Tätowiertechniken

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    Re: Tätowiertechniken

    hatedeluxe - 17.07.2005, 18:05

    Tätowiertechniken
    Nähen, schlagen, stippeln - Tätowiertechniken

    Das Grundprinzip ist bei allen Tätowiertechniken dasselbe: Die Haut muß verletzt werden, und es muß Farbe in die Haut eingebracht werden. Bei den meisten Völkern hat sich das Stechen von Tätowierungen durchgesetzt, da es die exaktesten Muster zuläßt. Es gibt aber auch die Möglichkeit, die Haut mit einem Messer zu ritzen um anschließend Farbe einzureiben oder einen in Farbe getränkten Faden mit einer Nadel unter der Haut durchzuziehen, wie es die Inuit im Norden Alaskas praktizierten.


    Traditionelles Tätowieren in Thailand, Borneo und Japan:

    Hand-Tattoos in verschiedensten Techniken

    In vielen Kulturen wird das Tätowiermuster mit einer Art kleiner Hacke in die Haut geklopft. Das eigentliche Tätowierwerkzeug besteht aus einem Stab, an dem vorne ein spitzer Gegenstand im rechten Winkel befestigt ist. Bei den Stämmen Borneos sind das Nadeln oder auch Pflanzendorne, auf Samoa finden hier teilweise recht breite, spitz zugeschliffene Kämme aus Schildkrötenpanzern Verwendung. Mittels eines weiteren Stockes wird die kleine Hacke entlang des Tattoo-Musters in die Haut geschlagen.
    In anderen Kulturen verwendet man verschiedenste Arten von Sticheln zum Tätowieren. In Thailand bringen Mönche buddhistische Tätowierungen mit langen, zugespitzten Stäben an. In Japan sind die Stichel etwas kürzer, je nach Tätowierer variiert die Länge der Werkzeuge, die ähnlich wie ein Billardqueue gehandhabt werden, zwischen 20 und 30 Zentimetern. Hierzulande bedienten sich Seeleute oft einfacher Nähnadeln, um sich Motive wie Kreuz, Herz und Anker für »Glaube, Liebe, Hoffnung« in die Arme zu »stippeln«, wie diese Art von Tätowieren genannt wurde.
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