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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Mila - Nightcat Forum: Schreiberschmiede Forenbeschreibung: Der Welt des Schreibens sind keine Grenzen gesetzt.. aus dem Unterforum: Gedichte & Songs Antworten: 3 Forum gestartet am: Sonntag 11.03.2007 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Gedichte und Poesie von Mila Letzte Antwort: vor 15 Jahren, 6 Monaten, 27 Tagen, 6 Stunden, 10 Minuten
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Re: Gedichte und Poesie von Mila
Mila - 27.08.2007, 18:04Gedichte und Poesie von Mila
Hallo,
nachdem ich mir mal eure tollen Sachen angeschaut habe, werde ich meine Gedichte hier auch mal vorstellen.
Dazu muss ich aber sagen: Die Gedichte sind ziemlich alt!! Die allermeisten habe ich vor 4-6 Jahren geschrieben, deshalb erwartet bitte nicht zu viel davon.
------Alte Gedichte (älter als 3 oder 4 Jahre)-------
Hier
Hier in einer einsamen Welt voller Träume...
Hier in einer geschäftigen Welt voller Räume...
Hier in einer natürlichen Welt voller Bäume...
Hier in einer verpesteten Stadt voller Leute...
Hier in einer vergangenen Welt ohne Heute...
Hier in einer nassen Welt voller Fluten...
Hier in einer heilen Welt voller Gutem...
Hier in einer realen Welt voll von alledem
Kann ich sehn
Kann ich stehn
Kann ich gehn
Und nirgendwo anders.
Geheimnis
Niemand kann erraten
Niemand kann erwarten
Niemand kann verstehen
Niemand kann es sehen
Niemand kann verraten
Niemand wird erfahren
Was ich niemals sagen werd'.
Wir Menschen
Ich bin nur Du
Und
Du bist nur Ich
Und
Wir sind nur Die
Und
Die sind nur Menschen
Und
Wir müssen verstehen
Sehen
Fühlen
Denken
Wie Die
Und Du
Und Ich
Um miteinander
Umzugehn
Und zu verstehn.
Im Nirgendwo
Es geht
Es läuft
Es wandert
Es marschiert
Es stolziert
Es schreitet
Es stolpert
Es fällt
Es fällt
Es fällt
Es fällt
Und nirgendwo
Auf dieser Welt
Da kommt es an
Nirgendwann
Mondstunden
Der Mond am Abendhimmel
Geht leise durch die Nacht
Im hellen Sterngewimmel
Ist er aufgewacht.
Dort zieht er seine Kreise
Und spendet uns sein Licht.
So gleitend, still und leise
Bezaubert dich und mich.
Wer würde ihn je stören
In seiner leisen Bahn
Wer konnte ihn je hören?
Was hat er je getan?
Die Menschen auf der Erde
Sind die, die er beschenkt,
Auf das doch Friede werde
Und das man an ihn denkt.
Traumtänzer
Die Träume kommen über Nacht
Dort wo das innerste noch wacht
Und nisten in der Fantasie-
Ein bess'res Plätzchen gibt es nie!
Sie schleichen durch die Dunkelheit
Machen sich dort langsam breit
Und man sieht sie tanzen.
Sie wirbeln einen bunten Tanz
Voll Geheimnis, schön und ganz
Zierlich, fliegend, aber schnell,
Süß wie feinster Karamell
Sauer wie Zitronenguss
Reißender als jeder Fluss
Mit Freude und mit vollem Glück
Doch von jedem ist ein Stück:
Auch die Trauer kommt vorbei
Voll Dramatik, Schreckensschrei:
Und schon wird der Tanz ganz dunkel
Umhüllt von einzelnem Gefunkel
Doch Gefühle könn´sich ändern
Der wilde Tanz aus allen Ländern
Kann auch Freude widerspiegeln
Kann alle Ängste leicht besiegen
Und schon sieht man in dem Traum
Einen Schokoladenbaum
Doch die Träume tanzen weiter
Aufrecht wie ein stolzer Reiter
Toben übermütig nun
Träume haben viel zu tun
Bringen mit verrückten Sachen
Jeden Träumer fast zum Lachen
In wildem, unheilvollem Stil
Bringen sie uns doch so viel
Mut und auch neue Gefühle
Ansichten und viele, viele
Ideen auch zum weiterdenken
Um den Geist darin zu tränken
Aus dem Tanz entstehen Dinge
Von denen kaum eins wirklich ginge.
Und ist man erwacht am Morgen,
Haben sie sich zurückgezogen
Sie fliegen weiter, in die Ferne,
Zum Himmel rauf und in die Sterne
Um andre Seelen zu entdecken
Und ihren Tanz von neuem zu erwecken.
Der Baum
Müde, nackt und traurig
So hab ich ihn geseh´n.
Bei stärkster Eiseskälte
Musste er draußen steh´n.
Bunt, erfrischt und grüner
Stand er plötzlich da.
Dabei war vergangen
Erst ein Vierteljahr.
Kräftig, groß, mit Früchten
Gab er mir einen Platz
Zum Ausruhen im Schatten
Ganz ohne jede Hatz.
Verzweifelt, ohne Hoffnung
Stand ich schließlich davor
Und sah, wie er, oh Schreck
Jedes Blatt verlor.
Müde, nackt und traurig
Muss er dort stehen, kühn.
Doch nächstes Jahr, das weiß ich,
wird er wieder blüh´n.
Unrecht
Ein Mensch, so steht´s geschrieben,
Strebt nach großer Macht.
Schmiedet eiserne Pläne,
Am Tag und in der Nacht.
Ein Mensch, so sagt ein jeder,
Setzt die Pläne fort.
Baut riesige Maschienen,
Bringt Unglück, Trauer, Mord.
Ein Mensch, so ist es sicher,
Hat Gefühle auch.
Doch leider nimmt nicht jeder
Von ihnen Gebrauch.
Und hier mein wahrscheinlich ältestes Gedicht:
Der Andere
Der Andere ist immer der, der man selbst nicht ist.
Doch woher weißt du, wer du bist?
Vielleicht sagt grad ein Anderer,
Der Andere bist du!
Und schon bist du ein Anderer
Im Nu.
Re: Gedichte und Poesie von Mila
Nightcat - 30.08.2007, 21:40
Finde deine Gedichte schön! Wirklich!! Hast du die wirklich selbst geschrieben? :shock: Wow! :D
Re: Gedichte und Poesie von Mila
Mila - 02.09.2007, 18:12
Ja, danke, ich hab sie selbst geschrieben :D
Es gab bei mir mal so eine Zeit, in der ich öfters mal gedichtet hab... jetzt mach ichs aber nicht mehr so oft.
Die neueren werde ich hier auch noch reinstellen, dauert aber noch ein bisschen (ich hab sie nicht auf dem Computer :?)
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