgen. Sie führten in die Gegend um Silbrigmond und so kam zu den Mauern der Elfen und Menschen die hier zusammenlebten und staunte über diese Bauwerke innerhalb der Natur und Welt von Angharrad. Hier verbrachte er viele Jahre und lernte Sehrahvia kennen und sie verbrachten viel Zeit zusammen dort.

    Feowen ist ein 198cm grosser Sy-Tel'Quessir. Seine Haut ist tiefgebräunt wie das aller Waldelefen und seine rückenlangen Haare sind tiefschwarz mit einem silbrigen Schimmer und werden von kleinen in die Haare gepflochtenen Rabenfedern und bunten Perlen geziert. Sein Körper ist wohl proportioniert und läßt seine blitzschnellen Reflexe erahnen. Seinen wunderschönen grün-gelben Augen liegen wie Märchenseen in seinem Gesicht und wirken bezaubernd. An den Armen sind grün-rot verwirrende Tätowierungen in Form von Blättern und Ranken zu erkennen. Seine Kleidung ist dunkel gewählt und stets praktisch aber trotzdem aus feinem Material. Sein ständiger Begleiter ist ein elfisches Langschwert.
    Um den Hals trägt er ein auffälliges Amulett welches auf der einen Seite das Zeichen Angharrads und auf der anderen einen Pantherkopf darstellt. Auffallend ist ein silberner Armreif an seinem linken Handgelenk in dem 2 Blutopale eingelassen sind und feine Gravuren sich um den ganzen Armreif ziehen und verschiedene Tiere darstellen. Was an diesem Armreif merkwürdig wirkt ist das er wohl ursprünglich für den Arm einer Frau angefertigt worden ist.

    Wie alle Sy-Tel'Quessir ist auch Feowen wild und legt barbarische Züger an den Tag. Dieses kommt von seinem Erbe und er ist auch nicht gewillt dieses zu zügeln. Deshalb ist es schwer für ihn mit anderen als den Sy-Tel'Quessir in Kontakt zu kommen.
    Selbst zu den anderen Tel´Quessir hält er einen gewissen misstrauischen Abstand und schließt nicht schnell Freundschaften.
    Mit anderen Lebewesen Angharrads kommt Feowen sehr gut zurecht. Zu ihnen spürt er eine enge Verbundenheit und sein Herz nimmt ihren Lebensfaden war und akzeptiert ihre Wege. Ihnen gegenüber legt er seine Verschlossenheit ab und mit ihnen kann er auch wieder Scherzen auch wenn sein Herz immer noch schwer ist wegen seiner Schwester.
    Den Menschen gegenüber ist er zwiegespalten. Er hat ihre bösen Herzen erlebt und auch ihre Leichtfertigkeit mit der sie mit Angharrads Gaben umgehen und wie leicht es ihnen fällt etwas zu zerstören statt es so zu nehmen wie es gegeben worden ist. Nicht immer hat er dieses bei den Menschen erlebt. Auch verständnisvolle sind ihm über den Weg gelaufen. Wenige aber diese Wenigen haben ihr Herz auf dem rechten Fleck und sie verdienen es sich mit ihnen zu unterhalten und ihnen die Lebensweise der Natur nahe zu bringen den sie können zuhören und es auch verstehen.
    Zwerge, Gnome und auch Halblinge sind für ihn unbekannte Wesen die er nicht einzuordnen weiss und lieber einen Bogen um sie macht.

    Sein tiefer Hass geht auf die dunklen Wesen. Auf jene die seine Brüder getötet haben und seine Schwester entführt haben. Sie erfahren keine Gnade sondern müssen vom Anglitz der Welt verschwinden um nicht weiter den Kreislauf Angharrads zu stören. Bei ihnen zeigt sich der erbarmungslose Feowen und fällt fast wie in einen Blutrausch und das Tier in ihm gewinnt die Oberhand und ohne Rücksicht stürzt er sich auf sie und hält erst inne wenn auch der letzte von Ihnen am Boden liegt und sich nicht mehr rührt.

    Sein wichtigstes Ziel ist es die innere Kraft der Natur zu spüren und zu erhalten. Ihm gilt sein Leben und dafür ist er zu jeder Zeit bereit sein Leben zugeben. Angharrads Pfad ist für ihn bindend und er lebt absolut danach. Mit den Tieren zu Leben ist für ihn Stolz und Ankennung zu gleich. Er strebt nicht nach Reichtümer sondern nimmt das was ihm die Natur gibt und was ihm für die Erfüllung einer gegebenen Aufgabe notwendig erscheint.

    Seine scheue und zurüchaltende Art erlebt immer dann eine Wandlung wenn etwas seine Neugierde erweckt. In Feowen ruhen die Instinkte einer Katze und diese werden dann geweckt. Verspielt tollt er umher wenn er sich draussen in der Natur aufhält. Hier lebt sein Herz auf und er erlebt die Freiheit die ihm an anderen Orten fehlt. Dunkle tiefe Höhlen machen ihm zeitweilig Angst und sein Herz wird schwer und ein Schatten liegt dann seinen Gedanken und es bedarf höchster Anstrengung und Konzentration diesen Schatten abzuschütteln und wieder klar zu denken und dem eigentlichen Ziel dort weiter zu folgen und nicht einfach fluchtartig das Weite zu suchen.



    Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken



    Weitere Beiträge aus dem Forum Seraphias-Welt.de.vu

    29.05.2006 - gepostet von Seraphia am Montag 29.05.2006
    Wer geht auf welches Con? - 2006 - gepostet von Seraphia am Donnerstag 08.12.2005
    9.3.2006 - gepostet von Thranduil am Donnerstag 09.03.2006



    Ähnliche Beiträge wie "[Story] NWN - Nimbral - Feowen Iranthiras"

    [Story] NWN - Nimbral - Shira Valsheo - Seraphia (Samstag 02.07.2005)
    [Story] NWN - Nimbral - Lady Lydia & Mor-Ams Untaten - Seraphia (Dienstag 12.07.2005)
    [Story] NWN - Nimbral -Sehrahvias Erlebnisse - Seraphia (Montag 29.08.2005)
    [Story] NWN - Nimbral - Reyven Nardeen - Seraphia (Donnerstag 15.09.2005)
    [NWN] RPG Shard - Nimbral - Seraphia (Samstag 20.08.2005)