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Re: THURGAU zündelt - Aggression gebündelt
M.M.Hanel - 17.09.2011, 21:14THURGAU zündelt - Aggression gebündelt
Aktuelle Stellungnahmen
http://www.sd-tg.ch/stellungnahmen.asp
Alle unsere Stellungnahmen werden an die Thurgauer Medien mit der Bitte um Publikation für die Leserschaft weitergeleitet.
14.09.2011
Wir unterstützen die Thurgauer Volks-Initiative
„Gegen frauenfeindliche, rassistische und mörderische Lehrbücher“
und begründen wie folgt:
Diese Initiative will verhindern, dass Koran, Hadith’s oder Teilauszüge
davon den Kindern gelehrt werden, da sie unserer Verfassung grundsätz-
lich widersprechen (zB.Herabsetzung/ Diskriminierung der Frau)! Sie wi-
dersprechen der UNO-Charta (Töten vor allem von Juden/Christen) und
den Menschenrechten (Mord an Konvertiten). Rassistisch teilt der Koran
die Menschheit in „Gläubige“ u. unwürdige, unreine „Ungläubige“. In 114
Suren wird den Gläubigen 67 mal der verbindliche Auftrag erteilt, mit der
Waffe gegen Nicht-Muslime zu kämpfen! („quital“ = kämpfen um zu töten)
Die Realitäten und UNO-Zahlen beweisen die weltweite Blutspur des Islam.
Erdogan ruft: „Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam.
Islam ist Islam“. Imam Abu Talal sagt (Minority Report): „Der Terroris-
mus gegen die Feinde Allah’s ist für uns eine Pflicht. Unser Islam ist ei-
ne Religion der Gewalt... “
Schweizer Demokraten
Die Sammelfrist beginnt am 16.09.11
M.M.Hanel hat folgendes geschrieben: Ja - wir beginnen uns zu sammeln - nicht, dass es nicht schon längst begonnen hätte, aber jetzt scheints richtig los zu gehen ... WOHIN :?: wir werden es ja sehen :arrow:
Re: THURGAU zündelt - Aggression gebündelt
M.M.Hanel - 18.09.2011, 11:35
Bismillahi arra7mani arra7im
Assalamu alaykum liebe Schwester Mirjeta
Das ist typisch das solches von der SD Thurgau kommt. Da steckt wieder
einmal mehr der Willy Schmidhauser dahinter. Der ist bekannt für das.
Der wurde schon wegen Rassendiskriminierung verurteilt da er dazu
aufgerufen hat generell Muslime nicht einzubürgern. Ich und einige
Frauen hatten dem schon einige Briefe geschrieben und der ist wirklich
nicht zu retten.
Eine solche Initiative würde niemals durchkommen. Die muss ja zuerst
geprüft werden und erst dann kann sie zur Abstimmung dem Volk
vorgelegt werden. Bei der Prüfung würde sie durchfallen da sie gegen
Menschenrechte verletzt und rassistisch ist.
Wenn jemand einen Vorschlag hat wie man gegen solche Leute vorgehen
kann oder wenn wir uns zusammen tun würden und eine Strafanzeige
(Rassendiskriminierung, Rufmord oder ... etc.) gegen diese einreichen
dann bin ich dabei.
@M. Hanel: Was denkst Du darüber?
Assalamu alaykum
M.V.B.
M.M.Hanel hat folgendes geschrieben: Danke Schwester M. für Deine Rückmeldung.
Ich teile Deine Einschätzung umfänglich und warte noch auf weitere Vorschläge, die ich dann auf weiterer Ebene auf Sinnhaftigkeit und umfängliche Auswirkungen diskutieren möchte.
Die Ergebnisse, wie gesagt - will ich dann hier zu weiterer Diskussion online stellen, isA.
Wenn Ihr mir die geschriebenen Briefe - und ev. erhaltene Antworten zu Verfügung stellen wollt, veröffentliche ich sie hier gerne.
Re: THURGAU zündelt - Aggression gebündelt
M.M.Hanel - 22.09.2011, 00:01
HIER nun die ersten ANTWORTEN und VORSCHLÄGE
Schwester A. hat folgendes geschrieben: As Salamu Alaykum liebe Schwester,
Danke mal für die Information, Ich bin ja nicht von der Dachorganisation ,aber, gehöre zur Umma als Muslima und es schmertz mich auch sehr, so was zusehen, solche dumme Behauptungen die diese Unwissende, Ungerechte, Menschen behaupten.
Aber möge ALLAH ihre Werke zur nichte machen, die werden inschALLAH nicht weit kommen mit dem! ALLAH ist all Mächtig! Und wenn unsere Umma so endlich den Zusammenhalt finden würden, könnten wir in so Situationen mehr erreichen inschALLAH!
Ich hatte nur mal so eine Idee.., vielleicht währe es gut wenn wir eine Gruppe zusammen tun um diese Vorurteile zu beseitigen, in der Region, die diese Personen es verbreitet haben, in dem wir genau auch eben solche Flugblätter verteilen würden! darauf sollten wir genau diese Verse vom Koran und hadith den Menschen somit aufklären... dazu noch diese dumme Aussage beseitigen, von wegen, der Koran beinhaltet nichts an gutem für ein gutes zusammen leben! Wir müssen dass wiederlegen so, wie es auch wirklich zu verstehen ist! Und dass, soll am besten durch ein guten Imam geschehen. InschALLAH!
Ich denke zeit verlieren ist nicht gut, ein schnelles handlen ist jetzt wichtig!
noch Ayat aus dem Quran die mir besonders gefallen,
Qur`an:
Und wer ist besser in der Rede als einer, der zu ALLAH ruft und gutes tut und sagt: " Ich bin einer der Gottergebenen."? (41:33) Und nimmer sind das Gute und Böse gleich. Wehre (das Böse) in bester Art ab, und siehe da, der , zwischen dem un dir Feindschaft herrschte, wird wie ein treuer Freund sein (41:34) Aber dies wird nur denen gewährt, die geduldig sind; und dies wird nur denen gewährt, die Grosses Glück haben (41:35 ) Und wenn du von seiten Satans zu einer Untat aufgestachelt wirst, dann nimm deine Zuflucht zu ALLAH. Wahrlich ER ist der ALLHÖRENDE, der ALLWISSENDE. (41:36)
Erläuterung dazu:
41:33- Glaube und tat sind miteinander eine begleiterscheinung desjenigen, der sich mit seinem Erhabenen Schöpfer verbunden fühlt. Unser Prophet Muhammad (saws) sagte: "Der Aufruf zu ALLAH ist das beste Wort, das auf der Erde gesprochen wird; jedoch erst durch rechtschaffenes Handeln volkommen, das diese Rede bestätigt, sowie durch aufrichtigie hingabe an ALLAH(t). Um die volle Bedeutung dieser Worte verstehen zu können, müssen wir uns vor Augen halten unter welchen Umständen sie gesagt wurden. Jeder , der sich damals als Muslim zu erkennen gab, trat damit sozusagen in ein "Wespennest". in dieser Umgebung wird ihm gesagt : " Glauben und Gutes tun ist gut und wertvoll, aber am wertvollsten ist es, wenn jemand für seinen Glauben einsteht und ohne Furcht vor den Volgen anderer zu ALLAHS weg aufruft und sich währenddessen im Charakter und Verhalten so rein hält, dass niemand seinetwegen einen Grund zur Kritik am Islam und an den Muslimen findet."
41:34- Mit diesem höchstrangigen ist jeder Mensch angesprochen, der an ALLAH (t) und den Jüngsten Tag glaubt. Das göttliche Rezept für das zusammenleben mit den mitmenschen lautet: Böses mit gutem abwehren oder es mit etwas verändern, das weit besser ist. Hass wird durch Liebe vereitelt.
Unwissenheit wird durch Wissen abgewehrt, Unvernunft und Bosheit mit der freundlichen Botschaft der Offenbarung. im Hadith heisst es: " Der Glaube an ALLAH ist, dass du demjenigen eine Gabe zukommen lässt, der sie dir vorenthalten hat, dass du demjenigen vergibst, der dir Unrecht getan hat."
Das Ergebniss ist verblüffend:... siehe da, der, zwischen dem und dir Feindschaft herrschte, wird wie ein treuer Freund sein." Die Befolgung dieses Gebot stellt also keine Schwäche der Person dar, die dies praktiziert, sondern ist ein Ausdruck der Stärke und Selbstbeherrschung. Unser Prophet (saws) sagte: "Stark ist nicht derjenige der im Ringkampf siegt, stark ist vielmehr derjenige, der sich im Zorn beherrscht."
41:35- Obgleich dieses Rezept ( s.oben 41:34 und die Anmerkung dazu) sehr effektiv ist, ist es nicht leicht anzuwenden. Es erfordert Willenskraft, Mut, Ausdauer und vorbildliche Geduld.
41:36- Satan missfällt es, wenn er sieht, das im Kampf gegen das übel das gute siegt. Darum wird hier gesagt, dass wir uns vor Satans Täuschungen hüten sollen. Deshalb sollten wir bei ALLAH (t) unsere Zuflucht nehmen, wenn wir von Seiten des Satans zu einer Untat aufgestachelt werden.
Möge ALLAH unsere Umma festigen, schützen, vereinen,und uns die Möglichkeit geben uns bei Ungerechtigkeit zu wehren, und die Feinde schwächen! AMIN AMIN AMIN!
Wa Salam liebe Geschwister
Schwester A.
M.M.Hanel hat folgendes geschrieben: Dieser Vorschlag, ebenfalls Flugblätter zu verteilen, in welchen die angeführten Verse wenigstens in der Bedeutung korrekt wiedergegeben werden und auch die entsprechenden Erklärungen hinzugefügt werden ... entspricht jedenfalls dem Gebot, das "Schlechte mit dem Besseren zu vergelten".Auch auf der Ebene der Dachverbände versuchen wir genau diese Strategie ... allerdings haben wir dies nicht mit Flugblättern getan, sondern mit einem Argumentarium.
Siehe hier:
Abstrakt zum Argumentarium 1-seitige Kurzfassung http://www.gsiw.ch/Abstrakt.pdf
Argumentarium von VAM & GSIW zu "MINARETT-MACHT-MISSTRAUEN", 10/09 http://www.gsiw.ch/Argumentarium%20MinarettinitiativeFinal_2009-10-311.pdf
(Auch VIOZ und KIOS stehen hinter diesen Argumentarien)
Gerne werden die Dachverbände auch weiterhin dazu beitragen, Formulierung und Rechtschreibung zu verbessern zu versuchen und Initiativen aus der Basis zu unterstützen, so gut dies eben geht.
Und noch eines ... besser RICHTIGES Handeln, als SCHNELLES Handeln :wink:
Noch besser: RICHTIGES und SCHNELLES Handeln :D
Schwester M. hat folgendes geschrieben: Ich unterstütze diese Idee und habe dazu noch Ergänzungen:
Dieses Flugblatt sollte im gleichen Stil geschrieben und gedruckt sein, wie das Original. Es sollte die Leser auf den ersten Blick ansprechen.
Z.B:
Warnung!
Es kursieren Flugblätter der "Überparteiliche, Interkonfessionelle Initativkomitee" die die Religionsfreiheit, Menschenrechte, Art § ... verletzen.
Darunter einer der Initianten, Herr Willy Schmiedhauser, der bereits wegen Rassendiskriminierung verurteilt wurde (Aufruf Muslime nicht einzubürgern, Datum ...).
Mit Ihrer Unterschrift unterstützen Sie diesen Verstoss gegen unser Schweizergesetz.
- Wir können, eindeutige Quran Ayaat auflisten, die all diese Lügen und Behauptungen widersprechen.
- Mit der Bitte, sich bei Islamischen Oragnisationen oder Moscheen sich über den Islam zu informieren.
- Dazu noch, dass wir gerne Ihre Fragen beantworten.
Rufen wir unsere Geschwister auf, uns an einem Tag zu treffen um diese Flugblätter in den Briefkästen zu verteilen.
Wir müssen endlich aktiv werden und nicht immer nur diskutieren.
Eure Meinungen und Vorschläge sind jetzt gefragt!
Möge uns Allah unterstützen und uns Geduld geben, amin!
M.M.Hanel hat folgendes geschrieben: Ob - und wenn ja, in welcher Form - gegen welches Schweizer Gesetz verstossen wird, MUSS mit einem Rechtsanwalt abgklärt werden, BEVOR man solche Behauptungen in Flugblättern veröffentlicht.
Wir Muslime sollen uns weniger vom Gefühl, sondern eher von GEWISSHEIT leiten lassen und dem Qur'anvers folgen, der in etwa sagt, dass selbst die "starke Abneigung gegen böswillige Menschen uns nicht von GERECHTEM HANDELN abbringen lassen darf!"
Ansonsten entspricht auch diese Ideenvariante dem islamischen Grundsatz, "SCHLECHTES mit ... BESSEREM zu vergelten".
Re: THURGAU zündelt - Aggression gebündelt
M.M.Hanel - 22.09.2011, 09:21
Schwester S.M.W. hat folgendes geschrieben: Im Moment ist es wohl noch nicht möglich, so eine Initiative zum Durchbruch zu bringen - aber dass doch "mit der Zeit" das Feuer dermassen angeheizt werden könnte, dass derartiges vors Volk gelangen kann, würde ich leider nicht ausschliessen. Und WENN es dann mal vor dem Volk ist - dann scheint es mir wie bei der Minarettinitiative eine sehr "wacklige Sache" zu sein, ob das dann abgelehnt wird - die Chancen für eine Mehrheit gegen unser hochgeliebtes und - geachtetes Buch stehen wohl nicht schlecht!!
Ich würde einmal die Position der hunderten Millionen von muslimischen Frauen ins Feld führen, "für deren Rechte" diese Initiative ja u.a. einzustehen vorgibt. Also keinesfalls lassen WIR uns vor diesen "Karren spannen" und verweisen hier auf folgende Artikel der UNO - Resolution, gegen die mit der Initiative gegen UNSER Recht, unsere Religion auszuüben, verstossen würde:
Artikel 1
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Geschwisterlichkeit begegnen.
Artikel 2
Jede Person hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.
Artikel 18
Jede Person hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schliesst die Freiheit ein, ihre Religion oder Weltanschauung zu wechseln, sowie die Freiheit, ihre Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen auszudrücken.
Artikel 22
Jede Person hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch darauf, durch innerstaatliche Massnahmen und internationale Zusammenarbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuss der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für ihre Würde und die freie Entwicklung ihrer Persönlichkeit unentbehrlich sind.
Artikel 28
Jede Person hat Anspruch auf eine soziale und internationale Ordnung, in der die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten voll verwirklicht werden können.
Artikel 29
1. Jede Person hat Pflichten gegenüber der Gemeinschaft, in der allein die freie und volle Entfaltung ihrer Persönlichkeit möglich ist.
2. Bei der Ausübung ihrer Rechte und Freiheiten darf jede Person nur solchen Beschränkungen unterworfen werden, die das Gesetz ausschliesslich zu dem Zweck vorsieht, die Anerkennung und Achtung der Rechte und Freiheiten anderer zu sichern und den gerechtfertigten Anforderungen der Moral, der öffentlichen Ordnung und der allgemeinen Wohlfahrt in einer demokratischen Gesellschaft zu genügen.
3. Diese Rechte und Freiheiten dürfen in keinem Fall im Widerspruch zu den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen ausgeübt werden.
Artikel 30
Keine Bestimmung dieser Erklärung darf so ausgelegt werden, dass sie für einen Staat, eine Gruppe oder eine Person irgendein Recht begründet, eine Tätigkeit auszuüben oder eine Handlung zu begehen, welche die Beseitigung der in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten zum Ziel hat.
Diese o.g. Artikel der UNO – Menschenrechtskonvention – deren Nichteinhaltung uns Muslimen eben angedichtet werden soll – müssen natürlich für uns Muslime, auch muslimische Frauen, ebenso gelten, wie sie für alle anderen Menschen auch gelten.
Zudem ist zu erwähnen, dass Islam
- im sozialen Bereich die Frauen so gut gestellt hat wie kein politisches System der Vergangenheit und Gegenwart. Ohne das zweischneidige Schwert des „Sozialstaates“, der die Weiblichkeit im Gegenzug zu gewissen Leistungen, die er ihnen – unabhängig von ihrem sozialen und familiären Status - zugesteht, unverhohlen ausbeutet.
- Keinerlei Raum für Rassismus bietet. Diese Anschuldigung ist unhaltbar, was sich gut nachweisen lässt.
- Was das „Mörderische“ betrifft, muss man betonen, dass es unzulässig ist, einzelne Ayats aus dem Qur’an ohne ihren spezifischen Hintergrund (Grund der Herabsendung) und den gesamten „Umbau“, den die muslimischen Gelehrten herausgearbeitet und aufgrund von Qur’an und Sunna festgesetzt haben, um die richtige Handlungsweise für jede Situation immer neu zu bestimmen, direkt für eine beliebige unmittelbare Praxis „herzunehmen“. In dieser Hinsicht sollten wir uns vielleicht einmal klarer von gewissen Strömungen innerhalb der muslimischen Welt abgrenzen, die genau diese NEUERUNG (Bida’a) eingeführt haben!
Wir befinden uns hier in einem nichtmuslimischen Land und sind uns dessen bewusst. Es sollte ein für allemal klar unterschieden werden zumindest zwischen den zivilrechtlichen und strafrechtlichen Aspekten des muslimischen Rechts und ins öffentliche Bewusstsein sickern, dass der straf – sowie kriegsrechtliche Teil selbstverständlich innerhalb eines nichtmuslimischen Landes nicht zur Anwendung kommen kann. Kein Muslim, der „bei Sinnen“ ist, wird dies abstreiten.
(Tja – die mangelnde Abgrenzung….. es ist halt immer wieder schmerzhaft zu spüren, wie schwierig es ist, die Ehre unseres Glaubens und unserer selbst hochzuhalten ohne diese an entscheidenden Schnittstellen vorgenommen zu haben…..)
S.M.W.
Re: THURGAU zündelt - Aggression gebündelt
M.M.Hanel - 22.09.2011, 21:59
IZRS hat nun ANZEIGE erstattet
http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/thurgau/kantonthurgau/tz-tg/art123841,2666473
«Auf der Webseite der Schweizer Demokraten Thurgau, insbesondere im Bereich Stellungnahmen, wird in übelster Art und Weise wiederholt gegen die Muslime gehetzt.» Das schreibt der islamische Zentralrat Schweiz in seiner Anzeige, die er bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Thurgau gegen Unbekannt erstattet hat. Als Grund für die Anzeige gibt der Zentralrat den Verdacht auf Rassendiskriminierung an.
M.M.Hanel hat folgendes geschrieben: Die Begründung der ANZEIGE mit "Verdacht auf Rassendiskriminierung gegen Unbekannt" ist RICHTIG und KORREKT formuliert.
Re: THURGAU zündelt - Aggression gebündelt
M.M.Hanel - 26.09.2011, 23:24
DIGO ∙ Dachverband islamischer Gemeinden der Ostschweiz und des Fürstentums Liechtenstein hinterlegt ebenfalls Strafanzeige
Postfach 407∙ 9001 St. Gallen ∙ info@digo.ch ∙ www.digo.ch
http://www.digo.ch/assets/files/Gemeinsame%20Pressemitteilung%2026.09.2011.pdf
Gemeinsame Pressemitteilung der Muslime in der Schweiz gegen die rassistische Kampagne der SD im Kanton Thurgau
26. September 2011. Die Föderation der islamischen Dachorganisation der Schweiz (FIDS), der Dachverband islamischer Gemeinden in der Ostschweiz und im Fürstentum Liechtenstein (DIGO) sowie die Islam-Gelehrten und Imame der Ostschweiz verurteilen die von der Sektion Thurgau der Schweizer Demokraten (SD) unter der Leitung von Willy Schmidhauser und dem sog. “Überparteiliches Komitee“, welche vor ein paar Wochen, lancierte Kampagne gegen den Islam und seine Gläubigen und erheben gegen sie den schärfsten Protest. Unter Rückgriff auf unwahre, äusserst diffamierende, stark herabsetzende und teilweise vulgäre Parolen wird auf verschiedenen Ebenen versucht, einen Wahlkampf zu betreiben, der just diejenigen Rechte verletzt, die die Sektion Thurgau der SD und das sog. “Überparteiliches Komitee“ hochhalten sollten. Diese Art von respektloser Meinungsäusserung überschreitet in den Augen der Unterzeichnenden sowohl die unter straf- wie privatrechtlichen Gesichtspunkten bestehenden Grenzen des Zulässigen; vor dem Hintergrund der wiederholt stattfindenden Hetze des extremistischen Rechtspopulismus im Lande gegen den Islam und seine Gläubigen.
Inzwischen wurde eine Strafanzeige wegen Verletzung von Art. 261 bis StGB bei der Staatsanwaltschaft in Frauenfeld deponiert und die Unterzeichnenden behalten sich das Ergreifen weiterer rechtlicher Schritte ausdrücklich vor.
Gleichzeitig wird hiermit erklärt, dass solch hasserfüllte und diskriminierende Kampagnen, wie sie zur Zeit von der Sektion Thurgau der SD und dem sog. “Überparteiliches Komitee“ geführt werden, den gesellschaftspolitischen Zielen der Unterzeichnenden diametral entgegen stehen. Eine Integration von Minderheiten, wie sie Gläubige des Islams in der Schweiz darstellen, kann nur dann erfolgreich verlaufen, wenn auf allen betroffenen Seiten genügend Toleranz und Respekt geübt wird. Die Unterzeichnenden setzen sich bereits seit vielen Jahren auf verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Ebenen dafür ein, vorhandene Ängste und Unsicherheiten in Bezug auf den Islam und seine Gläubigen in der schweizerischen Bevölkerung abzubauen. Sie legen Wert darauf, als verlässlicher und transparenter Ansprechpartner sowohl für die Bevölkerung wie auch die Behörden wahrgenommen zu werden. Eine Hetzkampagne, die hasserfüllt und derart desinformierend ist, des Islams oder jedwelcher Religion auch immer, als Instrumentarium bedient, um solche Ängste und Unsicherheiten auf verleumderische Weise zu schüren, vergiftet jeden Versuch zur erfolgreichen Verständigung und Integration. Die Unterzeichnenden fordern die SD Sektion Thurgau und das sog. “Überparteiliches Komitee“ auf, die Kampagne unverzüglich einzustellen und appellieren an alle religiösen Instanzen, Behörden und besonders die Bevölkerung, sich von dieser Unwahrheiten verbreitenden Kampagne zu distanzieren und die Muslime in ihren laufenden Bestrebungen zur Integration und zum friedlichen Zusammenleben in der Gesellschaft zu unterstützen.
Im Namen der FIDS :
Dr. H. Maizar, Präsident
Im Namen des DIGO:
Jetmir Sakiri, DIGO Sekretär
Auch im Namen der Islam-Gelehrten und Imame der Ostschweiz
Re: THURGAU zündelt - Aggression gebündelt
M.M.Hanel - 04.10.2011, 07:55
Früher wurde gezündelt und heute nicht minder
Die Leut' glauben, wir wären im Kopf wie die Rinder ...
http://www.aggromigrant.com/2011/10/02/uber-die-juden-muslime-und-ihre-lugen/
Martin Luther, bekannt als Reformator des Christentums war auch, was viele nicht wissen, ein Judenfeind. In seinem Sieben-Punkte-Plan im Umgang mit den Juden schrieb er:
Martin Luther hat folgendes geschrieben: „Erstlich, das man jre Synagoga oder Schule mit feur anstecke und, was nicht verbrennen will, mit erden überheufe und beschütte, das kein Mensch ein stein oder schlacke davon sehe ewiglich Und solches sol man thun, unserm Herrn und der Christenheit zu ehren damit Gott sehe, das wir Christen seien. – Zum anderen, das man auch jre Heuser des gleichen zerbreche und zerstöre, Denn sie treiben eben dasselbige drinnen, das sie in jren Schülen treiben Dafur mag man sie etwa unter ein Dach oder Stall thun, wie die Zigeuner, auff das sie wissen, sie seien nicht Herren in unserem Lande. – Zum dritten, das man jnen nehme all jre Betbüchlein und Thalmudisten, darin solche Abgötterey, lügen, fluch und lesterung geleret wird. – Zum vierten, das man jren Rabinen bey leib und leben verbiete, hinfurt zu leren. – Zum fünften, das man die Jüden das Geleid und Straße gantz und gar auffhebe. – Zum sechsten, das man jnen den Wucher verbiete und neme jnen alle barschafft und kleinot an Silber und Gold, und lege es beiseit zu verwaren. – Zum siebenden, das man den jungen, starcken Jüden und Jüdin in die Hand gebe flegel, axt, karst, spaten, rocken, spindel und lasse sie jr brot verdienen im schweis der nasen.“ (Wikipedia)
Weiter heisst es in dem o.g. Wikipedia-Eintrag (Hervorhebungen von mir):
Das liest sich wie ein Aufruf zu einem Pogrom und erinnert an einige Maßnahmen der späteren Nationalsozialisten gegen die Juden. Historiker weisen demgegenüber darauf hin, dass Luthers Schrift an evangelische Fürsten, nicht an die Bevölkerung gerichtet war. Luther betonte, er wolle nicht die Juden, nur ihre „Lügen“ (den jüdischen Glauben) angreifen und erreichen, dass diese auf keinen Fall weiter verbreitet werden könnten. Dazu verlangte er von den Fürsten in ihren Territorien eine Unterdrückung und letztlich die Vertreibung aller Juden. Dem folgten diese jedoch nicht.[...]
Erinnert schwer an die Argumentationen der div. einschlägigen Parteien und PIs.
Siehe deren “Offenen Brief an den Verfassungsschutz”:
[...]“Wir bei PI sind eigentlich der verlängerte Arm des Verfassungsschutzes, denn wir warnen vor einer realen Bedrohung für unser Grundgesetz, unsere Freiheit und unsere tolerante Gesellschaft. Wir sind keinesfalls den Muslimen als Menschen gegenüber feindlich eingestellt, wie uns fälschlicherweise immer wieder unterstellt wird, sondern gegenüber der Ideologie.”[...]
M.Hanel hat folgendes geschrieben: Ja - das IST das Klima, in welchem unsere "interreligöse Arbeit" stattfindet ... wie sprach Jesus (as), der Gesegnete, über jene, welche über felsigem Boden (verhärteten Herzen) ihren kostbaren Samen säen ...?
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