SZ 1 Melody

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    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 28.06.2005, 10:52

    SZ 1 Melody
    Teil 1

    Maria wartete nun schon seit ein paar Stunden, es war 01:34, als sie ein leises Geräusch an ihrer nicht mehr vorhandenen Tür hörte. Eine Gestalt kam leise herein und blieb in der Mitte des Zimmers stehen. "Bist du noch wach?" erklang ganz leise die Stimme von Trash, der sich nicht näher heran traute, um sie gegebenenfalls nicht zu wecken.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 28.06.2005, 11:08


    Teil 2

    Sie hatte auf ihrem Schlafsack gelegen, aber sie schlief nicht. Ständig hatte sie an Trash denken müssen, seine Lippen auf ihren, sein Körper so nah an ihr und sie spürte, wie sie dabei errötete, meinte, ihre Wangen könnten den ganzen Raum in ein rotes Licht tauchen.

    Sie kam hastig auf ihre Füße und verkürzte die Distanz zwischen ihnen mit ein paar raschen Schritten. "Ich habe doch gesagt, ich warte auf dich." lächelte sie und sah zu ihm herauf. Ihre Augen funkelten freudig im fahlen Mondlicht, dass durch das Fenster hereinschien.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 28.06.2005, 11:12


    Teil 3

    Sie sah, wie seine Zähne im fahlen Licht aufblitzten, er grinste zufrieden. "Gut, aber ich wollte nur sicher gehen," er reichte ihr eine weiße Rose," hier, habe ich unterwegs besorgt."



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 28.06.2005, 11:16


    Sie strahlte ihn an, nahm die Rose und stellte sie zu der ersten, die in einer alten Bierflasche neben ihrem Lager stand.
    Dann ging sie wieder zu ihm, eine leichte Röte hatte ihre Wangen überzogen und wieder schlug ihr Herz aufgeregt.
    "Ich weiß nicht, was du mit mir machst, aber hör nicht auf damit..." murmelte sie leise und schmiegte sich an ihn. Tief atmete sie seinen Duft ein, schloss ihre Augen, um diesen Moment einfach nur zu genießen.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 28.06.2005, 11:27


    Teil 5

    Er nahm sie in die Arme, drückte sie an sich. "Nur nicht aufregen, ist alles in Ordnung," sagte er leise und streichelte ihren Kopf, fuhr die Konturen ihres Gesichtes nach. Dann setzte er sich auf ihren Schlafsack und schaute sich um. "Also wenn du magst, kann ich dir eine bessere Unterkunft suchen," er nahm ihre Hand und streichelte sie, schaute sie von unten herauf an.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 28.06.2005, 11:32


    Teil 6

    Sie lächelte und ließ sich neben ihn auf den Schlafsack sinken. "Das ist keine...schlechte..Aufregung." Sie rückte noch etwas näher zu ihm, lehnte ihren Kopf an seine Schulter und genoss den Schauer, der bei seiner Berührung über seinen Rücken lief. Wie lange war es her, dass sie sich so wohl gefühlt hatte, dass sie sich so hatte fallen lassen können? Sie wusste nicht, woher dieses Vertrauen kam, aber sie fragte sich auch nicht weiter danach.

    Etwas verlegen sah Maria zu ihm hoch. "Ich..ehm..man gewöhnt sich daran..." Ihre schäbige Unterkunft war ihr ganz offensichtlich peinlich, aber sie wollte ihm nicht auf der Tasche liegen.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 28.06.2005, 11:43


    Teil 7

    "Ich wohne nicht viel besser," er grinste wieder. "Nur ist es ein wenig....aufgeräumter. He, nichts gegen dieses Ambiente hier," er lachte kurz, seine Hand streichelte Marias Rücken und er lehnte sich zurück, gegen die Wand. Seine Finger fuhren durch ihr Haar, er hob ihren Kopf ein wenig an und schaute ihr tief in die Augen. "Fühlst du dich gut?"



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 28.06.2005, 11:48


    Teil 8

    Sie schmiegte sich an seine Brust, einen Arm um seine Hüfte geschlungen. Wieder hatte sie das Gefühl, in seinen Augen zu ertrinken und sie ließ sich nur allzu gerne fallen. "Ja, so gut wie lange nicht mehr." murmelte sie leise, die Hand an seiner Taille begann langsam, über seine Brust zu streichen, als wolle sie sich vergewissern, dass er auch wirklich da war.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 28.06.2005, 11:54


    Teil 9

    Trash zog sie näher zu seinem Gesicht, seine Lippen fanden die ihren und es begann ein Leidenschaftlicher Kuss, der nicht enden wollte. Sie spürte wieder seine kalten Lippen, eine kühle Hand fuhr ihr unter ihrem Hemd den Rücken hinauf.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 28.06.2005, 12:00


    Teil 10

    Sie beugte sich zu ihm, saß nun beinahe rittlings auf ihm, und erwiderte seinen Kuss hungrig. Wie lange hatte sie sich nach Nähe gesehnt...
    Gänsehaut breitete sich unter seiner Berührung auf ihrem Körper aus und ein wohliger Schauer lief über ihren Rücken. Sie ließ ihre Hände über seinen Nacken wandern, hinab zu seiner Brust, langsam, als wolle sie jedes Stückchen von ihm genau erkunden.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 28.06.2005, 12:02


    Teil 11

    Seine Lippen wanderten ihre Wange entlang, glitten seitlich an ihren Hals und plötzlich blieb die Welt stehen und explodierte in einem Regen aus Farben und Gefühlen, als sich Zähne durch ihre Haut bohrten, tief in sie hineinstießen. Der Schmerz wurde sofort von einer Ekstase abgelöst, die sie niemals in solcher Form kennen gelernt hatte, diese Mischung aus Pein und vollkommener Freude war fast zuviel für sie, das leichte Saugen an ihrem Hals nahm sie überhaupt nicht wahr. Es schien eine Ewigkeit zu dauern, bis er aufhörte, doch als er stoppte, war die Normalität langweilig geworden, es fiel Maria schwer, wieder klar zu denken. Das leichte Schwindelgefühl welches sie überkam, führte sie auf die eben gemachte Erfahrung zurück, auch die Schwäche in ihrem Körper erschien normal.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 28.06.2005, 12:08


    Teil 12

    Sie presste sich enger an ihn, keuchte auf, als ihre Welt sich mit einem Schlag auf den Kopf drehte. Flüssiges Feuer gepaart mit kaltem Eis schien durch ihre Adern zu rinnen und sie mit Haut und Haar zu verzehren. Als es so schnell wie es gekommen war, schon wieder aufhörte, sackte sie gegen ihn, ein leises, enttäuschtes Wimmern entfloh ihren Lippen. Ihr Atem ging stoßweise, ihre Brust hob und senkte sich schnell.

    "Was...?" war das einzige, was sie zu sagen vermochte.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 28.06.2005, 12:15


    Teil 13

    Er streichelte sie nur weiter, bedeckte ihre Wangen und das Gesicht mit kleinen, liebevollen Küssen. Trash hielt Maria an sich gedrückt und seufzte laut. "Wunderbar," sagte er leise. "Nicht nachdenken, genieße es einfach...."



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 28.06.2005, 12:20


    Teil 14

    Nur langsam beruhigten sich ihr Atem und ihr Herzschlag, ihre Augen hatte sie geschlossen, tat, was er gesagt hatte und genoss. Genoss seine Nähe, seine leise Stimme, die kleinen Küsse, die er auf ihrem Gesicht verteilte. Sie setzte sich nun richtig auf ihn, um noch mehr von ihm zu spüren, einfach um ihm noch näher zu sein.

    "Geh nicht wieder....lass mich nicht alleine..." murmelte sie leise an sein Ohr, bevor ihre Lippen die seinen wieder suchten. Diesmal war ihr Kuss sanft, liebevoll und weniger von Leidenschaft geprägt.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 28.06.2005, 12:26


    Teil 15

    "Einen Moment kann ich noch bleiben, über Nacht bleibe ich nicht. Ich weiß nicht, ob ich so weit gehen will.....jetzt schon....." er flüsterte ebenso leise in Ihr Ohr. "Wenn du willst, können wir das von eben ein wenig später wiederholen, aber du musst dich erst einmal erholen...."



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 28.06.2005, 12:33


    Teil 16

    Sie seufzte leise und schmiegte ihren Kopf an die Stelle, wo sein Hals mit seiner Schulter verschmolz. Wieder schlang sie ihre Arme um seinen Nacken und schloss ihre Augen für einen Moment.

    "Und wann seh ich dich dann wieder?" murmelte sie an seinen Hals.
    Sie tat genau das, was sie eigentlich nie hatte tun wollen, sie machte sich von ihm abhängig. Aber gegen die Gefühle, die in ihr aufbegehrten, wann immer sie versuchte, ihren rationalen Verstand einzuschalten, kam sie nicht an.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 28.06.2005, 12:35


    Teil 17

    "Morgen Abend wieder, ich bin den Rest des Tages unterwegs," er streichelte ihren Nacken, fuhr den Rücken entlang. "Willst du was besonderes unternehmen morgen Abend? Soll ich irgendwas mitbringen?"



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 28.06.2005, 12:41


    Teil 18

    "Dich!" sie lächelte und seufzte wohlig unter seiner Berührung, ihr Körper war völlig entspannt an ihn geschmiegt. "Sei einfach bei mir."
    Sie fuhr durch sein Haar, genoss das seidige Gefühl, als es zwischen ihren Fingern hindruch glitt. "Du bist so schön..."



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 28.06.2005, 12:46


    Teil 19

    "Oho," er lächelte sie lieb an," das habe ich schon lange nicht mehr gehört, kann das nur zurück geben." Trash streckte sich und legte sich dann auf den Schlafsack. "Eigentlich doch recht bequem hier, vor allem bei der Gesellschaft," er grinste sie an.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 28.06.2005, 12:54


    Sie lächelte überrascht, verlegen und ziemlich glücklich, legte sich neben ihn auf den Schlafsack und kuschelte sich nah an ihn. Sie legte eine Hand auf seinen Rücken, strich mit den Fingerspitzen über seinen Rücken, die Wirbelsäule hinunter.
    "Ich habe noch nie so emfunden, so intensiv..." flüsterte sie leise und wieder beschleunigte sich ihr Puls und Röte stieg in ihre Wangen.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 28.06.2005, 12:59


    Teil 21

    Er lächelte. "Komm mal her," er zog sie zu sich, küsste sie erneut und wieder fanden seine Lippen ihren Hals. Dieses mal dauerte es noch länger, sie fühlte, wie sie langsam die Kontrolle verlor und ein Gefühl des Fallens aufkam, doch dann stoppte Trash wieder und schob sie sanft neben sich, schaute ihr in die Augen. Maria war kaum noch in der Lage, sich zu bewegen, bleierne schwere steckte in ihrem Körper, ihre Augen fielen ihr immer wieder zu. "Schlaf jetzt, ich komme morgen wieder. Du musst dich ausruhen....." das war das letzte was sie hörte, bevor ein tiefer, beinahe ohnmächtiger Schlaf sie übermannte.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 28.06.2005, 13:05


    Teil 22

    Willig begab sie sich in seine Arme und Sterne explodierten vor ihren Augen, als seine Zähne das weiche Fleisch an ihrem Hals erneut fanden. Sie ließ sich fallen in das Gefühl, dass es bei ihr auslöste, kam sich vor als würde sie außerhalb ihres Körpers schweben. Tief stieß sie den angehaltenen Atem aus, als er sie neben sich legte und fixierte seine Augen, klammerte sich an ihr Bewusstsein, wie sie sich an Trash klammerte, doch sie verlor den Kampf, als die Schwärze sie umfing. "Trash..." murmelte sie leise, bevor sie einschlief.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 28.06.2005, 13:13


    Teil 23

    Maria erwachte mit recht starken Kopfschmerzen und einem schalen Geschmack im Mund. Sie versuchte, die Uhr zu entziffern und war immer noch mehr als müde, wie erschlagen. Die Uhr zeigte 17:20 Uhr an, sie hatte recht lange geschlafen, war aber immer noch mehr als müde und kraftlos.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 28.06.2005, 13:26


    Teil 24

    Stöhnend rieb sie ihren Kopf und stand langsam auf. Sie musste sich an der Wand festhalten, als ein Schwindelgefühl sie überkam, um nicht umzukippen. Als sie sich halbwegs gefasst hatte, tapste sie ins Badezimmer. Es war zwar richtig eklig dreckig, aber der Wasserhahn hier funktionierte noch und spuckte sauberes Wasser aus. Sie drehte ihn auf und trank ein paar Schlucke, um den Geschmack in ihrem Mund los zu werden, dann schlurfte sie zurück in ihr Zimmer.

    Als ihr Blick auf die Rosen fiel, die neben dem Schlafsack standen, erhellte ein Lächeln ihre Züge. Ihr Blick wanderte zum Schlafsack, der furchtbar einladend aussah und so legte sie sich wieder darauf. Sie glaubte, Trashs Nähe noch spüren zu können und klammerte sich an ihr Kissen, während sie langsam wieder in einen leichten Schlaf herüberglitt.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 28.06.2005, 13:33


    Teil 25

    Ein leichtes rütteln weckte sie. Es war der Mann von gegenüber, der ihr zwei Brötchen hinstellte auf einem Plastikteller, daneben lagen zwei Bulletten. "Du wirktest irgendwie krank Mädel, da dachte ich mir, bringst ihr mal was zu essen......Geld kannst du mir später geben, iss erst mal was." Ein Blick auf ihre Uhr zeigte 19:28 an.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 28.06.2005, 13:42


    Teil 26

    Erschrocken wich Trash ein paar Schritte zurück, nachdem er Maria für einen Moment lang in seinen Armen gehalten hatte. "Tschuldige," stammelte er und blickte sich um. "Normalerweise mache ich sowas nicht....." jetzt wirkte er richtig verlegen. "Du musst dich doch nicht entschuldigen...."

    Sie guckte verschlafen und rieb sich müde über die Augen. "Ich war nur ein bisschen lange auf die letzten paar Nächte, fürchte ich." Sie grinste schief und bei dem Anblick des Essens wurde ihr erst bewusst, wie hungrig sie überhaupt war. "Danke!" sie lächelte. "Sag mir nur, was du von mir bekommst, ja? Dann kriegst du es wieder."
    Mit diesen Worten stürzte sie sich wie ein ausgehungerter Wolf auf die Brötchen und das Fleisch.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 28.06.2005, 13:45


    Teil 27

    "Kein Problem, das machen wir später. Du bist so blaß, ich wollte schon einen Arzt rufen, aber wenns dir wieder einigermaßen geht, dann ist es ja in Ordnung. Bis später...." er stand auf und ging wieder in sein Zimmer zurück.

    Das Essen wirkte Wunder, sie fühlte, wie sie sich langsam erholte, aber so richtig fit war sie noch nicht.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 28.06.2005, 13:53


    Teil 28

    Sie lächelte, als sie merkte, wie das Essen sie langsam wieder munter machte und alles in ihr schrie nach einer Dusche. Aber hier war das so gut wie unmöglich. Vielleicht sollte sie zur Wohlfahrt gehen, die hatten saubere Duschen.
    Ziemlich angetan von der Idee stand sie auf, diesmal nicht mehr so wacklig auf den Beinen. Diesmal ließ sie ihre Gitarre stehen, schulterte den alten Rucksack stattdessen und stopfte ihr Shampoo und Duschgel hinein. Saubere Handtücher hatten sie bei der Wohlfahrt sicher.
    Mit einem verträumten Lächeln auf den Lippen machte sie sich auf den Weg.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 28.06.2005, 14:05


    Teil 29

    Maria war doch noch recht wacklig auf den Beinen, sie konnte sich nicht erklären, woher das kam. Einmal wäre sie fast hingefallen, als sie über einen Bordstein hinweg gehen wollte und den Fuß nicht hoch genug bekam. Bis zur Wohlfahrt war es noch ein gutes Stück und sie musste sich entscheiden, wieder umzukehren, oder weiter zu gehen.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 28.06.2005, 14:14


    Teil 30

    Sie taumelte und fluchte leise. Wenn das so weiterging, würde sie vermutlich gegen das nächste Auto laufen, weil sie nicht in der Lage war, grade zu gehen. Sie seufzte, das hatte wirklich keinen Sinn. Also machte sie wieder kehrt. Dann musste sie sich halt so waschen, es würde schon gehen. Diesmal achtete sie auf ihren Weg, versuchte Unebenheiten nach Möglichkeit aus dem Weg zu gehen.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 28.06.2005, 14:22


    Teil 31

    Es traf sie ein Blitz, als ihrem Unterbewußtsein endlich einfiel, was sie gestern unbewußt gestört hatte, als sie ihren Kopf auf seiner Brust liegen hatte: Sie hatte nicht einen einzigen Herzschlag gehört, auch als sie direkt darüber mit ihrem Ohr gelegen hatte. An seinem Hals war ebenfalls keinerlei Puls zu spüren gewesen.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 28.06.2005, 14:37


    Teil 32

    Sie stoppte abrupt in ihrem Schritt, wäre fast gestolpert, als ihr klar wurde, was ihr so merkwürdig vorgekommen war. Verwirrt starrte sie nach vorne, begann langsam weiterzugehen. Ihre Gedanken drehten sich im Kreis. Was war er? Und was hatte er mit ihr gemacht, dass diese Ekstase ausgelöst hatte? Sie senkte ihren Blick zu Boden, steuerte automatisch in Richtung des alten, baufälligen Hauses. Kein Herzschlag...das war unmöglich. Sicher hatte sie es nur nicht gehört in dem Nebel, der sie umgeben hatte, versuchte sie sich einzureden, aber es nagte an ihr...



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 28.06.2005, 14:45


    Teil 33

    Maria kam verwirrt bei ihrem Zuhause an, es war niemand sonst da, sie erinnerte sich, letzte Woche hatte einer etwas von einem Freibierfest im Nachbarviertel erzählt, da wollten alle hingehen. So gesehen hatte sie "sturmfreie Bude" wie es so schön heißt. Die anderen würden nicht vor Morgengrauen zurück kommen.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 28.06.2005, 14:57


    Teil 34

    Sie setzte sich auf die Treppenstufen, den Kopf in die Hände gestützt und versuchte sich einen Reim auf das zu machen, was ihre Erinnerung ihr erzählte, aber sie kam zu keinem zufriedenstellenden Schluss. Nachdenklich nagte sie auf ihrer Unterlippe.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 29.06.2005, 07:26


    Teil 35

    Die Nacht brach langsam herein, es wurde kühler, aber noch nicht unangenehm. Wolken zogen über die Stadt hinweg, ganz weit entfernt konnte man ein Gewitter hören. Vielleicht kam es ja bis hierher?

    Kurz nach 22 Uhr hörte Maria auf der anderen Seite des Hofs ein klappern, etwas fiel hinunter und schepperte kurz. Aber sie konnte nichts sehen, es war zu dunkel dort drüben, nur dunkle und leere Fenster waren zu erkennen in dem halb eingestürzten Haus.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 29.06.2005, 10:52


    Teil 36

    Erschrocken zuckte sie bei dem Lärm zusammen und hätte sich fast mehr als schmerzhaft auf die Unterlippe gebissen. Sie erhob sich langsam, sah sich unruhig um. Wo war das hergekommen?
    Sie ging ein paar Schritte in die Richtung, aus der sie glaubte, es gehört zu haben, blieb dann zögernd stehen um noch einmal in die Nacht hinaus zu lauschen. Irgendetwas huschte über den Hof, eine streunende Katze vermutlich, und hätte sie beinahe zu Tode erschreckt.
    Sie schüttelte ihren Kopf und schalt sich stumm für ihre Schreckhaftigkeit, dann gab sie sich einen Ruck und ging weiter. Die Neugierde hatte die Oberhand gewonnen und vielleicht brauchte ja jemand Hilfe...



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 29.06.2005, 11:12


    Teil 37

    Sie stand nun direkt vor einem der schwarzen Löcher, die einmal Fenster gewesen waren. Sehen konnte Maria absolut nichts, aber sie meinte, ein leises Scharren zu hören, das von innen kam.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 29.06.2005, 11:20


    Teil 38

    Sie versuchte noch einen Moment vergeblich, etwas durch die Fenster zu sehen, dann ging sie zu der Türe, die schon schief in den Angeln hing und weit offen stand. Auch hier verharrte sie einen Augenblick, bevor sie vorsichtig und leise hineinging, die Ohren weit aufgesperrt und bemüht, kein Geräusch zu verursachen.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 29.06.2005, 11:24


    Teil 39

    Maria hatte einen Schritt in das dunkle Zimmer gemacht, als eine Stimme neben ihr flüsterte:" Bist du das kleine Mädchen, das er liebt? Der große, mächtige Trash?" Die Stimme war nicht einzuordnen, ob weiblich oder männlich. Maria sah nur Schatten, ihre Augen hatten sich noch nicht an die Dunkelheit gewöhnt.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 29.06.2005, 11:26


    Teil 40

    Sie wirbelte erschrocken herum, versuchte zu erkennen, wer da noch war. Diese Stimme flößte ihr Angst ein, mehr als sie sich eingestehen mochte. Wer war das? Sie presste sich an eine Wand. "Wer ist da?"



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 29.06.2005, 11:29


    Teil 41

    Eine Gestalt schälte sich aus der Dunkelheit, sie war in eine Art Plane oder so etwas gehüllt, dies entpuppte sich aber als schwerer Umhang, als Marias Augen sich ein wenig mehr angepasst hatten.

    "Bist du es oder nicht? Ich suche sie....."



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 29.06.2005, 11:35


    Teil 42

    Jetzt erst erreichten sie die Worte. 'Das Mädchen, das er liebt..' Sie hielt ihren Atem an und ihr Herz konnte sich nicht entscheiden, ob es hüpfen oder aufhören zu schlagen sollte. Sie lief rot an, wagte aber nicht zu lächeln. Er liebte sie?

    Sie wandte ihren Blick wieder zu der Gestalt. Unsicher sah sie sie an. War sie von Trash geschickt worden? Und wenn ja, warum kam er nicht selbst? Ihr angehaltener Atem entwich zischend und sie holte tief Luft. Es gab wohl nur einen Weg, das herauszufinden. "Ja..." sie sprach nur sehr leise. "Wo ist er?"



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 29.06.2005, 11:41


    Teil 43

    Ein leises Lachen klang auf, es war dasselbe wie letztens auf dem Hof, Maria bekam sofort wieder einen Angstanfall, ihr Fluchtinstinkt setzte ein, doch ehe sie rennen konnte, fühlte sie sich gegen die Wand gepresst, ein paar gelbe Augen schauten sie an. "Wunderbar......wo er ist? Nun, ich habe dafür gesorgt, das er heute in der Sitzung länger bleiben muss.....damit ich mehr Zeit habe. Weißt du, mit dir hat das rein gar nichts zu tun. Trash und ich sind.......sehr alte Bekannte, nein, keine Bekannten. Nenn es Feinde. Und wie tue ich ihm so richtig weh, ohne ihn selbst anzurühren? Na, kommst du drauf?" Zwei Hände hielten sie wie in einem Schraubstock fest, sie konnte sich kaum bewegen.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 29.06.2005, 11:45


    Teil 44

    Mit entsetzt geweiteten Augen starrte sie ihn an, Tränen begannen, ihre Wangen herab zu laufen. Ungläubig schüttelte sie ihren Kopf. "Nein...bitte..." kam ein leises Wimmern über ihre Lippen. Sie fühlte, wie die Panik in ihr Überhand nahm, ihre Knie wurden weich, doch in dem schraubstockartigen Griff des Mannes wurde sie an der Wand gehalten. Trash! Sie rief nach ihm, aber kein Ton drang über ihre Lippen.
    Diese Augen! Sie konnte ihren Blick nicht von diesen gelben Augen lösen, die so anders waren als alles, was sie zuvor gesehen hatte.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 29.06.2005, 11:57


    Teil 45

    "Oh doch......keine Chance. Tut mir leid, hat wie gesagt nichts mit dir zu tun....."

    Sie sah das Messer nur kurz aufblitzen, konnte nichts anderes tun, als hilflos mit anschauen, wie es unterhalb ihres Brustbeins in ihren Körper eindrang und Haut, Organe und Gefäße zerriss. Ihr Schrei wurde von der Hand des Unbekannten erstickt. Maria spürte, wie etwas in ihr von der Messerspitze – die sie wie eine glühend heiße Nadel spürte – berührt wurde, direkt darauf brannte ihr gesamter Oberkörper wie Feuer, ihre Beine gaben nach. Das Messer wurde wieder aus ihr heraus gezogen, ein Schwall Blut ergoss sich aus der Wunde über ihre Kleidung und sie fiel kraftlos zu Boden. Sie sah ein paar nackte Füße, die sich langsam entfernten. „Oh wie gerne würde ich sein Gesicht sehen,“ seine Stimme wurde immer leiser, während Maria das Blut in den Ohren rauschte, sie spürte, wie ihr Herz immer unregelmäßiger schlug, ihr wurde übel, die Beine waren taub, ihre Arme wie Blei. Selbst atmen fiel mehr als schwer. „Wie gerne.....falls er es schafft noch rechtzeitig zu kommen, hat er die Wahl.....dich sterben zu sehen oder dich zu holen, in beiden Fällen wird er verletzt.....und das gefällt mir so sehr.“ Es folgte wieder das Kichern, ging in ein Lachen über, dann war Stille.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 29.06.2005, 12:05


    Teil 46

    Sie sackte zusammen, beide Hände auf die klaffende Wunde gepresst, die das Messer geschlagen hatte, und versuchte, das Blut, das sich einer Blüte gleich auf ihrem Shirt ausbreitete, irgendwie in ihrem Körper zu halten. Sie glaubte, Glasscherben zu atmen, ihre Lungen rasselten, füllten sich mit Blut. Sie blieb einen Moment auf den Knien sitzen, dann kippte sie zur Seite, schlug hart mit Schulter und Kopf auf dem Boden auf, doch sie merkte es beinahe gar nicht mehr. Verglichen mit dem Schmerz in ihrer Brust war es nicht.

    'Dumme Neugierde...' ging es ihr durch den Kopf, vor ihren Augen verschwamm alles in einem Wirbel aus Farben und Nacht. "Trash..." war ihr letzter klarer Gedanke und das letzte was sie sprach, bevor blutiger Husten sie unterbrach und ihre Augen sich schlossen, als sie am Rande ihres Bewusstseins die Schwärze wahrnahm, die eine Erlösung von den Schmerzen verhieß.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 29.06.2005, 12:16


    Teil 47

    Irgend etwas war da, berührte sie sanft. Sie schlug ihre Augen auf, was erhebliche Kraft kostete, ihr aber auch gelang. Sie lag nicht mehr auf dem Boden, sondern saß halb aufrecht gegen die Wand gelehnt. Direkt vor ihr saß Trash, eine blutige Tränenspur aus dem rechten Auge lief seine Wange hinab. "Hallo....." seine Stimme klang brüchig, er ließ sie aber nicht aus den Augen. "Du.....stirbst." brachte er hervor. "Ich will das nicht.......aber ich darf es nicht verhindern. Scheiße." Er schien zu überlegen, eine tiefe Falte entstand auf seiner Stirn. "Ich habe eigentlich noch nie auf den Prinzen gehört.........wärst du bereit, eine Ewigkeit mit mir zu verbringen? Ehe du antwortest, überleg dir folgendes: Der Übergang wird schmerzhafter sein, als das hier. Du wirst nie wieder Tageslicht sehen. Du wirst dich von Dingen ernähren müssen, die abscheulich klingen, sowie du es erfährst. Aber du würdest nie alt werden......aber verflucht sein, so wie ich. Willst du das?"[/b]



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 29.06.2005, 12:26


    Teil 48

    Sie lächelte, als sie ihn sah, dann blickte sie verwundert auf sein Gesicht, hob kraftlos eine Hand, um über die blutige Träne zu wischen. "Weinst du...um mich?" Ihre Stimme war leise, jedes Wort kostete sie Kraft. Sie verstand nicht alles, was er sagte, teils, weil es nicht mehr zu ihr durchdrang, teils, weil es für sie einfach keinen Sinn ergab. Sie wollte etwas sagen, doch wieder schüttelte sie ein Husten und Blut lief aus ihrem Mundwinkel. Sie schloss ihre Augen kurz, kämpfte gegen die Schwärze und öffnete sie dann langsam wieder. "Eine Ewigkeit?" sie wollte nicken, aber er sprach weiter, was ihr ein Lächeln entlockte. Sie holte rasselnd Luft. "Schon mal...schimmlige Pizza....aus der Tonne...gefischt?"

    Was konnte schlimmer sein als das hier? Als zu spüren, wie bei jedem Atemzug das Leben weiter aus ihr entwich, zu sehen, wie das Blut aus ihr quoll und zu wissen, dass sie Trash nie wieder sehen würde...
    Sie ließ sich nach vorne sacken, lehnte ihre Stirn an seine Schulter. "Du bist meine Sonne..." wieder schlossen sich ihre Augen und sie wollte mehr sagen, doch sie fühlte, wie ihre Sinne schwanden.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 29.06.2005, 12:45


    Teil 49

    "Ich werde das bereuen, eines Tages.......aber es ist mir egal!" Maria bekam kaum noch mit, wie sie hochgehoben wurde. Zähne gruben sich in ihren Hals, DAS spürte sie. Die altbekannte Ekstase setzte ein, verdrängte den Schmerz für einen Moment, bis irgenwo in ihrem Geist eine Stimme erklang, die es beenden wollte, ihr Herz schlug nur noch sehr schwach und kraftlos, der Blutverlust war zu groß. Als Marias Herz zum letzten mal schlug, glitt sie auf einer Welle von Schmerzen und Vorfreude davon, der Verstand setzte aus und machte Platz für das Leben danach........

    Doch wurde dieser Vorgang brutalst unterbrochen, zerrissen, zerschlagen und verbrannt, der Geist wurde zurück gezwungen, das Gehirn begann wieder mit seiner Tätigkeit, sandte Schmerzwelle nach Schmerzwelle durch ihren Körper. Nie hätte sich Maria solche Schmerzen vorstellen können, jede einzelne Zelle, jedes Molekül ihres Körpers schien zu explodieren, einzeln für sich. Doch am meisten schmerzte es in ihrem Verstand, der sich weigerte, seinen Platz wieder einzunehmen. Doch auch er wurde erst gebogen, dann gebrochen und dann fügte er sich, arbeitete wieder. Sie nahm ihre Umwelt wieder wahr, kam aus der Dunkelheit, öffnete die Augen, konnte hören und sehen......und schmecken!! Ihre Leibspeise war nichts dagegen, es schmeckte wie flüssiges Glück, sie wollte mehr, immer mehr davon. Nach einem Moment schmeckte sie Kupfer, es war dickflüssig. Ihr Verstand - der sich angepasst hatte gezwungermaßen - sah sofort durch ihre Augen, was sich da abspielte:

    Sie kniete vor Trash und saugte an seinem Handgelenk, trank sein Blut, es rann zähflüssig und kalt ihre Kehle hinab. Aber irgend etwas in ihr schrie nach mehr, viel mehr, es konnte NIE genug sein. Diese Stimme hatte sie noch nie gehört und sie machte ihr Angst. Es klang wie ein Raubtier, bereit zum Sprung. Je mehr sie dieser Stimme lauschte, umso besser klang sie, aber gleichzeitig nahm ihre Wut zu. Wut über sich, Wut über Trash, Wut auf die gesamte Welt. Und der Durst......dieser unglaubliche Durst, den nur sein Blut stillen konnte. Doch plötzlich stieß er sie von sich, leckte sich selbst über das Handgelenk, keine Wunde war mehr zu sehen. "Es reicht," sagte er. Doch in ihr tobte das Verlangen, seine Stimme war kaum zu hören.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 29.06.2005, 12:58


    Teil 50

    Sie ließ sich in die Schwärze sinken, als sie Trashs Zähne wieder an ihrem Hals spürte. Sie seufzte auf, schlang die Arme um seinen Hals und ließ sich fallen. Sie fühlte, wie es mit ihr zu Ende ging und trotz der leisen Proteststimme breitete sich ein Lächeln auf ihren Lippen aus, als ihr Herz das letzte Mal schlug.

    Sie glaubte, es wäre vorbei, doch es schien gerade erst anzufangen. Sie schrie, als der Schmerz in ihr explodierte. Ihr Körper krampfte sich zusammen, als die Muskeln ihr Werk wieder begannen und sie riss die Augen weit auf, als der Schleier riss und sie ihre Umgebung wieder wahrzunehmen begann.

    Sie krallte sich an sein Handgelenk, bohrte ihre Fingernägel in seine Haut und presste seinen Arm an ihre Lippen. Heiß wie flüssiges Feuer rann das Blut ihre Kehle herab, berührte etwas in ihr, das ihren ganzen Körper zum Vibrieren brachte. Gierig saugte sie das Blut in sich auf, immer fester wurde ihr Griff, bis Trash sie plötzlich wegstieß. "Ich will mehr..." flüsterte sie leise, auf allen Vieren vor ihm kniend und ihm fest in die Augen blickend.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 29.06.2005, 13:14


    Teil 51

    "Sollst du kriegen, aber nicht von mir...." er schaute sie genau an, musterte sie von oben bis unten. "Wir beide haben uns soeben strafbar gemacht, das muss dir bewußt sein, sollten wir einen offiziellen antreffen. Aber nun, warte hier, geh NICHT RAUS! Ich besorge dir mehr zu essen. Warte hier!" Er drehte sich zur offenen Tür und verschwand vor Marias Augen.

    Sie stellte mit erstaunen fest, das sie ihre Umgebung anders wahrnahm. Die Dunkelheit stellte kein Problem mehr dar, sie konnte wie am Tag sehen, kein Schatten war dunkel genug. Sie fühlte sich stärker, voller Macht und Energie, so als könnte sie Bäume ausreissen und fliegen. Nur der Hunger in ihr tobte, soviel Durst!



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 29.06.2005, 13:31


    Teil 52

    Sie sah ihm nach, verstand seine Worte nicht ganz, ebensowenig wie das, was gerade vorgegangen war. Was hatte er mit ihr gemacht? Was hatte er aus ihr gemacht? Sie krampfte ihre Finger zusammen, hörte das Holz unter ihr leise knacken und blickte überrascht auf das Stück, dass sie aus dem Fußboden gekratzt hatte. Sie hob ihre Hand, verwundert darüber, dass sie jede Maserung in dem kleinen Stück, wie auch in dem ganzen Fußboden, ohne Probleme ausmachen konnte.

    Sie ließ den großen Splitter fallen, setzte sich auf den Boden und sah sich im Raum um. Staunend nahm sie wahr, dass sie alles erkennen konnte, als wäre es taghell. Sie rieb sich über die Augen, schloss sie kurz, aber auch danach war alles wie vorher.

    Wieder brüllte die Bestie in ihr, schrie nach Blut und sie krampfte sich zusammen. Schließlich stand sie auf, tigerte unruhig in dem Raum umher und schlug eine Faust in die Wand. Überrascht taumelte sie zurück, als Teile des Mauerwerks auf sie herabrieselten. Sie ballte ihre Hände zusammen und ging zum Fenster, ungduldig wartete sie auf Trashs Rückkehr. Trotz des Durstes, der in ihr brannte, hielt sie sich an seine Anweisung. Ihr war der Nachdruck in seiner Stimme nicht entgangen.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 29.06.2005, 13:40


    Teil 53

    Ein Stimmengemurmel näherte sich, einer ihrer Nachbarn wankte über den Hof, sturzbetrunken und mehr kriechend als gehend. Er versuchte zu singen, aber mehr als unartikulierte Laute kamen nicht aus seinem Mund, er lachte dabei.

    Maria spürte, wie in ihrem Verstand der Hunger gegen den Käfig, welchen ihre Selbstbeherrschung um ihn gelegt hatte, ansprang. Immer wieder, die Zelle wackelte. Dort wartete leichte Beute, unbewußt fuhr sie ihre Fangzähne aus, überrascht stieß sie mit der Zunge dagegen. Ihr Hunger schrie sie an, ihn endlich zu beruhigen und sie wusste ganz genau, was er wollte. Es war eine Frage der Willenskraft, wie sie sich entschied.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 29.06.2005, 13:54


    Teil 54

    Sie knurrte, als sie den sturzbetrunkenen Mann sah und war kurz davor, einfach durch das Fenster zu springen, und sich auf ihn zu stürzen. Sie zuckte zurück, als sie die langen Eckzähne mit ihrer Zunge berührte und das war etwas, was ihr wieder ein bisschen ihres Verstandes zurückbrachte. Trash hatte gesagt, sie solle auf keinen Fall hinausgehen und er würde seinen Grund dafür haben - sagte ihr Gehirn.

    Geh raus und nimm dir, was du brauchst! schrie das Biest in ihr und sie krampfte ihre Hände um das Fensterbrett. Sie zitterte vor mühsam unterdrückter Wut, merkte, wie ihre Selbstbeherrschung langsam schwand. Wenn Trash nicht bald zurückkam...



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 29.06.2005, 14:01


    Teil 55

    Eine Art roter Schleier legte sich langsam über ihre Augen, die Umgebung verschwamm und eine Art Tunnelblick stellte sich ein, der im Zentrum den Mann hatte. Alle ihre Instinkte schrien auf, so angespannt war sie noch nie gewesen. Sie hörte jeden Atemzug des Mannes auf über 10 Meter Entfernung, so als würde er direkt in ihr Ohr atmen. Sogar den Puls meinte sie zu spüren und stellte im selben Moment - zwar nur unterbewusst - fest, das sie weder atmete noch Puls hatte. Der Käfig in ihrem Kopf war kurz davor zu zerspringen, das Tier schrie in freudiger Erwartung auf. Maria sah ihre Hände, Klauen bildeten sich aus ihren Fingernägeln, extrem gefährlich aussehende Klauen.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 29.06.2005, 14:08


    Teil 56

    Ihr Schrei war ein Echo der Raubtieres in ihr, als ihr Wille brach und sie nachgab. Sie ging ein paar Schritte zurück und tat das, wonach es ihr verlangte. Sie nahm Anlauf und sprang mit einem weiten Satz aus dem Fenster (OFF: Da war kein Glas mehr drin, nur leere Fensterhöhlen, wie beschrieben :wink:

    Auf der anderen Seite rollte sie sich ab, noch etwas ungeschickt und kam taumelnd wieder auf die Beine. Jegliche Rationalität war ausgeschaltet, sie ließ sich nur noch von ihren Instinkten leiten. Sie fixierte den Mann und setzte erneut zum Sprung an um sich zu holen, was ihr Körper verlangte.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 29.06.2005, 14:21


    Teil 57

    Als Maria wieder zu Sinnen kam, saß sie wieder in dem kaputten Haus, genau in der Position, in welcher sie Trash zurück gelassen hatte. Er stand vor ihr, zu seinen Füßen lag ein Mann, sie erkannte den anderen Mitbewohner in ihm. "Da du den ersten schon hattest, dachte ich mir, warum nicht gleich alle?" Seine Stimme klang ein wenig sauer. "Schau dich doch an," er bedachte sie mit einem langen Blick. "Aber ist meine Schuld, ich hätte dich nicht so lange alleine lassen sollen." Maria schaute an sich herunter. Sie war über und über mit Blut bedeckt, als hätte sie darin gebadet. Ihr Gesicht war verkrustet, ihre Arme mit einer rötlichbraunen Kruste überzogen. Aber ihre Fangzähne waren nicht mehr ausgefahren, auch die Klauen waren verschwunden. Und das Tier in ihr Namens Hunger war wesentlich ruhiger, aber es wollte immer noch etwas. Konnte man diese Stimme jemals zum Schweigen bringen?



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 29.06.2005, 14:32


    Teil 58

    Sie schaute zu Trash hinauf, zuckte unter dem Blick, den er ihr zuwarf, wie unter einem Peitschenhieb zusammen. Dann erst blickte sie auf sich selbst und ihre Augen weiteten sich erschrocken. Mit hektischen Bewegungen fuhr sie über ihre Arme, versuchte die blutige Kruste abzukratzen, zog ihre Fingernägel durch ihr Gesicht, um das Blut dort loszuwerden.

    "Ich...er...." stammelte sie hilflos, als ihr klar wurde, was sie gerade eben getan hatte. Sie hatte einen Menschen getötet. Nicht nur das, sie hatte ihm das Blut aus dem Leib gesaugt, bis nichts mehr davon übrig geblieben war und sie hatte es genossen. Mehr als das noch, sie hätte sich beinahe verloren in dem Gefühl, dass es ihr gab.

    "Was geschieht mit mir?"



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 30.06.2005, 06:53


    Teil 59

    Trash setzte sich neben sie und legte einen Arm um ihre Schultern. "Du hast deiner inneren Stimme, dem Tier, nachgegeben. Du musst es unter Kontrolle halten, ansonsten wirst du nicht sehr alt werden in dieser Stadt. Kennst du die Geschichte von Kain und Abel? Kain, der seinen Bruder erschlug?"



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 30.06.2005, 08:41


    Teil 60

    Sie ließ sich gegen ihn sinken, ihre Bewegungen waren etwas zittrig und sie schmiegte sich an ihn. Sie schloss ihre Augen und mit Nachdruck brachte sie die Stimme in sich zum schweigen, auch wenn sie nicht wusste für wie lange. Dann nickte sie. "Kain war eifersüchtig..." murmelte sie.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 30.06.2005, 08:51


    Teil 61

    "Ja, weil Gott Abels Geschenke vorzog. Also tötete Kain seinen eigenen Bruder, um Gott das als Geschenk zu bringen. Gott war wohl ziemlich angepisst, als er das sah. Er strafte Kain mit einem Fluch, der ihn ewig leben ließ und er musste das Blut anderer trinken, um zu überleben. So ist es in der Legende erzählt, ob es wahr ist, weiß ich nicht. Angeblich war Kain der erste Vampir, auf den sich alle Clans zurück verfolgen lassen. Es gibt eine Menge, das ich dir erklären muss, ehe wir in der Öffentlichkeit herum laufen dürfen......" Er streichelte kurz ihre Haare, dann fuhr er fort:”Lass mich dir ein paar Sachen erklären: Erstens bist du tot! Du hast keinen Puls, keine Atmung, kein Leben mehr in dir. Um zu überleben musst du Blut trinken, aber den teil kennst du ja schon, nicht wahr? Du bist also ein Vampir geworden, ein Untoter. Eine wandelnde Plage, dank mir....." Trash seufzte und strich ihr nochmal durch ihr Haar. "Du gehörst einer Gruppe von Vampiren an, die sich Gangrel nennt. Ein stolzer Clan und mächtige Angehörige. Es gibt noch viele andere Clans, hüte dich vor jedem einzelnen. Vertraue nur deinesgleichen. Kein Gangrel betrügt den anderen. Es ist eine Frage der Ehre. Mehrere Clans haben sich in der sogenannten Camarilla zusammen geschlossen und formen eine Art Interessenverein. Die Camarilla ist OK, nur problematisch. Die Gegenseite ist der Sabbat, ebenfalls ein Zusammenschluss von Vampiren, nur aus anderen Clans und aus Überläufern von der Camarilla. Der Sabbat ist auch OK, aber hüte dich vor ihm. Er korrumpiert viel leichter als es die Camarilla je tun könnte. Wenn du ihm einmal verfallen bist, ist es vorbei mit dir. Also halte Abstand und lass ihn in Ruhe, dann lässt er vielleicht dich in Ruhe. Hier in Frankfurt sind alle Parteien vertreten, die Camarilla kontrolliert den Hafen, die Innenstadt und einige Wohnbezirke. Der Sabbat die Vorstädte und einige Straßenzüge im Osten der Stadt. Ach ja, vergiss das Tageslicht. Du wirst es nie wiedersehen und falls doch, stirbst du. Sonnenlicht tötet dich sofort, du verbrennst wie ein Stück Kohle im Ofen. Und vergiss den Mumpitz mit Kreuzen, Knoblauch und so, das ist nur in schlechten Filmen so.”



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 30.06.2005, 09:02


    Teil 62

    Sie hörte ihm aufmerksam, aber sichtlich verwirrt zu. Diese ganzen Informationen auf einmal zu verarbeiten fiel ihr schwer. "Vampir..." wiederholte sie leise. Sie schlang ihre Arme um seine Brust und drückte sich an ihn, lauschte ihm, bis er zu Ende gesprochen hatte.
    "Das ist ziemilch viel...was ich wissen muss..."

    Sie schloss ihre Augen und schwieg einen Moment, dann blickte sie zu ihm hoch. "Bereust du es? Er meinte, du würdest leiden, auf die eine oder andere Weise...und er sagte, du liebst mich..." Unsicherheit schwang in ihrer Stimme mit.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 30.06.2005, 09:06


    Teil 63

    Es war ihm sichtlich unbehaglich, auf dieses Thema angesprochen zu werden. "ER wird auf jeden Fall dafür bezahlen, das kann ich dir versprechen. Und nein, ich bereue es nicht......und was deine andere Frage angeht.....hätte ich es sonst getan? Auch wenn es eine Verdammnis ist, so einfach zu schauen konnte ich nicht, wollte nicht, das es zuende ist. Ich werde zwar Ärger mit dem Prinzen kriegen, aber das ist mir egal. Momentan braucht er uns Gangrels, wird nichts gegen uns unternehmen. Dabei fällt mir ein, morgen Nacht werde ich dich den anderen aus deinem Clan vorstellen. Du bist nicht alleine hier in der Stadt."



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 30.06.2005, 09:16


    Teil 64

    Sie lächelte und ihre Zähne blitzten in der Dunkelheit auf. "Trash..." hätte sie es noch getan, würde sie wohl jetzt tief Luft holen, so aber blieb ihr Brustkorb reglos, als sie ihm tief in die Augen sah und das aussprach, was ihr eigentlich schon seit ihrer ersten Begegnung mit ihm klar gewesen war. "Trash, ich liebe dich."

    Sie schwieg eine Weile und ihre Hand strich mit einer zarten Bewegung über seine Brust. "Der Prinz?" sie schaute etwas verwirrt. "Klingt fast wie aus einem Märchen...."



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 30.06.2005, 09:24


    Teil 65

    "Ich weiß," war seine Antwort auf ihr Geständnis.

    Er lachte laut auf, als sie das mit dem Märchen gesagt hatte. "Oooh nein, meine liebe, kein Märchen. Kochheim ist mit Sicherheit kein Märchen und keine Fabelfigur, er ist real. Er regiert Frankfurt seit über 200 Jahren und ist ein Arschloch vor dem Herrn, aber was für eins. Sehr viel Einfluß und sehr viel Geld. Er ist nicht geliebt, aber respektiert. Und nächsteWoche müssen wir beide zu ihm, um dich vorzustellen, so will es die Sitte."



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 30.06.2005, 09:29


    Teil 66

    Sie schwieg eine Weile nachdenklich, den Kopf an seine Brust gelehnt.
    "Und er regiert über euch...uns? Dann gibt es auch Gesetze? Du hast vorhin gesagt, dass wir uns strafbar gemacht haben." Wieder war ihre Neugierde geweckt und sie schaute Trash lange an. Sie musste lächeln, als ihr einfiel, was sie noch vielleicht ein paar Stunden vorher gedacht hatte. Sein fehlender Herzschlag sei Einbildung...



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 30.06.2005, 09:53


    Teil 67

    "Es gibt Regeln, aber am wichtigsten sind die Gesetze unserer Gesellschaft. Erstens die Maskerade, niemand darf erfahren das es uns gibt. Zweitens die Domäne, jeder hat in seinem Machtbereich das sagen, drittens die Gastfreundschaft, ein jeder hat beim Herrscher einer Stadt oder des Herrschaftsbereichs um die Gastfruendschaft zu bitten. Viertens die Nachkommenschaft." Trash schaute sie an und seufzte wieder. "Du sollst nur Kinder erschaffen, wenn dir dies genehmigt wurde. Fünftens die Rechenschaft, du bist für die Taten deiner Kinder verantwortlich. Und sechstens die Vernichtung, nur den Ältesten ist es erlaubt, andere vom Blute, also Vampire, zu töten. Alle anderen Regeln sind von Domäne zu Domäne unterschiedlich, aber alle halten sich an diese sechs Gesetze der Camarilla, genannt Traditionen. Ausser der Sabbat, er hat eigene Regeln."



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 30.06.2005, 09:57


    Teil 68

    Das also war der Regelbruch gewesen. Sie hörte ihm aufmerksam zu, versuchte sich einzuprägen, was er sagte. Sie schwieg einen Moment, sah auf die gegenüberliegende Wand und die Schärfe, mit der sie die Details an ihr wahrnehmen konnte, erstaunte sie wieder. Dann sah sie erneut zu Trash.
    "Und wie...wird ein solcher Regelverstoß bestraft?" Sorge lag in ihrer Stimme, sie wollte nicht, dass ihm etwas geschah.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 30.06.2005, 10:05


    Teil 69

    "Ein Bruch der Traditionen? Eigentlich recht hart, wenn jemand die erste oder sechste Tradition bricht, mit dem endgültigen Tod. Bruch der vierten.....nun ja, da hat ein Prinz viele Möglichkeiten. Von Entzug der Ressourcen über Vernichtung des unerlaubten Kindes bis hin zum Tod beider. Aber keine Sorge, Kochheim schuldet mir noch was, das kriege ich hin."



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 30.06.2005, 10:14


    Teil 70

    Erschrocken sah sie ihn an und schmiegte sich noch enger an ihn, als würde sie ihn nie wieder loslassen wollen. "Der Tod beider? Nein..." flüsterte sie kaum hörbar und barg ihren Kopf an seiner Schulter. "Ich vertraue dir, Trash..." Irgendwie würde er das regeln, das wusste sie und trotzdem konnte sie ihre Angst nicht ganz unterdrücken.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 30.06.2005, 10:18


    Teil 71

    "Wie gesagt, eigentlich sollte es geregelt werden können, das muss ich morgen auf der Sitzung ansprechen." Er schaute sich um. "Aber hier wirst du nicht bleiben können, in ein paar Stunden ist Sonnenaufgang. Am besten nehme ich dich mit zu mir. Ich hoffe, du gewöhnst dich schnell an das Nachtleben. Denk daran, die Sonne tötet dich, keine Chance zu entkommen."



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 30.06.2005, 10:26


    Teil 72

    Sie straffte sich ein wenig, schluckte ihre Angst herunter und richtete sich etwas auf, ohne dabei ihre Arme von ihm zu lösen. "Ich kann mich an alles gewöhnen, so lange du bei mir bist." Sie lächelte warm, dann bekam ihr Lächeln etwas laszives. "Zu dir, mh?" Sie zwinkerte ihm frech zu.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 30.06.2005, 10:34


    Teil 73

    Ein leichtes Grinsen huschte über sein Gesicht, dann sagte er:" Gut, dann müssen wir aber auch demnächst los, ich kann dir noch ein paar Sachen erklären, aber das mache ich lieber in meiner Unterkunft, die Lichtdicht ist. Wenn du noch was von hier brauchst, nimm es mit, ich warte hier solange." Er schaute sie noch einmal an. "und du willst dir vielleicht was anderes anziehen und dich waschen, ehe wir los gehen....."



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 30.06.2005, 10:46


    Teil 74

    Sie grinste schief, hatte ihren Zustand bisher geflissentlich ignoriert, und erhob sich dann. Sie schaute zu ihm herunter, lächelte. "Kann einen Moment dauern, das Bad hier ist nicht grad das beste." Sie schlüpfte aus ihrer Kleidung, legte sie in einem unordentlichen Haufen aufeinander und blickte über ihre Schulter zu Trash, um ihm verschmitzt zuzuzwinkern und dann ins Bad zu huschen.

    Angewidert verzog sich ihr Gesicht, als sie es betrat. Es musste seit Jahren nicht mehr geputzt worden sein und roch auch nicht gerade angenehm. Aber wenigstens gab es Wasser hier und Duschgel hatte sie auch noch hier rumstehen. Sie drehte das Wasser in der Dusche auf und spülte erstmal die Kabine halbwegs sauber, bevor sie sich hineinstellte. Sie wusch sich ausgiebig, blieb danach noch eine Weile unter dem fließenden Wasser stehen, versuchte zu begreifen, was ihr geschehen war.

    Nach gut 20 Minuten war sie dann fertig und erst da fiel ihr ein, dass sie nichts zum abtrocknen mitgenommen hatte. Sie seufzte leise und stieg tropfnass aus der Dusche. Ihre Schritte platschten nass auf dem Boden und hinterließen feuchte Spuren auf dem Boden.
    Mit schiefem Grinsen ging sie wieder in das Zimmer, in dem Trash wartete. "Hab die Handtücher vergessen."

    In nassen Strähnen hing ihr das Haar ins Gesicht, um sich herum bildete sich eine kleine Pfütze und die Wassertropfen schimmerten im Mondlicht, dass durch das Fenster fiel, auf ihrer blassen Haut.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 30.06.2005, 11:48


    Teil 75

    Ein schief grinsender Trash erwartete sie und schaute sie an. "Weißt du, das du für dein Alter sehr frech bist?" Sein Grinsen wurde breiter. "Also als ich so alt war wie du, hätte ich sowas nicht gemacht."



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 30.06.2005, 11:57


    Teil 76

    Maria lachte leise und melodisch und wackelte mit den Hüften. "Hier muss man frech sein, um zu überleben." Sie zwinkerte und ging dann zu dem großen Rucksack, in dem sie ihre wenigen Kleidungsstücke aufbewahrte. Sie wühlte eine Weile darin herum, Trash völlig ungeniert ihre Nacktheit präsentierend und zog schließlich ein paar Teile heraus. Betont langsam begann sie sich anzuziehen.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 30.06.2005, 12:04


    Teil 77

    Er schüttelte den Kopf. "Ich glaube, von ein paar der jüngeren muss ich dich fernhalten," Trash lachte belustigt auf," sonst gibt es Ärger. Aber niedlich bist du, das muss man schon zugeben."



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 30.06.2005, 12:06


    Teil 78

    Sie lachte wieder. "Eifersüchtig?" Mittlerweile hatte sie sich fertig angezogen. Ein knappes Top bedeckte ihre Brust, ließ aber viel von ihrem Bauch sehen, offenbar war es schon etwas älter und ihr ein wenig zu klein. Eine enge Hose, die an den Beinen auch etwas zu kurz war, schmiegte sich an ihre Beine und sie schlüpfte in ein paar ausgelatschte Turnschuhe.
    Dann griff sie zum Gitarrenkoffer und nahm die beiden Rosen aus der behelfsmäßigen Vase. "Also ich bin fertig, meinetwegen können wir gehen."



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 30.06.2005, 12:26


    Teil 79

    "Tststs," machte Trash, grinste aber weiter. "Wir werden dir KLamotten besorgen müssen, das gehen wir morgen an. Heute erst mal ab zu mir." Er ging voraus und ging auf der Rückseite des Hauses nach draussen. "Nicht vornerum, sieht nicht nett aus...." meinte er zu Maria und half ihr beim rausklettern.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 30.06.2005, 18:01


    Teil 80

    Sie warf noch einen kurzen Blick in das Zimmer, ein Lächeln auf den Lippen. Wie froh war sie, das endlich hinter sich lassen zu können! Dann lief sie Trash hinterher. "Du meinst, wir gehen shoppen?" belustigt funkelte es in ihren Augen auf. Dann wurde sie ernst, als sie sich daran erinnerte, wie diese Bestie in ihr jedes rationale Denken ausgeschaltet und ihre Handlung übernommen hatte. Und wieder spürte sie es in sich aufbegehren. Ihr Gesicht verzog sich, als sie es mühsam niederkämpfte.

    Sie griff nach seiner Hand und kletterte mit seiner Hilfe aus dem Fenster.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 01.07.2005, 06:50


    Teil 81

    Beim rausklettern ritzte sich Maria die Haut am linken Arm auf, es entstand ein langer Kratzer dank der heraus stehenden Metallbewehrung. Sie wollte gerade los fluchen, als sie mit erstaunen sah, wie sich die Wunde von selbst schloß, ein wenig schneller als in Zeitlupe, man konnte es gut beobachten. Nach wenigen Sekunden war nichts mehr zu sehen. Trash lächelte. "Du hast ab heute überragende Fähigkeiten, ich erkläre sie dir später, einiges wird sehr verwirrend sein. Aber man gewöhnt sich dran."

    Er ging mit ihr durch die nächtlichen Straßen Frankfurts, sie kamen durch mehrere Viertel, die Gegend wurde nicht gerade besser, aber auch nicht schlechter. Maria erkannte, das sie in Richtung Nordstadt gingen, dort lagen die Industriegebiete. "So gut wie alle Industriegebiete unterliegen der Gerichtsbarkeit der Ventrues," erzählte Trash," aber zum Schutz ihrer Anlagen haben Sie uns, die Gangrels, angeheuert und zahlen recht gut. Selbst der Sabbat überlegt es sich zweimal, ob er hier angreift."



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 01.07.2005, 09:23


    Teil 82

    Staunend und ein wenig erschrocken betrachtete sie, wie sich der Schnitt in ihrem Arm wieder schloss. Es widersprach jeglicher Logik! Sie blickte zu Trash, hakte sich schließlich bei ihm unter. Ihr Blick schweifte durch die Umgebung und wieder stellte sie mit Erstaunen fest, wie leicht es ihr fiel, winzige Details zu erkennen und das in der Dunkelheit.
    "Ventrue? Ist das auch ein...Clan? Und die Gangrel...erzähl mir von ihnen."



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 01.07.2005, 09:32


    Teil 83

    "Die Ventrues.....hah, die halten sich für was besseres und schauen auf alle anderen herab. Arrogante Arschlöcher. Wenn Sie uns nicht brauchen würden, wären wir schon lange aus der Stadt vertrieben worden." Trash schüttelte den Kopf, er war wirklich recht sauer deswegen. "Aber zurück zu unserem Clan. Nun, soweit ich es richtig rezitieren kann, sind wir auf einen Clansgründer zurück zu führen, der sich der Jagd und der Natur verschrieben hatte. Wir Gangrels lieben unsere Freiheit und lassen uns nur sehr ungerne in feste Formen oder Verhalten zwängen. In unserem Clan kann jeder jedem seine Meinung sagen, es wird sogar hoch geschätzt - solange es keine Beleidgung ist!" Er grinste. "Es mag ein wenig rauher hergehen bei uns, aber dafür sind wir niemanden ausser uns selbst Rechenschaft schuldig. Hier in Frankfurt haben wir ein lockeres Bündnis mit den Nosferatu, die du noch kennenlernen wirst. Die Brujahs lassen uns in Ruhe, wir sie auch. Alles Heißsporne, merk dir gut: Ärgere nie einen Brujah, ausser, du bist stärker als er. Dieser Clan ist bekannt dafür, das er schnell ausrastet."



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 01.07.2005, 09:55


    Teil 84

    Sie hörte ihm aufmerksam zu, versuchte sich all das, was er sagte, zu behalten. Gangrel...Ventrue...Brujah...Nosferatu...sie kam langsam ein wenig durcheinander. Aber bei seiner Beschreibung der Gangrel lächelte sie. "Klingt ziemlich genau so wie das Leben hier auf der Straße."
    Dann neigte sie nachdenklich den Kopf. "Wieviele Clans gibt es? Und wieviele Vampire? Gibt es sie auf der ganzen Welt?" sprudelten schließlich die Fragen aus ihr heraus.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 01.07.2005, 10:10


    Teil 85

    Er lächelte, als sie immer mehr Fragen stellte. "Es gibt sieben Clans in der Camarilla. Das sind die Gangrels, Brujahs, Nosferatu, Toreador, Tremere, Ventrue und die Malkavianer. insgesamt gibt es wohl Dutzende verschiedener Clans und ja, es gibt Weltweit Vampire, aber ich habe beim besten Willen keine Ahnung, wieviele. Tausende vielleicht."

    Mittlerweile waren sie in ein reines Industriegebiet gelangt, keinerlei Wohnhäuser standen hier und die Ruhe war beinahe gespenstisch. "Noch ein paar Minuten, dann sind wir da," sagte Trash leise.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 01.07.2005, 10:17


    Teil 86

    Sie nickte, während er sprach. Das war alles noch ziemlich verwirrend für sie. "Und...und was meintest du mit Fähigkeiten?" Wieder schaute sie auf ihren Arm herab, auf dem von der Schnittwunde nichts mehr zu sehen war. "Die Wunde ist so unheimlich schnell geheilt und ich sehe besser als je zuvor und meine Hände...sie haben sich auch verändert, als..." Sie verstummte und erst jetzt fiel ihr auf, wie ruhig es war und wo sie sich befanden. Verwundert blickte sie sich um. "Hier wohnst du?"



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 01.07.2005, 10:31


    Teil 87

    "Nicht hier, noch ein paar Straßen weiter, ich bin gerne da, wo ich arbeite," er grinste schief. "Nun ja, ich werde dir ein paar Sachen zeigen müssen. Da sind zum einen deine Klauen, das ist typisch bei uns Gangrel, nur wir haben das von Anfang an. Auch die Nachtsicht ist bei uns normal. Dann haben wir noch eine andere Fähigkeit, die anscheinend bei dir noch nicht ausgeprägt ist, wir können mit Tieren kommunizieren. und dann die mehr als schnelle Heilung, die immer besser wird im Laufe der Zeit."



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 01.07.2005, 10:38


    Teil 88


    "Mit Tieren sprechen?" Mit großen Augen sah sie ihn an. "Und du sagst, das ist kein Märchen!" Das alles kam ihr vor, wie ein Traum, es war so surreal...wieder blickte sie auf ihre Hände, erinnerte sich daran, wie sie sich verformt hatte. Sie kniff sich in die Seite. "Au..." murmelte sie. Doch kein Traum...



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 01.07.2005, 10:44


    Teil 89

    "Ja, mit Tieren sprechen, sie erfühlen, sie steuern. All dies lernst du vielleicht noch. Und deine anderen Fähigkeiten werden noch besser, je mehr du übst. Irgendwann wirst du im Erdboden versinken können, dich in Nebel verwandeln, Kugeln prallen an dir ab und all das. Es klingt wie ein Märchen, aber der Fluch der Unsterblichkeit hat auhc seine Vorteile."



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 01.07.2005, 11:08


    Teil 90

    Das, was er ihr erzählte, machte sie ein wenig schwindlig. Sicher hatte sie Vampirfilme gesehen, heimlich, als sie noch bei ihren Eltern gelebt hatte. Aber sie hatte das ganze immer als Humbug abgetan. Dies jetzt alles am eigenen Leib zu erleben, war mehr, als sie sich je hatte vorstellen können. "Das ist einfach unglaublich!" hauchte sie. Sie fühlte sich so voller Kraft und Energie, als könnte sie Bäume ausreißen und ein verklärtes Lächeln lag auf ihren Lippen.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 01.07.2005, 11:11


    teil 91

    Trash sah ihr Lächeln und sagte mit eindringlicher Stimme:" Aber werde niemals überheblich, hörst du? Es gibt IMMER jemanden da draussen, der mindestens doppelt so stark ist wie du, egal was du kannst. Überschätze dich nicht, es wäre dein Untergang. Alleine im letzten Jahr haben wir hier in Frankfurt 12 Kainiten verloren."



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 01.07.2005, 11:17


    Teil 92

    Sie nickte ernst, ihr Lächeln schwand. "Das ist eine Lektion, die ich schon früh gelernt habe, glaub mir, und das sehr schmerzhaft. Aber das ist alles so...unglaublich!" Sie gestikulierte wild mit ihren Händen, als sie versuchte, die passenden Worte für all das zu finden, was ihr durch den Kopf ging.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 01.07.2005, 11:23


    Teil 93

    Sie kamen schließlich an einem alten Lagerhaus an. Es stand in einer Reihe mit mehreren der gleichen Bauart, Metallgerüst und Fertigbauteile. Ein paar der Scheiben waren eingeworfen und es wirkte nicht sehr einladend. "So, da wären wir," sagte Trash. Er ging zu einer schweren Metalltür, die sehr massiv wirkte. Mit einer lässigen Bewegung seines rechten Armes schwang er sie auf und ging hinein. Maria folgte ihm und er schloss sie wieder. Dann legte er einen Metallbügel von innen davor und ging weiter in die Halle hinein. Diese war komplett leer geräumt, nur ein Maschinenblock stand an der rechten Wand. Das Innere der Halle war so groß wie ein Fußballplatz und wirkte recht trostlos. Trash lief bis zur Mitte und stand nun direkt über einem Abflussgitter, das er auch ohne Mühe anhob. Doch darunter kam kein Abflussrohr zum Vorschein, sondern eine Metallluke, die mit einem Ziffernblock versehen war. Sie hatte keinen Griff und glänzte im fahlen Licht der Straßenlaternen, das von aussen herein fiel.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 01.07.2005, 11:34


    Teil 94

    Sie folgte ihm und sah sich in der Halle um. Dumpf hallten die Geräusche ihrer Schritte in der Halle wider. "Ist ja nicht wirklich gemütlich hier." meinte sie mit einem schiefen Grinsen. Vor dem Abflussgitter blieb sie stehen und sah darauf herab. Sie runzelte die Stirn und hob eine Braue. "Da müssen wir runter? Wie willst du das denn auf kriegen?"



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 01.07.2005, 11:44


    Teil 95

    "So," sagte er und drückte schnell einen 6stelligen Zahlencode in das Nummernpad, die Luke schwang nach oben auf und enthüllte einen senkrecht nach unten gehenden Gang, eine Leiter war auf beiden Seiten eingelassen. Licht schimmerte nach oben. Trash schwang sich in den Schacht und kletterte hinab, wartete unten auf Maria.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 01.07.2005, 11:49


    Teil 96

    "Ah..." sie nickte, grinste dann. "Man kommt sich ja hier vor wie in einem Hochsicherheitstrakt." Sie kletterte hinter ihm in die Luke, fand mit Händen und Füßen die Leiter problemlos.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 01.07.2005, 11:53


    Teil 97

    Ein Gang führte im rechten Winkel unterirdisch weiter, gute 20 Meter. Dort befand sich eine weitere Luke, die aber mit einem Rad versehen war. Trash öffnete diese und bat Maria hinein, schloß die schwere Luke hinter sich. Maria stand in einem komplett eingerichteten Wohnzimmer, ein riesiger, gut 1,20 Meter großer Plasmafernseher stand an der Wand, daneben ein DVD Spieler, Stereoanlage und drei Regale voll mit Filmen und CDs. Eine gemütlich aussende Couch stand davor, zwei Kühlschränke standen an der anderen Seite des Raumes, neben einem breiten Doppelbett. Ein brauner Kleiderschrank komplettierte die Einrichtung.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 01.07.2005, 12:02


    Teil 98

    Sie nickte anerkennend und staunden und sah sich um. "Wow, das ist ja der reinste Luxus hier!" Begeistert steuerte sie auf das Bett zu und schmiss sich lachend darauf. "Wie lange ist das her, dass ich in einem richtigen Bett gelegen hab?" rief sie aus und wälzte sich fröhlich lachend darin.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 01.07.2005, 12:07


    Teil 99

    "Naja, wenn ich eine Weile hier bin, dann brauche ich Entspannung," sagte Trash lachend, als er Maria beobachtete und ließ sich auf die Couch sinken. "Langeweile ist nicht mein Ding."



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 01.07.2005, 12:14


    Teil 100 (Sektkorken knallen lässt)

    Maria drehte sich auf den Bauch, stützte den Kopf in die Hände und sah ihn grinsend an. "Du glaubst doch nicht etwa, dass dir mit mir langweilig wird, oder?" Sie winkelte ihre Beine an und hob die Füße, sodass sie über ihren Kopf hinweg zu sehen war, und wackelte mit den Füßen.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 01.07.2005, 12:18


    Teil 101

    Wieder lachte er. "Die Jugend.....so erfrischend." Er grinste frech. "Nein, das habe ich auch nicht erwartet. Aber jetzt heißt es erst einmal, gute Nacht. Der Tag bricht bald an." Er deutete nach oben.

    Maria merkte, das sie ohne Vorwarnung müde wurde. Es war eine ihr unbekannte Müdigkeit, kein Gähnen, keine schmerzenden Glieder. Nur schaltete das Gehirn plötzlich auf "Schlafen" um, ihre Augen fielen ihr langsam zu.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 01.07.2005, 12:24


    Teil 102

    Sie ließ ihren Kopf auf ihre Arme sinken, blinzelte und sah mit halb geöffneten Augen zu Trash. "Kommst du her?" murmelte sie leise. "Ich mag nicht alleine schlafen...."



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 01.07.2005, 12:40


    Teil 103

    "Ich werde da sein," hörte sie seine Stimme wie aus weiter Ferne, sie konnte ihre Augen nicht mehr offen halten und schlief wie auf Knopfdruck ein.

    Dunkelheit.

    Absolute Dunkelheit umgab sie, der Traum kam heran gekrochen und bemächtigte sich ihres Verstandes. Sie sah Blut, Unmengen davon. Sich selbst, als tote, die Verzweifelt gegen ein goldenes Tor schlug und hinein wollte, doch niemand machte auf.

    Sie schlug ihre Augen auf, fühlte einen Körper neben sich. Trash saß auf der Bettkante und schaute sie an. "Guten Abend," sagte er leise. "An diese Art des Einschlafens musst du dich gewöhnen, erst mit dem Alter kann man länger aufbleiben."



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 01.07.2005, 12:52


    Teil 104

    Sie blinzelte, als die letzten Bilder des Traumes langsam verblassten und eine leichte Verwirrung in ihr zurückließen. Sie richtete sich ein wenig auf, rutschte ein Stück näher an Trash heran und schlang die Arme von hinten um ihn, schmiegte ihre Wange an seinen Rücken. "Guten Abend."



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 01.07.2005, 13:10


    Teil 105

    "Wir haben nachher eine Versammlung, das ist wichtig. Dann lernst du alle anderen Gangrels kennen und sie dich. Und eine Sache: Leg nichts auf die Waagschale, was sie dir sagen, einige sind.....spontan in ihren Meinungen."



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 01.07.2005, 13:21


    Teil 106

    Sie nickte und versuchte, sich seinen Rat zu Herzen zu nehmen. "Gibt es Regeln, die ich befolgen muss? Ich möchte nichts falsch machen..." Die Unsicherheit kehrte zurück. Was würde sie erwarten? Sie glaubte nicht, dass alle so waren wie Trash...



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 01.07.2005, 13:32


    Teil 107

    Er nickte. "Oh ja, die gibt es. Schau niemanden in die Augen, das gilt als Herausforderung. Momentan hast du den niedrigsten Status im Rudel der Gangrels. Sprich nur, wenn du angesprochen wurdest und lass dich nicht, auf keinen Fall, provozieren. Bleib ruhig, egal was passiert. Das sind die Regeln."



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 01.07.2005, 13:43


    Teil 108

    Sie nickte, das würde sie bestimmt hinbekommen. Sie war aufgeregt und hätte ihr Herz noch geschlagen, wäre es wohl wie ein Vögelchen in ihrer Brust geflattert. Sie rutschte noch etwas nach vorne und schmiegte sich enger an ihn. "Wie sind die anderen?"



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 01.07.2005, 13:50


    Teil 109

    "Anders," erwiderte Trash und tätschelte ihren Kopf. "Sie sind nicht so.....sozial wie ich. Einige leben seit sehr langer Zeit hier, sind mir gefolgt. Ein oder zwei tauchen schon lange nicht mehr zu den Sitzungen auf, weil sie es leid sind."



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 01.07.2005, 13:57


    Teil 110

    Wieder nickte sie. "Dachte ich mir irgendwie." Sie lächelte schief, dann wurde sie wieder ernst und neigte den Kopf. "Wann müssen wir los? Ich habe Durst..."



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 01.07.2005, 14:12


    Teil 111 (ich geb einen aus!)

    "Im Kühlschrank sind ein paar Konserven mit Blut, bedien dich," er deutete auf die beiden weißen Schränke an der Seite. "Wir müssen in spätestens einer Stunde los, es ist ein gutes Stück zu laufen."[/b]



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 01.07.2005, 14:20


    Teil 112

    Sie erhob sich langsam und kletterte aus dem Bett, um auf einen der Kühlschränke zuzusteuern. Sie öffnete einen und nahm einen der Plastikbehälter heraus. Ohne, dass sie es bewusst steuerte, fuhren sich ihre Fangzähne aus und sie schlug sie in die Konserve.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 01.07.2005, 14:24


    Trash lachte und kam zu ihr herüber. "Du kannst sie auch normal austrinken," er zeigte ihr, wo ein kleiner Schlauch angebracht war und drückte ihr diesen in den Mund. "So geht das besser, oder? Vielleicht gehen wir morgen jagen, dann trainieren wir ein wenig deine Jagdfähigkeiten."



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 01.07.2005, 14:31


    Teil 114

    Sie guckte ziemlich verdutzt und etwas verlegen und es brauchte einen Moment, bis sie ihren Hunger so weiter bezwungen hatte, um von der Konserve abzulassen. "Oh..." sie lächelte verlegen und begann dann an dem Schlauch zu saugen. Zwei Finger hielt sie auf die Einstichlöcher, die ihre Fänge hinterlassen hatten, um das Blut am auslaufen zu verhindern und trank gierig. Sie schloss die Augen. Es war nicht so gut, wie das warme, frische Blut, dass, so wie es ihr vorgekommen war, beinahe von selbst aus dem Körper des Mannes ihre Kehle herabgeflossen war, angetrieben von seinem Herzschlag.

    Doch auch dieses hier erfüllte seinen Zweck. Sie spürte, wie sie sich langsam beruhigte und es dauerte nicht lange, bis die Blutkonserve leer war.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 04.07.2005, 07:29


    Teil 115

    "So ist es gut," sagte Trash leise und wartete, bis sie fertig war. Dann schnappte er sich seinen Mantel und ging in Richtung Ausgang. "Wir brauchen einen kleinen Moment bis wir da sind, also wollen wir?"



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 04.07.2005, 10:31


    Teil 116

    Sie nickte und legte die leere Konserve auf den Kühlschrank, aus dem sie sie genommen hatte. Sie sah an sich herab und hob schließlich den Blick, um Trash skeptisch anzusehen. "Und du meinst, so kann ich mich sehen lassen?"



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 04.07.2005, 10:42


    Teil 117

    "Wir kommen sowieso an einem Container vorbei mit Altkleidern, da können wir mal schauen, ob wir was finden, Geschäfte haben ja leider keine mehr auf," er grinste. "Und außerdem laufen ein paar andere noch schlimmer durch die Gegend, also keine Sorge."



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 04.07.2005, 10:47


    Teil 118

    Maria musste lachen. "Altkleider, das kenn ich ja schon." Dann neigte sie den Kopf, ein breites Grinsen auf den Lippen. "Geschäfte, mh? Wer hat denn gesagt, dass ich für Klamotten bezahlen will?"
    Sie schlang die Arme um seinen Nacken, stellte sich auf die Zehenspitzen und hauchte ihm einen Kuss auf die Lippen. "Dann lass uns mal gehen."



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 04.07.2005, 10:54


    Teil 119

    Gemeinsam verließen sie die Unterkunft, Trash verriegelte die obere Luke und sie gingen auf die Straße. Nach knapp 10 Minuten tauchte ein Altkleider Container auf, Trash schaute sich um und ging dann an die Rückseite, öffnete mit einer schnellen Bewegung die Zugangsklappe. Das Metall kreischte laut auf, bog sich schließlich und gab den Zugang zu dem mehr als gut gefüllten Container frei. "Bitte sehr, bedien dich. Ich stehe solange hier und passe auf," Trash grinste sie an.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 04.07.2005, 11:07


    Teil 120

    Wieder lachte sie leise, als er das Metall einfach so verbog, doch eine gewisse Bewunderung seiner Kraft konnte man deutlich heraushören. "Oh du mein Held!" hauchte sie mit einem anbetenden Augenaufschlag, aber einem frechen Grinsen auf den Lippen.

    Dann begann sie, in den Kleidern herumzuwühlen, doch das meiste daraus war entweder nicht mehr als ein besserer Putzlappen oder Kleidung, die sie im Leben nicht freiwillig angzogen hätte, selbst wenn die Alternative gewesen wäre, nackt herum zu laufen. Schließlich fischte sie ein dunkelrotes Top heraus, dass man im Nacken zusammenband. Auch das war ihr ein Stück zu klein, wie sie sah, aber von der Weite her passte es, wie sie feststellte, als sie sich ungeniert ihr altes Oberteil auszog und das "neue" überstreifte. Es endete ein gutes Stück über ihrem Bauchnabel und zauberte ein schönes Dekoltée, sie nickte zufrieden.

    Nach ein paar weiteren Minuten hatte sie einen Rock gefunden, er war schwarz und reichte ihr bis knapp zum Knie, als sie ihn anzog. Sie warf ihre alte Kleidung zu dem Rest im Container und drehte sich einmal um die eigene Achse. "Na, was sagst du?"
    Dann blickte sie kichernd auf ihre Schuhe, die so gar nicht zum Rest ihrer neuen Kleidung passen wollten.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 04.07.2005, 11:23


    Teil 121

    "Sieht gut aus," meinte Trash grinsend, seine Augen nicht auf ihr Gesicht gerichtet. Dann lachte er. "Gibt auf jeden Fall Pluspunkte....." er schaute sich wieder um. "Wollen wir dann?"



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 04.07.2005, 11:26


    Teil 122

    Sie lachte laut und sichtlich belustigt, als sie bemerkte, wo sein Blick hing. Sie hakte sich bei ihm unter und grinste ihn fröhlich an. "Na dann lass uns mal losgehen."



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 04.07.2005, 11:34


    Teil 123

    Grinsend nahm er ihren Arm und sie gingen die Straße entlang, weiter in Richtung Süden.

    Nach gut einer halben Stunde kamen die ersten Wohnhäuser in Sicht, die Gegend wurde besser. Es war sehr wenig los zu dieser Stunde, die guten Bürger saßen Zuhause und genossen den späten Abend.

    Weitere 30 Minuten später bog Trash mit Maria in ein kleines Waldstück, "Nordpark" stand am Schild, das den kleinen Kiesweg flankierte. "Wir versammeln uns immer hier," er deutete auf eine freie Fläche zwischen mehreren Baumreihen, kaum einzusehen vom Weg aus. Zwei Frauen befanden sich auf der Wiese und standen auf, als Trash mit Maria die Lichtung betrat. Eine trug so etwas wie ein Bikini Oberteil und einen Knöchellangen braunen Rock, musterte Maria wie die Frau neben ihr argwöhnisch. Beide Frauen waren um die 30, hatten wild durcheinander gehendes Haar, das schon lange keine Bürste mehr gesehen hatte. Die zweite Frau trug Jeans und ein schwarzes T-Shirt, ihre schwarzen Augen hingen auf Maria.

    "Wer ist das, Trash?" fragten beide fast gleichzeitig. Er ging einen Schritt nach vorne, so das er halb vor Maria stand. "Dies ist Maria, mein Kind." Es folgte ein Moment des ungläubigen Schweigens der beiden Frauen. Dann sprudelte die erste los:" Hast du sie noch alle? Kochheim wird ausrasten? Wie kannst du so was blödes machen?" Die andere Frau trat vor Maria, schob Trash ein Stück zur Seite, er ließ es geschehen. Sie schaute auf sie herab - sie war gut einen Kopf größer - und stuppste Maria einen Finger gegen die rechte Schulter, immer wieder. "He, du! Neu im Revier und gleich auf die Versammlung mit kommen, das haben wir gerne." Wieder stieß sie ihren Finger gegen die Schulter, dieses mal ein wenig fester.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 04.07.2005, 11:47


    Teil 124

    Sie genoss es, mit Trash durch die Straßen zu sehen und alles aus einem so völlig neuen Blickwinkel zu betrachten. Doch je weiter sie gingen, desto nervöser wurde sie. Was kam auf sie zu? Was erwartete man von ihr?
    Als sie auf die Lichtung traten, musterte sie die beiden anwesenden Frauen, sah jedoch, wie Trash es ihr gesagt hatte, keiner in die Augen. Sie blieb ruhig stehen, als die eine auf sie zutrat und versuchte, sich nichts von ihrer Aufregung anmerken zu lassen.

    Sie hob ihren Blick, sah ihr aber immer noch nicht in die Augen. Auch ließ sie das Gestupse über sich ergehen, ohne eine Miene zu verziehen, auch wenn sie dieser Frau nur allzu gerne einen Schlag ins Gesicht verpasst hätte. "Ich heiße Maria", antwortete sie ruhig. "Und Trash hielt es für richtig, dass ich mitkomme."

    Sie warf einen kurzen Blick zu ihm herüber, schöpfte Kraft aus seinem Anblick und hoffte, dass sie das Richtige tat. Sie wollte die Frauen nicht verärgern, aber genausowenig wollte sie sich so von ihnen behandeln lassen.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 04.07.2005, 11:52


    Teil 125

    Ein recht heftiger Schubser mit der ganzen Hand, der Maria einen Schritt nach hinten schickte, war die Antwort der Frau. "Hab ich dir erlaubt, mich anzusprechen, Küken?" Sie war sehr laut geworden und stand schon wieder direkt vor Maria. "Ich bin Stormcrow, Kämpferin dieser Stadt und Siegerin in vielen Kämpfen. Du hast bisher nichts geleistet, also sei ruhig!" Sie drehte sich um und ging wieder in die Mitte der Lichtung, setzte sich hin und schaute in die Gegenrichtung, würdigte Maria keines Blickes. Die andere Frau trat nun vor Maria:" Ich bin Rauchschatten, Kind von Nemik, du bist nichts, denk daran!" Auch sie verpasste Maria einen Schubser, der sie nach hinten schickte, aber sie blieb auf ihren Beinen. Dann ging die Frau zu der anderen und setzte sich neben sie.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 04.07.2005, 11:57


    Teil 126

    Sie ließ diese grobe Behandlung diesmal stumm über sich ergehen, prägte sich aber die Namen der beiden ein. Wieder warf sie einen Blick zu Trash, kaute auf ihrer Unterlippe. Das hier war ähnlich wie der Moment, als sie in Frankfurt angekommen war. Man musste sich seinen Platz erst verdienen, nur war das hier...gefährlicher...

    Sie ballte ihre Hände zu Fäusten und entspannte sie wieder.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 04.07.2005, 12:12


    Teil 127

    Ein Rascheln ertönte hinter ihr und ein Mann betrat die Lichtung. Er trug nur eine Art Lendenschurz, ansonsten war er nackt. Sein Oberkörper war von Narben verunstaltet und teilweise mit Fell überzogen. Irgendwie war seine Nase merkwürdig, sie erinnerte entfernt an die eines Hundes, lang gezogen und mit feuchter Spitze. Er musterte Maria und knurrte sie leise an.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 04.07.2005, 12:14


    Teil 128

    Es erforderte jedes Bisschen ihrer Selbstbeherrschung, um vor diesem Mann nicht zurück zu zucken. Sie verspannte sich, aber sie blieb ruhig stehen, hob ihren Blick nicht weiter als bis zu seiner Nase und senkte ihn danach sofort wieder ein Stück. Sie blieb stumm, versuchte ihre Nervosität zu bekämpfen und sich von all dem nach Außen nichts ansehen zu lassen.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 04.07.2005, 12:31


    Teil 129

    Das Knurren wurde lauter, als der Mann um sie herum ging und sein Gesicht keine 10 Zentimeter vor ihrem war. Sie spürte seinen Atem auf ihrer Haut. Er suchte ihre Augen mit seinen, als sie nach unten schaute, wurde das Knurren leiser und er ging ebenfalls in die Mitte zu den Frauen.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 04.07.2005, 12:46


    Teil 130

    Ihre Haltung entspannte sich, als er sich schließlich wieder entfernte und sie hob ihren Blick wieder ein Stück. Sie fragte sich, wieviel wohl noch auftauchen würden...
    Sie ging einen kleinen Schritt auf Trash zu, hielt aber ein wenig Abstand zwischen ihnen.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 05.07.2005, 13:59


    Teil 131

    Trash regte sich vorerst nicht, schien auf etwas zu warten. Dann trat ein weiterer Mann auf die Lichtung, er wirkte irgendwie deplatziert in seinem Anzug und den Aktenkoffer, welchen er sofort fallen ließ, als er die anderen sah. Freudig lächelnd ging er auf die Leute in der Mitte zu, dann stoppte er. "Nein," sagte er leise," du hast dir endlich mal wieder Nachwuchs zugelegt nach so langer Zeit?" Grinsend kam er auf Trash zu, dann klopfte er Maria auf die Schulter, sie ging fast in die Knie, so stark klopfte er. "Ich bin Späher, Kind von Nightstorm. Willkommen im Clan, kleines!" Wieder klopfte er ihr auf die Schulter.



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 05.07.2005, 14:48


    Teil 132

    Sie sackte ein gutes Stück in sich zusammen, als seine Hand wie ein großer Felsbrocken auf ihrer Schulter landete. Noch immer hielt sie ihren Blick gesenkt, musterte den Anzug des Mannes, in dem er so gar nicht zu den anderen Anwesenden passen wollte. Sie schwieg, noch einmal würde sie diesen Fehler nicht machen, auch wenn Späher freundlich schien.



    Re: SZ 1 Melody

    Groundshake - 06.07.2005, 10:59


    Teil 133

    "Das sind alle, die heute Nacht kommen werden," sagte Trash leise und ging dann ebenfalls in die Mitte zu den anderen, er deutete Maria an, ihm zu folgen.

    Dort angekommen, sagte er:" Gut, wir wissen alle, warum wir hier sind. Kochheim hat den Brujahs unser Gebiet als Jagdgebiet zugeteilt. Was machen wir?" Die beiden Frauen knurrten leise. "Das können wir nicht hinnehmen! Wir werden die Grenze nicht mehr bewachen können, der Sabbat hat seine Präsenz in den letzten Nächten erheblich verstärkt, wo soll das hinführen?" rief eine der beiden. Späher setzte hinzu:" Erst heute Nacht gab es zwei versuchte Angriffe, es wird übel ausgehen, wenn wir mit den Brujahs um Blut kämpfen müssen."



    Re: SZ 1 Melody

    Rhidana - 06.07.2005, 11:05


    Teil 134

    Sie folgte ihm, blieb ein Stück hinter ihn stehen, und beobachtete die Anwesenden aufmerksam, ohne einen von ihnen zu lange anzusehen. Ebenso aufmerksam hörte sie zu, auch wenn sie nicht viel von dem verstand. Wer war Kochheim? Er schien offenbar eine ganze Menge zu sagen zu haben...
    Sie verschränkte die Arme abwartend vor der Brust.



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