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Re: Steckbriefe
Grimbor - 23.09.2011, 23:14Steckbriefe
Hier können die Steckbriefe eurer Charaktere gepostet und diskutiert werden. Ich denke, es wissen ja alle, worauf ich im allgemeinen so Wert lege und was ich drin haben will. Den Hintergrundteil dürft ihr für diese MSG gern etwas knapper halten, da er hier eher wenig von Bedeutung sein wird. Dafür würde ich euch bitten, explizit auf die militärische Rolle des Charakters einzugehen, also seine Aufgabe, sein Regiment, eventuell seinen Rang, wenn er denn einen hat.
Ich werde aufgrund des zu erwartenden sehr hohen Aufkommen an Charakteren in dieser MSG die Konzepte nicht sonderlich hart kritisieren und lediglich darauf achten, dass sie von der lore her stimmig sind. Am einfachsten macht ihr es uns allen, wenn ihr auf Extravaganzen verzichtet und relativ 'normale' Konzepte schreibt.
Ich möchte außerdem darum bitten, darauf zu verzichten Charaktere zu schreiben, die einen außerordentlich hohen Rang besitzen. Die jeweils wichtigsten Offiziere beider Heere habe ich bereits in der Schlachtordnung eingetragen. Alles, was unter diesen steht geht in Ordnung, aber schreibt euch bitte keine zusätzlichen Regimentskommandeure.
Ich würde außerdem jeden bitten, sich eine der im Forum zur Verfügung stehenden Farben zu wählen, mit der dann seine jeweiligen Charaktere im Schlachtordnungs-Thread markiert werden können. Bevorzugt solltet ihr die hellen Farben wählen, die auf den Standardhintergründen des Forums gut zu erkennen sind.
Re: Steckbriefe
Basol - 24.09.2011, 18:23
Name: Hakrus Felsfaust
Rasse: Orc
Alter: 36
Geschlecht: männlich
Einheit: Splintertooths Jungs, Unterhäuptling Krol'gar Splintertoot
Aussehen: Hakrus ist relativ breit gebaut und etwas größer als der durchschnittliche Orc, seine Muskeln sind äußerst durchtrainiert und er dunkelgrüne Haut. Sein Gesicht ist wie sein ganzer Körper äußerst wild und er schaut sehr oft bis immer grimmig oder bösartig drein, was durch die roten Augen des verderbten Wesens nur noch bedrohlicher wirkt. Hakrus trägt keine Haare und sein Gesicht ist von einer großen Narbe geziert, die er im Kampf erhalten hat. Diese hat ihm ein Draenei zugefügt, den zu töten er zu lange gezögert hat. Seine Rüstung ist eine dicke Plattenrüstung, die ihn zwar gut schützt, aber schwerfälliger macht. Seine Waffe ist eine gigantische Breitaxt, welche die Gegner nur so zerschmettert.
Charakter: Hakrus ist ein wilder, grausamer und unberechenbarer Orc, der alles zerschmettert, was sich ihm in den Weg stellt. Pausen vom Kampf hält er nur, weil sie notwenig sind und nicht, weil ihm das sonderlich gefallen würde. Am Liebsten würde er rund um die Uhr schlachten und metzeln, doch er beugt sich widerwillig den naturgegebenen Gesetzen.
Der Orc handelt oftmals sehr unüberlegt und impulsiv und verschwendet selten Zeit damit, sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen. Wenn er sich seinen Gegner ausersehen hat, verfällt Hakrus in einen wilden Blutrausch, der ihn erst zur Ruhe kommen lässt, wenn die Reste des Bedauernstwerten vor ihm liegen.
Er hat zudem die Eigenschaft, sämtliche Lebewesen nur nach ihrer Muskelkraft einzuschätzen, von Magie hält er sehr wenig. Darum sind ihm die Menschen und vor Allem die Elfen zutiefst zuwider und er hat stets die Tendenz, sie nicht für voll zu nehmen, wenn er ihnen gegenübersteht. Hakrus ist vollkommen überzeugt davon, dass die Orcs diese 'lächerlichen Kreaturen' zerschmettern werden.
Zudem ist Hakrus ein sehr loyaler Orc, der jedem Hordehäuptling dient, der seinem Mordtrieb Ventile verschafft. Zwar hasst er Doomhammer, den Mörder von Blackhand, doch er verweigert sich diesem nicht und dem ihm suspekten Gul'dan schließt er sich auch nicht an.
Hintergrund: Hakrus war zwar nicht immer die schreckliche Bestie, die er heute ist, ein harter Knochen, der gerne kämpft und seine Hände mit dem Blut seiner Gegner (seien es wilde Tiere oder Oger) tränkt, war er jedoch schon immer. Schon auf Draenor war er ein leidenschaftlicher Jäger. Allerdings war Prinzipien wie Ehre und die Wertschätzung seiner Familie noch bedeutend für ihn.
Da Hakrus ein Schwarzfelsorc war, hat er früher geradezu fanatisch seinen Häuptling Blackhand vererht und stets versucht, sich Diesem gegenüber zu beweisen.
Doch als es daran ging, die Draenei auszurotten, hatte er zunächst schwere Skrupel, die ihm psychisch zu schaffen machten. Zwar tötete er auch die Draenei, doch die regelmäßigen Blutbäder verursachten ihm Übelkeit und Depression. Dies änderte sich, als er vom Kelch der Einheit trank. Von da an war Hakrus nur noch ein Killer und tat nichts lieber als zu töten. Aus war es mit Mitleid und moralischen Bedenken. Als keine Draenei mehr übrig waren, trieb ihn der Gegnermangel zunehmend in den Wahnsinn.
Doch schließlich ging es nach Azeroth und Hakrus war begeistert von den Invasionsaussichten. Zwar waren die Gegner schwächlich, doch er konnte endlich wieder töten. Der Tod Blackhands war ein schwerer Schlag für ihn, den er immer noch ungebrochen respektierte. Doch er ließ sich nicht davon beirren, weiterzumorden. Dies hat sich auch im zweiten Krieg nicht geändert und er hat längst aufgehört, seine Opfer zu zählen.
Name: Rudolph Bradley
Rasse: Mensch
Alter: 43
Geschlecht: männlich
Einheit: Tannards Regiment, Feldkommandant Reginald Tannard
Aussehen: Rudolph ist ein mittelgroßer, recht trainierter Mann, welcher stets in Soldatenrüstung gekleidet ist und Schwert und Schild bei sich trägt. Seine Haare sind eher kurz und blond, nicht unwesentliche Teile seines Gesichts sind von einem dichten, wilden Kinn- und Nasenbart bedeckt. Er hat blaue Augen und seine Haut ist ein wenig dunkler als bei anderen Menschen.
Charakter: Rudolph ist ein Mann mit hohen, moralischen Prinzipien. Die Familie geht über alles, für sie kämpft er und will sie mit aller Macht beschützen. Jedem, der es wagt, sie zu bedrohen, ist sein Zorn gewiss. Zudem ist Rudolph ein stolzer Mann, der viel von seinen Fähigkeiten als Krieger hält und dem, was er erreicht hat, da er in seinem Alter bereits eine gewisse Erfahrung besitzt und viele Kämpfe gefochten hat. Zudem erweist er höheren Autoritäten große Ehrerbietung und würde auch für einen Übergeordneten ohne zu zögern sein Leben geben. Er ist außerdem ein Mann, der niemals aufgibt und stets alle gibt.
Dieser Mensch hat eine Schwäche für Rum, den er in rauen Mengen konsumiert. Die ist seit dem Krieg noch deutlich mehr geworden, da ihn sonst die Depressionen, die er beim Anblick der unzähligen Toten überkommt, zerstören würde. Nach außen ist er abgestumpft gegen die Schrecken des Krieges, doch ihm Schlaf überkommen ihn fürchterliche Albträume, die ähnlich schlimm wieder Krieg sind. So sieht er sich permanent den Orcs gegenüber, im Schlaf wie im Wachzustand.
Hintergrund: Rudolph ist vor vielen Jahren im schönen Lordaeron als Bauerssohn geboren und verlebte eine schöne, geborgene Kindheit, die allerdings auch von harter Arbeit geprägt war. Als er erwachsen war, wollte er sich nicht zufrieden geben mit seiner sozialen Stellung und schrieb sich kurzerhand in die Armee Lordaerons ein. Von da an trainierte er hart, um ein starker, ehrbarer Soldat zu werden. Doch sein Bestes war nicht genug, um aufzusteigen, da anfangs wenig kämpferisches Talent bewies. Doch er ließ sich weder davon, noch von den anderen Soldaten, die ihn belächelten, abbringen, seinen Weg als menschlicher Soldat zu gehen, um seinen persönlichen Teil zur Sicherung des Landes zu leisten.
Als die Orcs auftauchten, war er geschockt und entsetzt von ihrer Stärke und Grausamkeit und verschrieb sich ihrer Bekämpfung. Seitdem nimmt er an den Schlachten gegen die Horde teil und gibt jeden Tag alles, um die Existenz der Allianz zu erhalten.
Name: Fallandrian Lichtgesang
Rasse: Hochelf
Alter: 635
Geschlecht: männlich
Einheit: Tannards Regiment, Waldläuferhauptmann Anyrian Swiftshot
Aussehen: Fallandrians Gestalt ist hochgewachsen und schlank wie granzil. Seine Haut ist sehr hell und blass, zudem fehlt ihm eine Ohrenspitze, dass ihm ein Troll abgeschnitten hat das Hörorgan selbst ist jedoch unbeschädigt und daher voll funktionstücktig. Seine Haare sind lang, scharlachrot und geschmeidig, allerdings in einem strengem Pferdeschwanz gebunden, damit sie im Kampf nicht seine Sicht behindern. Seine Rüstung ist aus kompliziert gefertigtem Leder und er hat einen fein geschnitzten Bogen.
Charakter: Grundlegend könnte man sagen, dass dieser Elf relativ schnell schlecht gelaunt ist und außerdem über eine Menge Sarkasmus und Zynismus hat, den er oft in den unpassensten Momenten zum Besten gibt. Das bringt ihm nicht nur Freunde ein. Doch im Kampf sind Differenzen für ihn unbedeutend, niemand aus der Allianz hat den Tod seiner Meinung verdient, das Gesindel aus der Horde jedoch muss qualvoll sterben. Er träumt davon, den Krieg zu beenden und wieder zu geordneten Verhältnissen überzugehen, da das ewige Gemetzel leid ist. Natürlich geht das erst, wenn die Orcs besiegt sind, was er mit all seiner Macht erreichen will und selbst, wenn sie sich zurückziehen würden, würde er sie verfolgen. Wer Fallandrians Hass erst mal auf sich gezogen hat, den wird der Elf niemals vergessen, nicht in tausend Jahren nicht. So kommt es, dass er in seiner Erinnerung noch viele Wesen hat, die mittlerweile längst tot sind.
Fallandrian ist zudem ein ziemlicher Frauenliebhaber, der trotz der ernsten Situation nicht davor zurückschreckt, die weiblichen Allianzsoldaten anzubaggern, was schon einige sinnlose Konflikte geschaffen hat. Er liebt das gute Leben sehr und stellt die Hygiene und Aussehen weit nach oben. Orcs und Trolle sind ihm zutiefst zuwider, auch die Menschen und Zwerge sind ihm nicht sympathisch, da sie aus der Sicht eines Elfen bereits in die Richtung des Barbaren gehen. Schöne Menschenfrauen sind natürlich die Ausnahme.
Hintergrund: Da seine Mutter eine recht fähige Waldläuferin war und er selbst bereits in frühen Kindertagen Interesse am Bogen gezeigt hat, stand bereits sehr früh festgeschrieben, was der geschickte und schnelle Elf später mal werden würde. So wurde er von Anfang an in seinem Trainig gefördert und trat bereits in jungen Jahren dem Waldläuferkorps bei. Seitdem kämpft er für die Sicherheit in der thalassichen Umgebung außerhalb von Silbermond. Bei einem Gefecht mit marodierenden Waldtrollen verlor er eine Ohrenspitze.
Anfangs hat er die Gerüchte um die Orcs wie viele andere Elfen belächelt, doch als die Orcs und Trolle in Quel'thalas einfielen, war es damit vorbei. Voller Entsetzen nahm er den Kampf gegen die ihm zutiefst unsympathischen Kreaturen auf und setzt seither alles daran, sie aus dem gelobten Land zu vertreiben. Bereits an einigen Schlachten gegen die Horde nahm der erfahrene Waldläufer teil und hat mit seinen präzisen Pfeilen bereits recht viele Orcs niedergeschossen. Doch er hat das Gefühl, dass er schlimmste Kampf erst noch kommt...
Ich wähle rot.
Re: Steckbriefe
Grimbor - 24.09.2011, 21:08
Name: Tharka
Geschlecht: weiblich
Rasse: Orc
Alter: 22 Jahre
Einheit: Splintertooths Streitmacht, Lorgashs Rotte
Rolle: Räuberin und Späherin
Aussehen: Tharka ist für eine Orcin nicht sonderlich groß und auch nicht unbedingt kräftig, jedoch wird jeder, der sie schon einmal hat kämpfen sehen bestätigen, dass sie ungeachtet dessen ungemein zäh ist. Ihre Haut ist wie bei so vielen Dragonmaw-Orcs von einem eher fahlen, fast schon gelblichen grün. Tharkas Gesicht ist recht schmal, mit ein wenig vorspringendem, spitzen Kinn, kurzer Nase und recht breitem Mund. Ihre leicht vortretenden Augen sind von einem dunklen braun. Eine Narbe spaltet die linke Augenbraue. Die langen, dunklen Haare trägt Tharka zu einem langen Zopf zurück gebunden, der ihr weit in den Rücken hängt.
Tharkas Rüstung ist überwiegend ledern: Harnisch, Helm, Stiefel und Handschuhe sind aus diversen verschiedenen gegerbten und gestärkten Häuten gefertigt. Ihre Arme bleiben dabei unbedeckt. Ihre Bewaffnung besteht aus einem langen, schlanken Scimitar mit verbreiterter Spitze, wie er unter den Räubern der Horde weit verbreitet ist und einem hölzernen Rundschild mit eisernen Beschlägen, dazu ein kleines Beil und die obligatorischen Messer und Dolche im Gürtel.
Charakter: Tharka gehört nicht zu jenen Orcs, denen der Kampf über alles geht. Sie ist keine begnadete Kämpferin und sie weiß das. Ihre Stärke liegt auf anderen Gebieten: dem Reiten und dem Spähen. Kommt es doch einmal zum Gefecht, so findet man sie eher an den Flanken als mitten im Getümmel.
Anderen gegenüber kann Tharka sich jovial und aufgeschlossen geben, wenn sie nervös ist wird sie zudem stetig lauter und spaßiger. Jedoch neigt sie auch zum Jähzorn, lässt sich leicht reizen und ist schnell beleidigt.
Hintergrund: Es gibt weniges in Tharkas jungem Leben, über das es sich zu berichten lohnt. Als Stammesmitglied des Dragonmawclans wuchs sie mit den anderen Kindern des Stammes auf. Ihr Vater züchtete Wölfe und richtete sie als Reittiere ab, sodass auch Tharka schon früh im Sattel saß und eine enge Bindung zu den Tieren entwickelte. Im Alter von gerade mal fünfzehn Jahren folgte sie ihrem Vater und Kriegsfürst Skullcrusher, den Zuluhed zum Anführer der Dragonmaw auf der anderen Seite des Portals bestimmt hatte, in den Krieg. Seitdem ist sie auf Azeroth und verdient sich als Späherin in einer Räubereinheit ihres Clans.
Name: Zimbro Eiterskalp
Geschlecht: männlich
Rasse: Waldtroll
Alter: 46 Jahre
Einheit: Tova'jins Teil der Streitmacht
Rolle: Axtwerfer der Amani-Hilfstruppen
Aussehen: Für die meisten anderen Rassen gelten Trolle als hässlich. Zimbro gilt selbst unter Trollen als hässlich und rangiert dabei nur knapp oberhalb der grausig verwachsenen Berserker seines Stammes. Er ist von durchschnittlicher Größe, jedoch recht bullig gebaut, da er jedoch noch weiter vornüber gebeugt läuft als die meisten anderen Trolle wirkt er eher klein. Seine Haut ist eher gräulich als grün.
Zimbros Gesicht wird dominiert von seiner verunstalteten Nase. In seinen jungen Jahren fand er es im Suff irre witzig, sie sich tätowieren lassen, sodass noch immer ein Muster aus feinen, blauen Linien den langen Zinken überzieht. Vermutlich sähen diese Tätowierungen gar nicht so schlimm aus, wenn die Nase nicht über ein halbes Dutzend Brüche erlitten hätte und nun deutlich eingedellt und ziemlich schief in seinem Gesicht hängt. Auf einem seiner wässrig blauen Augen ist Zimbro blind, aber da er das Lid auf dieser Seite nicht mehr bewegen kann und es deshalb meist schlaff herunter hängt macht ihm das wenig aus. Auch ansonsten ist sein Kopf von unzähligen Narben und Dellen überzogen. Seine Wangenknochen sind ungleich hoch seit ihm der Linke zerschmettert wurde und der linke Hauer ist dicht oberhalb der Lippe abgebrochen. Am schlimmsten jedoch ist eine lange Narbe, die sich von seiner Schläfe bis zum Hinterkopf zieht, eine Wunde, die seit Jahren nicht richtig heilt und ständig am eitern ist. Das filzige, moosgrüne Haar hat sich zudem längst von Zimbros Schädel zurück gezogen, wuchert aber noch üppig auf seinem Hinterkopf und hängt ihm als zottige Mähne in den Rücken.
Gekleidet ist Zimbro in eine Rüstung, die bereits so oft geflickt wurde, dass niemand mehr sagen kann, was daran noch Original ist. Sie ist ein wildes Sammelsurium aus Leder mit oder ohne Nieten, Schwein, Rind und andere Tiere, dazu immer wieder Flecken von Schuppen- oder Kettengeflecht an wahllosen Stellen. Bewaffnet ist der Troll mit einer Vielzahl an Steinbeilen, die er sowohl zum Schleudern als auch im Nahkampf verwendet.
Charakter: Jeder weiß, dass Zimbro Eiterskalp bekloppt ist. Manche sagen, es liege an der eiternden Wunde, andere behaupten, er hätte in seinem Leben zu oft auf die Birne bekommen und wieder andere sind davon überzeugt, dass er schon immer einen Sprung in der Schüssel hatte. In jedem Fall ist der Troll ein höchst seltsamer Zeitgenosse. Häufig ist seine von Gedankensprüngen durchzogene Rede für Normaldenkende nicht nachvollziehbar, spontane Themenwechsel sind die Regel. Zudem unterhält er sich immer wieder mit einem langen Messer mit gewundener Klinge, das stets in seinem Gürtel steckt.
Dennoch möchte man nicht auf Zimbro verzichten, den wenn es zum Kampf kommt, dann zeigt dieser Troll, was wirklich in ihm steckt. Mit geradezu lächerlicher Brutalität und ohne jeden Selbsterhaltungstrieb wirft er sich lachend dem Feind entgegen, doch egal wie wahnsinnig er dabei wirkt, er überlebt es stets. Es hält sich deshalb beständig das Gerücht, dass er mit einem Hexendoktor ein Geschäft gemacht hätte: seinen Verstand gegen ewiges Leben und das die eiternde Wunde das Siegel dieses Pakts sei.
Hintergrund: Solange Zimbro sich erinnern kann - in seinen guten Momenten, in den schlechten Momenten ist sein Erinnerungsvermögen auf wenige Minuten beschränkt - war Zimbro ein Krieger. Seit er ein Beil halten kann hat er sich an den Scharmützeln seines Stammes gegen die Hochelfen beteiligt, hat Hinterhalte für Waldläufer gelegt und sich mit allem geprügelt, was ihm in den Weg kam. Im Lauf dieses Lebens hat er vermutlich mehr Verletzungen eingesteckt als jeder andere Troll, doch die legendäre Regenerationsfähigkeit seines Volkes hat ihn stets davor bewahrt, als Krüppel zu enden. Als Doomhammer Zul'jin und den Amani anbot, ihn auf seinen Eroberungen zu begleiten war Zimbro augenblicklich zur Stelle. Und auch jetzt, da das Blatt des Krieges sich gegen die Horde wendet, steht der Troll zu diesem Bündnis.
Name: Dvorim Craghammer
Geschlecht: männlich
Rasse: Zwerg
Alter: 61 Jahre
Einheit: Irontoes Regiment
Rolle: Schmied im Tross von Irontoes Regiment
Aussehen: Dvorims Körper ist von einem Leben an Amboss und Esse geformt: breite Hände, eine Brust wie ein Fass und Muskeln auf die selbst die Krieger im Regiment mit Neid im Blick schielen. Die lange Zeit unter Tage hat Dvorim eine bleiche Hautfarbe verpasst. Ein langer, fahlbrauner Bart hängt ordentlich und mit einigen eisernen Spangen durchsetzt bis auf die Brust des Zwergs, den Schädel jedoch hat er sich sauber rasiert. Dvorim hat eine kräftige Nase, schmale Lippen und tiefliegende, himmelblaue Augen unter kräftigen, buschigen Brauen.
Für gewöhnlich findet man ihn in eine lederne Hose und ein dunkelgraues Hemd mit abgetrennten Ärmeln gekleidet, an der Esse zudem stets mit einer ledernen Schürze. An Waffen trägt er nichts als sein langes Brotzeitmesser bei sich: sein Reich sind Schmiedehammer und Zange.
Charakter: Dvorim ist ein ruhiger und beinahe ein wenig schüchterner Zeitgenosse. Er genießt Gesellschaft, ist jedoch niemand, der stets im Mittelpunkt stehen muss, sondern hält sich stets zurück. Der Krieg ist im im Grunde zuwider und ängstigt ihn sogar ein wenig, doch er sieht es als seinen Dienst am Volk, dem Heer im Tross nachzureisen und die unzähligen Schmiedearbeiten, die grundsätzlich in einem Heer anfallen, zu erledigen. Außerdem gibt es gute Münze und für Gold hat Dvorim wie jeder Zwerg eine Schwäche.
Hintergrund: Dvorim ist kein Krieger sondern ein Schmied und als solcher hat er seit der Lehre sein bisheriges Leben verbracht. Er wurde in Ironforge geboren, hat dort gelernt und später gearbeitet und dort auch die Belagerung durch Doomhammers Horde unbeschadet überstanden, jedoch nicht ohne die Brutalität der Orcs mitzuerleben und so den Schluss zu fassen, dass diese Bestien zurück gedrängt werden müssen, weshalb er sich dem Entsatzheer der Bronzebeards anschloss als die Belagerung ihr Ende fand.
Name: Damion von Thorn
Geschlecht: männlich
Rasse: Mensch
Alter: 19 Jahre
Einheit: Tannards Regiment
Rolle: Leutnant der Infanterie
Aussehen: Damion ist noch sehr jung und zu seinem äußersten Missfallen sieht man ihm das auch an. Er ist recht hoch gewachsen, aber ihm fehlt die typisch bullige Statur der langjährigen Soldaten. Seine Haut ist bleich und weist noch deutlich die letzten Aknespuren der Jugend auf. Auch fehlt ihr der wettergegerbte Anblick all jener, die ihr Leben lang im Freien gearbeitet haben.
Damions fahles Gesicht ist schmal, mit hohen, aristokratischen Wangenknochen, kleiner, wenig markanter Nase und weichem Kinn, an dem zu seinem Ärger der blonde Bart nur spärlich sprießt. Zwar versucht er, ihn sich an Kinn und Wangen stehen zu lassen, doch diese Bemühungen sind nur von mäßigem Erfolg gekrönt. Das goldblonde Haar hingegen, auf das er mächtig stolz ist, wallt in kräftigen Locken bis zu seinen Schultern hinab.
Damion stammt aus einer wohlhabenden Familie und das sieht man seiner Kleidung an. Unter dem funkelnden Vollplattenpanzer trägt er ein schweres, besticktes Untergewand aus feiner Wolle, dazu weiche, eng anliegenden Hosen und hohe, sündhaft teure Wildlederstiefel. Ausgerüstet ist er, wie es sich für die Infanterie gehört, mit Schwert und Schild sowie dem Dolch am Gürtel.
Charakter: Damion ist keiner jener Männer, die auf Ruf des Königs widerwillig und notgedrungen zu den Waffen gegriffen haben, sondern hat sich freiwillig zum Heer gemeldet. Es ist auch weniger Vaterlandsliebe sondern vielmehr der Ehrgeiz, der ihn dazu trieb. Damion stammt zwar aus einer giten Familie, aber um über sich hinauszuwachsen muss er selbst Leistungen erbringen und dies gedenkt er auf dem Schlachtfeld zu tun. Gemäß dem Motto, dass nur die Oberen ihm weiter helfen können versucht er stets, sich mit den Offizieren gut zu stellen, schert sich aber wenig um das Fußvolk, dem gegenüber er sich hochnäsig und herablassend gibt. Er hat es nicht nötig mit denen zu verkehren, auf deren Rücken und Leichen er in den Rängen aufsteigen will.
Hintergrund: Damion wuchs wohlbehütet in einer Lordaeroner Adelsfamilie auf, die sogar zu jenen gehörte, die unter dem Einfall der Horde nicht einmal zu leiden hatten. Für den verhätschelten Damion mit seinem idealisierten Bild vom Militär war dies dennoch eine günstige Gelegenheit, sich vom Vater loszunabeln und sein eigenes Ding zu machen. Er trat in die Armee ein, direkt im Rang eines Leutnants, als der er einem erfahrenen Hauptmann als Ordonnanz untergeordnet wurde und zieht nun mit dem Heer nach Süden, wo Lord Lothar die Reste der Horde stellen und vernichten will.
Name: Feldwebel Znirby Strizzelwire
Geschlecht: männlich
Rasse: Gnom
Alter: 47 Jahre
Einheit: Irontoes Regiment
Rolle: Wartungstechniker für Irontoes Gyrocopter und Dampfpanzer
Aussehen: Znirby ist ein absolut durchschnittlicher Gnom. Nicht sonderlich groß und nicht sonderlich kräftig aber dafür flink, wendig und geschickt, mit langen, feingliedrigen Fingern an den Händen, wie geschaffen zum Tüfteln. Er hat ein breites, offenes und freundliches Gesicht, das ingesamt recht weich wirkt. Eine lange aber trotzdem irgendwie knubbelig wirkende Nase sitzt über einem breiten Mund, neugierige grüne Augen blicken aus ihren Höhlen. Znirby trägt keinen Bart, dafür aber einen auffälligen Gnomenafro, der meistens jedoch unter dem eisernen Helm verschwindet, den der Gnom beim Arbeiten stets trägt. Zusätzlich hat er stets eine Schutzbrille auf - entweder auf den Augen oder auf die Stirn hoch geschoben. Hinzu kommen eine ölverschmierte aber ehemals blaue Latzhose mit unzähligen Taschen und ein einfaches aber robustes graues Arbeitshemd. Obwohl er eigentlich Nichtkombattant ist trägt Znirby stets ein Gewehr bei sich.
Charakter: Znirby ist offen, freundlich und vollkommen überzeugt von der guten Sache, für die sie kämpfen, von der überlegenen gnomischen Ingeneurskunst, die über kurz oder lang den Sieg bringen wird und nicht zuletzt auch von sich selbst. Seine kumpelhafte, spaßige Art sorgt jedoch dafür, dass dies nie überheblich auf andere wirkt. Er genießt Gesellschaft, ist gern laut und fröhlich und es gibt nur weniges, was sein durch und durch sonniges Gemüt verfinstern kann.
Hintergrund: Znirby ist ein Mitglied der Gnomereaganer Verteidigungsbrigaden, also ein richtiger Militär und kein Zivilist, der sich für diesen Feldzug zum Heer gemeldet hat. Seine Kompanie wurde Feldmarschall Tolvar zugewiesen und er selbst hat sich als Techniker bei Irontoe, der die größten Kontingente an Maschinen befehligt, wiedergefunden. Obwohl er somit gewissermaßen ein Außenseiter in der Kompanie ist hat er sich schnell eingelebt und gute Beziehungen zu seinen zumeist zwergischen - aber teilweise auch gnomischen - Kameraden aufgenommen.
Re: Steckbriefe
Lias - 27.09.2011, 20:37
Name: Garoth Darkeye
Rasse: Ork
Alter: 44
Geschlecht: männlich
Einheit: Splintertooths Streitmacht, Lorgashs Rotte
Rolle: Bestienmeister und Wolfsreiter
Aussehen: Am besten beschreibt man Garoth in einem Satz, in dem die Worte grau, alt und müde ziemlich häufig vorkommen. Der Ork lässt die Schultern hängen, in seine schwarzen Haare hat sich bereits mehr als die eine oder andere graue Strähne eingeschlichen und dicke Ränder unter den Augen runden das Bild ab. Eigentlich ist Garoth ziemlich muskulös, selbst für einen Ork, was man allerdings kaum bemerkt. Seine Haut ist von einem gelblichen Grün, wie bei den meisten der Dragonmaw-Orks. Die Haare trägt er offen, sodass sie sein müdes Gesicht mit den Rändern unter den Augen einrahmen. Über dem linken Auge trägt Garoth eine Augenklappe. Das Auge ging ihm Kampf gegen seinen derzeitigen Wolf, Ashar, verloren.
Als altes Mitglied der orkischen Räuber hat Garoth seine Rüstung mit erbeuteten Metallstücken bearbeitet, sodass Schulterpanzer, Brust- und Rückenpanzer, sowie Handschuhe aus Eisen bestehen. Im Gegensatz zu dem meisten Räubern bevorzugt Garoth einen kurzen Speer, anstelle des üblichen Scimitar, zusammen mit einem Rundschild, das an seinem massigen Arm gradezu lächerlich wirkt. Beides trägt er außerhalb des Kampfes auf den Rücken geschnallt. In seinem Gürtel steckt ein Messer aus Adamantium, sein liebster Besitz.
Charakter: Garoth sieht nicht nur müde aus, er ist es auch. Ständig kommen Leute zu ihm, die irgendetwas wollen, was sie prima auch alleine machen könnten. Daher ist Garoth leicht reizbar. Seine Wutausbrüche dauern allerdings nie lange, weil er keine Energie darauf verschwendet wütend zu sein. Im Grunde will Garoth nur noch einen Tod in der Schlacht sterben und danach seinen Platz unter den Ahnen einnehmen. Bisher blieb ihm das allerdings verwehrt. Natürlich will Garoth nicht kampflos untergehen und gibt daher in jeder Schlacht sein bestes. Die erste Reihe ist der Ort, an dem man suchen sollte, wenn man Garoth finden will.
Hintergrund: Als Bestienmeister war es Garoths Aufgabe die Wölfe für die Räuber zu fangen und zu zähmen. Die Schlachten gegen die wilden Tiere haben ihre Spuren hinterlassen. Seit frühester Kindheit ging Garoth mit den Wölfen von Draenor um und versteht sie daher besser als jeder andere Ork und manchmal besser als Orks.
Name: Gazkrak Screwgun
Rasse: Goblin
Alter: 32
Einheit: Splintertooths Streitmacht, freischaffender Ingeneur/Pionier
Rolle: Pionier
Aussehen: Selbst für Goblins ist Gazkrak klein. Sein überproportional großer Kopf sitzt auf einem drahtigen, sehnigen Körper. Muskeln hat der Goblin kaum. Die einzigen Haare, die er hat, trägt er am Hinterkopf zu einem Zopf zusammengebunden. Der Rest des Schädels ist kahl. Seine Haut ist von dem für Goblins typischen dunklen Grün. Seine Augen sind immer zu schmalen Schlitzen zusammengepresst. An Händen und Armen finden sich deutlich sichtbare Spuren von Flammen und Explosionen. Teilweise vernarbt, teilweise einfach nur Pulverspuren.
Gazkrak kleidet sich in einen Hosenanzug, mitsamt Gürtel, in dem alle seine Werkzeuge stecken. Seine einzige Waffe ist sein treues Gewehr, Bitsy.
Charakter: Trotz seiner Aufgabe ist Gazkrak ein feiger Hund. Man wird ihn niemals auch nur in ungefährer Nähe der Schlacht finden. Stattdessen verbringt er seine Zeit damit Nachschubwege der Gegner zu verminen oder an strategischen Positionen Bomben zu legen. Trotz seiner Statur ist Gazkrak schnell und wendig. Daher hat er wenig Sorgen in der Nacht in das Lager des Gegner zu schleichen, um dort ein wenig herumzusabotieren.
Hintergrund: Gazkrak ist nicht grade ein Charakterkopf. Er zieht mit den Orks mit, weil das einfacher ist als sich dagegen zu sträuben. Die Streitmacht kam irgendwann an seiner bescheidenen Behausung vorbei und hat ihn einfach mitgenommen. Gazkrak weiß nicht einmal, wo sein kleines Labor steht. Er hat vorher solange alleine dort gelebt, dass er die Welt vergas. Aber was zählt das schon, wenn man Dinge auf beeindruckende Art und Weise zum blubbern bringen kann. Gelber Rauch ist dabei nur die Sahne auf der Torte.
Name: Sha'Ira Wildshot
Rasse: Hochelfe
Alter: 267
Einheit: Waldläufercorps
Rolle: Späherin/Scharfschützin
Aussehen: Die Zeit im Waldläufercorps hat Sha'Iras Körper gestählt. Als schön kann man sie nicht bezeichnen, mit ihrer Narbe im Gesicht, die die linke Wange verunziert und ihrem drahtigen, muskulösen Körper. Die lange Zeit in der Sonne hat ihre Haut elfenuntypisch gebräunt und ihr blondes Haar ausgeblichen, bis es nur noch ein Schatten seiner einstiegen Farbe war. Zudem gibt Sha'Ira weniger auf Ästhetik als auf Funkionalität. Ihre Haare werden von einem Lederband zurückgehalten. Ihre Rüstung ist meist schmutzig, ebenso wie ihre Haare. Zudem bevorzugt Sha'Ira Farben, die im Wald vorkommen, wie grün oder braun. Ihre Rüstung besteht zu größtem Teil aus Stoff und Leder, was maximale Beweglichkeit erlaubt.
Ihr Langbogen und ihre zwei Messer sind ihre Bewaffnung. Alles ist von guter Qualität und gut erhalten, aber alt.
Charakter: Es gibt zwei Dinge, die Sha'Ira zuwider sind. Trolle, allen voran Waldtrolle, und jene Städter, die sich auf ihren Lorbeeren ausruhen. Die Trolle aus verständlichen Gründen, weil sie sie beständig bekämpfen musste. Städter, allen voran städtische Hochelfen, wegen ihrer Art auf alle anderen herabzusehen und dabei selbst in Sha'Iras Augen nicht das geringste zu leisten. Dem einfachen Soldaten auf dem Feld wird sie daher freundlich begegnen, während Vorgesetzte und Offiziere von ihr bestenfalls die benötigten Informationen mit einem nur geringfügig bissigen Kommentar hingeklatscht kriegen. Respekt bringt sie nur jenen entgegen, die sich genau wie sie im Notfall auch einmal mitten ins Getümmel werfen, um Kameraden zu retten.
Hintergrund: Sha'Ira war schon immer eigenbrötlerisch. Als sie dem Waldläufercorps beitrat wunderte das niemanden. Auch, dass sie immer die Solomissionen übernahm, überraschte nach kurzer Zeit niemanden mehr. Dass sie immer mit einigen Wunden, aber immerhin lebendig zurückkam, dann schon eher. Dass sie im Corps nicht aufgestiegen ist, liegt weniger an ihren Fähigkeiten als an ihrer Art zu den für sie ungünstigsten Zeitpunkten einen Vorgesetzten offen zu beleidigen. Man behielt sie schließlich als lästigen, aber effektiven Dorn im Auge der Waldläufergeneräle und schickte sie möglichst weit weg von jeglicher Zivilisation.
Grün, ich wähle dich!
Re: Steckbriefe
Grimbor - 28.09.2011, 10:10
@Basol: Blackrock-Orcs sind in Ordnung solange du eine schlüssige Erklärung dafür hast, warum er bei den anderen Clans und nicht seinem eigenen ist. Vielleicht wurde er ja bei irgendeinem Rückzugsgefecht - zB um Lordaeron-City - von seinen Kameraden getrennt und schlägt sich nun auf eigene Faust zum Blackrock durch, wobei er von den Dragonmaw oder Warsong aufgelesen wurde.
Es wäre noch gut, wenn du jeweils die Einheit hinzufügst, in der die jeweiligen Charaktere zu finden sind. Außerdem musst du dir noch eine Farbe aussuchen.
@Lias: auch bei dir gehen die Konzepte in Ordnung. Allerdings brauchst auch du noch eine Farbe.
Ich persönlich wähle mir hiermit Orange für meine Charaktere.
Re: Steckbriefe
Basol - 28.09.2011, 19:11
Ergänzungen vorgenommen.
Re: Steckbriefe
Vicati - 03.10.2011, 17:23
Einen zweiten werde ich noch reineditieren, bei dem weiss ich aber noch nicht, wan ich ihn fertig bekomme.
Name:
Caleian Malve
Geschlecht:
männlich
Rasse:
Mensch
Nationalität:
Southshore
Alter:
17 Jahre
Rolle:
Priesteradept/ Lazarettheiler
Aussehen:
Caleian ist trotz seines jungen Alters schon vom Krieg gezeichnet. Der junge Mann ist gertenschlank, regelrecht dünn, der Hunger hat an ihm gefressen, tut es immer noch, weil er seine Essensration oft im Lazarett verteilt. Blonde Locken fallen ihm in das ausgezerrte Gesicht und bis in den Nacken, die hellen, blauen Augen sind von dunklen Augenringen umgeben, was ihn, zusammen mit seiner hellen Haut, noch schwächer und erschöpfter aussehen lässt. Sein Gesicht ist schmal und ist immer von Sorge gezeichnet. Noch immer spürt man, das Caleian früher gerne gelacht hat, doch der Krieg hat ihm das gründlich ausgetrieben. Sein einziger noch verbliebener Stolz ist seine einst weisse Adeptenrobe. Blutflecken zieren sie überall und sie ist auch ziemlich schmutzig, doch sie ist das einzige, was ihm noch von seiner Vergangenheit geblieben ist. Der Saum ist abgerissen, ein langer Riss zieht sich bis fast zur Hüfte hoch und auch die Ärmel hat man scheinbar angeschnitten, aber noch immer weckt die Robe das Vertrauen der Verwundeten, schliesslich muss ihr Träger ja in der Benutzung des heiligen Lichtes unterwiesen worden sein. Unter der Robe trägt er Hemd und Hose aus Wolle und die ledernen Stiefel sehen alt und abgewetzt aus. Bewaffnung hat Caleian keine.
Charakter:
Schon als kleiner Junge fühlte Caleian mit jedem Wesen und auch heute ist das noch so. Er kämpft für jeden Leben, zwar nicht in der Schlacht, doch daneben und jeder, der überlebt, blickt als erstes in sein Gesicht, in diesen Momenten müht er sich ein seltenes Lächeln ab und wendet sich dann dem nächsten Patienten zu. Er ist gütig und freundlich, immer noch, doch er hat zu viel Leid gesehen, als das sein trauriger Blick wieder verschwinden könnte. Mit jedem Toten fühlt er mit und versucht die Angehörigen zu trösten, wo er kann, falls denn noch welche übrig sind. Noch immer ist er friedliebend und gütig, würde jedem noch eine zweite oder dritte Chance geben, er ist fast schon naiv. Sein Vertrauen kann man schnell gewinnen, da er immer versucht, das Beste in seinem Gegenüber zu sehen. Auch mit den störendsten Patienten hat er noch Geduld, tut sein Werk und arbeitet unermüdlich bis zum Umfallen.
Hintergrund:
Behütet, aber arm wuchs Caleian in Southshore auf. Seine Eltern waren Fischer, er hatte fünf Geschwister und das Einkommend er Familie war gering. Caleian war trotzdem fröhlich und begeisterte sich schon früh für die Wanderpriester und ihre Lehre des Lichts. Als er elf Jahre alt war, nahm einer dieser Priester ihn mit und gab ihn in einer Kirche in einer kleinen Stadt im Hochland von Arathi als Priesteradept ab. Dort lernte Caleian die Lehren des Lichts und die Magie.
Dann begann die Invasion der Orcs und auch die kleine Stadt wurde verwüstet, der Priesterorden zerschlagen. Nur wenige überlebten, darunter Caleian. Er schloss sich der Armee an und hilft seitdem als Lazarettheiler.
Name:
Zurgruk
Geschlecht:
männlich
Rasse:
Orc
Zugehörigkeit:
clanlos
Alter:
43 Jahre
Rolle:
Hexenmeister
Aussehen:
Zurgruk ist ein unauffälliger Orc. Er hat einen Buckel, dreckige dunkelgrüne Haut und ist immer in eine dunkelbraune Kutte gehüllt, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Falls die Kapuze einmal verrutscht, erblickt man in seinem Gesicht überall schwarze Augen, die von einem missglückten Zauber stammen. Seine Augen sind grün, sie leuchten schon ein wenig von Fel und durch die Narben ist sein Gesicht verzogen, so dass der rechte Mundwinkel immer nach oben weiss. Um die Schultern trägt er immer eine ausgebeulte Tasche, in der er Zauberingredienzien, Kräuter und Fläschchen aufbewahrt. Unter der Robe trägt er auch einen schlichten, gekrümmten Dolch aus Silber.
Charakter:
Zurgruk ist einer der wenigen Hexenmeister, die Gul’dan nicht in den Tod gefolgt ist, schlicht und einfach weil er dem Hexer, genau wie der ganzen sonstigen Welt, misstraute. Ausserdem hatte er zu dieser Zeit seine Experimente an gefangenen Menschen nicht aufgeben wollen. Neben seines Wahnsinns und seines Forscherdrangs zeichnen diese zwei Dinge, Misstrauen und Verbissenheit, Zurgruk besonders aus.
Hintergrund:
Eigentlich ist Zurgruks Vergangenheit ziemlich unspektakulär. Er war einer der Schamanen, die sich von Gul’dan zu Hexenmeistern ausbilden liess und er zog mit ihm nach Azeroth, um zu kämpfen. Doch auf Azeroth begann er bald, seltsame Experimente an Gefangenen durchzuführen. Er folterte sie, verabreichte ihnen Kräutermixturen – das Wissen um Kräuterkunde und Alchemie hatte er sich aus seiner wenig erfolgreichen Schamanenzeit bewahrt - und führte Zauber an ihnen durch, um bestimmte Emotionen hervorzulocken. Todesangst war sein Lieblingsausdruck. Auch interessierte er sich fr die Grenzen des menschlichen Körpers, wie sehr man sie strecken konnte, wie viel Blutverlust sie aushielten und vieles mehr. Doch als man ihm nachzusagen begann, dass er für einige veschwundene Orcs, Oger und Trolle verantwortlich sei, distanzierte man sich von ihm und enthob ihn seines Amtes. Das war ihm egal, solange sie ihn nur nicht bei seinen Experimenten störten. So zogen sie auch ohne ihn los, um Sargeras‘ Grab zu suchen und Zurgruk war schliesslich gezwungen, Skullcrushers Armee zu begleiten, weil es in seinem Labor zu gefährlich wurde.
Name:
Levy Cloyce
Geschlecht:
weiblich
Rasse:
Mensch
Nationalität:
Stormwind
Alter:
13 Jahre
Rolle:
Küchengehilfin in Dannavans Regiment
Aussehen:
Levy ist ein fröhliches Mädchen und trägt das auch nach aussen. Trotz des Leids des Krieges lächelte und lacht sie fast ununterbrochen alle mit ihren rehbraunen Augen an. Sie trägt ein langes grünes Kleid, das überall Flicken in verschiedensten Farben hat, weshalb sie von ihrer Mutter öfters als ‚Regenbogen‘ bezeichnet wird. Ihre kupferfarbenen, leicht lockigen Haare trägt sie zu einem Zopf zusammengebunden, so dass sie nicht in ihr kindliches Gesicht fallen. Leider bindet sie ihn nicht besonders gründlich, so dass ihr doch immer einige ins Gesicht fallen.
In letzter Zeit ist sie einiges in die Höhe geschossen und sie hat langsam Brüste entwickelt, was sie selbst nicht stört, aber langsam die Blicke einiger Soldaten auf sich zieht. Ihr Geist ist aber noch nicht nachgezogen und sie benimmt sich kindisch wie eh und je.
Charakter:
Levy ist eine Frohnatur, ein Licht im tristen Soldatenalltag. Ewig lächelt sie und bringt auch den traurigsten Menschen zum Lachen, irgendwann. Sie kann sehr stur sein, wenn sie etwas haben will und neigt dann auch dazu, bockig zu werden. Gehorsam ist sie auch nicht, sie ist schliesslich schon ‚ein grosses Mädchen‘, sie weiss, was sie zu tun hat.
Hintergrund:
Levys Geschichte ist nicht spektakulär. Sie wuchs in Stormwind auf, doch als die Angriffe der Orcs begannen und ihr Vater, ein Soldat, in den ersten Gefechten starb, reiste ihre Mutter mit ihr nach Lakeshire zu ihren eigenen Eltern. Dort lebten sie, bis die Horde zuschlug und Levys Grosseltern ihnen zum Opfer fielen. Ihre Mutter schloss sich daraufhin als Köchin der Armee an, weil es ihr dort am sichersten schien. Durch Umwege kamen sie dann schliesslich zu Tolvars Division.
I take white.
Re: Steckbriefe
Nemthos - 05.10.2011, 22:19
Nachdem ich mein erstes Konzept komplett über den Haufen geworfen habe und ich wieder Platz in meinem Kopf habe, hier nun mein erster Char für diese Msg.
Name: Gerard Miller
Geschlecht: männlich
Rasse: Mensch
Alter: 14
Einheit: Dannavans Regiment, Ranur Falconcrests Kommando
Rolle: Knappe
Aussehen: Der Krieg ist an Gerard nicht spurlos vorbei gegangen. Sein Gesicht wirkt hart und lässt ihn älter erscheinen, als er in Wirklichkeit ist. Obwohl er nicht muskulös ist, kann man diese dennoch unter seiner gebräunten Haut ausmachen. Sein leicht gelocktes braunes Haar wird meist durch ein ledernes Stirnband im Zaum gehalten, da es ihn sonst bei der Ausübung seiner Pflichten oder beim Schwerttraining stören würde. An eigener Ausrüstung besitzt er lediglich ein Lederwams sowie ein Kurzschwert, die beider bereits etwas älter sind und aussehen, als wären sie oft benutzt worden.
Charakter: Trotz des Krieges ist Gerard fast noch ein Kind, was sich vor allem durch seine naive und freundliche Einstellung bemerkbar macht. Wenn er jedoch mit ihn die Schlacht ziehen muss, oder deren Auswirkungen mitbekommt, ist er wie ausgewechselt. Dann wird er ruhig und ernst und reagiert schnell aggressiv.
Hintergrund: Da Gerards Eltern als Diener von Ranur Falconcrest aufwuchsen, wuchs er in dessen Haushalt auf. Viele gleichaltrige Freunde konnte er nicht finden, da ihm häufig kleinere Aufgaben zugeteilt wurden und zudem die Nähe zum Kommandanten wie ein Mal auf ihm lag, wodurch viele Kinder ihn mieden. Mit Beginn des Kriegs reisten er und seine Eltern immer mit ihren Herren mit und halfen ihm so gut sie konnten. Zu dieser Zeit begann er auch seine Dienststelle als Knappe, um Ranur noch mehr zu unterstützen -und weil seine Eltern es von ihm erwarteten und verlangten-. Als Knappe wurde ihm auch der Kampf mit dem Schwert beigebracht, weshalb er nun seit etwa einem halben Jahr auch mit in die Schlacht ziehen muss.
Re: Steckbriefe
Vicati - 11.10.2011, 17:43
Zweiter Steckbrief.
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