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Re: Auswärts in Kiel
daene - 22.04.2008, 19:56Auswärts in Kiel
Der Termin-Wahnsinn geht weiter: Essen am Mittwoch zu Gast beim THW Kiel
Der Termin-Wahnsinn geht am Mittwoch in die nächste Runde: Nur vier Tage nach dem 32:27-Arbeitssieg gegen den TBV Lemgo müssen die Zebras erneut auf die Platte. Zu Gast ist mit TUSEM Essen ein Traditionsverein, der nach dem Zwangsabstieg in die dritte Liga den Durchmarsch in die Bundesliga startete und in seiner ersten Saison in der Beletage des deutschen Handballs wieder mit dem Rücken zur Wand steht. Anpfiff in der ausverkauften Sparkassen-Arena-Kiel ist um 20.15 Uhr, für das Spiel gelten die Karten mit der Aufschrift "Düsseldorf oder Aufsteiger". Die Kieler Nachrichten bieten unter www.kn-online.de einen Live-Ticker an.
Keine Frage: TUSEM steckt in seiner ersten Saison im Bundesliga-Oberhaus wieder mitten im Abstiegskampf, konnte sich jedoch am vergangenen Sonntag ein wenig Luft verschaffen. In einer dramatischen Partie schlug der kommende THW-Gegner die Füchse Berlin mit 31:30 - die Punkte 14 und 15 auf der Habenseite der Essener könnten sich in den kommenden harten Wochen noch als ganz wichtig heraus stellen, verließen die Nordrhein-Westfalen doch dadurch zunächst einmal wieder die direkten Abstiegsplätze. Schaut man auf die Tabelle der TOYOTA HBL, dann erkennt man aber auch, dass es für TUSEM trotz der Siege über Minden, Wilhelmshaven und Berlin, der Unentschieden gegen Lübbecke und vor allem in der Köln-Arena beim VfL Gummersbach noch ein weiter Weg bis zum Klassenerhalt sein wird.
Blieb trotz Zwangsabstieg seinem TUSEM treu: Spielmacher Sergio Ruiz Casanova.
© living sports
Dabei setzte die Mannschaft anfangs noch zwei sportliche Ausrufezeichen in der kleinen, engen Sporthalle "Am Hallo", wo der TUSEM seit zwei Jahren seine Heimspiele austrägt: Beim 35:30-Sieg über die Rhein-Neckar Löwen und dem in letzter Sekunde errungenen Unentschieden gegen die SG Flensburg-Handewitt wuchs das Team jeweils über sich hinaus, doch mit elf Niederlagen in Folge kehrte man schnell auf den harten Boden der Handball-Realität zurück. Nur sieben Punkte bis zur EM-Pause, aber immerhin aufsteigende Tendenz mit abschließenden Siegen in Melsungen und gegen Magdeburg - die Hoffnung auf den Klassenerhalt blieb (siehe auch Gegnerkurve Essen), obwohl sich die Tabellennachbarn noch einmal massiv verstärkten, während der TUSEM auf seinen Kader der Hinrunde baut, den wir ihnen bereits im Vorbericht zum Hinspiel ausführlich vorstellten. Bester Torschütze ist Urgestein Mark Schmetz mit 168/73 Treffern, was ihn auf Platz acht der Bundesliga-Torschützenliste hievte. Ihm folgt mit 118 Feldtoren Evars Klesniks und damit ein weiterer Akteur, der schon 2005 mit Viktor Szilagyi zusammen den EHF-Pokal ins Ruhrgebiet holte (siehe auch Gegnerkader TUSEM Essen). Die finanziellen Möglichkeiten für Neuzugänge in der EM-Pause waren in Essen aber schlichtweg nicht vorhanden. Während die Konkurrenz aufrüstete, bedeuteten Abfindungen für die abgewanderten Spieler Eryk Kaluzinski (Eintracht Hildesheim) und Halldor Sigfusson (zurück nach Island) sowie ein etwas unter der Kalkulation liegender Zuschauerschnitt gar eine leichte finanzielle Schieflage, die die Alarmglocken in der durch den Zwangsabstieg gebrannten Stadt laut schlagen ließen.
Essens Neu-Trainer Krzysztof Szargiej lässt TUSEM vom Klassenerhalt träumen.
© living sports
Die Unruhe im Verein vergrößerte sich weiter, als Trainer Jens Pfänder am 22. Januar beurlaubt wurde, doch die Neubesetzung des Postens durch das Essener Urgestein Krzysztof Szargiej, der zehn Jahre lang als Abwehrchef und bis 2005 als Co-Trainer von Iouri Chevtsov beim TUSEM fungierte, setzte beim Kellerkind neue Kräfte frei. So dürfen die Ruhrpott-Handballer, die bisher zwölf Spieltage lang die Rote Laterne des Tabellenletzten innehatten, nach dem Sieg über die Füchse wieder verstärkt auf den Klassenerhalt hoffen.
Dieser wäre eine Genugtuung für die Verantwortlichen in Essen - hatte doch ein zahlungsunwilliger Großsponsor im Jahr des größten Erfolges, dem EHF-Pokalgewinn 2005, den Traditionsklub in die Niederungen der dritten Liga verbannt. Stars wie Oleg Velyky, Viktor Szilagyi, Chrischa Hannawald, Oliver Roggisch oder Gudjon Valur Sigurdsson konnten selbstverständlich nicht gehalten werden, doch einige Akteure wie Spielmacher Sergio Ruiz Casanova, Linkshänder Evars Klesniks und Rechtsaußen Mark Schmetz blieben ihrem Verein auch in dieser schweren Zeit treu. Zudem kehrte Ex-Nationalspieler und 2,14m-Koloss Mark Dragunski an seine alte Wirkungsstätte zurück, um den TUSEM wieder in den Profihandball zurück zu werfen.
Riese am Kreis: 2,14-Meter-Mann Mark Dragunski
© living sports
Der Kader wurde mit vielen Jugendspielern und Akteuren aus der bisherigen zweiten Mannschaft aufgestockt, und das Team marschierte erwartungsgemäß und ohne Niederlage durch die Regionalliga. Überraschender war aber der direkte Durchmarsch: Die Aufstiegseuphorie und das mittlerweile unbekannte Gefühl, Spiele zu verlieren, brachten die punktuell verstärkte Mannschaft zunächst souverän an die Spitze der Zweiten Bundesliga Süd. Eine Schwächephase in der Rückrunde kostete zwar den Vorsprung und den Trainerjob von Coach Ion Bondar, doch ein Unentschieden im "Aufstiegs-Endspiel" gegen Bayer Dormagen machte die schnelle Rückkehr in die Beletage des deutschen Handballs perfekt.
Deshalb kann es am Mittwoch zum bereits 54. Duell der beiden Traditionsvereine in der TOYOTA Handball-Bundesliga kommen. 30 Mal gewannen die Kieler den Vergleich, jedoch mussten sie auch auf heimischem Terrain bereits zwei Niederlagen gegen TUSEM verkraften. Die letzte Heimniederlage ist auf den 5. Dezember 2001 datiert - mit 32:33 unterlagen die Zebras damals den Gästen, die knapp anderthalb Jahre später dieses Kunststück in eigener Halle wiederholen konnten: Am 9. April 2003 schlug TUSEM den THW Kiel mit 27:25 - damals waren Stefan Lövgren und Viktor Szilagyi noch Gegner ... (siehe auch Gegnerdaten TUSEM Essen).
Doch zu solchen Überraschungen soll es am Mittwoch gar nicht erst kommen. Bereits im Hinspiel gewannen die Zebras mit souverän mit 33:27 (18:12, siehe Spielbericht) - ähnlich souverän wollen die Kieler natürlich auch in eigener Halle agieren. "Die Meisterschaft wird nicht über das Torverhältnis entschieden. Wir müssen mindestens einen Punkt besser sein als Flensburg", sagte THW-Geschäftsführer Uwe Schwenker nach den Kräfte zehrenden letzten Wochen. Das bedeutet aber auch, dass der THW Kiel sich bis zum Saisonende keine Blöße mehr geben darf - auch nicht gegen TUSEM Essen.
Die Schiedsrichter am Mittwoch sind Colin Hartmann (Magdeburg) und Stefan Schneider (Barleben).
Quelle: HP THW Kiel
Re: Auswärts in Kiel
Nord-Elch - 22.04.2008, 20:31DAENE WIEDER
Schade, Daene, eigentlich wollte ich die Seite mit meinem Heimspiel eröffnen, aber Du warst schneller......... :lol: :verwarnen:
Re: Auswärts in Kiel
lucky_gb - 22.04.2008, 21:19Gutes Ergebnis !
Schöner Bericht von der THW HP !
An einen Sieg wie 2001 glaubt ja wohl in 2008 niemand. Ich vertraue darauf, dass der THW seine Leistungsträger schonen wird - die haben ja bekanntlich noch mehr vor. :D
Also Jungs kämpft für ein respektables Ergebnis, fangt euch keine Verletzungen ein und zeigt, dass Lemgo sich nicht wiederholt. :wink:
:wav:
Re: Auswärts in Kiel
willi1 - 22.04.2008, 22:39
Zebras kennen keine Gnade
Handball, 22.04.2008, SABINE HANNEN
, 0 Kommentare
HANDBALL-BUNDESLIGA. Tusem will seine Haut beim Titelaspiranten THW Kiel heute Abend teurer als in Lemgo verkaufen.
Auf Nachsicht kann der Tusem nicht hoffen. Denn der THW Kiel will sich im Zweikampf mit der SG Flensburg-Handewitt um den Titel in der Handball-Bundesliga am heutigen Mittwoch (20.15 Uhr, Sparkassen-Arena Kiel) gegen die Essemer keine Blöße geben. Torwart Gerrie Eijlers werden die Bälle wohl nur so um die Ohren fliegen.
Wenn der weltbeste Handballer Nikola Karabatic und seine nicht minder begnadeten Nebenspieler durchziehen, kann es derbe kommen für den Aufsteiger. Ein Anhaltspunkt könnte die Niederlage Nettelstedts mit 47 Treffern sein. Wenn die "Zebras" voll zubeißen, könnte sogar die 50-Tore-Grenze fallen. Das dürfte niemanden überraschen.
Neues Selbstvertrauen
Mit dem immens wichtigen Heimsieg über Berlin gab der Tusem am letzten Sonntag ein neues Lebenzeichen. Man fährt wenigstens mit frischem Selbstvertrauen an die Förde. In jedem Fall wollen sich Kapitän Mark Schmetz und seine Teamkollegen nicht noch einmal so "blutleer" zeigen, wie vor einer Woche in Ostwestfalen.
"Sicher, beim THW wird es für jeden schwer, etwas zu holen. Ich sehe da schon eher die Chance für uns, am Samstag in Nordhorn zu überraschen. Aber auch das beste Team hat irgendwann mal einen schwarzen Tag. Dann muss man alles versuchen", meinte Tusems Rückraumtorjäger David Katzirz, der mit neun Treffern gegen Berlin einen Löwenanteil am Essener Sieg gehabt hatte.
Auch Regisseur Sergio Casanova, von Hause aus Optimist, gab mit wiedererwachtem Selbstvertrauen an, die beiden Auswärtsspiele in Kiel und in Nordhorn nicht einfach von vorneherein schon abzuhaken. "Wir werden da auf jeden Fall alles versuchen."
Dazu müssen die Margarethenhöher mindestens an ihre Abwehrarbeit gegen Berlin anknüpfen, um in der berühmten Ostseehalle alles in überschaubaren Grenzen halten zu können. "Endlich hat die Abwehr mal wieder gut funktioniert. Dadurch hatten wir vorne nicht soviel Druck", zeigte sich Kapitän Mark Schmetz zufrieden mit der Einstellung des Aufsteigers.
Verzichten müssen die Essener auf ihren Kreisläufer Vaclaw Vrany, der nach seiner Disqualifikation in der heiß umkämpften Schlussphase gegen Berlin einen Schnellangriff der Gäste verhindert hatte und wegen Ballhaltens nun für ein Spiel gesperrt ist. Routinier Mark Dragunski muss sich auf einen strapaziösen Abend an der Förde gefasst machen.
Nach der "Peitsche" in Lemgo verteilte Tusem-Trainer Kristof Szargiej im Anschluss an den Heimsieg über die Füchse wieder "Zuckerbrot." Eine Niederlage in Kiel wird er vermutlich verschmerzen müssen, aber auf das "Wie" kommt es ihm an. Das dürfte nach der letzten Woche auch dem letzten Akteur im Trikot des Traditionsvereins klar sein.
Nachlässigkeiten jeder Art sind für Kiels Trainer Noka Serdarusic eine Art Handball-Todsünde. Wer seinen Ansprüchen nicht genügt, findet sich schnell auf der Bank wieder. Der nahezu dreifach abgesicherte Kader lässt dem Erfolgscoach diesen Spielraum. So erging es auch dem ehemaligen Tusemspieler Viktor Szilagyi, der nach drei Knieoperationen nie wieder wirklich den Anschluss fand. Die meiste Zeit ist der 104-malige österreichische Nationalspieler zum Zuschauen verdammt.
Das soll sich in der kommenden Saison wieder ändern. Der Wechsel des Rückraumspielers zum VfL Gummersbach ist lange unter Dach und Fach. Gemeinsam mit seiner Freundin Nora und Sohn Ben ist der Umzug schon organisiert.
Re: Auswärts in Kiel
Max1 - 23.04.2008, 05:46
Kiel empfängt Aufsteiger Essen zum Nachholspiel
TUSEM Keeper Gerrie Eijlers
Foto: tusem
"Düsseldorf oder Aufsteiger" - so heißt der Gegner zumindest laut Aufdruck auf den Eintrittskarten des Triplegewinners, wenn am Mittwoch Abend um 20:15 Uhr TUSEM Essen, der Aufsteiger aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf, in der Ostseehalle sein Gastspiel absolvieren muss.
Die Favoritenrolle ist dabei eindeutig verteilt. Während der Gastgeber sich im Kampf um den nächsten nationalen Titelgewinn keinen Ausrutscher erlauben darf, kann der TUSEM nur positiv überraschen. Eine ähnliche Pleite, wie beim TBV Lemgo vor genau einer Woche, soll es jedenfalls nicht werden, wenn es nach Essens Trainer Kristof Szargiej geht, dem es selbst bei einer Niederlage immer auf das "Wie" ankommt.
Durch die Bank weg wollen die TUSEM-Akteure jedenfalls alles versuchen, um sich gut aus der Affäre zu ziehen. Ob Regisseur Andrej Siniak dann mit von der Partie sein wird, ist allerdings noch unklar. Fehlen wird hingegen Kreisläufer Vaclav Vrany, der in der Schlussminute des letzten Heimspiels den Ball nicht rechtzeitig freigab und so den 31:30 Endstand gegen Berlin sicherstellte.
Im Hinspiel hatte der Triplegewinner keine großartigen Probleme, den Aufsteiger in seiner heimischen Halle in die Schranken zu weisen. In der Schlussphase des ersten Durchgangs zog der THW vorentscheidend von 11:8 auf 17:10 davon und siegte am Ende souverän mit 33:27.
Den letzten Sieg in der Ostseehalle konnte der TUSEM am 5. Dezember 2001 feiern. Der mittlerweile bei der HSG Wetzlar spielende Volker Michel traf damals mit einem direkt auszuführenden Freiwurf zum 32:33 Endstand.
Quelle: handball-world
Re: Auswärts in Kiel
lisa - 23.04.2008, 20:59
dragu blüht aber richtig auf! der müsste häufiger spielen!
hatte gar nicht mitbekommen, das vrany nicht spielen darf, da ich nicht in essen bin und in der zeitung hier steht nix drin!
aber so spielentscheidend war das auch wieder nicht was der gemacht hat! ;) hat das außer der spielsperre noch eine konsequenz für uns??
wenn wir nur mit 4 toren verlieren würden, könnten wir doch zufrieden sein!
Re: Auswärts in Kiel
Nord-Elch - 24.04.2008, 01:20
Endlich zu Hause, wir hatten es auch nicht so weit :lol:
Zum Spiel kann ich erst mal nur sagen, dass sich unsere Truppe achtbar aus der Affäre gezogen hat. Gut, 9 Tore hört sich hoch an :eek: , aber unsere Jungs mussten die ganzen 60 Minuten durchspielen :respekt: :n162: , der THW konnte ständig wechseln... :n26: .... unser Gerrie und auch Mark sind vorzeitig ausgefallen..... :verwarnen:
Deswegen sehe ich die Niederlage nicht als soooooooo schlimm an! :n31:
Aber jetzt geht es los!!!!!! Jetzt müssen die Jungs bei den letzten Spielen..... so wie in Kiel...... alles geben! :n71: :n2: :n55:
Bis dann, es war wieder ein schöner Tag mit Euch! :n138:
Grüße vom Nord-Elch und Nord-Berlinerin :danke: :wav:
Re: Auswärts in Kiel
Max1 - 24.04.2008, 06:09
SPIELVERLAUF
59:57 (34:25) Tor durch 17 Casanova, Sergio Ruiz (TUSEM Essen)
58:02 (34:24) Tor durch 7 Kavticnik, Vid (THW Kiel)
57:28 (33:24) Tor nach 7 Meter durch 23 Schmidt, Aljoscha (TUSEM Essen)
56:35 (33:23) Tor durch 5 Andersson, Kim (THW Kiel)
56:15 (32:23) Tor durch 23 Schmidt, Aljoscha (TUSEM Essen)
55:42 (32:22) Tor nach 7 Meter durch 39 Jicha, Filip (THW Kiel)
55:19 (31:22) 2 Minuten Strafe 17 Casanova, Sergio Ruiz (TUSEM Essen)
54:04 (31:22) Tor durch 33 Klein, Dominik (THW Kiel)
53:13 (30:22) Tor durch 17 Casanova, Sergio Ruiz (TUSEM Essen)
52:36 (30:21) Tor durch 33 Klein, Dominik (THW Kiel)
51:56 (29:21) Tor durch 13 Ahlm, Marcus (THW Kiel)
51:32 (28:21) Tor durch 20 Schult, Alexander (TUSEM Essen)
51:05 (28:20) Tor nach 7 Meter durch 39 Jicha, Filip (THW Kiel)
50:51 (27:20) Disqualifikation von 7 Schmetz, Mark (TUSEM Essen)
50:51 (27:20) 2 Minuten Strafe 7 Schmetz, Mark (TUSEM Essen)
49:37 (27:20) Tor durch 22 Karabatic, Nikola (THW Kiel)
49:17 (26:20) Tor nach 7 Meter durch 23 Schmidt, Aljoscha (TUSEM Essen)
49:06 (26:19) 2 Minuten Strafe 5 Andersson, Kim (THW Kiel)
48:31 (26:19) Tor nach 7 Meter durch 39 Jicha, Filip (THW Kiel)
48:13 (25:19) 2 Minuten Strafe 4 Dragunski, Mark (TUSEM Essen)
47:59 (25:19) Tor durch 28 Dietrich, Gunnar (TUSEM Essen)
47:19 (25: 18 ) Tor durch 39 Jicha, Filip (THW Kiel)
45:53 (24: 18 ) Tor durch 13 Ahlm, Marcus (THW Kiel)
45:38 (23: 18 ) Tor durch 18 Katzirz, David (TUSEM Essen)
44:38 (23:17) 2 Minuten Strafe 5 Andersson, Kim (THW Kiel)
44:38 (23:17) 2 Minuten Strafe 7 Schmetz, Mark (TUSEM Essen)
43:50 (23:17) Tor durch 7 Schmetz, Mark (TUSEM Essen)
43:24 (23:16) Tor durch 20 Zeitz, Christian (THW Kiel)
41:58 (22:16) Tor nach 7 Meter durch 23 Schmidt, Aljoscha (TUSEM Essen)
40:09 (22:15) Tor durch 14 Klesniks, Evars (TUSEM Essen)
39:00 (22:14) Tor durch 22 Karabatic, Nikola (THW Kiel)
37:15 (21:14) Team-Timeout (TUSEM Essen)
35:00 (21:14) Tor durch 13 Ahlm, Marcus (THW Kiel)
34:02 (20:14) Tor durch 22 Karabatic, Nikola (THW Kiel)
32:49 (19:14) Tor durch 5 Andersson, Kim (THW Kiel)
29:35 (18:14) 2 Minuten Strafe 4 Dragunski, Mark (TUSEM Essen)
29:11 (18:14) Tor nach 7 Meter durch 23 Schmidt, Aljoscha (TUSEM Essen)
29:11 (18:13) 2 Minuten Strafe 20 Zeitz, Christian (THW Kiel)
28:41 (18:13) Tor durch 13 Ahlm, Marcus (THW Kiel)
27:37 (17:13) Tor durch 17 Casanova, Sergio Ruiz (TUSEM Essen)
26:52 (17:12) Tor durch 13 Ahlm, Marcus (THW Kiel)
26:16 (16:12) Tor durch 6 Lundström, Henrik (THW Kiel)
25:11 (15:12) Tor durch 13 Ahlm, Marcus (THW Kiel)
25:00 (14:12) Tor durch 18 Katzirz, David (TUSEM Essen)
24:29 (14:11) Team-Timeout (TUSEM Essen)
24:11 (14:11) Tor durch 20 Zeitz, Christian (THW Kiel)
23:14 (13:11) Tor durch 14 Klesniks, Evars (TUSEM Essen)
23:02 (13:10) Tor durch 13 Ahlm, Marcus (THW Kiel)
22:30 (12:10) Tor durch 13 Ahlm, Marcus (THW Kiel)
22:02 (11:10) 2 Minuten Strafe 7 Schmetz, Mark (TUSEM Essen)
21:17 (11:10) 2 Minuten Strafe 14 Klesniks, Evars (TUSEM Essen)
20:37 (11:10) Tor durch 28 Dietrich, Gunnar (TUSEM Essen)
19:58 (11:9) Tor durch 13 Ahlm, Marcus (THW Kiel)
19:37 (10:9) Tor nach 7 Meter durch 23 Schmidt, Aljoscha (TUSEM Essen)
18:42 (10: 8 ) Verwarnung für 22 Karabatic, Nikola (THW Kiel)
18:04 (10: 8 ) Tor durch 13 Ahlm, Marcus (THW Kiel)
17:32 (9: 8 ) Tor durch 6 Lundström, Henrik (THW Kiel)
16:26 (8: 8 ) Tor durch 20 Zeitz, Christian (THW Kiel)
15:25 (7: 8 ) 2 Minuten Strafe 18 Katzirz, David (TUSEM Essen)
14:33 (7: 8 ) Tor durch 13 Ahlm, Marcus (THW Kiel)
13:02 (6: 8 ) Tor nach 7 Meter durch 23 Schmidt, Aljoscha (TUSEM Essen)
11:01 (6:7) Verwarnung für 5 Andersson, Kim (THW Kiel)
10:35 (6:7) Tor durch 14 Klesniks, Evars (TUSEM Essen)
9:55 (6:6) Verwarnung für 14 Klesniks, Evars (TUSEM Essen)
8:54 (6:6) Tor durch 23 Schmidt, Aljoscha (TUSEM Essen)
8:25 (6:5) Tor durch 39 Jicha, Filip (THW Kiel)
8:14 (5:5) Tor durch 4 Dragunski, Mark (TUSEM Essen)
7:43 (5:4) Tor nach 7 Meter durch 39 Jicha, Filip (THW Kiel)
6:54 (4:4) Verwarnung für 13 Ahlm, Marcus (THW Kiel)
6:49 (4:4) Tor durch 17 Casanova, Sergio Ruiz (TUSEM Essen)
5:42 (4:3) Tor durch 7 Kavticnik, Vid (THW Kiel)
5:30 (3:3) Tor durch 4 Dragunski, Mark (TUSEM Essen)
5:06 (3:2) Verwarnung für 17 Casanova, Sergio Ruiz (TUSEM Essen)
3:51 (3:2) Tor durch 18 Katzirz, David (TUSEM Essen)
2:40 (3:1) Tor durch 3 Lund, Börge (THW Kiel)
1:45 (2:1) Tor nach 7 Meter durch 39 Jicha, Filip (THW Kiel)
1:30 (1:1) Verwarnung für 23 Schmidt, Aljoscha (TUSEM Essen)
1:13 (1:1) Tor durch 4 Dragunski, Mark (TUSEM Essen)
0:25 (1:0) Tor durch 5 Andersson, Kim (THW Kiel)
Quelle: liveticker HBL
Re: Auswärts in Kiel
lisa - 24.04.2008, 11:32
wie kam ich denn heute morgen auf 35:24?? 9 tore werden ja immer weniger!
ich finds lächerlich was der kieler trainer gesagt hat, steht in der handballecke! ;)
insgesamt kann man ja zufrieden sein!
freu mich auf nordhorn!
Re: Auswärts in Kiel
lindequist - 24.04.2008, 12:19
Es war halt so, das auf der Pressekonferenz die härte des Tusem in der Abwehr angsprochen wurde. Dazu hat Kryztof stellungnahme bezogen und seine Jungs in Schutz genommen. Er begründete halt die Agressivität und dauernde Spielunterbrechungen seiner Mannschaft damit, dass Kiel das Tempo was sie sonst spielen nicht aufziehen konnten.
Meiner Meinung nach war das die richtige Taktik. Kiel kam selten zu Tempogegenstößen oder zur schnellen Mitte. Bis auf Mark Schmetz hat da keiner irgendwen übermäßig hart angepackt.
Re: Auswärts in Kiel
daene - 24.04.2008, 12:22
:lol: Heißt das Hallenhalma oder Handball? Noka soll sich mal nicht so anstellen.
Aber an dieser Stelle einmal gute Besserung an Gerrie :n114: :n114: :n114: :n114: :n114: :n114: :n114: :n114: :n114: :n114: :n114: :n114: :n114:
Re: Auswärts in Kiel
Anonymous - 24.04.2008, 12:47
Weiß jemand, wie schwer sich Gerrie verletzt hat? Bzw ob er in den nächsten Spielen spielen kann? Wäre ja ein herber Verlust, könnte er nicht.
Re: Auswärts in Kiel
Max1 - 24.04.2008, 12:54
23.04.2008 - Christian Ciemalla
Kiel hält Kurs - Mühevoller Sieg gegen TuSEM Essen
Marcus Ahlm erzielte im ersten Abschnitt alleine acht Treffer
Foto: fotograf-kiel.de
Ein weiterer Stolperstein auf dem Weg zur Titelverteidigung in der deutschen Meisterschaft ist vom THW Kiel aus dem Weg geräumt worden. Allerdings machte der Gast vom TuSEM aus Essen dem Favoriten das Leben überraschend schwer, bis zum 11:10 hielt der sich im Abstiegskampf befindliche Gast den Anschluß, auch zur Halbzeit lag er lediglich mit 18:14 zurück. Kiel hatte es dabei vor allem den acht Treffern von Marcus Ahlm im ersten Abschnitt zu verdanken, dass überhaupt eine Pausenführung zu Buche stand. Kiel führt nun vier Spiele vor Saisonende weiterhin mit einem Punkt in der Tabelle vor Flensburg, Essen verbleibt unterdessen auf Relegationsplatz sechzehn.
"Für ein schönes Spiel braucht man einen Gegner, der auch mal schön spielt", so Noka Serdarusic in der Pressekonferenz nach Spielende. "Ich habe selten ein Spiel mit so vielen Fouls, so vielen Unterbrechungen erlebt. So war es nicht nur für die Zuschauer kein schönes Spiel, sondern auch für mich", so Serdarusic weiter. TuSEM´s Trainer Krzysztof Szargiej gab dem Kieler Trainer Recht, rechtfertigte aber auch die eigene Taktik: "Ich kann Nokas Kritik nachvollziehen, aber wenn man hier das Tempo des THW mitgeht, verliert man in Kiel mit 30 Toren. Aber es stimmt schon: Es war kein schönes Spiel." Der Coach der Gäste zog trotz der Niederlage daher ein positives Fazit: "Wir hatten uns hier keinen Sieg ausgerechnet, da bin ich Realist. Wir wollten uns aber teuer verkaufen, und das ist uns gelungen."
Dabei war von der ersten Minute an deutlich, dass Essen vor allem um ein achtbares Resultat kämpfte, auch mit einem Blick auf die Tordifferenz, die im Kampf um den Klassenverbleib noch von entscheidender Bedeutung sein könnte. Mark Dragunski hatte den schnellen Führungstreffer von Kim Andersson umgehend ausgeglichen und trotz eines schnellen 3:1, der THW fand nur schwer ins Spiel. Essen deckte aufmerksam, unterbrach immer wieder erfolgreich den Kieler Spielaufbau und war selbst darauf bedacht in ruhigen und lang aufgebauten Angriffen keinen Fehler zu machen, um dem THW nicht die Chance auf einfache Treffer zu eröffnen. So konnte Dragunski nicht nur zum 3:3 ausgleichen, in der elften Spielminute brachte Evars Klesniks den Aussenseiter beim 6:7 sogar in Führung und Aljoscha Schmidt erhöhte von der Siebenmeterlinie sogar auf 6:8.
Die Hoffnung auf eine Sensation dauerte allerdings nicht lange, vier Treffer in Folge ließen die heimischen Fans wieder etwas beruhigter in die Sitzschalen sinken. Kiel hatte mehrfach beste Einwurfgelegenheiten ausgelassen, das sollte sich in der Folge bessern. Vor allem Marcus Ahlm am Kreis wurde immer besser ins Spiel eingebunden und über den Schweden wurde die Abwehr des TuSEM immer wieder erfolgreich ausgehebelt. Acht Tore im ersten Abschnitt für den Kreisläufer sind ein eindrucksvoller Nachweis. Nach dem 10:8 durch Ahlm, übrigens nach einem sehenswerten Anspiel von Christian Zeitz, schien der THW innerhalb von fünf Minuten wieder zu alter Souveränität zurückgefunden zu haben. Doch die Gäste aus Essen ließen sich zunächst nicht abschütteln, beim 11:10 war der Anschluß wiederhergestellt und erst eine doppelte Unterzahl und zwei weitere Ahlm-Treffer sorgten für das 13:10 und eine Drei-Tore-Führung. Klesniks Treffer in Unterzahl war nur ein Hoffnungsschimmer, beim 18:13 betrug die Distanz erstmals fünf Tore.
Vor der Pause hatte Aljoscha Schmidt noch für das 18:14 gesorgt, doch im zweiten Abschnitt sollte der THW Kiel das Spiel dann schnell zu seinen Gunsten entscheiden: Andersson, Karabatic und Ahlm 21:14 hieß es in der 35. Minute. Szargiej reagierte und nahm seine Auszeit, doch gegen die nun sehr aufmerksame Kieler Deckung sollte der erste TuSEM-Treffer im zweiten Abschnitt mehr als zehn Minuten auf sich warten lassen. Da Kiel aber auch nur ein weiterer Treffer gelang, hieß es nach dem Klesniks-Tor lediglich 22:15 für den Favoriten. Der agierte nun souverän, allerdings durchaus unzufrieden mit den langen Angriffen der Gäste. Auch diese verhinderten allerdings nicht, dass beim 32:22 durch einen von Jicha verwandelten Siebenmeter die Distanz erstmals auf zehn Tore angewachsen war. Nach einem Kavticnik-Treffer hatte dieser Abstand auch beim 34:24 noch Bestand, doch drei Sekunden vor Spielende drückte Casanova mit dem Tor zum 34:25-Endstand die Differenz dann in
Torschützen:
Ahlm (11), Jicha (7), Karabatic (3), Andersson (3), Zeitz (3), Klein (2), Kavticnik (2), Lundström (2), Lund (1) - Schmidt ( 8 ), Ruiz Casanova (4), Katzirz (3), Klesniks (3), Dragunski (3), Dietrich (2), Schult (1), Schmetz (1)
Siebenmeter: 5/5 - 6/6
Zeitstrafen: 3/8
Rote Karten: Schmetz (51.)
Quelle: Handball-world
Re: Auswärts in Kiel
daene - 24.04.2008, 19:11
Anonymous hat folgendes geschrieben: Weiß jemand, wie schwer sich Gerrie verletzt hat? Bzw ob er in den nächsten Spielen spielen kann? Wäre ja ein herber Verlust, könnte er nicht.
sieht leider nicht gut aus: http://www.tusem-hsb.de/content/view/197/1/
er fällt dann wohl mindestens für die nächsten beiden Spiele aus
Re: Auswärts in Kiel
daene - 24.04.2008, 19:14
THW erobert Tabellenführung mit klarem Sieg gegen EssenBundesliga, 27. Spieltag: 23.04.2008, Mi., 20.15: THW Kiel - TUSEM Essen: 34:25 (18:14) Update #3 Spielbericht der KN, weitere Stimmen, Fotos und Spielbericht ergänzt ...
Der THW Kiel hat wieder die Tabellenführung in der TOYOTA Handball-Bundesliga übernommen. In einem Nachholspiel des 27. Spieltages gewannen die Kieler am Abend nach leichten Anlaufschwierigkeiten klar mit 34:25 (18:14) gegen den Abstiegskandidaten TUSEM Essen. Dieser wehrte sich zwar mit allerlei erlaubten und unerlaubten Haken und Ösen, gefährlich werden konnten die Ruhrpott-Handballer dem THW trotzdem nicht. Marcus Ahlm mit elf Toren war erfolgreichstes Zebra, Filip Jicha traf 8/6 Mal und verwandelte alle sechs Siebenmeter.
Mit einer ungewöhnlichen Aufstellung starteten die Kieler in die Partie. So durften sich Nikola Karabatic, Stefan Lövgren und auch Thierry Omeyer zunächst schonen. Für sie organisierte Börge Lund das Angriffsspiel, Mattias Andersson ging zwischen die Pfosten und Jicha machte Druck über halblinks. Nach klar dominierten Anfangsminuten, die die 3:1-Führung für den THW brachte, sorgte Gerrie Eylers im Tor der Gäste für einiges Raunen auf den Rängen. So fand nicht nur Ahlm einige Male
Sicher nicht nur beim Strafwurf: Filip Jicha.
© living sports
seinen Meister im niederländischen Torhüter, auch von den anderen Positionen konnte zunächst kaum Druck entfacht werden. TUSEM nutzte die mangelhafte Kieler Chancenverwertung, um nach Jichas 6:5 (9.) eine sechsminütige THW-Torflaute mitv drei Toren zu beantworten. Urplötzlich führte der Abstiegskandidat in der Sparkassen-Arena-Kiel - und wollte mit kompromissloser Härte diese Führung solange wie möglich halten. Hierfür griff Essen nicht tief in die Trickkiste, sondern versuchte, mit lang ausgespielten Angriffen zum Erfolg zu kommen. Diese Taktik ging eine Viertelstunde lang gut - auch weil das keinesfalls überzeugende Schiedsrichterduo Colin Hartmann/Stefan Schneider die Gäste nicht nur in Sachen "Passives Spiel", sondern auch mit vielen versteckten Fouls in der Abwehr gewähren ließ. Noka Serdarusic reagierte, brachte Karabatic, Lövgren und Zeitz - und diese Wechsel verfehlten ihre Wirkung nicht.
Drei Feldtore und eine gute Leistung: Christian Zeitz.
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In der Abwehr kümmerte sich Karabatic fortan "liebevoll" um den 2,13-Hünen Mark Dragunski, der bis dato dreimal erfolgreich war, im Angriff versorgten Karabatic und Kiels Kapitän Ahlm mit Zuckerpässen, die dieser nun auch zu verwerten wusste. Zeitz zeigte mit seinem ersten Feldtor seit dem 9. März, dass nach seiner langen Verletzungsserie mit ihm in Zukunft hoffentlich wieder zu rechnen ist, sein Traumanspiel war es auch, das Ahlm erreichte - und der traf zum 10:8 (19.). Vier Tore in vier Minuten - der THW war wieder in der Spur. Daran sollte sich auch nichts mehr ändern - zweimal erreichte ein Karabatic-Traumpass Ahlm, zweimal traf der Kreisläufer. Jicha präsentierte sich sicher von der Siebenmeterlinie, und Zeitz traf nach einem Tempogegenstoß halb im Fallen - 14:11. Und auch wenn die Essener Provokationen, bei denen sich Mark Schmetz und David Katzirz unrühmlich hervortaten, nicht nachließen, spulte der THW weiter sein erfolgreiches Programm ab. Ahlm nach Karabatic-Pass zum 17:12 - innerhalb einer Minute hatte Kiel drei Tore erzielt. Zuviel für Schmetz, der reklamierte - Grund genug für Karabatic, ihm ein paar "nette" Worte mit auf den Weg zu geben. Das 18:14 zur Pause beruhigte die Gemüter dann auch nur kurz.
Offenbar wollten die Zebras in Hälfte zwei zeigen, aus welchem Holz sie geschnitzt sind. Denn mit Wiederanpfiff ging die 6-0-Deckung auf TUSEM-Jagd. Aggressiv, schnell auf den Beinen und mit Übersicht ackerten die Kieler in der Defensive, ließen den Essener Rückraum nicht mehr zur Entfaltung kommen, erzwangen endlich auch einmal Pfiffe für passives Spiel. Kim Anderssons Frust über die harte Gangart der Gäste entlud sich in einem 110-km/h-Geschoss,
Mark Schmetz' (Nummer 7) Arbeitstag endete vorzeitig: Dritte Zwei-Minuten-Strafe in der 51. Minute.
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Karabatic erzielte seinen ersten eigenen Treffer, ehe der Franzose noch einmal Ahlm bediente und zum 22:14 traf. Und Essen? Die kamen zehn Minuten lang kaum noch zum Wurf, hatten arge Probleme mit der Kieler Deckung. Als Klesniks nach 40.13 Minuten das erste Gäste-Tor der zweiten Hälfte erzielte, war die Partie längst entschieden. Zwar konnte TUSEM noch einmal auf einen Fünf-Tore-Rückstand verkürzen, gefährlich werden konnten sie diesem THW aber nicht. Ahlm mit seinem zehnten Treffer, zuvor hatte Schmetz zurecht die dritte Zeitstrafe erhalten, und Klein mit einem toll verwandelten Tempogegenstoß schraubten das Ergebnis auf 30:21 (53.), ehe Casanova und der beste Essener Torschütze, Aljoscha Schmidt, in den Schlussminuten zumindest eine Zehn-Tore-Niederlage verhindern konnten.
Der THW Kiel indes feierte einen weiteren Erfolg auf dem Weg zur Meisterschaft. Denn auch wenn die heutigen Gegner kaum ein Gradmesser für die Zebras gewesen sein dürften, so war auch die Partie gegen TUSEM Essen eines von sieben Endspielen, die den Kieler in den nächsten 24 Tagen ins Haus stehen. Es kommen noch sechs Finals - das nächste bereits am kommenden Sonntag, wenn der THW Kiel bei den verstärkten Füchsen in Berlin antreten muss. Das Spiel, das um 17 Uhr angepfiffen wird, wird übrigens im CinemaxX Kiel live auf Großbildleinwand gezeigt. Das Motto: "Meisterschaftsendspurt im XXL-Format". Und diesen Endspurt zieht der THW von vorn an - denn durch den Erfolg gegen Essen eroberten sich die Zebras die Tabellenführung der TOYOTA Handball-Bundesliga zurück ...
(Christian Robohm)
Quelle: thw-handball.de
Re: Auswärts in Kiel
daene - 24.04.2008, 19:20
Aus den Kieler Nachrichten vom 24.04.2008:
Kiel erlebte Ahlm-GalaTHW wieder Tabellenführer - Kreisläufer warf beim 34:25-Sieg gegen Essen elf ToreKiel - Mit einem 34:25 (18:14)-Erfolg über TuSEM Essen bügelte der THW Kiel in einem Nachholspiel der Handball-Bundesliga gestern Abend das schiefe Tabellenbild aus. Die "Zebras" stehen am 30. Spieltag an der Spitze, einen Punkt vor der SG Flensburg-Handewitt, die allerdings das bessere Torverhältnis (plus 20) besitzt.
Kiel gegen Essen, diese Spiele waren einst Klassiker. Unvergessen der 25:15 (10:3)-Sieg des TuSEM im November 1990 in der Ostseehalle. Es war das letzte Spiel, das der Rekordmeister im DHB-Pokal zu Hause verlor. Linksaußen Uwe Schwenker, heute THW-Manager, verwarf damals beim Stand von 2:7 einen Siebenmeter. Und Raubein Kristof Schargy, inzwischen TuSEM-Trainer, kassierte alle drei Zeitstrafen für die Westdeutschen. Alte Geschichten, die der aktuelle Kader der Gäste nur in den ersten 13 Minuten bestätigen konnte. 8:6 führte der Tabellen-16., der in seinen beiden Holländern die auffälligsten Figuren besaß. Torhüter Gerrie Eijlers avancierte zum besten TuSEM-Spieler, Rechtsaußen Mark Schmetz zum unbeliebtesten. Offensichtlich übermotiviert biss sich der 31-Jährige erst in Zweikämpfen mit Henrik Lundström fest. Als THW-Trainer Noka Serdarusic das Duell abkühlte und Lundström durch Dominik Klein ersetzte, wählte sich der 113-fache Nationalspieler Nikola Karabatic als Reibungsfläche und sah nach zwei klaren Fouls an ihm in der 51. Minute sogar die Rote Karte.
Als Eijlers mit seinen Paraden noch die Szenerie beherrschte, wirkten die Kieler ungewohnt gehemmt und schläfrig. Serdarusic hatte Börge Lund zunächst das Zepter in die Hand gedrückt, doch der Norweger brachte den THW-Angriff nicht auf Touren. Marcus Ahlm, der im weiteren Verlauf mit elf Toren zum erfolgreichsten Werfer avancieren sollte, wurde kaum eingebunden. Die Abwehr agierte zu passiv, schaute sich geduldig das Treiben der Gäste an, die sich stets erst zum Wurf entschieden, wenn die schwachen Unparteiischen mit ausgestrecktem Arm "Zeitspiel" signalisierten. Auf Sieg war ihre Taktik nicht ausgerichtet. "Wenn wir versuchen, mit dem THW Tempohandball zu spielen, dann verlieren wir mit 30 Toren Abstand", meinte Schargy. Der Aufsteiger, der bislang nur drei Punkte aus fremden Hallen entführen konnte, wollte in Kiel nur überleben. Nach 13 Minuten hatte er den Hausherren so viel Sand in die Augen gestreut, dass sie sanft entschlummert waren.
Für gute Unterhaltung sorgte lediglich Hallensprecher Rolf Körting, der Vid Kavticnik mit Lundström verwechselte. Kein Wunder, besucht der Slowene, der sich das Haupthaar auf Stoppelbartlänge gestutzt hatte, doch offensichtlich den gleichen Friseur wie der Schwede. Ein Aufreger auch der Trikotwechsel von Ahlm, der schon frühzeitig seine lädierte Arbeitskleidung tauschen musste und dabei in der ausverkauften Halle viel Beifall für seinen Oberkörper kassierte. Sportlich gelang dem THW dagegen zunächst nichts.
Serdarusic entschied sich zur Radikalkur, wechselte mit Stefan Lövgren, Christian Zeitz, Karabatic und Lundström gleich vier neue Spieler ein. Die Runderneuerung wirkte. In den folgenden 27 Minuten warfen die Essener nur noch sechs Tore. Und spätestens als Karabatic mit dem 1000. THW-Bundesligatreffer das 22:14 (39.) erzielte, wusste jeder wieder, welche Rolle er in der Gegenwart der beiden Traditionsklubs zu spielen hat. Der THW Kiel und der TuSEM aus Essen, das sind in diesen Tagen zwei Welten.
(von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 24.04.2008)
Re: Auswärts in Kiel
daene - 24.04.2008, 19:24
Tusem auf Torwartsuche
Handball, 24.04.2008, SABINE HANNEN, 0 Kommentare
HANDBALL-BUNDESLIGA. Gerrie Eijlers zog sich nach Zusammenprall mit Gunnar Dietrich einen Muskelfaserriss in Knie zu.
Das war das Schlimmste, was dem abstiegsbedrohten Tusem in der Schlussphase der Meisterschaft noch passieren konnte: Torwart Gerrie Eijlers zog sich in der 40. Minute in Kiel eine Knieverletzung zu nach einem Zusammenprall mit seinem Mannschaftskameraden Gunnar Dietrich.
Beide waren übereinander gefallen und zunächst befürchtete die medizinische Abteilung sogar einen Kreuzbandriss. Doch diese Vermutung bestätigte sich zum Glück nicht. Es ist "nur" ein Muskelfaserriss, was allerdings im Kampf gegen um den Klassenerhalt schon schlimm genug ist. Denn der 27-jährige Niederländer fällt mindestens drei Wochen aus. Die alles entscheidenden Wochen.
Kein Wunder, dass die Stimmung im Lager der Margarethenhöher trotz ihres achtbaren Abschneidens beim 24:35 an der Förde gedrückt war auf der langen Nachtfahrt zurück ins Revier. Tusems Sportlicher Leiter Stephan Krebietke startete am gestrigen Morgen sofort einen SOS-Ruf auf der Suche nach einer schnellen Lösung. "Unsere Situation ist sehr prekär. Wir müssen uns Gedanken machen über einen Ersatz für Gerrie. Und über die Machbarkeit", so Krebietke im Gespräch mit der NRZ.
Eine der ersten Ideen, die dem ehemaligen Nationalspieler durch den Kopf schoss, war Jan Holpert. Doch der musste passen. Er hat noch einen Vertrag in Flensburg, und außerdem ist er in der Champions League eingesetzt worden, wäre als nicht spielberechtigt für die Margarethenhöher. Ein anderer Name, der für den Tusem interessant sein könnte: Henning Wiechers, den Krebietke am gestrigen Morgen aber noch nicht erreichen konnte. "Es ist ganz schön schwer, jetzt einen geeigneten Mann zu finden. Und finanziert werden muss er ja auch noch", so der 36-Jährige, der auch Kontakt mit Spielerberatern aufnahm.
Jan Holpert sagte schon ab
Ob es mit einem neuen Torwart für den Tusem noch vor dem schweren Auswärtsspiel am Samstag in Nordhorn (15 Uhr, Euregium) was wird, scheint derzeit eher fraglich. Torsten Friedrich, dessen Wechsel zum Zweitligisten Hamm schon länger feststeht, wird wohl einen Nachwuchsmann aus der eigenen Jugend an seine Seite bekommen.
Die Essener hoffen nun darauf, dass "Fichte" Friedrich die Situation als Chance und Herausforderung nimmt, sich zu beweisen. In der letzten Saison war es der 37-jährige Schlussmann, der dem TuS Nettelstedt-Lübbecke den Klassenerhalt rettete und zum Fels in der Brandung wurde. Im Trikot der Essener lief es höchstens durchwachsen für den ehemaligen Magdeburger. Vor allem in der Sporthalle am Hallo gelang es dem Routinier nur ganz selten zu glänzen.
In Kiel ging es für den Aufsteiger unter diesen unglücklichen Umständen noch glimpflich aus. THW-Trainer Noka Serdarusic hatte seine erste Garde weitestgehend schonen wollen wegen der hohen Belastungen der letzten Zeit. Doch als der Gast aus Essen sogar mit 8:6 die Führung übernahm, wurde es dem alten Fuchs zu bunt. "Im Angriff haben wir allein in den ersten 15 Minuten fünf oder sechs hundertprozentige Chancen verworfen, dafür haben wir uns in der Abwehr gut bewegt und aggressiv gespielt", meinte Serdarusic nach der Partie vor ausverkaufteer Kulisse.
Die Kieler rissen das Ruder in Top-Besetzung herum und setzten sich in der Schlussphase dann doch deutlich ab. Dadurch kletterte der Pokalsieger wieder an die Tabellenspitze, wo er bleiben will. "Wir müssen alle verbleibenden vier Spiele gewinnen, weil ich nicht davon ausgehe, dass Flensburg noch einen Punkt liegen lässt", gab Manager Uwe Schwenker die Parole aus mit Blick auf das Auswärtsspiel der "Zebras" bei den "Füchsen" in Berlin.
Re: Auswärts in Kiel
willi1 - 24.04.2008, 22:21
14 Tage statt sechs Monate
Essen, 24.04.2008, Von Thomas Richter
, 0 Kommentare
Tusem-Torwart Gerrie Eijlers erlitt bei seiner Gala-Vorstellung in Kiel nicht den befürchteten Kreuzbandriss im Knie, sondern "nur" einen Muskelfaserriss in der Wadenmuskulatur. Viel Lob und Mitgefühl für den Niederländer
HANDBALL 1. BUNDESLIGA Kiel. Gerrie Eijlers humpelte, als er sich den Weg von der Tusem-Kabine durch die Katakomben der Ostseehalle zum Mannschaftsbus bahnte. Und die Miene des Torhüters, beim achtbaren 25:34 gegen den THW der mit Abstand stärkste Essener auf der Platte, ließ tief in sein Innerstes blicken. Sorge und Furcht spiegelten sich darin. Dann flüsterte der Niederländer mehr, als es laut auszusprechen - so, als würde er den eigenen Worten misstrauen: "Ich hoffe, dass es nichts Schlimmes ist."
"Es": Damit meinte Eijlers seine Verletzung im rechten Bein, die er sich in Spielminute 48 dieses hart umkämpften, aber alles andere als hochklassigen Handball-Spiels zugezogen hatte. Was war geschehen? Der elfmalige THW-Torschütze Marcus Ahlm war in seiner gewohnt brachialen Art in den Wurfkreis gesegelt und rammte seinen Gegenspieler Gunnar Dietrich - von den Referees ungeahndet - gleich mit hinein. Eijlers sprang dem Kreisläufer mutig entgegen, doch der fallende Teamkollege Dietrich krachte mit vollem Gewicht gegen das am Boden fixierte Standbein des Niederländers. Bereits Bruchteile von Sekunden nach diesem unkontrollierten Crash war klar: Das hat nicht nur wehgetan, das ist auch etwas Ernstes.
Physiotherapeut Sebastian Wendel kümmerte sich sofort um den Torhüter, der sich mit seiner rechten Hand abwechselnd ans lädierte Knie und dann wieder vor Schmerz und Schrecken an die Stirn fasste. "Ich glaube, ich bin im Knie weggeknickt und habe dann einen stechenden Schmerz gespürt", schilderte Eijlers nach erfolgter Erstversorgung in der Kabine die Szene aus seiner Sicht. Es gab nicht wenige, die nach diesem Zusammenprall vom Tribünenplatz aus eine erschütternde Fern-Diagnose stellten: Kreuzbandriss. Das ist quasi der Totalschaden im Knie und hat eine Pause von sechs Monaten zur Folge.
Doch nach der Heimfahrt in der Nacht folgte am Donnerstagvormittag direkt die Untersuchung bei Teamärztin Dr. Sabine Sörries im Alfried Krupp Krankenhaus. Und sie konnte Entwarnung geben.
Kein Kreuzbandriss!
Dafür ein Muskelfaserriss in der oberen Wadenmuskultur, dessen Schmerz bis ins Knie strahlte. Statt einem halben Jahr muss Eijlers nun "nur" zwei Wochen aussetzen. Allerdings fallen in diesen Zeitraum die wichtigen Spiele in Nordhorn und daheim gegen Göppingen. In diesen Partien wird nun der im Abstiegskampf erfahrene Torsten Friedrich sein Können beweisen müssen.
Eijlers erfuhr nach seinem Auftritt in Kiel viel Lob und Mitgefühl - gerade auch von Seiten des Gegners. Das größte Kompliment kam aus berufenem Munde: "Er hat großartig gehalten. Eijlers war auch ein Grund dafür, warum wir uns zu Beginn so schwer getan haben", sagte Thierry Omeyer, der Weltklasse-Torhüter in Reihen des Spitzenreiters und Triple-Aspiranten THW. Sein französischer Landsmann Nikola Karabatic - der sich als Torschütze diesmal zurückgehalten, dafür aber Kreisläufer Ahlm mit perfekten Anspielen in Serie "gefüttert" hatte - sah das ähnlich: "Die Abwehr vom Tusem war sehr aggressiv und hat gut gestanden. Und der Torwart war zu Beginn super."
Alles andere als "super" war das Verhältnis zwischen Kiels Rückraum-Ass Karabatic und Mark Schmetz. Alles begann mit einem Zweikampf. "Er hat mich mit beiden Händen gegen den Hals geschlagen", so Karabatic. "Das kann passieren, aber er hat sich nicht einmal entschuldigt." Schmetz sagte, er habe die Brust getroffen. In der Folgezeit behakten sich die beiden, wo sie nur konnten. Körperlich, wenn der Tusem-Kapitän von Außen einlief und an den Kreis zog. Und verbal, wo immer sie sich auf dem Spielfeld auch trafen. In dieses Privatduell steckte der Tusem-Kapitän all seine mentale Energie. Mit jeder Minute schaukelten sich die Emotionen höher. Er wirkte gereizt, provokant - und dadurch unkonzentriert.
Nach der dritten Zeitstrafe (52.) war's vorbei für Schmetz. Ein Schlag ins Gesicht von Karabatic war vorausgegangen. "Da hatte ich keine Probleme", erklärte der THW-Star. "Schließlich hat er sich da entschuldigt." Schmetz, sonst der Torgarant des Tusem, brachte es vielleicht auch deshalb nur auf einen Treffer. Kein Abend für die Essener Niederländer.
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